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Die Smartphone-Trends 2019: Falten, Löcher und immer mehr Linsen

Das Huawei Mate X: Faltbare Smartphones sind einer der Smartphone-Trends 2019

Das Jahr 2019 nimmt langsam Fahrt auf. Viele große Hersteller haben bereits ihre Flaggschiff-Smartphones für dieses Jahr ins Rennen geschickt, andere stehen kurz vor der Präsentation. Mit dabei sind auch die ganz Großen, wie Samsung und seine neue Galaxy-S10-Serie oder etwa Huawei mit der aktuellen Mate 20-Reihe, sowie dem faltbaren Modell Huawei Mate X. Doch auch weitere namhafte Hersteller haben ihr Smartphone-Portofolio für 2019 bereits aktualisiert. So zeigt sich mittlerweile, was die Smartphone-Trends 2019 sind. Wir zeigen euch, mit welchen Features euer Smartphone gerade voll im Trend liegt.

1. Falten sind jetzt In: Der Vormarsch der Foldables

Lange wurde getüftelt und nun scheinen die ersten Hersteller damit in den Startlöchern zu stehen. Die Rede ist hier von faltbaren Smartphones, die wohl den fortschrittlichsten unter den Smartphone-Trends 2019 darstellen. In den vergangenen Monaten kamen immer wieder neue Patente und Informationen unterschiedlichster Hersteller in dieser Richtung ans Licht. Zudem durften wir ganz zu Beginn des Jahres auch einen Blick auf die ersten Prototypen werfen. Den Anfang machte zur Überraschung ein eher kleiner Hersteller auf der CES 2019 in Las Vegas. Das Royole FlexPai war der Aufmerksamkeits-Magnet auf der Technikmesse im Januar. Doch nicht lange danach zeigten auch Samsung und Huawei ihre faltbaren Smartphones – und zwar auf dem MWC 2019 in Barcelona. 

Der Smartphone-Trend 2019: Faltbare Smartphones
Einmal aufgeklappt, einmal zusammengefaltet: Das Huawei Mate X. Image by Huawei

Sowohl das Samsung Galaxy Fold als auch das Huawei Mate X besitzt eine Faltstelle, mit der sich das Display auf eine Tablet-Größe ausklappen lässt. An dieser Stelle ist das Display, dessen Panel auf der OLED-Technologie beruht, so flexibel, dass es den Faltvorgang zulässt. Gleichzeitig ist es bislang auch noch die größte Schwachstelle des innovativsten Smartphone-Trends 2019. Die größte Herausforderung für die Hersteller wird es sein, dass sich über die Zeit keine Dellen, Wellen oder sogar Bruchstellen im Display bilden.

Auch LG und Motorola haben Geräte dieser Art geplant. Zusätzlich ist der chinesische Hersteller Xiaomi hier ebenfalls auf dem Vormarsch. Einige Patentskizzen zeigten auch bereits Smartphones, die über zwei Faltstellen verfügen. Es bleibt also spannend, wie es mit faltbares Smartphones weitergeht. Denn bislang handelt es sich dabei um eine äußerst kostspielige Angelegenheit. Über 2.000 Euro wird das Huawei Mate X kosten. Es scheint also noch ein weiter Weg zu sein, bis faltbare Smartphones zum Alltag werden könnten.

2. Smartphones haben nun Löcher

Auf dem Weg zu immer mehr Display für das Smartphone wurde 2017 durch das iPhone X die Notch besonders populär. Die Einkerbung am oberen Displayrand beherbergt in den meisten Fällen mindestens die Frontkamera und einige Sensoren bzw. den Frontlautsprecher. Daneben ist dann mehr Platz für das Display. Doch hier scheiden sich die Geister. Während es die einen modern finden, ist die Notch für andere einfach nur hässlich. Und so wie es scheint, soll der 2017-er Smartphone-Trend nur eine Übergangsphase auf dem Weg zu einer höheren Screen-to-Body-Ratio gewesen sein. Denn derzeit sieht das Ganze in diesem Jahr schon wieder ganz anders aus. Zu den Smartphone-Trends 2019 zählt nämlich unter anderem die Loch-Notch.

Einer der Smartphone-Trends 2019: Die Loch-Notch
Das Honor View 20 mit kleiner Loch-Notch. – Image by Honor

Honor war mit dem View 20 hier am schnellsten, doch auch Samsung zog zügig mit seiner aktuellen Galaxy S10-Serie nach. Sowohl der chinesische Hersteller als auch das südkoreanische Unternehmen haben ein Loch in das Display ihrer Smartphones gestanzt. Die Frontkamera wird erstmals vollständig vom Bildschirm umrandet.

Doch so richtig los sind wir die Notch damit nicht. Wieder gibt es am oberen Displayrand etwas, dass das Bild „stört“. Deswegen zeigen sich immer wieder neue Varianten, wie beispielsweise ausfahrbare Frontkameras oder Smartphones, wie das Nubia X, mit einem zweiten Display auf der Rückseite. Für 2019 heißt der Smartphone-Trend also weiterhin Notch – nur in Loch-Form. Es bleibt jedoch spannend zu sehen, was 2020 auf uns wartet.

