GastpilotCollaboration – Brauchen wir noch einen festen Arbeitsplatz?

Disruptive Business-Ideen im WG-Zimmer zu entwickeln ist für Start-ups heute kein Problem mehr.

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Collaboration Tools, wie z.B. Dropbox oder Google Apps, die als Cloud-Lösungen die Kommunikation und den Datentransfer über weite Entfernungen ermöglichen, sind günstig und für alle kinderleicht zu nutzen. Der klassische Arbeitsplatz mit Desktop-Rechner und tonnenschweren Aktenordnern scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein und will irgendwie nicht in das hippe Bild der Start-up-Szene passen. Auslaufmodell Arbeitsplatz? Oder trügt der schöne digitale Schein vielleicht doch? [Mehr]


RedaktionWelche digitale Stilform beindruckt dich am meisten, Gerd Stodiek?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute den Mitgründer und Geschäftsführer von zeitdeck Media, Gerd Stodiek.

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Als das Modem noch Geräusche machte, bin ich bewusst 1992 in New York ins Internet gegangen und war ich fasziniert von der potenziellen, allgemeinen Verfügbarkeit der Informationen. Jeder kann jedem, fast immer etwas schicken und gleichzeitig empfangen. So ist das Internet der Dinge ein historischer Gruß an das 33k Modem, denn das geräuschlose Internet lässt Überwachung unscheinbar sein.

Für mich war die Entdeckung des Formats und die Stilform des freien Bloggens, während dem zweiten Irak Krieg, der Versuch vieler Menschen, Propaganda zu dechiffrieren und mit anderen zu vernetzen, eine enorme Bereicherung der Meinungsfreiheit. Ich hoffe, dass wir die Chance nutzen, die Geräusche des Internets so zu filtern, dass sie für etwas stehen und weniger über etwas stehen.


RedaktionWelches Raumschiff führte dich in den Cyberspace, Constantin Gillies?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Wirtschaftsjournalisten und Buchautoren, Constantin Gillies. (Foto: David Weimann).

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Mniiiiiiiiiii-krrrrrrrrr – mit diesem Geräusch begann mein Aufbruch in eine neue Welt. Es war das Plärren eines Modems, das auf dem letzten Loch pfiff, um 28.800 Bits pro Sekunde in die Studi-Bude zu schaufeln. Ende 1997 muss das gewesen sein, und lustigerweise war es nicht mal meine eigene Bude, sondern die meiner damaligen Freundin. Sie hatte mich gebeten, ihr mal „dieses Internet“ einzurichten – damals benutzte man das Wort noch mit bestimmtem Artikel.

Da hockten wir also, vor dem Mäusekino des 13-Zoll-Röhrenmonitors und lauschten dem Sound der Zukunft.

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Tobias SchwarzE-Book: “Verschlüsselt! – Wie ich sichere Kommunikation im Netz lernte”

Tobias Gillen hat ein E-Book über die Verschlüsselung seiner eigener Kommunikation geschrieben. Im Interview erklärt, was ihn dazu bewegte // von Tobias Schwarz

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In seinem ersten E-Book "Verschlüsselt! – Wie ich sichere Kommunikation im Netz lernte" beschreibt Netzpiloten-Autor und freier Medienjournalist Tobias Gillen seinen persönlichen Weg zu verschlüsselten E-Mails, sicherem Online-Shopping und nahezu unknackbaren Passwörtern. Das Buch ist eine lesenswerte Vorlage für alle, die wie Gillen als ahnungslose Anfänger sich das Thema erschließen wollen. Im Interview spricht er sein Experiment, die Idee dahinter und warum er genau über dieses Thema ein Buch geschrieben hat.

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Nadja BauerBack to the future: Thesen zum digitalen Medienwandel

Die digitale Disruption ordnet das bestehende Mediensystem komplett neu und führt zu neuen Berufsanforderungen an Medienschaffende. //von Nadja Bauer

Broken Window (Bild Steve Snodgrass [CC BY 2.0], via Flickr)

Rasante technologische Entwicklungen prägten die letzten 20 Jahre. Vertraute Kommunikationskanäle sind schon wieder Schnee von gestern, dafür redet die Kaffeemaschine mit dem Toaster - Szenen aus Sci-Fiction-Filmen sind längst zur Realität geworden. Digitale Disruption durch das Internet hat neue Medien und Technologien hervorgebracht, die klassische Medien unterwandert haben. Das führt zu einem gesellschaftlichen Wandel, welcher Kommunikation und Mediennutzung auf eine neue Ebene hebt und zahlreiche mediale Entwicklungen bedingt. Neue Geschäftsmodelle und Märkte entstehen.

