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Super Social Media Week Hamburg!

Vergangene Woche fand die Social Media Week in Hamburg statt. Prunkstück der Social Media Week war die dreitägige Fachmesse in Hamburg Altona. Bereits vor Konferenzstart waren die Free- und Standard-Tickets vergriffen und der Veranstalter zieht mit rund 3.000 Teilnehmern ein erneut durchweg positives Fazit. Auch wir haben die Konferenz an allen drei Tagen besucht und können schon einmal so viel verraten: Es war großartig!

Drei sehr unterschiedliche Hubs

Die Konferenz der Social Media Week fand auf drei Hubs verteilt statt, die auf gerader Linie und dicht beieinander lagen. Die University of Applied Science Europe war direkt am Ausgang des Bahnhofes zu finden. Hier fand das Programm des Premium Passes, die Workshops und Masterclasses statt. Auch gab es eine Lounge für Premium Pass-Besitzer, die sich hier stärken oder an ihrem Laptop arbeiten konnten.

Das Altonaer Museum bot allen Ticket-Besitzern ein buntes Programm auf zwei Bühnen, sowie eine kleine Interactive Area mit Ständen der SMWHH-Partnern. Auch konnte man sich hier etwas ausruhen oder networken. Die Interactive Area bot zugegeben nicht wirklich viel um dort länger zu verweilen. Dafür war der Galionsfigurensaal der absolute Hingucker der Social Media Week.

Das Altonaer Theater erweiterte die Konferenz erstmals als dritter Hub und bot zusätzlich eine sehr große Bühne für Keynotes, Panels und andere Vortragsformate.

Ein spannendes „Standard“-Programm

Auch wenn ich stolzer Besitzer eines Premium-Tickets war, stand für mich am Mittwoch „nur“ das Standardprogramm an. Den Anfang machte ein Beitrag über den Kampf gegen die German Angst, der Angst der Deutschen vor Veränderung – in diesem Falle, technologischem Wandel. Eine sehr spannende Keynote, die leider relativ spärlich besucht war. Vielleicht lag es aber auch am ersten Veranstaltungstag und der frühen Uhrzeit.

Nach dem Mittag stand für mich dann E-Sports an. Erfolgsfaktoren und Best Practise für Brand-Engagement waren Thema des Panels. Für mich interessant war, das zur Gesprächsrunde auch Marketing-Experten von Wüstenrot und Warsteiner gehörten, zweier eigentlich sehr klassischer Unternehmen. Da merkt man erst, wie stark das E-Sport-Thema tatsächlich in der Breite angekommen ist. Das Panel fand im Galionsfigurensaal des Hamburger Museums statt, der für mich ein Highlight war. Der Saal war fast immer gut gefüllt und die Themen vielfältig. Außerdem war er – mit den Galionsfiguren an der Längsseite, lila beleuchtet in Szene gesetzt – ein absoluter Hingucker.

In beiden Locations gab es übrigens auch eine Social Media Wall. Mit etwas Glück konnte man dort sogar den ein oder anderen eigenen Tweet finden. Allgemein war im Social Media, entsprechend der Thematik, eine Menge los und auch in den Panels, Keynotes, Masterclasses und Workshops waren mehr Smartphones als Notizbücher zu finden, immer mal wieder eines nach oben gereckt, um ein Foto zur eigenen Dokumentation oder für Twitter und Co zu schießen.

In die Tiefe mit dem Premium Pass

Am Donnerstag ging es dann so richtig los. Gleich drei Angebote des Premium Passes standen für mich an und machten die Universität an diesem Tag zu meinem Arbeitsplatz. Hier war deutlich mehr Zeit, um in die Tiefe zu gehen. Während die Vorträge auf den großen Bühnen meist um die 45 Minuten gingen, waren die Slots der Workshops und Masterclasses doppelt so lang. Auch die Räume waren deutlich kleiner und damit der Austausch etwas direkter.

Die Themen waren bunt gemischt. Der Schlaumacher erklärte in seinem Workshop, warum YouTube für Unternehmen interessant ist und wie der Suchalgorithmus funktioniert. Im nächsten Workshop lernte ich einiges über Artificial Storytelling, also KI-Technologie in Journalismus und Marketing. Wichtige Erkenntnis: KI wird uns Redakteure weniger ersetzen, als uns viel mehr zu unterstützen. Den Abschluss meines zweiten Tages bildete ein Beitrag über das Nutzen der Reichweite von Influencern für die eigenen Inhalte.

Durch die ganzen Workshops und Masterclasses konnte ich leider nicht zur Podiumsdiskussion zum Thema New Work, bei der auch unser Editor-at-Large Tobias Kremkau auf der Bühne war. Zum Glück hat er aber einen Artikel über seine Eindrücke geschrieben, bei der auch die Aufzeichnung eingebettet ist.

Am nächsten Tag ging es nochmals in die Universität für eine Gesprächsrunde über konstruktiven Journalismus. Es entstand eine kritische Diskussion über die Auswirkung der vorherrschenden Negativ-Berichterstattung und wie man damit brechen kann. 

Gespannt aufs nächste Jahr

Für mich war die Social Media Week ein kleines Abenteuer, da ich beruflich erst seit kurzem in der Medienwelt unterwegs bin. Hier merkte ich aber, was für ein breites Wissen ich mir bereits als YouTuber angeeignet habe, da ich bei vielen Programmpunkten einen eher überschaubaren Erfahrungsgewinn hatte. Trotzdem gab es natürlich zahlreiche Impulse und auch Anregung für künftige Artikel. Auch die gesamte Atmosphäre und die rege Social Media-Aktivität haben mich richtig begeistert. Überrascht war ich, dass der in den sozialen Medien so heiß diskutierte Uploadfilter, hier nicht ein einziges Mal Erwähnung fand.  

