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Teuer vs. günstig: Welches Amazon Fire Tablet ist besser?

Amazon Fire Tablet Größenvergleich
Stapelweise Literatur, Serien-Streaming oder neuerdings auch Supermarkt im Netz: Derzeit gibt es kaum eine Branche, in die der Internetriese Amazon nicht hineinwächst. Und er produziert auch eigene Geräte für seine Plattform. Nachdem ich bereits den Kindle-E-Reader ausführlich getestet habe, war ich neugierig, ob die Amazon Fire Tablets des Online-Händlers halten, [...]
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Richtige Leser lieben alle Bücher

Lecteur ebook + livres papier (adapted) (Image by ActuaLitté [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Im digitalen Zeitalter lässt sich Literatur auf verschiedene Arten genießen. Sei es als eBook auf dem Reader, Smartphone oder Tablet, als Hörbuch auf CD, per App oder ganz klassisch in Form eines Buches auf bedrucktem Papier. Leider gibt es noch immer Menschen, die diese Vielfalt nicht als Fortschritt, sondern als [...]
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Lesetipps für den 10. September

In unseren Lesetipps geht es heute um ein Berliner Startup, Amazons neues Kindle Fire, das Anti-Drohnen-Gesetz, Online Datenspeicher und LG. Ergänzungen erwünscht.

  • STARTUP Gründerszene: Wie ein Berliner Startup den Hotelaufenthalt digitalisieren will: Das Berliner Startup “Conichi” hat sich in den Markt gedrängt und möchte den Hotelaufenthalt digitalisieren. Das Konzept sieht folgendermaßen aus: Der Hotelgast muss sich die entsprechende App für sein Smartphone herunterladen und sich registrieren. Im Hotel sind dann kleine Bluetooth-Sender, sogenannte Beacons, die die Hotelgäste dann bei der Ankunft erkennen. Das Profil des Gastes wird automatisch an das Hotel übermittelt und aufgerufen. Zudem sollen Check-In und -Out und auch Zahlungen über die neue App laufen, die jetzt auf den Markt gekommen ist. Hotels können so die Abläufe verkürzen.

  • AMAZON e-book-news.de: Kindle Fire für 50 Dollar: Amazon plant Lowest-Cost-Tablet (laut WSJ): Amazon setzt auf eine neue Taktik: Es sollen noch mehr Tablets an den Mann gebracht werden und das zu einem möglichst niedrigem Preis. Das Ziel dahinter ist, viel digitale Inhalte zu verkaufen. Mit dem neuen Kindle Fire, für gerade mal 50 US-Dollar, soll das jetzt möglich werden. Eine Menge Reduzierungen werden diesen Preis rechtfertigen, denn das neue Kindle-Fire soll nur noch Mono- statt Stereo-Lautsprecher haben. Außerdem wurde auch die Entwicklung weitgehend outgesourced. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob die Leute minderwertigere Nutzungserfahrungen in Kauf nehmen, nur um 50 US-Dollar zu sparen? Es ist nicht bekannt, ob diese günstige Variante es auch auf den deutschen Markt schafft.

  • DROHNEN heise online: Kaliforniens Gouverneur stoppt Anti-Drohnen-Gesetz: Im August hatte das kalifornische Parlament beschlossen, den Einsatz von ferngesteuerten Fluggeräten über fremden Privatgrundstücken drastisch einzuschränken. Sofern keine ausdrückliche Einwilligung des Grundstücksberechtigten vorliegt, soll der Betrieb, der sich ca. 107 Meter über dem Boden abspielt, als widerrechtliche Inbesitznahme des Grundstücks gelten. Aber Jerry Brown, Gouverneur, hat sich gegen dieses Gesetz ausgesprochen. In den USA dürfen also derzeit private Drohnen nur bis maximal 400 Fuß über dem Boden betrieben werden. Allerdings ist der Drohnenbetrieb über kalifornischen Kindergärten und Schulen, weitgehend illegal.

