Advertorial: Sommer-Festivals in England

Seit den Beatles nennt sich England gerne die Heimat der Popmusik. Man muss fairer Weise auch sagen, dass Popmusik nach wie vor eines der wichtigsten Export-Produkte Englands ist. Viele Bands, die auf deutschen und anderen europäischen Festivals spielen, kommen aus Großbritannien. Außerdem ist man hier verrückt nach Festivals und zieht scharenweise jedes Jahr mit lustigen Kostümen, bunten Zelten und manchmal sogar der ganzen Familien auf in die Felder von Glastonbury, Reading oder auf die Isle of Wight. Das muss man mal gesehen haben, schon alleine unter dem Aspekt Kulturstudien.

Der Klassiker aller Festivals: Glastonbury

Ist natürlich schon längst ausverkauft und auch leider schon vorbei. Weil das Kult-Festival, das als Konzert auf einer Wiese des Bauern Michael Eavis angefangen hat, aber inzwischen das beliebteste und sehenswerteste des Landes ist, soll es nur aus Vollständigkeitsgründen erwähnt werden. Und vielleicht klappt es ja nächstes Jahr. Unzählige Bühnen, ein überdimensionaler Zeltplatz und ein ganzes Dorf, das sich dem… äh Merchandising absolut überlebenswichtiger Artikel (Wasserspritzpistolen, Band-T-Shirts, Armbänder, heiße Würstchen, Bier) widmet. Und 2006 sogar ein eigener Kinofilm! Wer, wann, wo und wie viel? 23.-27- Juni, Glastonbury, ca. € 200

In der Idylle: Das Big Chill Festival

Das Big Chill Festival findet in der Nähe von London statt und zwar im Schlosspark von Eastnor Castle (eigentlich für Rehe reserviert). Es wird natürlich gezeltet mit dabei sind M.I.A., Massive Attack, Kruder & Dorfmeister, Roger Eno und sogar das Kunstmuseum Tate Britain mit einer Sonderausstellung. Es gibt einen Zeltplatz für Familien mit Kindern in respektvoller Entfernung von der Hauptbühne für Ruhe am Abend und in Respektvoller Entfernung von kinderlosen Campern für die Ruhe am Morgen…das nenne ich Kinder- und Erwachsenen-freundlich.  Wer, wann, wo, wie viel? 5.-8. August, Eastnor Castle Deer Park, Herefordshire, ca.  €160

DAS Festival in Wales: Green Man

Zwar immer noch groß, aber nicht wie die großen Geschwister Glasto oder Reading. Joana Newsom, Tiondersticks, The Tallest Man on Earth, Flaming Lips, Field Music sind mit dabei. Insgesamt ein wenig Alternativer und dann auch noch in der spektakulären Natur des Brecon Beacons National Parks in Wales. Wer, wann, wo, wie viel? 20.-22. August, Glanusk Park (Brecon Beacons National Park, South Wales), ca € 130

Mit Option auf Nichtzelten: Reading

Das Reading Festival ist nach Glastonbury ein anderes kollektives, nationales Erlebnis der Briten. Hier kommen auch jedes Jahr Hundertausende von Musikfans her. Dieses Jahr kann man die Veteranen von Guns’n Roses, Queens of the Stone Age, Arcade Fire, Weezer, The Libertines, Gogol Bordello, Phoenix, We are Scientists und die Klaxons bestaunen und natürlich viele andere Headliner und unbekanntere Bands. Vom Bahnhof Reading mit einem Shuttlebus erreichbar, ist es auch für Leute mit Zeltaversion eine Möglichkeit. Wer, wann, wo, wie viel? 27.-29. August, Reading, ab ca. € 200

And last but not least: Bestival

Erst im September ist Bestival quasi der Nachzügler der Festivalsaison. Es findet auf der Isle of Wight statt, die man von England aus mit der Fähre erreicht. Vielleicht ist es nicht mehr ganz so warm wie im Juli oder August, aber das Festival hat eine ganz besondere Atmosphäre. Hier wird das Verkleiden (Fancy Dress) nämlich besonders ernst genommen. Ein großes Buuuuh! an alle, die mit Jeans und Kapuzenpullover ankommen, denn dieses Jahr ist da Thema „Fantasy“!

…inspiriert vom Space-Thema des letzten Jahres…

Zu den Headliner gehören Dizzee Rascal, Hot Chip, The Flaming Lips, The Prodigy, Roxy Music, Echo & The Bunnymen, La Roux, Mylo, Tricky und viele mehr. Wer, wann, wo, wie viel? 9.-12. September, Isle of Wight, ca. € 140


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