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Alles lernen mit wikiHow

Habt ihr euch schon mal mit wikiHow auseinandergesetzt? Irgendwie sieht man es in der Google-Suche immer wieder in den Vorschlägen. Doch so richtig beachtet habe ich es persönlich noch nie. Jetzt war es Zeit, sich das Ganze doch einmal näher anzuschauen und heute denke ich mir: Hätte ich es doch schon mal viel früher gemacht!

Für diejenigen, die wikiHow ebenso wenig kennen wie ich, gibt es hier einmal eine Kurzbeschreibung und die wichtigsten Facts.

wikiHow ist ein Alleswisser – das wusste ich ja gar nicht!

Grob erklärt ist wikiHow ein Portal, das einfach alles weiß. Nutzer erhalten Anweisungen und Tipps von A bis Z. Damit meine ich wirklich A bis Z. Hier findet man Themen, die alles erdenkliche, was man (nicht nur) für den Alltag benötigt, abdecken. Diejenigen, die beispielsweise in der Küche nicht ganz so sicher sind, lernen hier sogar wie man Hörnchennudeln kocht. Zu Beginn fühlte ich mich von der Auswahl der Tipps ein bisschen erschlagen und auch leicht irritiert, denn die Auswahl an Anleitungen ist scheinbar grenzenlos. So sprangen mir direkt Beiträge wie diese ins Auge:

  • Staub von einer Trockenbauwand entfernen
  • Ein Filmproduktionsunternehmen gründen
  • Eine Forschungsarbeit zitieren
  • Hartes Wasser natürlich weich machen
  • Die Bindungsenergie berechnen

Zu Anfang sieht das alles ein bisschen durcheinander aus, aber wenn man sich auf ein Thema fokusiert, wird es angenehmer. So kann der Nutzer direkt nach seinem gewünschten Thema suchen. Auch hier wird man garantiert fündig, oder aber man klickt sich durch die einzelnen Kategorien. Du hast hier die Wahl unter anderem zwischen Kunst und Unterhaltung, Technik und Elektronik, Tiere, Beziehungen, Beruf und Bildung.

Screenshot wikiHow Startseite by Jennifer Eilitz

Klickst du auf die Kategorien, wird das Ganze schon übersichtlicher. Aber auch hier wirst du merken, dass das Wissen kein Ende nimmt. Da ich mich sehr für Tiere interessiere, habe ich mir zu allererst die Kategorie Tiere vorgenommen. Hier erfährst du Wissenswertes über die Pflege und Haltung von verschiedenen Tieren oder aber auch, wie du einen Hai-Angriff vorbeugen kannst oder Tierspuren liest

Wer nach einem Beziehungsratgeber sucht, wird auch hier auf Anleitungen stoßen, bei denen man gar nicht wusste, dass es dafür Anleitungen gibt. Lernt beispielsweise, wie man nicht mehr anhänglich ist, oder von einer Freundschaft in eine Beziehung übergeht.

Neben den zahlreichen Anleitungen, für die man vermutlich nicht einmal Anleitungen braucht, gibt es aber durchaus Wissenswertes und Kleinigkeiten, die einem im Alltag wirklich helfen können. Ist euch beispielsweise der Schlüssel im Zündschloss eures Autos abgebrochen, kann man sich hier Hilfe holen.

Einen abgebrochenen Schlüssel aus einem Zündschloss entfernen via wikiHow; Screenshot by Jennifer Eilitz

Besonders gut gefallen haben mir die Anleitungen und die Art, wie die Seite ihre Anleitungen darbietet. In den meisten Beiträgen findet man gezeichnete Bilder, passend zu den einzelnen Anleitungsabschnitten. So hangelst du dich Schritt-für-Schritt durch die ebenso gut, wie einfach formulierten Texte.

Wie kommt das Wissen zustande?

Hinter wikiHow steht ein Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist es, den weltweit größten und qualitativ hochwertigsten Ratgeber zu erstellen und diesen mit allen Menschen zu teilen. Hier kann jeder, der in einem Gebiet ganz besonders viel weiß oder Experte ist, seinen Beitrag leisten. Besucher können auf wikiHow eine neue Seite erstellen und ihr Wissen hier teilen. Seiten können von jedem zu jeder Zeit bearbeitet, verbessert oder ergänzt werden.

