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Der TikTok Hype – Wie eine Video-App die Social Media Welt erobert

TikTok ist weder das Geräusch einer Uhr, noch ist es ein versehentlicher Rechtschreibfehler oder der abgewandelte Markenname einer bekannten Lutschdragée-Firma. TikTok ist vor allem die App der Stunde. Durchaus an die erste Hypothese angelehnt, handelt es sich bei TikTok jedoch um eine Video-App, die mit dem Motto „Make Every Second Count“ wirbt. Die App erlebt zurzeit einen Mega-Hype und überholt in den Download-Charts große Namen wie Instagram, Snapchat oder YouTube. Mit 45.8 Millionen Downloads innerhalb von drei Monaten, war sie 2018 die unangefochtene Nummer 1 unter den Download-Apps und setzt diesen Trend auch im Jahr 2019 fort.

Der rasante Aufstieg ist größtenteils dem riesigen asiatischen Markt zu verdanken, aus dem sie auch die meisten Downloads zu verzeichnen hat. Das liegt aber auch daran, dass die App aus China kommt und durch die enorm hohe Einwohnerzahl auch automatisch höheren Absatzmarkt generiert. In China gehört sie zu den populärsten Apps und ist auf ca. 14 Prozent der chinesischen Smartphones installiert. Bei einer geschätzten Einwohnerzahl von ca. 1,4 Milliarden sind das unglaubliche 200 Millionen.

Der Trend ist nun nach Europa und den USA übergeschwappt. Die monatliche Nutzungsrate in Deutschland liegt momentan immerhin bei stolzen 4,1 Millionen Menschen mit einer Download-Rate von 8,8 Millionen. Im Vergleich dazu liegt der monatliche Konsum im Reich der Mitte bei unfassbaren 500 Millionen Anwendern. In den USA zog die App im vergangenen September erstmals an Facebook, Instagram und Snapchat vorbei und behauptete wochenlang den ersten Platz in Apples App Store.

Was ist TikTok überhaupt?

Doch genug von Zahlen und Prognosen, kommen wir zu der wichtigsten Frage. Was ist TikTok überhaupt? TikTok ist eine Smartphone Video-App für kurze Videoclips. Die sogenannten Muser adaptieren darin bekannte Musikvideos oder popkulturelle Vorbilder mit Hilfe von Lippensynchronisation, bekannt auch als Lipsyncvideos. Wer jetzt Ähnlichkeiten oder Parallelen zu Musical.ly sieht, liegt in seiner Vermutung richtig. TikTok ist nämlich der Nachfolger von Musical.ly und wurde erst vor kurzem von dem chinesischen App-Entwickler ByteDance Technology übernommen. Es ist aber nicht nur ein Anwender-Tool, mit dem die Nutzer kurze Videoclips drehen können, sondern ähnlich wie YouTube, auch eine Video-Plattform mit Millionen von selbstgedrehten Videos und thematischen Hashtags, die auf die Interessen der Nutzer zugeschnitten sind.

Die App ist besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt, da die Handhabung einfach und unkompliziert ist. Mehr als 40 Prozent der Nutzer sind demnach unter 18 Jahre alt. Daran erkennt man auch den Einfluss jener Altersgruppen, die sehr oft unterschätzt wird und über ungeahnte Reichweiten verfügt. TikTok hat mit den zwei 16-jährigen deutschen Zwillingen Lisa und Lena, auch bereits seine ersten Stars heraus gebracht. Die Zwillinge haben bemerkenswerte 32 Millionen Follower auf TikTok und über 14 Millionen auf Instagram. Sie gehören damit zu den erfolgreichsten Social Media Stars, die die Social Media Welt jemals hervorgebracht hat.

Marketingmöglichkeiten

Die App ist natürlich auch wirtschaftlich äußerst attraktiv und zieht bereits diverse Großinvestoren an. Marketingbetreibende beobachten ganz genau die Szene und sehen einen riesigen Absatzmarkt darin. Ebenso wurden schon etliche Kampagnen auf der App gestartet und Produkte platziert. Der Filmverleiher Universal Pictures und andere große Markenunternehmen haben bereits erfolgreiche Projekte auf TikTok beworben. Bei der letzten Super Bowl Veranstaltung, startete zudem der NFL-Partner SportsManias, einen ersten Versuch und verlautete gleichzeitig, die herausragende und zukünftige Rolle von Social Media Kanälen wie TikTok, um Marken zu promoten.

TikTok wird auf jedenfall immer beliebter und scheint die nächste große Entdeckung in der Social Media Welt zu sein. Ihre Popularität erkennt man auch an der Tatsache, dass Analysten den chinesischen TikTok Hersteller ByteDance vor einem Jahr in die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt aufgenommen hat. Facebook, Snapchat, Instagram, Whatsapp und Co. können sich warm anziehen. Eine neue Generation wächst heran.


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  • BITCOIN faz: Nobelpreisträger fordert Bitcoin-Verbot: Joseph E. Stiglitz ist ehemaliger Chef der International Economic Association und 2001 wurde ihm der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Stimmen wurden kürzlich laut über ihn, da der Nobelpreisträger nun ein Bitcoin-Verbot fordert. Die Kryptowährung erlebt gerade einen regelrechten Hype und wer sich früh damit eingedeckt hat, kann im digitalen Geld schwimmen. Stiglitz spricht Bitcoin jedoch jeglichen Nutzen ab und plädiert daher über ein Verbot. Der US-Amerikaner hält das Konzept nur aus zwei Gründen für erfolgreich. So ist es nicht reguliert und umgeht staatliche Kontrollen, Stiglitz sieht die Aufgabe der Schaffung einer Währung eher in den Händen einer Regierung.

  • MACOS heise: Root-Lücke in macOS High Sierra: Sicherheits-Update hat Nebenwirkungen: Der Schock war erstmal groß, als Experten am Dienstag eine dramatische Sicherheitslücke im neuen MacOs High Sierra von Apple entdeckt haben. Das Update, das die Lücke schließen soll, ist jetzt verfügbar und wird von allen Rechnern mit Online-Verbindung automatisch heruntergeladen. Zwar wurde die Lücke nun geschlossen, so kommt das Update gleichzeitig aber auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Das Update führt unter Umständen zu Problemen bei der Dateifreigabe. Nutzer berichten, dass der entfernte Zugriff auf die per File Sharing geteilten Verzeichnisse des Macs nicht länger funktionieren. Einen manuellen Workaround hat Apple zur Abhilfe bereits veröffentlicht.

  • TWITTER zeit: Ein Deutscher will Donald Trump gelöscht haben: Für ungefähr 11 Minuten war es in Twitter regelrecht ruhig – ungewohnt ruhig. Wie sich herausstellte war der Account des US-Präsidenten Donald Trump – @realdonaldtrump – auf der Kurznachrichten-Plattform für die Dauer des Zeitraums offline. Trump nutzt Twitter nur zu gerne für seine geistigen Ergüsse und verbrachte gefühlt auch einen Großteil seines Wahlkampfes auf der Plattform. Jetzt soll sich ein Deutscher dazu bekannt haben. Das Ganze ist angeblich unabsichtlich und als “Verkettung unglücklicher Zufälle”, aber gleichzeitig auch am letzten Arbeitstag des zuständigen Mitarbeiters geschehen.

  • SNAPCHAT wired: Ein Redesign soll Snapchat retten: Nachahmung ist bekanntlich die höchste Form der Anerkennung. Im Geschäft kann das allerdings schnell zum unverhofften Aus des Konkurrenten führen. So geschieht das derzeit auch langsam zwischen Snapchat und Instagram. Das Story-Feature der Plattform Instagram hat Snapchat fast den Garaus gemacht. Ein Update soll die App jetzt doch noch vor dem Aus bewahren. Das neue Design soll über getrennte Feeds für News und Freunde verfügen. Dieser Schritt soll auch der Verbreitung von Fake News entgegenwirken, wie Snap-Chef Evan Spiegel erklärt.

  • WHATSAPP t3n: Whatsapp down: Messenger auch in Deutschland mit Störungen: Über Nacht trendet #whatsappdown mit derzeit fast 48.000 Tweets auf Twitter. Auch die Whatsapp-Alternative Telegram schafft es dank des Ausfalls bei dem Branchenprimus in die Trending Topics. Denn am vergangenen Donnerstagabend ging bei dem Kurznachrichtendienst WhatsApp erstmal gar nichts mehr. Der letzte Totalausfall des Messengers ist dabei noch gar nicht mal lange her. Diesmal klagten Benutzer weltweit, vor allem aber in Europa und Südamerika, über Störungen bei der App.

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Snapchat: Vom Reiz des Augenblicks zum Untergang

Smartphone (adapted) (Image by TeroVesalainen [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Als Snapchat im Jahr 2011 auf den Markt kam, war seine Kurzlebigkeit das Alleinstellungsmerkmal. Die Idee, die Foto- und Videobotschaften direkt wieder zu löschen, war ein krasser Gegensatz zu den etablierten Social-Media-Plattformen, die die Nutzer dazu dazu bringen wollten, Profile mit haufenweise Inhalten zu erstellen. Verschwundene „Snaps“ mögen anfangs als diskrete Art des Sextings an Zugkraft gewonnen haben, aber ihre Kurzlebigkeit entpuppte sich als attraktiv.

Die Benutzer haben Snapchat als eine Möglichkeit verstanden, die unbedeutenden, albernen, alltäglichen oder einfach weniger ausgefeilten Momente des Alltagslebens zu teilen. Augenblicke, die nicht als Instagram-, Twitter- oder Facebook-würdig gelten, können als flüchtige Snaps geteilt werden. Snapchat-Mitbegründer Evan Spiegel dazu:„Bei Snapchat geht es nicht darum, den traditionellen Kodak-Moment für das Fotoalbum festzuhalten. Es geht um die Kommunikation mit der ganzen Bandbreite menschlicher Emotionen – nicht nur mit dem, was schön oder perfekt zu sein scheint.“

Für Snapchat sah es lange recht vielversprechend aus. Im Jahr 2013 stellte das Unternehmen Snapchat Stories vor, eine Montage von Snaps, die gleichzeitig über die gesamte Kontaktliste des Nutzers für einen Zeitraum von 24 Stunden ausgestrahlt wird. Im folgenden Jahr folgte die Einführung von Snapchat-Werbung, die es den Unternehmen ermöglichte, die wachsende Nutzerbasis der App zu erreichen und Snapchat mit einer wachsenden Einnahmequelle auszustatten. Snapchat war so zuversichtlich, dass es das Übernahmeangebot von Facebook in Höhe von drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2013 ablehnte.

Trittbrettfahrer

Erfolg sorgt für Nachahmer. Im Jahr 2016 veröffentlichte Instagram, das inzwischen Facebook gehört, sein eigenes Stories-Feature, das die Funktionalität von Snapchat Stories widerspiegelt. Facebook selbst kam im Jahr 2017 mit einer eigenen Stories-Funktion dazu. Die Entstehung solcher Nachahmungsmerkmale hat natürlich Fragen über die Langlebigkeit von Snapchat aufgeworfen.

Snapchats monatliche Wachstumsrate der aktiven Nutzer sank von 17,2 Prozent pro Quartal Mitte 2016 auf nur fünf Prozent zu Beginn des Jahres 2017. Der Aktienkurs ist von einem Höchststand von mehr als 27 US-Dollar gesunken und notiert jetzt unter seinem Börsenkurs von unter 15 US-Dollar. Instagram Stories hat jetzt jeden Tag 250 Millionen Benutzer – das sind deutlich mehr als die 166 Millionen bei Snapchat. Wie können Social-Media-Plattformen also ihre Nutzerbasis halten, wenn ihr Hauptverkaufsargument anderswo nachgeahmt wird?

Anbindung

Meine jüngste Arbeit, die in Zusammenarbeit mit den britischen Wissenschaftlern Mike Molesworth und Janice Denegri-Knott entstanden ist, argumentiert, dass die Langlebigkeit vieler Social-Media-Plattformen auf das zurückzuführen ist, was wir als „Consumer Ensnarement“ bezeichnen. Im Gegensatz zu Snapchat regen die meisten Social-Media-Plattformen die Nutzer dazu an, kontinuierlich Inhalte hochzuladen, die Teil eines dauerhaften Profils werden. Dabei schaffen die Nutzer gleichzeitig die Plattform und binden sich daran an.

Werfen wir nun einen Blick auf Facebook. Seit vielen Jahren wird spekuliert, dass die Nutzer, insbesondere jüngere Altersgruppen, die Plattform bald verlassen würden, was aber nicht eingetreten ist. Das Unternehmen hat sich gegen Layout- und Funktionalitätsänderungen, Datenlecks und die zunehmende Kommerzialisierung durchgesetzt und behält dennoch täglich 1,32 Milliarden aktive Benutzer. Im Juli 2017 meldete Facebook einen Quartalsumsatz von insgesamt 9,32 Milliarden US-Dollar, 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zukunft für Facebook scheint noch heller zu sein.

Die Langlebigkeit von Facebook ist zum Teil auf den Wert zurückzuführen, den die Nutzer den hochgeladenen Inhalten beimessen, die teils sehr aufwändig kommentiert und gestaltet werden. Der Social-Media-Riese ermuntert die Nutzer, Fotos und Videos hochzuladen und zu „taggen“, in aussagekräftigen Alben zu organisieren und aktuelle Informationen in Form von Status-Updates bereitzustellen. Dieser Inhalt ist für den Nutzer insgesamt von großem Wert.

Und tatsächlich ist es so, obwohl wir nur selten darüber nachdenken und es vielleicht nicht zugeben mögen, dass unsere Facebook-Profile zu wichtigen digitalen Besitztümern geworden sind. Ohne dass wir dies wollten, sind sie zu digitalen Sammelalben geworden. Nach all den Jahren der Updates erinnern sie an wertvolle Momente und erzählen einen Teil unserer Leben.

Dadurch entsteht eine neue Form der „Einschließung“, bei der die Nutzer nicht an Markentreue, sondern an eigene Uploads gebunden sind. Je mehr Zeit und Mühe die einzelnen Personen in ihre Profile investieren, desto schwieriger wird es für sie, die Plattform zu verlassen. Wenn eine solche Verknüpfung für den kommerziellen Erfolg und die Langlebigkeit von Social-Media-Unternehmen entscheidend ist, was bedeutet das für Snapchat?

An den Snappern festhalten?

Verschwundene Schnappschüsse lassen kein digitales Sammelalbum voller hochgeladener Inhalte entstehen. Abgesehen von den Kontakten, die auf anderen Plattformen neu erstellt werden müssten – was hinterlässt der Benutzer, wenn er Snapchat aufgibt? Wie kann Snapchat ohne die Einschnürungsmechanismen, die Verbraucher an konkurrierende Plattformen binden, verhindern, dass die Nutzer-Basis von Snapchat genauso schnell verschwinden wie die Snaps selbst?

Snapchat könnte sich darauf konzentrieren, neue, eigenständige Funktionen zu entwickeln, die einen Wettbewerbsvorteil bieten. Dennoch haben wir in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass Innovationen im Bereich Social Media schnell nachgeahmt werden. Die wiederholte Nachahmung von Konkurrenten durch Facebook behindere die Innovationsfähigkeit des Marktes.

In der Tat hat Facebook nicht nur die Stories-Funktion von Snapchat nachgebaut, sondern vor kurzem sogar auch die Einführung von Filtern angekündigt, die die lustigen Linsen von Snapchat nachahmen – ein weiteres Merkmal der Plattform. Ohne Mechanismen der Verankerung sind weitere Innovationen kein Garant für zukünftigen Erfolg mehr.

Eine Möglichkeit besteht in der Snapchat-Funktion „Memories“, die Mitte 2016 eingeführt wurde. Im Gegensatz zum anfänglichen Fokus der App auf flüchtige, verschwundene Snaps ermöglicht Memories den Benutzern, ihre Snaps zu behalten, Snaps in der App zu speichern oder sie auf ihr Profil herunterzuladen.

