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Amazon Music: Alexa legt auf

„Alexa, spiele Rock aus den 90ern.“ Über Amazon Echo können wir Alexa schon lange Befehle zum Abspielen von Musik geben. Nun hat auch die Amazon Music App nachgezogen. Sie ist sowohl auf iOS, als auch auf Android mit Alexa Hands-free verfügbar und bietet den vollen Umfang der Sprachsteuerung.

Musik ohne Ende, ganz ohne Hände

Ist die Amazon Music App geöffnet und im Vordergrund, könnt ihr jetzt die bekannten Sprachfeatures nutzen, die auch für Echo-Geräte verfügbar sind. So könnt ihr nicht nur euren Lieblingskünstler abspielen lassen. Alexa sucht euch passende Musik je nach Stimmung, Aktivität, Jahrzehnt oder Songtext aus. Ebenso könnt ihr natürlich Playlists anlegen und diese von Alexa abspielen lassen. Mit einfachen Sprachbefehlen könnt ihr auch die Musik pausieren oder zwischen Songs der Playlist vor- und zurückspringen.

Schon zuvor waren Sprachbefehle in der App möglich. Allerdings musstet ihr stets erst auf den Alexa-Button tippen, ehe ihr Sprachbefehle erteilen konntet. Neuerdings braucht ihr nur noch das bekannte Schlüsselwort „Alexa“, damit die App auf euren Befehl aufmerksam wird. Gerade während der Autofahrt dürfte der Hands-free-Modus ein sehr willkommenes Feature sein.

Um Alexa Musik auflegen zu lassen, müsst ihr übrigens Kunde von Amazon Music Unlimited oder Prime Music sein. 

Beispiele für Alexa-Befehle

Alexa reagiert auf eine ganze Reihe von Befehlen und kann passend nach euren Wünschen Musik suchen. Hier ein paar Beispiele zu den Möglichkeiten der Sprachsteuerung:

  • „Alexa, spiele das Lied mit dem Text ‚Is it me you’re looking for?‘ “
  • „Alexa, spiele die Playlist ‚Motivation‘. “
  • „Alexa, spiele Musik zum Kochen.“
  • „Alexa, spiele die Musik, die ich gestern gehört habe.“
  • „Alexa, spiele Musik aus den 80ern, die ich schon länger nicht gehört habe.“
  • „Alexa, spiele Kiss Songs aus den 70ern.“

Auch andere Befehle möglich

Der neue Modus erleichtert euch übrigens nicht nur die Musikwahl erheblich. Auch abseits der Musik dürft ihr einen Großteil der Standardfunktionen von Alexa verwenden. So könnt ihr bei geöffneter Amazon Music App eure Sprachassistentin beispielsweise nach Auskunft über das Wetter bitten.

Holt euch Alexa mit Amazon Echo in die Wohnung (Provisionslink)


Image by Amazon

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Einmal Alexa reicht

Amazon verschafft seinen Echo-Besitzern immer wieder kleine Überraschungen. Nachdem Alexa erst kürzlich zum hauseigenen Apotheker befördert wurde, gibt es wieder eine Neuerung. Wer den smarten Sprachassistenten in sein Wohnzimmer hat einziehen lassen, der kennt das Problem, dass bei jedem Befehl der Name Alexa vorweg gesagt werden muss. Wenn man dem Sprachassistenten mehrere Befehle vermitteln möchte, kann das manchmal ganz schön nervig sein. Was allerdings in den USA schon länger verfügbar ist, soll nun auch auf unsere Geräte einziehen und die Erleichterung bringen.

Mehr Aufmerksamkeit bitte

Kürzlich hieß es noch „Alexa, bitte schalte das Radio an“ und kurz darauf „Alexa, mach bitte das Licht an“ und anschließend noch „Alexa, sag mir, wie das Wetter draußen ist“. Sprach man diese Befehle aus, kam man sich reichlich komisch vor. Damit ist aber nun Schluss. Dafür sorgt der langersehnte „Aufmerksamkeitsmodus“, der in den USA schon eine ganze Weile verfügbar ist. Diesen können Echo-Besitzer dann in den Geräteeinstellungen der App vornehmen. Dahinter steckt nichts anderes, als dass Alexa nicht mehr nur auf einen einzelnen Befehl hört, sondern aufmerksamer ist und Nutzer gleich mehrere Befehle hintereinander weg aufgeben können. Hierfür bleibt sie einfach noch weitere fünf Sekunden, nach eurem Befehl „wach“, um auf weitere eventuelle Aufforderungen oder Nachfragen von euch zu warten.

Damit dieser Modus noch schneller auf eurem Gerät einzieht, müssen Nutzer ihr Gerät auf English US umstellen. Anschließend können die Nutzer dann den Aufmerksamkeitsmodus in der App aktivieren. Wenn daraufhin wieder die Einstellungen auf Deutsch umgestellt werden, bleibt die Aktivierung des Modus weiterhin bestehen.

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Mehr Persönlichkeit für BMW mit dem Intelligent Personal Assistant

Mit BMW hat man Freude am Fahren! Das sagt zumindest der Werbeslogan des bayerischen Autoherstellers. Ab dem nächsten Jahr soll das Fahren mit dem BMW dann noch mehr Spaß bringen – und mehr Persönlichkeit.

Demnach können wir ab dem kommenden März 2019 dann mit unserem Auto sprechen, denn BMW bekommt einen intelligenten Charakter – den BMW Intelligent Personal Assistant. Mit der Anrede „Hey BMW“ kann der Fahrer künftig die Bedienung und Funktionen ganz einfach per Sprachbefehl steuern. Damit wagt BMW einen Schritt in eine neue Ära.

Doch nicht nur im Auto kann der Sprachassistent dem Fahrer behilflich sein. Zudem findet die Kommunikation auch außerhalb des Fahrzeugs statt wie beispielsweise über einen Smart Speaker oder über das Smartphone.

Auf was können sich Fahrer einstellen?

Das Fahrerlebnis wird laut Dieter May, Senior Vice President Digital Products BMW Group, neu definiert. Aber was genau kann man sich unter dem Sprachassistenten im Auto vorstellen?

Das Auto lernt. Dabei werden hier die Vorlieben, Gewohnheiten und Abläufe des Fahrers genau beobachtet und gespeichert. Der Sinn dahinter ist es, den Fahrzeughalter in seinem Alltag zu unterstützen. So werden beispielsweise die Einstellungen personalisiert wie unter anderem die Sitzheizung oder die Fahrziele im Navigationssystem. Unter dem einfachen Befehl „Bring mich nach Hause“ wird dann die übliche Route für Zuhause angezeigt, beim Befehl „Hey BMW, mir ist kalt“ wird die Temperatur automatisch angepasst.

Allerdings ist der persönliche Sprachassistent nicht nur für wichtige Zieleingaben und Einstellungen geeignet, sondern auch als netter Zuhörer und Gesprächspartner. „Hey BMW, was ist der Sinn des Lebens?“ Wenn man selber gerade keine Antwort hat, dann hat der Sprachassistent eine. Wer allerdings noch persönlicher mit seinem Fahrzeug werden möchte, der kann dem smarten Assistenten natürlich auch einen Namen geben.

Das Auto wird zum Büro

Durch die Anbindung von Microsoft Office 365 und Skype for Business verwandelt BMW das Auto in ein persönliches Büro. So kann der Fahrer etwa vereinfacht Termine festlegen, Telefonate führen oder bekommt die eingegangenen Mails und Nachrichten vom Sprachassistenten vorgelesen. Auch die Erinnerung für wichtige Meetings gibt der Assistent fristgerecht wieder, damit keine Termine untergehen.

BMW Intelligent Personal Assistant; Image by BMW

Gefahrenquellen sicher entgehen

Spannend ist das Wissen, was hinter dem BMW Intelligent Personal Assistant steckt, denn mit ihm hat man seinen eigenen Ratgeber mit an Bord. Fragen über bestimmte Funktionen, über den aktuellen Ölstand, den Reifendruck oder Warnhinweise werden dem Fahrer umgehend beantwortet. Dabei setzt BMW nicht nur auf das technische Befinden, sondern auch auf das menschliche. Wer müde ist, braucht das nur zu sagen und der eingebaute Assistent bestimmt die Lichtstimmung, die Temperatur und die Musik im Auto, damit der Fahrer sich besser fühlt.

Der BMW Intelligent Personal Assistant hat eine ganze Reihe an spannenden Funktionen mit im Gepäck und er könnte das Fahren durchaus revolutionieren. Wer den Assistenten in seinem Fahrzeug nutzen möchte, benötigt einen BMW mit dem neuen BMW Operating System 7.0.

Ab März 2019 ist der Einzug des Assistenten in den BMW geplant und wird in 23 Sprachen verfügbar sein.


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Konzept für mehr Privatsphäre im Smart-Home: KI-Sprachassistent von Snips verzichtet auf Cloud

Snips AIR

Viele Anwender schwanken beim Thema Smart-Home zwischen Technik-Euphorie und dem blanken Grauen. Da sind einerseits diese vielen vernetzten, vermeintlich intelligenten Geräte, die unseren Sprachbefehlen gehorchen und unser Leben leichter machen. Kleine Technikwunder, wie smarte Rauchwarnmelder oder intelligente Türschlösser, erzeugen und sammeln andererseits einen Haufen Nutzerdaten. Verschiedene SmartHome-Anbieter verarbeiten und speichern diese Daten dann auf ihren externen Servern, oder umgangssprachlich: in der Cloud.

Snps AIR
Snips-AIR verzichtet auf Cloudspeicher. Image by Snips

Hier setzt der KI-Sprachassistent des Start-Ups Snips an. Mit Snips AIR hat das Jungunternehmen eine erste Voice-Plattform angekündigt, die Nutzern im Connected Home ihre Privatsphäre zurückgeben soll. Anstatt die Anwenderdaten in der Cloud zu speichern, verarbeitet Snips AIR alle Informationen auf dem jeweiligen Gerät und stellt damit sicher, dass sie innerhalb der eigenen vier Wände verbleiben.