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3. Mehr ist mehr? Die Zahl der Kameralinsen steigt

Erst zwei, dann drei, dann vier und nun sogar fünf?! 2019 hat mehr Smartphone-Kameras im Gepäck, als jemals zuvor. Und das kommt nicht von ungefähr. Spätestens seit dem Erfolg des Huawei P20 Pro mit Triple-Kamera, setzen immer mehr Hersteller auf „Mehr ist mehr“. So zeigte uns Samsung mit dem Galaxy A9 bereits vier Linsen für die Hauptkamera in der Mittelklasse. Markeninhaber HMD Global setzt mit dem Nokia 9 PureView nun einen drauf und präsentiert ein Smartphone mit Penta-Kamera. Es macht fast den Anschein, als habe die Dual-Kamera ausgedient. Mindestens drei Linsen sollten es nun schon sein. Deswegen macht die Triple-Kamera auch einen weiteren der Smartphone-Trends 2019 aus. 

Smartphone-Trends 2019: Mehr Kameralinsen
Das Nokia 9 PureView kommt mit ganzen fünf Kameras auf der Rückseite. Image by Jessica Julia Mrzik

Besonders Huawei scheint seit seinem P20 Pro hier ein Erfolgskonzept zu sehen. Deswegen stellte der chinesische Hersteller ebenfalls seine aktuellste Flaggschiff-Serie Mate 20 Pro mit einer Drei-Linsen-Kamera vor. Und auch neue P30-Reihe verfügt über drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten. Im P30 Pro ist sogar eine vierte Kamera, die aber nur Abstandsinformationen misst. Zusätzlich präsentierte Samsung auch seine aktuellen Flaggschiffe Galaxy S10 und Galaxy S10+ mit Triple-Kamera.

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4. Fingerabdrucksensor im Display

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist mittlerweile zur Standard-Ausstattung eines Smartphones geworden. Für Home Buttons à la iPhone 8 und Co. ist frontseitig einfach kein Platz mehr. Doch für den nächsten Smartphone-Trend 2019 verschwindet der Fingerabdrucksensor wieder von der Rückseite – und wandert zurück nach vorne. Doch diesmal integrieren ihn die Hersteller direkt unter das Displayglas. Das OnePlus 6T war Ende 2018 das erste erhältliche Mainstream-Smartphone mit so einer Komponente. Weitere Hersteller folgten. Der In-Display-Fingerabdrucksensor ist geboren und ist ganz eindeutig einer der Smartphone-Trends 2019.

So setzt Huawei für seine aktuellen Top-Modelle Mate 20 Pro und P30 Pro auf einen Fingerabdruckscanner unter dem Display. Und auch Tochterunternehmen Honor verbaut den Fingerabdrucksensor im aktuellen Flaggschiff View 20 unter dem Display. Bei beiden Modellen gibt es jedoch kritische Stimmen, was die Zuverlässigkeit der optischen Scanner anbelangt. Zu langsam, zu ungenau. Genau hier will Samsung mit seiner Galaxy S10-Reihe Abhilfe schaffen. Denn im Galaxy S10 und Galaxy S10+ kommt zum ersten Mal ein Ultraschall-Fingerabdruckscanner unter dem Display zum Einsatz. Dieser soll nicht nur zuverlässiger und schneller arbeiten. Auch feuchte, schmutzige oder eingecremte Finger sollen damit kein Problem mehr darstellen. Die Technologie, die von Qualcomm stammt, hat dem In-Display-Fingerabdrucksensor somit einen Schub verpasst und macht ihn zurecht zum Smartphone-Trend für 2019.

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5. Sound-On-Display: Wenn das Display zum Lautsprecher wird

Doch nicht nur der Fingerabdrucksensor findet mittlerweile unter dem Display Platz. So wie es scheint, ist 2019 das Jahr, in dem das Display viele neue Aufgaben erhält. Denn nun kann es sogar Musik abspielen. Es ist einer der etwas kleineren Smartphone-Trends 2019, doch das Interesse wächst: Sound-On-Display. Den Anfang machte das Xiaomi Mi Mix 2, das über eine piezoelektrische Klangübertragung verfügt. Doch auch LG zieht mit seiner „Crystal Sound Display“-Technologie im neuen LG G8 ThinQ nach, Huawei nennt das im P30 Pro „Akustik-Display-Technologie“. Das Display des Smartphones ist in der Lage, eine Lautsprechermembran zu simulieren und so Akustik an die Umgebung abzugeben. Für uns bedeutet das dann, dass wir diese Schwingungen als Sound wahrnehmen. 

Zunächst wurde auch vermutet, dass Samsung für die Galaxy-S10-Serie diesen Ansatz verfolgt. Doch das südkoreanische Unternehmen hat sich hier für einen schmalen Frontlautsprecher zwischen Display und Gehäuserand entschieden. Dennoch sehen wir hier das Potential, zukünftig noch mehr Screen-to-Body-Ratio heraus zu holen. 