Snapchat Memories erstellt eine andere Art von digitalen Scrapbooks. Während andere Plattformen es uns ermöglichen, uns an die ausgefeilten Versionen unseres Lebens zu erinnern, die auf Facebook und Instagram präsentiert werden, kann eine Montage von Snaps die Teile unseres Lebens festhalten, die sonst herausgeschnitten würden – die dummen, alltäglichen, nicht auf Hochglanz polierten, aber dennoch wichtigen und wertvollen Momente.

Wenn man nun Snaps herunterladen kann, stellt sich die Frage, wie die Plattform die Snapper dazu ermutigen kann, diese digitalen Scrapbooks in den Apps zu erstellen und mit ihnen zu interagieren? Das wirkliche Potenzial von Snapchat Memories liegt in „intelligenten“ Funktionen, die die Interaktionen der Benutzer mit ihren Inhalten bereichern. Die Nutzer können nicht nur nach Stichworten, sondern auch nach bekannten Objekten suchen und erhalten eine Sammlung von Snaps, die an ihrem aktuellen Standort aufgenommen oder in früheren Jahren am selben Datum gepostet wurden (Facebook-Funktion „An diesem Tag“). Diese Funktionen haben eine begrenzte Aufmerksamkeit erlangt, die teilweise durch den späteren Launch von Instagram Stories überschattet wurde, jedoch bieten solche Funktionen einen Mehrwert bei der Speicherung von Inhalten innerhalb der App selbst und erleichtern die Art der Einbindung durch Wettbewerber des Konzerns.

Kurzlebigkeit mag die Ursache für den frühen Erfolg von Snapchat gewesen sein. Dass die App aber in der Lage ist, ein ehrliches, unvollständiges und dauerhaftes Bild vom Leben seiner Nutzer einzufangen, dürfte vielleicht die beste Hoffnung auf Überleben darstellen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Smartphone“ by TeroVesalainen (CC0 Public Domain)


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Facebook und die Teenager: Es ist kompliziert.

Sad and grumpy teenage girl (adapted) (Image by draganagordic via AdobeStock)

Der letzte Versuch von Facebook, sich als interessante Plattform für Teenager aufzustellen, wurde heimlich, still und leise zu Grabe getragen. Die Lifestage-App der Social-Media-Plattform (die so erfolglos war, dass die meisten wahrscheinlich gerade zum ersten Mal davon hören), wurde vor etwa einem Jahr unter einigem Getöse, aber mit ziemlicher Gleichgültigkeit ins Leben gerufen und hielt sich seitdem nur schwer.

Dennoch hat Facebook, wie es im Silicon Valley öfter mal vorkommt, auf das Scheitern eines Unternehmens schnell mit einem neuen reagiert und ein neuen Service zum Videostreaming enthüllt. Facebook Watch soll kurze Videos ins Portfolio aufnehmen, die live oder vorher aufgezeichnet werden und eigene, professionelle Inhalte enthalten. So kann die Plattform direkter mit den „Likes“ von YouTube, Netflix und traditionellen TV-Sendern in Konkurrenz treten.

Lifestage war nur ein Teil einer langen Serie von Facebooks Versuchen, gegen die Welle junger Leute anzukämpfen, die immer mehr auf verschiedensten Plattformen interagieren. Mit Facebook Watch scheint die Firma sich von dem Fokus, junge Leute zu behalten, abgewandt zu haben und stattdessen auf eine weit größere Basis an Benutzern abzuzielen. Vielleicht hat Facebook gelernt, dass es einfach nie cool sein wird – aber das heißt nicht, dass es nicht trotzdem beliebt sein kann.

Lifestage hätte mit dem immer beliebter werdenden Snapchat, der App, mit der man Fotos und Videos teilt und die besonders unter Teenagern beliebt ist, konkurrieren sollen. Doch der Ableger erreichte nie die Anzahl an Benutzern, die es gebraucht hätte, um das Unternehmen zu erhalten. Was beunruhigend für Facebook ist, dass nach den kurzlebigen Services Facebook Poke und Facebook Slingshot, die beide ebenfalls in ihr stilles digitales Grab verbannt wurden, bereits der dritte gescheiterte Versuch war, den Erfolg von Snapchat bei Teenagern nachzuahmen. Mit eher lauer Begeisterung hat Facebook außerdem einige Features von Snapchat, wie etwa die Stories-Funktion, in seine Haupt-App eingearbeitet.

Dies rührt daher, dass der Social-Media-Markt nach wie vor unheimlich schnell expandiert. Der Konkurrenzkampf ist heftig und zahlreiche Firmen wetteifern mit Neugründungen und aufsteigenden Marken, um die Aufmerksamkeit der wachsenden und immer stärker vernetzten Benutzer. Es ist nicht mehr der Fall, dass ein oder zwei Firmen das Monopol in der Social-Media-Landschaft besitzen. Die meisten Jugendlichen benutzen nach und nach mehr als eine Plattform, um online zu interagieren (wobei dieser Trend außerhalb der westlichen Welt etwas anders zu sein scheint). Junge Leute experimentieren mit neuen Formaten und Arten der Interaktion – dies reicht von kurzen Videos und Nachrichten, die nicht dauerhaft gespeichert werden, zu anonymen Feedback-Apps wie Sarahah, die bei Teenies sehr beliebt ist und Medienpädagogen zum Schluchzen bringt.

Trotz dieser Schwierigkeiten ist Facebook nach wie vor mit Abstand die beliebteste Social-Media-Plattform der Welt und hat mehr als zwei Milliarden Benutzer weltweit. Jüngste Daten zeigen, dass es unter Teenagern und jungen Benutzern beinahe so beliebt ist wie Snapchat. Ebenso verhält es sich mit der Foto-Plattform Instagram, die mittlerweile auch Facebook gehört.

Das Problem liegt hier selbstverständlich darin, dass durch die Beliebtheit und vor allem durch das klare, nutzerfreundliche Design nun auch die Eltern, Lehrer, Chefs und sogar die Großeltern die Plattform nutzen. Für die Teenager bedeutet das, dass die Plattform zu einem Problem geworden ist. Sie steckt voller konkurrierender und zwiespältiger Verpflichtungen, da nun verschiedenste Aspekte und Umstände ihres Lebens an einem einzigen Platz zusammenlaufen.

Die jungen Leute, mit denen ich für meine Untersuchung spreche, meinen, dass der große Anklang und das einfache Design von Facebook für sie eine einmalige Erfahrung sind. Facebook ist ein Ort mit potenziellen sozialen Landminen, mit der Angst, dass die verschiedensten Nutzer alles sehen, was gepostet wird – was zu Angst, Ausflüchten und Untätigkeit führt.

Dieses breite Publikum zu bewältigen bedeutet, dass junge Leute die öffentlichen Seiten von Facebook seltener nutzen und stattdessen auf Aspekte wie Gruppen und Privatnachrichten bauen. Das erklärt, warum sie anscheinend immer mehr auf Plattformen wie Instagram und Snapchat setzen, um mit ihresgleichen zu interagieren – ein Trend, der auch von anderen Forschern festgestellt wurde.

So gesehen scheint der Versuch, Teenager zu ermutigen, dieselben Features wie auf Snapchat zu benutzen, wenn die Marke Facebook doch so mit einem stark öffentlichen und sozial schwierigen Umfeld assoziiert wird, an sich fehlerhaft. Wir können nicht sagen, in welche Richtung sich die Firma in Zukunft entwickeln wird, aber es scheint naheliegend, dass sie Schwierigkeiten haben wird, jemals wieder so zentral für die Onlineerfahrungen von jungen Leuten zu werden, wie sie einmal war.

Facebook Watch zielt auf größeres Publikum ab

Das Einrichten von Facebook Watch suggeriert jedoch, dass die Firma vielleicht ihre Lektion gelernt hat. Das neue Service ist ein Versuch, einen umfassenderen Ort zu kreieren, der seine größere Benutzerbasis ansprechen kann und Inhalt, Ideen und Platz nicht nur auf Teenager und junge Leute ausrichtet.

Mit der Ankündigung des Services zum Teilen von Videos hat Facebook bekanntgemacht, dass man „gemeinschaftsorientierte“ Ergebnisse braucht. Nutzer werden Videovorschläge bekommen, die darauf basieren, was andere – insbesondere ihre Freunde – sich ansehen. Auf diese Art ermöglicht Facebook den Benutzern, Inhalte zu finden, die ihre Interessen und Freundschaften jeglicher Art widerspiegeln. Anstatt zu versuchen, eine bestimmte demografische Gruppe beizubehalten und nur auf sie abzuzielen, scheint Facebook Watch den breiteren Anklang der Plattform zu würdigen.

Dies scheint mit dem Schritt, weniger als reines soziales Netzwerk aufzutreten, und hin zu einem umfassenderen Zentrum für Neuigkeiten und Inhalte übereinzustimmen, den Facebook hier vornimmt. Dank Facebook Watch brauchen Benutzer die Plattform nie zu verlassen, da sie sowohl Inhalte, die im Netz eingebettet sind, als auch eigene Videos, die von der Seite zur Verfügung gestellt werden, ansehen können. Und weil Facebook hinsichtlich der Videoinhalte bereits an zweiter Stelle nach YouTube steht, sieht dieser Schritt abermals aus wie ein Versuch, sich auf einen breiteren Markt als nur den der Teenager auszurichten.

Die Tatsache, dass Facebook zunehmend seine diverser werdende Benutzerbasis nährt, kann zu einem Problem für junge Leute werden, die um ihre Interaktionen auf der Plattform besorgt sind. Wenn man jedoch den massiven Erfolg von YouTube bei den meisten Teenagern berücksichtigt, dient Watch vielleicht dazu, Teenager zurück zu Facebook zu locken. Es gibt wirklich nur eine Art, die Beziehung zwischen jungen Leuten und Facebook zu beschreiben: Es ist kompliziert.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


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Die „Ehrlichkeits-App“ Sarahah: Bestätigung um jeden Preis

Woman with Smartphone (adapted) (Image by Daria Nepriakhina) (CC0 Public Domain) via Unsplash

Seit ein paar Monaten gibt es eine englische Variante der App Sarahah (Arabisch für “Ehrlichkeit”). Mit ihr soll es anonym möglich sein, Teams am Arbeitsplatz konstruktive Kritik zu geben. Seitdem hat sie mehr als 300 Millionen Nutzer angezogen und gehört in über 30 Ländern zu den Top-Downloads im App Store. Aber Nutzer vermelden jetzt schon, dass sie belästigende und obszöne Nachrichten bekommen.

Der Entwickler von Sarahah erklärt, dass die App es Nutzern ermöglicht, „ein ehrliches Feedback von Mitarbeitern und Freunden zu bekommen“ und „die Selbstentfaltung zu fördern – alles Dank eines konstruktiven und anonymen Feedbacks“. Die Nutzer erstellen einen Account und erhalten einen Link, den sie dann auf den anderen sozialen Netzwerken teilen können. Dabei kann jeder, der Zugriff auf ihr Profil hat, anonyme Nachrichten senden. Dazu brauchen sie keinen eigenen Account.

In der arabischen Welt, in der die Redefreiheit sehr argwöhnisch beäugt wird, wurde die App schon für Liebeserklärungen, Homosexualität und alles Mögliche, was normalerweise verboten wäre, genutzt. Der 29-jährige saudische Gründer Zain al-Abidin Tawfiq war sich über den möglichen Missbrauch im Klaren und integrierte eine Blockier- und Filterfunktion, um diesen vorzubeugen. Aber mit nur drei Mitarbeitern kann das Unternehmen keine Millionen Nachrichten pro Tag kontrollieren.

Die englische Version der App ist bei Snapchat-Usern unter 25 Jahren weit verbreitet. Sie rutschte in die Download-Charts, als Snapchat ein Update rausbrachte, mit dem die Nutzer ihren Sarahah-Account verknüpfen konnten. Während einige Nutzer finden, dass Sarahah und andere ähnliche Ehrlichkeits-Apps den Nutzern Kraft geben das Selbstwertgefühl steigern, ist auch Cybermobbing ein Thema. Einige User nutzen die einseitige Anonymität aus, um gefahrlos ihren Freunden und Klassenkameraden all das zu sagen, was sie sich nicht trauen, ihnen ins Gesicht zu sagen.

In einer Bewertung der App im Google App-Store schrieb der Nutzer Jordan Adams:
Zuerst war es wirklich cool, solange es ein Scherz unter Freunden war und so. Dann hat einer meine Adresse gesendet und da bin ich richtig ausgeflippt. Daraufhin haben mir Leute einen Haufen perverses Zeug geschickt. Ich wollte meinen Account löschen, aber es war nicht möglich.

Ebenfalls auf Google Play schrieben die Eltern Paul und Olivia Parsons :
Unsere Tochter nutzte die App für einen Tag und bekam erst nette Kommentare, aber dann kamen langsam immer mehr fiese Sprüche… bevor Sie ihren Account löschte, forderte Sie jemand auf, sich umzubringen.

Nicht die Erste, auch nicht die Letzte

Für Forscher wie mich ist Sarahah wie der Murmeltiertag – aus dem Teufelskreis kommt man nicht mehr heraus. Im Jahr 2009 kam mit Formspring die erste der vielen halb-anonymen Kommentier-Apps heraus. Sie war nachweislich für Suizidfälle bei Jugendlichen in den USA und Großbritannien mitverantwortlich. Der Inhaber überarbeitete die Seite und wirkte bei Strategien zur Mobbingprävention mit. Doch das Originalkonzept wurde von einem lettischen Team für die App Ask.fm übernommen, was wieder eine Reihe von Selbstmorden nach sich zog.

Es gibt noch eine Reihe weiterer kontroverser Apps wie Yik Yak – die App wurde dieses Jahr eingestellt –, After School und Secret. Sie alle bieten ihren Nutzern das gleiche: eine manchmal schmerzhafte Möglichkeit, um herauszufinden, was die Leute “wirklich” von Ihnen denken. Außerdem erliegt der Nutzer schnell der Versuchung, sich jemandem gegenüber grausam zu verhalten, „der danach gefragt hat“.

Bei meiner Recherche auf Ask.fm und Formspring waren die jungen Mädchen vorwiegend in zwei Gruppen aufgeteilt. Es gab die Gruppe, die den Mobbern vorwarf, “Hass zu schicken”. Die andere Gruppe gab des Empfängerinnen die Schuld, weil sie sich bewusst angemeldet hatten. Einige Mädchen gaben an, die Nutzer, die sich über Mobbing auf anonymen Seiten beschweren, würden nur Aufmerksamkeit suchen. Sie sollten nicht online präsent sein, wenn sie so empfindlich sind. Vor allem sollten sie nicht “überrascht” darüber sein, dass nicht alle Kommentare positiv sind.

Genau die Art von Victim Blaming kann man auch bei Bewertungen auf Sarahah beobachten. Ein oft benutztes Beispiel, bei dem die App mit 5 Sternen bewertet wurde, lautet wie folgt:

An all die, die sich darüber beschweren, dass diese App Mobbing fördert, es stimmt überhaupt nicht. Es ist allein die Schuld des Nutzers, der sich für jeden online stellt, der anonym etwas über ihn sagen möchte. Es ist ganz einfach: Wenn du nicht gemobbt werden möchtest, solltest du die App nicht nutzen. Frag nicht nach Kommentaren und beschwere dich danach.

Gegenprüfung durch Fachkräfte

Diese Art des Victim Blaming missachtet das große Interesse der Menschen nach Bestätigung aus ihrem sozialen Umfeld. Leider sind die empfindsamen Gemüter hierfür besonders anfällig, vor allem die, die nirgendwo hineinzupassen scheinen oder bereits Erfahrung mit Mobbing haben.