Diskretion Ehrensache: Sprachassistent Snips läuft 100 Prozent lokal

Im Gegensatz zu den populäreren Sprachassistenten, die ihre Nutzerdaten in die Cloud senden, um Machine-Learning-Modelle zu verbessern, läuft hier auf Basis von Edge Computing und Ledger-Technologie die lokale Datenverarbeitung zu 100 Prozent auf dem jeweiligen Gerät. Der Sprachassistent wird also komplett on-Device laufen und ist damit “Private-by-Design“. 

Der diskrete Sprachassistent soll für Endverbraucher ab Ende 2019 verfügbar sein und dann umfangreiche Funktionen bieten; etwa zur Gebäudeautomatisierung, sowie Auskünfte zu Wetter, Uhrzeit oder Kalendereinträgen geben und Multimedia-Geräte steuern. Darüber hinaus können sich Anwender dafür bezahlen lassen, ihre verschlüsselten Daten zu einem Modell für das Maschinenlernen hinzuzufügen.

Private-by-Design-Konzept entspricht Datenschutzstandards

Weil das KI-Training auf der dezentralen Datenbank mittels verschlüsselten gemeinsamen Lernens funktioniert, können Entwickler die Anwenderdaten nutzen und neue Anwendungen der AIR-Plattform hinzufügen, während die Nutzer selbst ihre privaten Informationen nicht veröffentlichen. Das Start-up mit Sitz in New York und Paris bietet den Voice-Assistenten als White-Label-Lösung für Device-Hersteller an. Da das ‘Private-by-Design’-Konzept konform zu den Richtlinien der DSVGO ist, dürften sich wohl auch Interessenten für diese Lösung finden lassen.


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Sicherheitskamera mit Google Assistant: Nest Cam IQ Indoor erhält großes Update

Sicherheitskamera mit Google Assistant

Sprachassistenten spielen eine immer wichtigere Rolle im vernetzten Alltag. Bisher ist Amazons Alexa dem großen Wettbewerber Google um Längen voraus. Alexa ist einfach auf viel mehr Geräten verfügbar als der Google Assistant. Nun will Google die Tür zum Smart Home weiter aufstoßen. Nach Smartphones, Smartwatches und Lautsprechern gibt es nun auch eine Sicherheitskamera mit Google Assistant. Die Premiere erfolgt quasi im Kreise der Familie. Denn das Kameramodell Nest Cam IQ Indoor gehört wie Googles Sprachservice zum Alphabet-Konzern. Noch, denn Nest soll von einer eigenständigen Firma wieder zu einem engeren Teil von Googles Hardware-Entwicklung werden, wie Google in diesem Blog-Beitrag mitteilte.

Smart Home über die Sicherheitskamera mit Google Assistant steuern

Die Nest Cam IQ Indoor ist schon seit längerem in Deutschland erhältlich, kam bisher aber ohne den Sprachservice aus. Die Sicherheitskamera mit Google Assistant nutzen können alle Besitzer daher erst, nachdem sie ein Update über die Smartphone-App von Nest eingespielt haben. Außerdem müssen sie den Sprachservice in den App-Einstellungen aktivieren, denn ab Werk ist er ausgeschaltet.

Über die integrierten Mikrofone in der Nest Cam IQ Indoor können Nutzer dem Google Assistant Fragen stellen, ihn Smart-Home-Geräte wie Philips Hue steuern lassen oder Termine zur Kalender-App von Google hinzufügen. Wer also ohnehin über diese Sicherheitskamera verfügt oder über eine Anschaffung nachdenkt, kann sich den Kauf eines Lautsprechers vom Typ Google Home oder Google Home Mini sparen. Es mag Fälle geben, in denen jemand der Privatsphäre wegen nicht möchte, dass der Google Assistant beim Warten auf Aufgaben ständig die Ohren spitzt. Daher kann er ihn auch jederzeit in den Einstellungen der Nest-App deaktivieren.

Nest Cam IQ Indoor erhält weitere Funktionen

Neben dem Google Assistant bietet das Update Besitzern der Nest Cam IQ Indoor weitere neue Funktionen. So kann die intelligente Gesichtserkennung auf bestimmte Bereiche innerhalb des Bildwinkels der Kamera begrenzt werden. Außerdem lassen Bilder von Personen, die im Rahmen der Gesichtswiedererkennung unter verschiedenen Einträgen mehrmals gespeichert wurden, sich in der App nun zusammenführen. Damit zieht die Indoor-Variante der Nest Cam IQ mit der gerade in Deutschland gestarteten Outdoor-Variante gleich. Die genannten Funktionen setzen aber bei beiden Modellen zusätzlich zum Kamerakauf ein kostenpflichtiges monatliches Abo beim Cloud-Dienst Nest Aware voraus.

Die Nest Cam IQ Indoor kostet 349 Euro. Wer auf die intelligente Gesichtserkennung verzichten kann, spart Geld, wenn er stattdessen zum Modell ohne IQ im Namen greift. Sie kostet nur 199 Euro und schnitt in unserem Praxistest überzeugend ab.

Sicherheitskameras und andere Smart-Home-Produkte von Nest bei Amazon (Provisions-Link)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Android.


Image by Nest Labs

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Sonos One im Test: Kleiner Alexa-Lautsprecher mit großartigem Sound

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Sonos ist derzeit der einzige Hersteller von Streaming-Lautsprechern mit direktem Zugriff auf Apple Music und daher insbesondere für Apple-Nutzer eine attraktive Sound-Option. Angesichts des Trends zu smarten Sprachassistenten wäre es für Apple-Fans natürlich das Höchste der Gefühle, Sonos-Lautsprecher mit Siri fernbedienen zu können. Das ist aber, wenn überhaupt, Zukunftsmusik. Stattdessen ist Alexa derzeit in aller Munde. So auch bei Sonos. Kürzlich habe ich euch berichtet, wie gut Sonos-Lautsprecher auf Sprachkommandos im Verbund mit Amazon-Echo-Lautsprechern hören. Jetzt lag mir auch die integrierte Variante zum Test vor: der neue Lautsprecher Sonos One.

Der Sonos One hat Alexa ab Werk eingebaut und kommt daher ohne weitere Hilfsmittel aus. Im Ergebnis will Sonos damit ein Sound-System präsentieren, das nicht nur mit smarten Funktionen euren Alltag erleichtert, sondern dabei auch noch sehr überzeugenden Musikklang bietet. Schließlich ist genau das die Lücke, die Apple mit dem HomePod füllen will. In meinem Praxistest zeigt sich, dass Sonos die Messlatte mit dem Sonos One für Apple aber äußerst hoch legt.

Sonos One und Alexa rocken das Smart Home

Der Sonos One leistet prinzipiell all das, was auch Amazons Echo-Lautsprecher bieten. Im Alltag erweist er sich daher auch als sehr nützlich. Ich kann nicht nur das Wetter abfragen oder Kalendereinträge mit gesprochener Sprache erstellen, sondern etwa auch meine WLAN-Glühbirnen von Philips Hue über den Sonos One steuern. Weil sich die Sprachsteuerung zum Testzeitpunkt aber in der Beta-Phase befindet, sind noch nicht sämtliche Alexa-Funktionen freigeschaltet. Beispielsweise kann ich einen Echo Dot um Erinnerungen bitten, den Sonos One nicht.

Sonos One Test
Das Mikrofon-Icon symbolisiert die wichtigste Eigenschaft des Sonos One. Er hört auf Sprachbefehle via Amazon Alexa. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Neben diesen smarten Funktionen dient die Sprachfunktion beim Sonos One zur Musiksteuerung. Allerdings sind sämtliche Befehle dieser Sprachfernbedienung nur in Zusammenarbeit mit den Streaming-Diensten Amazon Music, TuneIn und (Update 21.11.2017) Spotify Premium anwendbar. Andere Dienste wie Apple Music hören nicht auf Alexa. Ferner kann ich lokale, auf dem iPhone oder iPad gespeicherte Songs nur per Sprache steuern, wenn ich sie zuvor händisch in der Sonos-App gestartet habe. Sofern ich die semantische Systematik der Alexa-Befehle einhalte, versteht mich die im Sonos One integrierte Software gut. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist sehr flott. Ganz selten läuft ein Befehl ins Leere. Insofern ist die Performance besser als bei der Kombination eines Sonos Play 1 und eines Echo Dot, die ich hier getestet habe.

Offenbar hat Sonos die Abstimmung des internen Mikrofons mit der Alexa-Software noch etwas besser hinbekommen. Ich finde die Leistung aber auch bei dem Setup mit Echo-Lautsprecher akzeptabel und kann die harsche Kritik vieler Bewertungen des Sonos-Skills in der Alexa-App nicht nachvollziehen. Die Einrichtung und Steuerung von Alexa funktioniert beim Sonos One genau so wie bei der Variante mit einem zusätzlichen Echo-Lautsprecher. Ebenso kann ich mit Kommandos nicht nur den Sonos One, sondern auch alle anderen Sonos-Boxen in der Wohnung fernbedienen. Der Sonos One ersetzt in diesem Sinne einen Amazon Echo.

Sonos One und die Datensparsamkeit

Wer den Sonos One mit Alexa nutzt, muss sich im Klaren sein, dass das Mikrofon grundsätzlich immer mithört. Außerdem protokolliert Amazon alle eingesprochenen Anfragen in einem Verlauf mit, sobald das Schlüsselwort „Alexa“ gefallen ist. Aus diesem Grund läuft der Sonos One zudem nur mit einem Software-Update, das mit einer neuen Datenschutzrichtlinie von Sonos einhergeht. Darin behält sich Sonos vor, zur Leistungsverbesserung bestimmte Nutzerdaten zu speichern.