  • CLOUD t3n: Daten in der Cloud: Die Hälfte der jungen Deutschen nutzt Online-Datenspeicher: Mittlerweile steigt in Deutschland die Beliebtheit der Cloud. Dropbox, Telekom Cloud oder iCloud – sie werden inzwischen von 32 Prozent der befragten Deutschen regelmäßig für die Speicherung von Musik, Filmen, Fotos oder anderen Daten genutzt. Ein paar Vorteile nennt der Bitkom Bereichsleiter des IT-Services, Mathias Weber: Clouds sind vergleichsweise günstig und haben dafür große Speicherkapazitäten. Außerdem stehen sie einem immer zur Verfügung – egal an welchen Orten, wichtig ist nur, dass man einen Internetzugang hat, oder auf welchem Gerät. Gerade die jüngeren Internetnutzer sind von der Idee des Speicherns in der Cloud überzeugt. Bei den gespeicherten Daten, handelt es sich allerdings bei den meisten um private und persönliche Daten.

  • LG Golem.de: LG Rolly Keyboard im Hands on: Gut gedacht, aber nicht ganz so gut gemacht: Die faltbare Bluetooth-Tastatur, Rolly Keyboard von LG, greift leider etwas daneben. Als äußerst praktisch erweist sie sich im Transport. In der Form eines Stabes, kann man sie perfekt verstauen. Aber wie sieht es in der Benutzung aus? Mit nur vier Tastenreihen ist sie sehr kompakt. Allerdings ist der große Abstand zwischen den Tastenreihen, eher weniger komfortabel, da sie sich sonst nicht einrollen lassen könnte. Das führt dazu, dass das Zehnfingerschreiben nicht ganz unproblematisch vonstatten geht. Die Finger landen immer wieder auf der falschen Taste. Zudem sind die Cursortasten unpraktisch angelegt und sie nehmen viel Platz auf der Tastatur ein. Ob die fehlenden Umlaute noch nachgearbeitet werden ist außerdem fraglich.

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Amazons Hardware-Strategie: Gib’ ihnen Kindle, verkauf’ Ihnen E-Books

Bei Shell-Tankstellen soll es den Kindle Paperwhite mit einem Rabatt von über 100 Euro geben. Der Kampfpreis steht exemplarisch für Amazons Hardware-Strategie. Auf diversen Schnäppchenjäger-Blogs ist es eine Meldung wert: Im Mai soll es einen Kindle Paperwhite für umgerechnet zehn Tafeln Schokolade gaben. Das Treuepunkteprogramm Clubsmart des Mineralölkonzerns Shell bietet für 999 Punkte das im Moment neueste Modell des E-Book-Readers. Und diese knapp 1000 Punkte bekommen Kunden nicht nur durch tanken, sondern auch indem sie zehn Tafeln Ritter Sport Schokolade kaufen: Einen Kindle für unter 15 Euro. Dieser Kampfpreis zeigt einmal mehr die Strategie Amazons: möglichst viele Kunden gewinnen.

Schon die regulären Preise für die Kindle-Geräte sind relativ gering: 129 Euro kostet der Paperwhite. Das Einsteigermodell der vollwertigen Tablets, der Kindle Fire HD, ist für den gleichen Preis zu bekommen. Das Analyse-Institut IHS geht davon aus, dass Amazon den ersten Kindle Fire unter Herstellungskosten verkaufte. 207 US-Dollar sollen Produktion, Lizenzen und Software zusammen kosten, für 199 US-Dollar konnten Kunden das Gerät erwerben. „Wir verkaufen Hardware zu unseren Kosten, wir liegen also am Break-Even„, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos im Oktober 2012 der britischen BBC. Eine klare Aussage: Gewinn macht Amazon mit den Geräten nicht.

