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Kreativ-Anarchie mischt newTV Kongress auf

Die Bewegtbild-Studie von nextMedia.Hamburg ließ bereits erkennen, wie stark das Streaming derzeit den Markt aufmischt. Der newTV Kongress widmete sich Ende März in Hamburg intensiv diesem Umschwung im Medienkonsum und bot in seiner bereits zehnten Auflage eine bunte Vielfalt weiterer Themen: Es ging zum Beispiel um das Erkennen von Falschmeldungen, gerade wenn die Quellen aus den sozialen Medien stammen. Auch Vertreter von linearen Fernsehsendern wie ARD und Sport1 gehörten zu den Speakern der Bewegtbildkonferenz und machten deutlich, wie wichtig das Thema auch für die „klassischen“ Sender ist. Zwei Programmpunkte die nacheinander auf der gleichen Bühne stattfanden, bildeten für mich jedoch ein ganz besonderes Kontrastprogramm. Erst beantworteten Fynn Kliemann und Brian Jakubowski die Frage, wie man ein Kliemannsland aufbaut, anschließend gab es eine kurze Vorstellung der KI-Plattform für Medienmacher aiconix.

Kliemannsland – Planungslos zum Erfolg

Fynn Kliemann und sein Social Media-Guy Brian Jakubowski unterschieden sich von den anderen Referenten. Sie hatten zwar einen kurzen Einspieler mitgebracht, eine Präsentation suchte man jedoch vergebens. Allgemein wirkte alles weniger glattgebügelt, als wenn die typischen Marketing-Vertreter auf der Bühne stehen. Doch was ist das Kliemannsland eigentlich? Das Kliemannsland ist ein großer Hof mit zahlreichen Arbeitsräumen und Studios für Kreative. Ursprünglich mehr oder weniger dafür gedacht, selbst Unsinn auf dem Hof anzustellen, kamen immer mehr Kreative hinzu und das Projekt wurde ungeplant immer größer.

Unsinn wird noch immer viel gemacht und der selbsternannte Heimwerker-König Fynn Kliemann lässt sich eher von dem leiten, worauf er gerade Lust hat. Zwar gibt es auch Redaktionssitzungen, doch diese dienen eher dazu, dass man „abkaspert, ob etwas überhaupt legal ist“.

Während des Q&A weiß ich oft nicht, ob Fynn Kliemann wirklich so planlos an seine Projekte geht oder ob es eher der Kredibilität dient. Videos werden offenbar gedreht wie es gerade kommt, viele Projekte rentieren sich nicht und auch in den Fragen der Zuhörer hört man heraus, dass viele nicht wissen, womit er jetzt eigentlich sein Geld verdient. Die Antworten reichen von Agentur für Websites, bis hin zu „so Videozeugs“ und ab und zu einen kommerziellen Erfolg. Auch Antiquitäten werden im Kliemannsland verkauft. Am selben Morgen war Kliemann bereits in einer Schule, die abgerissen werden soll. Dessen Inventar darf er, dank guter Vernetzung in der ländlichen Gegend, ausräumen. Die Chemielabore einer Schule? Für ihn ein ganz großer Wurf.

Auch sein Team besteht aus Leuten, die einfach irgendwie angespült wurden. Brian, der Social Media für das Kliemannsland macht, kommt eigentlich aus dem KFZ-Bereich. In seiner Bewerbung hat er lustige Sprüche gebracht – also perfekt für Social Media. Allgemein macht Fynn Kliemann sich auch wenig Sorgen über die Zukunft seines Teams. Alle arbeiten auf ihre Art bereits selbstständig im Kliemannsland.

Fynn Kliemann und Brian Jakubowski erklären, wie man ein Kliemannsland gründet. Image: Stefan Reismann

Aiconix – Redaktionelle Unterstützung durch KI

Auf dieses doch schon arg anarchistisch anmutende Erfolgsmodell folgte eine Vorstellung von Aiconix. Deren „aingine“ ist ein Tool für Medienschaffende, welches diese durch künstliche Intelligenz unterstützt. Es handelt sich um eine Schnittstellenlösung zu unzähligen KI-Anbieter, über die jeder die passende KI-Unterstützung findet, die zu seinem Inhalt passt.

Unter anderem wird über die aingine gesprochenes Wort zu Text verarbeitet oder audiovisuelle Inhalte in Daten umgewandelt. Durch das umfassende Labeling lassen sich Videos für spätere Wiedernutzung deutlich einfacher finden. Dabei sieht sich Aiconix aber auch in kuratierender Funktion, um für jeden speziellen Bedarf den richtigen Anbieter zu empfehlen.

Schade nur, dass die Vorstellung von Aiconix sehr kurz gehalten war. Hier wären ein paar weitere Anwendungsbeispiele spannend gewesen. Ich hatte das Gefühl, dass die Vorstellung nach der Einleitung bereits vorbei war.

aiconix-Gründer Eugen L. Gross erklärt Speech-To-Text mit der aingine. Bild: Stefan Reismann

Rocket Beans TV – Zwischen Kreativität und Geschäft

Interessant war an dieser Stelle auch die Best Case-Vorstellung des Streaming-Senders Rocket Beans TV. Anders als sonst, standen da nicht die bekannten Bohnen auf der Bühne, sondern jene, die im Hintergrund am Erfolg arbeiten. Britta Schewe, Anja Räßler und Moritz Haase gaben einen Einblick ins Geschäftsmodell RBTV.

Die Geschäftszahlen, die quasi zeitgleich auch online im BEANSreport veröffentlich wurden, ließen tiefgehend in die Arbeitsweise des mittlerweile 100 Personen starken Teams blicken, dass natürlich nicht nur von den Zuschauern alleine leben kann. Trotzdem zeigen sich die drei richtig stolz auf ihre Community. Allein 6.000 Zuschauer unterstützen den Sender monatlich bereits mit Spenden. Hinzu kommen auch starke Einnahmen aus dem Shop.

Auf angenehm offene Art wird aber auch die Wichtigkeit des Branded Content angesprochen, der aber auch immer ins Gesamtkonzept passen muss. Rocket Beans TV weiß ganz genau, dass der Erfolg einer Partnerschaft trotzdem damit zusammenhängt, dass sie weiterhin glaubhaft und sich selbst treu bleiben. Dessen müssen sich auch Partner bewusst sein, die eine Zusammenarbeit mit dem Sender anstreben. Man merkt im Vortrag auch die Freude über den jüngsten Erfolg der Flummi Open, ein knapp fünfstündiges Live-Event, dass sowohl live, als auch On-Demand sehr erfolgreich lief.

Auch der Vortrag auf dem newTV Kongress kam gut an. Der Raum war so gut gefüllt, dass der Best Case fast noch besser in den größeren Saal der erste liebe studios gepasst hätte. Die Vortragenden erhielten außerdem noch ein bisschen mehr Zeit als ursprünglich angesetzt.