Rachel Simmons von Odd Girl Out arbeitet mit jungen Mädchen und beschreibt diesen Wunsch, den gesellschaftlichen Wert zu ermitteln zu wollen als „giftiger, selbstverstärkender Kreislauf“. Diese einseitigen anonymen Apps wie Sarahah locken Ihre Nutzer mit dem Versprechen, eine Bestätigung aus ihrem sozialen Umfeld zu bekommen. Das kann man fast mit dem Verlangen nach Wasser in der Wüste vergleichen. Doch die Kommentare können vor allem deshalb kränken, weil sie von Personen kommen, die den Nutzer gut kennen. Sie kennen die geheimen Wünsche, sie wissen, was du neulich für Klamotten anhattest und was Du gesagt hast – und das alles können sie gegen Dich nutzen.

Wie geht man mit diesem Problem um? Das wiederholte Auftauchen dieser Apps und ihre hohe Popularität weisen darauf hin, dass sie einem tiefen Bedürfnis nachgehen und nicht so einfach verschwinden werden. Trotz allem bereiten sie oft Probleme, die sogar zum Selbstmord führen können. Aber es gibt so viele grundlegenden Schutzmaßnahmen, die einzuführen sind. Zunächst sollte man mehr Moderatoren einstellen, einen gut sichtbaren Meldebutton einrichten und kontrollieren. Zudem sollten sie mit Mobbingexperten zusammenarbeiten. Ask.fm hat das bereits getan.

Solche breit angelegten Maßnahmen kann allerdings nur ein bereits etabliertes Unternehmen treffen. Für ein Start-up mit klammen Mitteln könnte das komplizierter werden. Vielleicht liegt die Verantwortung am ehesten bei den App-Stores, die diese Apps beherbergen, wie beispielsweise Google und Apple. Diese personalintensiven und lukrative Unternehmen könnten sicherstellen, dass halbanonyme Nachrichtendienste bestimmte Mindeststandards erfüllen, bevor die Apps im Store erscheinen, statt einfach eine Bewertung der „Erziehungsberechtigten“ einzuführen, was die meisten Eltern sowieso nie zu sehen bekommen werden. Es gibt jede Menge Beispiele dafür, was diese Apps alles falsch machen. Es ist an der Zeit, dass sie anfangen, aus ihren Fehlern zu lernen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


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  • WAHL googlewatchblog: Google Trends & 2Q17: Google startet neues Trends-Portal zur Bundestagswahl 2017: Welche Suchanfragen machen die Deutschen em häufigsten zur Bundestagswahl? Welche Partei ist online am beliebtesten? Wo liegen ihre Interessen? Google hat ein Trendportal redaktionell aufgearbeitet und stellt nun diese Daten zur Verfügung. Erst kurz davor hatte Google angekündigt, dass Politiker zur Bundestagswahl selbstverfasste Politikerinformationen in den Suchergebnissen anzeigen lassen können. In einem andren Portal zeigt Google auch an, mit welchen Suchbegriffen die Spitzenkandidaten verknüpft sind. Damit kann die Suchmaschine zu einem aktiven Wahl-Werkzeug werden.

  • GAMING heise: Studie: Computerspiele könnten die Gedächtnisbildung beeinflussen: Eine kanadische Studie hat nun den Einfluss von Videospielen auf die Gehirnentwicklung haben. Ergebnisse sind unter anderem, dass Spiele weder einen rein negativen oder rein positiven Einfluss haben. Die Veränderungen hängen davon ab, welche Art von Lernen die Spieler bevorzugen. Die Forscher sind zuversichtlich, dass sie mit den Ergebnissen, die sie aus dieser Studie gewonnen haben, weitere Phänomene erklären zu können.

  • WATCH zeit: Reality TV statt Hochglanzdrama: Facebook ist jetzt auch im Fernsehmarkt. Denn das Netzwerk finanziert mit „Watch“ nun eigene Fernsehinhalte. Über Facebook Watch sollen Mitglieder von Facebook demnächst exklusive Serien und Filme streamen können – direkt aus der App. Der Service soll kostenlos sein. Die Videos in Facebook Watch sind momentan noch empfehlungen von abbonierten Freunden, soll allerdings um ein breites Angebot erweitert werden. Gemessen werden die Empfehlungen an der Anzahl der Reaktionen, beispielsweise des Lach-Smileys. In einem Blogeintrag stellen Produzenten des Dienstes auch Livestream Möglichkeiten und ständige Kontaktaufnahme mit den Videomachern in Aussicht.

  • UBER handelsblatt: Großaktionär verklagt Ex-Chef Kalanick: Angesichts fallender Bewertungen am Kapitalmarkt verklagt Benchmark Capital, einer der größten Investoren des Fahrdienstvermittlers Uber, das Unternehmen und seinen früheren Vorstandschef Travis Kalanick. Die Vorwürfe seien Betrug, Verletzung der Sorgfaltspflicht und Vertragsmissbrauch. Der Investor fordert aufgrund der vielen Skandale und Ereignisse innerhalb von Uber Schadensersatzzahlungen. Uber hatte zuletzt große Einschnitte in den gehandelten Bewertungen hinnehmen müssen, so dass Benchmark Capital mit 20 Prozent Stimmrecht anhand ihrer Aktien ein sehr wichtiger Investor für die Zukunft von Uber ist.

  • SNAPCHAT spiegel: Snap-Aktie stürzt ab: War der Weg an die Börse doch nicht das Richtige? Snapchats Mutterfirma Snap Inc. Enttäuscht auch mit dem zweiten Quartalsbericht an der Wall Street. Trotz wachsender Nutzerzahlen konnte das Unternehmen keine hohen Umsätze verzeichnen. Der Verlust stieg drastisch von 116 Milliarden auf 443 Milliarden US-Dollar. Diesen Verlust konnte auch der um 150 Prozent gestiegene Umsatz nicht ausgleichen. Der Grund für die fallenden Zahlen sind Konkurrenzdienste wie Instagram, die einst einzigartige Funktionen von Snapchat kopieren.

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  • GOOGLE GLASS t3n: Google Glass ist zurück – und soll diesmal die Industrie erobern: 2014 wollte Google die Augmented-Reality-Brille im Konsumentenbereich etablieren und konnte sich im Handel nicht durchsetzen. Ein Jahr später wurde der Verkauf bereits gestoppt. Jetzt soll die Brille – jetzt nur noch Glass genannt, da sie nicht mehr von Google entwickelt wird – ein Hilfswerkzeug für Handwerker werden. In Kooperation mit verschiedenen Dienstleistungspartnern hat das Unternehmen „X“ individuell zugeschnittene Lösungen. Mögliche Einsatzbereiche sind Medizin, Logistik, Marketing oder Industrielle Arbeit wie Autoherstellung. Ersten Ergebnissen eines Testunternehmens zufolge, soll die Brille die Produktivität in der Fertigung um 25 Prozent gesteigert haben.

  • QR CODE wired: The Curious Comeback of the Dreaded QR Code: QR Codes schienen lange wie die Innovation der Zukunft, bis sie von ihre Popularität verloren. Ihre Handhabung war zu umständlich für viele Nutzer. Aber mit der Entwicklung von Social Media QR Codes hat das System ein schleichendes Comeback gefeiert. Unternehmen wie Snapchat, Facebook oder Spotify nutzen ein QR Code System um Nutzer schnell miteinander verbinden zu können. Grund für das Comeback ist unter anderem auch der Fortschritt der Kameras, die mittlerweile auch ohne spezielle QR Code App diese erkennen und scannen können. War das System also nur zu weit vor seiner Zeit?

  • ZALANDO handelsblatt: Warum Zalando Amazon nicht fürchten muss: Abo-Dienste für Premium Kunden sind in der heutigen Zeit keine Besonderheit mehr. Zalando führt nun in Konkurrenz zu Amazon Prime ebenfalls einen Premium Abo Service „Zet“ ein. Dienstleistungen des Service sollen taggleicher Versand oder ein Stylisten-Beratungsservice. Zuvor hatte Amazon mit „Prime Wardrobe“ ein neues Konzept angekündigt, mit welchem Kunden vor Bezahlung die Klamotten anprobieren konnten und Zalando so vor eine kommende Krise gestellt.

  • NOTE 7 heise: Samsung schlachtet Debakel-Smartphone Galaxy Note 7 aus: Das südkoreanische Unternehmen Samsung kündigte in einer Pressemitteilung an, dass sie konkrete Recycling Pläne für das zurückgerufene Smartphone Galaxy Note 7 erarbeitet haben. Die Smartphone sollen demnächst ausgeschlachtet werden, um zum Beispiel die Edelmetalle, die in der Technik der Geräte verarbeitet sind zu extrahieren. Noch intakte Bauteile wie OLED-Displays oder Kameramodule sollen als Ersatzteile für Reperaturen genutzt werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen möchte Samsung Nachhaltig handeln. Das Problem des Smartphones war in erster Linie der Akku, der bei Überhitzung in Flammen aufging.

  • KOOPERATION golem: Microsoft will an autonomen Autos mitentwickeln: Das Softwareunternehmen Microsoft ist eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Baidu eingegangen, um an der Entwicklung von autonomen Autos mitzuwirken. Baidu hatte erst kürzlich ein Open-Source-Betriebssystem vorgestellt, dass jede Autofirma nutzen kann. Neben Microsoft sollen auch Nvidia, Ford und Intel an der Entwicklung dieses Open-Source-Systems beteiligen.

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  • GOOGLE t3n: Google Wifi: Der vollautomatische Sorglos-Router startet in Deutschland: Googles WLAN-System kommt jetzt auch zu uns und verspricht eine bessere WLAN-Anbindung im ganzen Haus. Wie nach dem klassischen Baukastenprinzip können die Wifi-Geräte beliebig erweitert werden. Für die absolute Kontrolle sorgt außerdem der Netzwerkassistent, der in Echtzeit per App relevante Daten sendet, um den Status des Netzwerkes überprüfen zu können. Und mit der Innovation für alle besorgten Eltern können sogar die WLAN-Nutzungszeiten festgelegt werden. Das separat eingerichtete Gäste-Netzwerk gewährleistet einen unabhängigen Zugriff auf Geräte wie das Chromecast.

  • JOURNALISMUS sz: Mit Technologie zu neuer publizistischer Qualität: Das der Journalismus tot sei, war wohl doch nur eine vorschnelle Schlussfolgerung. Die Zeit des Journalismus scheint wiederzukommen, denn laut dem Digital News Report des Reuters Instituts for the Study of Journalism an der Universität Oxford, verlässt sich nur noch jeder vierte Online-Nutzer auf den Wahrheitsgehalt der Nachrichten von sozialen Netzwerken und ist im Gegenzug dazu bereit für seriöse Informationen zu zahlen. Diese Seriosität könnte mithilfe des Einsatzes von künstlicher Intelligenz, für beispielsweise die Analyse von Leserverhalten, genutzt werden, da sie den Journalisten mehr Zeit für ausgiebige Recherchen verschaffen könnte. Ein Beispiel von vielen, wie Technologie den Journalismus nicht ersetzt, sondern vielmehr unterstützen kann.

  • SNAPCHAT heise: Snap Map: Neue Snapchat-Funktion bedroht Privatsphäre: Mit der neuen „Snap Map“ können Snapchat-User ihren Freunden mitteilen wo sie sich gerade befinden. Ähnlich wie bei Google Maps wird der eigene Standort dann per Karte angezeigt. Dass sich der Standort jedoch bei einer einmaligen Freigabe, bei jedem erneuten Öffnen aktualisiert, war vielen Nutzern dieser neuen Funktion noch nicht klar. Um diese ungewollte Lokalisierung abzuschaffen, wird man gebeten in den „Geistmodus“ (Ghost Mode) zu wechseln. Zudem werden die verorteten Standorte nach acht Stunden unwiderruflich gelöscht.

  • FACEBOOK golem: Facebook will teure und „saubere“ Serien: Facebook möchte nun auch eigene Serien zeigen und ist dafür bereit sehr viel Geld zu investieren. Bis zu 3 Millionen USA-Dollar pro Serienfolge sollen die 17- bis 30-Jährigen anlocken. Starten soll dieses neue Projekt Ende Juni diesen Jahres mit familientauglichen Inhalten, wie Facebook betonte. Demnach sollen weder politische Dramen, noch Nachrichtensendungen oder Serien mit Nacktheit vorkommen.

  • HACKER ntv: Attacke im Namen des IS- Hacker legen US-Regierungswebsiten lahm: Es ist nichts Neues, immer wieder aber ein Grund zur Unsicherheit. Ein Hackerangriff eines IS-Sympathisanten legte zahlreiche Webseiten der Behörden der US-Bundesstaaten still. Hackerangriffe auf Seiten westlicher Institutionen scheint zur Norm geworden zu sein, erst 2015 hackten Hacker im Namen des IS den französischen Nachrichtensender TV 5. Gouverneur Kasichs Internetseite governor.ohio.gov ist jetzt jedoch schon wieder im Netz aufrufbar.

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  • AMAZON heise: Amazon Prime Reading: Prime-Mitglieder bekommen Lesestoff: Eine Amazon Prime Mitgliedschaft ermöglicht seinen Mitgliedern seit längerer Zeit schon schnellen Versand oder das Streaming von Filmen- und Serieninhalten. Jetzt kommen auch Leseratten in den Genuss einer Leseflatrate. Ohne weitere Zusatzkosten – außer der Prime-Mitgliedschaft – können nun hunderte E-Books, E-Magazine und Comics gelesen werden. Ein Amazon E-Reader ist nicht notwendig, lesen geht auch per Leseapp auf dem Smartphone und ist auf iOs und Android verfügbar.

  • ÜBERWACHUNG br: „Staatstrojaner“ passiert den Bundestag: Gestern hat die schwarz-rote Koalition im Bundestag das „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ verabschiedet – und das beinhaltet auch den Einsatz sogenannter Staatstrojaner. Künftig müssen also auch Hehler, Drogendealer und Steuersünder damit rechnen, dass Strafverfolger eine digitale Wanze auf ihrem Handy platzieren. Das war bislang nur bei schwersten Straftaten wie zum Beispiel terroristischen Anschlägen oder deren Vorbereitung erlaubt.

  • YOUTUBE techcrunch: YouTube chops 360 video in half with new VR180 format: Die Video-Plattform Youtube hat jetzt ein neues Videoformat vorgestellt – aus 360 wird 180 Grad! Das 360-Grad-Videoformat wird zwar nicht vernachlässigt, wird aber laut Youtube von VR-Videogestaltern nicht zum vollsten Potential genutzt. Produktions- und Hardwareprobleme seien ein Grund, wieso viele Videoschöpfer noch eher von VR abgeschreckt sind. Außerdem würden sich die Filmschaffenden meist eher auf den 180 Grad-Bereich direkt vor ihnen beschränken. Die Videos werden für mobile Headsets wie Cardboard oder Daydream bereitgestellt und werden auch Livestreaming unterstützen.

  • SNAPCHAT t3n: Snap Maps: Wie Snapchat sich Instagram vom Leib halten will: In der Welt der Social-Media-Apps ist es wohl ein Kampf der Titanen – Snapchat und Instagram liefern sich schon seit einiger Zeit einen heftigen Schlagabtausch. Die zu Facebook zugehörige Bilder-Plattform Instagram kopiert schon seit einiger Zeit schamlos Funktionen des Konkurrenten des Snap-Konzerns, wie die Story- oder Filterfunktion – und verbucht deutlich mehr Nutzer. Die fast schon „letzte Instanz“ für Snapchat soll jetzt eine Location-Sharing-Funktion namens „Snap Maps“ werden und das Teilen des eigenen Standorts mit Freunden für spontane Treffen zu ermöglichen oder besondere Events in der Nähe zu entdecken.

