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3 Tipps, wie man mit wenigen Klicks Gutes tun kann – #AppHilfe

Woman with a MacBook on a sofa (adapted) (Image by Steinar Engeland [CC0 Public Domain] via Unsplash)

Wie kann ich einfach und schnell vom Smartphone aus helfen? Tatsächlich ist es einfacher als man denkt möglich, sich für verschieden Hilfsorganisationen oder -aktionen zu melden oder zu engagieren. In der Reihe #AppHilfe wollen wir euch zukünftig Apps und Websites vorstellen, mit denen ihr einfach, schnell und kostenlos vom Smartphone aus Gutes tun könnt. 

Mit wenigen Klicks Spender sein

Angefangen mit dem Organspendeausweis. Wenn ihr keinen habt, dann wird es höchste Zeit! Einen zu beantragen ist tatsächlich auch kinderleicht, weder müsst ihr einen Behördengang erledigen, noch irgendwelche komplizierten Formulare ausfüllen. Hier könnt ihr ihn mit ein paar Klicks ganz einfach online anfordern, zu euch schicken lassen und habt wenige Tage später schon eine Papierversion des Ausweises im Briefkasten, die ihr lediglich noch ausfüllen müsst! Oder ihr druckt ihn direkt selbst aus.

Auch die Registrierung für die DKMS Spenderdatei ist leichter als angenommen. Diese könnt ihr ebenfalls quasi von eurer Couch aus in maximal zwei Minuten erledigen. Dazu geht ihr auf die Website der DKMS, beantwortet ein, zwei Fragen zu eurer Gesundheit und könnt euch wenig später schon die nötigen Unterlagen – beispielsweise auch ein Set zur Speichelprobe – kostenlos zuschicken lassen. Jederlei spenden sind optional, das Set könnt ihr, wenn ihr wollt auch kostenlos an die DKMS zurückschicken. Also ganz gemäß dem Werbe-Slogan einfach “Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!”.

boost – Online shoppen und Gutes tun

Boost Project (adapted) (Screenshot by Lisa Kneidl via boost-project.com)
Einfach eine Hilfsorganisation auswählen und wie gewohnt beispielsweise ein Bahn-Ticket oder ein Mittagessen bestellen! Screenshot by Lisa Kneidl

Wer sich für nichts registrieren möchte, aber trotzdem kostenfrei und einfach Gutes tun möchte, dem kann ich noch Websites wie boost ans Herz legen. Das Ganze funktioniert nach dem Affiliate-Prinzip. Das heißt ihr geht auf die Website, sucht euch einen Online-Shop aus, auf dem ihr ohnehin einkaufen wolltet und setzt euren Einkauf wie gewohnt fort. Ihr bezahlt zwar keinen Cent mehr, aber durch den Affiliate-Link bekommen Hilfsorganisationen wie Oxfam, der WWF, PETA oder die UNO Flüchtlingshilfe über boost einen kleinen Vergütungsbetrag des Shop-Betreibers, der dann für gute Zwecke eingesetzt werden kann. Am einfachsten geht das mit der Boost-Browsererweiterung, die dich bei Einkäufen dann automatisch erinnert. Klein Vieh macht bekanntlich auch Mist und so könnt ihr ohne viel Aufwand einen kleinen Beitrag leisten!


Image (adapted) „Woman with a MacBook on a sofa“ by Steinar Engeland (CC0 Public Domain)

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Schluss mit Kinkerlitzchen: Die einzige sichere E-Mail besteht aus reinem Text

Kontrolle, Tastatur, E-Mail (adapted) (Image by antonynjoro [CC0 Public Domain] via pixabay)

Es ist ein beunruhigender Gedanke: Man könnte jederzeit eine E-Mail öffnen, die aussieht, als käme sie vom Arbeitgeber, einem Verwandten oder der Bank. In Wirklichkeit könnte es sich jedoch um PhishingScams handeln. Jede der vielen unschuldigen E-Mails, die wir den ganzen Tag über erhalten, könnte uns dazu kriegen, unsere Zugangsdaten herauszurücken und Verbrechern die Kontrolle über unsere vertraulichen Daten oder Identität zu geben.

Die meisten Leute gehen davon aus, dass es die Schuld der Benutzer selbst ist, wenn sie auf Phishing-Betrügereien hereinfallen. Jemand könnte einfach auf das falsche Feld geklickt haben. Um das Problem zu beheben, sollten Benutzer einfach damit aufhören. Als Sicherheitsexperten, die sich mit Malware-Techniken beschäftigen, glauben wir jedoch, dass hier der Falsche beschuldigt wird.

Das wirkliche Problem besteht darin, dass die heutigen webbasierten E-Mail-Systeme elektronische Minenfelder ähneln, die mit Anforderungen und Verlockungen angefüllt sind, um zu klicken und sich in einer zunehmend reaktionsschnellen und interaktiven Online-Erfahrung zu engagieren. Es sind nicht nur Google Mail, Yahoo-Mail und ähnliche Dienste. Desktop-basierte E-Mail-Programme wie Outlook zeigen Nachrichten auf die gleiche unsichere Art und Weise an.

Einfach ausgedrückt, ist die einzig sichere E-Mail eine reine Text-Mail. Sie zeigt nur den nackten Text an, ohne eingebettete Links oder Bilder. Webmail ist für Werbetreibende praktisch – und erlaubt gutaussehende E-Mails mit Bildern und netten Schriften zu schreiben, birgt aber unnötige und ernsthafte Gefahren in sich. Denn eine Webseite – oder eine E-Mail – kann leicht das Eine zeigen, aber auch das Andere tun.

Die Rückkehr von E-Mails zu ihrem Ursprung mag radikal erscheinen, bietet aber eine deutlich höhere Sicherheit. Sogar die besten Experten für Cybersecurity der US-Regierung kommen zu dem erschreckenden, aber wichtigen Schluss, dass jede Person, die ernsthaft mit Web-Sicherheit zu tun hat, egal, ob es sich hierbei um Organisationen oder Regierungsmitglieder handelt – zu Text-E-Mails zurückkehren sollte:

„Organisationen sollten sicherstellen, dass sie HTML in E-Mails nicht mehr verwenden können und Links deaktivieren. Alles sollte zu Klartext gezwungen werden. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass potenziell gefährliche Skripte oder Links im Text der E-Mail versendet werden. Außerdem wird die Gefahr gebannt, dass ein Benutzer einfach nur auf etwas klickt, ohne darüber nachzudenken. Mit Text-Mails müsste der Benutzer den Link selbst eingeben oder die Kopierfunktion nutzen. Dieser zusätzliche Schritt ermöglicht dem Benutzer eine weitere Gelegenheit zum Nachdenken und zur Analyse, bevor er auf den Link klickt.“

Das Problem falsch verstehen

In den letzten Jahren wurden Webmail-Nutzer strengstens angewiesen, auf jeden verdächtigen Hinweis in E-Mails zu achten. Sie durften keine E-Mails von Leuten öffnen, die sie nicht kannten. Sie sollten keine Anhänge öffnen, ohne den Absender vorher sorgfältig zu prüfen. Viele Unternehmen bezahlen Sicherheitsfirmen mehr als fürstlich, um zu prüfen, ob ihre Angestellten auf diesen Versprechungen gut machen. Aber das Phishing geht weiter – und kommt immer häufiger vor.