Sehr unterschiedliche Ansätze

Kliemannsland, aiconix und Rocket Beans TV bildeten ein Trio, dass die Faszination der neuen Medien für mich gut zusammenfasst. Es waren drei sehr unterschiedliche Herangehensweisen, um in der modernen Medienlandschaft erfolgreich zu sein. Das Kliemannsland bricht auf brachiale Weise mit den gängigen Regeln und lebt regelrecht von dieser Philosophie. aiconix hilft dagegen, geregelte Abläufe weiter zu optimieren, damit sich der Medienschaffende besser auf den Inhalt konzentrieren kann. Und dann gab es noch Rocket Beans TV, die zwar auch ähnlich kreativen Ansatz wie das Kliemannsland haben, sich aber auch als Medienmarke sehen und entsprechend mehr und mehr ihre Abläufe professionalisieren.


Image by nextMedia.Hamburg

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All Doors in Flight @newTV Kongress, Nina Klaß?

Am kommenden Donnerstag geht in Hamburg wieder der newTV Kongress an den Start und feiert zudem sein zehnjähriges Jubiläum. Wir Netzpiloten sind wieder als Medienpartner mit dabei, wenn sich alles um die Trends der Bewegtbild-Branche drehen wird. Mitten in der heißen Vorbereitungsphase erwischen wir Nina Klaß, die Leiterin von nextMedia.Hamburg, noch schnell für drei Fragen:
Der newTV Kongress steigt dieses Jahr zum 10. Mal. Glückwunsch! Wie laufen die Vorbereitungen?

Zehn Jahre sind in der Tat eine lange Zeit, in der der newTV Kongress schon die Entwicklungen und Trends der Bewegtbild-Branche begleitet. Nicht umsonst hat sich die Konferenz als eine der führenden Bewegtbild-Events Europas etabliert. Damit das auch so bleibt, haben wir das Event passend zum Jubiläum neu ausgerichtet. Mehr Innovationen, mehr Trends, mehr Diversität – das ist der Leitgedanke des neuen newTV Kongress, der sich auch im Programm widerspiegelt. Da die Agenda schon steht, fokussieren wir uns jetzt auf das Vorbereiten der neuen, coolen Location, den erste liebe studios im Hamburger Oberhafen und der Organisation der After-Show-Party. Zehn Jahre müssen schließlich auch gefeiert werden!

Das Thema Bewegtbild wird gewaltig durch Youtube, Video-on-Demand- und Streamingdienste gepusht. Wie nehmen die deutschen Konsumenten die Innovation an?

YouTube, Video-on-Demand-und Streamingdienste werden immer beliebter und sind gerade bei den jungen Konsumenten sehr gefragt. Dies untermauerte erst kürzlich der erste Teil unseres Media Innovation Report, der einen Generationskonflikt beim Bewegtbild-Konsum offenbarte. So bevorzugt die ältere Zielgruppe immer noch klassische TV-Angebote, während die jungen Zuschauer heute schon zum Großteil Videoplattformen nutzen. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird und Video-on-Demand- und Streamingdienste und neue Technologien die Bewegtbild-Welt weiter aufmischen werden. Das dürfte wiederum für ein Umdenken bei der Produktion von Contentformaten sorgen, was neue Player und Geschäftsfelder zur Folge haben könnte.

Was sind deine persönlichen Highlights am 28.März?

Ich finde, dass gerade der bunte Mix aus Keynotes, Workshops, Masterclasses und Deep Dives das Jubiläums-Programm so besonders macht. Ich freue mich, sowohl über Trendthemen wie eSports und Video-Streaming als auch über die Zukunft traditioneller, linearer TV-Angebote zu diskutieren. Speaker von Unternehmen wie YouTube, Google, SPIEGEL ONLINE, ARD aktuell und TrendWatching werden hier ihre Expertise teilen. Aber auch die interaktiven Workshop-Formate mit Fynn Kliemann und den Rocket Beans und die Moderation von Larissa Rieß werden mit Sicherheit sowohl den Profis als auch sonstigen Bewegtbild-Interessenten neue, spannende Impulse geben.

Tickets für den newTV Kongress am 28. März in Hamburg gibt es hier.

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Bewegtbild-Studie: Ein Streaming-Dienst reicht aus

Vor kurzem berichteten wir über das vermeintliche Ende des linearen Fernsehens. Wir bezogen uns dabei auf den ersten Teil der von nextMedia.Hamburg beauftragten Bewegtbildstudie. Die Studie zeichnet im Vorfeld des anstehenden NewTV-Kongresses in Hamburg schon ein erstes Bild über unser aller Medien-Nutzungsverhalten.

Soeben ist der zweite Teil der Studie erschienen. Dieser widmet sich vor allem den kostenpflichtigen Streaming-Diensten. Wie viel Geld sind wir bereit, für Streaming-Dienste auszugeben? Und wie hilfreich empfinden wir überhaupt die algorithmusbasierten Programmempfehlungen? Wir nennen euch wichtige Erkenntnisse aus der Bewegtbildstudie.

Wie viel ist uns das Streaming wert?

Mittlerweile haben sich Streamingdienste schon breit durchgesetzt. Das Wort netflixen hat es in der jüngeren Generation längst in die Alltagssprache neben „twittern“ und „googeln“ geschafft (mitunter sogar mit einer gewissen sexuellen Konnotation). Die bequeme Unterhaltungsform, Filme, Dokumentationen und vor allem zahlreiche Folgen einer der vielen gut gemachten Serien zu verschlingen, hat sich längst breit gemacht im deutschen Privatleben. Doch so verführerisch die schöne neue Welt der Digital-Dienste auch ist, sie kommen natürlich auch mit Kosten für ihre Nutzung daher. Wie viel Geld geben wir aus für Amazon Prime, Netflix und Co?

Für den Media Innovation Report gaben 46 Prozent der Befragten an, monatlich nicht mehr als fünf Euro für Streaming-Services ausgeben zu wollen. Immerhin 36 Prozent sind bereit, bis zu 15 Euro fürs Streaming zu berappen. Bis zu 25 Euro findet nur noch bei 13 Prozent der Befragten Zustimmung. Lediglich vier Prozent wären bereit bis zu 40 Euro zu zahlen.

Verglichen damit, dass einzelne Filme im Handel in der Regel mehr als fünf Euro kosten, eine neuere Serienstaffel meist sogar die 25 Euro übersteigt, erscheint die Zahlungsbereitschaft für die Nutzung einer schier unerschöpflichen Mediathek vergleichsweise gering. Auch wenn die gekauften Filme natürlich den Mehrwert bieten, immer im eigenen Besitz zu bleiben und nicht etwa wieder aus dem Angebot verschwinden.

Knapp die Hälfte der Befragten möchte nicht mehr als fünf Euro im Monat für Streaming-Services investieren. Image by nextMedia.Hamburg

Mehr als einer muss nicht sein

Netflix, Amazon Prime, DAZN, Crunchyroll und Maxdome. Es gibt zahlreiche Video-On-Demand-Anbieter, einige davon sind spezialisiert auf Sportarten und Zielgruppen. In den USA sind beispielsweise Spezial-Angebote der Wrestling-Liga WWE oder der bekannten Football-Liga NFL populär.  