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6. Der neue Netzstandard: 5G-Smartphones häufen sich

Last but not least ist 5G einer der Smartphone-Trends 2019. Der neue Netzstandard ist mittlerweile in aller Munde und war auf dem MWC 2019 das große Thema. Damit soll künstliche Intelligenz, wie sie bereits in einer Vielzahl von Smartphones eingesetzt wird, erst seine volle Wirkung entfalten können. Von einer stabileren und schnelleren Netzwerk-Infrastruktur soll zudem die rasend fortschreitende Digitalisierung profitieren. Deswegen zeigten erste Hersteller bereits 5G-Smartphones, die sie in ihr Portfolio aufgenommen haben. Mit darunter ist das Galaxy S10 5G, das in dieser Variante den neuen Netzstandard unterstützt. Auch das faltbare Huawei Mate X kommt mit 5G-Unterstützung. Den Anfang machte jedoch Motorola mit seinem Moto Z3 – dank Moto Mod. Dabei handelt es sich um ein Ansteckmodul, das separat erworben und an das Smartphone angedockt werden kann. Voraussetzung dafür ist natürlich ein vorhandener 5G-Ausbau. Und wie es damit in Deutschland voran geht, wird die Zeit zeigen.

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Images by Huawei, Honor, Jessica Julia Mrzik

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Huawei Mate X: 5G Falt-Smartphone für 2299 Euro!

Nachdem der eher unbekannte, chinesische Hersteller Royole den Startschuss abgefeuert hat, legen nun auch die großen Hersteller nach. Erst kürzlich kündigte Samsung sein Galaxy Fold an, jetzt setzt Huawei bereits nach. Auf dem Mobile World Congress (MWC) wurde das Foldable Huawei Mate X vorgestellt. Das Mate X setzt neben dem faltbaren Display auf High-End-Technologie. Herausgekommen ist das bislang teuerste Smartphone der Welt.

Richard Yu, CEO von Huawei CBG äußert sich zum neuen Flaggschiff: „Der revolutionäre Form-Faktor des Huawei Mate X wurde durch Huaweis unermüdlichen Einsatz in Forschung und Entwicklung erreicht. Es spiegelt eine Reise in neue Gefilde wieder. Als eine neue Art der Smartphones, kombiniert das Huawei Mate X 5G, einen faltbaren Bildschirm, KI und eine völlig neue Art des Interfaces, um Konsumenten eine noch nie dagewesenen Nutzererfahrung zu bieten.“

Revolution des Phablet

Mit allgemein immer größeren Smartphones, ist der Begriff Phablet fast schon wieder aus der Mode geraten. Für das Huawei Mate X ist es jedoch einfach das passendste Wort. Das faltbare OLED-Display bringt es schon zusammengefaltet auf 6,6 Zoll auf dem Hauptdisplay, sowie 6,4 Zoll auf der Rückseite. Die ungleiche Größe entsteht durch eine Wulst am rechten Rand des Geräts mit der die linke Hälfte beim Zusammenklappen abschließt.

Ausgeklappt kommt das Huawei Mate X sogar auf eine Größe von 8 Zoll, bei 2.480 x 2.200 Pixeln. Im Gegensatz zum Galaxy Fold verzichtet Huawei zudem auf eine deutliche Kante. Die zuvor erwähnte Wulst bietet außerdem mehr Griff, wenn das Gerät ausgeklappt ist. Der „Falcon Wing“ getaufte Klapp-Mechanismus soll Technologie und Ästhetik auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Aufgeklappt ist das Display 5,4 mm dünn, zusammengeklappt bringt es das Mate X auf 11 mm.

5G und ein geteilter Akku

Auch hinter dem Display lässt Huawei sich nicht lumpen. Mit dem Ziel die Tür zum Smart Living zu öffnen, kommt das Huawei Mate X bereits mit 5G auf den Markt. Der neue Mobil-Standard kann also kommen. Das im Januar erst vorgestellte Balong-5000 5G-Modem wird zusammen mit einem leistungsstarken Kirin 980 verknüpft.

Damit dieses Powerhouse auch genug Saft hat, setzt der chinesische Hersteller auf einen zweigeteilten Akku – einen je Displayhälfte. Zusammen bringt es der Akku auf eine stolze Kapazität von 4.500mAh. Mit Huawei Super Charge braucht der Akku lediglich 30 Minuten, um wieder auf 85 Prozent zu laden.

„Nur“ drei Kameras

Im Vergleich zur Samsung-Konkurrenz ist Huawei fast schon sparsam und stattet das Mate X mit nur drei Leica-Kameras aus. Eine Unterscheidung in Vorder- und Rückkameras fallen durch das faltbare und damit beidseitig nutzbare Design weg. Alle drei Kameras sind in der Wulst des Smartphones untergebracht.

Besonders praktisch: Zusammengefaltet zeigt das Huawei Mate X auf beiden Seiten eine Vorschau, sodass sich auch das Motiv entsprechend sehen und darauf reagieren kann.

Preis und Release

Das Huawei Mate X soll Mitte 2019 mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher für 2299 Euro auf den Markt kommen. Damit ist das Huawei Mate X das teuerste Smartphone der Welt.