Wer das nicht will, kann das Update natürlich verweigern, muss dann aber auf den Sonos One verzichten. Andere Sonos-Lautsprecher funktionieren zwar weiterhin, erhalten dann aber keine Funktions-Updates mehr. Das bringt so manchen Nutzer zurecht auf die Palme, wie ich auch in einem Dialog mit einem Twitter-Nutzer festgestellt habe. Ich gehe zwar mit meinen persönlichen Daten als Technik-Geek bisweilen sehr freizügig um. Wer hingegen sehr großen Wert auf Datensparsamkeit legt, sollte von smarten Lautsprechern Abstand nehmen. Das schließt das Sonos-System ab sofort ein.

Zucker für Design-Puristen

Abgesehen von der Alexa-Integration unterscheidet sich der Sonos One nur sehr wenig vom bestehenden Modell Sonos Play 1. Formfaktor und Maße sind identisch. Nur in der Farbgebung und der Gestaltung der Deckplatte weicht der Sonos One leicht vom Geschwistermodell ab. Die Deckplatte ist jetzt vollkommen plan und verzichtet auf den leicht gewölbten Rand sowie die physischen Tasten. Die Funktionen der neuen Sensortasten tragen zudem der Anwesenheit von Alexa Rechnung. So ist eine neue Taste hinzugekommen, mit der sich das Mikro deaktivieren lässt.

Das Lochgitter rund um den Korpus ist jetzt vollständig weiß statt grau. Durch diese leichte Modernisierung wirkt das Lautsprecherdesign noch etwas homogener und puristischer. Gleichzeitig sind die Anpassungen nicht so gravierend, dass der Sonos One aus der Reihe tanzt. Die Verwandtschaft zum Play 1 und dem gesamten Sonos-System bleibt deutlich erkennbar.

Update ist auf dem iPhone zum App-gewöhnen

Zeitgleich zur Alexa-Funktion hat Sonos auch eine neue Version der Steuer-App vorgestellt. Dabei hat der Hersteller zum einen das Layout massiv angefasst und einem noch puristischeren Look mit Schwarz und Weiß als Grundfarbe geschaffen. Zum anderen hat er die gewohnte Menüführung über den Haufen geworfen.

Statt in einer seitlichen Leiste sind die Menüpunkte jetzt am unteren Rand angeordnet. Was nach einem Detail klinkt, empfinde ich in der Praxis als gewöhnungsbedürftig. Die Umstellung gelingt mir nicht auf Anhieb intuitiv. Insbesondere der „Mein Sonos“-Tab, der die Musiksammlung bündelt, ist herausfordernd. Weil die Playlisten, Radiosender und Favoriten-Titel nun in sehr großen Icons dargestellt werden und seitlich zu durchscrollen sind, leidet die Übersicht. Im Querformat auf dem iPad sieht das zwar okay aus, aber auf dem iPhone im Hochformat schlecht. Und das nutze ich am häufigsten zur Bedienung des Sonos-Systems.

Nach etwas Eingewöhnung gelungen finde ich die neue Raumsteuerung. Damit lässt sich präzise steuern, welcher Titel wo spielen soll. Unverändert gut ist die Suchfunktion, mit der sich Titel übergreifend in allen verknüpften Audio-Diensten und dem lokalen Speicher suchen lassen. Die Auswahl an verknüpfbaren Diensten ist beachtlich. Verfügbar sind Apple Music, Spotify, SoundCloud, TuneIn, Deezer, Google Play Music, Juke, Napster, Amazon Music, Pocket Casts, Qobuz, Tidal, Aldi Life Musik und andere.

Angesichts des überdurchschnittlichen Angebots an Musikquellen und der guten Grundfunktionalität ist meine Kritik auf hohem Niveau formuliert. Insgesamt betrachte ich die App weiterhin als eine sehr ansprechende Fernbedienung für das Sonos-System, an der sich der Wettbewerb messen lassen muss. Vorerst ist die App die einzige Möglichkeit, Musik auf Sonos-Lautsprecher zuzuspielen. Für 2018 hat Sonos jedoch angekündigt, Apples überarbeitetes Audio-Protokoll Airplay 2 zu unterstützen. Inwiefern dies ohne Zusatzgeräte geht, oder ob ein umständliches Setup nötig ist, ließ Sonos bisher unbeantwortet.

Riesen-Klangspektakel auf kleinem Raum

Den Sound des Sonos One hat der Hersteller so belassen, wie ihn Nutzer vom Play 1 kennen. Das ist prima, denn an der Klangqualität der kleinsten Lautsprecherkategorie von Sonos ist rein gar nichts auszusetzen. Angesichts des begrenzten Klangkörpers spielt das Audio-System überraschend laut, wuchtig und klar auf. Einen derart raumgreifenden und gleichzeitig präzisen Bass habe ich bei noch keinem anderen Lautsprecher dieser Größe erlebt. Gleichzeitig kommen Mitten und Höhen klar verständlich rüber. Musik mit dem Sonos One zu hören, macht einfach Spaß. Weil die Hardware dem Innenleben des Play 1 entspricht, ist der Klang des Sonos One erwartungsgemäß ebenbürtig.

Bedauerlich ist, dass sich beide Modellvarianten momentan dennoch nicht zu einem Stereopaar kombinieren lassen. Für diese Funktion benötigt ihr vorerst entweder zwei Sonos One oder zwei Play 1. Möglicherweise wird Sonos diese Beschränkung mit einem künftigen Software-Update aufheben. In mein bestehendes Sonos-Setup fügt sich das Testexemplar des Sonos One ansonsten nahtlos ein. Die Übertragung ist wie gewohnt synchron und verzögerungsfrei.

Test-Fazit Sonos One

Mit dem Sonos One betreibt der Hersteller von WLAN-Lautsprechern mit Multiroom-Funktion sinnvolle Produktpflege, die den Trend zu digitalen Sprachassistenten gelungen aufgreift. Obwohl sich die Integration von Alexa offiziell noch im Beta-Status befindet, ist die Performance in meinem Praxistest schon sehr stabil. In den meisten Fällen führen die Sprachkommandos umgehend zum Ziel. Das gegenüber dem fast baugleichen Play 1 leicht aktualisierte Gehäuse ist in seinem Purismus noch einen Tick konsequenter und dürfte Fans hochwertigen Produktdesigns ansprechen.

Sonos One Test
Der Sonos One überzeugt im Test. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Die Klangqualität entspricht der des Play 1 und liegt damit auf sehr hohem Niveau. Wer auf die Alexa-Funktion und das neue Design verzichten kann, kann also auch guten Gewissens zu einem Play 1 greifen. Beide Modelle bleiben zum gleichen Preis von 229 Euro im Programm. Der Sonos One ist hier bestellbar. Sonos will in den kommenden Monaten übrigens ebenfalls den Sonos One um Google Assistant erweitern und damit beide führenden Sprachassistenten integrieren. Bei dem Rennen um Marktanteile im Bereich der Lautsprecher, die nicht nur smart sind, sondern auch noch gut klingen, hat sich Sonos eine vorteilhafte Startposition erarbeitet. Apple-Nutzer dürften jedoch weiter gespannt dem HomePod mit Siri entgegenfiebern, der ebenfalls auf Smartness und Klang setzt, aber – anders als Sonos und Alexa – auch Apple Music per Sprache ansteuern wird.

Sonos bei Amazon (Provisionslink)


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  • CES 2018 stern: TV-Giganten und knuffige Alltags-Helfer: Das sind die Highlights der CES 2018: Die Consumer Electronics Show – oder kurz CES – 2018 neigt sich dem Ende zu – und wir waren übrigens auch vor Ort! Wie jedes Jahr stellt die Messe den Auftakt für das folgende Tech-Jahr dar und setzt die kommenden Trends. Eines lässt sich aber jetzt schon sagen: künstliche Intelligenzen und Sprachassistenten werden die Technik-Welt und auch den Alltag vieler Nutzer weiterhin beschäftigen. Aber auch die Automobil-Industrie und TV-Hersteller sorgten in Las Vegas für Aufsehen.

  • SMART HOME androidpiloten: Google Home Mini vs. Echo Dot: der große Vergleich: Kampf der Mini-Giganten: die Androidpiloten haben sich die Mini-Versionen der beiden größten Smart-Home-Hersteller mal genauer angesehen. Google Home Mini versus Amazon Echo Dot – wer hat die Nase vorn? Was viele vor ein bis zwei Jahren noch skeptisch machte, hält heute schon Einzug in viele Haushalte. Sprachassistenten in smarten Lautsprechern lagen 2017 vielerorts unter den Weihnachtsbäumen. Technik-Experte Timo Brauer hat sich die beiden Helferlein genauer angesehen und weiß, welcher sich für welchen Nutzer eignet.

  • FACEBOOK spiegelonline: Neuer Newsfeed: Facebook stuft Inhalte von Medien und Firmen zurück: Facebook führt einen neuen Feed ein. Inhalte durch Medienhäuser, Unternehmen und politische Gruppen sollen zurückgestuft werden. Dafür sollen dann Beiträge von Freunden und Familien wieder sichtbarer werden. Zuckerberg möchte, auf den Wunsch vieler Nutzer, Facebook damit wieder zum Urpsrungsgedanken zurückbringen und die Plattform zum Austausch persönlicher Verbindungen zurückführen. Inhalte von Facebook-Seiten werden zwar trotzdem noch im Feed auftauchen, der Algorithmus wird aber so geändert, dass Beiträge von Facebook-Freunden priorisiert werden. Unternehmens-Seiten müssen also künftig noch tiefer in die Tasche greifen, um sichtbar zu bleiben.

