All posts under Video

5 Lesetipps für den 9. November

In unseren Lesetipps geht es heute um die Phonedrone, Mitarbeitermotivation im Büro, Fernbusse, Virtual Reality bei Youtube und Serien bei Google Play. Ergänzungen erwünscht. PHONEDRONE Golem.de: PhoneDrone Ethos: Drohne fliegt mit eingebautem Smartphone: Smartphones lernen fliegen. Eine Kombination aus Drohne und Smartphone, das Phonedrone mit dem Namen Ethos ist ein [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 4. November

In unseren heutigen Lesetipps geht es um Herzen auf Twitter, Creative Commons, das Internet Of Things, die Frau hinter BroadbandTV und eine Verteidigung des Barts. Ergänzungen erwünscht! SEXISMUS Psychology Today: Is There a Problem With Bearded Men?: Eine australische Studie legt nahe, dass Männer mit Bärten statistisch gesehen häufiger zu [...]
Weiterlesen »

Trends des Monats – Oktober

Samsung Gear VR (adapted) (Image by Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via Flickr)
Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal “Borapp” – die App gegen [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 2. September

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook, das neue Google-Logo, Amazon, Startup-Unternehmen und Kommentar-Funktionen. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Social Media Today: And in Ominous News: Facebook had 1 Billion Users on Monday: Am Montag den 24. August, postete Mark Zuckerberg auf seinem eigenen Facebook Profil, dass Facebook die eine Milliarde Nutzer-Grenze geknackt hat. Außerdem fügt er seinem Post hinzu, dass das bedeutet, dass jeder siebte Mensch weltweit einen Account bei Facebook besitzt, um sich dort mit Freunden und der Familie zu verbinden. Allerdings hatte diese Plattform bereits über eine Milliarde Nutzer, nur haben sich am Montag über eine Milliarde Nutzer innerhalb von 24 Stunden in das Netzwerk eingeloggt. Zuckerberg bedankt sich in seinem Post bei der Community für die Erreichung dieser Zahlen und strebt nun das Ziel an, die ganze Welt zu vernetzen. Fragt sich nur, ob das wirklich so gut ist?

  • GOOGLE GWB: Das neue Google-Logo: Details zum Design, weitere Entwürfe & das Logo im Einsatz: Eine weitere Änderung steht im Hause Google an, denn nach der Umwandlung von Google in Alphabet vor wenigen Wochen, gibt es jetzt ein neues Logo. Erst gestern wurde die neue Änderung bekannt. Designer des neuen Logos berichten in einem Post, über die Beweggründe der Änderung des Designs. Man möchte sich auf die vier Hauptfarben konzentrieren und daher verzichtete man auf jegliche Nuancen. Das Logo soll außerdem auf allen Plattformen deutlich erkennbar sein und das auch auf kleinen Displays. Auch von der Zentrale wird bereits das alte Google Logo entfernt und das neue aufgehängt.

  • AMAZON Horizont: Prime-Kunden dürfen künftig TV-Sendungen herunterladen: Amazon setzt wieder einen drauf. Neben vielen Videostreaming-Diensten bietet Amazon seinen Kunden jetzt an, ausgewählte Sendungen herunterzuladen, um sich diese auch ohne Internetverbindung ansehen zu können. In der Auswahl stehen auch von Amazon selbst produzierte Sendungen wie “Bosch” oder “Transparent”. Der Dienst soll für Amazon-Prime Kunden verfügbar sein. Außerdem wird eine E-Book-Leihbücherei und eine schnellere Warenlieferung zu dem neuen Paket gehören.

  • STARTUP Welt: Auf der Suche nach Deutschlands Mini-Facebooks: Bei der Frage, welches Tech-Unternehmen eigentlich am schnellsten wächst, stellt sich heraus, dass die Frage kaum zu beantworten ist. Das Startup-Portal “Gründerszene” will das nun ändern und sucht die 111 wachstumsstärksten Tech-Unternehmen, welche anhand von transparenten Kennzahlen verglichen werden sollen. Die Umsatzzahlen werden dabei nicht veröffentlicht, sondern nur das prozentuale Wachstum der 111 Digitalunternehmen.Wie sich zeigt, boomt die Startup-Szene in Deutschland ordentlich und das vor allem in Berlin.

  • KOMMENTARE t3n: Beleidigungen, Hetze, Verschwörungstheorien: Warum News-Seiten ihre Kommentarfunktion abschaffen sollten [Kolumne]: Kommentar-Funktionen sind nicht immer von Vorteil. Wenn jeder seine Meinung zu einem Thema öffentlich abgeben kann, entstehen hin und wieder Beleidigungen, Hetze und Vorurteile. Auch Facebook hat dieses Problem, denn das soziale Netzwerk kann seine Kommentare nun mal nicht abschaffen. Anders sieht es bei News-Seiten aus. Hier wäre eine Abschaffung der Kommentar-Funktion durchaus möglich und teilweise auch sinnvoll, denn sofern das erste Kommentar verfasst ist, werden viele weitere Leser angeheizt, ihre Meinung dazu abzugeben und so entstehen die Streitereien, die es eigentlich gar nicht wert sind.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Weiterlesen »

Lesetipps für den 27. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die WDBJ-Schießerei, rassistische Angriffe auf Flüchtlinge, YouTube-Gaming, Zalando und soziale Medien. Ergänzungen erwünscht.

  • WDBJ Poynter: Should you use the video and the fax from the WDBJ shooting? Viele Menschen fragen sich, ob es ethisch vertretbar ist, das Video, in dem ein Kameramann und eine Reporterin von WDBJ, während eines Interviews erschossen wurden, im Netz zuteilen. Die Meinungen sind gespalten. Zu bedenken ist aber, dass das Video im Netz gezeigt werden müsse, nicht etwa, weil es die Schießerei zeigt, sondern auch einen Einblick auf den Schützen gewährt. Alleine dies, sollte Anlass genug sein, um das Video im Netz zu zeigen. Außerdem hat der Schütze die Tat selber aufgenommen und sie den sozialen Medien zugänglich gemacht. Auch dieses Video ist ein Beweis, der geteilt werden müsse. Wichtiges Hintergrund wissen steckt hinter diesen Aufnahmen. Man kann unter anderem gut erkennen, wie nahe der Täter an den Opfern gestanden hat.

  • FLÜCHTLINGE SPIEGEL ONLINE: Facebook: Heiko Maas fordert Löschung fremdenfeindlicher Posts: Bundesminister Heiko Maas hat Facebook in einem Brief aufgefordert, rassistische Bemerkungen gegenüber Flüchtlingen sofort zu löschen. Außerdem findet er es unpassend, dass anstößige beziehungsweise pornografische Posts bei Facebook, wegen moralischer Bedenken sofort gelöscht werden. Warum also nicht auch bei fremdenfeindlichen Beiträgen? Der Bundesminister hat den Facebook-Verantwortlichen zu einem Gespräch gebeten, welches voraussichtlich am 14. September stattfinden wird. Außerdem erinnerte er daran, dass Facebook gesetzlich dazu verpflichtet sei, rechtswidrige Inhalte umgehend zu löschen.

  • YOUTUBE GAMING Süddeutsche.de: Google startet Live-Streaming-Plattform Youtube Gaming: In den USA und Großbritannien startet gerade die neue Streaming Plattform Youtube-Gaming. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Plattform von Google, die Computerspielern ermöglicht, Live-Videos zu veröffentlichen. Allerdings hingt sie dem Marktführer Twitch.tv noch deutlich hinterher. Vorher mussten bei YouTube noch Live-Streams angemeldet werden, ab jetzt soll aber jeder die Möglichkeit haben, Videospiele live übertragen zu können. Ziemlich spannend dürfte für die Nutzer der Chat sein, denn hier können sich die Zuschauer live miteinander unterhalten. Wann YouTube-Gaming allerdings nach Deutschland kommt, kann noch nicht genau gesagt werden.