Wenn du also siehst, dass eine Seite noch das eine oder andere an Tipps oder Verbesserungen gebrauchen kann, logst du dich einfach ein und gibst dein Wissen hinzu. Die Qualität der Artikel soll durch das umfangreiche Wissen der User stetig verbessert werden.

Also?

Nachdem ich mich durch eine Vielzahl an Anleitungen geklickt habe, muss ich wirklich sagen: Schade, dass ich es nicht schon früher kannte. Der Aufbau der Artikel gefällt mir sehr gut und ebendieser Aspekt, dass alle gemeinsam daran arbeiten können. Jeder User kann sein Wissen in den Pool von Tipps werfen, wodurch wirklich viele tolle und vor allem nützliche Anleitungen entstehen. Neben den eher weniger nützlichen, oder meiner Ansicht nach auch teilweise überflüssigen Artikeln, dienen allerdings auch diese etwas für den Unterhaltungswert. Einfach mal vorbeischauen lohnt sich!


Image by gpointstudio via stock.adobe.com

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Guilty Pleasure: Wirtschaftswandel-Bücher schmökern!

Ich gehöre zur Generation der Digital-Unternehmer, die um die Jahrtausendwende angefangen haben ihre Firmen zu starten. Mein guilty pleasure ist es von jeher, dass ich Artikel, Dokumentationen und Bücher verschlinge, die den großen Wandel der Arbeitswelt zum Thema haben.

Vermutlich auch deshalb, weil ich ganz unbescheiden hoffe, dass wir als Pioniere der sogenannten New Economy viele Akzente gesetzt hatten, die heute schließlich die Transformationsprozesse großer Firmen mitbestimmen. Wir wollten uns Mitte der 90er Jahre in absolut allem absetzen von der Old Economy. Wir kamen angezogen wie coole Fahrradkuriere in unsere Büros und spazierten in genau demselben Outfit in die holzgetäfelten Notarräume zur Millionen-Unterschrift.

Nichts konnte uns lässig genug sein, alles musste unkonventionell und total unverstellt daherkommen. Hohen EU-Beamten wurden beim Bürobesuch Sitzbälle angeboten. Meetings fanden im Stehen statt, im Treppenhaus, im Cafe, auf der Parkwiese. Sehr schnell ging uns die Selbstinszenierung in Fleisch und Blut über. Die begeisterte Ungläubigkeit der Old-Economy erfüllte uns mit Genugtuung. – Ich bin ganz froh, dass diese naive Zeit vorbei ist ;)

Selbstvergewisserung für die eigene Arbeitsbiographie

Wie gesagt: Wenn mir heute ein Buch in die Hände kommt, wo vorne draufsteht „12 überraschende Lösungen für Menschen, Wirtschaft und Gesellschaft“, bin ich sofort neugierig. Als wollte ich insgeheim nachschauen, ob aus dem gefeierten Work- und Lifestyle unserer Anfangsjahre etwas Sinnvolles geblieben ist.

Stefanie Kuhnhen und Markus von der Lühe, zwei sympathische Media-Macher (sie ist Geschäftsführerin einer Hamburger Kreativagentur und er macht ein Digitalisierungsfestival in München) spielten mir ihren neuesten Meta-Trend-Reader in die Hände. Sie haben in großer Fleißarbeit „Das Ende der unvereinbaren Gegensätze“ nachgewiesen. Ich fand das Buch inhaltlich sehr anregend, als Publikation aber etwas schwerfällig und recht altmodisch ediert. Empfehlen will ich es mit ein paar O-Tönen der beiden Autoren zu ihrem Wurf:

Markus von der Lühe und Stefanie Kuhnhen; Fotografie von Engels Uli Schneider
Hallo Stefanie, hallo Markus! Vorab eine Frage zur Form eures Buches: Was genau habe hier gelesen? – Ihr hantiert mit vielen wissenschaftlichen Erklärmodellen, ihr führt akribische Quellennachweise. Liest sich streckenweise wie eine Doktorarbeit.

Gute Frage! Was wir geschrieben haben, ist ein Ratgeber mit zwölf Handlungsanweisungen. Wir haben bewusst eine Mischung aus Theorie und Praxis gewählt. Denn der Metatrend, den wir beschreiben, basiert auf harten Fakten, Sekundärstudien und bekannten Theorien. Und um in die konkrete Beweisführung zu gehen, haben wir diese bewusst mit lebendigen und persönlichen Stories aus unserer Lebenswelt kombiniert. So hoffen wir, die beiden Pole Lesespaß und Seriosität auf neue Art und Weise zusammen zu führen.