In der Bewegtbildstudie gaben 59 Prozent der Befragten an, nur einen einzigen kostenpflichtigen Dienst zu nutzen. 32 Prozent nutzen zwei Streaming-Services. Nur acht Prozent können sich für drei Dienste erwärmen.  

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt nur einen einzigen Streaming-Dienst. Drei oder mehr sind dagegen Seltenheit. Image by nextMedia.Hamburg.

Programmempfehlungen sind hilfreich

Wer Netflix, Prime oder ähnliche Anbieter nutzt, kennt auch deren automatisierten Programmempfehlungen. Anhand der eigenen Vorlieben oder aktuellen Trends, bekommt man Vorschläge zu Filmen und Serien, die einen interessieren könnten. 59 Prozent der Befragten gaben an, diese Programmempfehlungen hilfreich zu finden – 13 Prozent davon sogar sehr hilfreich. Immerhin 35 Prozent finden diese Empfehlungen nicht hilfreich – zwölf Prozent sogar überhaupt nicht hilfreich.  

Auffällig ist, dass deutsche Streaming-Nutzer eine starke Abneigung gegen Werbung zeigen. Für mehr als ein Drittel kommt Werbung bei bezahlpflichtigen Streaming-Diensten nicht in Frage. Weitere 41 Prozent könnten sich Werbung nur bei einer Vergünstigung von mindestens 50 Prozent vorstellen. Bei einer Vergünstigung von nur zehn Prozent gaben 98 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Haltung zur Werbung nicht ändern würden.

Die meisten Nutzer empfinden die Programmempfehlungen als hilfreich. Zwölf Prozent finden sie allerdings auch „gar nicht hilfreich“. Image by nextMedia.Hamburg

Am besten günstig und alles aus einer Hand

On-Demand-Dienste genossen lange Zeit ein Nischendasein. Die Zeiten sind vorbei! Deutsche Nutzer wollen die neuen Dienste nutzen. Am liebsten nicht von vielen verschiedenen Anbietern, sondern alles aus einer Hand. Preislich soll es unter fünf Euro und ohne Werbung bereitgestellt werden.  

Über die Studie

Bei der Bewegtbildstudie handelt es sich um eine online-repräsentative Studie von Statista, die im Auftrag von nextMedia-Hamburg zwischen dem 7. und 12. Januar 2019 durchgeführt wurde. Bei den Befragten handelt es sich um 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren, zu 50,4 Prozent männlich, zu 49,6 Prozent weiblich. Sie wurden nach Geschlecht, Alter und Bundesland quotiert.


Image by nextMedia.Hamburg

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VR Prototyping Lab bringt einzigartige Projekte hervor

Drei Monate lang tauchten Lucie Kruse, Dennis Kahya und Martin Tege in virtuelle Welten ab. Sie erkundeten den Markt und entwickelten schließlich den Prototypen einer Anwendung zur interaktiven Gestaltung eines Eigenheims. Die drei jungen VR-Visionäre sind Hochschüler an der HAW Hamburg und der Universität Hamburg. Ihre Anwendung entstand im Rahmen des ersten VR Prototyping Labs von nextMedia-Hamburg und nextReality Hamburg.

Neue Ideen durch das VR Prototyping Lab

Das VR Prototyping Lab ist ein von der Standortinitiative für Medieninnovation gestartetes Kooperationsprojekt, bei dem Studenten zusammen mit erfahrenen Unternehmen eigene VR-Prototypen entwickeln. Lucie, Dennis und Martin arbeiteten mit Bauer Xcel Media zusammen, der digitalen Dachmarke der Bauer Media Group. Der Spiegel und Foodboom nahmen ebenfalls als Partnerunternehmen am VR Prototyping Lab teil. Deren Projekte werden in Kürze von nextMedia vorgestellt.

Unterstützt wurden die Studenten übrigens von den VR-Experten Matthias Kuhr, Eike Langbehn und Simon Graff von nextReality.Hamburg. Diese standen den Nachwuchs-Entwicklern während der gesamten Dauer des Projektes beratend zu Seite. Gemeinsame Realitäts-Checks prüften die Ideen beispielsweise auf Durchführbarkeit mit Blick auf Zeit, Personal und Budget.

Jede Arbeitsgruppe setzte sich zudem aus je einem IT-Studenten, einem Virtual Reality Studenten, sowie einem Studenten der Digitalen Kommunikation zusammen. Das interdisziplinäre Arbeiten war eine der großen Herausforderung, die das Projekt aber auch so einzigartig machen. Schon bevor die Gruppen festgelegt wurden, gab es bei einem Kickoff-Barcamp zum Start des Projektes, neben einem Impulsvortrag über die Herausforderung von VR-Anwendungen, auch einen ersten Austausch zwischen Studenten und Unternehmensvertretern.

Beim Kickoff-Barcamp tauschten Studenten und Unternehmen bereits fleißig Ideen aus. Image by nextMedia.Hamburg

Das eigene Heim im virtuellen Baukasten

Die Gruppe um Bauer Xcel Media entschied sich für eine VR-Anwendung, in der man sein Eigenheim in einer virtuellen Welt aufbauen und gestalten kann. Ein virtueller Buddy hilft dem Anwender, Wände hochzuziehen, Böden zu verlegen und sein virtuelles Eigenheim schließlich zu möbelieren. Dank einer Physik-Engine lassen sich einzelne DIY-Projekte sogar simulieren, bevor man sie im echten Leben nachbaut.

Im regelmäßigen Austausch mit Bauer Xcel Media wurde der Prototyp immer wieder um neue Features, wie integrierte Medien oder Spracherkennung ergänzt. „Es handelt sich um einen Prototyp mit entsprechenden Einschränkungen, aber potenziell könnten in der Anwendung sogar ganze Themenwelten implementiert, Werbepartner platziert oder Produkte erwerbbar gemacht werden. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos und für uns als Medienhaus ist es natürlich sehr spannend, entsprechend zu experimentieren“, äußerte sich Julian Wagner, Head of Emerging Technologies & Special Projects bei der Bauer Xcel Media.

Eine Studentin bei der Einrichtung des VR-Prototypen für eine Demo-Vorstellung. Image by nextMedia.Hamburg

Bereicherung für alle Seiten

Für die jungen Entwickler eröffneten sich ganz neue Erfahrungen durch die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Unternehmen. „Ich habe sehr viel gelernt, vor allem durch die gemeinsame Konzeptionierung, regelmäßigen Brainstormings und die professionelle Zusammenarbeit mit der Bauer Media Group“, resümiert Dennis Kahya, Student des Masterstudiengangs Digital Reality der HAW Hamburg.

Doch nicht nur die Studenten, auch ihre Partnerunternehmen zeigten sich begeistert. „Wir haben tatsächlich festgestellt, dass ein Prototyping Lab uns ermöglicht, komplett frei von allen bisherigen Geschäftsmodellen zu denken und zu schauen, in welche Richtungen man sich weiterentwickeln kann.“, äußerte sich Julian Wagner im Recap-Video zum Prototyping Lab.