  • ZALANDO Horizont: Zalando Kampagne: Modefans sollen nicht mehr schreien, sondern teilen: Share your Style – In der neuen Herbst/Winter Kampagne, will der Zalando-Chef ein neues großes Internetphänomen starten. Das Mode-Selfie. Die Idee dahinter ist sehr einfach: Zalando möchte mit seinem eigens entwickelten Social Hub auf dem eigenen Portal, zum Forum für Modestatements und Inspirationssuche werden. Nicht nur ein Werbespot soll diese Kampagne bewerben, sondern das Unternehmen setzt auch auf Online- und Printanzeigen und Plakate. Die Modefans sind dazu aufgerufen worden, nicht mehr vor Freude zu schreien, sondern ihren Style zu teilen

  • SOZIALE MEDIEN business2community: 3 Reasons Why Social Media is One of the Most Important Marketing Tools: Jemandem auf Instagram zu folgen oder Freundschaftsanfragen auf Facebook zu bekommen, war früher eher weniger spektakulär. Aber heute haben mittlerweile soziale Medien einen hohen Stellenwert in unserem Leben und einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit anderen kommunizieren. Hier gibt es drei Gründe, warum soziale Plattformen ein wichtiger Punkt, unter anderem für Marketing-Programme, geworden sind: Soziale Medien bilden eine Community. Sie bieten außerdem Kunden die Möglichkeit, sich zwischen den vielen Unternehmen auszudrücken und soziale Medien ermöglichen den Kunden Produkte zu finden, von denen sie nicht gewusst haben, wie man diese finden und kaufen kann.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Das perfekte Shut Up Toy für Erwachsene

quiet ! (32/365) (adapted) (Image by Tim Geers [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Ich habe gerade die perfekte Maschinerie entdeckt, um 300 Erwachsene im Handumdrehen in eine handzahme, stumme und bewegungslose Schafsherde zu verwandeln. Starten wir mit etwas Pädagogik. Von Katrin Hille vom ZNL Ulm habe ich den Begriff “Shut Up Toy” kennengelernt. Er bezeichnet im pädagogischen (bzw. im industriellen) Diskurs ein Gerät, [...]
Weiterlesen »

Wie das Video-Autoplay auf Facebook und Twitter deaktiviert wird

Autoplay bei Facebook und Twitter deaktivieren (Image by StartupStockPhotos [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Nach Facebook ist nun auch Twitter nachgezogen und hat in seinem Stream automatisch abspielende Videos. Zum Glück lässt sich das Autoplay deaktivieren. Seit Kurzem spielt Facebook Videos in der Timeline automatisch ab, sobald diese im Newsfeed angezeigt werden. Lediglich für den Ton müssen Nutzer auf das Video klicken. Jetzt ist [...]
Weiterlesen »

#LessonLearned: Embedding von Videos, Fotos und Podcasts

Wie geht Embedding im eigenen Blog (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Durch das Embedding von Multimedia-Inhalten, also das „Einbetten“ von beispielsweise Videos, Fotos oder Podcasts, können eigene Beiträge interessanter gestaltet werden. Doch gerade diese für BloggerInnen praktische Funktion ist oft gar nicht bekannt, dabei bieten u.a. mit YouTube, Twitter, Facebook, Instagram und SoundCloud viele große Plattformen die Möglichkeit an, den Content [...]
Weiterlesen »

Ärgernis Autoplay: Social Networks drängen in den Videomarkt

Facebook und Twitter setzen bei Videos auf Autoplay (Image by jeshoots [CC0 Public Domain], via Pixabay.jpg
Nach Facebook hat nun auch Twitter in seinem Stream automatisch abspielende Clips, die viele Nutzer ärgern. Gut sein soll es das für das Werbegeschäft. Beim Scrollen durch den News Feed oder die Timeline fällt in letzter Zeit auf, dass Videos automatisch zu spielen beginnen. Facebook und Twitter behaupten zwar, dass [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 21. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um Loom-Mitgründer Jan Senderek, sich irrende Algorithmen, Publishing, Spotify und Social Media im Wahlkampf. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUP t3n: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde: „Loom“ ist ein deutsches Startup, das es mithilfe des Elite-Accelerator Y Combinator nach oben geschafft hat. Mitgründer Jan Senderek hat es an Dropbox verkauft und ist damit nur vier Jahre nach der Universität bereits IT-Millionär. Eine lesenswerte Geschichte, die aber durch die Gestaltung von t3n-Redakteur Moritz Stückler noch einmal aufgewertet wird. Inhalt sowie Design beeindrucken.

  • ALGORITHMUS PandoDaily: Flickr’s and Google’s algorithms are behaving badly: Algorithmen sind heutzutage eine wesentliche Grundlage für eigentlich alles im Digitalen. Wir vertrauen ihnen, aber was ist, wenn sie falsch liegen? Auf Flickr haben Algorithmen Bilder mit falschen Tags versehen – einige davon sind rassistischer Natur. Ähnliches ist Google passiert, denn bestimmte Suchergebnisse, ebenfalls rassistisch, und vor allem durch das Nutzungsverhalten ausgelöst, von dem der Algorithmus lernt.

  • PUBLISHING Digiday: How digital publishers measure their influence: Früher konnte Verlage sich noch damit rühmen, vielleicht das „meist zitierte“ Medium zu haban. In Zeiten digitalen Contents lässt sich das auch für Dritte gut nachvollziehen, zugleich hat das Messen der Reichweite und des Einflusses eine neue Bedeutung bekommen. Doch wie denken Verlage darüber? Lucia Moses hat für Digiday ein halbes Dutzend Verleger gefragt, wie sie ihren Einfluss messen.

  • SPOTIFY Wired: Spotify Wants to Fill an Entertainment Gap That Isn’t There: Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, so wie vielleicht Spotify. Das schwedische Startup expandiert und möchte bald auch Videos und Podcasts in seiner Streaming-App anbieten. Damit schließt das Unternehmen eine Unterhaltungslücke, die nicht existierte, wie es Issie Lapowsky treffend ausdrückt. Und das könnte das größte Problem werden, denn mit Apple bekommt Spotify einen sehr starken Gegner. Apple verdient im Gegensatz zu Spotify übrigens Geld und könnte den längeren Atem haben, auch wenn Spotify auch spannende Kooperationen setzt.

  • SOCIAL MEDIA Hamburger Wahlbeobachter: Social Media im Bürgermeisterwahlkampf – Deal-Breaker oder Game-Changer?: In einem Gastbeitrag beim Hamburger Wahlbeobachter schreiben Markus Mueller und Thomas Widenka über den von Ihnen verantworteten Online-Wahlkampf für Marian Schreier (SPD), der am 01. März 2015 im Alter von 25 Jahren in der Stadt Tengen zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Deutschlands gewählt wurde. Anders als in Kommunalwahlkämpfen üblich, spielten Online-Kanäle in Schreiers Kampagne eine entscheidende Rolle.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

„2015 entscheidet, wie es mit YouTube weitergeht“

Der Druck auf YouTube wird immer größer. Nicht nur, dass andere Portale wie Facebook und Twitter ihre „Produktpalette“ mit Videofunktionen erweitert haben, auch im Bereich Livestreaming hängt YouTube weiterhin hinterher. Die Themenauswahl bei der re:publica ist jedes Jahr zum Verzweifeln groß. Alles klingt spannend, vieles ist es auch tatsächlich, und sehr viel von dem, was man wirklich gerne sehen würde, läuft parallel. Unsere Autorin hat den zweiten Tag der re:publica genutzt, um eine Bildungslücke im Social Media-Bereich zu schließen und sich viele Sessions mit YouTubern angesehen. Ein Tagesbericht.

In diesen Tagen feiert das Netz zehn Jahre YouTube. Seit Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim die Seite am 15. Februar 2005 gestartet und sie nur eineinhalb Jahre später an Google verkauft haben, ist das Portal von einer reinen Videoplattform zum sozialen Netzwerk und zur zweitgrößten Suchmaschine nach Google selbst geworden. Längst finden sich dort neben jeder Menge „cat content“, Musikvideos und stolpernden Kleinkindern auch hoch professionell produzierte Nachrichten, „HowTo“-Formate, Lifestyle-Videos und „Let’s Plays“, die ihren Urhebern zu großer Bekanntheit verhelfen und einigen sogar ein Einkommen sichern.

Auf der re:publica und dem Partnerkongress Media Convention widmeten sich am zweiten Tag viele Sessions dem Phänomen YouTube und dem auch in Deutschland immer größer werdenden Einfluss der so genannten YouTuber. Für viele Menschen über 20 sind YouTube-Stars weit entfernt vom eigenen Konsum- und Nutzungsverhalten der Plattform. Man könnte fast von einer Parallelwelt sprechen, die sich in den vergangenen Jahren dort aufgebaut hat und die es einigen Künstlern ermöglicht hat, ihre Marke aufzubauen und von den Videos zu leben. Inzwischen ist aber der Punkt erreicht, an dem sich die YouTuber ausdifferenzieren, nicht nur in Format und Machart, sondern auch in der Attraktivität für Kooperations- und Werbepartner oder für Produktplatzierungen.

LeFloid, einer der am längsten aktiven deutschen YouTuber (sein Channel ist 2007 gestartet) mit über 2,5 Mio. Abonnenten (Stand 6.05.2015) und Gewinner des Publikumspreises beim Grimme Online Award 2014, sieht in der re:publica-Session „Making Money on YouTube“ zwei Ansätze für die Arbeit von YouTubern: diejenigen, die Inhalte schaffen und Ideen umsetzen wollen, und auf der anderen Seite jene, die mithilfe ihrer Videos eine Marke aufbauen und berühmt werden wollen. „Es ist ein Unterschied, ob man Inhalte hat, die so gut sind, dass man damit Geld verdient, oder nur produziert, um Geld zu verdienen.“, sagte Florian Mundt auf dem Podium, der sich hinter dem Künstlernamen verbirgt. LeFloid war bis Ende 2014 Partner des Multi-Channel-Networks Mediakraft, verließ das Netzwerk aber nach eigener Aussage wegen mangelnder Unterstützung. Inzwischen hat er gemeinsam mit anderen bekannten YouTubern den Verein 301+ gegründet. Das nicht-kommerzielle Netzwerk dient vor allem der gegenseitigen Unterstützung und der Entwicklung von Projekten und Konzepten. In der Rubrik „LeNews“ kommentiert er zweimal wöchentlich die aktuellen Nachrichten. Die Videos sind bunt, schrill, laut, aber immer ehrlich und direkt und erreichen durchschnittlich über eine Million Klicks.

