Tobias SchwarzStartups@Reeperbahn: “In Hamburg brodelt es an jeder Ecke”

Parallel zum diesjährigen Reeperbahn Festival findet in Hamburg das Pitch-Event "Startups@Reeperbahn" statt – Sanja Stankovic verrät uns, was es damit auf sich hat. // von Tobias Schwarz

Reeperbahn Festival Startup

Startups@Reeperbahn wurde 2013 von Sanja Stankovic initiert, mit Tim Jaudszims kuratiert und gemeinsam mit dem Reeperbahn Festival umgesetzt. Gewinner war das erfolgreiche Startup Tinnitracks aus Hamburg, welches im Anschluss viele weitere Preise und Nominierungen bekam. Das erfolgreiche Format fand ebenfalls im März 2013 in einer SXSW Edition während des deutschen Auftritts auf dem South by Southwest Festival in Austin, Texas statt und kürte mit Protonet (Deutsches Startup 2013) ein Startup zum Gewinner, welches jüngst einen Crowdfunding-Weltrekord aufstellte. Wir haben uns mit Sanja Stankovic über die diesjährige Auflage von Startups@Reeperbahn unterhalten.

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Oliver BerntQuo vadis, Super Mario? Der Fall Nintendo.

Nintendo – dieser Name repräsentiert seit Generationen familienfreundliche Videospielkultur in Reinform. Doch wie konnte der einstige Innovator der Branche zum Sorgenkind werden? // von Oliver Bernt.

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Der Schock war groß als Nintendo Anfang Juni 2014 verkündete, seine Firmenzentrale im fränkischen Großostheim schließen zu wollen. Seit mehr als zwanzig Jahren leitet der japanische Videospiel-Gigant von diesem Standort sein Europa-Geschäft. Doch nun werden voraussichtlich 130 Mitarbeiter demnächst ihren Job verlieren. Der Betriebsrat ist bereits involviert und es soll ein Sozialplan erstellt und eine Auffanggesellschaft gegründet werden. Ein nicht näher spezifizierter Teil der Büros soll nach Frankfurt verlagert werden. Erleben wir hier den langsamen Rückzug eines schwankenden Unternehmens aus Europa? [Mehr]


Gunnar SohnCanvas-Fingerprinting: Vorgehen gegen Werbetrick

Wie kann man gegen die immer maßlosere Werbung im Netz vorgehen? Ideen liefert ausgerechnet die Fernsehserie "Jackass". // von Gunnar Sohn.

Jackass (Bild: Gage Skidmore [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Produzenten von Werbe-Spam ersinnen immer wieder neue Methoden, um uns mit ihren Dünnbrettbohrer-Botschaften im Netz auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Dazu zählt etwa das sogenannte "Canvas Fingerprinting". Es ist eine Methode, um Nutzer gegen ihren Willen heimlich aufzuspüren, wenn sie Websites wechseln. [Mehr]


Daniel KuhnOKCupid macht Nutzer zu Versuchskaninchen

Nicht nur Facebook macht Experimente an den Nutzern, auch die Dating-Seite OKCupid gibt nun zu, die Nutzer als Versuchskaninchen einzusetzen. // von Daniel Kuhn

Online Dating (Bild: Don Hankins [CC BY 2.0], via Flickr)

Facebook ist vergangenen Monat für ein Experiment an den Nutzern in die Kritik geraten, in dem die Stimmung einiger Nutzer gezielt manipuliert wurde. Nun hat auch die Dating-Seite OKCupid zugegeben, mehrere Experimente an den Nutzern durchgeführt zu haben. Dabei wurde Nutzern unter anderem eine höhere Übereinstimmung angezeigt, als der Algorithmus tatsächlich errechnet hatte. Doch in diesem Fall gibt es deutlich weniger Empörung, als im Falle Facebook – doch woran liegt das?

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Gunnar SohnSlow-Media-Konzepte für das Personalmanagement

Anwesenheit ist nicht gleich Arbeit. In Zeiten der Digitalisierung ist diese Erkenntnis wichtiger als jemals zuvor. // von Gunnar Sohn

Keyboard (Bild: Apfelkasten.de [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Viele Menschen brauchen die Onlineverbindung zur Welt und zur Nachrichtenlage mittlerweile als tägliches Rüstzeug. „Bei nicht wenigen Menschen läuft während des gesamten Arbeitstages das Internet im Hintergrund – jederzeit bereit, auf Wissen zuzugreifen, Auskunft zu geben, Zerstreuung zu bieten und Kontakte herzustellen. Das Internet ist ein beruflicher und sozialer Interaktionsraum“, schreibt Sabria David im Fehlzeiten-Report 2013. Das Ganze mit Internet-Sucht gleichzusetzen, wie es der liebwerteste Neuro-Gichtling Manfred Spitzer bei jeder sich bietenden Gelegenheit zelebriert, greift dabei zu kurz. [Mehr]


Oliver BerntMit Social Media aus dem (Anzeigen-)Blätterdickicht

Totgesagte leben bekanntlich länger. Wie Social Media-Kanäle den kränkelnden Print-Markt wiederbeleben können. // von Oliver Bernt.