Prototyping Lab 2019

Der Erfolg des ersten Prototyping Labs beflügelt auch die Standortinitiative. Zum Thema „künstliche Intelligenz“ plant nextMedia.Hamburg dieses Jahr ein weiteres Prototyping Lab. Bereits jetzt wird nach Unternehmen gesucht, die jungen Talenten bei der Umsetzung neuer KI-Lösungen unter die Arme greifen.


Image by Jacob Lund via stock.adobe.com

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Lineares Fernsehen bald tot? On-Demand-Angebote holen auf

Statista hat vom 7. bis zum 12. Januar 2019 im Auftrag von nextMedia.Hamburg eine repräsentative Studie zum Bewegtbild-Konsum der Deutschen durchgeführt. Sie ist Teil des Media Innovation Reports und bietet spannende Einblicke in unser Konsumverhalten. Die Studie widmet sich vor allem auch der Frage, ob das lineare Fernsehen in Zukunft abgelöst wird. Die Ergebnisse zeigen ein sehr starkes Generationgefälle.

Linear oder On-Demand?

Eine der wichtigsten Fragen der Studie: Schauen die Teilnehmer eher lineares Fernsehen oder setzen sie auf On-Demand-Dienste? Vor allem wenn man die Ergebnisse der 18- bis 29-Jährigen denen der Altersgruppe 50-65 Jahre gegenüber stellt, werden die Unterschiede mehr als deutlich.

Die ältere Generation schaut noch zu 87 Prozent lineares Fernsehen, also klassische Fernsehformate, die auf ihren Sendern zu festgelegten Zeiten gesendet werden. „Nur“ 35 Prozent dieser Altersgruppe nutzt On-Demand-Inhalte. In der jüngeren Zielgruppe sind es nur noch 67 Prozent, die auf lineares Fernsehen zurückgreifen. On-Demand hat das klassische Fernsehen mit 73 Prozent mittlerweile überholt.

Insgesamt liegt das lineare Fernsehen trotzdem unangefochten von 80 Prozent vorne. Videoplattformen wie YouTube folgen mit 67 Prozent, Mediatheken mit 59 Prozent und On-Demand-Anbieter mit 53 Prozent der Befragten.

Das Konsumverhalten von jung und alt unterscheidet sich grundlegend. | Image by nextMedia.Hamburg

Lineares Fernsehen ist in zehn Jahren tot?

Etwas direkter wird es in der Frage, wie es um die Überlebenschancen klassischer TV-Formate wie Samstagabend-Shows, Reality-Formate, Serien und Telenovelas steht. Werden sie in fünf Jahren noch bestehen? Existiert das lineare Fernsehen an sich überhaupt noch in zehn Jahren?

Die 18- bis 29-Jährigen sind sich nur zu 44 Prozent sicher, dass die genannten Formate alle noch in fünf Jahren existieren. Dass das lineare Fernsehen in zehn Jahren tot ist, sehen sie zu 65 Prozent sogar „eher zutreffend“. Bei den 50- bis 65-Jährigen sind hingegen 70 Prozent der Meinung, dass es „eher nicht“ zutrifft. 74 Prozent sind sich außerdem sicher, dass keines der klassischen Formate in fünf Jahren verschwunden ist.

Ob das lineare Fernsehen bald tot ist? Die Generationen sind sich nicht einig. | Image by nextMedia.Hamburg

Jeder für sich

Nie gab es mehr Auswahl. Die Anzahl an Fernsehsendern und das vielfältige Programm On-Demand, hält für jeden Zuschauer etwas bereit. Kein Wunder, dass Fernsehen nicht mehr das große Familienereignis ist, dass es einst war. Die meisten Befragten konsumieren Bewegtbild-Inhalte vorwiegend allein (40 Prozent) oder mit dem Partner (39 Prozent). Vorwiegend mit der Familie schauen nur elf Prozent, mit Freunden sogar nur zwei Prozent. Interessant ist an dieser Stelle übrigens eine Studie aus 2015 über Kinobesucher – ins Kino gingen nur zehn Prozent der Befragten allein.

Bewegtbild wird mittlerweile vor allem allein konsumiert | Image by nextMedia.Hamburg

Eine große Auswahl an Serien und Filmen On-Demand auf Amazon Prime (Provisionslink)


Image by nextMedia.Hamburg

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Netzpiloten @scoopcamp

Seit vielen Jahren schon begleiten die Netzpiloten mit großer Freude die inspirierende Hamburger Innovationskonferenz für Online-Medien! Sie wird veranstaltet von der Initiative nextMedia.Hamburg und der Deutschen Presse Agentur (dpa). Am 27. September werden sich wieder rund 250 Experten, Entscheider und Innovatoren versammeln im „Theater Kehrwieder“ in der Hamburger Speicherstadt. Mehr Hamburg-Flair geht nicht, finden wir! Gesprochen wird beim scoopcamp über nichts Geringeres als die Zukunft des Journalismus. Also geht es um „New Storytelling“ in den digitalen Medien, um Data Journalism und natürlich um Social Media.

An der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung diskutieren die Teilnehmer über Trends und aktuelle Themen.

Dies sind die Themen und Speaker des scoopcamps 2018:

Und außerdem: Happy Birthday!

Die Veranstaltung feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Ein Grund mehr dabeizusein! Sichert euch jetzt eure Tickets und werdet Teil des scoopcamps 2018 in Hamburg. Eine Übersicht über die Ticketauswahl gibt es hier.

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Netzpiloten sind Partner des nextMedia.Elevator

Die Bewerbungsphase hat bereits begonnen, aber bis zum 15. Mai 2017 könnt ihr immer noch beim Startup-Wettbewerb „nextMedia.Elevator“ mitmachen. Bewerbt euch mit euren Hamburger Startup aus der digitalen Wirtschaft und reicht ganz einfach eure Pitch-Decks ein. Sichert euch einen der zehn Plätze in der finalen Runde am Veranstaltungstag.

Wenn es dann soweit ist, könnt ihr eure Ideen im Format des „Business-Idea-Speed-Dating“ einer Fachjury – die aus namenhaften Kapitalgebern, Unternehmern und Branchenkennern besteht – präsentieren und sie von euch überzeugen. Unter anderem werden dann Experten wie Dr. Heiko Milde – IFB Innovationsstarter – oder Eva-Maria Bauch, von G+J, eure Pitch-Decks bewerten.

Im Anschluss werden die Gewinner bekannt gegeben, aber was könnt ihr eigentlich gewinnen? Preisgelder im Gesamtwert von 8.000 Euro. Zudem darf sich der Sieger über eine Nominierung des Wettbewerbs für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Existenzgründer freuen. Außerdem können die ersten drei Plätze an der Gala Veranstaltung des Hamburger Gründerpreises teilnehmen. Aber nicht nur das: Erhaltet zusätzlich spannende Kontaktmöglichkeiten zu Venture Capitalists und Experten der Gründerszene.

Also nutzt die Chance, gewinnt den begehrten Startup-Award und stellt eure innovativen Ideen einem erstklassigen Publikum vor und positioniert euch an der Spitze. Voraussetzung ist, dass ihr innerhalb der letzten drei Jahre euer Startup gegründet oder die Gründung geplant habt. Wer mehr über die Teilnahme wissen möchte, der kann sich auf nextmedia-hamburg.de weitere Informationen einholen.