Damit ist das Hauptproblem von YouTube-Künstlern umrissen. Videos und ihre Urheber verbreiten sich am schnellsten, wenn sie authentisch wirken und einen (annähernd nützlichen) Inhalt bieten. Glaubwürdig wirkende YouTuber, die viele Klicks generieren und ihre Zuschauer häufig zum Klicken auf Produktlinks – zum Beispiel von Amazon – animieren können, sind für die Werbebranche sehr attraktiv. Passen Produkt und Künstler gut zusammen, greifen die alt bekannten Mechanismen der Werbeindustrie – nur oft sehr viel subtiler und für die User auf den ersten Blick kaum erkennbar in die Videos eingebettet. Bisweilen geht der Trend aber sogar in die Richtung, ein Konzept, also einen Künstler, um das Produkt herum aufzubauen, womit die Grenzen zwischen Produkt und Format endgültig verschwunden sind.

YouTube steht vor großen Umbrüchen

Einige Künstler, die mit „klassischen“ YouTube-Formaten bekannt wurden, schwenken inzwischen auf das ganz große Kino um. Noch in diesem Jahr werden drei Spielfilme von YouTubern in Deutschland in die Kinos kommen, und auch auf der Plattform setzen immer mehr Künstler ihre Ideen in fiktionalen Beiträgen um.

Währenddessen nimmt der Druck auf YouTube zu. Nachdem Facebook, Twitter und Instagram ihr Angebot um Videofunktionen erweitert haben, muss YouTube nachziehen und vor allem seine mobilen Angebote attraktiver für die Macher machen. Bislang liegen die anderen Netzwerke dank ihrer einfachen und schnellen Bedienung hier vorn. Auch direkte Konkurrenten wie Vevo, Vimeo und MyVideo legen bei Nutzerzahlen und Reichweite spürbar zu und sichern sich die Erstexklusivität der Videos von immer neuen Künstlern mit attraktiven Verträgen. Nicht zu vergessen sind die jüngsten Livestreaming-Dienste Meerkat und Periscope , die ihr Nutzungspotential und ihre Zielgruppe erst noch finden müssen, aber deren Angebot eines unmittelbaren Live-Videoerlebnisses nicht nur vielen Künstlern neue Möglichkeiten bietet.

Beim Livestreaming-Dienst twitch.tv, der von Amazon gekauft wurde und insbesondere für Gameplay genutzt wird, hat YouTube im vergangenen Jahr bereits seine Chance verpasst, in diesem Bereich aufzuholen. Eine weitere Herausforderung ist die zunehmende Diversifizierung in der Nutzung sozialer Netzwerke durch die Künstler. Ein kurzes Foto-Update funktioniert besser auf Snapchat, eine schnelle Nachricht auf Twitter, eine Ankündigung auf Facebook, ein Blick hinter die Kulissen bei Instagram. In all diesen Netzwerken haben bekannte YouTuber hunderttausende Follower, Freunde, Likes. Damit sind sie immer weniger abhängig vom eigenwilligen YouTube-Algorithmus, der inzwischen sogar Videos vor den eigenen Abonnenten versteckt, und haben mehr Kontrolle über ihre Beiträge als bei YouTube. Hinzu kommt eine zunehmende Erschließung analoger Vertriebskanäle durch erfolgreiche YouTuber, die mit Büchern, Musik, Filmen und Merchandising ihre Abonnenten auch außerhalb von YouTube zunehmend an sich binden.

Wer immer noch nicht überzeugt ist von dem Einfluss der YouTube-Stars, dem sei gesagt, dass die britischen YouTuber Alfie Deyes und Zoe Sugg demnächst in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in London vertreten sein werden – womit sie wohl erwiesenermaßen im Mainstream angekommen sind.

Der Medienwissenschaftlter, Blogger und Webvideo-Experte Bertram Gugel sagte in der Session „Flüchtige Macht? YouTube im Kreuzfeuer. Facebook & Co. greifen an“, dass sich in diesem Jahr entscheiden wird, wohin der Weg von YouTube führt und ob die Plattform uns irgendwann einmal mehr gebracht haben wird als Katzenvideos und Justin Bieber.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Politik-Digital.de und steht unter CC BY-SA 3.0.


Image (adapted) „YouTube logo“ by Rego Korosi (CC BY-SA 2.0)


 

Weiterlesen »

Mobiler Journalismus: Tipps und Apps für Android

Enredando con Android .) (1) (adapted) (Image by Daniel Sancho [CC BY 2.0] via Flickr)
Videoproduzent Florian Reichart erklärt, was es da draußen so alles gibt, wenn es ums Filmen, Aufnehmen und Redigieren auf Android-Geräten geht. Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat. Viele Journalisten benutzen heute ihre Telefone, um Fotos zu machen oder Videos für ihre Artikel aufzunehmen. Mobiler Journalismus ist [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 5. Mai

In unseren Lesetipps geht es um das soziale Netzwerk 8, Hart aber Fair, Probleme der Hebammen, Startups und um die Entrepreneur’s Organisation. Ergänzungen erwünscht.

  • TV Frankfurter Allgemeine: TV-Kritik „Hart aber fair“: Der könik krif zum telefon: In der gestrigen Ausgabe von Hart aber Fair ging es um ein Thema, welches viele Deutsche beschäftigt und welches viel Diskussionsbedarf bietet: das deutsche Bildungssystem. Gäste waren unter anderem Mirko Drotschmann, Florian Langenscheidt oder Josef Kraus. In einer Kritik zur Sendung beschreibt Sandra Kegel die Diskussion und kritisiert dabei, dass sie nach einem guten Start eher ins Belanglose abgedriftet sei.

  • SOCIAL NETWORK t3n: Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten: Das soziale Netzwerk 8 möchte Nutzer für Inhalte bezahlen. Es ist nicht das erste Netzwerk, dass so versucht, Benutzer zu generieren, doch zurzeit wahrscheinlich das lukrativste für die Nutzer. 80 Prozent der Umsätze von 8 sollen an die Nutzer gehen, bisher mehr als bei jedem anderen Netzwerk. Mit dem Netzwerk soll eine Alternative zu Youtube geschaffen werden, der Fokus liegt auf Videos und Fotos.

  • HEBAMMEN Kleinerdrei: Elend ohne Ende – Warum wir keine Lösung für die Geburtshilfe finden: In einem Gastbeitrag auf Kleinerdrei.org berichtet Hester Hansen über die momentanen Probleme der Hebammen und der Geburtenhilfe. Zurzeit schließen immer mehr Kreissäle, auf Sylt zum Beispiel sind Geburten garnicht mehr möglich. Schwangere Frauen sollen entweder auf dem Festland gebären. Auch heute, am internationalen Tag der Hebammen, sollen viele Aktionen das große Problem in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

  • STARTUP t3n: „Shut up and take my Wohnung“ – Dieses Startup zahlt dir deine Miete: Das Startup Flatbook möchte Verreisenden ihre Miete bezahlen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es eigentlich auch, doch das Unternehmen möchte es trotzdem möglich machen. Flatbook zahlt Mietern 100 US-Dollar und bittet dafür um die Erlaubnis, die gesamte Wohnung auszuräumen, neu zu möblieren und dann zu vermieten. So sollen sowohl die Mieten für die Zeit der Abwesenheit bezahlt als auch für besonders günstige Wohnungen gesorgt werden.

  • EO Gründerszene: Wenn Gründer ihr Sushi von nackten Frauenkörpern naschen…Nach einer großen Feier in LA, welche von der Entrepreneur’s Organisation ausgerichtet wurde, gibt es Online viel Kritik an dem Gründernetzwerk. Der Grund hierfür ist ein Foto von der Feier, auf welchem eine nackte Frau zu sehen ist, auf deren Körper Sushi serviert wird. Viele Gründerinnen sind empört über dieses Foto, da es ein überaus frauenfeindliches Bild auf das Gründernetzwerk EO wirft.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Rhinobird.tv: Kann Open Source beim Livestreaming konkurrieren?

Red_billed_oxpecker_close
Noch ist sie ausgeblieben, die Livestream-Revolution, die sich im Zuge der Einführung der iOS-Apps Meerkat und Periscope am Horizont der Medienevolution abzeichnet. Nun ist bereits das nächste Angebot am Start, das sich jedoch bewusst von anderen Akteuren abhebt: Rhinobird.tv ist browser-basiert und versteht sich nicht als proprietäre Plattform sondern als [...]
Weiterlesen »

10 Jahre YouTube: Wie Google die Videoplattform gerettet hat

Youtube (adapted) (Image by Esther Vargas [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Vor wenigen Tagen feierte die Videoplattform YouTube ihr zehnjähriges Jubiläum. Sie ist heute nach Google.com und Facebook die #3-Website im Internet und die mit Abstand bekannteste Plattform für Videos aller Art. Doch dieser Erfolg war am Anfang nicht abzusehen – hohe Kosten für Bandbreite und Server, sowie eine Welle von Klagen [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 22. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Yahoo, den Bahnstreik, Medien, Facebook und UberPOP. Ergänzungen erwünscht.

