All posts under ueberwachung

Datenschutz-NGO fordert Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung

Datenspeicherung (adapted) (Image by Samuel Zeller [CC0 Public Domain] via Unsplash)
Aktuell werden politisch viele Karten neu gemischt, ist doch die Berliner Jamaica-Koalition noch im Verhandlungsprozess. Aus diesem Anlass fordern namhafte NGOs aus dem Bürgerrechts- und Datenschutz-Bereich, die Vorratsdatenspeicherung endgültig abzuschaffen. Vieles spricht dafür – die Rechtmäßigkeit der Maßnahme ist fraglich, ihre Wirksamkeit widerlegt und ihr negativer Effekt auf die demokratische [...]
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NSAUA: Zwischen Aufklärung und Symbolpolitik

spying (adapted) (Image by mohamed_hamdy [CC0 Public Domain], via pixabay)
Der NSA-Untersuchungsausschuss hat seine Arbeit beendet. In den letzten drei Jahren sollte der Ausschuss aufdecken, wie und in welchem Umfang die westlichen Geheimdienste gegen deutsches Recht verstoßen haben und inwieweit die deutschen Behörden, insbesondere der BND, dabei mitwirkten. Im Ausschuss kamen einige interessante Erkenntnisse ans Licht. Dennoch hätte mehr getan [...]
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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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GOOGLE googlewatchblog: Der Google Assistant steht ab kommender Woche für alle Geräte ab Android 6.0 zur Verfügung: Google will seine Machtposition als Android-Entwickler geschickt ausnutzen und wird seinen Assistenten auf vielen Android-Smartphones ab Android 6.0 installieren. Zu vermuten ist, dass sich das Unternehmen Marktanteile bei den intelligenten Assistenten sichern und [...]
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2017 ist nicht ‘1984’ – Was George Orwell nie zu träumen wagte

Donald Trump (adapted) (Image by LisetteBrodey [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Kurze Zeit nach der Amtseinführung von Präsident Trump kletterte George Orwells Buch „1984“ an die Spitze der Bestseller-Liste bei Amazon. Tausende von Englischlehrern sind sicherlich ergriffen bei dem Anblick von Leuten, die sich das bereits im Jahr 1949 veröffentlichte Buch vornehmen, um über die Gegenwart nachzudenken. Orwell ließ seine Geschichte [...]
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Überwachung und Rechtsruck – vertrauen Sie Trump und Höcke?

sweden (adapted) (Image by tpsdave [CC0 Public Domain] via Pixabay)
In den USA und auch in vielen Ländern Europas sind derzeit beunruhigende politische Tendenzen zu beobachten. Rechte Theorien setzen sich durch, Freiheiten werden eingeschränkt und bereits überwunden geglaubte Ressentiments auf einmal wieder salonfähig. Vor diesem Hintergrund müssen auch die laufenden Überwachungsprogramme noch einmal kritischer bewertet werden, denn die Frage, was [...]
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Neun innovative Smart-Home-Gadgets

smartphone-image-by-terimakasih0-cc0-public-domain-via-pixabay
Vielen ist Smarthome inzwischen ein Begriff. Nur was alles für praktische Gadgets unter diesen Begriff fallen, ist einem manchmal gar nicht so richtig bewusst. In erster Linie schießt uns als erstes der Gedanke ‚Sicherheit für Zuhause‘ in den Kopf. Gibt man ‚Smarthome‘ bei Google ein, wird man direkt auf die verschiedensten [...]
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Aufregende Zeiten für Edward Snowden

Die Diskussionen um NSA-Whistleblower Edward Snowden sind kürzlich neu aufgeflammt. In das politische und juristische Tauziehen um eine mögliche Aussage Snowdens vor dem deutschen NSA-Untersuchungsausschuss könnte nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs nun neue Bewegung kommen. Derweil wird in den USA über eine mögliche Begnadigung Snowdens diskutiert. US-Präsident Barack Obama lehnte [...]
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Die Kritik am BND-Gesetz ist mehr als begründet

Surveillance (adapted) (Image by Jonathan McIntosh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das neue BND-Gesetz ist in vieler Hinsicht gefährlich und fehlgeleitet. Es legalisiert flächendeckende, vollkommen ungezielte Überwachung und untergräbt das Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten. Vor allem aber unterminiert es die ohnehin schon defizitäre demokratische Kontrolle der Geheimdienste noch weiter – und das, nachdem die Skandale der letzten Jahre gezeigt haben, [...]
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Digitales Gemeinwohl durch faire Datenpolitik

Blue Screen of Death in Silver Black Laptop (Image by Markus Spiske [CC0 Public Domain] via Pexels)
Es mangelt nicht an Beiträgen, die Deutschland eine fehlende Gestaltungsfähigkeit in Sachen Digitalisierung attestieren. Dieses Defizit ist auch beim Thema Datenschutz zu verzeichnen. Deutschland gilt zwar als stark im Datenschutz, aber diese Stärke verkehrt sich zusehends in eine Schwäche. In der digitalen Gesellschaft ist der Umgang mit Daten grundlegenden Veränderungen [...]
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BND-Reform: Ein fragwürdiges Signal auf Kosten der Freiheit

Monitoring_Überwachung (adapted) (Image by Christian Schnettelker [CC BY 2.0] via Flickr)
Im Zuge der vom Bundeskabinett kürzlich abgesegneten BND-Reform soll der deutsche Auslandsgeheimdienst umfangreiche Internet-Überwachungsbefugnisse – auch im Inland – bekommen. Bisher rechtlich fragwürdige Praktiken sollen legalisiert werden, indem zukünftig Telekommunikationsnetze, über die (auch) Ausländer kommunizieren, zum Aufgabenbereich des BND hinzugerechnet werden. All das ist ein höchst bedenklicher Eingriff in die [...]
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The Intercept ermöglicht erweiterten Zugriff auf Snowden-Dokumente

Protection for Snowden (adapted) (Image by greensefa [CC BY 2.0] via flickr)
Die investigative News-Plattform The Intercept verfügt über das komplette Archiv der von Whistleblower Edward Snowden geleakten Dokumente. Nun werden größere Mengen dieser Dokumente per Internet zugänglich gemacht. Chefredakteur Glenn Greenwald erklärt, wieso er einen möglichst breiten Zugriff auf die Original-Dokumente befürwortet, aber auch dafür ist, dass diese Dokumente zuvor durchgesehen und [...]
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Der Staatstrojaner als Kommunikations-Überwachung

Troians keep out! (adapted) (Image by Martin aka Maha [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Wie in Deutschland soll auch im Nachbarland Österreich zukünftig ein Staatstrojaner eingesetzt werden. Die Verantwortlichen bestreiten allerdings, dass es sich dabei um eine regelrechte Überwachungssoftware handelt. Die Begründung: die Software soll lediglich zum Mithören verschlüsselter Kommunikation auf dem Rechner benutzt werden. Doch auch diese in Deutschland als Quellen-Telekommunikationsüberwachung bezeichnete Maßnahme [...]
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Frankreich beschließt die Totalüberwachung

Surveillance (adapted) (Image by Jonathan McIntosh [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Das neue Überwachungsgesetz in Frankreich gesteht den Geheimdiensten weitreichende Befugnisse zu und vergrößert den Spielraum der Sicherheitsbehörden. Der französische Bürger wird zum Staatsfeind Nr.1. Mit dem gerade verabschiedeten Überwachungsgesetz räumt die französische Regierung den Geheimdiensten und Terrorabwehreinheiten der Polizei so weitreichende Befugnisse zur Überwachung aller Bürger ein, dass man sich [...]
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5 Lesetipps Für den 10. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung in Deutschland und Frankreich, 5G, kreative Webdesigns und Apple Music. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG DEUTSCHLAND Golem.de: Abwehr von Cyberangriffen: Experte hält neue BND-Befugnisse für verfassungswidrig: Sind die neuen BND-Befugnisse zur Abwehr von Cybergefahren und -kriminalität verfassungswidrig? Darüber sind sich Verfassungsrechtler uneins: Während von der einen Seite Bedenken geäußert wird, wird der „Einbezug des Cyber-Raums in die strategische Fernmeldekontrolle“ für angemessen erklärt. Mit einem neuen Gesetz sollen Defizite bei den Geheimdiensten beseitigt werden, gleichzeitig soll dem Auslandsgemeindienst das Recht eingeräumt werden, personenbezogene Daten an Verfassungsschutz und Militärischen Abschirmdienst weiterzugeben. Bis zur 20 Prozent des internationalen Fernmeldeverkehr zwischen Deutschland und dem Ausland darf stichwortartig durchsucht werden.