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Images by Huawei

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MWC 2018: Darauf freuen sich die Netzpiloten in Barcelona

Teaser-MWC2018

Mit dem Mobile World Congress in Barcelona steht Ende Februar traditionsgemäß die weltweit größte Mobilfunkmesse vor der Tür. Wir sind in diesem Jahr vor Ort und berichten über die neuesten Produkte und Trends aus der mobilen Welt. Was können wir auf dem MWC 2018 erwarten? Worauf freuen wir uns am meisten?

Samsung präsentiert seine neuen Flaggschiffe

Bereits vor dem offiziellen Start des MWC 2018 am 26. Februar stellt der koreanische Elektronikhersteller Samsung mit dem Galaxy S9 und S9+ seine neuen High-End-Geräte vor. Die Einladung mit dem Titel “The Camera. Reimagined.” (zu deutsch: “Die Kamera. Weiter gedacht”) deutet auf Smartphones mit speziellen Kamera-Features hin. So soll die Blende variabel sein und bei schlechten Lichtbedingungen für bessere Fotos sorgen. Das wäre eine große Neuheit. Anders als klassische Kameras, bieten Smartphones nur eine fixe Blendenöffnung. Dadurch können Smartphone-Fotografen Belichtung und Schärfentiefe bisher nur eingeschränkt variierten. Außerdem sollen die kommenden Galaxy-Geräte über einen neuartigen Bildsensor aus Samsungs Baureihe Isocell verfügen, der Zeitlupenaufnahmen in FullHD-Auflösung mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde ermöglicht. Hingegen in Sachen Design zeigen bei Leaker Evan Blass vorab veröffentlichte Bilder kaum Änderungen. Der Hersteller setzt weiterhin auf ein abgerundetes Display. Unter der Haube dürfte sich mit dem Exynos-9-Prozessor wieder eine leistungsstarke Eigenentwicklung befinden. Auch die im Galaxy S8 nicht überzeugende Künstliche Intelligenz, die auf den Namen Bixby hört, dürfte bei den neuen Smartphones an Bord sein. Dass Samsung ihren Funktionsumfang endlich aufbohrt, ist zu erwarten.

Das Samsung Galaxy S9 (Plus) kommt voraussichtlich in drei verschiedenen Farben. Image by Evleaks

Huawei, LG und HTC kneifen, Outdoor-Phones im Kommen

Während HTC seit mehreren Jahren sein neues Flaggschiff auf einem späteren, gesonderten Event vorstellt, haben sowohl Huawei als auch LG Electronics ihre Präsentationen kurzfristig verschoben. Beide Hersteller fürchten wohl, angesichts von Samsungs Medienmacht zu kurz zu kommen. Der chinesische Hersteller Huawei plant ein eigenes Event Ende März in Paris. Dort und nicht in Barcelona wird er voraussichtlich den Nachfolger des P10, das Huawei P20, veröffentlichen. LG verschiebt die Vorstellung wohl auch aufgrund von Entwicklungsproblemen gar in den April. Trotzdem sind die Unternehmen vor Ort in Barcelona und haben die ein oder andere Neuigkeit dabei. Bei LG Electronics erwarten wir ein V30, dessen Kamera-Software mit Künstlicher Intelligenz aufgerüstet wird. Vision AI heißt das Konzept, das die Motiverkennung verbessern soll.  Auch Huawei hält ein Presse-Event ab. Dort werden wir voraussichtlich neue MateBooks zu Gesicht bekommen. Ich selbst werde zudem den beiden aufstrebenden Smartphone-Herstellern Crosscall und RugGear einen Besuch abstatten. Beide Unternehmen machen durch robuste Outdoor-Telefone auf sich aufmerksam, die noch über den IP-Standard gar aufwendigen Militärstandards standhalten sollen. Was die Geräte sonst so auf dem Kasten haben und welche Schwierigkeiten bei der Entwicklung auftreten, versuche ich für euch herauszufinden.

Augmented Reality und Virtual Reality im Aufschwung

Auch die erweiterte und virtuelle Realität wird auf dem MWC 2018 in Barcelona eine wichtige Rolle spielen. Ich werde einen Blick auf die im Rahmen der CES in Las Vegas vorgestellte HTC Vive Pro werfen können und einen Erfahrungsbericht liefern. Neben der Hardware stehen zudem clevere Software-Applikationen im Fokus. Auch wenn Apple selbst nicht vertreten ist, zeigen App-Entwickler Lösungen für das ARKit.