  • INFLUENCER t3n: Wenn ein Youtube-Star eine Leiche filmt: Wie viel Verantwortung haben Influencer?: Das neue Jahr hatte kaum begonnen und schon war es wohl einer der Aufreger des Jahres: Youtuber filmt Leiche. Der US-amerikanische Content-Creator Logan Paul lädt ein Video zu seinem Besuch im japanischen “Suizidwald” hoch und stößt auf einen Mann, der sich an einem Baum erhängt hat. Statt die Kamera auszumachen hält Paul weiterhin drauf, zeigt den Körper nr spärlich zensiert. Was darauf folgte war ein Shitstorm sondergleichen, warf aber gleichzeitig auch Fragen auf. Wie haben Plattformen und Influencer auf solche Fälle zu reagieren, wo liegt die Verantwortung? Influencer-Experte Simon Staib von Blogfoster weiß mehr.

  • INSTAGRAM handelsblatt: Kein Kuscheln mit Quokkas auf Instagram: Sie zählen sicherlich zu den niedlichsten Tieren der Welt. Quokkas waren eine ganze Zeit lang ein viraler Hit, zahlreiche User posierten mit den knuffigen Tieren für Selfies, um das dann mit dem Hashtag #quokkaselfie auf Instagram hochzuladen. Tierschützer haben sich jetzt aber gegen den Trend ausgesprochen, die Selfies würden die Wildtiere zu sehr stressen. Instagram pflichtet dem zu und schaltet sich ein. Wenn dieser oder ähnliche Hashtags also gesucht werden, zeigt Instagram dem Nutzer künftig einen Hinweis zu Umweltschutz.

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Google Home im Test: Intelligente Interaktion auf Zuruf

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Wohl keine andere technologische Entwicklung polarisiert derzeit so stark wie die smarten digitalen Assistenten. Sie wissen dank Suchmaschinen- und Kalenderanbindung über alles und jeden Bescheid. Sie spielen die Lieblingsmusik und können das smarte Zuhause steuern. Sprachassistenten leben nicht nur in eurem Smartphone, sondern auch immer öfter in intelligenten Lautsprechern. Mit Google Home – zum Hands-On – hat einer der größten Akteure im Tech-Markt vor knapp drei Monaten sein erstes Produkt auf dem deutschen Markt eingeführt. Seitdem nutze ich das System in den eigenen vier Wänden intensiv und möchte euch über meine Erfahrungen berichten.

Schnelle Einrichtung per Smartphone

Die Einrichtung des schicken Zylinders geschieht nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Das heißt, ihr könnt das Gadget einfach mit einer in der Nähe befindlichen Steckdose verbinden. Danach ladet ihr die „Google Home“-App herunter und nehmt den Lautsprecher darüber in Betrieb. Wichtig ist hierbei, dass ausreichend WLAN-Signal vorhanden ist. Innerhalb von wenigen Minuten ist das Gerät online und einsatzbereit. Es folgt das Kennenlernen der Stimme durch mehrmaliges Einsprechen des „Ok Google“-Befehls. Dann ist der smarte Assistent auch schon betriebsbereit.

Durch das Sprechen der Keywords „Ok Google“ oder „Hey Google“ aktiviert sich das Gadget und wartet auf weiterführende Eingaben – oder besser: Einsprachen. Eine nützliche Phrase zum Start in den Tag ist etwa die Frage „Was steht heute an?“. Dann gibt Google Home das aktuelle Wetter, die Wettervorhersage, Termine im Google Kalender, Informationen zur Verkehrslage und Nachrichten in einem Stück aus. Das funktioniert zuverlässig und semantisch in einem sehr guten Deutsch.

Zwischen Produktivität und Unterhaltung

Generell lässt sich mit dem Google Assistent der Alltag spürbar erleichtern. Fragen wie „Benötige ich heute einen Regenschirm?“ oder „Wie weit ist es bis Ort X?“ und Ansagen wie „Setze Mehl auf die Einkaufsliste!“ oder „Timer auf fünf Minuten“ finden schnell einen festen Platz in meinem heimischen Tagesablauf. Selbst in großen Räumen hört das sensible Mikrofon die Sprachbefehle recht zuverlässig. Menschen mit starkem regionalem Akzent dürften anfangs allerdings so ihre Probleme haben.

Google Home Test
Die drei verbauten Lautsprecher bieten eine überraschend gute Klangqualität. Image by Jonas Haller

Auch als Lautsprecher-Ersatz leistet Google Home einen guten Job. Dank TuneIn-Integration startet etwa bei „Spiele MDR Sputnik“ das zugehörige Radio-Programm als Internet-Stream. Wer Google Play Music, Spotify oder Deezer nutzt, kann sich direkt Interpreten, Alben oder Playlists auf Zuruf abspielen lassen. Das funktionierte im Fall von Spotify allerdings nicht immer fehlerfrei: Interpreten und Alben werden falsch verstanden oder nicht gefunden. Einfacher ist es da, direkt per Smartphone oder Tablet die Tracks über die Connect-Funktion abzuspielen.

Natürlich kann man sich auch von Google Home unterhalten lassen. So erzählt der Assistent auf Zuruf einen Witz oder einen interessanten Fakt. Selbst Empfehlungen für Filme gibt der smarte Zylinder. Dafür greift Google auf eine große Datenbank im Hintergrund zu. Auf Fragen wie „Was denke ich gerade?“ oder „Liebst du mich?“ weiß Google Home kreativ und clever zu antworten. Entscheidungsfaule Gemüter können dem Assistenten per Münzwurf die Wahl überlassen. Freestyle-Rapper freuen sich auf eine kleine aber feine Beatbox-Funktion.

Volles Potential erst mit Smart-Home-Peripherie

Google Home Test
Google Home kann per rückseitigem Mute-Button stummgeschalten werden. Image by Jonas Haller

So richtig sinnvoll ist der Einsatz von Google Home allerdings erst mit der richtigen Geräte-Peripherie. Das sind in erster Linie die Chromecast-Produkte, die zusätzliche Lautsprecher und TV-Geräte mit Namen in das Google-Netzwerk einbinden. Per Sprache startet so auf dem Fernseh-Gerät das präferierte YouTube-Video oder Beiträge aus Mediatheken etwa der ARD oder des ZDF. Auch die Lieblingsserie auf Netflix landet per Audio-Eingabe auf dem Smart TV. Amazon Prime wird hingegen noch nicht unterstützt.

Die nächste Ausbaustufe ist das Integrieren von smarten Thermostaten, Schließsystemen oder auch Lampen. Letztere konnte ich in Form des Philips-Hue-Systems unkompliziert einbinden. Dann erschließen sich noch ganz andere Möglichkeiten. Der Befehl „Licht an!“ lässt etwa die smarten Glühlampen im Nu erstrahlen. Auch die Farben der LED-basierten Leuchtmittel verändern sich auf Zuruf. Durch die Verknüpfung mit dem jeweiligen Zimmer ist die Aktivierung auch per Sprache ortsbasiert möglich. Leider funktionierte die Eingabe nicht immer. Das ist besonders ärgerlich, wenn man nachts im Dunklen tappt. 

Fazit: Google Home als Smart-Home-Zentrale nur mit Peripherie sinnvoll

Google Assistant Google Home
Google Assistant Google Home. Image by Jonas Haller

Google hat mit seinem Sprachassistenten Home eine spannende, leistungsfähige Alternative zum Platzhirsch Amazon Echo auf den Markt gebracht. Für mich persönlich war es die erste längere Alltagsbegegnung mit einem solchen Gadget. Umso größer war meine Überraschung, wie schnell ich mich an die neuen Funktionen und den Komfort gewöhnt habe. Selbst Radio und Lautsprecher vermag Google Home zu ersetzen. Zwar bietet Google Home bereits für sich genommen eine Menge an Mehrwert, der das tägliche Leben erleichtert. Allerdings entfaltet der Assistent erst mit der richtigen Peripherie seine volle Funktionsfähigkeit. Und das zieht eine radikale Technisierung der eigenen vier Wände nach sich. Das geht natürlich zum einen ins Geld, ist zum anderen auch in Sachen Datenschutz nicht ganz unbedenklich. Denn der kleine unscheinbare Google-Zylinder fungiert dann als Schaltzentrale für die Elektronik der eigenen Wohnung.

Aktivitäten bleiben im Google-Konto gespeichert. Auch per App lässt sich Google Home komfortabel steuern. Trotz allem sehe ich die Sprachassistenten als Zukunft der Heimsteuerung. Mit Google Home Mini und Home Max hat der Konzern bereits weitere Schwestermodelle vorgestellt, die das Sortiment sinnvoll erweitern. Freunde kompakter Geräte greifen zur kleinen Ausführung, Audio-Fans holen sich mit der großen Variante besseren Sound in die heimischen vier Wände.

Neue Familien-Funktionen wie Family Link und Broadcast, bei der gesprochene Nachrichten direkt an Zweitgeräte gesendet werden, werten Google Home weiter auf. Mit 150 Euro im Google-Store kostet der Sprachassistent ebenso viel wie das Pendant von Amazon, weiß aber durch eine geschickte Einbindung der eigenen Dienste zu überzeugen. Für Android-Nutzer stellt er deshalb die erste Wahl dar. Besitzer des Amazon Echo müssen sich allerdings nicht ärgern – in Sachen Funktionsumfang befinden sich Google Assistant und Amazon Alexa auf einem ähnlich hohen Niveau. Wer lieber einen smarten Lautsprecher von einer der traditionellen Audio-Marken bevorzugt, findet zudem immer mehr Modelle mit integriertem Sprachassistenten von Google oder Amazon.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


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  • AMAZON PRIME Chip: Amazon Prime Video: Kostenloses Streaming-Angebot geplant: Amazon Prime kann vielleicht schon bald als werbefinanzierter Streamingdienst genutzt werden. Derzeit laufen die Verhandlungen über die Bereitstellung von Inhalten mit Fernsehsendern, Medienunternehmen und Filmstudios. Amazon Prime Videos sollen dann kostenfrei geschaut werden können. Allerdings nicht werbefrei. Das Ziel hinter diesem Modell ist die Neukundengewinnung. Gerade die jungen Nutzer erfreuen sich der Vielzahl an Streamingportalen, scheuen allerdings die zusätzlichen Kosten. Amazon möchte auf diese Art mehr Nutzer auf seine Seite ziehen. Gerade jetzt, wo Netflix erst vor Kurzem seine Preise erhöhen musste, könnte das kostenlose Streamingangebot einen guten Vorteil darstellen.