  • 5G Süddeutsche.de: 5G-Mobilfunk: Wie das Netz klüger werden soll: Der Wettlauf um die Entwicklung der 5G-Technologie hat begonnen. Mit ihr soll das Internet denken lernen und blitschnell werden. Ab 2020 soll das neue System aufgebaut werden und damit – laut mancher Hersteller – eine Vertausendfachung der Geschwindigkeit des mobilen Netzes möglich sein. Kleine Chips sind der zentrale Baustein der 5G-Technik. Derzeit können pro Funkzelle 200 Teilnehmer senden und empfangen, mit den Chips können es 10.000 sein – dazu noch können die Chips überall angebracht werden, wie beispielsweise an Straßenlaternen. Noch gibt es allerdings keinen gemeinsamen Standard, nicht mal LTE ist überall bisher verbreitet.

  • WEBDESIGN t3n: Webdesign, das (sich) bewegt: Diese Webseiten zeigen, wie man bezaubert: Es gibt sie noch, die guten, alten Websiten, welche mit Liebe von Hand erstellt wurden und deren animiertes Webdesign manchmal schon an Kunst grenzt. Zwischen all den Websiten mit ähnlichen Templates sind sie wahre Fundstücke. Die 10 hier gesammelten Webdesigns sind eine bunte Abwechslung und machen großen Spaß zu erkunden. Darunter finden sich beispielsweise der animierte Globus von Airbnb oder auf forbetter.coffee kann man den Weg der Kaffebohne nachscrollen.

  • ÜBERWACHUNG FRANKREICH heise online: Französischer Senat legitimiert geheimdienstliche Massenüberwachung: In Frankreich hat nach der französischen Nationalversammlung auch der Senat für einen Gesetzesentwurf gestimmt, welcher französischen Spionen mehr Möglichkeiten zur Überwachung bietet. Damit sollen die Geheimdienste nicht nur zu Terrorbekämpfung und „Verteidigung der Nation“ auf diverse Daten zugreifen können, sondern auch um gegen „umfassende auslänsische politische Interessen“ vorgehen zu können. Der Gesetzesentwurf ist umstritten, er greift nach Kritikern zu weit in das Grundrecht ein und sei verfassungswidrig.

  • APPLE MUSIC Horizont: Apple Music Kampagne: 4 Gründe, warum sich Spotify & Co warm anziehen müssen: Spotify und Co müssen sich warm anziehen: Ende Juni startet Apple Music. Nichts wird von Apple vorm Einstieg auf dem Markt dem Zufallen überlassen. Autor Marco Saal hat 4 Gründe gesammelt, warum es für die Wettbewerber jetzt eng wird. Erstens bringt Apple Music alles mit, was ein überzeugener Streaming-Service braucht. Zum zweiten richtet sich der Dienst an eine deutlich größere Zielgruppe, von der „klassische“ Streaming-Dienste weit entfernt sind. Drittens ist das Marketing – wie man es gewohnt ist – gigantisch und als letzter Punkt: Die Apple-Kundschaft ist ans Bezahlen gewöhnt.

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NSA-Telefonüberwachung: „Google for Voice“

AA070431.jpg (adapted) (Image by Andreas Kollmorgen [CC BY 2.0] via Flickr)
Dokumente zeigen: die NSA kann Telefonate in durchsuchbaren Text umwandeln. Zeit, uns von „mangelnder technischer Machbarkeit“ als Schutz zu verabschieden. Durch NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente zeigen, dass die NSA schon seit zehn Jahren gesprochenes Wort – etwa in abgehörten Telefonaten – in durchsuchbaren Text umwandeln kann. Das erleichtert die [...]
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Die Chancen des Internet oder warum Verzicht keine Lösung ist

Offline (image by khaase [CC0] via pixabay)
Immer wieder hören Überwachungsgegner – sei es von Gleichgesinnten oder von entnervten politischen Gegnern – den Vorschlag, auf moderne Kommunikation zu verzichten und so den Späh-Exzessen zu entgehen. Für Einzelfälle, in denen es wirklich auf Diskretion ankommt, mag das sinnvoll sein. Eine Dauerlösung ist es aber nicht. Denn trotz seiner [...]
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Medienethik: Das ethische Probleme mit Daten

Medienethik: Alexander Filipovic diskutiert über Datenschutz
Datenschutz statt Journalismus – die versehentlich gesendete dritte Folge der Sendung „Medienethik“ diskutierte das ethische Problem von Daten. Die Vorfreude auf die zweite Folge der Sendung „Medienethik“, in der es um die Frage gehen sollte, „inwiefern der Journalismus einen wichtigen Beitrag zu einer aufgeklärten und demokratischen Gesellschaft leiste„, wurde etwas [...]
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Verschlüsselung – Aber wer bekommt den Schlüssel?

Schlüssel II (adapted) (Image by Susanne Winter [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
In den USA gibt es derzeit eine neue Diskussion darüber, ob und wie den Ermittlungsbehörden der Zugriff auf verschlüsselte Geräte erlaubt werden soll. Obwohl diese Pläne technische Schutzmaßnahmen – etwa die Verteilung des Schlüssels auf mehrere Parteien – vorsehen, sind sie in technischer wie politischer Hinsicht fragwürdig. Wieder einmal wird [...]
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Vorratsdatenspeicherung: Ein gefährlicher Kompromiss

Demozug-Fronttransparent by Annika Kremer
Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Bundesjustizminister Heiko Maas haben sich in Sachen Vorratsdatenspeicherung geeinigt – kein Grund zur Freude. Die beiden Minister, die seit Monaten in Verhandlungen über dieses Thema standen, gaben am gestrigen Mittwoch einen Kompromiss bekannt. Dieser sieht vor, Verbindungsdaten künftig zehn Wochen lang zu speichern (mit Ausnahme [...]
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Amnesty International wird gegen Überwachung aktiv

#FsA14 - Freiheit statt Angst 036 (adapted) (Image by mw238 [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International setzt sich gegen Überwachung ein – das unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des Themas. Derzeit im Rahmen einer an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gerichteten Petition gegen anlasslose staatliche Massenüberwachung. Insbesondere nimmt die Petition auf die Enthüllungen von NSA-Whistleblower Edward Snowden Bezug. Diese Kampagne ist ein lobenswerter und [...]
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Wieso Geheimdienste abgeschafft gehören

Monitoring / Überwachung (adapted) (Image by Christian Schnettelker [CC BY 2.0] via Flickr)
Die aktuellsten Enthüllungen über BND- und NSA-Überwachung zeigen einmal mehr: Geheimdienste sind im 21. Jahrhundert ein gefährlicher Anachronismus. In den letzten Wochen waren wieder einmal mehrere Enthüllungen über die Überwachungs-Aktivitäten westlicher Geheimdienste in den Medien. Der BND, das GCHQ, die NSA, sie alle kooperieren bei der Überwachung unserer Telekommunikation. Allein die [...]
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Vorratsdatenspeicherung: Plant Deutschland einen Alleingang?

spy en la calle Almortas (adapted) (Image by Marta Nimeva Nimeviene [CC BY 2.0] via Flickr)
Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet (Zusammenfassung bei Spiegel Online), mehren sich derzeit die Anzeichen dafür, dass Deutschland im Alleingang eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung plant. Auf eine eventuelle neue Version der als rechtswidrig abgeschafften EU-Richtlinie, will die Bundesregierung nicht warten. Anlass sind aktuelle Terrordrohungen. Die Vorratsdatenspeicherung allerdings ist ein großes [...]
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Wer bewacht die Wächter?

Überwachungskameras (Bild by Dirk Ingo Franke [CC BY 2.0] via flickr)
Ein Gespräch mit Stefan Artmann über das Recht auf Privatspähre in Zeiten der Terrorbekämpfung.Stefan Artmann ist Doktorand am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Heidelberg. Das Thema seiner Dissertation ist „[d]ie Rolle(n) der USA und der NATO in der Cyber-Sicherheitspolitik“. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Bereiche der [...]
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Überwachung und Menschenrechte

Überwachung (adapted) (Image by 3dman_eu [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Überwachung lässt uns angeblich sicherer leben – vielen Menschen ist aber nicht bewusst, dass sie in mehrfacher Hinsicht die Menschenrechte einschränkt. Vorratsdatenspeicherung, Überwachungskameras, Staatstrojaner – immer neue Überwachungsmaßnahmen sollen unser Leben sicherer machen und uns vor Kriminalität, insbesondere vor Terrorismus schützen. Viele Menschen akzeptieren diese Maßnahmen ohne große Kritik. Dabei sind [...]
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Edward Snowden: Rückkehr in die USA?

Schwarz und Weiß (adapted) (Image by Unsplash [CC0 Public Domain] via Pixabay)
NSA-Whistleblower Edward Snowden möchte angeblich in die USA zurückkehren – doch wird er dort bekommen, was er verdient? NSA-Whistleblower Edward Snowden verhandelt derzeit, unterstützt von US-amerikanischen und deutschen Anwälten, über eine Rückkehr in die USA. Er würde gerne zurückkehren, wenn er in seiner Heimat einen fairen Prozess erwarten könne, so [...]
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5 Lesetipps für den 5. März

In unseren Lesetipps geht es heute um die deutsche Netzkultur, den Medienwandel, CSC Deutschland, Commons und Obamas Interview mit BuzzFeed. Ergänzungen erwünscht.