  • STEAM chip: Steam Summer Sale 2017 gestartet: Mit diesen Tipps gibt’s die besten Schnäppchen: Seit gestern 19 Uhr ist der halbjährliche Gamer-Shopping-Wahnsinn wieder in vollem Gange. Beim Steam Summer Sale werden bis zum 5. Juli wieder allerhand Schnäppchen-Games angeboten und die Spiele-Bibliotheken bis zum Zerbersten mit Titeln gefüllt, die man eh nie spielen wird. Zu den besten Angebotstiteln zählen „The Witcher 3: Wild Hunt“ oder der Unterwasser-Indie-Titel „Abzu“.

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  • SMART HOME golem: Amazon sieht anderen Ansatz bei Apples Homepod: Man mag es kaum glauben, aber Apple ist in einer Kategorie – Smart Home – tatsächlich mal nicht Hardware-Vorreiter. Zuvor hatten schon Amazon und Google ihre Smart-Home-Lautsprecher veröffentlicht, mit dem Homepod zieht jetzt auch Apple nach. Auch der Homepod wird wie bisherige Apple-Systeme mit der digitalen Assistenz Siri ausgestattet. Wie auch die Vorgänger der Konkurrenz soll der Homepod den Alltag des Anwenders vereinfachen, indem er Fragen beantwortet und das Smart Home bedient.

  • WIKILEAKS heise: 10.000 Dollar für „termination“: Wikileaks setzt Kopfgeld auf Journalisten aus: Es gleicht einer Kopfgeldjagd – Wikileaks setzt 10.000 Dollar auf den “Kopf” eines US-Journalisten aus. Grund dafür ist, dass der Journalist seine Quelle, eine NSA-Mitarbeiterin, nicht geschützt haben soll. Mittels eines Tweets fordert die Plattform die „termination“ des Journalisten Matthew Cole von der Webseite „The Intercept“. Damit gemeint ist eine öffentliche Bloßstellung und die Entlassung Coles. Das öffentliche Gesicht Wikileaks’, Julian Assange, äußerte sich wenig später ähnlich kritisch zu dem Vorfall. Seit gestern sitzt die betroffene Whistleblowerin, die 25-jährige Reality Leigh Winner, in Haft, über eine mögliche Freilassung wurde sich beraten.

  • DIGITALISIERUNG t3n: Studie: Unternehmenskultur behindert Digitalisierung: Man nehme an, Unternehmen streben danach sich möglichst zielstrebig in den verschiedenen Departements zu digitalisieren, laut einer Studie der Strategieberatung Capgemini fehle aber der Mehrheit von 340 befragten Unternehmen eine “digitale Vision”. Die Studie von Strategieberatungsfirma war global angelegt und hat ergeben, dass 62 Prozent der Teilnehmer der im März und April 2017 weltweit durchgeführten Umfrage die etablierte Unternehmenskultur als eines der größten Hindernisse auf dem Weg zu einer digitalen Organisation sehen. In Deutschland liege der Wert mit 72 Prozent sogar leicht darüber.

  • ROAMING ntv: Verbraucherzentralen warnen vor Fallen: Ab dem 15. Juni werden die Roaming-Gebühren für Mobilfunknutzer im EU-Ausland abgeschafft. Damit soll teuren Gebühren entgangen werden und den Nutzern die gleichen Tarife wie im eigenen Land ermöglicht werden. Grundsätzlich gilt aber immer, dennoch im Kleingedruckten des eigenen Vertrags nachzulesen. Denn auch wenn die Neuregelung von Vebraucherschützern generell begrüßt wird und als „Meilenstein für die Verbraucher“ bezeichnet wird, so Isabelle Buscke vom Brüsseler Büro des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, sollten Verbraucher auf der Hut sein.

  • WHATSAPP sueddeutsche: Whatsapp führt Foto-Filter ein: Meist bringen App-Updates nur kleinere Veränderungen mit sich. Seit Anfang der Woche ist die Version 2.17.30 von Nutzern der iOs-Variante von WhatsApp verfügbar. Am interessantesten ist dabei wohl das neue Feature von Foto-Filtern, mit dem sich der Messaging-Dienst noch weiter an Konkurrenten wie Snapchat oder Instagram annähert. Für mehr Übersichtlichkeit werden zudem mehr als vier Bilder oder Videos die gleichzeitig gesendet werden von WhatsApp sortiert und automatisch in eine Art Mini-Album eingeführt.

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  • MICROSOFT techradar: Build 2017: Microsoft Build 2017: the biggest highlights and news: Auf ihrer größten Entwicklerkonferenz des Jahres stellt Microsoft Mitarbeitern und Anhängern neuste Technologien und Ideen vor – und die Entwickler haben große Ziele. Microsoft wird mehr in Cloud Systeme investieren, ebenso wie in KI-Entwicklung. Eine der ersten Ankündigungen aus der Eröffnungskeynote von CEO Satya Nadella: Windows 10 hat jetzt 500 Millionen Nutzer, das Cloud-basierte Office 365 Paket hat nun 100 Millionen. Ebenso angekündigt: Microsoft Cortana soll eine Konkurrenz für Amazons Alexa und Google Home werden. Weitere Zusammenfassungen und was wir noch erwarten können lesen Sie im Artikel.

  • FACEBOOK golem: Machine Learning: Facebook übersetzt schneller und besser als Google: Facebook stellt nun kurz nach Google eine neue Möglichkeit der maschinellen Übersetzung vor und übertrifft seinen Konkurrenten sowohl in Schnelligekeit und Variabilität. Und im Gegensatz zu Google ist Facebook offener mit dem Teilen seiner Entwicklercodes und Modelle – der Code sowie schon trainierte Modelle sind unter einer Open Source Lizenz frei verfügbar. Ob das Facebook Modell weiterhin mit Googles Übersetzungsprogramm mithalten kann werden zukünftige Analysen zeigen.

  • SNAPCHAT meedia: Snap-Bilanz: Die Snapchat-Mutter steigert ihre Umsätze im ersten Quartal um 286 Prozent, verliert aber 2,2 Milliarden Dollar:Im März feierte die Mutterfirma von Snapchat ihr Debüt an der Wall Street. Nun wurden die ersten Quartalszahlen bekannt – mit Milliarden Verlusten. Ist der Hype um die App doch vergänglicher als vorerst gedacht? Leichte Vorwürfe gab es gegenüber Facebook, die mit Konkurrenzprogrammen den Markt erschließen. Gerade erst hatte Snapchat sich diesen neuen Bedingungen angepasst und neue Funktionen eingeführt, die man auch bei der Konkurrzenz nutzen kann.

  • REPUBLICA t3n: So weiblich wie 2017 war die Republica noch nie: Die Republica 2017 ist vorbei und viele ziehen ihre ersten Fazite. Ein erneuter Besucherrekord und eine hohe Frauenquote tragen zu der sehr positiven Bilanz bei. Auch das Motto habe den Zeitgeist getroffen und habe Menschen aus der ganzen Welt erreicht. Neben dem netzpolitischen Dialog mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Arbeitsministerin Andrea Nahles fehlte ausgerechnet der Internetminister Alexander Doberindt. Themen dieses Jahr waren neben der Hate Speech und Fake News Debatte auch KI, Algorithmen, Datenschutz und Virtuelle Realität.

  • SUPERCOMPUTER spiegel online: EU strebt bei Supercomputern in die erste Liga: Die derzeit schnellsten Rechner stehen in China und den USA. Europa kann momentan noch nicht mithalten und sind auf internationale Partner angewiesen. Die EU-Kommission möchte das jetzt ändern. Bis Ende des Jahres soll ein Vorschlag zum Aufbau dieser Hochleistungsrechenstruktur vorgelegt werden. Helfen können solche Supercomputer in der Effizienz von Strom und Wasserversorgung, Medizin oder der Vorhersagung von Erdbeben. Gleichzeitig mit den Plänen für einen neuen Supercomputer kündigte die EU-Kommission neue Initiativen zur Cybersicherheit an.

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  • WHATSAPP meedia: 175 Millionen Status-Nutzer: Auch WhatsApp überholt Snapchat beim Stories-Feature: Es war nur ein Nebensatz von Mark Zuckerberg auf der Telefonkonferenz mit Analysten, doch er hatte es in sich. Die zugekaufte Facebook-Tochter WhatsApp bringt es gerade mal zehn Wochen nach dem Start ihres Stories-Features, das bei der Messenger-App Status heißt, bereits auf 175 Millionen tägliche Nutzer. Stories-Pionier Snapchat wurde damit binnen weniger Wochen ein zweites Mal von einer Facebook-Tochter abgehängt. CEO Evan Spiegel kann an der Wall Street aber wenigstens mit einer Nachricht zur Werbevermarktung punkten.

  • SPACEX dw: SpaceX erstmals in militärischer Mission: Bislang hat die Firma des Milliardärs Elon Musk Aufträge für die zivile Raumfahrt erledigt. Jetzt beförderte eine Rakete von SpaceX zum ersten Mal ein militärisches Objekt ins All, vermutlich einen Spionagesatelliten. Nachdem der ursprünglich für Sonntag geplante Start wegen eines defekten Sensors verschoben wurde, hob die Falcon-9-Rakete am Montagmorgen (Ortszeit, 13.15 Uhr MESZ) in Cape Canaveral in Florida ab. An Bord war ein offiziell nicht näher beschriebenes Objekt des Nationalen Aufklärungsamtes der USA (NRO). Dabei handelt es sich um einen militärischen Nachrichtendienst, der Spionagesatelliten herstellt und betreibt. Bekannt ist mit der Bezeichnung NROL-76 lediglich der Name des Objekts,

  • DIGITALISIERUNG politik-digital: „Wenn die Möglichkeit da ist, unterrichte ich digital!“ Einblicke in die Lehrerwelt: Facebook, Twitter, Youtube und Co sind für viele Lehrkräfte eher Fluch als Segen. Die Ablenkung durch soziale Medien beeinträchtigt das Lernverhalten der Schüler. Doch ist dies wirklich der Fall? Denn im Zusammenhang mit der Digitalisierung und der Bildung wird auch viel über die Lehrer und Lehrerinnen geredet. Kommen sie mit dem Wandel gut klar? Wollen sie überhaupt irgendwas ändern? Um diese Mutmaßungen zu beenden, wurde nachgefragt. Im Gespräch mit dem Schweizer Deutschlehrer Philippe Wampfler geht es um seinen eigenen digitalen Unterricht, Tipps für Neueinsteiger und das Mädchen-Jungen-Klischee.

  • UBER sueddeutsche: Das Chaosprinzip: Irgendwie ist Uber nichts Halbes und nichts Ganzes. Zumindest in vielen europäischen Städten. Die Idee von Uber ist klasse, setzt sich in einigen Ländern nur nicht so richtig durch. Sei es durch rechtliche Verordnungen oder negative Eskalationen der Uber-Spitze. Also was hilft diesem mittlerweile 70 Milliarden teuren Dienstleistungsunternehmen? Das Prinzip Chaos hält an, obwohl mittlerweile auch schon Kai Diekmann zum Beratergremium gehört.

  • SOCIAL MEDIA techtag: Wie beliebt ist Social Media bei Jugendlichen?: Der Jugend-Internet-Monitor in Österreich zeigt auf, welche sozialen Netzwerke von den Jugendlichen dort favorisiert werden. Grund genug, einen kleinen Vergleich zu Deutschland zu ziehen. Eines vorweg: WhatsApp, YouTube, Instagram und Snapchat sind die Netzwerke schlechthin – egal im welchem Land wir uns befinden.

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  • SPACEX golem: SpaceX startet geheimen Militärsatelliten: Am gestrigen Montag fand der erste Start einer Falcon-9-Rakete unter erheblichen Geheimhaltungsmaßnahmen statt. Die Falcon 9 ist der erste Satellit, der dem amerikanischen Militär durch das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX – einem weiteren Standbein von Unternehmer Elon Musk – vorgestellt wurde. In welchen Orbit die Rakete fliegen soll ist nicht bekannt gegeben worden, soll aber schon bald durch Amateure aufgespürt werden können.

  • SNAPCHAT horizont: Snapchat feiert erste deutsche “Our Story” zum Maifeiertag: Erst kürzlich gab das Unternehmen Snap – Mutterkonzern der Messaging-App Snapchat – Partnerschaften mit großen deutschen Medienkonzernen bekannt – Bild, Vice, Sky Sport und Spiegel Online. Das Unternehmen weitet sich auf dem deutschen Markt zusätzlich aus und hat seit gestern auch das „Our Story“-Feature in Deutschland verfügbar gemacht. In der „Discover“-Rubrik von Snapchat werden dabei Inhalte von welweiten Nutzern kuratiert und als orts- und themenbezogene Story zusammengeführt, beispielsweise zu besonderen Aktionstagen oder Festivals.

  • WIKIPEDIA heise: Türkei blockiert Wikipedia und verbietet Datingshows: In der Türkei ist das Online-Lexikon Wikipedia nicht mehr erreichbar, seit Samstagmorgen ist die Seite blockiert. Laut Berichten sollen die Webseiten-Betreiber nicht auf Forderungen der türkischen Regierung reagiert haben. Die Seite solle laut des türkischen Kommunikationsministeriums Texte zur Verfügung gestellt haben, die Terror propagieren und die Türkei mit Terroristen gleichstellen sollen. Nachdem Forderungen zur Entfernung nicht beachtet wurden, wurde die Seite gesperrt.

  • US-REGIERUNG recode: President Trump is launching a new tech group to ‘transform and modernize’ the U.S. government: US-Präsident Donald Trump will mit Hilfe des Silicon Valley die US-Regierung modernisieren. Trump nutzt seien Verbindungen und will mit dem „American Technology Council“ und Silicon-Valley-Unternehmen wie Apple, Facebook und Google Innovation in die Bürokratie bringen. Im Juni lädt Trump außerdem wieder zu einem Gipfeltreffen. Washingtons Digitalisierung war schon für Obama eine große Herausforderung – er startete das Projekt des „U.S. Digital Service“ -, Trump hat es mit wachsender Unbeliebtheit auch nicht leichter.

  • APPS spiegel: Das sind die spannendsten Apps des Monats April: Spiegel Online stellt zum Ende des Monats April ihre zehn belibetesten App-Entdeckungen vor. Darunter „Giphy Says“, das Bilder zum Sprechen bringt, der Laser-Shooter „Virexian“ und eine abgespeckte Version des Facebook Messengers. Der Messenger Lite nimmt nur etwa 15 Megabyte Speicherplatz ein und hat die App auf die wichtigsten Chatfunktionen reduziert. Auch Skype und Facebook bieten solche Lite-Versionen ihrer Apps an.

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Stories: WhatsApp, Instagram und Snapchat im Vergleich

Titelbild-Stories-Applepiloten (adapted) (Image by Julia Froolyks)

Snapchat kann es von Anfang an, Instagram schon länger und WhatsApp-Nutzer können es nun ebenfalls tun: sogenannte Stories erstellen und mit Freunden oder einem anonymen Publikum teilen. Besonders die jüngeren Generationen nutzen Snapchat und Instagram bereits seit deren Erscheinen. Mit der neuen Status-Funktion in WhatsApp kommen nun vermutlich auch ältere Semester mit dem sozialen Tool in Berührung. Doch die Stories-Funktionen sind nicht identisch. Welche App ist in dieser Hinsicht die richtige für euch? Ich erkläre die Unterschiede.

Visuelle Geschichten mit Stories erzählen

Stories Snapchat
Screenshot by Julia Froolyks

Sogenannte Stories sind Bilder-Inhalte, die neben Videos, Fotos und bei WhatsApp auch animierte GIFs enthalten können. Stories bleiben nicht permanent sichtbar, sondern werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Die eigenen Kontakte oder Follower können bis dahin auf Inhalte der Geschichte reagieren und diese kommentieren. So lässt sich eine im besten Fall unterhaltsame Chronologie eines besonderen Ereignisses oder des ganz normalen Alltags-Wahnsinns erstellen.