Schon jetzt bin ich auf die nächste Social Media Week gespannt. Dann bin ich weniger grün hinter den Ohren und kann auch Vergleiche zur vorigen Veranstaltung ziehen. Die Veranstalter wollen bis dahin weiter die Strukturen ausbauen. Wie wichtig die Social Media Week für den Digitalstandort Hamburg ist, erkennt auch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Mit der Social Media Week Hamburg hat unsere Stadt einen festen Platz im globalen Netzwerk der Digital- und Kreativwirtschaft“, äußerte sich dieser zur Konferenz.


Image by Malte Klauk: Die CARL GROUP im Expertengespräch mit Natascha Ochsenknecht, Jonas Kölln, Flemming Pinck und Sönke Nieswand. 

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All Doors in Flight @SMWHH, Philipp Löhmann und Victor Hoffmann?

In Hamburg steht eine Woche lang alles im Zeichen der sozialen Medien, wenn vom 25. Februar bis zum 1. März die Social Media Week Hamburg stattfindet. Auch die Netzpiloten sind zum wiederholten Mal am Start und brennen bereits auf das starke Programm. Kurz vor Start der SMWHH bekommen wir Philipp Löhmann (PL) und Victor Hoffmann (VH) zu fassen, um ihnen noch drei Fragen zur kommenden Veranstaltung zu stellen.

Ihr habt für eine ganze Woche Social-Media-Themen auf die Beine gestellt. Respekt! Wie laufen die Vorbereitungen?

Wir befinden uns kurz vor der Konferenz, die Tage werden länger und Nächte kürzer. Wir arbeiten seit über vier Monaten an der 8. Ausgabe der Social Media Week Hamburg und freuen uns auf das große Finale – die dreitägige Vor-Ort-Konferenz von Mittwoch, 27.02. bis Freitag 01.03.19. Mit unserem tollen Team und allen weiteren Beteiligten wie dem Beirat, Partnern und natürlich unseren fantastischen Eventhosts haben wir wieder eine abwechslungsreiche Agenda zusammengestellt. Unser Programm steht, was bei mehr als 120 Einzelevents immer eine spezielle Herausforderung ist. Und wie immer haben wir einige Neuerungen im Vergleich zur #SMWHH 2018. Jetzt gilt es, die letzten Dinge in unseren Locations zu organisieren und nach den Erfahrungen aus dem letzten Jahr auch das ein oder andere Stoßgebet Richtung Petrus zu schicken, damit wir von einer Kältewelle verschont bleiben.

Es scheint, dass weltweit in der Digital-Szene das Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung immer wichtiger wird. Wie ernst seht ihr die Lage?

Wir diskutieren schon seit mehreren Jahren immer wieder diese Thematik auf der Social Media Week und auch dieses Jahr haben wir viele Sessions, die sich hiermit befassen. Es ist schön, zu sehen, dass auch abseits von Konferenzbühnen und Expertenrunden über das Thema gesprochen wird. Besonders der Umgang miteinander in eigentlich „sozialen“ Medien ist in gewisser Weise besorgniserregend, ebenso die Verbreitung von falschen Informationen und natürlich Nutzung und Umgang mit persönlichen Daten. Aber Nachhaltigkeit und Verantwortung werden nicht nur in der Digital-Szene wichtiger. Man merkt, dass gerade zunehmend die jüngere Generation sich dessen bewusst wird, dass es nicht mehr weiter geht wie bisher – in vielen Bereichen des Lebens. Da müssen, wollen und sollten private Nutzer, Unternehmen und Agenturen natürlich mitziehen – hoffentlich nicht, um Trends zu bedienen und Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen, sondern aus Überzeugung, etwas zu bewegen.

Was sind Eure persönlichen Highlights vom 25. Februar bis 1.März‬? ‬‬‬‬

VH: Traditionell ist das #SMWHH Pre-Opening am Dienstag mein Highlight, welches in diesem Jahr das erste Mal bei Design Offices Domplatz mit atemberaubenden Blick über Hamburg stattfinden wird. Im Programm freue ich mich auf das Event „Alexa wird zu Relaxa – vom Prototyp zum Amazon-Liebling in 8 Wochen“. Hier bekommen die Besucher einen tollen Einblick in die Entwicklung des Themas „Voice“. Die Techniker Krankenkasse wird einen super Case präsentieren und aufzeigen, wie sich eine neue Technologie sinnvoll einsetzen lässt. Für alle HR- und New-Work-Interessierten empfehle ich unser Panel „Wie social darf’s denn sein? – HR Trends 2019“ mit unserem Beirat Torsten Panzer und tollen Gästen, sowie „Employer Branding – Vom Storytelling zum Storydoing“ von XING am Donnerstag.

Wer ein wenig Abwechslung von all den Vorträgen oder Workshops braucht, dem können wir die Interactive Area im Altoner Museum nur wärmstens ans Herz legen. Viele unserer Partner und Sponsoren laden dort an ihren Stand ein und haben interaktive und unterhaltsame Ideen im Gepäck, die man am besten einfach mit Händen und Füßen ausprobiert, bevor es dann wieder Input für den Kopf gibt.