  • LADESÄULEN Manager Magazin: Siemens setzt auf Ladesäulen an Straßenlaternen: Ladestationen für Elektroautos sind zwar praktisch, aber dennoch viel zu selten auf den Straßen vertreten. Dagegen möchte Siemens etwas unternehmen: Straßenlaternen sollen jetzt mit Steckdosen ausgestattet werden, um Autofahrern das Aufladen ihrer Elektroautos zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem Berliner Startup Ubitricity möchte Siemens diese Idee umsetzen. Ubitricity arbeitet schon länger an diesem Projekt, welches vor allem in London umgesetzt wird. Neben Siemens gibt es jedoch auch andere Unternehmen, wie etwa die Deutsche Telekom, die Vorschläge unterbreiten, wie das Nachladen für Elektroautos einfacher werden kann. Bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Siemens und Ubitricity äußern sich die Unternehmen jedoch nicht detailliert.

  • GOOGLE ASSISTANT Turn On: Google Assistant könnte doch noch auf Android-Tablets kommen: Bisher hatte Google es vermieden seinen Sprachassistenten auf Tablets zur Verfügung zu stellen. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt. Doch die aktuelle Beta-Version der Google-App zeigt, dass sich das bald ändern könnte. Ein Symbol, das eindeutig ein Tablet darstellen soll, bietet den Hinweis dafür. Google hat selbst noch nicht darauf hingewiesen. Allerdings würde es nur sinnvoll für das Unternehmen sein, denn Tablets sind nach Smartphones derzeit die zweitgrößte Gesamtkategorie. Wenn Google seinen Sprachassistenten auch auf Android-Tablets zur Verfügung stellt, könnte der Konzern weitere Millionen von Nutzern erreichen. Wann der Sprachassistent auf Android-Tablets einziehen lassen wird, weiß man allerdings noch nicht.

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  • SONY Heise: Sony will mit dem intelligenten Lautsprecher LF-S50G ins smarte Heim: Nach Alexa und Google Home, bringt nun auch Sony seinen eigenen intelligenten Lautsprecher auf den Markt. Was wird der Sprachassistent alles können? Er wird natürlich Musik abspielen, sämtliche Geräte im Haushalt steuern und Antworten auf alle möglichen Fragen parat haben. Die kleine Box wird mit dem Sprachbefehl „Ok, Google“ aktiviert, und stellt den idealen Helfer für das Eigenheim dar. Neben seinen Funktionen Geräte im Smart Home zu steuern, kann er auch To-Do-Listen anlegen, Nachrichten vorlesen und Kalendereinträge abfragen bzw. erstellen. Der kleine Sprachassistent soll noch im Dezember dieses Jahres unter dem Namen LF-S50G für etwa 230 Euro erscheinen.

  • GOOGLE MAPS Chip: Autofahrer werden es lieben: Google Maps hat ein grandioses neues Feature: Jeder, der oft in Großstädten unterwegs ist, kennt mit Sicherheit die unangenehme Situation mit der Parkplatzsuche. Aber Google Maps hat eine ganz besondere Lösung gefunden, die Autofahrer wieder glücklich machen könnte: Eine voraussichtliche Parkplatz-Situation am Zielort. Bislang ist die App vorerst in fünf deutschen Städten verfügbar wie Darmstadt, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart. Bleibt also zu hoffen, dass sich diese nützliche Funktion in naher Zukunft auch in weiteren Städten durchsetzt.

  • SELFPUBLISHING e-book-news: Zur Hölle mit der Kohle, was am Ende übrigbleibt, ist Liebe in Teedosen…: die #dspp17-Longlist ist da: Wer sich gerne mit Büchern beschäftigt, egal ob Werke aus einem Verlag oder aus dem Selbstverlag und sich ohnehin viel mit dem Buchmarkt auseinandersetzt, der dürfte gesehen haben, dass die Longlist für den ersten deutschen Self-Publisher-Preis veröffentlicht wurde. Am 26.09. rückt die Shortlist nach, um den Gewinner auf der Frankfurter Buchmesse bekannt zu geben. Die Juroren haben sich hierfür 1.800 Titel zu Gemüte geführt, um die Longlist mit 22 Büchern zu füllen. Der Vorsitzende des Selfpublisher-Verbandes Matthias Matting sagte dazu, dass eine professionelle Entwicklung der Autoren gut zu erkennen sei. Man darf gespannt sein, wer dann im Oktober den Self-Publishing-Preis mit nach Hause nehmen darf.

  • CARSHARING Süddeutsche: Mit dem neuen Gesetz hat Carsharing endlich eine Chance: Heute tritt das neue Carsharing-Gesetz in Kraft, was viele Nutzer freuen wird, die diese Möglichkeit des Carsharings regelmäßig nutzen. Wenn das Auto am Ziel ordnungsgemäß geparkt werden soll, gibt es jedoch in Großstädten oftmals das Problem, dass keine Parkplätze vorhanden sind und die Gebührenuhr immer weiterläuft, da die meisten Autos im Minutentakt abgerechnet werden. Aufgrund dieses Aufwandes, was die Nutzer dafür hinnehmen müssen, hat sich das System bisher nicht wie gewünscht durchsetzen können. Durch das neue Gesetz sollen jetzt allerdings spezielle Parkplätze für die Carsharing-Autos zur Verfügung stehen. Anwohner werden jedoch nicht sehr erfreut darüber sein, noch mehr Raum für Parkplätze – die ohnehin schon sehr knapp sind in Großstädten – hergeben zu müssen.

  • FLORENCE OZ: Am 1. September: Riesiger Asteroid fliegt an der Erde vorbei: Heute Abend wird mit einem sicheren Abstand der Asteroid „Florence“ an der Erde vorbeifliegen. Mit seinen etwa vier Kilometern Durchmesser zählt er zu den größten Asteroiden, die der Erde bislang so nahe gekommen sind. Der Abstand den er zur Erde haben wird beträgt etwa sieben Kilometer. Das nächste Mal wird man ihn erst wieder im Jahre 2500 zu Gesicht bekommen. Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, der kann Florence durch ein gutes Fernglas sogar betrachten.

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Beliebte Sprachassistentin: So hilft euch Siri im Alltag

Siri-Logo (Image by Apple)

Sprachassistenten werden beliebter, wie eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt. Demnach möchte jeder vierte Deutsche einen smarten Assistenten nutzen, um Smart-Home-Produkte zu steuern. Ebenfalls beliebt ist mit 14 Prozent das Abrufen von Verkehrsnachrichten und knapp dahinter mit 13 Prozent ist der Anteil der Befragten, die sich E-Mails und Kurznachrichten vorlesen lassen. Der Rest entfällt auf das Erfahren von Sportnachrichten per Stimme, das Bestellen von Waren im Internet und das Musikhören über den Lautsprecher. Auch, wenn Google mit Google Home und Amazon mit Alexa nachgelegt haben, so bleibt Apple‘s Siri bisher das ausgereifteste Produkt.

Seit der Einführung im Herbst 2011 hat Apple seine Sprachassistentin Siri fortlaufend verbessert. Inzwischen hat sich der virtuelle Assistent fest in das Nutzungsverhalten der Besitzer von iPhone, iPad, Apple TV und Apple Watch integriert. Viele möchten ihn nicht mehr missen. Nachdem mit der neusten iOS-Version 10 inzwischen auch die Interaktion zwischen Siri und Apps von Drittanbietern klappt, hat sich Siris Mehrwert mit vielen neuen Funktionen noch mal gesteigert. Schaut mal, was Siri alles für euch tun kann!

Eure persönliche Sprachassistenz einrichten

In den Einstellungen auf iPhone und iPad könnt ihr Siri aktivieren und an eure Bedürfnisse anpassen. Ihr könnt Siri beibringen, euch beim Namen zu nennen, indem ihr eure Kontaktinformationen zuweist. Spricht sie euren Namen falsch aus, könnt ihr sie verbessern. Außerdem reagiert sie auf das Kommando „Hey Siri“, das auch ohne Drücken des Home-Buttons funktioniert. In den Einstellungen könnt ihr zudem zwischen einer männlichen und einer weiblichen Stimme wählen.

Siri versteht sich auch mit anderen Apps gut

Zu Beginn verstand sich Siri nur mit Apples eigenen Apps. Seit iOS 10 kann sie auch mit anderen Apps zusammenarbeiten. Zum Beispiel kann man sich mit ihrer Hilfe ein Taxi über die App MyTaxi rufen. Auch WhatsApp-Nachrichten kann Apples Sprachassistentin inzwischen verschicken. Und wenn man das möchte, und alles richtig konfiguriert hat, erledigt sie sogar Überweisungen. Möglich ist dies über die Banking-App Azimo. Sagt Siri dazu: „Überweise meinem Bruder 20 Euro“. So eine Kooperation funktioniert auch mit Pinterest, sodass ihr Siri nach Inspiration suchen lassen könnt. Im Test konnte Siri allerdings nur die App öffnen.

In Verbindung bleiben

Siri kann euch helfen, Kontakt zu Familie, Freunden, Kollegen und anderen Bekannten aufzunehmen. Beispielsweise könnt ihr Siri jemanden für euch anrufen lassen. Dazu müsst ihr nicht nicht zwangsläufig den Namen nennen, unter dem derjenige im Adressbuch steht. Siri kann sich inzwischen das Verhältnis merken, in dem ihr zu jemandem steht. Dazu müsst ihr einen entsprechenden Eintrag im Adressbuch hinterlassen. Es stehen etliche Verwandtschaftsgrade sowie hierarchische Ebenen im beruflichen Kontext zur Verfügung. Außerdem lassen sich sogar eigene Verhältnisse hinzufügen. So ist es möglich Siri zu sagen, „Ruf Schatz an“.