In Snapchat kann jeder die Stories sehen

Der erste Unterschied zwischen den drei Diensten besteht zuerst einmal in der Auswahl eurer Zuschauer. Während Instagram und Snapchat als soziales Netzwerk durchgehen, ist WhatsApp seit eh und je ein purer Messenger.

In WhatsApp können immer nur die eigenen Kontakte auf gepostete Inhalte in der Status-Leiste zugreifen. Bei Instagram könnt ihr hingegen festlegen, ob die gesamte Community oder ausschließlich eure Follower die Inhalte sehen kann. Außerdem könnt ihr in dem Foto-Netzwerk unliebsame Leser auf Instagram blockieren. Im Vergleich dazu bietet Snapchat keine Möglichkeit, das Publikum zu filtern. Alle, die bei Snapchat angemeldet sind, können eure Inhalte 24 Stunden lang betrachten.

Keine Filter für Status-Update in WhatsApp

Stories
Screenshot by Julia Froolyks.

Weitere Unterschiede der drei Apps bestehen in der Erstellungsphase von Story-Inhalten. Während beim Status-Update von WhatsApp das Bild mit einer Bildunterschrift versehen und zugeschnitten werden kann, müssen etwaige Beschriftungen bei Snapchat und Instagram ausschließlich freihändig skizziert werden.

Die sogenannten Doodle-Zeichnungen können bei Snapchat und WhatsApp zwar farblich angepasst werden. Allerdings bietet Instagram beim Malen auf den Bildern wesentlich mehr Einstellungsmöglichkeiten. So lassen sich dort etwa die Linien in der Dicke anpassen oder mit Leuchteffekten versehen.

Zwar fehlt bei Instagram und Snapchat die Möglichkeit einer Bildunterschrift, dafür bieten beide Apps im Story-Modus eine Fülle an Filtern für Bilder an. WhatsApp verzichtet auf Filter. In allen drei Apps können Emoji und Bilder in den Stories-Beitrag eingefügt werden.

Bei Snapchat ist alles live

Als Manko bei Snapchat bewerte ich die Tatsache, dass keine bereits vorhandenen Bilder oder Videos in die Story gepostet werden können. Hier müssen die Aufnahmen „live“ in der Story erstellt werden. Verständlich wird das nur, wenn man das Posten von aktuellem Material als eigentlichen Kern der Stories-Funktion betrachtet: Schließlich soll sie ein aktuelles Ereignis zeitnah dokumentieren. WhatsApp und Instagram sehen das aber anders und setzen euch nicht unter Zeitdruck. Dort könnt ihr auch Videos, Fotos und GIFs nutzen, die bereits früher erstellt und gespeichert habt.

Mehr Sicherheit bietet WhatsApp

Stories WhatsApp
Screenshot by Julia Froolyks

Sicherheitstechnisch liegt WhatsApp vorn. Weder Snapchat noch Instagram verschlüsseln ihre Inhalte. Hingegen in WhatsApp werden neben dem Chat auch das Status-Update via Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Fazit: Euer Geschmack entscheidet

Die Stories-Funktion jeder App hat Stärken und Schwächen. Vorteil von WhatsApp: Da vermutlich die meisten eurer Freunde und Verwandten die App nutzen, könnt ihr eure Stories mit sehr vielen Menschen teilen, die euch besonders nah stehen. Negativ fällt mir bei WhatsApp auf, dass sich Bilder nicht optimal bearbeiten lassen, bevor man sie in die Welt hinausschickt. Ich finde die Handhabung nicht intuitiv.

Bei Snapchat gefallen mir die witzigen und täglich wechselnden Filter sehr. Sobald ihr die Bilder veröffentlicht, kann sie allerdings jeder sehen. Ihr könnt den Kreis der Zuschauer nicht beeinflussen. Zum Glück können die Bilder, die dort entstehen, auf dem Smartphone gesichert werden, und müssen nicht zwingend hinaus in die Welt posaunt werden.

Am meisten Spaß macht die Stories-Funktion natürlich, wenn die Geschichten, die ihr betrachtet, auch wirklich etwas zu erzählen haben. Wer eine sehr große Auswahl an wirklich unterhaltsamen oder originellen Geschichten verfolgen will, ist meiner Meinung nach am besten bei Instagram aufgehoben. Denn dort sind – mehr noch als bei Snapchat – inzwischen viele Unternehmen, Organisationen und Promis unterwegs, die sehr viel Wert auf professionelles Storytelling legen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Screenshots by Julia Froolyks


 

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  • FERNSEHEN rp-online: Das neue DVB-T startet: Es ist das Ende des Fernsehens, wie wir es kannten. In der Nacht wird der TV-Standard DVB-T in Deutschland weitgehend abgeschaltet. Die Umstellung zum neuen Standard DVB-T2 erfolgt aus ähnlichen Gründen, wie damals die Umstellung vom analogen zum digitalen Antennenfernsehen. Kanäle können besser komprimiert werden und die Qualität verbessert sich mit der Auflösung von 1920 zu 1080 Bildpunkten bei einer Bildwiederholfrequenz von 50 Hertz deutlich und kann potenziell besser sein als bei Kabel-TV. Weitere Fragen und Antworten zum neuen TV-Standard gibt’s bei RP-Online.

  • SPIEGEL wuv: Spiegel Online war offline – Abrufe bei Konkurrenten steigen: Nichts da mit “Online” – das Nachrichten Portal Spiegel Online war am Dienstag für mehrere Stunde offline. Grund dafür sei ein Stromausfall in einem Rechenzentrum gewesen. Tatsächlich bescherte der Stromausfall Konkurrenzseiten erhöten Zulauf – kurzzeitig gab es etwa bei Sueddeutsche.de Spitzen von 15 bis 20 Prozent über Normal. Focus Online beobachtete ein Plus von sieben bis zehn Prozent. Nachrichten wurden stattdessen über Facebook und Twitter geteilt.

  • ELON MUSK heise: Neue Firma: Elon Musk will Gehirn mit Computern vernetzen: Ob Elon Musk ein Visionär oder einfach nur größenwahnsinnig ist, teilt die Meinungen. Jetzt hat der Unternehmer offenbar ein Unternehmen gegründet, das Computer mit menschlichen Gehirnen vernetzen soll. Mit „Neuralink“ sollen laut Musk schwerwiegende Krankheiten behandelt werden, gleichzeitig soll es aber auch eine wichtige Zukunftstechnologie, ähnlich der künstlichen Intelligenz, darstellen. Vergangenes Jahr hatte der Unternehmer bereits ein direktes Interface zur Hirnrinde vorgeschlagen, um die Hirnkapazität zu erweitern. Noch befindet sich „Neuralink” aber in den Kinderschuhen.

  • FACEBOOK t3n: Facebook stattet jetzt auch die reguläre App mit Snapchat-artigem Feature aus: Instagram, WhatsApp und jetzt auch Facebook – nach und nach gleichen sie einander, wie ein Ei dem anderen. Snapchat ist der große Vorreiter und die Konkurrenz schaut sich das prominenteste Feature – die Stories – schamlos ab. Mit Facebook-Stories bekommen jetzt auch die iOS- und Android-Apps des sozialen Netzwerks eine Funktion, die nicht ganz zufällig an Snapchat erinnert. Facebook-Tochter hat ein ähnliches Feature schon seit 2016, den WhatsApp-Status gibt es erst seit kurzem, fraglich ist jetzt nur, wie das Überangebot an Video-Diensten beim Nutzer ankommt.

  • SAMSUNG spiegel: Samsung plant Wiederverkauf von Pannen-Smartphones: Im letzten Jahr wurden Sie aufgrund von Explosionsgefahr noch aus Flugzeugen verbannt – jetzt soll das Galaxy Note 7 zurückkehren. Samsung hat jetzt angekündigt, die umstrittenen Smartphones wieder in Umlauf zu bringen. Es sollen nicht nur Rohstoffe und Bauteile wiederverwendet werden, sondern sogar ganze Geräte wiederverkauft werden.

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  • DATA heise: Bundestag genehmigt Ausbau der Videoüberwachung: Der Bundestag hat mitten in der Nacht zum Freitag den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung für ein „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ unverändert beschlossen. Mit der damit einhergehenden Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sollen mehr Kameras an „öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen“ angebracht werden dürfen. Das Parlament will damit die Sicherheit vor allem in Sport-, Versammlungs- und Vergnügungsstätten, Einkaufszentren oder Parkplätzen sowie in Einrichtungen und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs erhöhen.

  • FACEBOOK t3n: Weitere Snapchat-Kopie: Facebook startet „Messenger Day“:Nach Instagram („Stories“) und zuletzt Whatsapp („Status“) hat Facebook jetzt auch seinem Messenger eine Funktion spendiert, die stark an das Stories-Original des Rivalen Snapchat erinnert. Nutzer können mit „Messenger Day“ jetzt Bilder, Videos und persönliche Nachrichten für 24 Stunden teilen. Die Funktion wird ab sofort weltweit für Android und iOS ausgerollt, wie Facebook mitteilt. Die Fotos und Videos können die Nutzer entweder mit allen oder nur mit bestimmten Freunden oder Familienmitgliedern teilen. Die Inhalte verschwinden nach 24 Stunden wieder. Daher, so Facebook, könnten beliebig viele Bilder und Videos geteilt werden. Wer nicht will, dass die Inhalte 24 Stunden lang online sind, kann sie schon vorher aus dem Day-Bereich wieder entfernen.

  • MICROSOFT golem: Microsoft zeigt Werbung im Windows Explorer an: Der in Windows 10 enthaltene Dateimanager wird von Microsoft verstärkt für Werbeeinblendungen verwendet. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Herbst 2016, aktuell berichten immer mehr Anwender von solchen Werbeschaltungen. Microsoft bestätigte dies, will die Einblendungen aber nicht als Werbung bezeichnet wissen. In einer Stellungnahme spricht der Windows-Hersteller von einer Benachrichtigung, wie The Verge berichtet. Die vorliegenden Berichte von Windows-10-Nutzern beschreiben hingegen klar eine Werbeeinblendung. Microsofts Cloud-Speicherdienst Onedrive ist bereits Bestandteil von Windows 10. Allerdings ist der maximale Speicherplatz auf 5 GByte beschränkt.

  • FINANZEN Welt: MoneyMap sagt Nutzern, wo sie Geld verschwenden: Das gerade gestartete Portal MoneyMap will künftig alle Verträge seiner Kunden digital verwalten. Der entscheidende Punkt: Das Start-up analysiert dafür das Girokonto des Nutzers. Über eine Anbieterdatenbank ordnet das Unternehmen die bestehenden Verträge auf diesem Weg zu, erkennt also etwa den Strom- oder Mobilfunkanbieter. Der Nutzer bekommt in einem zweiten Schritt konkrete Angebote und kann einen Vertragswechsel automatisch veranlassen. Den Gründern ist bewusst, dass der Einblick ins persönliche Girokonto eine heikle Sache ist. Mit dem sensiblen Thema Datenschutz und Datensicherheit setze sich das Start-up intensiv auseinander, es gebe hohe Sicherheitsstandards, versichert CTO Dmitry Kharchenko.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Abschaffung der reCAPTCHA-Abfrage: Die Google-Tochter reCAPTCHA hat sich schon vor vielen Jahren Gedanken über das Problem der Captchas gemacht, und stand immer dafür, nicht allzu schwere und für Menschen unlesbare Buchstabenfolgen abzufragen. Zu diesem Zweck hatte man für lange Zeit Texte und Zahlen aus Streetview-Fotos verwendet, durch die man auch gleich noch wertvolle Daten für das eigene Angebot gewinnen konnte. Diese sind mittlerweile aber nur noch sehr selten zu sehen. Vor über zwei Jahren hatte man als Nachfolger der klassischen Captchas das No Captcha angekündigt, bei dem die Eingabe vollständig wegfällt. Stattdessen muss der Nutzer bei dieser Variante nur noch einen Haken setzen und somit bestätigen, dass er kein Bot ist. Da die Unterscheidung zwischen Bot und Mensch im Hintergrund stattfindet, hat man es nun auch geschafft den letzten Schritt zu entfernen und bietet ab sofort die Invisible reCAPTCHA an.

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  • NETZSTANDARD heise: 5G: Das Rennen ist eröffnet: Der letzte Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat gerade erst stattgefunden. Die Rede war dabei auch der nun beginnende Standardisierungsprozess rund um 5G-Netze. Mitte 2018 soll das erste Standardpaket fertig sein, damit die ersten Netze wie geplant 2020 live gehen können. In Deutschland seien dafür Investitionen von 100 Milliarden Euro zum Ausbau geplant.

  • SPEICHERTECHNIK t3n: Speicher-Virtualisierung: Alles, was du über Software-defined Storage wissen musst: Software-defined Storage (SDS) steht in der IT-Branche hoch im Kurs. Vereinfacht gesagt beschreibt der Begriff die Möglichkeit, die unterschiedlichen Datenträger und Speichersysteme im Unternehmen mit einer zentralen Software-Lösung verwalten zu können. Hier werden euch Konzepte und Technologien vorgestellt und erklärt, wie Unternehmen von diesem innovativen Storage-Konzept profitieren können.

  • FACEBOOK thenextweb: Facebook launches its first real VR app for 360 photos and videos: Heute veröffentlicht Facebook seine erste App zum schauen von 360-Grad-Videos in der virtuellen Realität, Facebook 360. Die VR-Funktion ist derzeit nur über Samsung Gear VR möglich. Allgemein ermöglicht die App zudem einen geordneteren Video-Feed auf Facebook, die sonst im regulären Feed durch anderen Content untergehen würden. 

  • SNAPCHAT theguardian: Snapchat raises eyebrows with Women’s Day filter that lightens Frida Kahlo’s skin: Wer sich am vergangenen Tag in diversen Social-Media-Kanälen bewegt hat ist wohl kaum um einen Hashtag oder dessen diverse Variationen herumgekommen: #womensday. Auch Snapchat hat zur Feier des Tages drei Filter herausgebracht, um einflussreiche Frauen aus der Geschichte zu würdigen wie beispielsweise Marie Curie. Das ging aber laut Meinungen aus dem Netz gehörig nach hinten los.

  • KI googlewatchblog: Google Cloud Video API: Künstliche Intelligenz kann jetzt auch Objekte in Videos erkennen: Bei der Google-Bildersuche wird schon seit Jahren auf Algorithmen gesetzt, um Objekte in Bildern zu erkennen, was auch mittels eine Chrome Extension auf Facebook ausprobiert werden kann. Im bewegten Bild gestaltet sich dies logischerweise schwieriger. Das war jahrelang eine große Herausforderung, aber jetzt will Google entscheidende Fortschritte gemacht haben. 

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  • FACEBOOK heise: Facebook-Seite sammelt Kinderbilder: Eine Facebook-Seite mit dem mehrdeutigen Namen „SAsha TIschREin“ sammelt Bilder von Säuglingen und Kleinkindern. Die Bilder wurden ursprünglich von stolzen Eltern hochgeladen, die die Fotos von ihrem Nachwuchs in dem sozialen Netzwerk geteilt haben. Jedoch sind auf einigen der Bilder auch Kinder zu sehen, die fast nackt in der Badewanne oder am Strand sind. „Das Phänomen ist in unserem Fachdezernat Cybercrime bekannt“, sagt ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes. „Eine Straftat lässt sich daraus nicht ableiten, da die Eltern in der Regel diese Bilder posten und entsprechend freigeben.“ Somit sei der Zugriff auf die jeweiligen Bilder erlaubt. Auf eine Anfrage via Facebook-Nachricht antwortet ein Administrator: „Viele FB Nutzer schmeißen ihre Informationen durchs www wie Konfetti. Genau das wollen wir aufzeigen. Besonders liegt uns der Schutz von Kinderbildern am Herzen. Das www ist voll von üblen Menschen, die diese Bilder für ihre Zwecke missbrauchen und dem wollen wir entgegen wirken.“

  • POST golem: DHL will Smart in Berlin zur Paketstation machen: In Berlin haben sich 100 Besitzer eines Smarts gemeldet, um bei einem Pilotversuch der DHL mitzumachen, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Dabei wird der Kofferraum des Fahrzeugs zur mobilen Packstation umfunktioniert. Die Besitzer tragen dies bei der Bestellung ins C/O-Feld ein und generieren damit einen Code. Diesen muss der Zusteller über die App eingeben, wenn er sich dem Smart nähert. Dadurch öffnet sich der Kofferraum und der Zusteller kann das Paket dort hinterlegen.