Die Berichterstattung zu dem Thema kann hier noch verwirrender erscheinen. Die New York Times bezeichnete den Verstoß gegen die E-Mail-Sicherheitsvorschriften des Democratic National Committee als „dreist“ und „schamlos“. Man wies auf eine Vielzahl möglicher Probleme hin – alte Netzwerksicherheitsausrüstung, hoch entwickelte Angreifer, gleichgültige Ermittler und unaufmerksame Mitarbeiter des Supports – bevor es eine weitere Schwäche aufdeckte. Des Pudels Kern ist allzu oft ein eifriger Benutzer, der „ohne viel nachzudenken“ handelt.

Aber das eigentliche Problem mit Webmail – der Sicherheitsfehler, der schon viele Millionen Dollar gekostet hat – war die Idee, dass, wenn E-Mails über eine Website versendet oder empfangen werden könnten, sie mehr als nur reiner Text sein könnten, selbst wenn die Webseiten von einem Webbrowser-Programm angezeigt werden. Dieser Fehler hat erst die Möglichkeit für eine kriminelle Phishing-Branche geschaffen.

Entwickelt für Gefahren

Ein Webbrowser ist das perfekte Werkzeug für Unsicherheit. Browser sind so konzipiert, dass sie Inhalte aus mehreren Quellen nahtlos zusammenfügen: Text von einem Server, Anzeigen von einem anderen, Bilder und Videos von einem dritten Server, Buttons, die dem Benutzer nachverfolgen, und so weiter. Eine moderne Webseite ist ein Flickenteppich von dutzenden Drittanbieter-Seiten. Damit diese Zusammenstellung von Bildern, Links und Buttons einheitlich und integriert dargestellt wird, zeigt Ihnen der Browser nicht an, woher die einzelnen Teile einer Webseite stammen – oder wohin sie führen, wenn sie angeklickt werden.

Schlimmer noch, sie erlaubt es Webseiten – und damit E-Mails – ihre Herkunft zu verschleiern. Wenn man „www.google.com“ in die Browserzeile eingibt, kann man ziemlich sicher sein, dass man auf die Google-Hauptseite gelangt. Klickt man jedoch auf einen Link oder Button mit der Bezeichnung – wird man dann tatsächlich zum echten Google geleitet? Man müsste bei jedem Link sorgfältig den zugrunde liegenden HTML-Quellcode der E-Mail lesen. Es gibt darüberhinaus noch dutzende weitere Möglichkeiten, wie Browser manipuliert werden können, um uns zu täuschen.

Das ist das Gegenteil von Sicherheit. Die Nutzer können die Folgen ihres Handelns nicht vorhersagen und auch nicht im Voraus entscheiden, ob die möglichen Ergebnisse akzeptabel sind. Ein absolut sicherer Link wird möglicherweise direkt neben einem bösartigen Link angezeigt, ohne, dass ein Unterschied zwischen diesen erkennbar ist. Wenn ein Benutzer mit einer Webseite konfrontiert ist, muss er sich entscheiden, ob er auf etwas klicken will.

Hier gibt es keine gangbare Möglichkeit, vorher zu erfahren, was nach dem Klick passieren könnte oder mit welcher Firma oder anderen Teilnehmern der Nutzer zu tun haben wird. Der Browser verbirgt diese Informationen. Immerhin können wir uns, wenn wir selbst aktiv im Internet surfen, entscheiden, auf welche Website unseres Vertrauens wir uns begeben wollen. Kommt ein Link per Webmail, liefert er uns jedoch eine von einem Angreifer erstellte Webseite direkt in unsere Mailbox!

Der einzige Weg, um die Sicherheit im heutigen Webmail-Umfeld zu gewährleisten ist, sich die Fähigkeiten eines professionellen Web-Entwicklers anzueignen. Erst dann werden die Ebenen von HTML, Javascript und anderem Code klar; erst dann werden die Konsequenzen eines Klicks im Voraus bekannt. Natürlich ist dies ein unangemessen hoher Grad an Raffinesse, den die Benutzer zum Schutz ihrer selbst an den Tag legen müssen.

Solange Softwaredesigner und Entwickler keine Browser-Software und Webmail-Systeme reparieren und die Benutzer nicht in Kenntnis der Sachlage entscheiden lassen, wohin sie ihre Klicks führen können, sollten wir den Ratschlägen von C. A. R. Hoare folgen, einem der ersten Pioniere der Computersicherheit: Der Preis für Zuverlässigkeit ist das Streben nach höchster Einfachheit.“

Die sicherste E-Mail ist die reine Text-E-Mail

Unternehmen und andere Organisationen sind noch anfälliger als Einzelpersonen. Eine einzelne Person braucht sich nur um ihre eigenen Klicks zu kümmern – viele Mitarbeiter in einer Organisation sind ein viel größeres Risiko. Es ist eine einfache Gleichung: Wenn jeder Mitarbeiter die gleiche Chance hat, auf einen Phishing-Betrug hereinzufallen, ist das Risiko für das Unternehmen insgesamt viel höher, dass auch etwas passiert. Tatsächlich besteht bei Unternehmen mit 70 oder mehr Angestellten eine um 50 Prozent erhöhte Chance, dass jemand mit einer Phishing-Mail getäuscht wird. Die Unternehmen sollten Webmail-Anbieter, um deren Sicherheitsaspekt es theoretisch schlechter bestellt ist als die Chance, bei einem Münzwurf zu gewinnen, sehr kritisch betrachten.

Als Technologen haben wir uns längst damit abgefunden, dass manche technischen Entwicklungen einfach eine schlechte Idee sind, auch wenn sie zunächst spannend aussehen. Die Gesellschaft muss dasselbe tun. Sicherheitsbewusste Nutzer müssen von ihren E-Mail-Providern eine Klartext-Option verlangen. Leider sind solche Optionen noch nicht sehr verbreitet und mühsam durchzusetzen, aber sie sind ein Schlüssel zur Eindämmung der Gefahrenwelle.

Mail-Anbieter, die sich weigern, dies zu tun, sollte man schlichtweg meiden – genauso wie man dunkle Gassen für ein florierendes Ladengeschäft meiden sollte. Diese Hintergassen des Internets können mit ihren bunten Anzeigen, Bildern und Animationen attraktiv aussehen – sicher sind sie allerdings nicht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Kontrolle, Tastatur, E-Mail“ by antonynjoro (CC0 Public Domain)


The Conversation

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Gibt es strukturellen Rassismus im Internet?

Welt (adapted) (image by quicksandala [CC0] via pixabay)

Die rassischen Ungleichheiten, die die Amerikaner und unsere Gesellschaft heute belasten, sind in vielerlei Hinsicht ein Ergebnis der räumlichen Segregation. Weiße Menschen und nichtweiße Menschen leben in der Regel in verschiedenen Vierteln, gehen auf unterschiedliche Schulen und haben – basierend auf ihrer genetischen Herkunft – dramatisch unterschiedliche ökonomische Möglichkeiten. Diese physische Manifestation des strukturellen Rassismus ist eine historische Tatsache in diesem Land – und sie ist auch heute noch vorhanden.