PL: Für mich sind es vor allem unsere Streaming-Angebote, die wir dieses Jahr weiter ausgebaut haben. Am Anfang der Woche erwartet uns eine fantastische Pre-Show mit tollen Gästen, um auf die #SMWHH einzustimmen. Zur Konferenz wird es neben Streams von unseren Main Stages auf YouTube auch einen kuratierten Stream über Facebook geben. Hier läuft jeden Morgen unsere Morning Show, wir geben Einblicke ins Geschehen vor Ort und diskutieren mit unseren Speakern abseits der Bühne. Im Programm freue ich mich besonders auf die Session „Fight the German Angst!“ und hoffe auf eine gute Diskussion, in der wir mehr über die Furcht vor Digitalisierung erfahren und die aktuelle Situation in Deutschland hinterfragen. Außerdem gespannt bin ich auf die Session „eSport: Nische war gestern! Erfolgsfaktoren und Best Practice für Brand-Engagement“, da das Thema meiner Meinung nach die nächsten Jahre, nicht nur im Bereich Marketing, immer präsenter und wichtiger werden wird.

Weitere Informationen zum Event

Viermal jährlich findet in mehreren Metropolen der Welt zeitgleich die Social Media Week statt. Dort steht dann eine Woche lang Social Media im Fokus. Vom 25. Februar bis 1. März findet zum achten Mal die Social Media Week Hamburg statt. Als Hamburger Unternehmen sind wir besonders stolz, zum siebten Mal die SMWHH als Medienpartner zu begleiten.

Neben einer dreitätigen Konferenz erwarten euch bereits am Anfang der Woche tolle Online-Events auf der Digitalkonferenz. Das globale Motto lautet dieses Jahr „STORIES – With Great Influence Comes Great Responsibility“. Erwartet werden mehr als 3.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern. Dazu finden über 120 Sessions statt. Mehr als 200 Speaker teilen außerdem ihre Erfahrungen.

Welche Speaker werden auf der Social Media Week Hamburg sein?

Zu den 200 Vortragenden auf der Social Media Week Hamburg gehört unter anderem die digitale Marketingstrategin Kristina Kobilke. Svenja Biermann erzählt außerdem, wie sie von der Personalberaterin mit Tinnitus zum Karriere- und Motivationscoach, Food Entrepreneurin, Autorin und Social Networkerin wurde. Technologisch wird es bei Prof. Dr Andreas Moring, der über Artificial Storytelling referiert. Um SEO und Content geht es bei einem Vortrag von Patrick Klingberg, Geschäftsführer von artaxo, einer Agentur für Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing.

Welche Themen erwarten euch?

Die Themen der Social Media Week sind so vielfältig wie die Branche selbst. Anlässlich des diesjährigen Mottos, gibt es viele Vorträge zum Thema Storytelling. Unter anderem wird das 360-Grad-Erlebnis einer Marke am Beispiel „GRIP – Das Motormagazin“ beleuchtet. Zukunft und Gegenwart der Technologie ist ein weiteres beliebtes Themenfeld. „Fight the German Angst!“ widmet sich dabei der charakteristischen Angst der Deutschen vor allem was neu ist.

Ob B2B oder die Arbeit mit Influencern – auf der Social Media Week Hamburg wird jede Social Media Plattform und jede Perspektive abgedeckt – mal aus Business-Sicht, mal gesellschaftlich hinterfragt.

Und sonst noch?

Tickets für die SMWHH könnt ihr euch hier sichern. Für Studenten, Schüler, Erwerblose, Schwerbehinderte und Rentner gibt es außerdem ein Kontingent kostenloser Tickets für das Konferenzprogramm. Diese sind allerdings limitiert und müssen ebenfalls über den Ticket-Shop bezogen werden. Bei Erhalt eines Free Tickets ist zusätzlich ein Ermäßigungsnachweis (Stundentenausweis, Behindertenausweis, etc.) mit sich zu führen.

Auf Social Media könnt ihr der Veranstaltung übrigens über den Hashtag #SMWHH verfolgen und natürlich aktiv mitwirken. Wir sehen uns!


Image by SMWHH, Victor Hoffmann (links) und Philipp Löhmann (rechts)

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„Hamburg wird Social Media Hochburg!“ Uriz und Torsten von der #smwhh im Interview

uriz von oertzen torsten panzer

Vom 27. Februar bis zum 3. März findet in Hamburg wieder die kostenfreie Konferenz „Social Media Week“ statt. Sie ist Teil eines weltweiten Konzepts (gestartet 2009 in den USA), das sich mit den Themen rund um Social Media und dem technologischen Wandel befasst. In Hamburg stellt der namhafte Veranstaltungsprofi  Uriz von Oertzen (r.) seit 2012 mit seinem Team die Veranstaltungswoche mustergültig und erfolgreich auf die Beine. Wir haben den Macher und seinen Kollegen Torsten Panzer (l.) zum Interview getroffen

Die Konferenzwoche „Social Media Week Hamburg“ steht vom 27. Februar bis zum 2. März unter dem globalen Motto „Language and the Machine – Sprache trifft Technologie: Algorithmen und die Zukunft der Kommunikation”. In rund 150 kostenlosen Veranstaltungen werden zahlreiche Fokusthemen für eine möglichst breite Zielgruppe an Teilnehmern angeboten: Es geht um „Business und Brands“, „Innovation & Technology“, Gesellschaft und Partizipation, Sport, Reisen und Karriere. Auch junge Unternehmen spielen eine Rolle („Startup Day“ im betahaus).  Zusammen mit prominenten Partnern (u.a. der Standortinitiative nextMedia.Hamburg, der Handelskammer Hamburg, der comdirect bank, dem NDR) werden in zwei Main Locations  (der Hochschule Macromedia und der Markthalle) sowie einigen Satelliten-Orten ( Handelskammer InnovationsCampus (HKIC) betahaus Hamburg, Superbude St. Pauli) die drängenden Fragen der digitalen Zukunft ausgeleuchtet. Die Netzpiloten werden vor Ort sein und live berichten. Das detaillierte Programm findet sich hier.