Mit der Vive Pro zeigt HTC ein hochimmersives VR-Headset. Image by HTC

MWC 2018 zeigt, welche Möglichkeiten 5G-Mobilfunk bietet

Besonders interessant für technische Anwendungen dürften die Entwicklungen rund um den neuen Mobilfunkstandard 5G sein. Er zeichnet sich nicht nur durch schnelle Übertragungsraten, sondern auch durch kurze Reaktionszeiten aus. Hier haben wir bereits die wichtigsten Eckpunkte dazu zusammengefasst. Auf der Fachmesse MWC 2018 zeigen Netzanbieter und Chiphersteller wie Intel das Potential des neuen Standards. Sie geben einen Ausblick auf kommende Anwendungsfelder. Für uns Endverbraucher dürften etwa autonomes Fahren oder die kabellose Virtual-Reality-Technologie von Interesse sein. Wenn ihr zu den ersten gehören wollt, die von den MWC-News erfahren folgt uns auf Twitter und Facebook. Samsung Galaxy S8 bei Amazon aussuchen (Provisons-Link) LG V30 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link) Huawei P10 bei Amazon aussuchen (Provisions-Link)

Dieser Artikel erschien zuerst auf Netzpiloten Android.


Images by GSMA, Evleaks & HTC, Teaser Image adapted by Jonas Haller


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  • 5G t3n: Bund: Deutschlandweites 5G-Netz bis 2025: Das 5G Netz soll bis 2020 in Deutschland Marktreif sein, bis 2025 flächendeckend, das hat das Bundeskabinett diese Woche beschlossen. Alexander Dobrindt, Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur betonte, dass Deutschland Leitmarkt werden solle. 5G-Netz soll schnellere Datenverbindungen auch für selbstfahrende und computergesteuerte Autos ermöglichen- Ausgebaut werden soll das Netz mit bestehenden Leitmasten und einem ausbau von einem flächendeckenden Glasfasernetz.

  • WAHLKAMPF sueddeutsche: Können Parteien mit personalisierter Werbung die Wahl manipulieren?: Dass soziale Medien in der Politik eine immer größere Rolle spielen hat schon der Wahlsieg von US-Präsident Trump. Nun fragen sich viele, ob die Daten von Facebook und co. wirklich für Wahlmanipulation genutzt wurden oder genutzt werden können. Werbeanzeigen können gezielt auf bestimmte Zielgruppen aufgespielt werden und sie so manipulieren. Nun stellt sich die Frage ob auch deutsche Parteien in Bezug auf die anstehende Bundestagswahl vermehrt den Weg über Facebook nutzen, um gezielt Werbung über diese so genannten „dark adds“ zu machen.

  • HYPERLOOP wired: Hyperloop’s first real test is a whooshing success: Elon Musk’s Vision des Hochgeschwindigkeits-Transrapids “Hyperloop” könnte wahr warden. Das Unternehmen meldete den ersten erfolgreichen Test in Echtgröße in Nevada. Die Bahn erreichte in der nahezu Vakuumröhre ungefähr 112 km/h. Ein Teilerfolg, da die Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 1120 km/h verspricht. Getestet wurden vorerst nur Antrieb, Bremsen und das freie Schweben auf dem Luftkissen, welches die Bahn fortbewegen soll. Das Unternehmen stellte ebenfalls einen Plan für das Design des Personenzugs vor. Das Nächste Ziel sei nun 400 km/h zu erreichen

  • AUTONOMES FAHREN heise: Kalifornien wird fahrerlose Autos genehmigen: Der amerikanische Staat Kalifornien wird den Regelbetrieb selbstfahrender und sogar fahrerloser Autos ohne unabhängige Sicherheitstests genehmigen. Pläne für die Änderungen der Bestimmungen seien seit Jahren in Arbeit. Die jährliche Testgebühr für Unternehmen solle deutlich angehoben werden, Unfälle müssen dafür nur noch der Behörde gemeldet werden, wenn es zu keiner Kollision gekommen ist. Sollten Passagiere auf den Testfahrten transportiert werden, müssen diese Fahrten kostenlos sein.

  • CROWD-LOGISTIK gruenderszene: Auf dem Weg in den Urlaub noch schnell ein Päckchen ausliefern: Das Berliner Start-Up CoCarrier vermittelt über ein Netzwerk Urlauber und Geschäftsreisende Pakete von anderen Privatpersonen mit an ihr Ziel nehmen. Für Versender soll das günstiger sein, als der lange Weg. Über eine App kann man die Lieferung nachverfolgen und die Lieferungen sind bis zu einem Wert von 500 Euro versichert. Vom Netzwerk wird durch verifizierte Profile und einer verpflichtenden Angabe, was das Paket beinhaltet, gewährleistet, dass keine verbotenen Gegenstände verschickt werden.

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CeBIT 2017: Das kann 5G, das Mobilfunknetz der Zukunft

Teaser-5G-Roboter-Vodafone

Seit mittlerweile 2011 ist LTE, das wir landläufig auch als 4G bezeichnen, verfügbar. Inzwischen wird es seit rund drei Jahren von nahezu allen Mobilgeräten unterstützt. Daher ist das für die Ingenieure Grund genug an ein Upgrade zu denken. Mit 5G soll ab 2020 die nächste Evolutionsstufe des mobilen Internets an den Start gehen. Dann soll sie Anwendungen wie hochauflösende VR-Spiele, autonomes Fahren und andere Connected Devices auf ein neues Level heben. Profitieren werden wir Endkonsumenten auch von einer noch nie da gewesenen Netz-Performance von Smartphone, Tablets und Co. Ich verrate euch die wichtigsten Eckdaten zu den Plänen der Netzbetreiber.