Das Internet ist heute auf einer ähnlichen räumlichen Logik aufgebaut. Auf die gleiche Art und Weise, wie die Menschen von Viertel zu Viertel ziehen, um Dinge zu tun und ihre Zeit mit bestimmten Menschen zu verbringen, surfen sie auch von Website zu Website auf der Suche nach Inhalten. Websites erlangen und steigern ihren Wert, wenn sich Traffic und Sichtbarkeit der Website erhöhen.

Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Internetnutzer haben – mehr oder weniger – die völlige Freiheit, sich dorthin zu bewegen, wo sie möchten. Websites können die Hautfarbe eines Nutzers nicht sehen und sie können nicht in der gleichen Weise den Einreiseverkehr regeln, wie Menschen in geografischen Räumen in der Lage sind und auch aktiv umsetzen. Deshalb kann man leicht zu der Vorstellung gelangen, dass die tatsächliche Struktur des Internets – die sozialen Milieus, die es produziert, und die neuen Wirtschaftsumfelder, die es erschaffen hat – nicht rassisch getrennt werden können, so wie es in der physischen Welt der Fall ist.

Und dennoch ist das Internet in der Tat nach rassischen Prinzipien aufgeteilt. Meine Forschung zeigt, dass Websites, die sich auf Rassenfragen konzentrieren, seltener besucht werden und in Suchergebnissen weniger sichtbar sind als Websites mit unterschiedlichen oder breiteren Themenspektren. Dieses Phänomen begründet sich nicht auf etwas, das einzelne Websites darstellen, sondern vielmehr scheint es auf der Art und Weise zu basieren, wie die Nutzer selbst Informationen online finden und teilen – ein Prozess, der vor allem von Suchmaschinen und zunehmend auch von Social-Media-Plattformen vermittelt wird.

Erforschung des Online-Rassismus

Wörter wie „Rassist“ und „Rassismus“ sind vorbelastete Begriffe, vor allem weil die Menschen sie fast immer mit individualisiertem moralischem und kognitivem Versagen verbinden. In den letzten Jahren ist sich die amerikanische Öffentlichkeit jedoch zunehmend darüber bewusst geworden, dass Rassismus auch für Kulturen und Gesellschaften im Allgemeinen gelten kann.
Meine Arbeit sucht nach Online-Entsprechungen für diesen systemischen Rassismus, in dem subtile Vorurteile die Gesellschaft und Kultur in einer Weise durchdringen, die überwältigende Vorteile für Weiße auf Kosten von Nicht-Weißen ergibt. Genauer gesagt versuche ich zu ermitteln, ob die Online-Umgebung, die vollständig von Menschen konstruiert wurde, systematisch Vor- und Nachteile in Bezug auf Rasse mit sich bringt – ob nun absichtlich oder unabsichtlich.

Es ist schwierig, sich dieser Frage zu nähern, doch ich beginne mit der Annahme, dass sich die heutigen technologischen Systeme in einer Kultur und Gesellschaft entwickelt haben, die systemisch und strukturell rassistisch ist. Dadurch erscheint es möglich und sogar wahrscheinlich, dass bestehende Tendenzen in ähnlicher Weise online wirken.

Darüber hinaus bieten die historischen geographischen Konfigurationen, die die rassische Ungleichheit hervorgebracht und erhalten haben, einen nützlichen Leitfaden für die Untersuchung, wie systemischer Rassismus online aussehen könnte. Die Landschaft im Netz und die Art und Weise, wie Menschen in ihr surfen, sind beides wichtige Faktoren, um dieses Bild zu verstehen.

Online-Navigation verstehen

Zunächst wollte ich einen Blick auf die Karte werfen – wie das Internet selbst von Website-Produzenten strukturiert wird. Ich nutzte ein Software-Programm namens Voson, um die Websites zu analysieren, die Alexa.com als die Top 56 der afro-amerikanischen Websites im Internet kennzeichnet. Voson durchsucht das Netz, um zu ermitteln, welche weiteren Websites die Quellseiten verlinken und welche Seiten Links zu den Quellseiten bereitstellen.

Dann habe ich versucht, einen eventuellen rassistischen Inhalt, so denn existent, von jeder dieser Tausenden von Websites zu bestimmen, um eventuelle Ungleichheiten zu erfassen, die in der Online-Landschaft existieren könnten. Im echten Leben umfasst die Ermittlung der räumlichen Ungleichheit in der Regel die Messung von Personenzuschreibungen, die in einer bestimmten geographischen Lage leben. Zum Beispiel bezeichnet die Postleitzahl 65035 ein „weißes“ Viertel, weil 99,5 Prozent der dort ansässigen Personen (Freeburg, Missouri) gemäß der US-Volkszählungsdaten weiß sind. Im Gegensatz dazu würde die Postleitzahl 60619, ein Gebiet in Chicago, als „nichtweiß“ betrachtet werden, weil nur 0,7 Prozent ihrer Bewohner weiß sind.

Um diese Art von Unterscheidung zwischen verschiedenen Websites zu machen, verließ ich mich auf Website-Metatags – also Beschreibungen, die der Ersteller der Website dergestalt codiert hatte, dass Suchmaschinen sie möglichst gut erfassen können und die Website dementsprechend in den Suchergebnissen erscheint. Als „rassenbezogene“ Websites habe ich diejenigen bezeichnet, die unter ihren Metatags Begriffe wie „Afroamerikaner“, „Rassismus“, „Hispanisch“, „Modellminderheit“ und „Afro“ hatten. Seiten ohne diese Begriffe in ihren Metatags habe ich als „nichtrassenbezogen“ bezeichnet.

Durch die Verwendung von Website-Metatags konnte ich zwischen rassenbezogenen und nichtrassenbezogenen Seiten (und dem getrennten Verkehr zwischen ihnen) unterscheiden, je nach dem, ob die Ersteller der Websites die Identität der Website selbst mit rassenbezogenen Begriffen definieren.

Online-Navigation verstehen

Sobald ich jede Seite als rassenbezogen oder nichtrassenbezogen eingeordnet hatte, schaute ich auf die Links, die die Website-Ersteller zwischen ihnen eingerichtet haben. Es gab drei mögliche Arten von Links: zwischen zwei rassenbezogenen Seiten, zwischen zwei nichtrassenbezogenen Seiten oder zwischen einer rassenbezogenen Seite und einer nichtrassenbezogenen.
Wie viele Links der jeweiligen Arten die Daten enthalten, würde zeigen, ob die Entscheidungen von Website-Erstellern durch Vorurteile beeinflusst sind. Wenn es keine Vorurteile gibt, wäre die Anzahl der Links gleichmäßig auf die einzelnen Arten von Websites im Datensatz verteilt. Wenn es hingegen Vorurteile gibt, wäre die Anzahl der Links unverhältnismäßig hoch oder niedrig.