Eure Beobachtung ist, dass große Spannungsfelder sich derzeit auflösen (z.B. Arbeit – Privatleben, Mensch – Technologie). Eure Schlussfolgerung daraus ist, dass wir alle uns ganzheitlicher wahrnehmen und integrativer agieren müssen. Richtig verstanden?

Richtig verstanden. Wir glauben daran, dass die digitale Transformation nicht damit getan ist, sich einfach systematisch zu digitalisieren. Sie wird die Verflechtung von „allem mit allem“ nach sich ziehen. Das heißt, man muss auch sich selbst ganzheitlicher wahrnehmen, um der Ganzheitlichkeit überhaupt Raum geben zu können. Das Leben besteht aus Ying und Yang, aus Entspannung und Dynamik, aus Hartem und Weichem, aus Natur und Technologie. Es gilt, dem allen viel mehr, viel multioptionaler gerecht zu werden. Das geht nur über Wahrnehmung, Werte und sich immer wieder neu fragen, was jetzt Sache ist. Also, was im Moment das Wichtigste ist. Wir plädieren für eine multioptionale, integrierte Denkweise, die unserem Leben in der ganzheitlichen Welt gerechter wird.

Jetzt meine geltungssuchende Frage: Würdet ihr den Startups der Jahrtausendwende zuschreiben, dass sie die Auflösung vieler der von euch beschriebenen Gegensätze eingeleitet haben?

Wir glauben nicht, dass die Startup-Bewegung sie alleine eingeleitet hat. Startups sind vielmehr das Symptom einer komplexer werdenden Welt, bei denen die Veränderungen besonders stark und frühzeitig zum Ausdruck kommen. Das ist auch ein Phänomen der neuen Gesellschaftsordnung, die gerade entsteht: Ursache und Effekt stehen in keinem klaren Zusammenhang mehr. Wir glauben aber, dass Startups ein wichtiger Teilbereich dieser Bewegung sind, die sich durch unsere Gesellschaft wie ein roter Faden zieht.

So gerne ich eurem harmonischen Leitbild folgen würde, kann ich die Auflösung der Gegensätze auf der großen Weltbühne nicht sehen. Die Trumps und Putins und die ganze Weltmacht Chinas stehen mit genau dem gegenteiligen Verhalten in vollem Saft. Macht mir eher bange. Euch nicht?
Image by Springer Verlag

Im Gegenteil: Trump, Brexit, Erdogan, AfD, Putin und die Datenschutzdebatte sind für uns eher Symptome einer sich radikal verändernden Gesellschaft und somit Übergangsphänomene. Wir spüren alle, dass die Welt, so wie wir sie kennen, für immer der Vergangenheit angehören wird. Das ist es, was den Menschen Angst macht.

Für uns sind die aktuell negativen, nationalistischen, despotischen Symptome jedoch auch Hoffnungsboten für eine neue Zeit. Denn wir sehen sie als Zwischenschritt auf dem Weg in das neue Integrierte, mit dem wir die großen Probleme der Zeit dann auch lösen können. Ganz bestimmt ist das eine Betrachtungsweise in einem 50-Jahre-Zeitraum – so, wie es bei Metatrends der Fall ist. Wir wollen bestimmt nicht sagen, dass alles gut und harmonisch ist. Wir wollen uns alle aber dazu aufrufen, uns für diese integrierte Sicht.

Das Buch „Das Ende der unvereinbaren Gegensätze“ ist erschienen im Springer Verlag und z.B. per Amazon zu bestellen (Provisionslink)

 

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IP-Schutz erklärt: So wetterfest ist dein Smartphone

Samsung_Galaxy_Xcover_3-IP-Schutz-68

Neben immer leistungsfähiger Hardware sollen Smartphones, Tablets und Smartwatches auch immer öfter Robustheit bieten. Dazu gehört der Schutz gegen das Eindringen von Staub und Wasser. Da interne Angaben oftmals schwammig und subjektiv ausfallen, ziehen Hersteller international geltende Normen wie den IP-Schutz zu Rate. Doch was bedeuten kryptische Nummerierungen wie IP68? Welches Smartphone eignet sich für den Strand und den ein oder anderen Tauchgang? Ich habe mich durch den Zahlen-Dschungel begeben und liefere Antworten.

