ZPYZ – eine Pop-CD

Achtziger Jahre Pop, der sich bei mir mit dem Namen „ein Muh, ein Mäh“ in der Rhythmbox anmeldet ist schon mal per se ne gute Sache. Der Text der Agentur nimmt den Mund voll. Und tatsächlich ist das wirklich eine Mischung aus Alphaville, Pet Shop Boys und den unvermeidlichen Depeche Mode. Der zweite Testsong hat sogar bei New Order, Alien Sex Fiend und Bauhaus was abgeschaut.
„In den Achtzigern spuckte die Subkultur zukünftige Stars am Fließband aus. Dann wurde das Reisbrett zum Planungsbüro für die Popkarriere. Nun schlägt die Subkultur zurück. Und das mit ZPYZ, einer Band deren Spezialität die Massenhypnose ist.“ Soso, Massenhypnose ist im Moment schlecht, aber die Musik ist mal ein Revival der besseren Art. Lesen wir weiter:“Großer Pop meint es stets ernst, selbst wenn er sich nicht in jedem Moment ernst anhört. Großer Pop bleibt unwiderruflich im Ohr kleben und wird dort langfristig sesshaft. Großer Pop weiß, was er tut und klingt trotzdem so als wäre nichts geplant. ZPYZ stehen auf großen Pop und haben deshalb ein abwechslungsreich bewegendes Album produziert, dessen Songs nur einen gemeinsamen Nenner haben: sie machen süchtig!“ Artwork und Name sind etwas sperrig, die Musik nicht. Lohnt sich sicher mal reinzuhören, wenn man auf den Sound der Achtziger steht. Mehr gibt es hier zu sehen/hören/erforschen. Am 20.08 erscheint dann also die neue CD namens 2080. Könnte klappen mit der Karriere.

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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