Ich fand zwar leichte Unterschiede zwischen den idealen theoretischen Proportionen und der tatsächlichen Anzahl von Links, allerdings waren sie nicht eindeutig genug, um die Vermutung aufkommen zu lassen, dass irgendeine Form der Segregation im Online-Verhalten der Menschen durch Website-Ersteller verursacht wird. Menschen, die im Internet surfen, indem Sie einfach wahllos Links auf Websites anklicken, würden nicht signifikant häufiger oder seltener auf rassenbezogenen oder nichtrassenbezogenen Seiten landen, als es im Hinblick auf die Anzahl der jeweiligen Websites, die vorhanden sind, normal wäre. Aber die Leute folgen nicht nur den Links – auch ihre Vorlieben haben einen Einfluss beim Navigieren im Internet.

Segregation sehen

Bei meiner zweiten Ermittlung wollte ich herausfinden, wie sich die Leute zwischen den Webseiten bewegen. Ich betrachtete die gleichen 56 Seiten wie bei der vorherige Analyse, aber dieses Mal verwendete ich Similarweb, eine bekannte Website zur Messung von Internet-Traffic. Für jede Website produziert Similarweb Daten, aus denen hervorgeht, von welchen Websites die Menschen kamen und auf welche Websites die Leute als nächstes navigierten. Ich charakterisierte diese Seiten ebenfalls als „rassenbezogen“ oder „nichtrassenbezogen“ und identifizierte drei Arten von Verbindungen, die die Menschen beim Anklicken nahmen: zwischen zwei rassenbezogenen Seiten, zwischen zwei nichtrassenbezogenen Seiten oder zwischen einer rassenbezogenen Seite und einer nichtrassenbezogenen.

Hauptaugenmerk auf die Suchmaschinen

Das bringt uns näher an die Wahrheit, wenn es um getrennte Traffic-Muster und potenzielle Ungleichheiten bezüglich der Rasse geht. Meine Daten zeigten auch, dass nichtrassenbezogene Seiten in den Suchergebnissen deutlich höher liegen und daher wahrscheinlich mehr Sichtbarkeit genießen, als rassenbezogene Seiten. Die rassenbezogenen Seiten sind weniger sichtbar, haben weniger Traffic und ziehen daher wahrscheinlich weniger Nutzen aus Sichtbarkeit (wie Werbeeinnahmen oder höhere Suchmaschinen-Rankings).

Es könnte verlockend sein, darauf hinzuweisen, dass dies nur die Benutzerpräferenzen widerspiegelt. Das könnte dann der Wahrheit entsprechen, wenn die Benutzer wissen würden, auf welche Websites sie gehen wollen, und dann direkt zu ihnen navigieren. Aber in der Regel wissen die Nutzer das nicht. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Leute ein Wort oder eine Phrase in eine Suchmaschine wie Google eingeben. Tatsächlich macht der direkte Verkehr nur etwa ein Drittel des Verkehrsflusses zu den Top-Seiten des Internets aus. Um eine Schlussfolgerung der Suchoptimierungsfirma Brightedge zu zitieren: „Die organische Suche übertrumpft andere Traffic-Generatoren auf überwältigende Weise.“

Obwohl natürlich noch mehr Forschung notwendig ist, legt meine Arbeit so weit nahe, dass neben den Vorlieben der Nutzer, nichtrassenbezogene Websites eher zu besuchen als rassenbezogene Websites, auch die Suchmaschinen eine ähnliche Wirkung hervorrufen: Nichtrassenbezogene Websites werden in den Suchergebnissen deutlich weiter oben angezeigt als rassenbezogene Seiten. Das führt zu weniger Traffic und weniger finanzielle Unterstützung in Form von Werbeeinnahmen für rassenbezogene Seiten.
In beiden Fällen beeinflussen Menschen und Suchmaschinen den Traffic in einer Weise, die Vorteile für nichtrassenbezogene Websites und Nachteile für rassenbezogene Seiten bedeuten. Das ähnelt dem, was in der Offline-Welt als systemischer, struktureller Rassismus bezeichnet wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Welt“ by quicksandala (CC0 Public Domain)


The Conversation

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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • DATA heise: Bundestag genehmigt Ausbau der Videoüberwachung: Der Bundestag hat mitten in der Nacht zum Freitag den umstrittenen Entwurf der Bundesregierung für ein „Videoüberwachungsverbesserungsgesetz“ unverändert beschlossen. Mit der damit einhergehenden Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes sollen mehr Kameras an „öffentlich zugänglichen großflächigen Anlagen“ angebracht werden dürfen. Das Parlament will damit die Sicherheit vor allem in Sport-, Versammlungs- und Vergnügungsstätten, Einkaufszentren oder Parkplätzen sowie in Einrichtungen und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs erhöhen.

  • FACEBOOK t3n: Weitere Snapchat-Kopie: Facebook startet „Messenger Day“:Nach Instagram („Stories“) und zuletzt Whatsapp („Status“) hat Facebook jetzt auch seinem Messenger eine Funktion spendiert, die stark an das Stories-Original des Rivalen Snapchat erinnert. Nutzer können mit „Messenger Day“ jetzt Bilder, Videos und persönliche Nachrichten für 24 Stunden teilen. Die Funktion wird ab sofort weltweit für Android und iOS ausgerollt, wie Facebook mitteilt. Die Fotos und Videos können die Nutzer entweder mit allen oder nur mit bestimmten Freunden oder Familienmitgliedern teilen. Die Inhalte verschwinden nach 24 Stunden wieder. Daher, so Facebook, könnten beliebig viele Bilder und Videos geteilt werden. Wer nicht will, dass die Inhalte 24 Stunden lang online sind, kann sie schon vorher aus dem Day-Bereich wieder entfernen.

  • MICROSOFT golem: Microsoft zeigt Werbung im Windows Explorer an: Der in Windows 10 enthaltene Dateimanager wird von Microsoft verstärkt für Werbeeinblendungen verwendet. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Herbst 2016, aktuell berichten immer mehr Anwender von solchen Werbeschaltungen. Microsoft bestätigte dies, will die Einblendungen aber nicht als Werbung bezeichnet wissen. In einer Stellungnahme spricht der Windows-Hersteller von einer Benachrichtigung, wie The Verge berichtet. Die vorliegenden Berichte von Windows-10-Nutzern beschreiben hingegen klar eine Werbeeinblendung. Microsofts Cloud-Speicherdienst Onedrive ist bereits Bestandteil von Windows 10. Allerdings ist der maximale Speicherplatz auf 5 GByte beschränkt.