  • WIRTSCHAFT futurezone.at: Deutsche Unternehmen drängen in chinesischen Online-Handel: Deutschlands Discount-Marktführer Aldi wagt den Schritt nach China – allerdings nicht mit eigenen Läden, sondern per Internet. Ab Frühjahr 2017 werden chinesische Kunden auf einem Online-Marktplatz des E-Commere-Riesen Alibaba, unter anderem Wein, Snacks und Frühstücksprodukte aus dem Aldi-Eigenmarkensortiment bestellen können. „Wir sind davon überzeugt, dass auch chinesische Kunden ein großes Interesse an der Qualität und den günstigen Preisen haben, die wir ihnen bieten können“, begründete der Aldi-Landesgeschäftsführer China, Christoph Schwaiger am Donnerstag den Schritt.

  • SNAPCHAT t3n: Snapchat-Aktie startet mit 41 Prozent Gewinn: Dank der hohen Nachfrage lag der Einstandskurs der am Donnerstag unter dem Kürzel SNAP erstmals an der New York Stock Exchange gehandelten Papiere der Snapchat-Mutter Snap mit 24 Dollar rund 41 Prozent über dem Ausgabepreis von 17 Dollar. Die Platzierung erreichte ein Volumen von 3,4 Milliarden Dollar (3,2 Milliarden Euro). Snap war zum Börsendebüt insgesamt rund 24 Milliarden Dollar wert. Schon vor dem Snap-Börsengang war die Preisspanne für die Ausgabe der Aktien wegen großer Nachfrage nach oben korrigiert worden – von 14 bis 16 Dollar auf 17 Dollar.

  • SMARTHOME Welt: Das kann die intelligente Heimbeleuchtung von Ikea: Unter dem Namen „IKEA Tradfri“ (schwedisch für „drahtlos“) vertreibt IKEA intelligente Smarthome-Produkte. Zum Sortiment gehört auch eine Leuchte, deren Farbtemperatur in drei Stufen angepasst werden kann – von kalt bis warm. Die Steuerung funktioniert dabei über eine Fernbedienung, die auch über eine Wandhalterung verfügt. Konkurrenzprodukte wie etwa die Philips Hue White Ambiance bieten zudem eine WLAN-Funktion an, sodass die Leuchte über das Smartphone gesteuert werden kann. Das ist bei der IKEA-Leuchte nicht vorgesehen, wodurch das Gerät allerdings konkurrenzlos einfach zu installieren ist.

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  • GAMES heise: Marktzahlen: Werbung ist wichtiger für Spiele als Reviews: Auf der Game Developers Conference wurden von dem Marktforschungs-Institut EEDAR die neuesten Statistiken der Spiele-Branche veröffentlicht. Während mobil vor allem Casual-Spiele genutzt werden, legen die aktuellen Konsolen den Fokus auf Actionspiele und Shooter für Männer. Gute Wertungen in Spiele-Reviews sind zwar nach wie vor wichtig für den Verkauf, sie haben aber weniger Einfluss als eine Erhöhung des Marketing-Budgets. 

  • OCULUS computerbase: Oculus Rift, Touch und Sensor ab sofort günstiger: Oculus Rift, die Controller Oculus Touch und der zusätzliche Sensor für das experimentelle 360-Grad-Setup mit drei Kameras sind nun günstiger auf dem Markt verfügbar. Die VR-Brille Rift fällt von 699 auf 589 Euro, Touch von 199 auf 119 Euro und ein Sensor von 79 auf 69 Euro. Mit der Preissenkung dürfte Oculus VR versuchen, konkurrenzfähiger zu werden. Analysten zufolge hat sich Oculus Rift nur etwa 240.000 Mal verkauft. Das HTC Vive kommt auf geschätzte 420.000 Verkäufe.
  • SNAPCHAT derstandard: Snapchat wird mit 24 Milliarden Dollar bewertet: Eine Snapchat- Aktie wird an der Börse 17 US-Dollar kosten, was über dem angekündigten Sprektrum von 14 bis 16 US-Dollar liegt. Der Ausgabepreis von 17 Dollar ergibt eine Bewertung des Unternehmens von annähernd 24 Milliarden US-Dollar. Damit gelingt Snapchat der größte Börsengang seit 2014. Angesichts der Tatsache, dass Snapchat noch nie Gewinn geschrieben hat und sich der Zustrom neuer Nutzer zuletzt geschmälert hat, verblüfft die hohe Firmenbewertung.
  • GOOGLE googlewatchblog: Google gibt Santa Tracker 2016 als Open-Source frei: Der Google Santa Tracker  ist in jedem Jahr eine große Tech-Demo, in der die Entwickler alles geben, was sie haben. In den vergangenen Jahren hatte Google den Santa Tracker erst in der Sommerzeit als Open-Source freigegeben – aber in diesem Jahr wollte man wohl doch nicht ganz so lange warten und hat diesen schon jetzt Online gestellt. Der Sourcecode kann bei GitHub eingesehen und heruntergeladen werden und steht auch zum Experimentieren zur Verfügung.

  • TECHNOLOGIE golem: Biolite Campstove 2 macht aus Feuer Strom: Biolite bietet seit Jahren tragbare Herd- und Feuerstellen an, die Wärme und Strom erzeugen. Der neue Campstove 2 zeigt an, wie viel Energie umgewandelt und im Akku gespeichert wird. Dadurch können auch USB-Geräte abseits von Steckdosen aufgeladen werden. Der Campstove 2 von Biolite nutzt ein kleines Holzfeuer, um Strom zu gewinnen und zeigt dabei mehr Energiedaten an als ein früheres Modell. 

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High Five für das Hochformat: Die BBC geht neue Wege

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Als BBC News im vergangenen Jahr begonnen hat, in ihrer App hochformatige Videos zu testen, waren viele Mitarbeiter skeptisch – doch die Entwicklung des Videoplayers hat laut Kreativdirektor Ryan O’Connor dabei geholfen, „einige neue Abteilungen in die Welt des wiederkehrenden, benutzerzentrierten Designs mitzunehmen,“ und die Ergebnisse sind vielversprechend.

Im vergangenen Herbst, nachdem die vertikalen Videos intern in der App getestet wurden, hat BBC News eine Neuauflage ihrer mobilen App präsentiert. Obwohl nur ein Bruchteil der BBC-Zuschauer die App benutzen, werden 48 Prozent der digitalen BBC News-Videos dort angeschaut. Gut ein Viertel der Nutzer schauen sich mehr als fünf Clips pro Woche an. Der Sender wollte diese Videos für mobile Geräte optimieren und mehr als nur neuverpackte TV-Beiträge anbieten.

Inzwischen gibt es zwei Komponenten in der BBC App, die vertikale Videos abspielen. „Videos of the Day“ ist eine Snapchat-artige Wiedergabeliste mit Kurzbeiträgen, durch die die Nutzer blättern können. Die Ausgaben enthalten Informationen von Meryl Streeps Rede bei den Golden Globes bis hin zu im Schnee spielenden Katzenbären. Im vergangenen Dezember wurde außerdem BBC Stories vorgestellt, wo eher dokumentarische Berichte im Vordergrund standen.

Manchmal war es schwierig, die Redaktionsteams mit ins Boot zu holen, teilte der Mobilproduktmanager James Metcalfe mit, da sie dafür verantwortlich wären, neue Arten von Video-Inhalten zu erstellen. Zur Zeit der internen Tests waren „eine Mehrzahl der Beiträge, die wir produziert haben, noch Videos im Querformat“. Aber „durch diesen internen Beta-Test [haben wir gesehen], dass das vertikale Format weitaus besser ist. Es hat Klick gemacht, und wir haben verstanden, dass wir mehr Inhalte in diesem Format produzieren müssen“.

„Eine Geschichte in diesem Format zu erzählen, macht sie persönlicher“, ist O’Connor überzeugt. „Die Nutzer werden hier ähnlich wie bei FaceTime dargestellt […] das [erlaubt es uns], sich mit einer Geschichte auf eine andere Art verbunden zu fühlen und gleichzeitig verschiedene Zielgruppen anzusprechen.“

Die hochformatigen Videosegemente der BBC sind höchstens 90 Sekunden lang, außerdem sind sie untertitelt, sodass die Zuschauer sie auch ohne Ton ansehen können. Viele der Videos werden direkt auf Facebook oder anderen sozialen Netzwerken geteilt, und die BBC entwickelt auch hochformatige Videoanzeigen.

Bei vorherigen Projekten war das Digitalteam hauptsächlich für die Entwicklung von Produkten für vorbestimmte Redaktionsinhalte zuständig. Mit der Initiative für hochformatige Videos haben die Mitarbeiter des Digitalteams auch bei der Gestaltung der redaktionellen Berichterstattung mitgewirkt, meint Produktleiter Alex Watson.

„Dies ist wahrscheinlich eines unserer ersten Projekte, bei dem das Nutzererlebnis, die Produkte und die Technologie ein zentraler Bestandteil der Gestaltung des Inhaltsangebotes waren“. Die BBC hat im Juli 2016 eine Beta-Version veröffentlicht und das Produkt dann mit Hilfe des Feedbacks der Tester verbessert. Zum Beispiel haben Nutzer oft mehrere Videos gleichzeitig angeschaut, also sorgte das Team dafür, dass man durch Wischen mit dem Finger einfach zwischen den Videos hin- und herwechseln kann.

„Jüngere Zuschauer, vor allem Frauen, werden von dieser stärker visuellen Herangehensweise und Videos angezogen“, findet O’Connor. „Die Zuschauer berichten, dass sie sich so fühlen, als ob sie sich einfach zurücklehnen können. Wenn sie mehr wissen wollen, nehmen wir sie mit auf eine Reise, aber wir werden sie nicht auf 500 Reisen mitnehmen. Wir versuchen, das Gefühl der Überforderung durch zu viele Alternativen, das ein Hauptbestandteil typischer App-Erfahrungen ist, zu begrenzen.“

Die BBC nannte keine genauen Zuschauerzahlen, Metcalfe ließ aber verlautbaren, dass die Erweiterung des Angebots gut angenommen wurde. Während die Ergänzung um Hochformat-Videos für die Benutzer der App problemlos erschien, ist das Produktionssystem für die Inhalte des BBC noch immer vorranging auf Fernsehen und einen querformatigen Output ausgerichtet. Häufig müssen die horizontalen Videos für den vertikalen Player angepasst werden.

Die Markteinführung der App war „ein gutes Beispiel für einen Kompromiss, um auf den Markt zu kommen und zu beweisen, dass vertikale Videos funktionieren können“, meint Watson. „Wie bei allen Arbeitsabläufen gibt es auch hier eine Henne-und-Ei-Situation: Die Leute wollen nichts ändern, solange es noch nicht greifbar ist und den Zuschauern über das Frontend präsentiert wird – wenn man sich aber radikal verändern möchte, muss man natürlich die Inhalte ändern, bevor die Zuschauer das Produkt zu sehen bekommen.“

Watson hofft, dass die Einführung der vertikalen Videos durch BBC News auch andere Bereiche des BBC dazu ermutigen wird, mit dem Format zu experimentieren. „Hochformatige Spielfilme gibt es noch nicht“, sagt Watson. „Aber wahrscheinlich wird das noch kommen. Das Schöne ist, da wir es getan haben, wird es auch bei der BBC ein Gespräch über hochformatige Videos geben. Im Sport wird man es sicherlich schon bald sehen.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf „Nieman Journalism Lab“ unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image: Screenshots by Niklas Hamburg. Adapted by Nils Hansen.


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Die Netzpiloten sind Partner des CPX Performance Marketing Gipfels

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  • APPLE golem: Macbook mit Touchscreen zum Nachrüsten: Ganz einfach kann nun eine Art Touchscreen an ein Macbook Air 13 Zoll per USB angeschlossen werden. Dafür muss das Display nicht einmal ausgetauscht werden. Die Airbar von Neonode ermöglicht dem Anwender, das Macbook Air 13 Zoll mit den Fingern zu bedienen. Der Hersteller verkaufte die Sensoreneinheit, die per Infrarot die Position des Fingers erkennt, bisher nur in einer Version mit 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale für Windows-Rechner. Weitere Modelle für Macs anderer Größen sollen laut Hersteller folgen.

  • HTC heise: HTC Vive mit Noitom-Hi5-Handschuh ausprobiert: Ohne Controller in die VR greifen: HTC will es für Hersteller jetzt noch einfacher machen, Gegenstände in die Virtual Reality zu holen. Bislang haben sich Entwickler damit beholfen, die konventionellen HTC-Vive-Handcontroller mit Klebeband an diverse Gegenstände zu kleben. Mit dem „Vive Tracker“ gibt es nun ein offizielles Zubehörteil für solche Zwecke. Der Tracker ist deutlich kleiner als der Hand-Controller, da er ohne Griff auskommt. Der Hi5-Datenhandschuh des chinesischen Motion-Capture-Entwicklers Noitom („Motion“ rückwärts) soll das Mittendrin-Gefühl gegenüber konventionellen Hand-Controllern steigern.

  • DELL computerbase: Dell präsentiert ersten 8K-Monitor für 5.000 Dollar: Dell hat seinen neuen 8K-Monitor vorgestellt: Der UltraSharp UP3218K ist der erste 32-Zoll-Monitor mit 8K-Auflösung – also vierfacher 4K-Auflösung oder ausmultipliziert über 33 Megapixel. Die Pixeldichte beträgt rund 280 dpi. Der UP3218K soll den AdobeRGB-und den sRGB-Farbraum vollständig abdecken. Die Ansteuerung mit voller Auflösung und 60 Hz muss über zwei DisplayPort-Kabel erfolgen; per HDMI sind nur 30 Hz möglich. Die neue Technik hat aber seinen Preis: 5.000 US-Dollar sollen zumindest Profis mit hohen Anforderungen an Auflösung und Farbumfang bereit sein, zu zahlen.

  • SAMSUNG e-commerce: Samsungs kleiner Smartphone-Drucker für unterwegs: Mit dem Image Stamp hat Samsung einen Fotodrucker für Smartphones vorgestellt, der so klein ist, dass er in die Hosentasche passt. Dank Zero-Ink-Technologie benötigt der Drucker keine Tintenpatrone – die Farben sind im Papier enthalten. Die Fotos werden auf Zero-Ink-Papier gedruckt, bei dem die Farben Magenta, Gelb und Cyan in Schichten eingearbeitet sind. Durch thermische Impulse werden die Schichten aktiviert und verschiedene Farben erzeugt.

  • SNAPCHAT t3n: Ex-Mitarbeiter behauptet, dass sie Investoren falsche Nutzer-Statistiken zeigen: Der ehemalige Mitarbeiter soll nur drei Wochen bei dem Unternehmen gewesen sein, er kam von Facebook zu ihnen. Gerichtsunterlagen zeigen jetzt, dass er behauptet, Snapchat würde über den Grund seiner Entlassung nicht die Wahrheit sagen und es daher für ihn unmöglich sei, einen anderen Job in der Branche zu bekommen. Die Klage sagt, dass der ehemalige Mitarbeiter entlassen wurde, weil er sich weigerte, falsche Zahlen zu präsentieren. Außerdem sollen sie von ihm interne Geheimnisse seines vorherigen Arbeitgebers, Facebook, verlangt haben. 

