Drivy erobert Deutschland

Carsharing mit dem eigenen Auto: Das französische Startup Drivy weitet seinen Leihservice für private Autos jetzt auf ganz Deutschland aus.

Nachdem Drivy zuerst seit November 2011 seine Dienste in Berlin getestet und dann auf Hamburg, München und Köln ausgeweitet hat, ist der Leihservice jetzt in ganz Deutschland verfügbar. Bei Drivy können Autofahrer ihre unbenutzten Autos einfach halbtags bis hin zu mehreren Tagen lang vermieten. Bereits 1.000 Autobesitzer sind auf der Plattform angemeldet. In Frankreich sind es 500.000 Nutzer und 26.000 Autos.

Der Trend zum Teilen nimmt immer weiter zu. In Städten entwickeln sich mehr Carsharing-Möglichkeiten. Allerdings steht Drivy nicht in direkter Konkurrenz zum klassischen Autoverleih, allein aufgrund der Vielfältigkeit der Standorte. Optimalerweise findet man in der direkten Nachbarschaft ein Auto zum Verleih. Auch Carsharing-Angebote wie DriveNow oder Car2Go konkurrieren aufgrund ihrer Begrenzung in Dauer und Reichweite nicht mit dem Startup.

Laut der Website von Drivy lassen Autobesitzer ihr Auto 95 Prozent der Zeit ungenutzt herumstehen. Das Startup möchte Abhilfe schaffen, in dem man die Autos auf die Website laden kann und dann an andere Menschen vermietet. Es gibt ein Bewertungssystem, worauf man nach der Fahrt das Auto und die Vermietung bewerten kann. Bei jeder Vermietung wird durch ein Sicherheitspaket der Allianz eine Vollkasko-, Teilkasko- und Haftpflicht, sowie ein Pannendienst garantiert. Erst durch diesen Service wird das Konzept von Drivy nützlich, so Paulin Dementhon im Interview mit den Netzpiloten.


Screenshot by DrivyFrance


Schlagwörter: , , , , ,
Alexandra von Heyl

Alexandra von Heyl

ist Management Studentin und immer auf der Suche nach Herausforderungen! In ihrem Leben dreht sich alles um Marketing, besonders POS & Online. Ehemalige Praktikantin bei den Netzpiloten und Hobby-Photographin. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.

More Posts - Twitter - Facebook