Mit Siri den Alltag organisieren

Siri kann für euch Ereignisse im Kalender erstellen oder euch an Dinge erinnern. Wenn gewünscht, erfolgen diese Erinnerungen nicht nur zu einer festgelegten Uhrzeit, sondern auch, wenn ihr einen bestimmten Standort erreicht. Ihr könnt Siri also sagen: „Erinnere mich daran, sobald ich das Haus verlassen habe.“ Siri kennt euren Kalender und gibt euch gerne eine Auskunft, wann der nächste Termin ist, ob ihr am Nachmittag noch Zeit für einen neuen Termin habt und warnt euch auch, wenn ihr dabei seid, Terminsalat zu machen.

Siri macht Musik, erklärt euch Bücher

Siri hat den Rhythmus im Blut. Sie kann für euch Lieder spielen und anhalten, ein Lied vor- oder zurückspulen. Außerdem kann die Sprachassistenz ähnliche Lieder suchen, wenn euch gefällt, was ihr gerade hört. Ich mag besonders die Funktion „Spiele das beliebteste Lied aus dem Jahr XY„. Voraussetzung dafür ist, dass ihr Apple Music aktiviert habt. Aber auch mit Filmen und Büchern kennt sich Siri aus. Wo und wann welcher Film in der Nähe läuft verrät sie euch ebenso gerne wie sie Bücher aus dem iBooks-Store zu eurer Mediathek hinzufügt. Eine weitere hilfreiche Funktion finde ich, dass Siri im Internet nach Zusammenfassungen von Büchern oder Filmen suchen kann. Sagt dazu einfach: „Worum geht es in …?“

Unterwegs

Auch, wenn ihr gerade nicht Zuhause seid, könnt ihr euch mithilfe von ein paar Sprachkommandos das Leben leichter machen. Siri kennt zum Beispiel immer den kürzesten Weg. Wo in der Nähe ein gemütliches Café oder ein beliebtes Restaurant sind, weiß sie ebenfalls. Auch, wenn ihr nur eure Bedürfnisse nennt, kann die Assistentin euch unterstützen. Eine gescheite Antwort erhaltet ihr zum Beispiel auf dieses Sätze:

  • Ich brauche eine Aspirin.
  • „Wo kann ich mir die Haare schneiden lassen?“
  • Ich muss bald tanken.
  • Ich brauche einen guten Elektriker.

Im Auto

Praktisch ist auch die Nutzung von Sprachbefehlen im Auto. Ihr wisst ja, dass es verboten ist, während der Fahrt das Handy ans Ohr zu halten, eine Nachricht zu tippen oder zu lesen. Dies könnt ihr Siri erledigen lassen. Sie arbeitet außerdem mit Apple’s CarPlay zusammen, einer abgespeckten Version von iOS, die sich in die Betriebssysteme einiger Autohersteller integrieren lässt. Hier findet ihr eine Auflistung der Hersteller und Modelle, bei denen das möglich ist. Die Digitalassistentin kann dann während ihr fahrt Anrufe annehmen und tätigen, Nachrichten vorlesen, verfassen und verschicken.

Das Lexikon aus der Cloud

Apples Sprachassistentin hilft euch bei vielen kleinen Fragen des Alltags. Hier ein paar Anregungen.

  • Wie viel sind 7 Prozent Trinkgeld auf 85 Euro?
  • Wie hoch ist der Mount Everest?“
  • Wie viel ist ein Viertel von 128?“
  • Wie viel ist 1 Euro in US-Dollar
  • Wie hat der HSV zuletzt gespielt?“
  • Zeige mir Bilder von Tim Cook.“
  • Wie viel Tage noch bis Weihnachten?“
  • Wie steht der DAX?“

Spaß muss sein

Zu guter Letzt noch ein paar unterhaltsame Frotzeleien, die ihr mit eurem virtuellen Assistenten austauschen könnt, wenn euch gerade langweilig ist.

  • Wirf einen Würfel.
  • Wie macht ein Fuchs?“
  • Kannst du auch Dirty Talk?“
  • Was ist besser? iPhone oder ein Samsung Handy?“
  • Warum vibrierst du?“
  • Was ist Null geteilt durch Null?“
  • Wann wird die Welt untergehen?“
  • Wie viele Mitarbeiter von Apple benötigt man, um eine Glühbirne zu wechseln?“

Image by Apple

Dieser Artikel erschien zuerst bei Applepiloten


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  • ANDROID golem: Android O und Android Go: Es ist Zeit der großen Entwicklerkonferenzen. Am Mittwoch den 17.5. kündigte Google auf der Google I/O Neuerungen und Pläne an. Darunter auch Android O und die etwas leistungsschwächere Variante Android Go. Das neue Betriebssystem soll nun Funktionen wie Bild-in-Bild Wiedergabe und ein neues Benachrichtigungssystem eingerichtet. Am meisten begeisterte die Besucher der Konferenz die Ankündigung nun auch die Programmiersprache Kotlin einzubinden. Android Go ist eine Abwandlung des neuen Systems und soll explizit für Geräte mit weniger als 1GB Ram verwendet werden können.

  • KI t3n: Konkurrenz für Siri: Der Google Assistant kommt aufs iPhone: Auf dem Google Pixel testete Google seinen neuen sprachgesteuerten Assistenten, der nun auf vielen weiteren Android-Smartphones und sogar iPhones oder iPads verfügbar sein soll. Bis Sommer 2017 soll der Assistent nur in den USA verwendet werden können. Bis dahin wird eine Umstellung auf Deutsch oder andere Sprachen möglich sein. Der Assistent soll auch mit kurzen Textkommentaren bedient werden können und Funktionen wie Paketverfolgung oder Appbedienung beinhalten.

  • CLOUD wired: Sundar Pichai Sees Google’s Future in the Smartest Cloud: Google ist jetzt ein Unternehmen mit dem Grundsatz ‘Künstliche Intelligenz zuerst’. Auf der I/O wurde ebenfalls ein neuer Chip angekündigt, der künstliche Intelligenz versorgen kann. CEO Pichai sagt, dass es wichtig sei, dass diese Technologie für alle zugänglich ist um ihr so den Mythos zu nehmen. Googles Entwicklungen im Bereich der KI sind vor allem für den Google Übersetzer oder andere Bereiche des maschinellen Lernens innovativ.

  • WHISTLEBLOWING sueddeutsche: Die Heldin ist frei: Seit gestern ist Whistleblowerin Chelsea Manning wieder frei. Manning hat vor sieben Jahren Dokumente und Kriegspraktiken der USA an die Plattform Wikileaks weitergegeben und so den größten Militärskandal der USA an die Öffentlichkeit gebracht. Nun kommen erneut Debatten um Whistleblowing und ob es ein Whistleblowerschutz per Gesetz geben sollte. Unter den Daten die Manning veröffentlichte waren Videomaterial, interne Kabelberichte mehrerer US-Botschaften oder Daten aus dem Militärgefängnis Guantanamo.

  • G20-GIPFEL heise: G20-Gipfel: Globales Wettbewerbsnetz soll digitale „Superstar-Konzerne“ einhegen: Der Beraterstab für den G20-Gipfel im Hamburg hat eine neue Strategie vorgeschlagen mit welcher man kartellrechtlich gegen Großkonzerne wie Facebook und Google vorgehen könnte. Mit einem sogenannten „Weltwettbewerbsnetzwerk“ möchte Ökonomin Dalia Marin ein Rahmenwerk schaffen um das Kartellrecht international anwenden zu können. Ebenso wichtig sei es digitale Entwicklungen wie Algorithmen und Big Data miteinzubeziehen.

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Google Home vs. Amazon Echo: Der Kampf der digitalen Assistenten

Teaser-Digitalassistenten-1-400x400 (adapted) (Image by Amazon and Google)

6 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Du antwortest „Okay Google, Snooze auf fünf Minuten.“ Kurz nach dem Aufwachen sagst Du „Alexa, koche eine Tasse Kaffee“ oder steigst mit den Worten „Ok Google, Duschen mit 24°C warmen Wasser“ in die Dusche. Was wie eine schräge Zukunftsvision klingt, könnte schon bald Realität werden. Grund dafür ist die schnelle Entwicklung von digitalen Assistenten, die nicht nur Informationen aus dem Internet besorgen, sondern auch die Sprachsteuerung des Smart Home ermöglichen. Mit Google Home und Amazon Echo haben bereits zwei Produkte die Serienreife erlangt. Doch was können die beiden Produkte und wie sieht es in Sachen Datenschutz aus? Wir haben die beiden Assistenten miteinander verglichen.

Amazon Echo: So wie man in den Raum hineinruft, so schallt es heraus

Amazon-Echo-Black (adapted) (Image by Amazon)Der einzige aktuell in Deutschland verfügbare Digital-Assistent kommt vom Shoppingriesen Amazon und heißt Echo (kleine Version: Echo Dot). Auf diesen Namen hört die kesse Assistentin allerdings nicht, ihr Schlüsselwort ist „Alexa“. Neben der englischen ist die künstliche Intelligenz auch der deutschen Sprache mächtig. Die Ausgaben sollen dabei mit einer deutlichen Aussprache glänzen. Verbesserungsbedürftig ist die Grammatik und Kontextfähigkeit.

Für die Software-Intelligenz sorgen zahlreiche Sprach-Apps, Skills genannt, die auf dem Gerät installiert werden können. Zum Marktstart sind unter anderem Applikationen der Deutschen Bahn, Mytaxi, Chefkoch.de, Das Örtliche, Tagesschau, TuneIn Radio oder BMW verfügbar. Damit lassen sich über das Internet Informationen zu aktuellen Nachrichten, populäre Rezepte oder der nächsten Bahnverbindung abrufen. Zudem lassen sich Timer einstellen, Notizen und Einkaufslisten erstellen oder auch Einheiten umrechnen. Besonders Wissbegierige dürften sich über die Wikipedia-Anbindung freuen.