Paper Boy (Bild: ollesvensson [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Die Printmedien haben die letzten Jahre stark an Einfluss und Vitalität verloren. Die riesige Konkurrenz aus dem Netz und eine veränderte Einstellung der Leserschaft zur Informationsbeschaffung ließen viele bekannte Titel aus den Zeitungsregalen verschwinden. Während die großen Verlage durch ihre Produktvielfalt, Zusammenlegung von Redaktionen und finanziellen Rücklagen leichter auf veränderte Marktbedingungen reagieren können, bedeutet die neue Situation für kleine Gratiszeitungen und Anzeigenblätter oft ein Kampf ums Überleben. Die Flink&Partner Social Media Observation Group (SMOG) und Socialbreakers haben in einer Studie den Einfluss dominanter Social Media-Kanäle auf die Reichweite ausgewählter Anzeigenblätter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untersucht. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafMETAFOTO: Interview mit dem Gründer Benjamin Tange

Im Interview erklärt METAFOTO-Gründer Benjamin Tange sein Geschäftsmodell und wie er damit die Demokratisierung von Fotografien im Netz sinnvoll nutzt. // von Anna Maria Landgraf

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Bei der neuen App METAFOTO steht Aktualität vor Popularität. Der Pool an Fotografien ist damit interessant für Unternehmen, die auf der Suche nach guten und neuen Bildern sind. Auf der anderen Seite bietet METAFOTO eine gute Arbeitsmöglichkeit für Hobbyfotografen - insbesondere Schüler und Studenten, die sich ein bisschen Geld dazu verdienen wollen. Was steckt hinter dem Startup und sind die Verdienste nennenswert? Wir sprechen mit Benjamin Tange im Interview.

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Gunnar SohnDie wirtschaftlichen Folgen von Shitstorms

Shitstorms zwischen kollaborativer Wiedergutmachung und Ignoranz: Negative Kommunikation kann das Markenimage dauerhaft schädigen. // von Gunnar Sohn

The Shit Shop (Bild: Eric The Fish [CC BY-SA 2.0], flickr.com)

Von Shitstorms – also Empörungswellen im Netz – gehen angeblich keine nachhaltigen wirtschaftlichen Schäden für Unternehmen aus: Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK). Sie hat die kollektiven Unmutsbekundungen von Social Media-Nutzern von Januar 2010 bis Mai 2013 analysiert. Allerdings reagierten die meisten betroffenen Unternehmen auf die Phase massiver Kritik in den sozialen Netzwerken mit Anpassungen von Krisenplänen und sogar Restrukturierungen ihrer Kommunikationsabteilungen – was immer das im Einzelfall heißen mag. Ein Großteil der befragten Unternehmen erwartet eine Zunahme und den systematischeren Einsatz von Shitstorms durch Protestgruppen in der Zukunft. [Mehr]


Anna-Maria LandgrafDas Problem mit Selfies an Gedenkstätten

Wo hört Dummheit auf und wo beginnt Respektlosigkeit? Die heutige Selfie-Kultur provoziert diese Frage – Duckfaces vor der Gaskammer in Auschwitz sind eben nicht ganz unverfänglich. //von Anna Maria Landgraf

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Selfies mit der typischen Instagram-Optik gehören für Jugendliche zum Wochenend-Trip dazu. Das Foto mit der besten Freundin im Hotelzimmer-Spiegel ist schnell gemacht. Zum wahren Kunststück wird es, wenn das Setting eine dunkle Vorgeschichte hat: wie zum Beispiel Auschwitz. Oder das Holocaust-Denkmal in Berlin. Da möglichst elegant den Übergang zwischen Thai-Food-Bildern und Duckface-Selfies zu finden ist nicht ganz einfach. Zugegeben. Aber mit ein wenig Feingefühl ist auch das zu schaffen – einfach das überhebliche Grinsen und die Player-Pose weglassen.

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Christina zur NeddenEDITION F: “Unternehmen sollten ihre Zielgruppe ernst nehmen”

EDITION F ist eine neue digitale Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Wir trafen die beiden Gründerinnen im Kreuzberger Coworking-Space Betahaus. // von Christina zur Nedden

EDITION F (Bild: Tobias Schwarz/Netzpiloten, CC BY 4.0)

Beauty, Fashion, Gossip. Produkte für Frauen mit pinkem Anstrich. Stereotype. Dieses Modell hat lange ausgedient. Das meinen zumindest Susann Hoffmann und Nora Wohlert, die Gründerinnen von EDITION F, einer neuen digitalen Business-Lifestyle-Plattform für Frauen. Ein Gespräch über die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe, Journalismus und darüber, warum integrierte Produkte die Zukunft sind.