  • FINANZEN Welt: MoneyMap sagt Nutzern, wo sie Geld verschwenden: Das gerade gestartete Portal MoneyMap will künftig alle Verträge seiner Kunden digital verwalten. Der entscheidende Punkt: Das Start-up analysiert dafür das Girokonto des Nutzers. Über eine Anbieterdatenbank ordnet das Unternehmen die bestehenden Verträge auf diesem Weg zu, erkennt also etwa den Strom- oder Mobilfunkanbieter. Der Nutzer bekommt in einem zweiten Schritt konkrete Angebote und kann einen Vertragswechsel automatisch veranlassen. Den Gründern ist bewusst, dass der Einblick ins persönliche Girokonto eine heikle Sache ist. Mit dem sensiblen Thema Datenschutz und Datensicherheit setze sich das Start-up intensiv auseinander, es gebe hohe Sicherheitsstandards, versichert CTO Dmitry Kharchenko.

  • GOOGLE GoogleWatchBlog: Abschaffung der reCAPTCHA-Abfrage: Die Google-Tochter reCAPTCHA hat sich schon vor vielen Jahren Gedanken über das Problem der Captchas gemacht, und stand immer dafür, nicht allzu schwere und für Menschen unlesbare Buchstabenfolgen abzufragen. Zu diesem Zweck hatte man für lange Zeit Texte und Zahlen aus Streetview-Fotos verwendet, durch die man auch gleich noch wertvolle Daten für das eigene Angebot gewinnen konnte. Diese sind mittlerweile aber nur noch sehr selten zu sehen. Vor über zwei Jahren hatte man als Nachfolger der klassischen Captchas das No Captcha angekündigt, bei dem die Eingabe vollständig wegfällt. Stattdessen muss der Nutzer bei dieser Variante nur noch einen Haken setzen und somit bestätigen, dass er kein Bot ist. Da die Unterscheidung zwischen Bot und Mensch im Hintergrund stattfindet, hat man es nun auch geschafft den letzten Schritt zu entfernen und bietet ab sofort die Invisible reCAPTCHA an.

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Neue Module und Features: Wie die New York Times Artikel auf ihrer Webseite auswählt

The New York Times building, New York City (Image by Alterego [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons)

Im September 2014 wurde auf der Webseite der New York Times ein neues Modul erschaffen. Es nannte sich „Watching“ und war eine Art Sammlung von Meldungen aus der Times, aber auch von Material, das, ähnlich wie es bei Twitter funktioniert, anderswo im Netz gefunden wurde – einschließlich Tweets, Fotos und sogar YouTube-Videos.

Dieses Feature ist vor wenigen Monaten verschwunden, während der Newsfeed selbst erhalten blieb. Vor einigen Wochen hat die Times dann ein neues und andersartiges Produkt veröffentlicht, das sich ebenfalls „Watching“ nennt und eine eigenständige TV- und Film-Empfehlungsseite ist.

Auch wenn dieses Angebot noch namenlos ist, nimmt das Modul, das früher als „Watching“ bekannt war, noch immer einen prominenten Platz auf der Webseite der Times ein – ohne zu scrollen, ist es auf dem unteren Drittel eines Desktop-Bildschirms zu finden. Die Inhalte, die der Feed auf der Webseite wochenweise anbietet, befinden sich allerdings im Wandel. Die Meldungen beinhalten in letzter Zeit merkbar weniger Themenhäufungen, am Wochenende ist der Feed abgeschaltet. Liegt das daran, dass die Times entschied, weniger von auswärtigen Quellen anzuzeigen und anstattdessen mehr Inhalte von der Times selbst zu zeigen – insbesondere vom Express-Team, das letztes Jahr aufgestellt wurde um „die Nachrichten, nach denen Leser suchen und über die sie online sprechen“, abzudecken?

„Ich möchte es wirklich deutlich machen: Wir schätzen das Zusammentragen von auswärtigen Quellen sehr, das momentan an verschiedenen Stellen stattfindet, teilte mir Clifford Levy mit. Er ist Redakteur der Times und leitet zugleich die Abteilung NYT Now. „Aber wir versuchen herauszufinden, was die richtige Balance zwischen Ledungen aus der New York Times und von auswärtigen Quellen ist und wie wir intelligente, sinnvolle Auswahlprozesse für unsere Leser durchführen.“
Levy arbeitet mit Migliedern des Express-Teams, mit NYT Now-Mitarbeitern und mit anderen am Nachrichtenpult, um diesen idealen Punkt zu finden, an dem die Anhäufung von Quellen willkommen ist – nicht nur im Modul auf der Webseite, sondern auch auf der Homepage und auf ihren mobilen Apps. Es gibt desöfteren Meldungen vom Express-Team, leichter verdauliche Nachrichten von anderen Büros und ab und zu Informationen über aktuelle Nachrichtenentwicklungen.

Dean [Baquet] hat eine Innovationskulture sehr befördert, er möchte wirklich, dass die Redaktion im Geiste der Innovation erscheint, er möchte versuchen, die Aufteilung dieses Moduls zu verändern. Er will sich den Datenverkehr des Moduls anschauen – wie Leser auf Veränderungen reagieren, ob wir irgendeinen Teil des Moduls nutzen sollten, ob diese Nachrichten in das Modul oder an andere Orte der Webseite gelangen und wo sie in der mobilen Version hineinpassen. Alle diese Fragen sind noch offen“, sagte Levy.

Eine kurze Analyse von dem, was in dem Modul in den letzten paar Monaten gepostet wurde (gemeint ist seit Anfang Dezember 2015), zeigt, wie sehr es sich mittlerwiele auf die Times konzentriert. Von den letzten 932 geposteten Links waren 765 – also über 80 Prozent – Inhalte der Times. (Andere Nachrichtenquellen, die zumindest ab und zu verlinkt wurden, sind: The Associated Press mit 29, Reuters und der BBC mit je sieben, The Atlantic, Bloomberg und der Guardian mit je fünf Verlinkungen und die Washington Post mit vier Verlinkungen. Das Modul ist also nun eher ein eigenes Fenster und eine Art Untergruppierung von allen Artikeln, die die Times täglich veröffentlicht wurden als ein sorgfältig herausgefiltertes Feature mit interessanten Artikeln von überall aus dem Internet.

Ian Fisher, der ehemalige stellvertretende ausführende Redakteur (jetzt Untersuchungsleiter) von Politico, sagte, dass „Watching“ in seiner Anfangsphase ungefähr 40 Prozent negatives Feedback erhielt. Sechs Monate später waren es laut Politicos letztem Update von April eher die Meldungen, die nicht aus der Times stammten, die die bessere Performance lieferten. Außerdem kehrten Leser zur Times-Seite zurück, auch wenn sie auf Nachrichten klickten, die sie von der Seite wegleiteten.

Levy nannte mir keine genauen Zahlen, sagte aber, dass der Feed sich weiterhin gut halte, wenn man die Leser betrachte, die auf Meldungen des Feeds klicken:

Das Modul funktioniert gut. Wir hatten eigentlich keine negativen Rückmeldungen. Ich schaue mir tatsächlich an, wie einzelne Meldungen wirken, verwende aber nicht zuviel Zeit dafür, einzelne Elemente des Feeds miteinander zu vergleichen.

NYTimes.com unterteilt sich grob in drei Kolumnen (von links nach rechts, unterteilt in die Gruppen A, B und C). Meinungsartikel befinden sich oben in der dritten Kolumne, das untere Eck dieser Kolumne erfährt verständlicherweise weniger Beachtung von den Lesern als der linke Teil der Webseite. Das Team dort spielt zum Beispiel mehr mit visuellen Elementen bei vorgestellten Artikeln.