5G bringt mehr Speed und geringere Latenz

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Entwurf IMT-2020 die Anforderung für die ersten 5G-Systeme festgelegt. Sie sollen im Laufe des Jahres 2020 erscheinen. Demnach sollen dem Endgerät und damit dem Nutzer eine maximale Bandbreiten 20 Gbit/s im Download und 10 GBit/s im Upload zur Verfügung stehen. Minimal kommen 100 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream beim Kunden an. Zum Vergleich: Beim aktuellen Netzstandard LTE(-Advanced) beträgt die maximale Download-Bitrate 300 Mbit/s bis 4 GBit/s. Die Uploadrate liegt bei maximal 1 GBit/s.

Viel wichtiger für Anwendungen wie das autonome Fahren sind allerdings die Latenzzeiten, also die Verzögerung zwischen Eingabe und Reaktion. Diese soll sich für Smartphone- und Tabletnutzer im Bereich von lediglich 4 Millisekunden bewegen. Um sogenannte Ultra-Reliable and Low Latency Communications (URLLC) bei selbstfahrenden Autos zu gewährleisten, wird eine Reaktionszeit von maximal einer Millisekunde angestrebt.

Gleichzeitig unterstützt der Netzstandard 5G bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer. Das entspricht einer rund 1000fach höheren Kapazität als mit 4G. Auch Cellroaming wird in Zukunft deutlich flüssiger und schneller vonstatten gehen. Das dürfte eine bessere Datenübertragung ermöglichen, wenn man – zum Beispiel als Bahnfahrer von Mobilfunkzelle zu Mobilfunkzelle springt. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die verringerte Energieaufnahme: Mobilfunkanbieter rechnen mit 90 Prozent weniger Stromverbrauch je Mobildienst.

Telekom und Vodafone pushen Internet der Dinge

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Telekom zeigt auf der CeBIT die Möglichkeiten des 5G-Netzes mithilfe eines Roboters. Foto by Berti Kolbow-Lehradt

Auf der gerade stattfindenden Branchenmesse CeBIT in Hannover zeigt der Mobilfunkanbieter Telekom bereits einige Anwendungsfelder für das 5G-Netz. Es wird zuerst in der Industrie und an Flughäfen zum Einsatz kommen. Ein aufgebauter Industrieroboter demonstriert unter anderem die stabilen Reaktionszeiten von exakt acht Millisekunden.

Auch Vodafone zeigt ein Showcase zur Mensch-Maschine-Interaktion, das gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wurde. Der schnelle humanoide Roboter Pepper reagiert – ähnlich des menschlichen Nervensystems – in Echtzeit. Damit ist er rund tausendmal schneller als aktuelle Modelle. Das Konzept soll etwa bei der Bergung von Erbeben- oder Lawinenopfern zum Einsatz kommen.

5G ist für Privatkunden Zukunftsmusik – und könnte teuer werden

Wer sich nun auf erste Gadgets freut, der muss leider enttäuscht werden. Denn nachdem Ende des Jahres die Rahmenbedingungen feststehen sollen, folgt danach die Entwicklung von geeigneter Hard- und Software. Dabei stehen nicht nur passende Empfangs- und Verarbeitungsgeräte, sondern auch Sender im Fokus der Ingenieure. Wie auch beim 4G-Ausbau sind in erster Linie Industrie und öffentliche Einrichtungen an Ergebnissen interessiert. Deshalb dürften Blüten zunächst in den Maschinenhallen und Stadtzentren dieser Welt zu finden sein. Auch Fahrzeuge und der Straßenverkehr im Allgemeinen werden vom neuen Netzstandard zuerst profitieren.

Erst in der nächsten Ausbaustufe werden Kunden auch direkt 5G-Produkte für Anwendungen in der Augmented Reality oder Virtual Reality vorfinden. Denn dank der Rahmenbedingungen sollen sie für eine komplett neue Nutzererfahrung sorgen. Auch die Drohnentechnik wird sich durch das neue Mobilfunknetz rasant weiterentwickeln. Wie sich die neuen Geräte preislich von aktuellen Produkten unterscheiden werden, lässt sich momentan schwer abschätzen. Fakt ist, dass die Entwicklung und der Ausbau des 5G-Standards und der zugehörigen Glasfaser-Infrastruktur deutliche Kosten nach sich ziehen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image by Vodafone, Image Robot by Berti Kolbow-Lehradt


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  • NETZSTANDARD heise: 5G: Das Rennen ist eröffnet: Der letzte Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat gerade erst stattgefunden. Die Rede war dabei auch der nun beginnende Standardisierungsprozess rund um 5G-Netze. Mitte 2018 soll das erste Standardpaket fertig sein, damit die ersten Netze wie geplant 2020 live gehen können. In Deutschland seien dafür Investitionen von 100 Milliarden Euro zum Ausbau geplant.