 

Ich muss die Frage jetzt mal loswerden, weil es mich brennend interessiert: Uriz, woher kommt dein Name?

U: Das ist mein Nachname in der Urform. Das kann man ungefähr 1.000 Jahre zurückverfolgen. Und der Erste hieß halt Uriz. Und aus dem hat sich dann die ganze Sippe gebildet. Der war wohl so eine Art Raubritter.

Du stammst von Raubrittern ab?

U: Der soll nicht so schlecht gewesen sein, der Typ, nach allem, was ich gehört habe.

Ich habe mir deine Vita angekuckt. Du kommst ja eigentlich aus dem Musikbereich, du bist ein bekannter Konzert- und Partyveranstalter. Wie kamst du zur Social Media Week?

U: Das war vor etwas über sechs Jahren, als ich zum ersten Mal von der Social Media Week gehört habe. Eine Bekannte war auf der Veranstaltung in London und kam danach zu mir und meinte, das könne man ja auch in Hamburg machen. Ich kannte das Format gar nicht. Also habe ich mir das angeguckt und mir gedacht, das wäre ideal für uns! Als Agentur müssen wir uns sowieso immer wieder erneuern. Also warum nicht mit einem Thema, das ganz weit vorne ist.

Klingt nach einem Abenteuer…

U: Ja, und zeitlich war das damals alles sehr, sehr knapp. Wir hatten uns im Oktober dazu entschlossen. Ich bin dann sofort hier in der Stadt zu verschiedenen Einrichtungen gegangen und habe versucht, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Denn eines war mir klar: das Projekt wird personalintensiv. Und dann haben wir es einfach gemacht. Federführend war damals  Sabine Ewald, die jetzt gerade in Elternzeit ist. Abenteuerlich war auch, dass wir ja am Anfang keine Ahnung hatten. Wir haben also zahlreiche Leute aus der Szene einfach angesprochen, haben uns schlau gemacht, wer macht was, wer ist wer.

Sehr Start-up-Style.

U: Es war wahrscheinlich sogar von Vorteil, dass wir in der Szene so unbekannt waren. Wir hatten keine Berührungsschwierigkeiten. Mit Sabine hatten wir wirklich Glück, sie ist diejenige, die dieses Projekt vorangetrieben und die Leute dazu geholt hat.

Welche Erwartungen hattet ihr, als ihr mit der SMW angefangen hattet?

U: Ich gehe immer grundsätzlich ohne große Erwartungen an neue Projekte heran. Na, bei der SMW vielleicht doch die eine, dass uns das Thema als Agentur weiter voranbringen sollte. Ich war neugierig. Ich fand das Thema gut, weil ich selber auch schon lange in sozialen Medien unterwegs bin. Aber ich würde mich auf keinen Fall als Spezialisten bezeichnen. Wir haben enorm viel gelernt in den letzten Jahren!

Könnt ihr nochmal erklären, welche Ziele das Format „Social Media Week“ verfolgt?

U: Hamburg ist eine der wenigen weltweiten Partnerstädte, die alle Veranstaltungen kostenfrei anbieten. Ich finde das super, dass alle Leute sich zu diesen Themen informieren können, egal, ob sie Anfänger oder Profis sind. Der Bedarf ist da, die Leute rennen uns ja die Bude ein. Es gibt eine große Neugier auf diese sich schnell verändernden Digitalthemen. Wir wissen heute nicht, was 2018 sein wird und wir wussten 2016 nicht, was jetzt gerade auf der Agenda ganz oben steht. Vor allem ist die Social Media Week auch ein Netzwerk, in dem Experten, Unternehmer und Anwender sich treffen.

T: Außerdem passt die Social Media Week perfekt nach Hamburg. Google und Facebook sitzen hier in der Stadt. Hamburg hat als Medienmetropole von jeher eine hohe Affinität zur Digitalbranche und natürlich auch zu Social Media. Zusammen mit unserern Partner wollen wir den Standort als „Social-Media-Hochburg“ weiter ausbauen.

Das klingt nach einer guten Mission, die wir Netzpiloten voll unterstützen. Ist die SMW wirschaftlich profitabel?

U: Ehrlich gesagt wissen wir nie, ob überhaupt Geld überbleibt, wenn wir das machen. Einen gewissen Teil bekommen wir ja von der Stadt finanziert, den Rest müssen wir über Sponsoren hereinbekommen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Grundsätzlich ist es ja nicht so, dass wir die schöne Veranstaltung machen, damit wir steinreich werden, sondern weil wir Spaß haben an den spannenden Themen.

Du sagtest mal ‚Es zählte die Lust an der Gänsehaut‘.