Doch das ist noch längst nicht alles. Skills von beispielsweise Wemo, Tado, Nest oder Philips Hue ermöglichen die Steuerung des eigenen Smart Home. So bieten gesprochene Befehle wie „Alexa, schalte das Licht an“, „Alexa, schalte den Fernseher aus“, „Alexa, stelle meinen Ventilator an“ oder „Alexa, stelle die Schlafzimmertemperatur auf 19 Grad Celsius“ eine ganz neue Interaktionsmöglichkeit mit der heimischen Technik. Für bestes Verständnis sorgen sieben Mikrofone, die sich unter dem minimalistischen, aber etwas schnöden Alugehäuse befinden. Für die Audiowiedergabe stehen ein 50 mm Hochtöner sowie ein 63 mm Tieftöner zur Verfügung. Kleinere Räume lassen sich damit wohl gut beschallen, allerdings kann der Speaker verständlicherweise keine Stereoanlage ersetzen.

Auf der Oberseite des Zylinders findet sich ein Setup- sowie Mute-Button. Ersterer ermöglicht das Verbinden mit dem eigenen Heimnetzwerk. Das ist allerdings nur über ein Smartphone und ein eigenes WLAN Direct mittels Alexa App möglich. Dort kann dann auf Einstellungen wie WLAN oder Bluetooth zugegriffen werden. Für unterwegs eignet sich das Gadget also weniger – auch weil ein offenes oder per Passwort geschütztes WLAN benötigt wird. Kabellos-Netzwerke, die eine vorgeschaltete Anmeldemaske besitzen, wie sie in vielen Hotels zu finden sind, werden nicht unterstützt. Da es an einem integrierten Akku fehlt, sollte eine Steckdose immer in der Nähe sein. Der Mute-Knopf ermöglicht das Stummschalten des Assistenten. Dann reagiert Echo auch nicht mehr auf das Keyword „Alexa“. Per Drehring auf der Oberseite kann die Wiedergabelautstärke variiert werden. Aktuell ist der Digitalassistent von Amazon nur per Einladung verfügbar. Gehört man zu den Auserwählten, werden 180 Euro für das große Gerät, 60 Euro für das kleine fällig.

Google Home: Das funktionsreiche Ökosystem für Zuhause

Google-Home-Colors-AP2 (adapted) (Image by Google)Der Internet-Riese Google versucht mit Home den Markt der Digitalen Assistenten zu bereichern. Leider ist das Gadget derzeit nur in den USA verfügbar. Dementsprechend existiert auch nur eine englische Spracheingabe sowie -ausgabe. Die weiß allerdings durch Qualität zu überzeugen. Wie auch beim Smartphone-Dienst Google Now reagiert das System auf die beiden Worte „Ok Google“. Auf entsprechende Anfragen antwortet der Assistent mit der aktuellen Agenda, schätzt unter anderem die Verkehrslage ein und gibt Tipps zum Verlassen des Hauses. Auch Kontextabfragen sind möglich. Der Nutzer profitiert zudem von einer lernfähigen Software, die intelligenter wird je mehr man mit dem Assistenten interagiert.

Ein großer Pluspunkt des Systems ist das Google-Ökosystem im Hintergrund. Verschiedene Services wie Play Music oder den Streamingstick Chromecast nutzen viele von uns heute selbstverständlich. Wie auch bei Amazon Echo werden zudem externe Dienste wie Spotify oder TuneIn Radio unterstützt. Selbstverständlich ist auch die Steuerung des Smart Home möglich. Dafür ist Google eine Kooperation mit Herstellern wie Nest, Philips Hue, Samsung SmartThing oder IFTTT (If This Then That) eingegangen. So lässt sich unter anderem ein Uber-Taxi bestellen, die Heizung regulieren oder im Lieblingsrestaurant ein Tisch reservieren.

Fernab der intelligenten Software hat sich Google in Sachen Design etwas mehr Mühe gegeben als Konkurrent Amazon. Die Box ist kompakter und bietet ein gefälligeres, vor allem aber anpassbares Design. Die Hülle des Unterteils, die aus hochwertigem Stoff besteht, lässt sich nach eigenem Belieben wechseln und so mit den Farben der Innenausstattung kombinieren. Nicht anpassbar ist das weiße Oberteil, das ein Touchfeld mit vier bunten LED-Lichtern beherbergt, die die aktuelle Funktion wie ‚Zuhören‘ oder ‚Webabfrage‘ verdeutlichen sollen.

Wie auch bei Amazon Echo ist ein Mute-Button vorhanden, der die Mikrofone und Lautsprecher stumm schaltet. Die Lautstärke kann per Touchgeste variiert werden. Unter dem schicken Kleid befinden sich zwei Lautsprecher sowie zwei Mikrofone. Die übrige Hardware ist aus dem Streaming-Stick Chromecast aus dem Jahr 2015 bekannt: So werkelt der Cortex A7 Dual-Core-Soc sowie 256 MB unter dem Gehäuse. Zudem gehört WLAN zur Ausstattung, eine Bluetooth-Schnittstelle fehlt leider. Google Home ist seit November 2016 in den USA für 129 US-Dollar verfügbar. Zu einem Deutschlandstart und einem Preis gibt es noch keine Informationen.

Digitalassitenten mit bedenklichem Datenschutz

Bleibt noch des Deutschen wichtigste Frage: Wie steht es um den Datenschutz der beiden Gadgets? Wie die Kollegen von Computer Bild herausgefunden haben, gibt sich Alexa in Amazon Echo deutlich genügsamer, wenn es um die aufgenommen Daten geht. Sprachdaten werden erst dann an die Server gesendet, wenn „Alexa“ oder eines der anderen konfigurierbaren Schlüsselworte gesagt wird. Ansonsten geschieht lediglich ein bis zu drei Sekunden laufendes, internes Aufzeichnen von Umgebungsgeräuschen. Die Aufzeichnung geschieht also lediglich temporär. Wohl auch deshalb war ein Deutschlandstart relativ zeitnah möglich.

Anders sieht es beim Konkurrenten von Google aus. Auch dessen Assistenten Home hat Computer Bild unter die Lupe genommen – mit dem Ergebnis, dass der digitale Assistent permanent auf das Schlagwort „Ok Google“ wartet. Er gleicht die Informationen dabei permanent mit den Google-Servern ab. Inwieweit die Audiodaten online archiviert werden, ist unklar. Dieser Vorgang soll den Prozess zwar beschleunigen, ist allerdings datenschutzrechtlich mehr als bedenklich – auch wenn man wie beim Amazon-Pendant die Mikrofone stumm schalten kann. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz Andrea Voßhoss warnte in der Wirtschaftswoche gar vor dem Einsatz der Digitalassistenten.

Fazit: Beta-Software für Technik-Fans

Die Vision vom intelligenten Assistenten ist alles andere als Zukunftsmusik. Mit Amazon und Google haben zwei Riesen der Elektronikbranche mit großer Reichweite erste Modelle auf den Markt gebracht. Doch wie bei so vielen Neuentwicklungen besitzen die Gadgets aktuell einen etwas besseren Beta-Status: Intelligente Konversationen und selbstständiges Agieren sucht man bei beiden Modellen (noch) vergebens.

Auf dem Papier bietet Amazon Echo im direkten Vergleich den größeren Funktionsumfang und eine bessere Praxistauglichkeit – auch aufgrund der deutschen Sprachunterstützung. Amazon genießt hier den Vorsprung durch eine längere Entwicklungszeit. Google ist wie bei anderen Produkten Nachzügler, dürfte allerdings auch aufgrund des existierenden Ökosystem schnell aufholen. Eines haben beide Digitalassistenten allerdings gemeinsam: Wer sich Amazon Echo und Google Home in das Wohnzimmer stellt, sollte sich der fraglichen Datenschutzlage bewusst sein. Im schlimmsten Fall könnten die Geräte von Außen gekapert werden. Datendiebe könnten so auf Mikrofone und Smart Home-Komponenten zugreifen. Jeder sollte deshalb selbst abwägen, inwieweit der Nutzen den Risiken in Form von Überwachung gegenübersteht.

Dieser Text erschien zuerst auf Androidpiloten.


Images by Amazon and Google, adapted by Jonas Haller


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Amazon Echo bringt die KI nach Hause – und das früher als gedacht

Amazon_Echo (adapted) (Image by Scott Lewis [CC BY 2.0] via Flickr)

Was soll all die Aufregung um den sprachgesteuerten Hauslautsprecher, den Amazon Ende September in Deutschland und Großbritannien veröffentlicht hat? Das Gerät ist in den USA seit über einem Jahr erhältlich und hat sich als absoluter Hit herausgestellt. Die Verkaufszahlen wurden auf 1,6 bis 3 Millionen Einheiten geschätzt. Allerdings widersprechen diese Zahlen dem Einfluss, den solch ein Gerät, das mit künstlicher Intelligenz arbeitet, auf das moderne Zuhause schon in naher Zukunft haben könnte. Echo erlaubt es nicht nur, unsere Musik per Sprachsteuerung auszuwählen, dies ist nur die erste von vielen verschiedenen Smart-Home-Anwendungsmöglichkeiten, die weit über einfache Aufgaben wie das bloße Steuern von Musik oder Beleuchtung hinausgehen. Es nutzt einen Assistenten mit künstlicher Intelligenz namens Alexa, der es Nutzern ermöglicht, auf Informationen und Dienstleistungen aus dem Internet zuzugreifen und persönliche Organisationstools zu nutzen. So können Sie beispielsweise eine Pizza bestellen oder ein Taxi rufen, das Wetter oder Termine in Ihrem Kalender abfragen – alles nur durch eine Anfrage an Alexa. Somit ist es Apples Siri recht ähnlich, macht aber, was Mikrofon und KI Technologie anbelangt, demgegenüber deutlichere Fortschritt. Im Hinblick auf die Spracherkennung und Anfragenausführung arbeitet es treffsicherer als vergleichbare Geräte. Dies gilt für alle Bereiche in Ihrem Zuhause, wo das Gerät Sie hören kann.