  • NETZKULTUR Spiegel Online: Deutschland, eine Belehrungsrepublik: Was treibt die Deutschen eigentlich an, wenn sie im Internet unterwegs sind? Spiegel-Online-Blogger Sascha Lobo hat den Grund gefunden: die Belehrung. Der oder die Deutsche hätte unglaublich gerne Recht und lasse auch andere gerne an seiner geistigen Überlegenheit teilhaben. Dieses Bedürfnis erstrecke sich auf alle gesellschaftlichen Gruppen und das gesamte politische Spektrum. In den Debatten, die sich zwischen den Meinungsfronten abspielen, pralle Hysterie auf Gegenhysterie – damit sei niemanden geholfen. Ein bissiger Kommentar zur Diskussionskultur im deutschsprachigen Internet.

  • MEDIENWANDEL taz.de: „Alle Ziele erreicht“: Vor allem Kritikern des umstrittenen Axel-Springer-Verlags dürfte die jüngst veröffentlichte Konzern-Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs nicht gefallen. Der Umsatz, den das Unternehmen erwirtschaftet ist nicht nur über acht Prozent gestiegen, der Axel-Springer-Verlag beweist auch, dass er einer der Vorreiter bei der Digitalisierung traditioneller Medien ist – 70 Prozent seines Gewinns erwirtschaftet der Konzern mit digitalen Angeboten. Die Angestellten des Axel-Springer-Verlag scheinen von der positiven Entwicklung jedoch nicht zu profitieren.

  • CSC DEUTSCHLAND Süddeutsche.de: Umstrittener NSA-Dienstleister verliert Ausschreibung: CSC Deutschland hat bei den jüngsten Ausschreibungen IT-Dienstleistungen im Millionenwert verloren, da die Firma mehrere Bundesländer nicht länger beraten darf. Das Unternehmen hat in den letzten 20 Jahren öffentliche Aufträge im Wert von 300 Millionen Euro ausgeführt – seine Aufgaben lagen in besonders sensiblen Bereichen wie Waffenregister und Überwachung. Der Clou: Der CSC-Mutterkonzern ist der größte Dienstleister des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA.

  • BUZZFEED The Drum: Wooing a nation: Can British politicians ever embrace ‚BuzzFeedification‘ like Obama?: Nachdem der US-Präsident Barack Obama dem Medienportal BuzzFeed ein umfangreiches und sehr erfolgreiches Interview gegeben und damit bewiesen hat, dass er willig ist neue Wege zu gehen und dazu neue Medien mit ins Boot zu holen, wollen es ihm andere Politiker gleichtun. Vor allem in Großbritannien werfen viele Mitglieder des politischen Establishments einen Blick über den Großen Teich und wollen das Erfolgsrezept des Mannes ergründen, der Social Media unnachahmlich für sich nutzen kann.

  • COMMONS Berliner Gazette: Aufs Gemeinsame besinnen: Im EU-Parlament startet eine neue Arbeitsgruppe zu Commons: Innerhalb des EU-Parlaments formiert sich eine Arbeitsgruppe zu Commons. Commons sind Gemeingüter, die von jedem frei genutzt werden können und vor allem im Internet und Urheberrecht, aber auch in sozialen und ökonomischen Bereichen eine Rolle spielen. Arbeitsgruppen haben zwar keinen direkten Einfluss auf die Gesetzgebung, können aber zur Aggregation von Meinungen und Ressourcen dienen. Es stellt sich aber die Frage, wie effizient die Arbeitsgruppe aufgrund der Heterogenität seiner Mitglieder sein wird.

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Tipps zum Schutz vor ausspionierender Technologie

Ferngläser (adapted) (Image by stevepb [CC0 Public Domain] via Pixabay)Ferngläser (adapted) (Image by stevepb [CC0 Public Domain] via Pixabay)
Nicht nur die Geheimdienste, auch die uns im Alltag umgebende Technologie spioniert uns aus. Wir müssen den großen Tech-Unternehmen aber nicht zu viel von uns preisgeben. Wir werden täglich ausspioniert, jeder Klick, jeder Like und unsere Positionsdaten werden von den verschiedenen Geräten, die wir täglich nutzen, mitgeschnitten und an diverse Unternehmen [...]
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Spyware: Das Geschäftsmodell der Überwachungsindustrie

WHAT ARE YOU LOOKING AT (adapted) (Image by nolifebeforecoffee [CC BY 2.0] via Flickr)
Ein weiteres Überwachungsunternehmen ist in den Schlagzeilen – es verdient, wie der Rest der Branche, Geld an Machtmissbrauch und Repression. In einer ausführlichen Reportage berichtet das bekannte Blog Netzpolitik.org über das Unternehmen „Advanced German Technologies“ (AGT), ein „deutsch-arabisches Firmengeflecht“, das sich auf sogenannte „Lawful Interception“-Technologie spezialisiert hat. Unter anderem bietet AGT [...]
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Trackography bringt Licht ins Dickicht der stillen Datenlauscher

Space_Coding (Bild: PublicDomainPictures (CC0))
Wir alle hinterlassen zahllose Spuren im Netz. Ein gefundenes Fressen für die Datenkraken der Geheimdienste und globalen Web-Unternehmen. Das Tool Trackography visualisiert die Wege der weltweiten Tracking-Industrie. // von Jan Voß Selbst der britische Guardian, der durch Veröffentlichungen über die Datensammlungen der NSA und des GCHQ weltweit für Aufsehen sorgte, [...]
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Die gefährliche Macht der Metadaten

Viele Menschen nehmen an, die reine Sammlung von Metadaten sei nicht so riskant wie die Überwachung von Kommunikationsinhalten – ein gefährlicher Irrtum. // von Annika Kremer Metadaten sind Informationen, die bei der Nutzung von Telekommunikation über die eigentlichen Kommunikationsinhalte hinaus anfallen. Sie werden heute vielfach überwacht, gespeichert und analysiert. Diese [...]
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5 Lesetipps für den 30. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Facebook und Überwachung, die Debatte ums Urheberrecht, eine Paywall, Roboterjournalismus und YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK Süddeutsche.de: Das wirkliche Problem sind Geheimdienste: Heute treten auf Facebook neue allgemeine Geschäftsbedingungen in Kraft. Das soziale Netzwerk will noch mehr über seine Mitglieder wissen und diese Daten noch intensiver nutzen. Die Aufregung ist im Laden von Bundesdatenschützerin Andrea Voß riesig, doch wird in der Debatte ein wichtiger Fakt vergessen, den Dirk von Gehlen auf Süddeutsche.de sehr gut auf den Punkt bringt: „Es ist an der Zeit, jene Überwachungs-AGB abzulehnen, die politisch verbreitet werden, statt so zu tun, als könne man das Problem über Facebook lösen.“

  • URHEBERRECHT Netzpolitik.org: Die Böhmermann-Debatte zum Urheberrecht: Leonhard Dobusch fasst auf Netzpolitik.org die doch noch sehr interessant gewordene Debatte um die Urheberrechtsverletzung durch Jan Böhmermann zusammen. Berufsprovokateur Böhmermann nutzt den Vorfall um die berechtigte Abmahnung für Aufmerksamkeit erhaschenden Krawall, andere Leute setzen sich mit der eigentlichen Frage um das Urheberrecht auseinander und wie dieses modernisiert werden muss.

  • PAYWALL Rhein-Zeitung.de: Schluss mit gratis – Eine Zeitenwende: Keine Ahnung, wie lang dieser Artikel noch zu lesen ist, denn der Kommentar von Marcus Schwarze auf Rhein-Zeitung.de wird bald hinter einer Paywall verschwinden. Kunden statt Reichweite lautet das neue Motto, weshalb bald jeder Artikel kostenpflichtig sein wird. Marcus Schwarze, Redakteur und Leiter Digitales bei der Rhein Zeitung erklärt diesen ultimativen Schritt.

  • ROBOTERJOURNALISMUS The Verge: AP’s ‚robot journalists‘ are writing their own stories now: Roboterjournalismus funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen. Lars Sobiraj hat das auf Netzpiloten.de geschrieben. Die New Yorker Nachrichten- und Presseagentur Associated Press (AP) setzt ebreits auf Roboterjournalismus, ohne dass das den Journalismus gefährdet. Wie das geht und wie die bestimmten Voraussetzungen bei AP aussehen, erklärt Ross Miller auf theverge.com.

  • YOUTUBE BR Puls: Womit Youtube-Stars ihr Geld verdienen: Die hiesige YouTube-Community ist schwer einzuschätzen. Noch handelt es sich um alles andere als ein großes Geschäft, allerdings bereits mit sehr wenigen Ausnahmen, doch wie viel Geld wirklich schon im Umlauf ist, weiß niemand genau. Philipp Steuer hat für Google gearbeitet und kennt sich mit YouTube aus. Im Interview mit Anna Bühler legt er die Karten auf den Tisch – mit einem bestimmten Ziel.