  • YAHOO Horizont: Yahoo Quartalsbilanz: Internetkonzern mit Fehlstart ins neue Geschäftsjahr: Der US-Internetkonzern Yahoo hat im ersten Quartal 2015 Verluste zu beklagen. Der Gewinn brach im Vergleich zum letzten Jahr um ganze 93 Prozent ab. Auch der Börsenkurs fiel um ca. zwei Prozent. Gründe für die schlechten Zahlen seien wohl immer weniger Werbeeinnahmen, vor allem im Bereich der Desktop-Werbung. Aufgrund der Verluste fordern Investoren, einzelne Unternehmensteile vom Konzern abzuspalten.

  • MEDIEN Horizont: Nielsen-Studie: Jeder vierte Deutsche surft beim Fernsehen im Internet: Laut der Nielsen-Studie „Screen Wars“, welche sich mit der weltweiten Nutzung von TV- oder Videonutzung befasst, nutzt jeder vierte Deutsche beim Fernsehen einen Second Screen. Es soll immer interessanter werden, sich während des Fernsehens auch in sozialen Netzwerken zu engagieren. Doch die Deutschen stehen hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

  • BAHNSTREIK DIE WELT: Arbeitskampf: Millionen Bahnreisende von neuen Streiks betroffen: Nachdem die Lokführergewerkschaft GDL seit Dienstag schon den Güterverkehr bestreikt, hat sie nun in der Nacht zum Mittwoch ihren Streik auch auf den Personenverkehr ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Fernzüge und die S-Bahnen. Während des Streiks sollen insgesamt 15-60 Prozent der Züge fahren. Grund für den Streik waren die erneut gescheiterten Verhandlungen zwischen der GDL und der deutschen Bahn. Der mittlerweile siebte Streik der Lokführer soll 43 Stunden dauern und am Donnerstagabend beendet werden.

  • FACEBOOK t3n: „Facebookgeddon“? Facebook setzt Publisher mit neuem News Feed-Algorithmus unter Druck: Facebook hat den Algorithmus für ihren News Feed angepasst. Mit diesem „Facebookgeddon“ will der US-Konzern für mehr Nutzerfreundlichkeit sorgen. Die Nutzer sollen mehr von dem sehen, was ihre Freunde selbst gepostet haben. Was den Freunden gefällt, wird in Zukunft deutlich weniger Priorität gegenüber eigenen Beiträgen besitzen. Dies ist zwar für Nutzer von Vorteil, doch für Publisher und ähnliche Betreiber von Facebook Pages ein großer Nachteil.

  • UBER heise online: Mitfahrdienst UberPOP tritt auf die Bremse: Es gibt eine neue Entwicklung im Fall von UberPOP. Nachdem das Urteil des Frankfurter Landgerichts durch eine Sicherheitsleistung von Taxi Deutschland vollstreckbar geworden ist, hat die US-Amerikanische Firma Maßnahmen ergriffen. Es wurde bundesweit der Kilometerpreis von 35 Cent eingeführt, um so die Kosten auf ein Selbstkostenniveau anzuheben. Damit wird der Dienst deutlich weniger attraktiv.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 2. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Sanktionen gegen Hacker, ein Gespräch über Facebook, Medienkritik, die App Riff und Airbnb auf Kuba. Ergänzungen erwünscht.

  • CYBERKRIMINALITÄT Heise Online: Obama verfügt Sanktionen gegen Hacker: US-Präsident Barack Obama hat mit einem neuen Exekutiverlass das US-Finanzministerium mit neuen Maßnahmen ausgestattet, um gegen die zunehmenden Cyberangriffe vorzugehen. Gezielte Strafmaßnahmen seien für die US-Regierung „ein neues und mächtiges Werkzeug, gegen die Schlimmsten der Schlimmsten vorzugehen“, schrieb Obama in einer Begründung.

  • FACEBOOK Horizont: „Facebook ist der Schminkspiegel des Internets“: Ein interessantes Doppelinterview findet sich beim Horizont: Bärbel Unckrich hat sich mit Nico Westermann von Facebook und Jean-Remy von Matt, Mitgründer von Jung von Matt, über Kreativität und intelligente Algorithmen unterhalten, die exzellentes Storytelling belohnen.

  • MEDIENKRITIK Politik Digital: “Dem Presserat müssten ein paar Zähne wachsen!”: In den vergangenen Tagen wurde vielfach Kritik am Umgang der Medien mit dem Absturz des German Wings-Flugzeugs und an der Berichterstattung über den Co-Piloten laut. Simone Jost-Westendorf von Politik-Digital.de hat mit  dem Leiter der Evangelischen Journalistenschule in Berlin, Oscar Tiefenthal, über seine Einschätzung zu Medienkritik, Pressekodex und die Aufgaben des Presserates gesprochen.

  • RIFF Facebook Newsroom: Make Videos with Friends: Video ist das zur Zeit gefragteste Format im sozialen Internet, zuletzt bauten Facebook und Twitter ihre Fähigkeiten in diesem Bereich aus, den Hype bestimmten Streaming-Apps wie Meerkat oder Periscope. Mit Riff hat Facebook eine neue Video-App vorgestellt, die einen Fokus auf das Thema Kooperation legt. Mehrere Nutzer können zusammen an einem Video arbeiten, in dem jeder einen Clip dazu beisteuert.

  • AIRBNB AP Exclusive: Airbnb to Cuba in major US business expansion: Airbnb scheint zumindest im kleinen Maßstab Weltpolitik machen zu wollen: mit dem geplanten Launch auf Kuba, der von seiten der kubanischen und US-amerikanischen Regierung begrüßt wird, könnte sich das Unternehmertum in dem sich sehr langsam öffnenden Land entwickeln. Zwar werden zuerst nur US-Amerikaner Airbnb auf der sozialistischen Karibik-Insel nutzen können, ein Anfang ist aber gemacht. Praktisches Problem wird nur sein, wie Airbnb-Hosts Buchungen ohne regelmäßigen Internetzugang verwalten, aber es gibt Mittel und Wege, wie Jakob Steinschaden auf Netzpiloten.de erklärt.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Livestreaming: Journalismus und Kampagnen in Echtzeit

Jaros?aw Kaczy?ski (adapted) (Image by Piotr Drabik [CC BY 2.0] via Flickr)
Die neuen Möglichkeiten, die Livestreaming bietet, haben einen Hype ausgelöst. Aber verändern sie auch politische Kommunikation und Berichterstattung? Es begann mit der Einführung der iOS-App Meerkat beim diesjährigen Szene-Treff “South by Southwest” (SXSW), nun hat Periscope ebenfalls mit einer Anwendung für das mobile Livestreaming via Twitter nachgezogen. Obgleich die Video-Übertragung von [...]
Weiterlesen »

YouTube und das Embedding: Kaum Auswirkungen für den Nutzer

YouTube logo (adapted) (Image by Rego Korosi [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Der Europäische Gerichtshof muss demnächst entscheiden, ob das Einbetten von YouTube-Videos eine Verletzungen von Urheberrechten darstellt oder nicht. Das Urteil wird so gut wie alle Menschen betreffen, doch ist die Teilhabe-Kultur des Netzes wirklich gefährdet? YouTube und andere Videoplattformen bietet die Möglichkeit an, Videos via Embed-Code auf der eigenen Website [...]
Weiterlesen »

Noy Alooshe: „Die Politiker wollen, dass ihre Rede zum Meme wird“

Noy Alooshe (Image by Atbannett [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)
Der israelische Youtuber Noy Alooshe veralbert mit Mashup-Videos Politiker im Wahlkampf. Mittlerweile ist er so erfolgreich, dass manche Kandidaten in ihren Reden Textbausteine verstecken, die sich für einen Alooshe-Remix anbieten – in der Hoffnung, im nächsten Video zu landen. Weil der Online-Wahlkampf vor den Wahlen zur Knesset am 17. März [...]
Weiterlesen »

Die Politik begreift die Herausforderungen der Industrie 4.0 nicht

Müllverbrennung (adapted) (Image by JuergenPM [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich heute ein Bild von der Industrie 4.0 in Deutschland, doch wird es unvollständig bleiben. Für die Bundesregierung hat die Digitalisierung der Industrie eine entscheidende Bedeutung für den Wohlstand in Deutschland. In Bayern will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel deshalb heute einen Überblick darüber verschaffen, wie die [...]
Weiterlesen »

WDR #3sechzich: Interview mit YouNow-CEO Adi Sideman

YouNow-CEO Adi Sideman
Der Video-Dienst YouNow ist hierzulande ein mediales Aufregerthema – Tim Schrankel von WDR #3sechzich hat dazu den YouNow-CEO Adi Sideman interviewt. // von Tobias Schwarz Anfang Februar berichteten wir das erste Mal auf Netzpiloten.de über die Videoplattform YouNow. Unser Autor Lars Sobiraj stellte den Dienst vor, mit dem Nutzer ohne [...]
Weiterlesen »

Immer schön grinsen: Wie sich junge Social-Media-Stars verkaufen

(Fotos via Instagram.com, Profile: nashgrier, shonduras, tatjanamariposa, evantubehd, jeromejarre)
Populäre Social-Media-Apps wie Vine, Snapchat und Instagram haben eine ganze Reihe an bekannten Nutzern hervorgebracht, die ihre Reichweite teuer an Firmen und Marken vermarkten können. // von Jakob Steinschaden Wo Aufmerksamkeit ist, da sind auch die Werbe-Dollar nicht weit: In den relativ jungen Bilder- und Video-Welten von Vine, Snapchat und [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 16. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um den digitalen Mob, Facebook vs. Netzneutralität, Open Source, E-Commerce in Deutschland und YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • DIGITALER MOB NYTimes.com: How One Stupid Tweet Blew Up Justine Sacco’s Life: Auf NYTimes.com ist ein lesenswerter Artikel von Jon Ronson über Menschen erschienen, die sich mit einer unbedachten und meist sehr dummen Aussage das Leben zerstört haben. Vor allem Justine Sacco, die vor einem elfstündigen Flug einen rassistischen Tweet absetzte, der sich während des Fluges eine weltweite Spott- und Hass-Bewegung auslöste, ist ein gutes Beispiel für den digitalen Mob, der sich schnell bilden kann und genauso kritikwürdig agiert, wie meist seine Verursacher.