Amazon kennt das Geschäft mit geringen Margen

Denn egal ob E-Book-Reader oder Tablet: Günstige Hardware soll Kundenwachstum garantieren, auch wenn das Unternehmen zu Beginn sogar draufzahlen muss. Gewinn ist erst mittel- bis langfristig geplant. Wie beim E-Commerce-Bereich hat dieses Geschäft geringe Margen, Geld wird über die Masse gemacht. Und dafür müssen die E-Book-Reader in so viele Taschen wie möglich.

Verkauft werden sollen E-Books, Musik, Filme, Apps – kurz: digitale Güter.

Und damit die Kunden das so viel wie möglich tun, versucht Amazon einen sogenannten Lock-in-Effekt zu generieren: Das Grundprodukt ist günstig, Einnahmen sollen über die Folgekosten für die Kunden gemacht werden. Wer einen Kindle hat, kauft sich sehr wahrscheinlich seine E-Books auch bei Amazon. Indem die Wechselkosten – anderes Gerät, neuer Account, geringeres Angebot bei Konkurrenten – auf ein anderes System möglichst hoch sind, entsteht mit den Kindle-Produkten eine Plattforme mit genau diesem Lock-in-Effekt.

Die hohen Wechselkosten sind die Kehrseite des relativ günstigigen Einstiegspreises. Als Erfinder dieser Strategie gilt der Gründer des Rasiererherstellers Gillette, King C. Gillette. Ihm wird der Spruch “Gib’ ihnen Rasierer, verkauf’ ihnen Klingen” zugeschrieben. Diese Herangehensweise heißt deshalb auch „Razor and Blade“. Auf Amazon gemünzt: Gib’ ihnen Kindle, verkauf’ Ihnen E-Books.

Kindle-Kunden geben mehr Geld bei Amazon aus

Und die Zahlen geben Amazon bisher recht: Die Marktforschungsfirma Consumer Intelligence Research Partners hat im Dezember letzten Jahres die Ausgaben bei Amazon von Kindle-Besitzern und Kunden ohne Kindle verglichen. Das Ergebnis: Kunden mit Kindle geben geschätzt über 440 US-Dollar mehr pro Jahr aus.

Womöglich steht die Aktion, für unter 15 Euro einen Kindle Paperwhite zu bekommen, in Zusammenhang mit dem Nachfolger-Modell des Geräts. Der neue Paperwhite mit dem Namen Kindle Ice Wine soll noch im zweiten Quartal 2014 erscheinen, also spätestens bis zum Mai. Wahrscheinlich zahlt auch Shell trotz der Annahme günstiger Konditionen drauf. Aber Shell will schließlich dasselbe wie Amazon: Mit einem Treue-Programm Kunden an sich binden.

Das Geschäftsmodell Amazons ist es nicht, als Produzent für Hardware Umsatz zu generieren, sondern es versteht sich als reines Dienstleistungsunternehmen – im Gegensatz zu Apple. Das Augenmerk von Apple liegt – neben digitalen Gütern im App-Store und iTunes – auf Premium-Produkte mit Premium-Preisen. Zum Vergleich: Im Programm von Shell kann man sich auch ein iPad holen. Dafür muss man 44.999 Treuepunkte vorweisen – 44.000 mehr als beim Kindle. Das sind 440 Tafeln Schokolade.


 


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5 Lesetipps für den 17. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Journalismus nach Edward Snowden, den Kindle Kiosk von Amazon, die beschlagnahmten Bitcoins der Silk Road werden versteigert, Google Glass und eine neue Erfindung von Google X. Ergänzungen erwünscht.