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  • SECURITY golem: Nur Tools veröffentlichen reicht nicht mehr aus: Auf dem Chaos Communication Congress 33C3 in Hamburg hat der Sicherheitsforscher Claudio Guarnieri in einem Vortrag dazu angehalten, die IT-Sicherheit von Aktivisten, Journalisten und anderen Risikogruppen stärker zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Plattform Security Without Borders gegründet. Malware-Forscher Guarnieri war in Kooperation mit dem Citizen Lab der Universität in Toronto daran beteiligt, Malware-Kampagnen von Firmen wie Hacking Team und Finfisher zu untersuchen. 

  • SAMSUNG heise: Ankündigung eines neuen Samsung-Players lässt Raum für Spekulationen: Samsung hat bereits die zweite Generation von Abspielgeräten für die Ultra HD Blu-ray angekündigt, auf denen Filme mit einer ultrahohen „4K“-Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten (2160p) gespeichert sind. Das „M9500“ genannte Modell soll Anfang Januar auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentiert werden. Äußerlich unterscheidet sich der Neuling vom aktuellen Modell K8500 kaum bis auf ein integriertes Display.

  • SNAPCHAT t3n: Snapchat übernimmt Augmented-Reality-Startup aus Israel: Laut Bericht der israelischen Wirtschaftszeitung Calcalist hat Snap Inc. Das israelische Startup Cimagine für eine Summe zwischen 30 und 40 Millionen US-Dollar übernommen. Cimagine hatte sich auf den Einsatz von Augmented Reality im Verkaufssegment spezialisiert. Connie Loizos von Techcrunch spekuliert, dass Snapchat durch die Übernahme an die AR-Profis hinter der Firma kommen wollte. Immerhin gibt es schon seit geraumer Zeit Berichte darüber, dass Snapchat in einem internen Projekt mit Augmented Reality experimentiert und Experten aus diesem Bereich eingestellt hat.

  • GOOGLE googlewatchblog: Jetzt auch die Pixel-Smartphones: Viele Nutzer berichten von starken Akku-Problemen: Nachdem in der vergangenen Woche bereits Fehler bei Googles Pixel-Smartphones als auch mit dem Nexus 6P bekannt geworden sind, gibt es nun erneut Probleme: Viele Nutzer berichten in den Produktforen davon, dass sich die Smartphones bei einem niedrigen Akku-Stand von selbst abschalten, obwohl dieser noch lange Zeit ausreichend gewesen wäre. Erst in der vergangen Woche wurde ein Problem mit der Audio-Ausgabe der Pixel-Smartphones bekannt. Da Google einen sehr hohen Preis für die Smartphones verlangt, dürfen solche Fehler natürlich nicht passieren.

  • APPLE giga: Apple AirPods: Nutzer klagen über rapiden Akkuschwund des Ladecases: Apples Airpods haben zumindest vereinzelt Probleme mit dem Akku. Die Bluetooth-Ohrstöpsel werden zusammen mit einer Ladeschale verkauft. Und einige Airpods-Besitzer klagen über ungewöhnlich kurze Akkulaufzeiten. Wenn sich die Airpods aufgeladen in der Ladeschale befinden, können diese bis zu 20 Prozent Kapazität verlieren, berichten Anwender in mehreren Reddit-Threads. Die Berichte deuten darauf hin, dass zumindest einige Airpods fehlerhaft ausgeliefert wurden. Wer also ein ungewöhnlich starkes Entladen der Ladeschale bemerkt, sollte sich an den Apple-Support wenden.

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Destination Check: NEPTUN Award 2016

Der NEPTUN Award hat am 17.11 zum bereits 11. Mal die besten Crossmedia-Kampagnen Deutschlands ausgezeichnet. Neben Preisen wie dem „NEPTUN Talents Award“ (Sieger: „Wir sind das Volt“) oder den „best use of mobile Award“ (Sieger: Volkswagen up!-Kampagne) wurden selbstverständlich auch die begehrtesten Preise des Abends verliehen: der durch das Publikum gevotete Grand Prix, sowie der durch die Jury bestimmte X-Media Award. Das Preisgeld der Hauptpreise und Platzierten beläuft sich dabei auf einen Gesamtwert von 120.000€ als Werbefläche in ausgewählten Titeln des Axel Springer Verlags.

Herzstück des Abends waren vor allem die Präsentationen der 5 Kampagnen-Teilnehmer, denn das Herausragende am NEPTUN Award sind die 10 minütigen, einem Pitch ähnelnden Vorträge der Vertreter der jeweiligen Agentur. Hierbei wird noch einmal das Konzept, die Umsetzung und Reichweite der Kampagne erläutert und kreativ und einladend dargestellt. Anschließend hatte neben der Jury auch jeder aus dem Publikum die Chance mittels eines Voting-Geräts an der Entscheidung teilzunehmen. Gevotet wurde in den 5 Kategorien Innovation, Kreation, Intelligenz, Viralität und Effizienz. Hier nochmal die Teilnehmer im Überblick:

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Startnummer 1: Grabarz & Partner, mit einer Kampagne für den VW up!, vor allem an die „Generation Y“ gerichtet. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 2: Überground mit einer Kampagne für Freeletics, die zu mehr Sportlichkeit motivieren soll. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 3: Grabarz & Partner die 2. – Für den Art Directors Club 2016: Battle of Content (ADC) setzten sie auf die Experten schlechthin, wenn es um Viralität geht: Katzen! Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 4: Kolle Rebbe mit dem Aktion Mensch e.V. und einem als Casting getarnten sozialen Experiments gegen zwischenmenschliche Berührungsängste. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 5: GUD. Grüner und Deutscher mit #weilwirdichlieben für die BVG. Image by Lisa Kneidl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere in diesem Jahr – Jury und Publikum waren sich einig und bestimmten einen gemeinsamen Sieger: die Kampagne „#weilwirdichlieben“ von GUD. Grüner und Deutscher für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Eine mutige und schlagfertige Kampagne, wie sich die Besucher einig waren. Einem Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel ein gutes Image zu bereiten ist schon ein wahnwitziges Unterfangen, es gibt wohl weniges, was der arbeitenden Gesellschaft mehr Unmut bereitet als die um zwei Minuten verspätete U-Bahn.

So löste der Kampagnen-Hashtag zunächst auch einen regelrechten Shitstorm aus. Aber wie man so schön sagt: Jede Presse ist gute Presse – und so hat sich die Kampagne wie ein Lauffeuer durch Social Media und die Medienkanäle verbreitet und im Endeffekt ihr Ziel erreicht.

Wir haben mit Vertretern der Gewinnern, Jury und dem Publikum über den Abend gesprochen:


Gewinner: Christian Artopé, GUD. Grüner und Deutscher


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Wir sind das erste Mal dabei und sehr glücklich und überwältigt von unserem doppelten Gewinn.

Was hältst du vom Voting?

Toll und herausfordernd. Die Tatsache, dass man für die Präsentation nochmal bewertet wird, ist durchaus ungewöhnlich und wird bei den meisten Award-Zeremonien nicht so gehandhabt. Deswegen waren wir auch ein klein wenig aufgeregt. Aber es ist ja gut ausgegangen.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Das steht uns natürlich nicht zu zu beurteilen, aber es waren großartige Kampagnen und Kollegen dabei, was es noch so unglaublicher macht, dass wir gewonnen haben. Die Kollegen von Kolle Rebbe und Grabarz & Partner und auch die jüngeren Agenturen waren fantastisch und haben sich auch sehr viel Mühe bei den Präsentationen gegeben, deswegen haben wir mit überhaupt nichts gerechnet.

Hattest du einen Favoriten?

Mein Favorit waren die ADC Katzen von Grabarz & Partner, das war schon großer Sport!

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Kreativen Kollegen, die einen schönen Abend haben wollen und ihre Arbeit prämieren lassen wollen, weil das grade für Agenturen auch ein Sprungbrett sein kann.

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Es gibt keinen einen guten Social-Media-Kanal für Vermarktung, es muss immer eine Geschichte, die zum Produkt passt, dahinter stehen. Wenn ich weiß, was ich erzählen will und welches Produkt ich bewerben will, kann ich mir Gedanken machen, welcher Kanal der Richtige ist und das kann ich niemals verallgemeinern. Deswegen gibts für jede Marke, jedes Produkt, zu jedem Zeitpunkt und gegebenenfalls auch für die einzelnen Zielgruppen ganz unterschiedliche Kanäle und nicht den einen richtigen Kanal. Wenn Sie die maximale Reichweite wollen, dann ist es aktuell Facebook.


Jury-Mitglied: Florian Lormes, fandom by wikia


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Toll! Die Stimmung war gut, die Leute hatten Spaß und die Kampagnen waren sehr nah beieinander. Alle fünf sind dann am Ende gevotet worden und der Gewinner hat dann offensichtlich jeden überzeugt und beides gewonnen (Jury- und Publikums-Voting).

Was hältst du vom Voting?

Ich war ja in der Jury und auch sofort von Berlin (Grüner und Deutscher) begeistert und alle anderen waren auch gut, aber das war einfach rund und toll und es war interessant zu sehen, dass das Publikum das genauso gesehen hat. Im letzten Jahr war ich auch dabei, da war das nicht so und das ist auch schön. Insofern ist es immer spannend, es ist der einzige Award, der das bietet, dass eben das Publikum auch seine Meinung abgeben kann und nicht nur die „langweilige“ Jury.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Erwartungen wurden übertroffen. Wer hier überhaupt schon auf der Shortlist ist, ist ja schon herausragend. Wir als Jury haben uns ja durch alles andere durchgegraben, was auch schon gute Einreichungen waren, aber das waren schon die Top 5 und das hat man auch gesehen.

Hattest du einen Favoriten?

Ja und der hat auch gewonnen!

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Crossmedia ist heute zum Glück ja eigentlich alles. Also die Kampagne „machen wir nur Plakat“ oder „machen wir nur Radio“ ist ja selten geworden. Insofern sehe ich eine große Zukunft dieses Awards. Ich finde nur die Stadt Hamburg müsste sich mehr engagieren, müsste hier nochmal einsteigen. Alle Unterstützung außerhalb von Hamburg läuft in Berlin und das hilft weder der Stadt und noch dem Award. Dieser Award hat, eben, weil er so besonders ist, das Potential, viel größer zu sein. Da müssten eben auch mal in Institutionen mit hinein gehen und nicht nur die Privatwirtschaft.


Jury-Mitglied: Gunnar Brune, STORIES


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Wie ist dein Gesamteindruck?

Extrem gut! Wir haben volles Haus gehabt, super Kampagnen und eine Veränderung gespürt, denn die Kampagnen sind wesentlich druckvoller gewesen, kreativer, multimedialer, crossmedialer – alles, was man will. Die schnelle Form der Präsentation, die Inhalte der Kampagnen und dann nicht einer, der herausragt, sondern alle – es hat sich was getan und das haben wir hier gesehen. Das kann man in keinem anderen Award sehen, denn dort findet das auf einer anderen Ebene statt.

Was hältst du vom Voting?

Es gibt zwei Dinge, die den NEPTUN Award besonders machen: er ist der einzige Award, bei dem eine crossmediale Kampagne als crossmedial und nicht nach ihrem Leitmedium ausgezeichnet wird. Das zweite ist diese Kombination aus einer Fach-Jury und dem Live-Pitch, bisschen wie eine TED-Konferenz, wo die besten Kampagnen auf die Bühne gehen und sich vor einem Fachpublikum präsentieren, weil diese wissen wollen, was crossmedial passiert. Die haben gevotet und dann sogar gemeinsam mit der Jury den Sieger gewählt, das gibts sonst nirgendwo.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Teilnehmer hier, ja. Man weiß mittlerweile, was der NEPTUN Award ist und wenn man in der Shortlist ist, weiß man, dass man auf der Bühne performen muss und das kann einen zwei bis drei Plätze nach vorne oder hinten bringen. Wir haben gesehen, dass Kampagnen, die in der Jury-Bewertung mäßig abgeschnitten haben, dann hier auf der Bühne richtig performt haben und das ist ganz interessant für unsere Branche. Normalerweise sehe ich eine nicht fertige Kampagne als Marketingleiter im Pitch. Das hier sind fertige Kampagnen, die gelaufen sind, im Pitch auf einer Bühne und vor einem sehr fachkräftigen Publikum. Da sind wir stolz drauf!

Hattest du einen Favoriten?

Das Problem war, dass es dieses Jahr keinen richtigen Favoriten gab. Nehme ich den, der mein Herz am meisten bewegt hat? Da hatten wir zwei. Oder nehme ich den, der in die Breite der technischen Möglichkeiten geht? Nehme ich einen der sein Konzept super witzig überall ausrollt? Nein! Wir haben dieses Jahr keinen Hornbach-Hammer oder Opel-Kampagne. Dieses Jahr war es ganz knapp, das haben wir auch in den Zahlen gesehen. Wer gewonnen hat, hat verdient gewonnen, weil beide Jurys, Publikum und Fachjury, gleich entschieden haben.

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Die Zukunft wird noch eine Steigerung haben. Wir haben heute gesehen, wie wichtig Snapchat, ein Kanal, den viele hier wahrscheinlich gar nicht richtig kennen, in den Gewinnerkampagnen war und wir werden uns hier also vorbereiten müssen, Kampagnen auf Kanälen zu machen, die wir nicht einfach abends beim Lagerfeuer betrachten können. Wir müssen viel mehr unterwegs sein und medial kleine, private Abenteuer wagen, damit wir unseren Kunden die besten Kampagnen vorschlagen können.


Besucherin: Yanni Subki, Schülerin


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde ihn eigentlich ganz schön, die Raumgestaltung ist sehr schön und das Publikum entspannt.

Was hältst du vom Voting?

Ich fands ganz cool, ich finde Sie hätten das ein paar Sekunden schneller machen können und das Schulnoten-System war leicht verständlich.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Da ich die meisten davon auch kannte würde ich sagen ja. Ich war total begeistert und fand es auch schön sich mit dem Publikum darüber zu unterhalten.

Hattest du einen Favoriten?

Ich finde Aktion Mensch mega cool. Ich gehe selber noch zur Schule und das war so ein Thema, über das alle gesprochen haben und fand das dann auch cool und interessant, als es hier erwähnt wurde.

Aus welcher Motivation bist du zum Award gekommen?

Mein Vater arbeitet bei der Bild und meinte, ich sollte mir das unbedingt ansehen. Ich fand es sehr spannend und würde auf jeden Fall nochmal kommen!


Images by Lisa Kneidl


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Netzpiloten sind Partner des Kindermedienkongress 2016

Am 14.11.2016 von ca. 10.00 – 18.00 Uhr veranstaltet die Akademie der Deutschen Medien wieder einmal einen Kindermedienkongress im Literaturhaus München. Das diesjährige Thema ist „Snapchatter, Pokémon GO-Jäger und … Leser? Wie Content Kids auch morgen noch überzeugt“.

Heutzutage starten Kinder immer früher mit Social Media, mobile Games und anderen digitalen Medien auf Smartphone und Tablet. Gleichzeitig geht in manchen Kindermediensparten der Trend wieder stärker Richtung Print. Was bedeutet das konkret für Verlage und Medienhäuser? Was macht erfolgreiche kanalübergreifende, multimediale Produkt- und Markenwelten für Kinder aus? Was sind die bisherigen Learnings der Medienhäuser aus dem Digitalbusiness und welche Konzepte haben neben Candy Crush und Co. überhaupt eine Chance? Welche Möglichkeiten bieten Snapchat, Youtube, Instagram und Co., um Kinder und Eltern besser zu erreichen? Und wie werden Printmedien heute erfolgreich? Das sind Fragen, die auf dem Kindermedienkongress geklärt werden.