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5 Lesetipps für den 29. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um gläserne Arbeitnehmer, Apples Erfolg, das Crowdfunding-Portal Seedmatch, das BSI und Digitalisierung in Slowenien. Ergänzungen erwünscht.

  • TERRORISMUS DIE WELT: Diese Unternehmen durchleuchten ihre Mitarbeiter: Laut einer Anti-Terrorverordnung der EU aus dem Jahr 2002, ist es Unternehmen verboten, Terroristen zu finanzieren. Dazu müssen sie jedoch kontrollieren, dass keiner ihrer Mitarbeiter oder Geschäftspartner auf einer der zahlreichen Terrorliste zu finden ist. Die Welt zeigt nun, dass die Verordnung nicht flächendeckend umgesetzt wird. Welche deutschen Großunternehmen trotz datenschutzrechtlicher Bedenken und hoher Kosten die EU-Verordnung durchsetzen, kann man in diesem Artikel lesen.

  • APPLE Süddeutsche.de: Fünf Gründe für Apples märchenhaften Erfolg: 18 Milliarden Dollar. Diesen sagenhaften Umsatz hat der US-amerikanische Konzern Apple innerhalb eines Quartals verbuchen können und steht damit am Zenit seines Erfolgs. Doch wie konnte dieses Unternehmen so erfolgreich werden? Wie schaffte es Apple zu einer Marke zu werden, die einen wahren Kult um sich scharrt? Süddeutsche.de analysiert den Aufstieg des Konzerns und nennt fünf gute Gründe, wie es dazu kommen konnte.

  • STARTUPS t3n: Crowdfunding-Plattform Seedmatch: Wie eine orange Box drei Millionen Euro einbringen konnte: Wie schafft es ein Startup-Unternehmen innerhalb von 90 Minuten 750.000 Euro zu sammeln und damit einen Weltrekord aufzustellen? T3n wirft einen Blick auf Jens-Uwe Sauer und seine Rendite-orientierte Crowdfunding-Plattform Seedmatch und ihre Rivalität zu Kickstarter. Ein Artikel über die erste deutsche Plattform, die die Wichtigkeit von Viralität für die Finanzierung von Startup durch Crowdfunding erkannte.

  • ÜBERWACHUNG heise online: Crypto Wars 3.0: Neuorganisation des BSI gefordert: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) muss reformiert werden, darüber sind sich Vertreter aus Politik und Informatik einig. Das grundlegende Problem bestehe darin, dass das Ministerium einerseits andere Behörden beraten soll, andererseits als unabhängige Anlaufstelle für die Bürger dienen soll. Es sorgt vor allem für Kritik, dass das Interesse des übergeordneten Innenministeriums an einer besseren Überwachung unvereinbar mit der Schutzpflicht des BSI für Bürger und Wirtschaft sei.

  • DIGITALISIERUNG Politik Digital: Studieren in Slowenien: Digital durch den Alltag: Slowenien hat zwar nicht die beste digitale Infrastruktur Europas, jedoch vereinfacht das Land viele Lebensbereiche durch die Digitalisierung – vor allem Studierende in den größeren Städten sind davon betroffen. Durch einige kleine digitalen Neuerungen können diese bequem und bargeldlos ihren Alltag meistern. Betroffen sind vor allem die Nationalbibliothek, die Bezahlung in Restaurants und die Mobilität. Eine deutsche Auslandsstudentin berichtet.

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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es um eine Studie des EU-Parlaments, Snapchats neue Discover-Funktion, digitale Kommunikation, Twitters neue Funktionen und das Thema Geld verdienen mit YouTube. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: Massenüberwachung im Netz – Open Source Projekte sollen Abhilfe schaffen: Der Ausschuss für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments hat in einer Studie das Spannungsverhältnis zwischen Massenüberwachung und dem Schutz der Privatsphäre untersucht. Die Studie kommt hierbei zu dem Ergebnis, dass zum einen die Sicherheitsbehörden ihre Befugnisse immer weiter ausbreiten und zum anderen viele Bürger sich über die Gefahren gar nicht bewusst sind. Aus diesen Gründen empfiehlt die Studie Aufklärungskampagnen zu starten, die Ende-zu-Ende Verschlüsselung zu verstärken und Open-Source Software Lösungen zu fördern.

  • SNAPCHAT Mashable: Is Snapchat about to become a publishing powerhouse?: Snapchat möchte nicht länger nur ein weiterer Instant-Messenging Dienst sein, sondern wird nun auch selber zum Medienpublisher. Ab sofort können mit der neuen Funktion Snapchat Discover Medienunternehmen ihre Inhalte direkt in der App publizieren. Dabei ermöglicht es Discover nicht nur auch die „jungen Leute“ mit aktuellen Informationen zu erreichen, sondern die neue Funktion bietet für Werbetreibende neue Möglichkeiten und ist für Snapchat selbst ein weiterer Geschäftsbereich. Zum Start sind bereits einige Contentpartner wie CNN, ESPN, Vice oder die Yahoo News mit dabei.

  • KOMMUNIKATION Prof. Dr. Heike Simmet: Personalisierung in der digitalen Kommunikation: Willkommene Information oder unerwünschtes Stalking?: Die digitale Kommunikation bietet einen hohen Grad an Personalisierung sowie ein hohes Maß an Verständnis für Kunden und Interessenten. Insbesondere besehende Kundenbeziehungen können intensiviert werden. Doch hierbei kann es schnell passieren, dass die Grenze zwischen den Kundenbedürfnissen und Stalking nahtlos ineinander übergehen. Immer mehr Daten werden ausgewertet und genutzt, sodass in Zukunft ein größerer Wiederstand der Kunden zu erwarten ist. Deswegen sei es wichtig ein möglichst hohes Vertrauen herzustellen, da dies laut Prof. Dr. Heike Simmet die neue Währung in der digitalen Kommunikation von morgen ist.

  • TWITTER Golem: Microblogging: Twitter führt Videofunktion und Gruppennachrichten ein: Der Microblogging Dienst Twitter hat zwei neue Funktionen eingeführt. Ab sofort können über Twitter Nachrichten mittels Gruppennachrichten an mehrere Twitternutzer verschickt und Videos direkt aus der App aufgenommen, editiert und veröffentlicht werden. Damit will Twitter zum einen durch den Ausbau der Nachrichten-Funktion etablierten Messenger-Diensten Konkurrenz machen und zum anderen mit der Videofunktion Instagram und Snapchat angreifen. Insbesondere die Videofunktion war schon seit Monaten erwartet worden.

  • YOUTUBE Online Marketing Rockstars: So viel Geld kann man mit Youtube verdienen: Die Frage, was YouTuber verdienen gehört wohl mit zu den meist diskutierten Fragen im YouTube-Kosmos. Zahlreiche Statistiken und Experten versuchen aufzeigen, wie viel ein Gronkh, die Y-Tittys oder sonst ein YouTuber verdient, schnellen aber oft an der Realität vorbei. Deshalb versucht nun Philipp Steuer, selber YouTuber und beruflich beim Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft tätig, bei den Online Marketing Rockstars zu erklären wie und vor allem wie viel Geld YouTuber nun wirklich verdienen. Konkrete Zahlen zu einzelnen YouTubern nennt er dabei zwar nicht, gibt aber doch einen interessanten und gut verständlichen Einblick in das Thema Geld und YouTube.

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Das GCHQ und sein schwieriges Verhältnis zur Pressefreiheit

GCHQ Building at Cheltenham, Gloucestershire (adapted) (Image by Defence Images [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
In England wurden zahlreiche Journalisten bekannter Medien vom GCHQ überwacht. Dies ist leider kein Einzelfall, sondern nur die Spitze des Eisbergs. Der britische Geheimdienst Government Communications Headquarters (GCHQ) archivierte beim Test einer neuen Überwachungs-Software massenhaft E-Mails von Angehörigen der Presse und machte diese in seinem Intranet zugänglich. Dies ist nur ein Symptom [...]
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Rede von Peter Thiel: Macht Innovation die Welt besser?

Peter Thiel zu Gast in Berlin
Peter Thiel gab heute in Berlin eine interessante Rede über glückliche Firmen, Überwachung und wie Innovation die Welt retten kann. // von Daniel Peter Der bekannte deutsch-amerikanische Investor Peter Thiel sprach heute Mittag in Berlin über die Gründung von Unternehmen, ging der Frage nach, ob und wie Innovation die Welt [...]
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5 Lesetipps für den 20. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um ein neues Urheberrecht für Europa, Prashant Fuloria, Überwachung und Forderungen nach einer neuen Netzpolitik. Ergänzungen erwünscht.