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nextMedia.Hamburg: Was bringt das Jahr 2016?

Year 2016 (Image by Pete Linforth [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Drei Hamburger Medienschaffende haben nextMedia.Hamburg verraten, was sie vom Jahr 2016 im Journalismus und Marketing erwarten. Es geht wieder los und mit dem neuen Jahr und der neuen Arbeitswoche wird auch wieder fleißig an der Zukungt mitgewerkelt – auch in Hamburg. nextMedia.Hamburg hat verschiedene Profis gefragt, was das kommende Jahr in ihrem Bereich wohl bringen wird. Geantwortet haben die Journalistin Carolin Neumann, die die Digital Media Women mitgegründet hat, der Onlinemarketing-Experte Philipp Westermeyer und Eva-Maria Bauch von G+J.


Carolin Neumann, Gründerin von Jouvenir und Vorsitzende der Digital Media Women


 

CarolinNeumann_quadrat1“Das Jahr 2016 wird vor allem in Hinblick auf das Bezahlen von Journalismus wieder spannend: Nach dem Deutschlandstart von Blendle und dem Markteintritt des Hamburger Startups Pocketstory in diesem Jahr werden wir im kommenden sehen, ob sich diese Form des Micropayments auch jenseits der Medienfilterblase durchsetzen kann. Ich wünsche mir außerdem, wie jedes Jahr, dass noch mehr Journalisten ihre eigenen Ideen verwirklichen und Unternehmen gründen. Die Medienbranche kann von Experimenten und Vielfalt nur profitieren!”

Kurzfassung: “Ich wünsche mir, wie jedes Jahr, dass noch mehr Journalisten ihre eigenen Ideen verwirklichen und Unternehmen gründen.”


Philipp Westermeyer, Mitgründer der metrigo GmbH


Westermeyer_quadrat“Ich glaube, dass in den kommenden Monaten verstärkt neue Werbelösungen erfunden werden insbesondere im Rahmen von nativen Integrationen auf bestehenden Plattformen und dem Entstehen neuer Plattformen, die gerade dabei sind ihre Media-Produkte überhaupt erst zu definieren. Selbst Instagram steht mit dem Werbeprodukt ganz am Anfang, Pinterest hat noch sehr wenig entwickelt, Zalando bietet neue Werbelösungen an, aber auch Axel Springer muss z. B. für Business Insider zeigen, wie dort Werbung sinnvoll funktionieren kann und Produkte schaffen. Dieser Trend neue und plattform-spezifische Werbelösungen zu schaffen wird immer stärker werden.”

Kurzfassung: “Der Trend, neue und plattform-spezifische Werbelösungen zu schaffen, wird immer stärker werden.”


Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin G+J Digital Products


Bauch-Eva-Maria_quadrat“Nicht überraschend wird Mobile als Kanal in 2016 massiv an Bedeutung gewinnen. Dieser Entwicklung muss gleichermaßen bei der Produktentwicklung als auch bei der Vermarktung mobiler Reichweiten Rechnung getragen werden. Mein Wunsch ist, dass wir – im engen Dialog mit unseren Nutzern – einen Weg finden Werbeinhalte nahtlos und intelligent in unsere Produkte einzubinden. Nur so können wir erreichen, dass Onlinewerbung nicht weiter als störend sondern als relevant und hilfreich empfunden wird.”

Kurzfassung: “Mein Wunsch ist, dass wir – im engen Dialog mit unseren Nutzern – einen Weg finden Werbeinhalte nahtlos und intelligent in unsere Produkte einzubinden.”


Teaser & Image “2016” by Pete Linforth (CC0 Public Domain)

Image “Carolin Neumann” by Rieka Anscheit

Image “Eva-Maria Bauch” by Lena Wagner


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Trends des Monats – Juli

Lily (Bild: Press Kit Lily)

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Alexandra von Heyl

Lily (Bild: Press Kit Lily)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Magazin Magious, die Drohne Lily, die Fernbedinung Cube, die App Camoji und die Abused Emojis vor.

Magious

Wie der Slogan von Magious schon sagt möchte das junge Startup Magious es schaffen, dem Leser eine Zeitschrift nur für seine persönlichen Interessen zu bieten – und das in gedruckter Form. Die drei jungen Gründer sammeln nun in einer Crowdfunding-Kampagne Geld für ihre Idee. Der zukünftige Nutzer soll aus fünf bis zehn Rubriken auswählen und sich dann via der Website ein eigenes Magazin zusammenstellen können. Das soll flexibel und individuell wie eine digitale Zeitschrift sein. Allerdings spart sich der Leser die mühsame Klickerei durch die verschiedenen Artikel und bekommt sie bequem gedruckt geliefert. Je nach Anzahl der ausgewählten Rubriken soll der Preis variieren.

Lily

Lily ist eine kleine Kameradrohne, die komplett ohne manuelle Steuerung funktioniert. Die bedienende Person trägt eine kleine, runde Fernbedienung am Handgelenk oder in der Hosentasche. Indem man Lily in die Luft wirft, wird die Aufnahme gestartet. Entweder folgt Lily der Person nun, fliegt vorneweg oder umkreist diese. Dabei entstehen HD Videos und Fotos mit 12 Megapixel Auflösung. Lily ist außerdem komplett wasserdicht und handlich, daher auch leicht zu transporieren. Im Vorverkauf kostet Lily 599 US-Dollar, im regulären Verkauf 999 US-Dollar.

Cube

Mit zunehmender Anzahl von technischen und smarten Geräten steigt auch die
Anzahl der Fernbedienungen und die Zahl jener Fernbedienungen, welche verschwinden und welche man ständig sucht. Das Studio „Family of the Arts“ hat dafür jetzt eine minimalistisch designte Lösung geschaffen: die Universalfernbedienung in Form eines schwarzen kleinen Würfel. Aktiviert wird dieser durch Berührung. Jede Seite hat verschiedene Funktionen. Durch Anheben und Drehen lassen sich zum Beispiel Musiklautstärke, Helligkeit und Jalousien fernsteuern. Das bringt Smart Homes auf ein ganz neu definiertes Level des Komforts.

Camoji

Gifs lassen sich jetzt auch schnell und einfach mit der Smartphone-Kamera aufnehmen. Die App Camoji macht dies möglich und stellt dazu noch eine Menge Tools und Effekte zur Verfügung. Mit der Anwendung lassen sich kurze Videoausschnitte zu lustigen Gifs machen, welche in verschiedenen Farben abspielen, vorwärts, rückwärts oder in slow motion laufen können. Es lassen sich also mit Leichtigkeit Memes und Reaction Gifs kreieren, die bestimmt für den einen oder anderen Lacher sorgen können. Erst kürzlich hat Lyft Camoji aufgekauft.