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Jakob SteinschadenGoogle+: Zwangsbeglückung auf YouTube, Android und Maps

Google zwängt sein Social Network in all seine anderen Dienste hinein, was es nicht unbedingt sympathischer macht - doch bald wird man nicht mehr darum herumkommen. // von Jakob Steinschaden

Google Plus (Bild: Fabrizio Van Marciano [CC BY 2.0], via Flickr)

Why the fuck do i need a google+ account to comment on a video?” Ja, das hat auch YouTube-Gründer Karim Jawed überrascht, dass Google mit seinem neuen Kommentar-System bei YouTube ernst macht und von den Nutzern, die weiterhin kommentieren wollen, verlangt, dass sie ihren Account mit einem Google+-Profil verknüpfen. Der Internetkonzern will so die Qualität der oft rüden Postings verbessern - doch hinter dem Schritt steckt ach wirtschaftliches Kalkül.

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RedaktionWas kickt dich am digitalen Ideenzeitalter, Sabine Fischer?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute die Unternehmensberaterin und Professorin, Prof. Dr. Sabine Fischer.

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Geradezu ehrfürchtig beeindruckt mich tatsächlich ununterbrochen seit Erkennen des digitalen Paradigmenwechsels die Möglichkeit, dass ALLES anders sein kann, sollte oder wird. Und fast ängstlich beeindruckt mich gleichzeitig, dass ich Verantwortung für diesen Wechsel in Allem trage.

Und mit Alles meine ich Alles: Die vielzitierten sprechenden Kühlschränke sind heute doch erst vager Ausdruck vom Können technischer Dienerschaft und Service der Zukunft. Mobile Tablet- und Handykommunikation sind ebenso reizend wie unfertig ähnlich einem Kleinkind, dessen Potentiale wir noch nicht kennen. Soziale Netzwerke spiegeln in einer heilen Welt eine typisch unbändige und unreflektierte Lust beim Umgang mit etwas Neuem. In unheilen Welten konnten bereits ganz andere Möglichkeiten ausgelotet werden (die die Bezeichnung "digitale Revolution" verdienen). [Mehr]


Hannes RichterCULTURE&VIDEO TIPPS vom 7. November

Heute bei Culture&Video: Stephen Fry bereist die Welt und stellt Fragen, Videokunst zeigt das wahre Leben und faszinierende Bilder aus einem nicht ganz so alten China. // von Hannes Richter

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Culture&Video durchforstet das Netz nach bewegten Bildern, die bewegen. Dabei werden nicht nur der letzte virale Hype, neue Videos aus Kultur und Musik oder gar ganze Spielfilme und Dokumentation vorgestellt. Auch der Kontext ist immer mit dabei. Mit Hintergrundinfos und interessanten Links, oft auch einem total subjektiven Kommentar präsentiert die Rubrik aktuelle Video-Highlights.

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Jakob SteinschadenLinkedIn vs. Xing: Beschleunigtes Rennen um Premium-Mitglieder

Das deutsche Business-Netzwerk legt im Wettkampf gegen den US-Rivalen um zahlende Kunden einen Zahn zu. // von Jakob Steinschaden

Business Meeting (Bild: Frank-Jürgen Richter [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Das zum Medienkonzern Burda gehördende Business-Netzwerk Xing ist eine Bastion: Den neuesten Quartalszahlen zufolge zählt man im deutschsprachigen Raum 6,7 Millionen Mitglieder, während der US-Rivale “nur” etwa 4 Millionen Mitglieder in der Region hat. Monatlich zahlende Premium-Nutzer sind für Xing die wichtigste Einnahmequelle - weswegen man den Premium-Club um neue Funktionen und Produkte aufpoliert hat.

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RedaktionWo packte dich in den 90ern der Digital-Hype, Krystian Woznicki?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Gründer und Herausgeber der Online-Zeitung Berliner Gazette, Krystian Woznicki. (Foto: Yasuhiro Yamaguchi )

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Erinnern Sie sich noch an den Moment, indem Sie Ihren ersten PC kauften, Ihre erste Email-Adresse einrichteten und den ersten Absturz Ihres Betriebssystems hinnehmen mussten? Oder wann Sie das erste Mal von Technikeuphorie sowie Internet-Hype eingenommen wurden und das erste Mal – wie auch immer medial vermittelt – über Spektakel und Alltag des Vernetzt-seins nachgedacht haben?