  • URHBERRECHT Netzpolitik.org: Was läuft falsch beim EU-Urheberrecht?: „Der Berichtsentwurf von Julia Reda ist zweifellos das fortschrittlichste offizielle EU-Dokument in Urheberrechtsfragen seit das erste Katzenfoto im Internet veröffentlicht wurde.“ Leonhard Dobusch bringt es mit seiner Analyse des von der Europaabgeordneten Julia Reda geschriebenen Entwurfs einer neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie auf den Punkt. Bis dieses Papier in Kraft tritt, wird noch viel Wasser die Elbe hinab fließen und es wird Änderungen und Kompromisse geben, aber etwas wird hängen bleiben und die InfoSoc-Richtlinie aus dem Jahr 2001 modernisiert werden. Der Entwurf von Reda ist der erste konkrete Schritt auf Seiten des Parlaments in Vorbereitung der anstehenden EU-Urheberrechtsreform.

  • YAHOO Wall Street Journal: Meet Yahoo’s New Ad Product Chief Prashant Fuloria: Erst Facebook, dann Google, jetzt Yahoo – Prashant Fuloria ist schon viel herum gekommen und all diese Erfahrung wird er als neuer Chef für Werbung bei Yahoo auch brauchen. Marissa Mayer hat in den letzten Jahren viel eingekauft, z.B. Reichweite mit Tumblr, aber auch jede Menge Unternehmen mit neuen Ideen für digitale Werbung. Es wird Fuloria sein, der mit all diesen Werkzeugen jetzt neue Einnahmen erwirtschaften muss und dazu vor allem neue Produkte entwickeln wird. Es lohnt sich, diesem Namen in den nächsten Monaten mehr Beachtung zu schenken.

  • ÜBERWACHUNG The New Yorker: How to Catch a Terrorist: Der erste Satz von Mattathias Schwartz seinem lesenswerten Artikel im New Yorker gibt einen eigentlich schon genug zu denken: „Almost every major terrorist attack on Western soil in the past fifteen years has been committed by people who were already known to law enforcement.“ Trotzdem reagiert die Politik auf die vermeintliche Angst in der Bevölkerung mit mehr Überwachung, wie Annika Kremer auf Netzpiloten.de erklärt. Die gleiche Debatte läuft in den USA, wo die sowieso schon allwissend wirkende NSA jetzt noch mehr Zugriff haben möchte und zwar auf alle Telefonate der Bevölkerung. Erschreckend, dass das Speichern aller Telefonate schon möglich zu sein scheint, schlimmer noch, dass diese staatliche Überwachung als Terror-Abwehr verkauft wird, bringt sie doch nachweislich nichts. Und dann wäre da noch der erste Satz des Artikels.

  • NETZPOLITIK I Yannick Haan’s Tumblr: Wir brauchen einen netzpolitischen Neuanfang!: Neuanfang statt Neuland. Denn die meisten Diskussionen in Deutschland über die Gestaltung der digitalen Gesellschaft sind älter als es die Worte der Bundeskanzlerin scheinen lassen. Doch die Gesetze sind teilweise veraltet und vor allem auf vermeintliche Kontrolle ausgerichtet (siehe Urheberrecht, siehe Taxi-Monopol, siehe Datenschutz, etc.), die immer mehr schwindet. Die heutigen Debatten werden vor dem Hintergrund dieses Kontrollverlusts stets nur mti Angst geführt, der fast schon berühmten German Angst. Das muss sich ändern, meint Yannick Haan, Sprecher des Forums Netzpolitik der Berliner SPD und Mitglied in der Netz- und Medienpolitischen Kommission beim SPD Parteivorstand. Jemand, auf dem die SPD mehr hören sollte, denn Haan steht in meinen Augen für eine Netzpolitik, die auf Engagement statt Populismus setzt.

  • NETZPOLITIK II Neues Deutschland: Digital ist besser: Dass das Problem der SPD mit einer Angst befreiten Netzpolitik kein Parteiproblem ist, erklärt ND-Chefredakteur Tom Strohschneiders Warnung an die gesellschaftliche Linke, nicht dass zweite Maschinenalter zu verpassen und die Aufforderung, jetzt theoretisch die Zukunft zu gestalten, bevor nur noch Zeit für Abwehrschlachten sind. Das Internet hat es zwar schon in die meisten Wahlprogramme geschafft, bei manchen Parteien auch nur wegen der kurzen Erfolgsphase der Piraten, aber Themen wie z.B. die Automatisierung der Wirtschaft sind noch unzureichend debattiert wurden, die Weichen aber schon längst gestellt. Ein lesenswerter Debattenbeitrag von Strohschneider.

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Große politische Schritte kündigen sich an für 2015

Free Internet (adapted) (Image by Thomas Galvez [CC BY 2.0] via Flickr)
2015 wird richtungsweisend sein in vielen politischen Bereichen des Internets und der digitalen Industrie. Doch was für uns logisch erscheint, muss nicht dabei herauskommen. Für uns in Europa ist Politik im Digitalen häufig europäisch. Das Internet hat wenige Grenzen und so müssen wir oftmals schauen, was sich in Brüssel oder [...]
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5 Lesetipps für den 16. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Suche von Google, Überwachung, das neue Büro der WIRED US und das Internet als disruptives Neuland. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Medium: How Google Search Dealt With Mobile: Im Sommer war Googles Suchmaschinen-Chef Ben Gomes in Berlin und erklärte die Zukunft der Suche im Internet. Es war ein kurzer Auftritt, dem man aber einen Punkt entnehmen konnte: die Suche wird zum Dialog zwischen Mensch und Maschine. In vier sehr langen Beiträgen setzt sich Steven Levy auf Medium mit dem Thema näher auseinander. Mit dem Wochenende vor der Tüt genau die richtige Lektüre, um sich mit dieser wichtigen Veränderungen zu beschäftigen, die uns in den nächsten Jahr bevorsteht.

  • ÜBERWACHUNG I New Scientist: Mass surveillance not effective for finding terrorists: Anlasslose Massenüberwachung sorgt weder für mehr Sicherheit, noch bringt sie etwas in der Bekämpfung von Terrorismus. Das einzige was passiert ist, dass die Grundrechte einer demokratischen Gesellschaft einegschränkt werden, wie Annika Kremer gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Ray Corrigan, Dozent für Mathematik an der britischen Open University begründet das in einem lesenswerten Artikel auf Newscientist.com und kommt zu dem Schluss, dass die Arbeit der Sicherheitsbehörden durch Massenüberwachung sogar erschwert werden würde.

  • ÜBERWACHUNG II WIRED: No, the NSA Isn’t Like the Stasi—And Comparing Them Is Treacherous: Der Titel von Andrew Currys Artikel ist schlecht gewählt, denn der erste Eindruck täuscht: die NSA wird hier nicht in einem unpassenden Vergleich mit der ostdeutschen Staatssicherheit verharmlost, sondern die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden Geheimdiensten herausgearbeitet. Während die Stasi sichtbar war, ihr Terror unmittelbar wirkte, ist die NSA das nicht und wird nur als surreal dargestellte Bedrohung in den Medien wahrgenommen. Für die Demokratie ist das aber genauso gefährlich.

  • WIRED The Awl: Re: New WIRED Offices: In einem Memo-artigen Beitrag auf The Awl stellt Scott Dadich, seit Ende 2013 Chefredakteur der US-amerikanischen Wired, dass neue Büro des Magazins in San Francisco vor. Zusammen mit Dadichs Instagram Fotos bekommt man nicht nur Einblick in den (bisherigen) Büroalltag der Wired US, sondern auch vom Selbstverständnis des Magazins: „WIRED is no longer a pirate ship. It’s the home of world-changing journalism.“ Große Worte, die das Magazin in den letzten Jahr nur noch selten erfüllte, aber ich hoffe auf bessere Zeiten.

  • INERNET TIME: This Will Be the Most Disruptive Technology Over the Next 5 Years: In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden mehr Menschen zum ersten Mal online sein als bisher überhaupt waren. Dies liegt vor allem an Smartphones, die den mobilen Zugang in Regionen ohne ausreichende Infrastruktur bringen werden. Auf der CES erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies, dass dieser unvorstellbare Fakt das Internet zur disruptivsten Technologie der nächsten Jahre macht, denn es wird Gesellschaften und vor allem soziale Klassen verändern, die bis jetzt noch offline existierten. Und dieser Effekt wird sich auch nicht durch Repression aufhalten lassen, hat er auch noch nie, wie Bajarins gleichnamiger Kollege Tim in seiner TIME-Kolumne erklärt.

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Ruf nach Überwachung – Netzpolitik nach dem Terror von Paris

James, I think your cover's blown! (adapted) (Image by Ludovic Bertron [CC BY 2.0] via Flickr)
Die Terroranschläge von Paris werden von vielen Politikern mit Forderungen nach mehr Überwachung und einer veränderten Netzpolitik beantwortet. Bei dem Terror-Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris starben zwölf Menschen (zehn Mitarbeiter des Magazins sowie zwei Polizisten). Danach töteten die Attentäter fünf weitere Menschen (eine Polizistin sowie vier Besucher [...]
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5 Lesetipps für den 14. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Nutzerprofile, Stephen Hawking, einen jungen Startup-Unternehmer, die Mathematik und die Finanzierbarkeit von Blogs. Ergänzungen erwünscht.