  • JOURNALISMUS Horizont Mobile: Die fesselnde Keynote des Guardian-Chefredakteurs Alan Rusbridger: Am Dienstabend hielt der Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger eine bewegende Keynote bei der Verleihung des HORIZONT Award in der Alten Oper in Frankfurt. Mit der Veröffentlichung des Snowden-Materials habe der Guardian „daran erinnert, was Journalismus ist und was er sein sollte“. Der politische Druck, die Informationen unter den Tisch fallen zu lassen, sei sehr groß gewesen. „Das Angebot Snowdens war ein Testfall für den unabhängigen Journalismus“, so Rusbridger.
  • KINDLE KIOSK e-book-news.de: Amazon testet “Kindle Kiosk”: Anlässlich der “Consumer Electronics Show” (CES) in Las Vegas hat Amazon eine ganz besondere Form von Guerilla-Marketing betrieben: am McCarran International Airport der Wüstenstadt wurde ein Kindle-Automat aufgestellt, ganz selbstverständlich neben Geldautomaten und Wurlitzern mit Getränkedosen und Schokoriegeln.
  • BITCOINS Ars Technica: Feds ready to auction off $25 million in Silk Road Bitcoin: In einer Pressemitteilung gab die Staatsanwaltschaft des südlichen Distrikts von New York bekannt, dass die 29.655 Bitcoins, die im Sommer auf den Servern des Online-Schwarzmarkts Silk Road beschlagnahmt wurden, versteigert werden. Die Bitcoins haben einen Wert von rund 25 Millionen US-Dollar.
  • GOOGLE GLASS Zeit Online: Autofahrerin entgeht Strafe wegen Google-Glass: Eine US-Amerikanerin hat sich vor Gericht gegen ein Bußgeld für das Tragen von Google Glass während der Fahrt im Auto gewehrt – mit Erfolg. Cecilia Abadie plädierte darauf, dass ihr nicht nachgewiesen werden kann, ob die Brille während der Fahrt eingeschaltet gewesen sei oder nicht. Sie wurde mangels Beweisen freigesprochen. Der Rechtsstreit galt als erstes solches Verfahren im Zusammenhang mit der High-Tech-Brille des Internetkonzerns Google.
  • GOOGLE X Süddeutsche.de: Google entwickelt Elektro-Kontaktlinse: Googles Labor für Experimente, treffend Google X genannt, hat wahrscheinlich einen Volltreffer entwickelt. Eine elektronische Kontaktlinse mit Antenne, Kondensator und Rechenchip, die nicht dem Projekt Google Glass Konkurrenz machen soll, sondern Diabetes-Patienten helfen kann, wie Pascal Paukner auf Süddeutsche.de schreibt. Die Linse kann nämlich die Glucose-Konzentration in der Tränenflüssigkeit messen und bei Abweichungen Alarm schlagen.

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Kurz und schmerzvoll – naht das Ende des eBook-Readers?

Die Halbwertzeit des eBook-Readers scheint erreicht. Tablets stehlen den Geräten die Marktanteile.

Manche Erfindungen kommen und gehen schneller, als es den Entwicklern lieb war. Eines dieser Produkte ist anscheinend der eBook-Reader, der sich dieser Tage massiv durch Tablets bedroht fühlen muss. Im Vergleich zum letzten Jahr, sollen die Verkaufszahlen um ein Drittel eingebrochen sein, sagen Analysten von IHS iSuppli. Doch wie kann man dieser Entwicklung entgegentreten? Mit Kampfpreisen, meinen die Experten.

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Kindle Touch im Test: Touch-A touch me

Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in Martin Lindners Test des Kindle 3.

Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.


Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei Borderlinx, oder beim österreichischen Buchclub mexxbooks.

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Kindischer Kindle – The inconvenient truth

 Neben meiner Tätigkeit hier bei den Blogpiloten bin ich ja viel als Medien– und Verlagsberater in Deutschland unterwegs. Auf Konferenzen und bei Vorträgen habe ich in diesem Jahr auch ab und an über den Kindle von Amazon, elektronische Lesefolien und andere neuartige E–Reader gesprochen bzw. wurde gefragt, ob das das nächste große Ding ist und ob man als Verlag da unbedingt mit dabei sein muss. Meist habe ich dann auf Basis meines Fachwissens und meines gesunden Menschenverstandes argumentiert, aber immer mit dem flauen Gefühl, Kindle und Co. noch nie selbst in der Hand gehabt zu haben – wie übrigens auch 99,9 Prozent derer, die mich dazu befragt haben. Weiterlesen »

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