Ich selbst erlebte all dies im Tokio der 1990er, wo Technikkonzerne avantgardistische Museen und intellektuelle Zeitschriften gründeten, wo ganze Stadtteile für den Verkauf neuster Elektronikware abbestellt waren und wo Science Fiction-Filme über den komplett verkabelten Menschen kaum Strahlkraft entfalten konnten, weil der digitalisierte Alltag futuristisch genug war. Wo ich mit Netzaktivisten und Medienkünstlern zusammenzuarbeiten begann und wo ich am eigenen Leib erfuhr, was es bedeutet, emailsüchtig zu werden, aber auch, wie schön es ist, Menschen vom anderen Ende der Welt im Netz kennenzulernen. [Mehr]


RedaktionWelcher digitale Spirit beeindruckt dich, Yousef Hammoudah?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. – Heute den Digital Strategist bei Wired Semantics, Yousef Hammoudah.

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Erstmal möchte ich Euch zu Eurem 15 jährigen Bestehen gratulieren! In diesen 15 Jahren ist ja viel passiert, besonders in der digitalen Welt. Das für mich entscheidende, verändernde Moment der sogenannten digitalen Revolution ist das "Prinzip Teilen". Manche denken jetzt vielleicht als erstes an die Share-Funktion bei Facebook; damit wäre diese revolutionäre Errungenschaft jedoch vollkommen unterbewertet. Ende der 90er entwickelte Shawn Fanning mit Napster die erste global genutzte Filesharing-Plattform, auch wenn es genau genommen gar keine war. [Mehr]


Tobias SchwarzPipe launcht eine deutsche Version der Facebook-App

Die Filesharing-App Pipe startet eine deutsche Seite und verspricht sicheren Dateitransfer auf Facebook. // von Tobias Schwarz

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Anfang Juni hat das Berliner Startup Pipe Dream Technologies die Facebook-App Pipe vorgestellt, einen neuen Service, der es Facebook-Nutzern ermöglicht, Dateien bis zu einer Größe von 1GB zu versenden und zu empfangen. Das Besondere an der App: Pipe funktioniert nur in dem sozialen Netzwerk Facebook, in dem es die Nutzer mit all ihren Freunden verbindet, direkt und in Echtzeit, ohne dass eine Software installiert werden muss. Nennenswert ist auch, dass die App wirklich leicht zu bedienen ist.

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Wolfgang GumpelmaierWelcher Webdienst bringt dich zum Tanzen, Wolfgang Gumpelmaier?

Heute den Crowdfunding-Experten, Digital Media Berater und Co-Founder von ununi.TV, Wolfgang Gumpelmaier (Foto Alexander Kühn)

Wolfgang Gumpelmaier

Mich hat in den letzten Jahren neben dem Aufkommen von Crowdfunding vor allem der Start der Musikstreaming-Plattform Spotify besonders beeinflusst. Endlich ist es für Musikliebhaber möglich, alte und neue Musik legal zu konsumieren und das in allen Lebenslagen. “Der Soundtrack für dein Leben” wie es Spotify auf der eigenen Webseite ankündigt ist für mich bereits Realität. Ob in der Küche, am Fahrrad oder im Büro, Spotify ist immer dabei. [Mehr]


RedaktionWas war die erste Berührung mit der neuen Welt, Eva-Maria Bauch?

Heute die Geschäftsführerin von G+J Digital GmbH, Eva-Maria Bauch. (Foto Lena Wagner)

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Schon extrem beeindruckt war ich, als ich zum ersten Mal ein iPhone in der Hand hielt. Ich bin mit einem C64 und den ‚Winter Games‘ aufgewachsen – in der Handhabung und Bedienung war ein Touchscreen am Smartphone da wirklich eine ganz andere neue Welt. Das hat zu dem Zeitpunkt völlig neue Möglichkeiten eröffnet, die wir uns heute gar nicht mehr wegdenken können. Heute ist das schon ganz normal.


RedaktionWird dir jemals langweilig im Social Web, Ibrahim Evsan?

Die Netzpiloten feiern 15 Jahre Expeditionen in den Cyberspace und fragen prominente Wegbegleiter nach ihrem denkwürdigsten Erlebnis der digitalen Revolution. - Heute den Social Media Speaker, Online Reputation Experten und Unternehmer, Ibrahim Evsan.

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Die Erkenntnis darüber, welche Werte ich durch die Digitalisierung gewinne? Sei es durch Beziehungen in den sozialen Medien, der Wertschätzungen in Facebook oder soziales Engagement bei betterplace oder kickstarter. Die Liste ist unendlich. Durch das aktive Sein im Social Web, also leben im Social Media, erlebe ich jeden Tag neue Dinge. Wir stillen damit aber auch die Langeweile. Die Digitalisierung ist eine ständige Revolution. Deswegen heißt es: Den Zeitgeist spüren.


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