  • FACEBOOK PandoDaily: Facebook likes might lead to the world depicted in “Her,” a new study says: Es ist eigentlich allen Usern sozialer Netzwerke bekannt, dass sie dort einen Teil ihrer Persönlichkeit mit der Welt teilen. Neueste Studien zeigen, wie viel man dabei unterbewusst über seine Psyche und Charakter verrät. Mittlerweile ist es einem Computer möglich, durch die Analyse des Nutzerverhaltens auf Facebook ein umfangreiches psychologisches Profil eines Menschen zu erstellen. Sein Wissen übertrifft das von Freunden, Familie und der Person selbst. Alles was das Programm dazu tun muss, ist die Gefällt-mir-Angaben der Nutzer zu analysieren – je mehr, desto besser.

  • HAWKING WIRED: How Intel Gave Stephen Hawking a Voice: Als sich seine Krankheit immer weiter verschlimmerte und er Mühe hatte mit seinem bisherigen Sprachcomputer zu kommunizieren, wandte sich Stephen Hawking an Intel. Joao Medeiros wirft einen Blick auf die Technik, die einen an ALS leidenden Wissenschaftler sprechen lässt und die sich durch die fortschreitende Degeneration seines Körpers immer neuen Herausforderungen stellen muss. Ein Artikel über einen der genialsten Köpfe unserer Zeit, seine Beziehung zum Prozessorenhersteller Intel und dem Namen seiner Computer-Stimme.

  • STARTUP Gründerszene: Dieser Schüler sammelte 600.000 Euro für sein Startup ein: Die Geschichte von Finn Plotz ist wohl eine typische Geschichte eines Startup-Unternehmers – wenn man sein Alter außer Acht lässt. Lydia Skrabania sprach mit dem 19-jährigen Finn Plotz, der es schaffte, über eine halbe Millionen Euro für sein Startup Simplex zu sammeln. Mit 17 begann der Jugendliche an seiner eigenen Idee zu arbeiten, holte einen erfahrenen Partner mit ins Boot und überzeugte Geschäftsmänner in sein Projekt zu investieren. Ein interessantes Projekt über Ehrgeiz, Abitur und Geldgeber.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Seit der Enthüllung der Snowden-Dokumente ist klar, dass die National Security Agency Millionen von Menschen überwacht, eine unvorstellbare Menge von Daten sammelt und diese auswertet. Für diese unglaubliche Rechenleistung benötigt sie die richtigen Algorithmen. Die Süddeutsche Zeitung geht nun der Frage nach, ob sich die Mathematiker, die der NSA die nötigen Formeln für eine effiziente Überwachung liefern, mitschuldig machen. Hinterlässt die Mathematik ein ähnlich schweres Erbe wie die Physik, die einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Atombombe lieferte?

  • ONLINE-JOURNALISMUS torial Blog | Und was, wenn der User nicht zahlen will?: Wie kann sich qualitativer Online-Journalismus finanzieren? Traditionelle Medienunternehmen suchen nach einer effektiven Möglichkeit, ihre digitalen Ableger zu finanzieren. Dabei gehen sie ganz unterschiedliche Wege. Unter viel größeren finanziellen Druck stehen aber Blogs, wie man aktuell am Beispiel vom BildBlog und den Krautreportern sieht. Christian Jakubetz untersucht die beiden Fälle und stellt sich die Frage, wie sich ein qualitativer Online-Journalismus finanzieren lässt. Denn für ihn ist das Problem klar: Es gebe ein Überangebot an guter Pressearbeit.

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Terroristen werden per Twitter zu „Markenbotschaftern“

Apps von Twitter und Facebook (Bild: Thomas Ulrich [CC0], via Pixabay)
Der internationale Terrorismus macht sich Social Media zunutze und baut ähnlich wie die Filmindustrie auf „Markenbotschafter“ in Twitter & Co. // von Alfred Hermida An einem bedeckten Nachmittag im Mai 2013 wurde Lee Rigby, Soldat außer Dienst, in der Nähe seiner Kaserne in Woolwich im Südosten Londons ermordet. Die Mörder [...]
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Secure Data Act soll staatliche Backdoors verbieten

James, I think your cover's blown! (adapted) (Image by Ludovic Bertron [CC BY 2.0] via Flickr)
Der demokratische US-Senator Ron Wyden legte letzten Donnerstag den Gesetzentwurf für den Secure Data Act vor. Regierungsstellen und Geheimdiensten soll es demnach verboten werden, Hersteller von Endgeräten dazu zu zwingen, Hintertüren in ihre Geräte einzubauen. Sollte der Secure Data Act überraschend verabschiedet werden, so würde er die Hersteller von Desktop-PCs, [...]
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5 Lesetipps für den 4. Dezember

In unseren Lesetipps geht es um die Folgen des Vinyl-Booms, Reddit, Papier fordert Grundrecht für IT-Sicherheit, das Leistungsschutzrecht und Social Media. Ergänzungen erwünscht.

  • VINYL Digital Trends: Vinyl Sales On Pace To Exceed 7 Million, But At What Cost?: Ich habe vor fast 12 Jahren meinen ersten eigenen Schallplattenspieler geschenkt bekommen und das erste Mal seit meiner Kindheit Ende 1980er Jahre wieder Schallplatten gehört. In den letzten Jahren habe ich mir nur noch Schallplatten (und MP3s) statt CDs gekauft und andere taten dies ebenso. Seit Jahren steigen die Verkaufszahlen für Schallplatten, aber ohne Investitionen in die Industrie, wie Keith Nelson Jr. erklärt. Seit Anfang der 1980er wurden keine neuen Schallplattenpressen mehr gebaut. Das oder mein Verkaufsverhalten, muss sich ändern.

  • REDDIT torial Blog: Reddit, die soziale Erbsensuppe: „Reddit ist wie Erbsensuppe“ – das ist zwar der ungewöhnlichste Einstieg in einen Erklärartikel und ich kann die optische Kritik, zumindest an der Erbsensuppe, auch nicht nachvollziehen, aber Johannes Wendt erklärt im torial-Blog sehr lesenswert, was es mit diesem besonderen sozialen Netzwerk auf sich hat. Ich nutze es zumindest schon ab und zu für meine Arbeit oder um mich unterhalten zu lassen, aber man spürt, dass sehr viel Potenzial in Reddit steckt. Es lohnt sich nach der Lektüre dieses Artikels vielleicht einmal auf Reddit umzuschauen.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: Papier fordert Grundrecht auf IT-Sicherheit: Auf einer Veranstaltung des Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) machte sich der frühere Präsident des Bundesverfassungsgericht, Hans-Jürgen Papier, für ein Grundrecht auf IT-Sicherheit stark. Er fordert, dass der Staat eine sichere und vertrauenswürdige Kommunikation seiner Bürger garantieren können muss. Auf Golem.de schreibt Friedhelm Greis über den Abend.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Golem.de: Experten zerpflücken das Leistungsschutzrecht: Gestern gab es im Bundestagsausschuss „Digitale Agenda“ ein öffentliches Fachgespräch zur Reform des Urheberrechts. Die eingeladenen Sachverständigen aller Fraktionen waren sich einig, dass das umstrittene und nur Schaden anrichtende Leistungsschutzrecht für Presseverlage abgeschafft werden muss. Mal schauen, wie die Abgeordneten der Regierungsparteien damit umgehen. Wie mit der Störerhaftung umgegangen werden soll, beantworteten die Experten dann aber sehr unterschiedlich. Eine spannende Sitzung, die man auch auf Twitter unter dem Hashtag #BTADA ergänzend nachlesen sollte.

  • SOCIAL MEDIA The Conversation: Balotelli Instagram blunder shows how badly players need social media support: Gegen Rassismus muss sich der italienische Fußballer Mario Balotelli schon seine ganze Karriere über zur Wehr setzen, wahrscheinlich sogar schon viel länger. Mit der stärkeren Kommunikation von Profi-Sportlern in sozialen Netzwerken wird Rassismus auch hier sichtbarer, was laut dem Journalismus-Dozenten Daniel Kilvington dazu führen muss, dass die Sportverbände ihnen eine Form der Unterstützung in den sozialen Medien gegeben werden muss. Zum einen um das Problem in seiner ganzen Breite zu bekämpfen, zum anderen um Spielern, die vielleicht damit überfordert sind, zu helfen darauf zu reagieren und damit umzugehen.

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Geheimdienstmitarbeiter verteufeln starke Verschlüsselung

Die Geheimdienste sprechen sich gegen die Verschlüsselung privater Kommunikation aus, denn sie erschwert die eigene Arbeit. // von Daniel Kuhn Früher war die Welt der Geheimdienste noch in Ordnung. Kommunikation zwischen Privatleuten verlief unverschlüsselt und falls doch mal etwas mit einer Verschlüsselung übermittelt wurde, konnte man sich sicher sein, dass [...]
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5 Lesetipps für den 10. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Sprachbarrieren im Internet, Microsoft vs. Limux, Telepathie, Überwachung durch den BND und die Debatte um Clickbait. Ergänzungen erwünscht.