  • NETZNEUTRALITÄT The Verge: Facebook’s march to global domination is trampling over net neutrality: Was hierzulande vor allem die Telekommunikationsanbieter Telekom und Vodafone sind, stellt in den USA das soziale Netzwerk Facebook dar: ein gefährlicher Feind der Netzneutralität zu sein. Mit der Telefoniefunktion von Facebooks Messenger WhatsApp und der Initiative Internet.org, womit noch mehr Menschen ins Internet gebracht werden sollen, führt Facebook einen harten Kampf gegen das im Internet grundlegende Prinzip der Netzneutralität.

  • OPEN SOURCE Golem: Das Wir-Gefühl der Open-Source-Community und seine Probleme: Oft sprechen Entwickler der Open-Source-Community und Nutzer der Software vom „Wir“. Dieses Gemeinschaftsgefühl bewirkt, wenn nötig, einen starken Auftritt, doch noch öfters konkurrieren aber viele Interessen, wodurch das Wir zerrissen werden kann. Open Source ist ein wichtiger Bestandteil unserer digitalisierten Welt, aber eine zusammenhaltende Bewegung steht dahinter nicht, obwohl alle die gleichen Prinzipien vertreten (wollen).

  • E-COMMERCE etailment: Das deutsche Online-Handelsvolumina wird von US-Anbietern dominiert: In einem Gastbeitrag für etailment mahnt Gerrit Heinemann, Leiter eWeb Research Center der Hochschule Niederrhein, dass gerade eine Exportwirtschaft wie die von Deutschland keine eigenen Online-Umsätze geenriert, sondern von US-Anbietern abhängig ist. Mehr als 65 Prozent der deutschen Online-Handelsvolumniawerden von Amazon, eBay und Apple generiert, Ein Grund dafür ist die altbackene Infrastruktur und vor allem die Politik: „Die digitale Agenda ist eigentlich eher eine digitale Lüge.

  • YOUTUBE Mashable: The revolution wasn’t televised: Gestern vor zehn Jahren hat Chad Hurley die Domain YouTube.com registriert und den Grundstein für eine derheute wohl wichtigsten Online-Plattformen der Welt gelegt. Um die Bedeutung von YouTube wirklich zu verstehen, empfehle ich (und der Social Media Watchblog, wo ich den Artikel selber empfohlen bekommen habe) den Artikel von Todd Wassermann bei Mashable, in dem er die technologische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung beschreibt, die Youtube in den letzten zehn Jahren genommen hat.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

YouNow: Übernimmt diese App Deutschlands Kinderzimmer?

Streaming-Dienst YouNow
YouNow ist wie reden mit sich selbst. Aber mit dem Unterschied, dass einem tausende anonyme Nutzer dabei zuschauen. Schon warnen die ersten Anwälte wegen der vielfachen Verletzung des Persönlichkeitsrechts. // von Lars Sobiraj Die Videoplattform YouNow ist für alle geeignet, die sich ohne technisches Wissen live im Internet präsentieren wollen. [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es um eine Studie des EU-Parlaments, Snapchats neue Discover-Funktion, digitale Kommunikation, Twitters neue Funktionen und das Thema Geld verdienen mit YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: Massenüberwachung im Netz – Open Source Projekte sollen Abhilfe schaffen: Der Ausschuss für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments hat in einer Studie das Spannungsverhältnis zwischen Massenüberwachung und dem Schutz der Privatsphäre untersucht. Die Studie kommt hierbei zu dem Ergebnis, dass zum einen die Sicherheitsbehörden ihre Befugnisse immer weiter ausbreiten und zum anderen viele Bürger sich über die Gefahren gar nicht bewusst sind. Aus diesen Gründen empfiehlt die Studie Aufklärungskampagnen zu starten, die Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu verstärken und Open-Source Software Lösungen zu fördern.

  • SNAPCHAT Mashable: Is Snapchat about to become a publishing powerhouse?: Snapchat möchte nicht länger nur ein weiterer Instant-Messenging Dienst sein, sondern wird nun auch selber zum Medienpublisher. Ab sofort können mit der neuen Funktion Snapchat Discover Medienunternehmen ihre Inhalte direkt in der App publizieren. Dabei ermöglicht es Discover nicht nur auch die „jungen Leute“ mit aktuellen Informationen zu erreichen, sondern die neue Funktion bietet für Werbetreibende neue Möglichkeiten und ist für Snapchat selbst ein weiterer Geschäftsbereich. Zum Start sind bereits einige Contentpartner wie CNN, ESPN, Vice oder die Yahoo News mit dabei.

  • KOMMUNIKATION Prof. Dr. Heike Simmet: Personalisierung in der digitalen Kommunikation: Willkommene Information oder unerwünschtes Stalking?: Die digitale Kommunikation bietet einen hohen Grad an Personalisierung sowie ein hohes Maß an Verständnis für Kunden und Interessenten. Insbesondere besehende Kundenbeziehungen können intensiviert werden. Doch hierbei kann es schnell passieren, dass die Grenze zwischen den Kundenbedürfnissen und Stalking nahtlos ineinander übergehen. Immer mehr Daten werden ausgewertet und genutzt, sodass in Zukunft ein größerer Wiederstand der Kunden zu erwarten ist. Deswegen sei es wichtig ein möglichst hohes Vertrauen herzustellen, da dies laut Prof. Dr. Heike Simmet die neue Währung in der digitalen Kommunikation von morgen ist.

  • TWITTER Golem: Microblogging: Twitter führt Videofunktion und Gruppennachrichten ein: Der Microblogging Dienst Twitter hat zwei neue Funktionen eingeführt. Ab sofort können über Twitter Nachrichten mittels Gruppennachrichten an mehrere Twitternutzer verschickt und Videos direkt aus der App aufgenommen, editiert und veröffentlicht werden. Damit will Twitter zum einen durch den Ausbau der Nachrichten-Funktion etablierten Messenger-Diensten Konkurrenz machen und zum anderen mit der Videofunktion Instagram und Snapchat angreifen. Insbesondere die Videofunktion war schon seit Monaten erwartet worden.

  • YOUTUBE Online Marketing Rockstars: So viel Geld kann man mit Youtube verdienen: Die Frage, was YouTuber verdienen gehört wohl mit zu den meist diskutierten Fragen im YouTube-Kosmos. Zahlreiche Statistiken und Experten versuchen aufzeigen, wie viel ein Gronkh, die Y-Tittys oder sonst ein YouTuber verdient, schnellen aber oft an der Realität vorbei. Deshalb versucht nun Philipp Steuer, selber YouTuber und beruflich beim Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft tätig, bei den Online Marketing Rockstars zu erklären wie und vor allem wie viel Geld YouTuber nun wirklich verdienen. Konkrete Zahlen zu einzelnen YouTubern nennt er dabei zwar nicht, gibt aber doch einen interessanten und gut verständlichen Einblick in das Thema Geld und YouTube.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

Videogeschäft: Facebook und Twitter greifen YouTube an

Youtube logo (adapted) (Image by Andrew Perry [CC BY 2.0] via Flickr)
Mit dem Ausbau ihrer Bewegtbildfunktionen könnten die Social Networks der Google-Tochter YouTube Nutzungszeit und Werbegelder streitig machen. Mehr als eine Milliarde Nutzer pro Monat, sechs Milliarden Stunden Videokonsum pro Monat und 100 Stunden neues Videomaterial pro Minute: Googles YouTube ist auch 2015 noch der unangefochtene Video-König im Netz. Doch wie [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Social Media in Katar, aber auch bei Protesten, das Video von Paris, Polaroid und die Automatisierung unserer Arbeit. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL MEDIA I Carnegie: Protest in the Age of Social Media: Ds Autorenkollektiv Joshua A. Tucker, Megan Metzger, Duncan Penfold-Brown, Richard Bonneau, John Jost und Jonathan Nagler hat für Carnegie einen lesenswerten Artikel über Protest in Zeiten von Social Media geschrieben und anhand des letztjährigen Beispiels #EuroMaidan nachgewiesen, dass soziale Netzwerke vor allem als Infrastuktur von Protesten eine wichtige Rolle spielen. Für die Zukunft wird das wohl bedeuten, dass annährend jede Revolution auch in den sozialen Netzwerken stattfinden wird und diese mehr zum Erfolg beitragen werden.