Ich habe nun das vergangene Jahr mit Amazon Echo gelebt, nachdem ich es aus den USA über eBay importiert hatte. Es ist ein erstaunliches Werkzeug, das man selbst erlebt haben muss, um zu begreifen, warum es das Potenzial hat, den Gedanken vom intelligenten Assistenten für jedes Zuhause erfolgreich zu machen. Daher überrascht es nicht, dass selbst Amazons CEO Jeff Bezos sagte, es werde möglicherweise der vierte Amazon-Hauptservice, gleich nach der Verkaufsstelle, dem Cloud-Speicher und den Mobilgeräten. Viele von uns haben sich bereits an mangelhafte Spracherkennungssysteme und fehleranfällige Benutzung unserer Smartphones gewöhnt. Allerdings hat Amazon bereits zwölf Monate vor der Konkurrenz damit begonnen, ein Hochpräzisionsmikrophon und eine verfeinerte Spracherkennung zu entwickeln. Dadurch hat das Unternehmen gegenüber anderen einen deutlichen Vorsprung erhalten. Der Unterschied zu anderen KIs ist, dass Alexa statt einer einzelnen Software 300 ihrer eigenen Apps nutzt (die Amazon „skills“, also Fähigkeiten, nennt), um das Gerät mit entsprechenden Fähigkeiten auszustatten. All dies schafft ein System, das besser integriert und höher entwickelt ist und gleichzeitig ein Minimum an Einrichtung bzw. Konfiguration erfordert. Das ist eine durchaus signifikante Entwicklung im Aufkommen des vernetzten Zuhauses, die auf uns zukommt, während wir von der Epoche der PCs und mobilen Geräte zusteuern auf die Epoche des Internets der Dinge. Eine Epoche, in der Computerchips sich in beinah allen Geräten des täglichen Lebens finden lassen, die wir benutzen. Echo ist wohl das erste erfolgreiche System, dem es gelungen ist, diese Lücke zu schließen. Sein Spracherkennungsservice verknüpft, zusammen mit der Sensorik, Ihr Zuhause mit einer Lieferkette des Amazon Markts, die viele, wenn nicht sogar alle Ihrer Bedürfnisse bedient. Es ist vielleicht noch etwas früh für ein solches Gerät, aber es wirft dennoch die Frage auf, wie andere Geschäfte, Banken und Entertainmentunternehmen eventuell auf diese Technologie reagieren müssen, da es im Endeffekt einen Zwischenhändler zwischen Ihnen und den Kunden platziert. Anstatt zu einem Direktanbieter zu gehen, erledigen Sie eine Bestellung nun über Amazon mit Echo. Die IT-Industrie nennt das einen Aggregator oder eine Service-Broker-Plattform. Dies ist das allseits angestrebte, mythische Ziel vieler Tech-Unternehmen, die der Dienstleister aller erhältlichen Dienste werden wollen.

Was spricht dagegen?

Das Feedback der frühen Anwender von Echo aus den USA war solide. Nach meiner Erfahrung entfällt das Argument, das Gerät habe keinen Bildschirm, was die Interaktion erschweren würde, wenn man das Gerät einfach nutzt. Die Sprachinteraktion wirkt natürlich und wenn es wirklich ein Problem mit dem System gibt, liegt das eher daran, dass man erst den Umfang der Fähigkeiten des Systems verinnerlichen sollte, als sie direkt zum Laufen bringen zu wollen. Ein Gerät, das ständig auf Spracheingaben wartet (und das Unternehmen ist um die Klarstellung bemüht, dass anderweitige Konversationen nicht aufgezeichnet werden), wirft zweifelsohne die Frage nach der Privatsphäre auf, genauso wie es all unsere anderen verknüpften Geräte tun. Echo und Alexa arbeiten mit den entsprechenden Sicherheitsprotokollen, die viele Leute bereits nutzen, wenn sie online einkaufen oder den Cloud-Dienst von Amazon nutzen. Wie privat diese Systeme allerdings wirklich sind und welche Missbrauchsrisiken sie bergen, muss untersucht werden, sobald Amazon oder andere Smart-Home-Unternehmen damit einen Zugang nicht nur zu unseren Bankdaten, sondern auch zu unseren privaten Gesprächen erhält. Echo repräsentiert eine neue Art von Schnittstelle, die zusammen mit bahnbrechenden Konzepten im Bereich der virtuellen Realität Dienstleistungen im Hinblick auf Sprachsteuerung vorantreibt, die den innovativen Umgang mit Computern schon 2017 und den darauffolgenden Jahren prägen wird. Google hat in den USA bereits Google Home ein ganzes Jahr später auf den Markt gebracht und auch andere Unternehmen arbeiten momentan an ähnlichen Ansätzen. Das erstaunliche daran ist, dass dies eine Zukunftsvision darstellt, die viel eher als derzeit angenommen eintrifft. Wir sind zwar noch weit von allgemein künstlicher Intelligenz entfernt, mit Maschinen, die wie Menschen denken und handeln – aber die Tage von Tastatur und Maus sind gezählt. Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Amazon_Echo“ by Scott Lewis (CC BY 2.0)


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  • AMAZON handelsblatt: Wie man ins Internet hineinruft…: Amazon bringt seine Box Echo und die kleine Variante Echo Dot mit dem digitalen Assistenten Alexa nach Deutschland. Bei Echo handelt es sich um einen zylinderförmigen Lautsprecher, der per WLAN mit dem Internet verbunden ist. Außerdem verfügt er über ein Bluetooth-Modul zur Kopplung und Steuerung mit dem Smartphone. Der digitale Assistent kann einfach per Hotword „Alexa“ aktiviert und dann per Sprachsteuerung beeinflusst werden. Der Funktionsumfang entspricht dem anderer Sprachassistenten wie z.B. Siri.

  • APPLE heise: AirPods: Audiosteuerung nur über Siri: Alle Bedienfunktionen von Apples drahtlosen Kopfhörern AirPods müssen über die Sprachassistentin Siri ausgeführt werden. Mit einem Doppeltap auf die Außenseite der Kopfhörer kann man die Musik stoppen und Spracheingaben machen. Siri erledigt dann Lautstärkeveränderungen, den Songwechsel und die Auswahl eines anderen Musiktitels oder Albums. Dies könnte deutlich länger dauern als bei den aktuellen Kopfhörern, die mit einem Klicker ausgestattet sind. Wem das zu lange dauert, der muss entweder sein iPhone aus der Tasche nehmen, um dort die Audiowiedergabe zu kontrollieren oder eine Apple Watch benutzen.

  • SAMSUNG golem: Samsung drosselt Akku des Galaxy Note 7 auf 60 Prozent: Samsung will nun die Akkukapazität des Galaxy Note 7 auf maximal 60 Prozent limitieren. Mit diesem Software-Update sollen die letzten Nutzer gedrängt werden ihr Gerät einzuschicken. Der Grund für diese Maßnahme ist die Brandgefahr beim Aufladen des Akkus. Durch die Verringerung möchte Samsung das Risiko eines Akkubrandes reduzieren.

  • SPOTIFY heise: Spotify meldet 40 Millionen Abo-Kunden: Spotify durchbrach nun die Marke von 40 Millionen zahlenden Nutzern. Das bedeutet, dass der Streaming-Marktführer seit Mitte März rund zehn Millionen Abo-Kunden hinzugewonnen hat. Bei der Gratis-Version gibt es insgesamt mehr als 100 Millionen aktive Nutzer. Apple Music und Spotify sind mit Abstand die größten Anbieter bezüglich des Musik-Streamings. Doch nun möchte auch das US-Internetradio Pandora in dieses Geschäft einsteigen.

  • EBAY t3n: Altes Smartphone schnell verkaufen: Ebay startet Verkaufsportal Quick Sale: Ebay startet mit „Quick Sale“ in den USA ein Verkaufsportal für den Verkauf gebrauchter Smartphones. Bereits 2011 bot die Firma mit Instant Sale (in Deutschland: Ebay Sofort-Verkauf) einen Dienst über den Nutzer verschiedene Elektronikgeräte verkaufen konnten. Zwei Jahre später wurde dieser Service allerdings wieder eingestellt. In Deutschland wurde bereits im Mai der Ebay-Service Komfort gestartet. Dort wird privaten Verkäufern die komplette Verkaufsabwicklung abgenommen. Auf dieser Plattform nimmt man zwar nicht so viel ein wie bei einer Auktion, aber dafür entfällt das müßige Einstellen und die Kommunikation mit Interessenten.

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IRIS: Siri für Android

Kaum lässt der Hype um Apples neues Sprach-Feature namens SIRI nach, erreicht die Welt eine neue Botschaft. Denn Android hat nun auch eine Sprachassistentin. Sie hört auf den Namen IRIS (was überraschenderweise das gleiche Wort nur rückwärts ist). Der Hersteller ist Dextra. Der neue Name soll Folgendes bedeuten: Intelligent Rival Imitation of Siri. Man hat sich also Großes vorgenommen und scheint zumindest für die englische Sprache auch schon ganz gut voranzukommen. Wer will, kann sich die App hier für sein Android-Smartphone besorgen und erste eigene Versuche in der Testphase der App starten. Genauso wie SIRI soll das Ganze nicht nur als Sprachsteuerung sondern als echter Sprachassistent mit natürlicher Sprache funktionieren. Für Android gibt es allerdings schon ähnliche Apps wie etwa Vlingo, Eva und Voice Actions, die allerdings noch nicht den hohen Anspruch eines echten Sprachassistenten erfüllen wollen. Aber mehr als die Sprachsuche können sie alle.

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