Abused Emojis

Die heranwachsende Generation von Kindern wächst mit Smartphones und Emojis auf, fast jedes Gefühl lässt sich mit den gelben Symbolen darstellen. Ob lachen, weinen, glücklich sein, tanzen, es gibt Züge, Tiere, und Sterne. Emojis beschreiben das, was Wörter oft nicht können. Die Abused Emojis sollen Kindern nun helfen, wenn ihnen die Worte fehlen. Die Non-Profit Organisation BRIS hat sie entwickelt, damit Kinder leichter über Missbrauch schreiben können und um die Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen erleichtern zu können. Die Abused Emojis zeigen verschiedene Missbrauchssituationen und Misshandlungen.

Weitere Trends aus der Medien- und Digitalwirtschaft, gibt es in der Rubrik “Case of the Day” bei nextMedia.Hamburg sowie auf Facebook und Twitter. Jeden Monat werden darüber hinaus 25 Trends in dem nextMedia.Kompass Trendreport präsentiert, welcher von nextMedia.Hamburg in Kooperation mit dem Innolab der Hamburg Media School entsteht. Hier findet ihr den aktuellen Report.


Teaser & Image (adapted) by Lily.


CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Trends des Monats – Juni

Screenshot 404Sight (Bild by 404Sight)

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Spiel Illuminus, 404Sight, SnapStram, Kidoodle.TV und den Media Freedom Navigator vor.

Illuminus

Wie viel gibt man wirklich im Internet über sich preis? Den Überblick zu behalten ist schwer. Illuminus gibt dem Nutzer nun eine Analyse seiner Tätigkeiten in den sozialen Netzwerken und resultiert, was das über die Persönlichkeit des Nutzers aussagt. Dabei werden mehrere Bereiche präzise durchleuchtet: Es gibt ein „Personality Assessment“, in dem man seine Persönlichkeit anhand der „Big Five“ dargestellt bekommt, es gibt eine „Financial Risk Evaluation“, welche die Kreditfähigkeit aufzeigt und eine „Health Risk Evaluation“ zeigt dem Nutzer anhand der Daten seine Gesundheitsrisiken auf. Der Service funktioniert dank des „Apply Magic Sauce“-Algorithmus, welcher an der Cambridge University entwickelt wurde.

404Sight

Seit einiger Zeit ist der Begriff „Netzneutralität“ einer der größten politischen Themen. Jetzt gibt es ein Videospiel zum Thema: 404Sight. Hinter der Idee steckt ein Team von Studenten der University of Utah, USA. Im Stil von „Temple Run“ jagt man durch die Level und versucht Fast Lanes zu finden. Diese laden dank der Bandweite Leben und Geschwindigkeit wieder auf. Allerdings versuchen einen Drohnen der Internetprovider durch Drosselung der Geschwindigkeit zu stoppen. Im Kampf gegen diese hat der Spieler eine Geheimwaffe: Das „Ping“, mit dem man die Fast Lanes findet und vielleicht das Internet rettet. Das Spiel ist kostenlos auf Steam verfügbar.

SnapStream

Wie kommen die Macher der „heute-show“ und vieler weiterer Comedy-Serien eigentlich an all die lustigen TV-Clips, die immer wieder eingeblendet werden? Irgendein Mensch schaut sich stundenlang Material an und sucht. Das soll jetzt einfacher werden, dank SnapStream. Der Service des Unternehmen besteht darin, was im TV und in den Social Media läuft aufzunehmen, zu durchsuchen, zu Clips zusammen zu fügen und zu clustern. Dank der US-Regelung, dass Fernsehsendungen untertitelt sein müssen, ist das einfacher. Mittlerweile profitieren einige große Sendungen davon, wie zum Beispiel „The Daily Show“, aber auch das Wahlkampfteam von Hillary Clinten setzt auf den Service.

Kidoodle TV

In Kanada und den USA gibt es einen neuen Video-on-Demand-Dienst: Kidoodle.TV. Dieser ist speziell auf Kinder unter 12 Jahren zugeschnitten und komplett werbefrei. Die Inhalte können von den Eltern bestimmt und eingeschränkt werden, genauso wie die Nutzungszeit. Der Service ist auf verschiedensten Endgeräten verfügbar und bietet über 6.000 Zeichentrick- und Realfilmfolgen an. Allerdings stehen nicht nur die Filme und Serien im Vordergrund, beispielsweise sollen Starts als virtuelle Mentoren Kindern Lust auf zum Beispiel Musik machen.

Media Freedom Navigator

In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat die Deutsche Welle Akademie den Media Freedom Navigator entwickelt. Es gibt verschiedene Indizes, welche die Medienfreiheit verschiedener Länder darstellen, darunter der „Freedom of the Press Index 2015“, der „Press Freedom Index 2015“ der Reporter ohne Grenzen und der „Media Sustainability Index 2015“. In einer übersichtlichen Karte sind diese nach Länder sortiert und mit einem Scoring lassen sich diese dann direkt miteinander vergleichen.

Weitere Trends aus der Medien- und Digitalwirtschaft, gibt es in der Rubrik “Case of the Day” bei nextMedia.Hamburg sowie auf Facebook und Twitter. Jeden Monat werden darüber hinaus 25 Trends in dem nextMedia.Kompass Trendreport präsentiert, welcher von nextMedia.Hamburg in Kooperation mit dem Innolab der Hamburg Media School entsteht. Hier findet ihr den aktuellen Report.


Teaser & Image (adapted) by 404Sight

 

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Trends des Monats Mai

Free Your Data (Bild: Protonet)

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Alexandra von Heyl

Free Your Data (Bild: Protonet)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal das Projekt Free Your Data und Do Not Track und die Asteroid Data Hunter, Curator und Flyp Apps vor.

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Fünf Apps, die das Leben einfacher machen

Die Familonet-Gründer beim Webfuture Award 2014 by Jim Gramming/ nextMedia.Hamburg

Die Standortinitiative für die Digital- und Medienwirtschaft, nextMedia.Hamburg, zeigt fünf Apps, die das Leben einfacher machen sollen.

Die Familonet-Gründer beim Webfuture Award 2014 by Jim Gramming/ nextMedia.Hamburg

Ehrlich gesagt: Es gibt viele Apps. Verdammt viele Apps. Aber welche davon sind im Alltag wirklich nützlich? In den vergangenen Jahren haben sich beim Hamburger Webfuture Award, der aktuell wieder innovative Ideen für digitale Geschäftsmodelle sucht, zahlreiche Startups mit Apps präsentiert. nextMedia.Hamburg, die Standortinitiative für die Digital- und Medienwirtschaft, hat aus dem Teilnehmerfeld der Vorjahre  fünf Apps zusammengestellt, die das Leben einfacher machen – von der Familien-Koordination bis zur intelligenten Beleuchtung.

Familonet: Die Familien-App

Mehr als nur ein Chat-Programm für Familien: Mit Familonet können sich Familienmitglieder automatisch über ihren Standort informieren. Die elterlichen Sorgen um die Sprösslinge sollen dank der App reduziert werden. Die zugehörigen Daten werden auf Servern in Deutschland gespeichert. Mit dieser familienfreundlichen Anwendung gewann Familonet sogar den Webfuture Award 2014.

