Google: Panda geht in die 2. Runde!

google_logoGoogles Suchmaschinen-Algorhitmus Panda, der vor ungefähr einem halben Jahr in den USA startete und vor kurzem auch für Deutschland angekündigt wurde, wird nun auf weitere Sprachen ausgeweitet. Bis auf japanische, chinesische und koreanische Suchanfragen werden nun alle anderen Sprachen mit Panda ausgewertet. Deutsche Webmaster zittern schon!

Der Nutzen geht dahin, dass Seiten mit qualitativ minderwertigen Inhalten herabgestuft und Seiten mit hoher Qualität entsprechend höher in den Suchergebnissen gelistet werden. Was heißt höhere Qualität? Nun ja, das heißt Seiten mit tiefergehender Berichterstattung werden höher gerankt. Auswirken wird sich das laut Google auf ungefähr 6 – 9 % der meisten Suchanfragen. Google möchte damit gegen Contentfarmen wie Demand Media vorgehen, die im Netz minderwertig produzierten Content live stellen um Suchergebnisse auf Ihre Seiten zu lenken. Eigentlich eine gute Sache. Doch leider verursacht dieses Update auch einige Kolleteralschäden bei nicht wenigen Websiten.

Einige Webmaster klagten über tiefe Einbrüche an Traffic, da Ihre bisherigen SEO-Bemühungen binnen weniger Tage ins Leere führten. Bis zu 90 Prozent sollen bestimmte Websiten an Sichbarkeit verloren haben. Eine Hilfestellung für betroffene Websites bietet diese Fragen-und-Antworten-Liste von Google.

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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1 comment

  1. Ich finde das Pandy Update ganz gut, kein mensch braucht etwa AVZ die zb 50 verschiedene Texte zum Thema „Kredit ohne Schufa“ und anderes beinhalten. Leider hat es auch zum Teil Seiten erwischt die sauber sind.

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