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Anna-Maria LandgrafUber sucht guten PR-Strategen

Uber steht vor großen Herausforderungen. Die Taxibranche ist ein mächtiger Gegner – da sind gute PR-Strategen gefragt, die gegen viele Kritiker ankämpfen müssen. // von Anna Maria Landgraf

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Uber CEO Travis Kalanick sucht derzeit einen renommierten Kommunikations- und PR-Strategen, um den Kampf gegen die große Taxibranche zu gewinnen. Kalanick hat schon mit einigen hochrangigen Vetretern aus der Branche gesprochen – die Suche ist aber noch nicht zu Ende.

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Jakob SteinschadenWie Israel und Hamas Social Media für Propaganda einsetzen

Die Israel Defence Forces und die Kassam-Brigaden der Hamas fluten ihre Webseiten mit stark gefärbten Inhalten, um durch Propaganda Meinungen zu beeinflussen. // von Jakob Steinschaden

Social Media Propaganda (Bild: Tjebbe van Tijen [CC BY 2.0], via Flickr)

Mehr als 160 Tote, mehrere Hunderte auf Israel abgeschossene Raketen und tausende Menschen im Gazastreifen auf der Flucht: Der Nahostkonflikt ist mit der "Operation Protective Edge" neuerlich an einem blutigen Höhepunkt angelangt. Der Konflikt zwischen israelischem Militär und dem bewaffneten Arm der palästinensischen Hamas tobt auch im Social Web: Denn die Israel Defense Forces (IDF) sind wahrscheinlich jene Armee, die weltweit am stärksten in sozialen Netzen aufgestellt ist. Auf der Gegenseite wird ebenfalls versucht, die öffentliche Meinung mit online platzierten Inhalten zu beeinflussen.

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Katharina BrunnerHaucap über Monopole: Facebook ist gefährlicher als Google

Ist Google ein Monopol? Nein, findet die Monopolkommission. Ihr Mitglied Justus Haucap erläutert im Interview die Gründe. // von Katharina Brunner

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Es ist die Frage, die in den letzten Wochen die Wirtschaftsmedien genauso bewegte wie die Feuilletons: Hat Google zuviel Marktmacht? Auch die Monopolkommission, ein beratendes Gremium der Bundesregierung, hat in ihrem Hauptgutachten 14 der über 800 Seiten dieser Frage gewidmet. Die klare Antwort: Nein, Google ist kein Monopol. Justus Haucap, Mitglied der Kommission, VWL-Professor und erklärter Gegner des Leistungsschutzrechts für Presseverlage, im Interview über Daten-Sammel-Maschinenen, Anti-Google-Stimmung und sein persönliches Schreckensszenario. [Mehr]


Felix IdelbergerRathaus 2.0 – Soziale Netzwerke für besseren Bürgerdialog

Die Kommunalpolitik hat die sozialen Netzwerke für sich entdeckt und versucht seine Bürger nun auch auf dem digitalen Weg zu erreichen. Der Politikwissenschaftler Felix Idelberger analysiert, wie sich Politik die neuen Medien erfolgreich zu Nutze machen kann. // von Felix Idelberger.

Moderner Staat (Bild: m.a.r.c. [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Die Bürokratie ist nicht gerade als flinke neugierige Katze bekannt, die unablässig nach neuen Wegen sucht, ihre Bürger zu erreichen. Das ist mitunter nicht schlecht, weil viele Hypes ebenso schnell verpuffen wie sie aufgekommen sind. Doch soziale Netzwerke sind längst als Kommunikationsmittel etabliert – und es steckt viel Potenzial für die Kommunalpolitik darin. [Mehr]


Oliver BerntDie digitalen Langfinger beim Datenklau

Die Cyber-Kriminalität ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Doch machen wir den Langfingern den Datenklau nicht viel zu einfach? // von Oliver Bernt.

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Die Vorstellung, dass die persönlichen Daten durchs Internet schwirren und jedem frei zur Verfügung stehen ist erschreckend. Aber leider auch nicht unüblich. Das Risiko, dass Kriminelle unsere Daten für dunkle Machenschaften missbrauchen, ist hoch wie nie zuvor. Um Herauszufinden, wie es um die eigenen Daten steht, hat das Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam ein Programm namens Identity Leak Checker kostenlos online zur Verfügung gestellt. [Mehr]


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