  • AUTOMATISIERUNG t3n: Die Digitalisierung macht uns arbeitslos – zum Glück!: Bei t3n schreibt Stephan Dörner, dass die digitale Revolution endlich an dem Punkt angekommen ist, in der auch die geistige Arbeit von der Automatisierung betroffen ist und wir uns als Gesellschaft die entscheidende wirtschaftspolitische Frage des 21. Jahrhundert angehen müssen: Wie verteilen wir die Früchte der Automatisierungsdividende? Die Gewerkschaft ver.di will dazu in diesem Jahr den Diskurs beginnen.

  • SOCIAL MEDIA II BBC: WhatsApp now clear social media leader in Qatar, including for news: Bei der BBC schreibt Damian Radcliffe über eine Studie des Ministeriums für Information- und Kommunikationstechnologie von Katar, dass sich mit der Nutzung von Social Media im eigenen Land auseinandergesetzt hat. Interessant ist, dass WhatsApp und Instagram in der arabischen Bevölkerung Katars die beliebtesten DIenste sind und das mit Abstand. Facebook zum Beispiel kommt nur auf Platz 5, knapp vor Snapchat und mit nur halb so vielen Nutzern wie WhatsApp.

  • VIDEO Associated Press: Witness to Paris officer’s death regrets video: Nicht ein bestimmtes Foto wird uns von den Terroranschlägen in Paris in Erinenrung sein, sondern ein mit dem Smartphone gemachtes Video, dass die Hinrichtung eines französischen Polizisten zeigt. Sofort kam die Frage auf, wieso man bewaffnete Männer filmt, zufällig den Mord aufzeichnet und dann das Video ins Internet stellt. Im Gespräch mit der Associated Press äußert sich der Urheber, spricht vom Schockzustand, der Reue nach dem Upload und entschuldigt sich dafür. Doch auch wenn das Video nach 15 Minuten wieder offline genommen wurde, war es bereits unkontrollierbar viral. Ab dem Moment oblag die Verantwortung, wie schon immer, den Medien und den Umgang mit diesem Video, was einige Medien besser und andere schlechter geschafft haben.

  • POLAROID Time: „We’re ‚Curators of Innovation‘ Now“: Wir alle kennen Polaroid, ein Unternehmen, dass man sofort mit Fotograie verbindet, mit besonderen Fotoapparten und einem spezillen Format von Bildern. In Zeiten von Smartphones und Instagram kann man mit seiner beeindruckenden Geschichte aber nichts mehr gewinnen. Das Unternehmen musste das in den letzten Jahren auf die harte Tour lernen und scheint jetzt mit einer neuen Vision des Unternehmens wieder da zu sein. Auf der diesjährigen CES zeigte sich Polaroid als „Kurator von Innovation“, wie es Scott Hardy im Gespräch mit dem TIME-Magazin nennt.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 YouTube-Videos, die man 2014 gesehen haben sollte

Jedes Jahr erscheinen Millionen Videos im Netz auf YouTube, Vimeo und Co. Zum Jahresende zeigen wir euch fünf Videos,  die ihr dieses Jahr gesehen haben solltet. Pro Minute werden 300 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen. Die wenigsten der zahlreichen Videos werden dabei aber ein Hit und erreichen auch über einen kleinen Zuschauerkreis die Aufmerksamkeit einer breiten Masse. Wir zeigen euch deswegen fünf Videos, die ihr dieses Jahr gesehen haben müsst.

1. ALS Ice Bucket Challenge

An der ALS Ice Bucket Challenge kam dieses Jahr keiner vorbei. Zahlreiche Prominente und Millionen andere Menschen beteiligten sich an der Aktion, bei der sich ein Eimer mit Eiswasser über dem Kopf gegossen wurde, um auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Nicht nur, dass dadurch mehr als 100 Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt werden konnte. Die Videos der ALS Ice Bucket Challenge erreichten insgesamt mehr als eine Milliarde Videoaufrufe. Damit ist diese der erfolgreichste Trend im Jahr 2014. Besonders bemerkenswert ist die ALS Ice Bucket Challenge von Bill Gates, der mit einem aufwendigen Video an der Herausforderung teilnahm.

Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge

2. YouTube Rewind: Turn Down for 2014

Ein alljährliches Highlight ist der YouTube Rewind, bei dem die beliebtesten Videos und Momente der Videoplattform von bekannten Videomachern interpretiert werden. So dürfen dieses Jahr natürlich weder die Ice Bucket Challenge, noch zahlreiche andere virale Hits fehlen. Insgesamt sind an dem Video mehr als 120 Videomacher beteiligt gewesen. Gedreht wurde unter anderem in London, Tokio, New York und Los Angeles. Seit dem Erscheinen des YouTube Rewinds wurde das aufwendige, sechsminütige Video mehr als 65 Millionen Mal angesehen.

YouTube Rewind: Turn Down for 2014

3. First Kiss

Dass man mit einer guten Idee und etwas Kreativität immer noch sehr schnell auf Youtube erfolgreich werden kann, zeigte das Video First Kiss im März diesen Jahres. In diesem wurden zehn wildfremde Paare, die sich zuvor noch nie gesehen hatten, jeweils mit der Aufgabe bedacht, sich zu küssen. Eine komische Vorstellung, die auch zu komischen Situationen führte, aber bis heute mehr als 95 Millionen Menschen überzeugte, das Video anzuschauen. Dass First Kiss übrigens eigentlich ein Werbevideo für die Modefirma Wren ist, dürfte hierbei nur den wenigsten aufgefallen seien.

4. Devil Baby Attack

Gute Werbung kann auch Spaß machen, wie ein etwas anderes Werbevideo für den Film „Devil’s Due“ zeigt. In diesem wird ein ferngesteuerter Kinderwagen durch die Straßen New Yorks gesteuert, in dessen Inneren eine Zombie-Babypuppe installiert ist, die wehrlose Passanten erschreckt. Äußerst unterhaltsam und gelungen, wie die fast 50 Millionen Videoaufrufe zeigen. Damit schaffte es das Video auf Platz fünf der erfolgreichsten Werbevideos auf YouTube in diesem Jahr.

5. 10 Hours of Walking as a woman

Ein Video, dass ebenfalls in diesem viel Aufmerksamkeit erregte und für einige Aufregung sorgte ist das „10 hours of walking in NYC as a woman“-Video. Dieses zeigt, wie es einer Frau geht, die durch die Straßen von New York geht. Zu sehen gibt es zahlreiche eher weniger nette Anmachsprüche und sogar einige ernsthafte Belästigungen. Insgesamt sollen laut dem Video, welches von der Initiative Hollaback veröffentlicht wurde, innerhalb des zehnstündigen Experiments mehr als 100 Belästigungen geschehen sein. Bis dato hat das Video mehr als 38 Millionen Zuschauer erreicht.

10 Hours of Walking in NYC as a Woman

 

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 15. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um Uber, das Urheberrecht beim Selfie eines Affen, Google Loon, Videos auf YouTube und Facebook, sowie Nachtzüge. Ergänzungen erwünscht.

  • UBER The Washington Post: Uber pressures regulators by mobilizing riders and hiring vast lobbying network: Rosalind S. Helderman hat für die Washington Post einen wirklich lesenswerten Artikel über das Lobbing von Uber geschrieben, der ohne Bashing auskommt und sich auf die journalistische Darstellung der Strategie konzentriert. Uber steht in der Debatte oft für Disruption (des Taxi-Gewerbes), selten für Innovation (im Bereich von Same Day Delivery), aber so gut wie nie für einen Modernisierungsfaktor in der Regulierung, die vor 100 Jahren ebenfalls von Lobbyverbänden geschaffen wurden, die jetzt ihre Monopole und Positionen sich auflösen sehen. Dabei nutzt Uber seine Community und zeigt einen weiteren Machtfaktor auf, denn Gestrige haben meist keine Freunde mit Smartphones.

  • URHEBERRECHT Techdirt: Photographer Threatens Copyright Experts With His Confused Understanding Of Copyright: Am Samstag bekam ich eine Ausgabe von iRights‘ netzpolitischen Jahresrückblick „Das Netz 2014/2015„, in der mich das berühmte Affen-Selfie wieder anschaute. Der Besitzer der Kamera, mit der sich der Affe selber fotografierte, David Slater, beanspruchte das Urheberrecht auf das Foto. Dies führte zwar leider nicht zu einer Diskussion über die sich auflösenden Grenzen zwischen Mensch und Affe, aber über das Urheberrecht. Slater kämpft weiterhin dafür, dass das Bild ihm zugesprochen wird und bekam nun von Sherwin Siy eine alles zusammenfassende Antwort, die Mike Masnick auf Techdirt.com veröffentlicht und kommentiert hat.

  • GOOGLE CNET: Google, France space agency partner up on Project Loon: Eines der interessantesten (und wohl auch sympathischstes) Google-Projekte kommt nach Europa. Die französische Raumfahrtagentur CNES kooperiert mit Google bei Project Loon, den Internet anbietenden Ballons. Google profitiert hierbei von den Erfahrungen der Agentur mit der Ballonfahrt, während Frankreich durch die Ballons sein Internetangebot verbessern könnte. Schon jetzt haben die Ballons mehr als 3 Millionen Kilometer geschafft, dem nächst werden wohl ein paar im französischen Himmel dazu kommen.