IP-Schutz: Wofür steht das eigentlich?

Jeder von uns ist schon mit den sogenannten IP-Zertifizierungen in Kontakt gekommen – werben doch viele Hersteller offensiv mit diesem Gehäusefeature. IP steht dabei für Ingress Protection, also für den Schutz gegen das Eindringen von Dreck oder Flüssigkeiten. Gefolgt werden die beiden Buchstaben von zwei Ziffern.

Die erste Zahl definiert den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern. Für Mobiltelefone sind die Klassifizierungen zwischen 1 und 4 ziemlich selbstverständlich. Sie befassen sich mit dem Schutz gegen feste Fremdkörper bis zu einem Durchmesser von einem Millimeter. Interessant sind die Definitionen der Ziffern 5 und 6. Erstere Zertifizierung erhalten Endgeräte, deren Gehäuse staubgeschützt ist.

Die Norm spricht davon, dass das Eindringen von Staub nicht vollständig verhindert ist. Staub darf nur in einer solchen Menge eindringen, dass „das zufrieden stellende Arbeiten des Gerätes oder die Sicherheit nicht beeinträchtigt wird“. Das heißt, punktuelle Ausfälle wie etwa des Lautsprechers sind möglich. Für den Strandeinsatz sind die Geräte also nur mit passender Hülle geeignet.

Table by Jonas Haller

Wer das Smartphone in staubigen Gefilden einsetzt, sollte deshalb auf eine IP6-Zertifizierung achten. Sie beinhaltet den kompletten Schutz gegen das Eindringen von Staub. In der Norm ist dabei von „staubdicht“ die Rede. Das heißt, die Komponenten arbeiten auch bei entsprechender Staubeinwirkung weiter. Genau das richtige für Outdoor-Fans.

Königsdisziplin „Schutz gegen Wasser“

Die zweite Zahl in der Klassifizierung steht für die Wasserdichtigkeit des Smartphone-Gehäuses. Die Zertifizierung ist dabei ungleich differenzierter und komplizierter. Neben dem Einfallwinkel wird die Art des Wasserstrahls angepasst. Unterschieden wird unter anderem in Tropfwasser, Sprühwasser, Spritzwasser und Strahlwasser. Die Resistenz gegen diese Einflüsse wird mit den Zahlen 1 bis 6 definiert. Kurze Regenschauer können Telefone mit einer Bewertung von 4 bis 6 durchaus ab.

Die Königsklassifizierung, womit die diversen Hersteller sehr gern werben, sind die Ziffern 7 und 8. Ersterer IP-Schutz beinhaltet das Untertauchen des Smartphones bis zu 30 Minuten bei einer Wassertiefe von einem Meter. „Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen verursacht“, so die Norm. Für den Einsatz im ungechlorten Swimming-Pool sind Telefone mit dieser Einordnung also durchaus geeignet. Geräte mit IPx8 halten dauerhaftem Untertauchen stand. Das dürften die meisten Nutzer allerdings kaum benötigen. Vorsicht: Die Regelung gilt für Süßwasser, also herkömmliches Trinkwasser. Salzwasser kann zu Schäden in der Elektronik führen. Auch ein Bad im aufgeschäumten Geschirrspülwasser ist von dem Schutz nicht abgedeckt.

Table by Jonas Haller

Diese Geräte bieten den besten Schutz

Neben bekannten Outdoor-Smartphones wie denen von CAT besitzen auch einige aktuelle „Alltags-Geräte“ die sehr weitgehende IP68-Zertifizierung. Zu ihnen zählen unter anderem das LG G6, Samsung Galaxy S8Sony XZ und das Samsung XCover 4. Eine halbe Stunde Untertauchen (IP67) halten etwa das HTC U11, Samsung Galaxy XCover 3 (Foto), Sony Xperia Go oder das Apple iPhone 7 aus.

Besitzt ein Mobiltelefon keinen IP-Schutz, muss es allerdings nicht zwingend bei den Tests durchgefallen sein. Vor allem in der Mittelklasse sparen die Hersteller das Geld der teuren Zertifizierungen. Es lohnt deshalb der Kontakt zum Hersteller und dessen subjektiven Angaben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image by Samsung, adapted by Jonas Haller


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Instagram: So gewinnst du Reichweite und bekommst mehr Likes

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Wohl kein soziales Netzwerk hat in den letzten Monaten ein solches Wachstum verzeichnen können wie der Foto-Dienst Instagram (Download im Google Play Store). Der Grund liegt auf der Hand: Die mobilen Schnappschüsse können unkompliziert mit schicken Filtern versehen und anschließend direkt mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Doch vor allem in der Anfangsphase bekommen die Bilder meist nur wenige Follower zu Gesicht und so lässt Popularität auf sich warten. Abhilfe können unsere Tipps und Tricks schaffen.