U: Genau, darum geht es. Ich muss auch auf das Geld gucken, das ist klar. Ich muss ja auch davon leben und meine Mitarbeiter sowieso. Aber ich komme aus einer anderen Zeit. Da konnte man auch mal so passioniert denken. Heute weiß ich nicht, ob man noch so denken kann. Ich erlaube es mir halt.

Die SMW ist ja auch Schrittmacher für die lokale Branche. Wie nehmen die klassischen Unternehmen das an? Gibt’s es den Impuls ‚Wir müssen uns da jetzt ranhalten‘?

U: Das wäre super, wenn sie das sagen würden. Stattdessen sagen sie ‚Ja. eigentlich müssten wir. Aber wie geht das denn?‘ Die Haltung ist also eher ‚Gucken wir mal‘. Es gab Interesse und Unterstützung seitens der sogenannten Old Economy vor allem am Anfang. Heute arbeiten wir fast nur noch mit Unternehmen, die eher direkt aus dem Bereich Social Media kommen.

T: Ich sehe bei der SMW immer noch eine ganz gute Mischung aus alten und jungen Unternehmen. Alle wissen, dass sie ihre Kommunikation intern und extern ändern müssen, dass sie Dialog-orientierter arbeiten sollten. Auch traditionelle Unternehmen wie Beiersdorf kapieren, dass sie sich zum Beispiel beim Thema Content Marketing auskennen müssen. Damit sind sie übrigens auch auf der SMW vertreten

So kurz vor der großen Veranstaltung: Habt ihr alles im Griff?

T: Wir fühlen uns manchmal wie vor der Herausforderung eines 5000-Teile-Puzzle: Über 3000 Besucher mit rund 150 Sessions, zig Speaker,  mehrere Locations, Live Streams… Manchmal sitzen wir fasziniert und gleichzeitig verzweifelt davor und überlegen uns, wo wir ein bestimmtes Puzzleteil noch reindrücken können.

Zum Abschluss: Die Social Media Week ist für mich…?

U: Ein Must-have.

T: Eine Hammer-Woche (in jeder Hinsicht).

Vielen Dank an Uriz von Oertzen und Torsten Panzer für dieses Interview!


Image by Niklas Hamburg


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Beginn der Anmeldung für die #SMW 2015 in Hamburg

#SMW, #SMWHH, Social Media Week

Die Anmeldung für Teilnehmer ist heute seit 9:00 Uhr möglich. Wartet also nicht zu lange – sichert euch Plätze auf der #SMWHH! // von Daniel Peter

#SMW, #SMWHH, Social Media Week

Die Social Media Week findet nun zum vierten Mal in Hamburg statt, welches als Veranstaltungsort in einer Reihe mit Kopenhagen, Jakarta, Mailand und New York steht. Unter dem Motto „UPWARDLY MOBILE: THE RISE OF THE CONNECTED CLASS“ finden vom 23. – 27. Februar 2015 zahlreiche Vorträge und Workshops statt. Im Fokus stehen unter anderem die Themen räumliche und digitale Mobilität, Startups in Hamburg und natürlich Social Media. Weiterlesen »

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#SMWHH: Gibt es Erfolgsfaktoren für Storytelling im Netz?

Lagerfeuer (adapted) (Image by Lukas Martini [CC BY 2.0] via Flickr)

Auf der Social Media Week Hamburg wurde in der Session „Content Chemie 2.0“ nach den Erfolgsfaktoren für Storytelling im Netz gesucht. In der charmanten Location „Altes Mädchen“ gaben Christian Riedel von Three-Headed-Monkeys und Maike Gosch von story4good auf der Social Media Week Hamburg einen Einblick in die Macht des Storytellings. Geschichten sind etwas großartiges, sie reißen einen mit, erwecken Vertrauen und Emotionen. Wo Menschen sind, da sind auch Geschichten. Storytelling ist also nichts Neues. Die Kunst ist es, eine Geschichte zu erzählen, die wie ein Lagerfeuer lange brennt, im Kopf bleibt und es wert ist zu teilen und nicht wie eine Wunderkerze kurz aufflackert und dann wieder verschwindet.

Geschichten als kulturelle Inspirationsquelle

Eine gute Geschichte bietet Gesprächsstoff über den man sich permanent unterhalten kann. Sie lässt einen selber sein eigenes Leben hinterfragen und kann so fesselnd sein, dass man anfängt, Realitäten zu vermischen. Maike Gosch zeigt an dem schönen Beispiel der Facebook-Seite „Humans of New York“, dass es nicht immer einen ganzen Film oder Buch braucht, um eine Geschichte zu erzählen. Kurze Momentaufnahmen im Alltag können einen ebenso mächtigen Eindruck hinterlassen.

Bei Unternehmen ist das nicht viel anders. Das Geheimnis von Werbung ist: „Gemerkt zu haben, dass die Gegenstände die uns umgeben ihre Bedeutung nur aus den Geschichten ziehen, die wir uns über diese Gegenstände erzählen„, fasst Christian Riedel zusammen. Um sich in einer Zeit, wo Inhalte vermehrt „on Demand“ und sehr selektiv konsumiert werden Relevanz sichern zu können, bietet Storytelling für Unternehmen, Marken und NGO’s eine Chance.