Die linke Seite ist am Neuesten – zu einem gewissen Grad haben wir unsere Leser daran gewöhnt. Ich denke nicht, dass man ein Modul von solcher Größe auf die linke Seite der Webseite setzen könnte„, sagte Levy. „Wir haben damit experimentiert, das Modul in verschiedene Positionen auf der Webseite zu verschieben. Aber wie du weißt, ist die Sache mit der Webseite so, dass sie wie ein überfüllter Marktplatz ist – man muss die Bedürfnisse der Redaktion in Betracht ziehen, jene der Autoren der Meinungsartikel, der Platz, den die Videoabteilung benötigt und natürlich den Platz für Werbung, der sehr wichtig ist. Es gibt viele verschiedene Interessen und viele Einflussträger.

Doch gibt es irgendeine spezifische Richtung, in die die Entwicklung des früheren „Watching“-Moduls gehen wird, irgendeine Idee, die darauf hindeutet, dass es seinen eigenen Platz innerhalb von NYT Now oder sogar in der Times-App bekommen könnte?

„Das Einzige, das ich dir versichern kann, ist, dass wir an auswärtige Quellensammlungen glauben. Wir machen das auf eine Art, die den Lesern hilft, und wir wissen, dass die Redaktion dabei gute Arbeit macht,“ sagte Levy. „Zu einem gewissen Grad ist das eine seismische Verschiebung. Noch vor drei Jahren wäre das etwas gewesen, was wir niemals hätten tun können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf “Nieman Journalism Lab” unter CC BY-NC-SA 3.0 US. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „The NewYork Times building, New York City“ by Alterego (CC by 3.0)


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Hallo, Jutta Handrup & Maike Hedder von Kreativfieber!

Maike Hedder (links) und Jutta (image by Maike Hedder)NEU

Selber machen ist oft die günstigere Alternative. Zusätzlich können mit der “Do It Yourself”-Methode wahre Schätze und Unikate hergestellt werden. Die beiden Gründerinnen von kreativfieber erklären wie es geht und wie die Idee zum eigenen Blog entstand. Für viele ist das Netz einfach eine gigantische Bastelstube. Auf Hunderten von Blogs wird Selbstgemachtes vorgestellt, angeleitet und diskutiert. So auch bei kreativfieber: Von kleinen Geschenkideen, über leckere Rezepte bis hin zur aufwändigen Hochzeitsdeko bloggen Jutta Handrup und Maike Hedder über ihre Ideen. Anleitungen und “How-to´s” werden auf dem Blog ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Hallo Jutta! Hallo Maike! Euch verbindet eine deutsch-niederländische Freundschaft und die Kraft des Sekundenklebers. Wie kam es zu eurem Back- und Bastelblog?

Wir sind schon viele Jahre befreundet und immer gerne zusammen kreativ gewesen. Nach Ende unseres Studium fehlte uns im Job irgendwann einfach das kreative Etwas. Das Thema Blog war bei uns beiden sehr präsent und so haben wir irgendwann beschlossen, es doch einfach mal zusammen zu versuchen. Kreativfieber.de war am Anfang für uns vor allem eine Plattform, um unsere kreativen Ideen zu teilen und unsere eigene kleine online Spielwiese. Das erste Feedback und die tolle Bloggercommunity haben uns schnell motiviert immer mehr Zeit in unser Projekt zu stecken.

Uns gefällt eure Plattform, weil ihr persönlich, sympathisch und angenehm unaufgeregt eure Ideen präsentiert. Welche professionellen Ziele verbindet ihr mit dem Blog?

Mittlerweile ist Kreativfieber kein reines Hobby mehr, sondern auch unser Job. Mit wachsenden Leserzahlen und vielen tollen Kooperationsmöglichkeiten haben wir uns vor etwa einem Jahr selbstständig gemacht. Neben Kreativfieber schreiben wir Do-It-Yourself- Bücher und beraten Unternehmen zu Social Media rund um das Thema Blogging. Dabei bleibt unser eigener Blog aber immer unser Herzstück, in das wir unsere ganze Leidenschaft stecken.

Viele setzen DIY gleich mit Geldsparen. Könnt ihr das unterschreiben? Welches war euer finanziell aufwändigstes und welches euer kostengünstiges aber effektvolles Projekt?

Das stimmt, gerade Designerstücke kann man als DIY Projekt häufig günstig nachbauen. Dass DIY aber immer Geld spart können wir (mit einem riesigen Materiallager zuhause) allerdings nicht bestätigen. Ein Möbelstück aus hochwertigen Materialien kann schon teuer werden als das Gegenstück vom Möbeldiscounter. Ein wunderschöner Nebeneffekt ist natürlich, dass man auf Dinge die man selbst geschaffen hat, besonders stolz ist und sie einem ein tolles Gefühl vermitteln und ganz besondere Erinnerungen festhalten.

Gerade bei unseren Hochzeiten konnten wir aber durch DIY Tischdeko das Budget sehr schonen.

Was sind beim DIY eure Lieblingsmaterialien? Welches Projekt wollt ihr als nächstes ausprobieren?

Generell sind wir sehr experimentierfreudig und brauchen Abwechslung. Auf dem Blog arbeiten wir deswegen mit ganz unterschiedlichen Materialien, Stoff, Papier, Beton oder Upcycyling von Alltagsgegenständen.

Das Trendmaterial 2016 ist für uns definitiv Kork – und zwar nicht der Presskork, den man vielleicht noch als Pinnwand in Erinnerung hat, sondern Korkstoffe, Korkpapiere und Korkklebefolie. Seit wir das Material 2014 kennengelernt haben, sind wir verliebt. Gerade ist dazu auch unser neues Buch „Neues aus Kork“ erschienen.

Welches ist eure Lieblings-App unter den DIY-Helfern?

Ohne die Wasserwaage – App geht gar nichts!

Vielen Dank für das Interview!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Hello Money


Teaser & Image by kreativfieber


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Internet-Industrie reagiert auf Adblocker-Hype

[2005] Crossroads of the World (adapted) (Image by Diego Torres Silvestre [CC BY 2.0] via Flickr

Die Werbeindustrie will angenehmere Ads entwickeln und so der Popularität von Werbeblocker entgegenwirken. Publisher wie Bild.de gehen härter gegen Adblocker vor.

“Wir haben es vermasselt”. Es sind bemerkenswerte Worte, die Scott Cunningham, Senior Vice President of Technology and Ad Operations beim Interactive Advertising Bureau (IAB) kürzlich gewählt hat. Das IAB ist quasi die oberste Lobby der Online-Werbeindustrie, zu ihren Mitgliedern zählen Unternehmen wie Google, BuzzFeed, Yahoo oder Facebook, und sie ist mitverantwortlich dafür, wie Werbung im Internet aussieht und funktioniert.