  • SPEICHERTECHNIK t3n: Speicher-Virtualisierung: Alles, was du über Software-defined Storage wissen musst: Software-defined Storage (SDS) steht in der IT-Branche hoch im Kurs. Vereinfacht gesagt beschreibt der Begriff die Möglichkeit, die unterschiedlichen Datenträger und Speichersysteme im Unternehmen mit einer zentralen Software-Lösung verwalten zu können. Hier werden euch Konzepte und Technologien vorgestellt und erklärt, wie Unternehmen von diesem innovativen Storage-Konzept profitieren können.

  • FACEBOOK thenextweb: Facebook launches its first real VR app for 360 photos and videos: Heute veröffentlicht Facebook seine erste App zum schauen von 360-Grad-Videos in der virtuellen Realität, Facebook 360. Die VR-Funktion ist derzeit nur über Samsung Gear VR möglich. Allgemein ermöglicht die App zudem einen geordneteren Video-Feed auf Facebook, die sonst im regulären Feed durch anderen Content untergehen würden. 

  • SNAPCHAT theguardian: Snapchat raises eyebrows with Women’s Day filter that lightens Frida Kahlo’s skin: Wer sich am vergangenen Tag in diversen Social-Media-Kanälen bewegt hat ist wohl kaum um einen Hashtag oder dessen diverse Variationen herumgekommen: #womensday. Auch Snapchat hat zur Feier des Tages drei Filter herausgebracht, um einflussreiche Frauen aus der Geschichte zu würdigen wie beispielsweise Marie Curie. Das ging aber laut Meinungen aus dem Netz gehörig nach hinten los.

  • KI googlewatchblog: Google Cloud Video API: Künstliche Intelligenz kann jetzt auch Objekte in Videos erkennen: Bei der Google-Bildersuche wird schon seit Jahren auf Algorithmen gesetzt, um Objekte in Bildern zu erkennen, was auch mittels eine Chrome Extension auf Facebook ausprobiert werden kann. Im bewegten Bild gestaltet sich dies logischerweise schwieriger. Das war jahrelang eine große Herausforderung, aber jetzt will Google entscheidende Fortschritte gemacht haben. 

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5 Lesetipps für den 10. Dezember

In unseren Lesetipps geht es heute um das europäische Urheberrecht, Berlin als digitale Stadt, Gehirnimpulse und Autos, Amblyz-Brillen und den Familientarif bei Google Play Musik. Ergänzungen erwünscht.

  • URHEBERRECHT Süddeutsche.de: EU-Kommission plant neues europäisches Urheberrecht – Digital: Einheitliches Urheberrecht für Europa? Die EU-Kommission hat ihre Pläne für eine Veränderung bezüglich des derzeitig unterschiedlich geregelten Urheberrechts in den verschiedenen europäischen Ländern vorgestellt. Eine Vereinheitlichung soll bis 2017 umgesetzt werden. In einer vorgestellten Verordnung wird verlautet, dass Geoblocking abgeschafft werden soll. Für Nutzer, die in Deutschland online Filme, Musik oder Ähnliches kaufen, wird es dann die Möglichkeit geben, diesen Inhalt auch im EU-Ausland zu nutzen.

  • BERLIN Golem.de: Digitale Hauptstadt: Berliner Bürgermeister will ein 5G-Testnetz: Berlin möchte digitale Hauptstadt werden. Bürgermeister Michael Müller sieht als einen Teil der 10-Punkte-Agenda das Testen eines 5G Mobilfunknetzes vor. Dies sei ein wichtiger Bestandteil für Unternehmen und Einrichtungen, um die Entwicklung von Produkten voranzuschreiten. Nach einer Testphase in Gebieten wie unter anderem dem Cleantech-Businesspark Berlin-Marzahn und des ehemaligen Flughafens Tempelhof, soll das Netz auf die gesamte Stadt verteilt werden.

  • GEHIRNIMPULSE t3n: Denken statt lenken: Wissenschaftler steuern Auto nur mit ihren Gedanken: Durch die Kraft der Gedanken. Die Idee von selbstfahrenden Autos findet bereits durch Google, Tesla und Toyota und weiteren, den Versuch der Umsetzung. In China sind Wissenschaftler noch einen Schritt weiter gegangen und haben eine Technologie entwickelt, mit der selbstfahrende Autos nicht ausschließlich von einer Software gesteuert werden. Der Prototyp beinhaltet eine sechszehn EEG-Sensoren ausgestattete Kopfbedeckung in Verbindung mit einem Computer und lenkt das Fahrzeug nur durch Gehirnimpulse. Natürlich fehlt noch viel, um diese Technik auszureifen und auf den Markt zu bringen. Für Menschen mit Behinderung könnte die ausgereifte Technik eine Bereicherung sein.

  • AMBLYZ-BRILLEN heise online: Sehschwäche bei Kindern: Eine elektronische Brille soll helfen: Amblyz-Brillen sollen Kindern mit Sehschwäche helfen. Man kennt das aus seiner Kindheit, manche Kinder im Kindergarten mussten dauerhaft dieses Pflaster über dem einen Auge tragen. Grund dafür ist die Sehschwäche mit dem Namen Amblyopie, bei der das Sehsystem auf dem einen Auge unterentwickelt ist. Wissenschaftler haben jetzt eine LCD- Brille entwickelt, welche durch die Kombination von Korrektur der Sehkraft und die Verdeckung, die traditionelle Methode mit Pflaster und Augentropfen ersetzen soll. Eine Studie lieferte bereits ein positives Ergebnis.