Eine gute Core Story ist das A und O

Wie erzählt man gute Geschichten in digitalen Räumen? Zunächst benötigt man eine gute Core-Story, die nicht nur Werte und Features der Unternehmen definiert, sondern den eigentlichen Zweck der Existenz formuliert. Dabei sollte man sich immer wieder die Frage stellen, was über lange Zeit Aufmerksamkeit hält und in unterschiedlichen Medien funktioniert. Axe erzählt beispielweise seit Jahren in unterschiedlichsten Geschichten, dass Teenager mit Hilfe ihrer unwiderstehlichen Deos jeden Frau in ihren Bann ziehen. Die Konsumenten sehnen sich in der Zeit des Überangebots nach Lebensphilosophien, nach Geschichten die einem Sinn geben und nicht primär nach Produkten. Mit Hilfe einer Core Story kann man einen anderen Spannungsbogen aufbauen um damit genau diese Geschichten zu bieten. Christian Riedel erklärt dem interessierten Publikum wie: Statt anfänglich von der Bestimmung seines Unternehmens zu erzählen, beginnt man mit dem Warum. Dann folgt, wie man es tut um erst zum Schluss aufzuklären, womit man es tut. Im Fall von Axe würde man mit dem Statement beginnen: „Mit uns bekommen Teenager jede Frau„. Wie das? Mit unseren unwiderstehlichen Düften. Was wir machen? Wir machen ein Deo.

Die Kerngeschichte bietet aber nicht nur den Zuhörern eine Orientierungshilfe, sondern auch den Erzählern. Eine Formulierung der Kernkompetenzen ist elementar um erklären zu können, warum seine Idee existenzwürdig ist.

Die Formeln für Unternehmen

Zunächst gibt Maike Gosch eine Einblick in ein paar Basics. Was macht eine gute Story aus? Die grundsätzlichen Elemente sind ein Held, ein Ziel und ein Konflikt. Diese werden in den drei Schritten der Dreiecksstruktur in Beziehung zueinander gebracht. In der Exposition lernt man den Helden kennen und erfährt sein Ziel. Im zweiten Schritt, dem Konflikt, kämpft der Held um Erreichung des Ziels um im 3. Schritt eine Lösung für den Konflikt zu finden.

Für eine gute Kampagne wiederum benötigt man 1. Die Crisitunity – Eine Krise und eine Chance, 2. Die Vision of Change – Der Soll-Zustand, 3. Die Theory of Change – Die Strategie und 4. Den Call to Action – Was kannst du konkret tun? Kombiniert man diese beiden Formeln, bekommt man einen Leitfaden für gutes Unternehmens-Storytelling. Die Exposition und der Konflikt bleibt erhalten, allerdings wird aus der Lösung des Problems ein Call-To-Action an die Zuhörer. Beide Speaker sind der Überzeugung , dass jedes Unternehmen eine gute Geschichte hat. Es braucht allerdings den Mut und das Bedürfnis diese herauszufinden. Dabei muss man immer ehrlich zu sich sein, Emotionen zulassen und letztendlich voll und ganz hinter der Geschichte stehen.


Image (adapted) „Lagerfeuer“ by Lukas Martini (CC BY 2.0)


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#SMWHH: Diskussion über Startups in Hamburg

Was macht Startups aus Hamburg aus und wie steht es um das Gründertum in der Hansestadt? Diese Fragen diskutierten die Netzpiloten mit Gästen auf der Social Media Week Hamburg. // von Lara-Louisa Vöge

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Unter dem Titel „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“ fand auf dem Start-Up-Day der Social Media Week Hamburg eine spannende Podiumsdiskussion statt, zu denen die Netzpiloten geladen hatten. Sina Gritzuhn von Hamburg Startups, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus, Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup und Adrian Korte von Stuffle gaben unter der Moderation von Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz einen spannenden Einblick in die Hamburger Startup-Kultur.

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#SMWHH: Silke Loers über Vertrieb mit Social Media

Auf der Social Media Week Hamburg klärte Silke Loers über den Einsatz von Social Media im Vertrieb auf. // von Tobias Schwarz

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Im prachtvollen Elbe-Saal der Handelskammer Hamburg redete die Vertriebsberaterin Silke Loers anlässlich der Social Media Week Hamburg über den Einsatz von Social Media im Vertrieb. Noch immer ist das Thema – vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen – mit vielen Fragezeichen versehen und noch lange kein Muss. Größere Unternehmen, durch Hilfe von Agenturen, sind da meist weiter, ihnen kann es aber unter Umständen an Authentizität fehlen.

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#SMWHH: „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“

Auf der Social Media Week Hamburg haben wir Netzpiloten unter dem Titel „Hamburger Startupkultur. There, I’d said it.“ eine Diskussion über die Startups in Hamburg organisiert. // von Tobias Schwarz

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In Hamburg gründet man wieder. Hier hat man aber auch schon immer gegründet. Doch Hamburg ist nicht in Berlin und fernab der Aufmerksamkeitshysterie um den nächsten Hype haben sich in der Gründerstadt an der Elbe namhafte und interessante Unternehmen gegründet und niedergelassen, die auf ihre ganz eigene Art und Weise Geschäfte betreiben. Steckt dahinter System? Funktionieren hanseatische Tugenden im Digitalen? Wie funktioniert das Startup-Ökosystem Hamburg? Wie tickt die Startupkultur und was denken die Protagonisten der hiesigen digitalen Kreativwirtschaft über sich selbst? In der Diskussion auf der Social Media Week Hamburg mit Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup, Adrian Korte von Stuffle, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus sowie Sina Gritzuhn von Hamburg Startups haben wir diskutiert, was ein Hamburger Startup heutzutage ausmacht und wieso nicht jeder gleich nach Berlin oder ins Silicon Valley zieht.