Cunningham hat nun eingestanden, dass bei der Online-Werbung derzeit vieles falsch läuft. Die ständige Optimierung von digitaler Reklame in punkto Automatisierung und Targeting wäre zu Lasten der Nutzer passiert, würde ihre Akkus belasten, Webseiten langsamer machen und die User Experience schädigen. Kein Wunder, so Cunningham, hätte man gerade im letzten Jahr einen enormen Anstieg in der Adblocker-Nutzung gesehen.

Das IAB will deswegen neue, alternative Standards für Online-Werbung schaffen, die sich an vier Prinzipien halten: “Light, Encrypted”, “Ad Choice Supported” und “Non-Invasive”, kurz “LEAN”. Publisher sollen ihren Nutzern die Möglichkeit geben können, Werbung anzubieten, die nicht stört, die den Datenschutz unterstützt und die keine Ressourcen frisst.

Die Standards haben Vorrang

Wie sich das LEAN-Programm in der Praxis auswirken wird, bleibt abzuwarten. Zuerst müssen die Standards erst einmal entwickelt und dann auch von den Betreibern von Online-Angeboten und nicht zuletzt der Werbeindustrie angenommen werden. Für die Betreiber von Werbeblockern wie die Eyeo GmbH aus Köln (“AdBlock Plus”) ist der Schritt des IAB ein kleiner Sieg. Eyeo-Vertreter betonen immer wieder, angenehme Werbung auf eine Whitelist setzen zu können und so von der Blockade auszunehmen. Die Grundsätze des LEAN-Programms erinnern an das “Acceptable Ads”-Programm von Eyeo.

Während die Werbeindustrie noch dabei ist, Werbeblocker zu verdauen, sind andere schon weiter. Bild.de verbietet seit vergangener Woche Nutzern von Werbeblockern den Zugriff auf die Nachrichten-Seite – entweder deaktiviert man seinen Adblocker, oder man abonniert BILDsmart um 3 Euro pro Monat. Für das Geld bekommt man eine fast werbefreie Webseite, die auch noch bis zu 50 Prozent schneller laden soll.

Laut Bild.de-Chefredakteur Julian Reichelt hätte sich die Blockade der Adblocker-Nutzer bis dato nicht negativ auf die Zugriffe ausgewirkt, erzählt er im Meedia-Interview. Viele würden den Adblocker abschalten, und es gäbe auch einige, die sich BILDsmart leisten. Die langfristigen Effekte müsse man aber noch analysieren, so Reichelt.


Image (adapted) „[2005] Crossroads of the World“ by Diego Torres Silvestre (CC BY 2.0)


 

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Flash-Werbung im Netz geht es an den Kragen

Adobe Flash Platform camp 2010 (adapted) (Image by bm.iphone [CC BY 2.0] via Flickr)

Google, Amazon, Facebook und Apple sind für ein rasches Ende von Flash. Online-Werber müssen wohl auf HTML 5 umsatteln. Ab morgen, das hat Google kürzlich in einem Blogpost angekündigt, wird der Browser Chrome standardmäßig Inhalte auf Webseiten blocken, die nicht “zentral” für die Website sind. Heißt im Klartext: Flash-Animationen und insbesondere Werbung, die mit Adobes Software für interaktive und multimediale Webinhalte erstellt wurden, werden ab 1. September nur mehr dann angezeigt, wenn die Nutzer die Voreinstellungen von Chrome rückgängig machen.

Google verspricht seinen Nutzern davon, dass sie so schneller surfen können und ihre Geräte weniger Akku verbrauchen. Chrome hat es seit dem Start 2008 zum führenden Browser weltweit geschafft und erreicht global mit mehr als einer Milliarde Nutzer einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent. Im deutschsprachigen Raum ist seine Dominanz nicht so groß: Chrome hat in Österreich laut ÖWA einen Marktanteil von 26,5 Prozent, in Deutschland laut Statista.com 27 Prozent.

Neben Google sind auch andere große US-Internetunternehmen an einem Ende von Flash interessiert. Amazon etwa, das auch eine große Werbe-Plattform betreibt, wird ab morgen keine Flash-Ads mehr annehmen. Der Internetkonzern aus Seattle begründet die neue Regel mit den neuen Chrome-Voreinstellungen als auch Einstellungen bei Firefox und Safari, die Flash-Inhalte auf Webseiten limitieren. Alex Stamos, Sicherheitschef bei Facebook, hat auf Twitter bereits das Ende von Flash gefordert. Bekannterweise war auch der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs immer ein Gegner von Flash und ließ nicht zu, dass die Technologie aufs iPhone kommt.

Für viele Online-Werber, Vermarkter, Agenturen und Publisher bedeutet das nahende Ende von Flash-Werbung eine Herausforderung, weil Werbemittel, sollen sie vom Nutzer auch gesehen werden, mit einer anderen Technologie ausgeliefert werden müssen. HTML 5 ist dabei das Mittel zum Zweck: Googles AdWords etwa rechnet Flash-Werbung automatisch in HTML 5 um, sodass dem Werbekonzern Einnahmen aus Online-Anzeigen nicht entgehen.

Dass es nicht gut um Flash steht, hat auch der Angriff auf die italienische Firma Hacking Team im Juli gezeigt. In geleakten Dokumenten wurden mindestens drei Sicherheitslücken bei Flash entdeckt, die Hacking Team für die Verbreitung von Spionage-Software nutzte – etwa, um die Computer von Zielen überwachen zu können. Mozilla, Macher des beliebten Firefox-Browsers, reagierte darauf mit einer zeitweisen automatischen Sperre von Flash – mit dem Effekt, dass auf vielen Webseiten auch in Deutschland und Österreich Flash-Werbung nicht mehr angezeigt wurde.

Flash-Werbung auf mobilen Geräten ist aber immer noch sehr verbreitet. Dem Sizmek Mobile Index 2015 zufolge, wurden im 1. Quartal 2015 weltweit 5,4 Milliarden Rich-Media-Anzeigen auf Basis von Flash ausgeliefert – auf Basis von HTML 5 waren es 4,5 Milliarden. Dieses Verhältnis wird sich ab morgen weiter deutlich verschieben.


Image (adapted) „Adobe Flash Platform camp 2010“ by bm.iphone (CC BY 2.0)

 

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5 Lesetipps für den 3. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die Website TrendingTopics.at, den Einfluss von großen Smartphones auf Tablets, AppleTV, ein Tablet mit Brandgefahr und darum, welcher Browser der Akkulaufzeit am meisten schadet. Ergänzungen erwünscht.

  • WEBSITE-TIPP TrendingTopics.at: Hinter dieser Webseite steckt Netzpiloten-Autor Jakob Steinschaden: TrendingTopics.at informiert über das hierzulande zu unbekannte Technologie-Land Österreich. Die Themenschwerpunkte sind Start-ups, Social Media, Mobile Business, Digital Advertising, Big Data, Internet of Things und Netzpolitik. Zusätzlich werden die besten Links, Videos, Tweets und Bilder aus dem Netz in einem täglichen News Stream präsentiert.
  • SMARTPHONE VS. TABLET Digital Trends: Are Bigger Smartphones Killing Off the Tablet?: Es herrscht ein wachsender Trend bezüglich immer größer werdender Smartphones. Wie es scheint haben die größeren Modelle einen erheblichen Einfluss auf den Verkauf von Tablets, welcher seit einiger Zeit etwas schwindet. Nach den neusten Informationen, ging der weltweite Tablet Verkauf Jahr für Jahr um sieben Prozent zurück und um vier Prozent über die letzten drei Monate. Auch vor Apple machen diese Zahlen keinen Halt. Die Verkäufe der größeren und kleineren iPad-Modelle, sind seit 2013 um 26 Prozent gefallen.