  • GOOGLE PLAY MUSIK google-produkte.blogspot: Der offizielle Google Produkt-Blog: Gsik spielt ab sofort für die ganze Familieoogle Play Mu: Musikbegeisterte Familien können sich auf das neue Angebot bei Google Play Musik freuen. Ab sofort gibt es hier einen Familientarif. Jedes Familienmitglied kann weiterhin seine Lieblingsmusik hören und das zusammengefasst auf einen Tarif. Bis zu sechs Abonnenten können den gemeinsamen Tarif nutzen. Schluss mit mehreren Einzel-Abos, die auf Dauer und in der Gesamtheit einfach zu teuer sind. Der Familientarif von Google Play Musik startet in den nächsten Tagen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Kanada und den USA.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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5 Lesetipps Für den 10. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in Deutschland und Frankreich, 5G, kreative Webdesigns und Apple Music. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG DEUTSCHLAND Golem.de: Abwehr von Cyberangriffen: Experte hält neue BND-Befugnisse für verfassungswidrig: Sind die neuen BND-Befugnisse zur Abwehr von Cybergefahren und -kriminalität verfassungswidrig? Darüber sind sich Verfassungsrechtler uneins: Während von der einen Seite Bedenken geäußert wird, wird der „Einbezug des Cyber-Raums in die strategische Fernmeldekontrolle“ für angemessen erklärt. Mit einem neuen Gesetz sollen Defizite bei den Geheimdiensten beseitigt werden, gleichzeitig soll dem Auslandsgemeindienst das Recht eingeräumt werden, personenbezogene Daten an Verfassungsschutz und Militärischen Abschirmdienst weiterzugeben. Bis zur 20 Prozent des internationalen Fernmeldeverkehr zwischen Deutschland und dem Ausland darf stichwortartig durchsucht werden.

  • 5G Süddeutsche.de: 5G-Mobilfunk: Wie das Netz klüger werden soll: Der Wettlauf um die Entwicklung der 5G-Technologie hat begonnen. Mit ihr soll das Internet denken lernen und blitschnell werden. Ab 2020 soll das neue System aufgebaut werden und damit – laut mancher Hersteller – eine Vertausendfachung der Geschwindigkeit des mobilen Netzes möglich sein. Kleine Chips sind der zentrale Baustein der 5G-Technik. Derzeit können pro Funkzelle 200 Teilnehmer senden und empfangen, mit den Chips können es 10.000 sein – dazu noch können die Chips überall angebracht werden, wie beispielsweise an Straßenlaternen. Noch gibt es allerdings keinen gemeinsamen Standard, nicht mal LTE ist überall bisher verbreitet.

  • WEBDESIGN t3n: Webdesign, das (sich) bewegt: Diese Webseiten zeigen, wie man bezaubert: Es gibt sie noch, die guten, alten Websiten, welche mit Liebe von Hand erstellt wurden und deren animiertes Webdesign manchmal schon an Kunst grenzt. Zwischen all den Websiten mit ähnlichen Templates sind sie wahre Fundstücke. Die 10 hier gesammelten Webdesigns sind eine bunte Abwechslung und machen großen Spaß zu erkunden. Darunter finden sich beispielsweise der animierte Globus von Airbnb oder auf forbetter.coffee kann man den Weg der Kaffebohne nachscrollen.

  • ÜBERWACHUNG FRANKREICH heise online: Französischer Senat legitimiert geheimdienstliche Massenüberwachung: In Frankreich hat nach der französischen Nationalversammlung auch der Senat für einen Gesetzesentwurf gestimmt, welcher französischen Spionen mehr Möglichkeiten zur Überwachung bietet. Damit sollen die Geheimdienste nicht nur zu Terrorbekämpfung und „Verteidigung der Nation“ auf diverse Daten zugreifen können, sondern auch um gegen „umfassende auslänsische politische Interessen“ vorgehen zu können. Der Gesetzesentwurf ist umstritten, er greift nach Kritikern zu weit in das Grundrecht ein und sei verfassungswidrig.

  • APPLE MUSIC Horizont: Apple Music Kampagne: 4 Gründe, warum sich Spotify & Co warm anziehen müssen: Spotify und Co müssen sich warm anziehen: Ende Juni startet Apple Music. Nichts wird von Apple vorm Einstieg auf dem Markt dem Zufallen überlassen. Autor Marco Saal hat 4 Gründe gesammelt, warum es für die Wettbewerber jetzt eng wird. Erstens bringt Apple Music alles mit, was ein überzeugener Streaming-Service braucht. Zum zweiten richtet sich der Dienst an eine deutlich größere Zielgruppe, von der „klassische“ Streaming-Dienste weit entfernt sind. Drittens ist das Marketing – wie man es gewohnt ist – gigantisch und als letzter Punkt: Die Apple-Kundschaft ist ans Bezahlen gewöhnt.

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