Das Programm gestaltet sich kreativ: Unter anderem redet Axel Dammler, geschäftsführender Gesellschafter von iconkids & youth über das Thema „Alles Smartphone oder was? Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen“. Axel Dammler ist dieses Jahr auch Moderator des Kindermedienkongresses. Außerdem dabei: Daniel Zoll, Redaktionsleiter von JAM FM, das RTL Radio Center Berlin sowie Snapchat – Fakten, Trends und Nutzungspotenzial für Medienunternehmen. 

Mehr Infos zu den anderen Beiträgen erhaltet ihr auf der Seite des Events.

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  • APPLE t3n: Apples Airpods verzögern sich: Die Auslieferung von Apples neuen schnurlosen Kopfhörern Airpods wird laut eines Berichts von Techcrunch nicht mehr wie geplant im Oktober möglich sein. Apple teilte dem Webmagazin mit, dass die Ohrhörer noch etwas Zeit bräuchten. Wann sie auf den Markt kämen, ließ das Unternehmen offen und nannte auch keine Gründe. Auf der deutschen und englischsprachigen Website von Apple wird weiter ein Liefertermin im Oktober angegeben. Das Interesse an den Geräten soll einer Umfrage zufolge aber hoch sein.

  • GEHEIMDIENSTE golem: Snowden hält keine Verschlüsselung für absolut sicher: US-Whistleblower Edward Snowden hat Journalisten vor einem technischen Verschlüsselungswettlauf mit den Geheimdiensten gewarnt. „Ich kann Euch Tipps geben, Eure Kommunikation zu schützen. Aber Ihr lasst Euch dabei auf ein Wettrüsten ein, das Ihr einfach nicht gewinnen könnt“, sagte Snowden in einem Videointerview mit Investigativjournalisten bei der Süddeutschen Zeitung. Der Kampf um die Pressefreiheit müsse auf den Titelseiten ausgetragen werden. „Und er muss gewonnen werden, wenn Ihr in der Lage bleiben wollt, auf dieselbe Weise wie in früheren Jahrhunderten zu berichten“, fügte der frühere CIA- und NSA-Mitarbeiter hinzu.

  • SNAPCHAT handelsblatt: Snapchat plant den Börsengang: Snapchat, die App, die verschickte Fotos verschwinden lässt, ist ein Hit bei Jugendlichen und Mitzwanzigern. Wirtschaftlich will das dahinter stehende Start-up Snap künftig aber bei den ganz Großen mitspielen.Wie das „Wall Street Journal“ berichtete, plant das Unternehmen spätestens im März an die Börse zu gehen. Mit dem Gang aufs Parkett will Snap dem Bericht zufolge eine Bewertung von 25 Milliarden Dollar erreichen. Sprecher des Start-ups erklärten, sie wollten Gerüchte nicht kommentieren.

  • CYBER-ANGRIFF datenschutzbeauftragter-info: Von der Aufdeckung bis zur Aufklärung eines Delikts : Heutzutage steigt die Anzahl an Unternehmen, die von Cyber-Angriffen betroffen sind. Auch in den Medien wird das Thema immer präsenter. Laut dem Bundeskriminalamt Wiesbaden wird das Gefährdungs- und Schadenspotenzial ausgehend von Cybercrime auch in Zukunft weiterhin steigen. Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass allein schon die Aufdeckung einer solchen Tat sehr lange dauern kann. Dadurch bleibt dem Täter eine Menge Zeit Schaden anzurichten. Die Aufdeckungsdauer variiert sehr stark und ist von mehreren Faktoren abhängig. Eine große Rolle spielen hierbei die Art des Angriffs und die internen Sicherheitsmaßnahmen eines Unternehmens zur Aufdeckung von Cyber-Attacken. Laut der M-Trends Studie 2016 dauert es circa fünf Monate bis eine solche Tat aufgedeckt wird.

  • INTERNET heise: EU-Parlament beschließt Richtlinie für barrierefreies Web: Das EU-Parlament hat am Mittwoch für einen Richtlinienentwurf gestimmt, wonach vor allem blinde, gehörlose und schwerhörige Menschen barrierefrei auf Webseiten und Apps des öffentlichen Sektors zugreifen können sollen. Behörden, Krankenhäuser, Gerichte, Universitäten, Bibliotheken oder andere öffentliche Stellen müssen es demnach den rund 80 Millionen Behinderten in Europa sowie älteren Menschen einfacher machen, ihre Web-Dienste und mobilen Anwendungen zu nutzen.

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  • KI faz: Computer bluffen nicht: Da hörte selbst für Dong Kim, Jason Les, Bjorn Li und Doug Polk der Spaß auf: Knapp zwei Wochen lang täglich bis zu elf Stunden absolvierten die vier amerikanischen Poker-Profis im Frühjahr vergangenen Jahres jeweils 20.000 Runden der Poker-Variante „Face-Up No Limit Texas Hold’em“. „Erschöpfung und Langeweile“ nannte Bjorn Li anschließend als größte Herausforderung des Kartenmarathons, der in einem Spielkasino in Pittsburgh, Pennsylvania ausgetragen wurde. Allerdings können solche Matches nun auch anderweitig ausgetragen werden. Mittels Künstlicher Intelligenz nämlich.

  • POLITIK netzpolitik: Gerichtsurteil: Online-Nachrichten in Italien haben ein Ablaufdatum: Der oberste italienische Gerichtshof für Zivil- und Strafsachen hat mit einem Urteil die Presse- und Meinungsfreiheit in Italien eingeschränkt. Demnach können Medien dazu gezwungen werden, ältere Artikel aus ihren Online-Archiven zu löschen, um das Recht auf Privatsphäre zu schützen. Hintergrund war die Berichterstattung des Online-Mediums PrimaDaNoi über ein Gerichtsverfahren gegen einen Restaurantbesitzer. Da dem Betroffenen ein kritischer Artikel nicht genehm war, forderte er PrimaDaNoi auf, diesen zu entfernen.

  • ÜBERWACHUNG heise: Schweizer erlauben Geheimdienst umfangreiches Überwachungsarsenal: Mit einer deutlichen Mehrheit von 65,5 Prozent Ja-Stimmen nahmen die Schweizer Stimmberechtigten das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) an, mit dem der Schweizer Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ein Bündel weitreichender Kompetenzen übertragen erhält. „Das ist sehr schade“, sagte Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen in einer Stellungnahme. „Wir haben engagiert versucht, der Angstkampagne der Gegenseite mit griffigen Argumenten entgegenzutreten, aber leider hat es nicht gereicht.“ Das Gesetz wurde bereits von beiden Häusern des Schweizer Parlaments beschlossen.

  • SNAPCHAT golem: Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor: Snapchat benennt sich in Snap um und bringt mit den Snap Spectacles Sonnenbrillen mit einer Kamera im Bügel auf den Markt, mit der kurze Videos aus der Perspektive des Trägers aufgenommen werden können. Diese werden über WLAN oder Bluetooth mit dem Smartphone (Android/iOS) synchronisiert und in der Rubrik Snapchat Memories der Snapchat-App gespeichert. Von dort aus können sie auch manuell online gestellt werden.

  • EVENT horizont: „Oktoberfest ist nur eine deutsche Ausrede, um Unmengen Alkohol trinken zu dürfen“: Kevin Spacey hat gestern in München die Gründer- und Tech-Konferenz „Bits & Pretzels“ eröffnet. In seiner Keynote sprach der Schauspieler (u.a. „House of Cards“) und Investor über modernes Storytelling, forderte von Start-ups mehr Mut für Innovationen und zeigte sich als großer Verfechter von VR. HORIZONT Online hat die besten Zitate seiner Rede zusammengetragen

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„Nerve“: Wetten wir bald auf das Leben unserer Social-Media-Idole?

Am Donnerstag startet ein Zuckerwatte-Thriller in den Kinos, der sich mit den sozialen Medien auseinandersetzt. Spannend daran ist weniger die Machart als das Thema selbst. Denn hier trifft Live-Streaming auf riskante Mutproben. „Nerve“ ist der Titel eines nicht ganz legalen Online-Spiels, in dem die Menschen entweder Player oder Watcher sind.

Die Player erwartet das große Geld und Watcher zahlen immense Summen, um a) in den Profilen der Player herumschnüffeln zu dürfen, diese b) zu riskanten Challenges herauszufordern und c) zuschauen zu können, wenn es an die Umsetzung geht. Richtig perfide kann es werden, weil sich die Watcher dank der gesammelten Informationen aus den Social-Media-Profilen natürlich die Vorlieben und Ängste der Player zunutze machen. Ein Geheimnis vor den Eltern kann somit schnell zum Druckmittel werden, um den Player auch zur nächsten Mutprobe zu überreden – bis es richtig gefährlich wird.

Der Film startet mit dem Computer-Bildschirm von Vee (Emma Roberts, „Palo Alto“). Erst öffnet sie Spotify, startet einen Powerpop-Track von Lowell feat. Icona Pop, liest eine Mail, browst ein wenig durch Fotos und schon klingelt Facetime. Durch die Computer-Kamera bekommen wir die Hauptdarstellerin nun das erste Mal zu Gesicht. Ein cleverer Schachzug, bedenkt man die Prämisse des Werks. Hier wird Online First gelebt!

Obwohl die Zielgruppe des Social-Media-Krimis eher Schüler und Studenten sein dürften und alles auf Highschool-Teenie-Konflikte hinausläuft, kann man sich doch über den Zeitgeist erfreuen, den „Nerve“ von der ersten bis zu letzten Minute hinterfragt. Müssen wir alle Dinge online teilen, damit sie auch eine Wirkung für uns haben? Ist es gesund, dass ein andauernder Wettkampf um Likes, Shares und Views stattfindet? Und wie schnell lassen wir uns online in Rollen drängen, die uns eigentlich gar nicht entsprechen?

Die Mechanismen hinter „Nerve“ sind gar nicht mal so unrealistisch. Schon heute ist Aufmerksamkeit die absolute Währung in den sozialen Medien. Wenn Facebook beispielsweise ein neues Feature ausrollt, schenkt es den Anwendern auch Reichweite. Wer zuerst Videos postet, wird im Feed bevorzugt angezeigt. Wer zuerst Live-Streams anbietet, bekommt Mitteilungen an seine Follower geschenkt. Erst nach und nach wird die organische Reichweite wieder eingeschränkt, damit die Seiteninhaber Geld in die Hand nehmen, um ihre potentielle Reichweite auch auszuschöpfen.

„Nerve“ fügt diesem Prozess den Nervenkitzel hinzu. Außerdem stellt der Film die These auf, dass wir tatsächlich auch Geld in die Hand nehmen würden, um Teil der Lebenswelt unserer Social-Media-Ikonen zu werden. Schließlich ist es ein großer Spaß, an ihrem Alltag teilhaben zu können – informativ, unterhaltsam und orientierend zugleich.

Man stelle sich nur vor, dass Casey Neistat nicht mehr nur sein tägliches Video-Tagebuch veröffentlicht, sondern andauernd die Kamera mitlaufen lässt. Näher geht’s nicht! Und dann ist es schon nicht mehr so weit, bis uns der Live-Chat allein nicht länger genügt und wir Gefallen daran finden, die Ereignisse aktiv beeinflussen zu können. Warum auch nicht? Wir bezahlen ja schließlich dafür.

Erinnert sich noch jemand an „Second Life“? In der virtuellen Welt konnte jeder sein, wer er wollte. Von Außenstehenden wurde man allerdings immer schräg beäugt, weil das alles ja nicht echt sei. Guess what: Dank Live-Streaming, Virtual-Reality-Brillen und ein bisschen Geld-Motivation könnten wir schon bald wirklich ein „First Life“ erleben. Und quasi direkt in die Haut von jemanden schlüpfen, den wir in der Realität steuern.

Das Online-Spiel in „Nerve“ wirkt gegen diese Vorstellung noch harmlos. Kein Wunder, stammt die Jugendbuch-Vorlage „Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“ doch aus dem Jahr 2012. Instagram und Snapchat kannte zu dem Zeitpunkt noch niemand und auch die Mobilfunknetze waren noch nicht dazu in der Lage, Live-Streams stabil wiederzugeben. Das sieht heute schon ganz anders aus.

Es dürfte daher nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Plattformen den passiven Videokonsum durch Formate der aktiven Teilhabe aufbrechen. Und wenn das soweit ist, werden wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie wir jemals unbeteiligt vor einem Video verharren konnten.

„Nerve“ startet am 08.09.2016 in den Kinos. Der Thriller mit Emma Roberts und Dave Franco („21 Jump Street“) regt zu futuristischen Gedankenspielen ein.


Image by StudioCanal


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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • INSTAGRAM mashable: Instagram is killing photo maps: Instagram hat die „Photo Map“ entfernt, eine Landkarte auf der man sehen konnte wo die Nutzer ihre Fotos aufgenommen haben. Man kann diese Funktion nun nicht mehr bei anderen Nutzern sehen, sondern nur noch auf dem eigenen Profil. Jedoch soll auch die eigene Karte bald entfernt werden. Der Grund dafür ist, dass die meisten Nutzer die Funktion garnicht verwendet haben.
  • SNAPCHAT maclife: Snapchat will in den Hardware-Markt: Snapchat ist nun Mitglied im Bluetooth Konsortium. Unternehmen müssen mehr oder weniger Mitglied in dieser Gemeinschaft sein, wenn sie Bluetooth-Geräte auf den Markt bringen wollen. Dass Snapchat nun Mitglied davon ist, bestärkt die Gerüchte um die Entwicklung eines eigenen Gerätes. Wie das Produkt aussehen wird und welche Funktionen es haben wird, ist bisher noch unklar. Ein weiterer Hinweis ist, dass das Unternehmen vor kurzer Zeit mehrere Hardware-Spezialisten für Kamera-Technologie eingestellt hat.
  • MICROSOFT t3n: Skype Teams: Microsoft entwickelt eine Slack-Alternative: Slack bekommt nun Konkurrenz von Microsoft. Der Konzern baut ein neues Tool mit dem Namen Skype Teams. Dieser Dienst soll die Kommunikation in Unternehmen erleichtern. Mit Skype Teams kann man Dateien und Notizen teilen. Außerdem gibt es eine Funktion, welche Slack noch nicht hat – die „Threaded Conversations“. Kommentare werden also ähnlich wie bei Facebook untereinander angeordnet. Microsoft wollte Slack eigentlich für acht Milliarden US-Dollar kaufen, aber Bill Gates und CEO Satya Nadella lehnten das ab und empfahlen Skype für die Kommunikation in Unternehmen auszubauen.
  • INTEL heise: Internet der Dinge: Intel übernimmt Spezialist für maschinelles Sehen Movidius: Intel hat das Computer-Vision-Startup Movidius übernommen. Die Produkte des Unternehmens werden zukünftig mit Intels Realsense-Technologie verbunden. Geräte wie Roboter, Drohnen und Smartphones sollen mithilfe der performanten Chips von Movidius in der Lage sein Dinge perspektivisch zu sehen. Durch den Gebrauch der Technologie möchte man eine neue Entwicklungsstufe starten. Die Geräte werden dann durch maschinelles Lernen erkennen und das Umfeld verstehen können, sodass sie gewissermaßen wie ein Mensch sehen.
  • UNITYMEDIA golem: Erste Analogabschaltung bei Unitymedia in diesem Monat: Hanau wird die erste Stadt ohne analoges Kabelfernsehen von Unitymedia sein. Bereits am 20.September wird das analoge TV-Angebot des Kabelnetzbetreibers dort enden. Die Digitalnutzungsquote im Kabel liegt laut dem Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten zurzeit bei 82,1 Prozent, das sind etwa zehn Prozent mehr als 2015. Für Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg hat Unitymedia das Ende der analogen Verbreitung für den 30.Juni 2017 angekündigt. In Bayern und Sachsen wird die analoge Kabelverbreitung 2018 auslaufen.
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