  • VIDEO Broadmark: Sind Facebook- und YouTubeaufrufe eine Währung?: In seiner Kolumne auf Broadmark.de zeigt Julian Banse einen interessanten Unterschied zwischen den in Konkurrenz zueinander stehenden Videos von YouTube und Facebook. Beide Plattformen lösen differenzierte Sehgewohnheiten aus, denn Facebook-Nutzer gucken vor allem kürzere Videos, wogegen YouTube-Nutzer längere Videos (zwischen fünf und sieben Minuten) schauen, in denen auch Werbung vor und im Video möglich ist. Facebooks Reichweite scheint größer zu sein, YouTube punktet noch mit dem besseren Umfeld für Werbung.

  • NACHTREISEZUGVERKEHR Skift: End of Berlin-Paris Sleeper Train Signals Last Call for Europe’s Night Trains: „Ich dachte, ich hätte WLAN, aber es war okay.“ Mit dieser Einschätzung eines mexikanischen Reisenden endet die letzte Fahrt des Nachtzugs zwischen Berlin und Paris. Und sie offenbart das Problem: die Nachtzüge sind alles andere als modern und deshalb auch nicht sehr beliebt. Doch anstatt zu modernisieren, stellt die Deutsche Bahn die Verbindung jetzt ein, dazu werden weitere Strecken nach Kopenhagen, Amsterdam, Prag und Basel gestrichen. Doch Nachtzüge wären wirtschaftlich sinnvoll und klimapolitisch nachhaltig, wie eine Studie der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen herausfand. Und sie würden auch wieder angenommen werden, wenn sie den Ansprüchen der heutigen Zeit (Strom, WLAN, Rauchverbot) genügen würden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

2015 gibt es 1 Milliarde Creative Commons-Werke

Creative Commons BBB (adapted) (Image by Steren Giannini [CC BY 2.0] via Flickr)
2001 wurde die gemeinnützige Organisation Creative Commons begründet. 13 Jahre später werden täglich rund 27 Millionen neue CC-Plaketten im Internet vergeben – nächstes Jahr wird die Milliardenmarke geknackt. Nächstes Jahr wird eine magische Grenze geknackt. Dann gibt es im Internet eine Milliarde Werke, die mithilfe einer Creative Commons-Lizenz (CC) veröffentlicht [...]
Weiterlesen »

Tipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Home Office (adapted) (Image by markusspiske [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen [...]
Weiterlesen »

Durchgedreht mit… Jo Schu?ck

In der siebenten Folge von „Durchgedreht mit…“ spricht Jo Schick über das lineare Fernsehen, Kulturformate im Internet und seine ganz eigene Durchgedrehtheit:

durchgedreht mit...Jo Schück (Staffel 1, Folge 7)

Die Crowdfunding-Kampagne von „Durchgedreht mit…“ auf Startnext.de war leider nicht erfolgreich. Trotzdem wird Gina Schad das Projekt beenden, weshalb Spenden immer noch willkommen sind. Wer auch jetzt noch „Durchgedreht mit…“ finanziell unterstützen möchte oder Fragen hat, kann sich bei uns melden, damit wir den Kontakt vermitteln.

Weiterlesen »

Stephan Lamby startet Videoplattform dbate

Der neue Internet Sender dbate.de von Dokumentarfilmer Stephan Lamby bietet alternative Erzählformen, die Videoblogger aus aller Welt mit einbeziehen. // von Anna-Maria Landgraf Die Seite dbate.de ist diese Woche gestartet und bietet eine neue Form des Geschichtenerzählens. Bilder von zerstörten Häusern in Doneszk oder deutsche Fans bei der Fußball-WM in [...]
Weiterlesen »

Bleecker Street: Konzertmitschnitte statt Smartphone-Fotographie

Das Unternehmen Bleecker Street will mit professionellen Audio- und Video-Aufnahmen Konzertbesucher daran hindern, selber mit dem Smartphone zu filmen. // von Daniel Kuhn  Konzerte sind auch nicht mehr, was sie mal waren. Früher wurden je nach Musikrichtung entweder Fäuste oder Feuerzeuge in die Luft gereckt – heute sind es Smartphones. [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 30. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Nachrichten via App, Apple und Journalismus, Twitter, das Projekt Blogwalk und die Video-Strategie der New York Times. Ergänzungen erwünscht.

  • NEWS-APPS ReadWrite: Flipboard, Circa, And Yahoo Deliver The News: Wie bekommt Ihr eigentlich eure morgenlichen Nachrichten, die über die Themen unserer Lesetipps hinausgehen? Viele nutzen sicher Flipboard, manche auch die tolle News-App von Yahoo, einige das bald auch in Deutschland startende Circa. Owen Thomas gibt auf ReadWrite einen Überblick über die drei News-Apps. Für News-Junkies eine interessante Lektüre über die bekannten Apps.

  • APPLE Krautreporter: Der Apfel fällt nicht weit vom Bann: Auf Krautreporter schreibt Richard Gutjahr über das unegsunde Verhältnis zwischen Apple und den Medien, unter dem auch Gutjahr schon leiden musste (hier ein Interview mit Richard Gutjahr über Apple), bis jetzt aber mitmachte. Damit ist wohl vorbei, denn Gutjahr reicht es wohl, wie der Konzern mit dem oft als „Fanboy“ abgetanen Journalisten umgegangen ist. Andere Kollegen machen weiter, weshalb eigentlich jeder Artikel, der von einer räumlichen Nähe oder privilegierten Zugang zum Unternehmen zeugt, unter Verdacht auf Selbstzensur steht.

  • TWITTER Gigaom: If you don’t like algorithmic filters, you’re probably not going to like the future of Twitter: Schon seit Jahren lässt sich bei Twitter beobachten, dass beliebte Sachen abgeschafft werden, während unbeliebte Features eingeführt werden. Die darunter leidenden Nutzerzahlen sind für Marin Weigert ein Indikator für das Scheitern dieser Strategie, denn Fabric kommt vielleicht zu spät. Sooder so, wird Twitter diesen Weg wohl weitergehen und zu unserem vermeintlichen Nutzen die Plattform gestalten, wie Matthew Ingram auf Gigaom erklärt. Algorithmen übernehmen die Kontrolle über „unser“ Twitter, ob wir es mögen oder nicht.

  • BLOGWALK torial Blog: Bloggen unterm Konzerndach: Im Torial-Blog schreibt der ehemalige Netzpilot Stefan Mey über einen vermeintlichen „Coup“ des Medienkonzern Bertelsmann, der 30 Modebloggerinnen für das RTL-Projekt „Blogwalk“ gewonnen hat. Die Autorinnen schreibe, drehen und besprechen ausschließlich für den Konzern die neuesten Modetrends, der beteiligt die Frauen an den Werbe- und Transaktionserlösen der Plattform. Für RTL ein interessantes Geschäft, für die Bloggerinnen ein möglicher Weg der Professionalisierung, der sich meiner Meinung nach, erst noch beweisen muss.

  • NEW YORK TIMES Digiday: Inside The New York Times’ video strategy: Die New York Times geht im Medienwandel nicht immer voran, aber kein Medium macht sich so viele Gedanken über die Digitalisierung des Journalismus und wird so sehr von der eigenen Branche beobachtet, wie die berühmte New Yorker Zeitung. Neueste Veränderungen auf den Seiten der New York Time sind die Video-Player, die jetzt mehr Platz auf der Seite bekommen. Scheinbar setzen die Verantwortlichen vor allem auf Videos, denn im September wurde ein Drittel mehr Videos veröffentlicht. Viele darin gezeigten Themen wurden erst später auch zu Printartikeln, manche gar nicht. Und der Erfolg der Video First-Strategie führt auch hier zum nächsten Schritt: schon jetzt wird über eine Video-Paywall nachgedacht.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 29. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Günther Oettinger, Gmail und Inbox, ein zensiertes Magazin von Verizon, Tsu und Ello, sowie das neue Video von OK Go. Ergänzungen erwünscht.

  • GÜNTHER OETTINGER Zeit Online: Günther Oettinger hat das Thema doppelt verfehlt: Im Handelsblatt hat EU-Digitalkommissar Günther Oettinger ein viel beachtetes Interview gegeben, dass zwar im Vergleich zu seinem Hearing im Europaparlament keine wirklichen Neuigkeiten besaß, aber wieder einmal durch eine unglaubliche Naivität bei den digitalen Herausforderungen „glänzte“. Auf Zeit Online hat sich Leonard Dobusch mit den Aussagen des Interviews auseinandergesetzt, der nicht sehr überzeugt ist, dass Oettinger auch nur einen Bruchteil seiner Vorhaben schaffen wird.

  • GOOGLE Computerworld: Why Google wants to replace Gmail: Seit gestern nutze ich die von Google selber entwickelte Gmail-Alternative „Inbox“, die viele tolle Features von anderen Maildiensten kopiert hat. Mein erster Eindruck ist positiv, aber vielleicht müssen wir sowieso uns daran gewöhnen, denn es kann sein, so Mike Elgan auf Computerworld.com, dass Google mit Inbox seinen eigenen Mailing-Dienst langsam beerdigt. Es liegt wohl im Interesse des Unternehmens einen von Nutzern kontrollierten Dienst ebenfalls in die Kontrolle seiner Algorithmen zu begeben.