Stuffle: Die Stöber-App

Ein bisschen ist Stuffle wie der Flohmarkt um die Ecke: Von der bunten Handtasche über die gut erhaltenen Playmobil-Figuren bis zum liebenswerten Schaukelpferd ist alles nur einen Klick entfernt. Und wie auf dem richtigen Flohmarkt darf gefeilscht werden. Stuffle ist übrigens ein Kunstwort aus Stuff und Sale. Seit 2014 gehört der Flohmarkt im App-Format zu ImmobilienScout24.

Veloyo: Die Fahrradreparatur-App

Jeder Radfahrer kennt das Problem: Meistens bockt der Drahtesel, wenn keine Werkstatt in der Nähe ist. Veloyo will das zukünftig ändern und setzt auf die mobile Werkstatt: Über die App können die Probleme beschrieben und der Mechaniker gerufen werden – und der kann gleich die passenden Ersatzteile mitbringen. Da freut sich nicht nur die Umwelt! Wann es in welcher Stadt mit dem Service losgeht, wird im Newsletter der Firma mitgeteilt.

Metafoto: Die Geldverdien-App

Mit dem Smartphone ist es so einfach wie nie, im Vorbeigehen Fotos zu schießen. Dank  Metafoto können diese Schnappschüsse nun sogar Geld bringen. Die Smartphone-App macht die große Nachfrage von Verlagen und Marken nach Fotomaterial transparent und ermöglicht es seinen Usern über so genannte „Missionen“ Auftrags-Fotos zu knipsen. Unter Wahrung der Urheberrechte werden die hochgeladenen Bilder lizenziert und die vorab vereinbarte Vergütung ausbezahlt.

brightup: Die Beleuchtungs-App

Wohnungen werden immer cleverer, auch dank brightup: Die App ermöglicht die Steuerung und Personalisierung der Beleuchtung Zuhause. Und das automatisch! Dazu nutzt brightup Informationen wie etwa die Wetterlage. Dafür müssen nur alle Lampen kabellos angeschlossen werden und schon erledigt die App alles weitere – ganz ohne zusätzliche Programmierung.

Übrigens: Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Webfuture Award endet am 29. April. Gesucht werden auch in diesem Jahr Internet-Gründer mit innovativen Ideen aus der Hamburger Metropolregion.


Teaser und Image by Jim Gramming/ nextMedia.Hamburg


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Die Trends des Monats – April

iSkin (Screenshot by EmbodiedInteraction)

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. Dieses Mal geht es um Magzter, das Startup PayOrShare, Clippet, iSkin und was YouTuber bald im TV machen.

Magzter

Mit über 2.000 internationalen Magazintiteln, wie zum Beispiel “Forbes”, “Glamour”, “Wired” und “GQ”, ist bei Magzter für jeden Geschmack der richtige Titel dabei. Neu ist jetzt Magzter Gold: mit der All-You-Can-Read-Flatrate erhält man von überall Zugriff auf das gesamte Portfolio. Der Zugang kostet 9,99€ im Monat oder 99,99€ im Jahr. Die Magazine können mit der passenden App auch offline gelesen werden. Und wenn einem das Material zum Lesen zur Neige geht, bekommt man neue Magazine passend zu seinem persönlichen Geschmack vorgeschlagen oder kann unkompliziert durch das gesamte Sortiment stöbern.

PayOrShare

Das junge und innovative Hamburger Startup “PayOrShare” hat schon auf der Social Media Week in Hamburg von sich überzeugen können. Die Idee dahinter ist, dass Unternehmen sich die Potentiale des Internet zunutzen machen, um die Reichweite, den Traffic und die Conversion zu steigern. Gleichzeitig kann aber auch mit Micropayments Geld verdient werden. Das funktioniert wie folgt: Das Unternehmen bindet das PayOrShare-System auf ihrer Website ein. Der User kann nun entscheiden, wie er für Rabatte oder Artikel zahlen möchte: Entweder er teilt den Beitrag in Social Media und generiert damit Reichweite und Traffic für das jeweilige Angebot, oder er zahlt klassisch via Micropayments. PayOrShare ist eine einfache Alternative zu zum Beispiel starren Paywalls.

Clippet

Jetzt gibt es die Nachrichten auf die Ohren! Das britische Startup Clippet, selbstbezeichnend die “Frische Stimme der Nachrichten”, wählt die relevantesten nationalen und internationalen Nachrichten aus verschiedenen Themen aus. Aus diesem werden kurze Audio Clips aufgenommen, welche ungefähr eine Minute dauern. Diese kann man sich entspannt zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder Universität anhören. Mit der passenden App geht das auch offline. Außerdem kann man einfach Nachrichten mit Freunden über Social Media teilen. Die Redaktion besteht aus jungen Millennials, genauso wie die Zielgruppe des Unternehmens.

Computer Bild: iSkin

Das lässt die AppleWatch blass aussehen: Informatiker aus dem Saarland versuchen jetzt die Haut des menschlichen Körpers zu einer berührungsempfindlichen Oberfläche zu machen und damit mobile Geräte zu steuern. In speziellen elektrischen Stickern aus Silikon sind leitfähige Elektrosensoren integriert, welche technische Befehle empfangen und ausführen. Der Nutzer kann die Sticker individuell gestalten und die Klebedauer selbst bestimmen, dank des hautfreundlichen und medizinischen Klebers. Damit lassen sich Anrufe entgegen nehmen und die Lautstärke regulieren. Die Sticker lassen sich außerdem einfach zusammenrollen und einstecken. Damit sind Tastaturen auf der Haut ein denkbarer nächster Schritt.

TrendHunter: YouTube im TV

2014 hat Disney die Maker Studios für etwa eine Milliarde US Dollar gekauft. Jetzt macht das Unternehmen sich das Multi-Channel-Network (MCN) zunutzen: Maker soll halbstündige Specials für einige von Disneys Fernsehsender drehen. Bei den Sendern handelt es sich um die US-Varianten des Disney Channel und Disney XD. In diesen Filmen sollen dann bei Maker unter Vertrag stehende YouTube-Stars auftreten. Dabei kann Disney auf mehr als 55.000 Erstellern von Inhalten zurückgreifen. Dadurch ergibt sich außerdem die Möglichkeit, auf lokale Talente zurückzugreifen und den Inhalt dem lokalen Markt anzupassen.

Weitere Trends aus der Medien- und Digitalwirtschaft, gibt es in der Rubrik “Case of the Day” bei nextMedia.Hamburg sowie auf Facebook und Twitter. Jeden Monat werden darüber hinaus 25 Trends in dem nextMedia.Kompass Trendreport präsentiert, welcher von nextMedia.Hamburg in Kooperation mit dem Innolab der Hamburg Media School entsteht. Hier findet ihr den aktuellen Report.


Teaser & Image: “iSkin” (Bild: Oliver Dietze via Universität des Saarlandes)


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Trend des Monats – März

Project Ara Spiral 2 Prototype (adapted) (Image by Maurizio Pesce [CC BY 2.0] via Flickr)

Gemeinsam mit der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor.Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es neue, innovative Medienprojekte, praktische Gadgets oder neue digitale Geschäftsmodelle. Wir stellen euch dieses Mal die Solace Power-Technologie, die neue Virtual Reality App von Facebook, Credibles, den Smartboard-Stift von Equils und Googles neues modulares Smartphone vor.