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#SMWHH: Engaging Digital Natives

Melanie Goemmel (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Wie können Digital Natives zum Engagement bewegen? Auf der Social Media Week Hamburg gab Melanie Gömmel Einblick in die Strategie des WWF Deutschland. // von Tobias Schwarz

Melanie Goemmel (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

In Zeiten digitaler Ablenkungen und Kurzlebigkeiten ist es schwer, Menschen dazu zu bringen, sich zu engagieren. Dazu wächst eine Jugend heran – unpolitisch, konsumgeil und egozentrisch – die sich durch Anwendungen wie Twitter und Snapchat kaum noch länger als wenige Sekunden engagieren. Oder doch nicht? Alles falsche Klischées? Die deutsche Vertretung des World Wide Fund For Nature (WWF) hat eine digitalisierte Jugend entdeckt, die politisch und engagiert ist. Sie müssen nur anders angesprochen werden.

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#SMWhh: Heute beginnt die Social Media Week Hamburg

Heute beginnt die Social Media Week Hamburg und die Netzpiloten werden die ganze Woche über von den Veranstaltungen berichten und am Mittwoch sogar selber zu einer Diskussion über Startups einladen. // von Tobias Schwarz

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Entwicklungen und Innovationen in Technologie, Kreativ- und Digitalwirtschaft, gesellschaftlicher Wandel sowie der private User von Social Media und Digitalmedien stehen für eine Woche im Fokus der Social Media Week Hamburg. Namhafte nationale und internationale Speaker und kreative Projekte gilt es auf den verschiedenen Podien der Medienmetropole an der Elbe zu entdecken. Die Netzpiloten werden die ganze Woche über verschiedene Talks und Events berichten. Am Mittwoch laden wir Netzpiloten dann selber zu einer Diskussion ein und sprechen mit Ana Cristina Agüero Murillo von Brightup, Adrian Korte von Stuffle, Lars Brücher vom Hamburger Betahaus sowie Sina Gritzuhn von Hamburg Startups über die digitale Wirtschaft in der Hansestadt. Fernab von der Berliner Aufmerksamkeitshysterie um den nächsten Hype wollen wir wissen, ob hanseatische Tugenden auch im Digitalen funktionieren oder wie das hiesige Startup-Ökosystem tickt.

Eine Woche exzellentes Programm für Business, Professionals und private User erwarten uns und auch im dritten Jahr der Social Media Week Hamburg wird die Teilnahme kostenfrei sein. Somit können sich alle Teilnehmer der Social Media Week Hamburg ihr individuelles Social Media Week Erlebnis gestalten: Vom Professional-Track bis zum Workshop für Einsteiger und Neugierige.

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Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Wir haben bei der Speakerin Claudia Heydolph, der Veranstalterin Sabine Ewald und dem Gast Moritz Avenarius nachgefragt: Wie wars @ Social Media Week Hamburg 2013.

Destination Check: Wie war’s @ Social Media Week Hamburg 2013

Letzte Woche wurde sie zum zweiten Mal in Hamburg ausgetragen: Die Social Media Week. Experten und Newbies haben sich getroffen, um sich im Dschungel der Social Media zurechtzufinden und in Vorträgen, Panel-Diskussionen und Workshops gleichermaßen ihre Erfahrungen auszutauschen. Es war eine bunte Woche mit vielen großen und kleinen Impulsen.

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Social Media Week Hamburg 2013 – Ein Rückblick

Ein Woche lang öffnete die Social Media Week Hamburg die Tore. Heute fanden die letzten Veranstaltungen statt. Ein Rückblick.

Viele Teilnehmer und Gäste freuten sich. Mal weg vom Schreibtisch und rein in die bunte Welt der Social Media, die ja ihres Zeichens eher in digitalen anstatt analogen Lebensbereichen ihr Emporkommen feiern. Dass das nicht so sein muss, haben die Hamburger Veranstalter ein zweites Mal bewiesen. Und dabei vieles richtig gemacht.

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Videotipp: Lunch Beat #SMWHH – kein gewöhnlicher lunch!

Videotipp: Lunch Beat #smwhh – kein gewöhnlicher lunch!

Im Rahmen der Social Media Week Hamburg, findet heute wieder ein Lunch Beat statt: einfach mal in der Mittagspause tanzen!

Videotipp: Lunch Beat #smwhh – kein gewöhnlicher lunch!

Wer Hamburger ist oder derzeit auf einer der vielen spannenden Events der Social Media Week zu Besuch ist, der darf sich freuen. Heute gibt es nämlich wieder einen Lunch Beat. Dahinter verbirgt sich die Motivation, die Mittagspause einmal anders zu gestalten. Nämlich mit Tanz, Spaß und sicherlich auch ein wenig Networking. Wer heute Zeit hat, der darf sich um 12 Uhr im Fundbureau einfinden. Dazu gibt es auch einen passenden Trailer.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 4

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Ninon Schubert und Tim Oliver Pröhm erzählen, was deren Veranstaltungen euch bieten.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 3

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Melanie Gömmel und Tanja Haeusler erzählen, was deren Veranstaltungen euch bieten.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 2

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Mona Szyperski und Ute Blindert erzählen, was deren Veranstaltung euch bietet.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

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Terminplaner #SMWHH – Diese Events warten auf Dich! – Teil 1

Die Social Media Week Hamburg öffnet ihre Tore. Martin Giesler und Jochen Mai erzählen, was deren Veranstaltungen euch bieten.