  • VERIZON The Daily Dot: Verizon is launching a tech news site that bans stories on U.S. spying: Verizon startet eine neues Geschäftsmodell und Patrick Howell O’Neill fragt noch im ersten Satz, was an diesem Vorhaben überhaupt schief gehen kann und das nicht ohne Grund. Der US-amerikanische Telekommunikationsanbieter startet eine Tech- und Lifestyle-Seite namens “Sugerstring” hoch und macht, auch wenn es sich um eine Form von Corporate Publishing handelt, den größten Fehler überhaupt: Zensur von bestimmten Themen. Den Redakteuren ist es verboten, über Themen wie die von Edward Snowden geleakte Überwachung zu berichten oder die Debatte um Netzneutralität.

  • SOCIAL MEDIA Medium: Wenn Tsu und Ello sich um Nutzer streiten: In einem Blogpost auf Medium untersucht Klaus Eck die neuen sozialen Netzwerken Ello und Tsu hinsichtlich das Thema Anzeigen. Der größte Unterschied ist, während Ello persönlich und menschlich sein will, zählt auf Tsu allein das Geld. Es ist spannend zu beobachten, wie sich die beiden sozialen Netzwerke entwickeln, Klaus Ecks Beobachtungen sind dabei ein lesenswertes Kommentar dieser Entwicklung.

  • REDEFREIHEIT Vox: The latest OK Go video is amazing. Would it have been legal in the United States?: Ein sehr kurzer Text von Timothy B. Lee auf Vox.com, dafür mit dem neuesten Video von OK Go, über das neueste Video der Band, denn das wieder einmal mit einer beeindruckenden Choreografie versehene Musikvideo wurde nur mit Drohnen gedreht und zwar in Japan. Dies hat etwas mit der Gesetzgebung bezüglich Drohnen in den USA zu tun. Und damit erinnert das sehenswerte Video daran, dass es bei der gesetzlichen Regulierung von Drohnen auch um eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung geht, die gut begründet sein muss.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »

„Durchgedreht mit…“ – Gina Schad über ihr Crowdfunding-Projekt

Image by José Luis Cortés González
Bereits seit Ende August läuft das neue Interview-Projekt „Durchgedreht mit…“ unserer Autorin Gina Schad, das mittels Crowdfunding finanziert werden soll und unter anderem Künstler zu einem unverfälschten Gespräch einlädt. // von Merle Miller Zusammen mit soilfilms und Carta.info ist Netzpiloten.de Kooperationspartner des Projekts “Durchgedreht mit…” von Gina Schad. Bereits fünf [...]
Weiterlesen »

Facebook baut den Video-Bereich stark aus

Facebook HQ, by eston (adapted) (Image by Marco Paköeningrat [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
YouTube hat mit Facebook starke Konkurrenz bekommen. Das soziale Netzwerk hat seinen Video-Bereich massiv ausgebaut und ist auf dem besten Wege, Googles Videoplattform zu überholen. 12,3 Milliarden Videoaufrufe konnte Facebook laut comScore im August dieses Jahres auf den Desktop-Systemen in den USA erreichen und übertrumpfte damit YouTube um eine ganze [...]
Weiterlesen »

Made in Germany: Die Video-Chat-App Vive

Vive – ein Startup aus Hannover
Das deutsche Startup Vive baut eine neue Video-Chat-Community, die Leute mit ähnlichen Interessen verbindet. // von Felicitas Hackmann Vive war diese Woche in der Presse, weil das Hannoveraner Startup 1,5 Millionen Euro Seedinvestment eingesammelt hat. Wer bei der Video-Chat-Community an ChatRoulette denkt, irrt. Ja, man spricht mit Fremden, aber: Nein, [...]
Weiterlesen »

Sponsored Post: IKEA – Das Zeitreise-Experiment Nr. 2

Mit dem „Zeitreise-Experiment“ hat das schwedische Möbelhaus IKEA einen viralen Hit gelandet. Nun erfährt in dem zweiten Teil des Experiments ein weiteres Paar unter Hypnose wie seine Zukunft aussehen könnte. Gemeinsam mit dem bekannten Hypnotiseur Justin Tranz, der bereits mehr als 6000 Bühnenauftritte hinter sich hat, gibt IKEA jungen Paaren [...]
Weiterlesen »

Sponsored Post: Henry Alex Rubin dreht für Volvo

"The Casino" von Volvo Trucks
Die Kamera läuft und die Bühne ist frei für Volvo Trucks‘ kommendes Video „The Casino“, für das sich Henry Alex Rubin verantwortlich zeigt – und alles, was wir wissen ist, dass die Hauptfigur wahrscheinlich ein Lkw sein wird. „The Casino“ wird am 24. September Premiere feiern. Mit viralen Volltreffern wie [...]
Weiterlesen »

Durchgedreht mit… Dr. Claudia Nothelle

In der zweiten Folge von Gina Schads Video-Projekt „Durchgedreht mit…“ spricht die Netzpiloten-Autorin mit der Programmdirektorin des RBB, Dr. Claudia Nothelle, über ihre Arbeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und ein an ihrem Arm festgewachsenes Handy:

Durchgedreht mit... Dr. Claudia Nothelle (Staffel 1, Folge 2)

Bald startet die Crowdfunding-Kampagne für eine zweite Staffel von „Durchgedreht mit…“ auf Startnext. Hier kannst du Unterstützer und damit demnächst auch Ermöglicher werden: Startnext.de/durchgedreht-mit

Weiterlesen »

Neue Netz-Interviewserie „Durchgedreht mit..“ startet

Durchgedreht mit… Interview von Gina Schad mit Dani Levy
Die Netzpiloten-Autorin Gina Schad startet mit „Durchgedreht mit..“ eine neue Netz-Interviewserie – Premierengast ist der Regisseur Dani Levy. // von Tobias Schwarz „Durchgedreht mit (…)“ ist ein innovatives Interviewformat, das sich auf die Kultur spezialisiert, mit einer weiblichen Redakteurin, einem humorvollen schrägen Ansatz, einer breiten Auswahl an Interviewpartnern und einer [...]
Weiterlesen »

5 Lesetipps für den 5. August

In unseren Lesetipps geht es heute um den Medienwandel, den geplanten Reboot von YouTube, der Sinn von Disruption, Google News und Trends im Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • MEDIENWANDEL taz.de: „Die Verlage sind selbst schuld“: Im Interview auf taz.de widerspricht der Medienwissenschaftler Andreas Vogel dem Aberglauben, dass das Internet Schuld sein soll, dass die Auflagen der Tageszeitungen sinken. Vielmehr sind laut Vogel die Verlage selber Schuld, denn das Konzept der „Zeitung für alle“ zeigte sich schon in den 80er Jahren als überholt.
  • DISRUPTION Blicklog.com: Disruption verkommt zum Unwort: Auf seinem Blog schreibt Dirk Elsner über Disruption und wie dieses einmal für Innovation stehende Wort langsam zum Marketing-Wort verkommt – ohne Substanz. Ein lesenswerter Artikel mit einem wichtigen Schlusswort an Startups: „Redet nicht im Vorfeld von Disruption und Revolution. Wenn ihr dann wirklich eine Branche umgekrempelt habt, dann werden genügend Leute von ganz allein die Scheinwerfer auf Euch richten.“ So ist es.
  • YOUTUBE Fast Company: Rebooting YouTube: Auf Fastcompany.com stellt Nicole Laporte in ihrem Artikel die Frau hinter YouTube vor: Susan Wojcicki. Sie ist es, die Google erst ermöglicht hat, durch Werbung enorme Gewinne zu erzielen und nun hat sie die Aufgabe, die eigene Videoplattform komplett neu aufzustellen. Noch ist YouTubes Zukunft nicht klar zu erkennen, aber das Wojcicki das Ruder in der Hand hat, wird nicht nur die Anleger erfreuen.
  • GOOGLE NEWS Google News Blog: Introducing the Google News Publisher Center: Links vom Rhein und rechts von der Oder gilt Google News als ein Leser auf die eigene Nachrichten-Seite bringender Dienst von Google, den das Unternehmen jetzt auch verstärkt für die Verlage und verlagsähnlichen Anbieter öffnet. Mit dem Google News Publisher Center können Publisher bestimmte Informationen über ihre Seite und Artikel selber ändern und so den Nachrichten-Aggregator verstärkt nutzen, um sich zumindest in dieser Suchmaschine prominenter als Nachrichtenquelle anzubieten.
  • JOURNALISMUS JakBlog: Was Journalisten dringend können müssen: Auf seinem Blog fasst Christian Jakubetz drei viel diskutierte Trends im Journalismus auf, die wahrscheinlich für Journalisten essenziell sind: Video, Mobil, Sozial. Prüft man aber die hiesigen Journalisten und auch ihre Arbeitgeber auf diese drei Punkte, stellt man schnell den Rückstand fest. Sozial à la Social Media ist Journalismus in Deutschland noch so gut wie gar nicht. Genauso wie mobiler Journalismus, was oft noch mit dem scheinbar vorherrschenden Unbehagen mit Geräten und Diensten zu tun hat. Und Video ist meist eine eigene Abteilung, aber nichts was ein Journalist oder Journalistin in einer Zeitung können muss. Eigentlich macht mich Jakubetzs Blogpost eher traurig.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

Weiterlesen »