  • SPRACHBARRIEREN Quartz: Why you probably won’t understand the web of the future: Es ist das wohl spannendste Thema des Internets in den nächsten 15 Jahren und langsam kommen alle wichtigen Akteure darauf: Sprachgrenzen im Internet. Zur Zeit ist Englisch die dominierende Sprache im Internet und auch das Deutsche macht einen großen Teil des Internets aus, doch in Zukunft werden andere Sprachen im Internet relevanter. Auf Quartz zeigt Leo Mirani auf, dass hinter der Überwindung von Sprachbarrieren nicht nur ein Dienst an der miteinander vernetzten Menschheit steckt, sondern auch der Glaube an neue Wachstumsmärkte im Netz.

  • LIMUX Linux Magazin: Limux vs. Microsoft in München: Jahrelang galt München als Musterbeispiel für den langen und harten Weg des am Ende doch erfolgreichen Umstiegs der Verwaltung von einem proprietären Betriebssystem auf das offene Limux, ein extra für die Stadt entwickeltes Betriebssystem auf Basis von Linux. Im letzten Jahr war Limux erfolgreich in die Verwaltung integriert, doch der in diesem Jahr neu gewählte Bürgermeister Dieter Reiter (SPD) will das Projekt seines Vorgängers Christian Ude nun rückgängig machen. Auf Linux-Magazin.de zeichnet Markus Feilner den ganzen Fall auf – samt seiner Ungereimtheiten.

  • KOMMUNIKATION Vox: Telepathy is now possible using current technology: Am Ende ist es weniger wahr gewordene Science Fiction als zuerst vermutet, aber Forscher der Washingtoner Universität haben es geschafft, dass zwei Menschen telepathisch zusammen arbeiten. Einer der beiden Teilnehmer eines Experiments hat ein Computerspiel gesehen, aber keinen Controller, denn der wurde von einer Person kontrolliert, die nicht das Spiel sehen konnte. Beide waren aber durch Elektroden miteinander verbunden und schafften es so, dass Spiel gemeinsam zu spielen. Es gab bereits diverse Telepathie-Experimente, die auch erfolgreich waren, aber genauso wie jetzt die Schwachstellen aufzeigten. Auch jetzt war die größte Erkenntnis, dass Telepathie in Zeiten des Internets wohl nicht praktikabel genug ist.

  • ÜBERWACHUNG Süddeutsche.de: BND will verschlüsselte Verbindungen überwachen: Im Vertrauensgremium des Bundestags hat der Auslandsgeheimdienst Bundesnachrichtendienst nach Informationen der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR insgesamt 300 Millionen Euro gefragt, um die Überwachung im Internet auszubauen. Dabei will der Geheimdienst neben den sozialen Netzwerken auch durch SSL und HTTPS geschützte Verbindungen überwachen und gezielt gegen Verschlüsselungstechniken vorgehen.

  • CLICKBAIT Digiday: The many different ways publishers define ‚clickbait‘: Letzte Woche „überraschte“ BuzzFeed mit der Einschätzung, dass man selbst kein Clickbait betreibt. Chefredakteur Ben Smith begründete das damit, dass hinter der Überschrift Content stehen muss, der das Versprechen des Titels hält, damit er geteilt wird. Dies sei für ihn kein täuschendes Locken der Leserschaft, andere mögen gerade bei diesem Medium widersprechen. Doch Ricardo Bilton zeigt auf Digiday auf, dass die verschiedensten Medienakteure auch sehr unterschiedliche Definitionen von Clickbait haben und das dies nichts schlechtes sein muss.

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5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Hoax, die Debatte um die Linkspartei, Kreativität und Urheberrecht, das Leistungsschutzrecht, sowie Selbstmord. Ergänzungen erwünscht.

  • HOAX Stern: Nacktfoto-Skandal war ein Fake: Auf Stern.de schreibt Jens Wiesner über einen interessanten Aspekt der Folgen von Emma Watsons HeForShe-Rede. Angebliche Hacker hatten im Anschluss an ihre Männer ebenfalls in Verantwortung für Frauenrechte nehmende Rede gedroht, Nacktbilder von ihr zu veröffentlichen. Die Frist verstrich nun, auf der Seite schreibt eine zweifelhafte Marketing-Agentur, dass es sich um einen Hoax handelt und man die Aufmerksamkeit nutzen wollte, um sich für Zensur im Internet einzusetzen. Doch der Hoax, den mehrere Medien wiedergegeben haben, scheint noch lange nicht zu Ende zu sein.

  • DIE LINKE Süddeutsche Zeitung: Gaucks Linken-Warnung bei Anne Will: Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, so viele Politiksendungen im deutschen Fernsehen zu haben, doch oft sind die sehr schlecht. Die letzte Sendung von Anne Will war da mal eine willkommene Ausnahme, wie Markus Schulte von Drach auf Süddeutsche.de bestätigt. Die Debatte um einen linken Ministerpräsident und die Kritik daran von Bundespräsident Joachim Gauck wurde sehr gut geführt und Anke Domscheidt-Berg wies auf einen auch unabhängig von dieser Debatte interessanten Fakt hin: die Linkspartei ist die einzige Partei, „die im Bundestag noch nie einem verfassungswidrigen Überwachungs- und Sicherheitsgesetz zugestimmt hat“.

  • YOUTUBE Broadmark: Die Sache mit dem Urheberrecht: Im YouTube-Branchenmagazin Broadmark schreibt der Kolumnist Lars-Sören Steck darüber, wie wichtig das Thema Urheberrecht für Webvideoproduzenten sind. Dabei geht er auch auf einen oft unter den Tisch gekehrten Aspekt der hierzulande sehr strikten Regelung von Nutzungsrechten ein: das Urheberrecht schadet oft der Kreativität. Eine Lösung ist, und die benennt Steck auch, die Nutzung von Creative Commons, denn hier sind die Werke (zumindest meistens) frei wie in Freiheit und nicht nur wie in Freibier.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress: EU-Kommissar Oettinger eilt Verlegern zu Hilfe: Beim Publishers‘ Summit des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zeigte sich mal wieder, wie sehr die Politik der Lobby nach dem Mund redet. Im Falle von Günther Oettinger, der am Dienstag hinter verschlossenen Türen einen halbwegs guten Eindruck hinterließ, war das in diesem Fall nur lächerlich, denn er plädierte für die Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts. Und das in der Woche, in der selbst die treibende Kraft hinter diesem Gesetz, der Presseverlag Axel Springer, freiwillig darauf verzichtet. Auch Olaf Scholz folgte einem Wunsch der Presseverlage, auch bei ihm wenig überraschend, und setzt sich dafür ein, dass es eine einheitliche (natürlich niedrigere) Mehrwertsteuer für gedruckte und digitale Medien gibt.

  • REPORTERPREIS Die Welt: „Bitte verzeih mir. dein lieber Sohn“: Am 1. Dezember wird der Reporterpreis „Egon-Erwin-Kisch-Preis“ verliehen. Unter den Nominierten ist auch ein Text von Erwin Koch über den Selbstmord eines Jungen, der zwar einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, aber nie erklärte, warum er sich das Leben nahm. Der Text ist vor einem Jahr veröffentlicht wurden, aber der beste Artikel, den ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe und ihn deshalb hier empfehle. Ein sehr nachdenklich machender Text.

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5 Lesetipps für den 5. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Musikstreaming, den Online-Musikdienst Soundcloud, die Überwachung von US-Firmen, Smart Home und Startups auf dem Web Summit. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIKSTREAMING t3n: The Day the Music Died: Taylor Swift löst das Ende der Streaming-Dienste aus: Spotify und andere Streaming-Dienste wachsen immer mehr. Streaming ist die Zukunft, so behauptet es zumindest die Branche, zeigen die Nutzerzahlen und weißen etliche Statistiken auf. Viele Musiker allerdings sind da anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Ist das Geschäftsmodell eigentlich noch tragbar? Ein Kommentar von Jochen G. Fuchs.

  • SOUNDCLOUD heise online: Online-Musikdienst Soundcloud schließt Lizenzdeal mit Warner Music: Die Musikplattform Soundcloud gehört zu den international bekanntesten Startups aus Berlin. Die Firma ließ sich bisher Zeit mit dem Geldverdienen. Ein Deal mit der Musikkonzern Warner Music könnte die Suche nach einem Geschäftsmodell beschleunigen.

  • ÜBERWACHUNG ZEIT ONLINE: Überwachung: Die „gute Geschichte“ der GCHQ: Der neue Direktor des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters) heißt Robert Hannigan und ist erst seit wenigen Tagen im Amt. Aber er gibt sich bereits alle Mühe, sich unbeliebt zu machen. Dieser fordert nämlich leichteren Zugriff auf Nutzerdaten von US-Firmen.