Noch gibt es sie, die freien Plätze auf der Social Media Week Hamburg. Wir zeigen euch wo es noch was zu erkunden gibt, wo man noch den einen oder anderen Trick erfahren kann oder wo noch eine interessante Gesprächsrunde auf euch wartet. Im Kurzinterview beschreiben Speaker, Hosts und Diskussion-Teilnehmer warum es sich lohnt vorbeizuschauen.

Shit that Social Media Experts say

Martin Gieslers Workshop nimmt Social-Media-Experten aufs Korn

1. Was genau steckt hinter deinem Workshop “Shit that Social Media Experts say”?

Mein Workshop ist eine Hommage an die wunderbaren „Shit that… says“-Videos. Die haben in den USA zwar eigentlich schon den Hype durch, sind dadurch aber nicht weniger witzig. In Deutschland haben solche Videos eigentlich bislang noch keine wirkliche Rolle gespielt, dabei ist es so naheliegend. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass es in Deutschland noch keine derart ausgeprägte YouTube-Kultur gibt, als dass bekannte Blogger auf solche vitalen Ereignisse aufspringen würden. Die Gräben zwischen Bloggern und YouTubern sind nach wie vor ziemlich groß. In meinem Workshop will ich nun mit den Teilnehmern eine deutsche Version der Reihe produzieren und dabei die hohlen Phrasen von Social Media Experten aufs Korn nehmen.

2. An wen richtet sich die Veranstaltung?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die wissen, wie es läuft. Alle, die tagtäglich mit Social Media Talk zu tun haben, sind herzlich eingeladen, beim Workshop dabei zu sein. Wir werden aber auch versuchen auf Twitter, typische „sayings“ zum Thema einzusammeln. Das Hashtag lautet: #smwhhshitthat. Ich freue mich auf Teilnehmer aus allen Berufen: Journalisten, Werber, PR-Agenten, Blogger oder einfach nur begeisterte Social Media Nutzer – Experten sind wir ja schließlich alle irgendwie.

3. Worin liegt der Mehrwert an deinem Workshp? Oder: Warum sollten Social-Media-Interessierte „Shit that Social Media Experts say” nicht verpassen?

Der Mehrwert liegt darin, den eigenen Branchensprech zu überdenken und sich einmal herzhaft darüber amüsieren zu können. Seitdem Social Media in den Unternehmen immer stärker in den Fokus der Unternehmenskommunikation und damit letztlich der Vermarktung eines Produkts gerückt ist, kommt der Spaß zuweilen zu kurz. Mein Workshop richtet sich an alle, die einmal ihre Social Media Strategie nicht ganz so ernsthaft verkaufen wollen – der nächste Pitch kommt ja eh bestimmt. Vor allem werden wir natürlich ein super Webvideo produzieren und eine Menge Spaß dabei haben. Ob das Video dann am Ende die Runde macht, mal schauen.

4. Was ist deine Lieblingsfloskel?

Meine Lieblingsfloskel lautet: Wir müssen noch was bei Facebook posten. Die Betonung liegt dabei in der Regel auf müssen.

5. Auf welcher Social-Media-Plattform trifft man dich am ehesten?

Ich blogge auf 120sekunden.de über digitalen Journalismus und Webvideo. Ansonsten bin ich den ganzen Tag bei twitter und auf Facebook zu erreichen.


Termin: Montag, 18. Februar 2013 / 12:00 – 13:00


 


Hilfe, ich bin ein Online-Star!

Jochen Mai über Reputations-Management im Social Web


1. Was genau steckt hinter dem Vortrag „Hilfe, ich bin ein Online-Star!“?

Social Media beeinflussen zunehmend Karrieren. Sie können den Jobeinstieg ebenso erleichtern wie Laufbahnen beschleunigen und den Marktwert steigern. Und das nicht nur von Angestellten, sondern auch von Freiberuflern und Selbstständigen. Ich möchte zeigen, warum und für wen es wichtig wird, sich frühzeitig eine Online-Reputation aufzubauen. Wie man zum namhaften Experten online wird – und ob sich das auszahlt. Und natürlich wo Gefahren und Risiken lauern.

2. An wen richtet sich die Veranstaltung?

An alle, die das Gefühl haben, sie sollten im Netz präsenter sein. Und solche, die das schon wissen, nur noch nicht wie es geht.

3. Worin liegt der Mehrwert dieses Vortrages? Oder: Warum sollten Social-Media-Interessierte „Hilfe, ich bin ein Online-Star!“ nicht verpassen?

Ich bin kein Theoretiker oder bloßer Berater. Worüber ich berichte, habe ich größenteils selber erprobt. Entsprechend praktisch und bewährt sind die Empfehlungen. Personal Branding – also Eigenmarkenbau im Internet – ist kein Hexenwerk, noch macht es dauerhaft viel Arbeit. Entscheidend sind eine gute Analyse und Strategie im Vorfeld – und dazu gibt es viele praktische Beispiele und Geschichten.

4. Nach welchem Hauptkriterium folgst du Personen im Web?

Gute Inhalte und persönliches Kennen.

5. Auf welcher Social-Media-Plattform trifft man dich am ehesten?

Auf Twitter, in meinem Blog, aber auch auf Facebook und Google+.


Termin: Donnerstag, 21. Februar 2013 / 10:30 – 11:30


 


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