Solace Power

Die Zukunft gehört dem kabellosen Laden. Jetzt hat Solace Power aus Kanada in Zusammenarbeit mit Boeing eine Möglichkeit gefunden, Drohnen kabellos zu laden, was gerade unbemannten Fluggeräten in Kriegsgebieten, aber auch Amazons Drohnen ganz neue Reichweiten verschaffen könnte. In vielen Industrien hat das Unternehmen sich die Technologie bereits lizenzieren lassen. Solace nutzt eine Resonanz kapazitive Kopplung, welche von den über hundert Jahren alten Experimenten von  Nicola Tesla herrührt. Diese erlaubt eine große Flexibiltät, was Größe und Form des zu ladenden Gerätes angeht. Im Endeffekt muss die Drohne lediglich über eine Art „Platte“ schweben, und wird somit aufgeladen. Letzlich kann somit viel Zeit eingespart werden, weil die Drohnen sich einfach nur regelmäßig über ihre Ladepanel bewegen müssen. An Orten, wie zum Beispiel Lagerhallen, an dem Drohnen regelmäßig dieselben Strecken fliegen, könnte man diese komplett mit den „Platten“ auslegen, und so die Batteriezeit deutlich vergrößern.

Virtual Reality Apps

Vor ungefähr einem Jahr kaufte Facebook für Zwei Milliarden Dollar Oculus, den Hersteller von Virtual Reality-Headsets. Jetzt hat Facebook bestätigt, dass sie eigene Apps für das System entwickeln wollen, um ein ganz neues Erlebnis für den User zu schaffen. Wenn man durch die Oculus sieht, blicke man in die Zukunft, so Facebook Chief Product Officer Chris Cox. Auf Facebook soll man diese Erlebnisse dann in Bildern, Videos und Gedanken teilen können, um somit ein volleres Gesamtbild zu schaffen. Cox erzählt außerdem, dass jeder damit in der Lage sein wird, Virtual Content zu erstellen. Wie genau das allerdings funktionieren wird, verrät Facebook noch nicht. Genauso wird das Datum noch offen gelassen, wann die App Realität wird. Für Facebook ist es entscheidend, durch die Virtual Reality-Headsets die Nutzungsdauer der Plattform für User zu verlängern.

Credibles

Die Crowdfunding Plattform Credibles ermöglicht Kunden, Geld direkt vor Ort in Läden zu investieren, und befriedigt damit das Konsument-Bedürfnis, anderen zu helfen. Das Prinzip dahinter ist simple: Der Konsument kann den örtlichen Händler unterstützen, indem er ihm eine bestimmte Summe zukommen lassen kann. Damit bekommt das Business eher finanzielle Unterstützung von loyalen Kunden, statt sich an Finanzinstitute wenden zu müssen. Die Ladeninhaber können den Investoren auch „Special Deals“ anbieten, wie zum Beispiel Anreize oder Geschenke. Kunden können sich sehr einfach mit Facebook anmelden, mit PayPal zahlen und haben dank der App immer eine Übersicht über ihre aktuellen Investitionen und das aktuelle Guthaben, welches im Prepaid-Prinzip einfach aufgeladen werden kann. Businesses können auch spezielle Deals anbieten, indem sie 10 Prozent an Guthaben dazusteuern, wenn der Konsument eine größere Summe investiert.

Equil

Equil hat einen neuen Smartboard-Stift entwickelt: Durch einen Sensor hält der Stift die Bewegungen fest und transkribiert in Echtzeit die Aufzeichnungen der Meetings- und Brainstorm-Runden. Damit lassen diese sich ganz einfach verschicken und speichern via iCloud, Dropbox und Evernote, und nachträglich auf Laptop, Tablet und Smartphone bearbeitet und angesehen werden. Damit wird die Aufmerksamkeit der Teilnehmer gesteigert und Brainstormen und die daraus folgenden Prozesse vereinfacht für das ganze Team. Die Marker im Equil-Stift lassen sich ganz einfach austauschen, wodurch es kein Problem ist, wenn der Marker mal leer gehen sollte, oder man verschiedene Farben benutzen möchte. Es gibt für iPhone, iPad und Andriod mobile Versionen der zum Stift gehörigen App, und sowohl für Mac als auch für Windows eine Desktop-Version.

Modulare Smartphones

Google hat sein neues Project Ara vorgestellt: Das neue Smartphone-System möchte das Handy „für 6 Milliarden Menschen exklusiv designen“. Das Grundgerüst besteht aus einem Endoskelet, genannt „Endo“. Dieses kann dann mit Modulen ergänzt werden, welcher die meisten Leistungen des Smartphones stellen. Damit kann man frei entscheiden, ob man Wert auf eine hochwertige Kamera, ein Gaming-Handy, eine Akkuleistung, welche über Tage andauert oder andere Möglichkeiten legt. Diese Module können jederzeit an- und abmontiert werden, selbst wenn das Smartphone angeschaltet ist. Durch die individuellen Cover der Module, auch „Shells“ genannt, sieht jedes Handy am Ende anders aus. Das Smartphone wird ein Android Betriebssystem haben, auch wenn betont wird, dass es sich nicht um ein Android- oder Nexus-Phone handelt. Noch in 2015 sollen die ersten Testgeräte erscheinen.

Weitere Trends aus der Medien- und Digitalwirtschaft, gibt es in der Rubrik “Case of the Day” bei nextMedia.Hamburg sowie auf Facebook und Twitter. Jeden Monat werden darüber hinaus 25 Trends in dem nextMedia.Kompass Trendreport präsentiert, welcher von nextMedia.Hamburg in Kooperation mit dem Innolab der Hamburg Media School entsteht. Hier findet ihr den aktuellen Report.


Image (adapted) „Project Ara Spiral 2 Prototype“ by Maurizio Pesce (CC BY 2.0)


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Die Trends des Monats – November

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, präsentieren wir euch ausgewählte Trends des Monats. // von Lukas Menzel

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Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch dieses Mal ein Bitcoin-WIFI System, die interaktive Radioshow Crowdstory, das neue Crowdsourcing Projekt der New York Times, Madision, das werbefreie, digitale Magazin Latterly und das soziale Netzwerk Tsu vor.

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Hamburg, meine Startup-Perle

Dynamisch und vielfältig zeigt sich die Hamburger Start-Up Szene auf der diesjährigen Verleihung des Webfuture Awards im neuen Betahaus 2.0 in Hamburg. // von Florian Ertel

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Wer an deutsche Startup Unternehmen denkt, denkt zu allererst an Berlin. Millionenschwere Exits sprechen eine deutliche Sprache und schnell geraten vermeintlich kleinere Metropolen ins Hintertreffen. Auch Städte wie Frankfurt, München oder Hamburg verfügen über eine junge, vielversprechende Gründerszene – man muss ihnen nur eine Chance geben. Netzpiloten.de hat sich auf der diesjährigen Verleihung des Webfuture Awards in Hamburg einmal umgesehen. Weiterlesen »

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