  • APPLETV Golem.de: Streamingbox: Neues Apple TV soll mit App Store im September erscheinen: Im September soll eine neue Version der Set-Top-Box Apple TV erscheinen. Eigentlich hätte dies schon auf der WWDC15 stattfinden sollen, allerdings habe Apple im letzten Moment abgesagt. Das neue Modell soll etwas kleiner ausfallen als das Aktuelle und mit einem A8-Prozessor ausgerüstet sein, der auch im iPhone 6 und dem iPod Touch vertreten ist. Außerdem verfügt das neue Apple TV über mehr Speicher und einen App Store, mit dem erstmals Apps auf dem Gerät installiert werden können.

  • BRAND-TABLET B2C: This Tablet Was Recalled Because It Can Burst Into Flames: Das Nvidia Shield Tablet wurde zurückgerufen, Grund dafür ist, dass bei Benutzen des Tablets eine Brandgefahr besteht. Der Akku kann sich sogar so sehr erhitzen, dass sich Nutzer daran verbrennen, einige wurden sogar so heiß, dass sie Fußböden beschädigt haben. Die Nvidia Shield Tablets werden ganz besonders von Video Gamern benutzt. Nvidia gab bekannt, dass sie die Tablets kostenlos ersetzen werden.

  • BROWSER-VERGLEICH t3n: Mit diesem Browser macht dein Laptop-Akku am schnellsten schlapp: Battery Box, ein Betreiber von externen Akkus für Macbooks, untersucht, mit welchem Browser die User eines 13“ Retina MacBooks Pro von der Akkulaufzeit her am längsten surfen können – hierbei wurden Google Chrome, Mozilla Firefox und Safari verglichen, mit denen jeweils verschiedene populäre Webseiten angesurft, Videos geschaut, E-Mails geschrieben und in Suchmaschinen gesucht wurde. Demnach schnitt der momentan populärste Browser Google Chrome am schlechtesten ab, während der Laptop mit Safari am längsten durchhielt.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Wieso man sich bei Racked einen Redakteur leistet

Macbook Air Keyboard - Macworld 2008 (adapted) (Image by randy stewart [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Um sowohl kurze als auch längere Stories besser aufzubereiten hat die Fashion- und Beauty-Website Racked an Redakteuren aufgestockt. Zwar mag Longform-Journalismus momentan alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber Racked – die Seite für Styles, Shopping und Beautythemen, die 2013 von Vox Media mit eingekauft worden ist, als sie das Netzwerk Curbed.com erstanden haben – sieht noch Freiraum in der Mitte. Am Dienstag wurde bekannt, dass man Meredith Haggerty, die frühere Gastgeberin des Podcasts TLDR als Nachrichtenredakteurin eingestellt hat. Auf diesem Posten wird sie Beiträge bearbeiten, die etwa 1.000 bis 1.500 Worte umfassen.

Der Posten des Nachrichtenredakteurs ist keine Seltenheit bei Vox Media, auch andere Marken wie The Verge haben jemanden auf der Position. Für Racked ist dies jedoch die erste Redakteursstelle auf diesem Posten und laut Chefredakteurin Leslie Price war die Stelle notwendig, da sich Racked immer weiter in Richtung Berichterstattung bewege. Zudem wurde noch Julia Rubin eingestellt, die früher Onlineredakteurin bei der Teen Vogue war. „Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass wir Redakteure ihres Kalibers benötigen, die unsere Marke und unseren Traffic begutachtet. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir jemanden brauchten, der Texte redigieren kann„, auch bei kürzeren Geschichten. Rubin ist nun Redakteurin der Features und ist für Geschichten ab 2.000 Worten zuständig, während Haggerty die etwas kürzeren Texte bearbeitet: Fragebögen, wiederkehrende Reihen wie die Putzkolumne von Jolie Kerr, Buch- und TV-Kritiken und Kunst- sowie Museumsthemen.

Alle Redakteure dort draußen werden froh sein zu hören, dass gute Textaufbereitung tatsächlich für mehr Traffic sorgt, zumindest bei Racked war das der Fall. „Wir wollen Geschichten erzählen„, sagte Price, „und in der Welt von Fashion und Beauty machen dies nicht viele. Diese Stimme ist für uns sehr wichtig, und auch der Redakteur hat hier etwas zu sagen, denn er sorgt dafür, dass alles, was wir anbieten, interessant und unwiderstehlich ist.Einer dieser Artikel, über die junge Verkäuferin Brandy Melville, „hat sich als sehr erfolgreich herausgestellt„, denn die Marke „kam aus dem Nichts und ist nun überall, und bisher hatte nie jemand darüber berichtet„. Geschichten über solche Marken, die „von einem gewissen Klientel Käufern geliebt werden und wir verbreiten sie nur ein wenig mehr„, zahlen sich schließlich in Klicks aus.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Niemanlab. Übersetzung von Anne Jerratsch.


Image (adapted) „Macbook Air Keyboard – Macworld 2008“ by Randy Stewart (CC BY-SA 2.0)


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Sponsored Post: Test von Wix.com

Eine eigene Website lässt sich schnell und einfach bauen – vor allem mit Wix.com. // von Tobias Schwarz 

Wix

Wer heutzutage glaubt, ohne eigene Webpräsenz nicht im Internet auffindbar zu sein, irrt gewaltig. In diesem Fall ist die Ergebnisliste einer Suchmaschine unser Profil. Mit einer eigenen Webpräsenz kann man selber bestimmen, welche Informationen angezeigt werden. Heutzutage ist es auch kein Problem mehr, sich schnell eine eigene Website zu bauen. Möglich machen das Dienste wie der israelische Homepage-Baukasten-Anbieter Wix.com, den wir uns für diesen Beitrag genauer angeschaut haben.

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Die Trends des Monats – Dezember

Tastatur, keyboard, hand, produktivität, trend

Gemeinsam mit der Standortinitiatve der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, nextMedia.Hamburg, stellen wir euch ausgewählte Trends des Monats vor. // von Lukas Menzel

Tastatur, keyboard, hand, produktivität, trend

Die Medien- und Digitalbranche ist ständig in Bewegung. Fast im Tagesrhythmus gibt es ein neues, innovatives Medienprojekt, ein praktisches Gadget oder ein neues digitales Geschäftsmodell. Wir stellen euch dieses Mal Google Contributor, den intelligenten Homepagebaukasten The Grid, Journalismus auf Plakaten mit Tonic, Informations-Snacks via Vine und Product Placements in E-Books vor.

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