  • SMART HOME Wirtschaftswoche: Sicherheitsrisiko Smart Home: Die Hacker kommen durch den Kühlschrank: Smart Home erfreut sich einer über größer werdenden Beliebtheit. Bequem lässt sich die Heizung schon auf dem Heimweg einschalten oder die Temperatur des Kühlschranks regeln. Allerdings weisen internetfähige Häuser enorme Sicherheitslücken auf. So lässt sich zum Beispiel das Licht von einer fremden Person steuern, die dutzende Kilometer entfernt sitzt. Ein Einfallstor für Hacker und Angriff auf die Privatsphäre.

  • STARTUPS t3n: Von Holvi bis Smokio: 5 coole Startups vom Web Summit 2014: Zurzeit findet der Web Summit in Dublin statt. Geboten wird eine Bühne für 2.000 Startups. Viele Geschäftsideen kommen aus den Bereichen Enterprise, Fintech, E-Commerce, Marketing, Hardware oder Lifestyle. Den Ideen sind also keine Grenzen gesetzt. T3n hat sich umgesehen und stellt fünf interessante Startups vor.

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Malte Spitz: „Big Data is watching you“

Malte Spitz auf der Buchmesse (Bild: Christina zur Nedden)
„Was macht ihr mit meinen Daten?“ – Malte Spitz fragt bei Mobilfunkanbietern, Fluggesellschaften und Ämtern nach und legt die Grundlagen eines (möglichen) Überwachungsstaats offen. // von Christina zur Nedden Spätestens seit Beginn des von Edward Snowden enthüllten Überwachungsskandals ist Datenschutz ein Thema. Doch die Diskussion bewegt sich meist auf theoretischer [...]
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5 Lesetipps für den 31. Oktober

In unseren Lesetipps geht gleich zweimal um Überwachung, Meinung im Journalismus und wie Facebook diesen verändert, sowie Macht durch Digitalisierung. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG NDR: Sascha Lobo und die Überwachung im Netz: Am Mittwochabend hat Sascha Lobo in Hannover über das Netz und die digitale Kluft gesprochen. Zentrale Punkte der Rede waren die Überwachung im Internet und der Umgang mit Daten, auch im Anschluss ging es in der vom stellvetretenden c’t-Chefredakteur Jürgen Kuri moderierten Diskussion um die Überwachung. Der NDR hat die Rede und Debatte aufgezeichnet und veröffentlicht. Die über zwei Stunden lange Aufzeichnung lohnt sich anzuschauen, wenn sicher auch nicht heute Morgen, aber vielleicht am Wochenende, wenn nichts im Fernsehen, z.B. im NDR, läuft.

  • FACEBOOK Social Media Watchblog: Eine neue Ära von Journalismus auf Facebook?: „Facebook ist wie ein riesiger Hund. Du weißt nie genau, ob er einfach nur spielen oder Dich fressen will – am Ende leckt er Dich womöglich tot.“ So beschreibt David Carr in der New York Times in einem viel beachteten Artikel die Beziehung von Journalismus und Facebook und wird von Martin Giesler in einem lesenswerten Beitrag auf dem SocialMediaWatch-Blog zitiert, wo Giesler die Meldung kommentiert, dass Facebook bald selbst journalistische Inhalte anbieten könnte.

  • DIGITALISIERUNG The Huffington Post: Wem nützen digitale Technologien und Geschäftsmodelle?: In einem leider wenig beachteten Blogpost auf der deutschen Huffington Post (13 Shares, really?) hat Ayad Al-Ani vom „Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft“ geschrieben, dass es an der Zeit ist, bei der Bewertung der Digitalisierung, nicht nur auf technologische Aspekte zu achten, sondern auch die politischen und ökonomischen Dimensionen genauer zu untersuchen. Seiner Meinung nach haben sich nämlich nicht immer die effizientesten Technologien und Organisationsformen durchgesetzt, „sondern jene, die den politischen Machtverhältnissen am besten entsprachen (Might makes right!)“.

  • JOURNALISMUS The Conversation: Journalists need a point of view if they want to stay relevant: Zum US-Start des akademischen Journalismus-Blogs „The Conversation“ hat sich Jay Rosen Gedanken über die Haltung von Journalisten gemacht und ist zu dem Fazit gekommen, dass es in unserer komplexen Welt heutzutage nicht mehr ausreicht, nur die Gewinner und Verlierer einer Geschichte zu benennen, Strategien und Taktiken von beiden Seiten offenzulegen und dann sein Kürzel unter einen Artikel zu setzen. Journalisten müssen lernen einen Standpunkt einzunehmen und ihn zu begründen. Meiner Meinung nicht nur in den USA, auch hierzulande würde das unserer Gesellschaft gut tun.

  • MAUT Heise Online: Mehr Überwachung statt Mehreinnahmen?: Auf Heise.de hat Technology Review-Redakteur Gregor Hensel den aktuellen Maut-Vorschlag von Verkehrsminister Alexander Dobrindt kommentiert und sich neben dem Aspekt, dass die Verwaltungskosten des Projekts wohl gerade einmal durch die Einnahme gedeckt sind, es also finanziell gar nichts bringt, auf den Punkt der Datenerhebung konzentriert: „Surveillance by Design“, denn die (wieder einmal) massenhafte Erhebung von Daten zur Erhebung der Maut-Daten kann nach den Snowden-Leaks nicht mehr als sicher angesehen werden, egal wie sehr die Politik das beteuert.

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5 Lesetipps für den 28. Oktober

In unseren Lesetipps geht es um Coworking, wie unsere Bildung sein müsste, Uber, ein Denkmal für die Wikipedia und Smart Guns bei der Polizei. Ergänzungen erwünscht.

  • COWORKING Deskmag: Neue Fraunhofer-Studie zur „Faszination Coworking“: Dass die meisten Coworking Spaces einfach irgendwie „cool“ sind, wissen inzwischen wohl die meisten, die je damit in Berührung gekommen sind. Doch – was genau ist es, was diese Faszination des Coworking ausmacht? Worauf sollten Coworking Spaces achten, um eine solche Anziehungskraft zu entfalten? Wie reagieren herkömmliche Unternehmen auf die Sogwirkung, die Coworking offenbar auslöst? Ist eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Coworking Spaces denkbar? Diese und eine Reihe weiterer Fragen wurden vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation untersucht und in einer aktuellen Studie veröffentlicht.

  • BILDUNG Ramen.io: Technology and the Humanities: Die Digitalisierung wirkt sich auch auf verschiedenste Art und Weise auf die Bildung aus. Doch die Antworten der Politik geraten gedanklich oft zu kurz: Ein Laptop für jedes Kind, Informatik als Pflichtfach, mehr Medienkompetenz in der Schule (zumindest für die Schüler, aber zu selten für die Lehrer). Auf Ramen.io kommentiert Blossom-Geschäftsführer Thomas Schranz diese vermeintlichen Lösungen und bietet auch interessante Alternativen an.

  • UBER Slate.com: Uber says its drivers make great money, but its math just doesn’t add up: Auf Slate.com setzt sich die Wirtschaftsjournalistin Alison Griswold mit der Mathematik hinter und vor allem in Uber auseinander. Kernfrage ist, wie viel eigentlich die Fahrer verdienen, denn Ubers Angaben scheinen doch mit über 90.000 US-Dollar im Jahr etwas hoch. Was an den Aussagen der mit 17 Milliarden US-Dollar bewerteten Firma dran ist, kann im sehr gut recherchierten und aufgebreiteten Artikel nachgelesen werden.

  • WIKIPEDIA CNET: A Wikipedia monument? It’s true (we’re pretty sure): In der polnischen Stadt S?ubice, direkt gegenüber von Frankfurt/Oder, steht nun das erste Denkmal für die Wikipedia, mit der die Initiatoren ein Zeichen für die Bedeutung von freiem Wissen setzen wollen. Eingeweiht wurde es bereits letzte Woche Mittwoch, weshalb ich mich gerade frage, wieso ich erst sechs Tage später auf der Website eines US-Mediums davon lese. Neben dem Ausflugstipp an unsere Leserschaft aus Berlin und Brandenburg, kann die Meldung auch als Warnung gesehen werden, seine Filter mal neu zu justieren.

  • ÜBERWACHUNG Golem.de: US-Polizei testet Onlineüberwachung von Dienstwaffen: Auf Golem.de schreibt Nico Ernst über einen Test in zwei US-amerikanischen Polizeidienststellen: die Dienstwaffen von Polizisten werden um ein kleines Griffstück ergänzt, dass durch Sensoren u.a. das Ziehen und Abfeuern der Pistole in Echtzeit erfassen und an die Behörde funken. Was eine rechtliche Entlastung der Polizei bringen soll, stellt aber ebenso eine Form der Onlineüberwachung von für die Polizei arbeitenden Individuen dar. Es ist zum Glück unwahrscheinlich, dass es etwas ähnliches in Europa geben wird.

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