1. Nutze mehr und richtige #Hashtags

Hashtags wurden ursprünglich für den Kurznachrichtendienst Twitter entwickelt, um eine bessere Sortierung der Tweets zu erreichen. Nach und nach haben auch andere soziale Netzwerke diese Keyword-Funktion übernommen – so auch Instagram. Hashtags sind mittlerweile in aller Munde und werden hin und wieder missbraucht, um ganze Wortgruppen zu vertaggen. Das mag zwar cool aussehen, hat aber keine Auswirkungen auf die Reichweite deiner Posts. Schlauer ist es da schon, einzelne Wörter zu vertaggen, die den Inhalt näher klassifizieren.

Das können Orte (#Alpen, #Meer oder auch #Berlin) und deren Sehenswürdigkeiten (#Fernsehturm, #Reichstag oder #Olympiapark) sein. Aber auch Gegenstände (#Bike, #Sonne, #Kaffee) oder Situationen (#Relax, #MorningGlory, #Spring, #Abenteuer) sein. Beliebte Tags sind unter anderem auch #igersgermany für „Instagramers Germany“ oder auch #igersoftheday.

Welche Hashtags häufig genutzt werden, verrät dir Instagram selbst. Sobald du das Hashtag-Zeichen und ein paar Buchstaben eintippst, schlägt dir Instagram passende Stichwörter vor. Dabei solltest du Hashtags sowohl in deutscher als auch englischer Sprache nutzen.

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Hashtags helfen beim schnellen Finden von Inhalten. Screenshots by Jonas Haller

2. Poste auf Englisch

Da komme ich auch direkt zum zweiten Punkt: Poste in englischer Sprache. Die Weltsprache Nummer 1 erreicht deutlich mehr Menschen als die deutsche Sprache. Zudem verstehen mehr Menschen deine Botschaft. Doch Vorsicht: Zwar kannst du den Text noch nachträglich ändern, allerdings sollten Rechtschreibung und Grammatik auch auf Englisch stimmen. Falls du unsicher bist, poste lieber in deutscher Sprache und verwende die passenden englischen Hashtags.

3. Verlinke Orte, Personen und Unternehmen

Seitdem es Instagram gibt, können Orte hinterlegt sowie Dritte sowohl im Bild als auch im Text verlinkt werden. Nutze diese Funktion ausgiebig! Merke dir den Ortm an dem du das Foto aufgenommen hast und verlinke ihn bei „Ort hinzufügen“. Auch eine Erwähnung im Text in Form von Hashtags wie #Berlin, #igersberlin oder #berlinstagram bringen Reichweite und damit auch Likes.

Oft sind neben dir auch andere Menschen auf dem Foto zu sehen. Verlinke befreundete Instagram-Nutzer auf deinen Aufnahmen, um anderen die Möglichkeit zu geben auch andere Konten kennenzulernen. Wie bei den anderen sozialen Netzwerken zählt auch bei Instagram: Sharing is caring. Das gilt ebenso für Unternehmen und Produkte, die auf den Fotos abgebildet sind. Natürlich solltest du dabei das richtige Maß finden und nicht jedes Detail verlinken – das nagt an deiner Glaubwürdigkeit und du wirst schnell als Werbefigur verstanden.

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Die Bearbeitungsmöglichkeiten bei Instagram sind vielfältig. Screenshots by Jonas Haller

4. Qualität statt Quantität

Ihr kennt sie sicher alle: Instagram-Nutzer, die zu jeder erdenklichen Situation ein (teilweise schlechtes) Foto posten und sich damit profilieren wollen. Auch wenn immer mehr Nutzer das Netzwerk zur Ablage ihrer persönlichen Fotos nutzen, solltest du bewusst bestimmte Inhalte veröffentlichen. Wie so oft zählt: Qualität statt Quantität. Das beginnt schon beim Bildaufbau und der Perspektive. Nimm dir für ein Foto (oder eine Fotogalerie) lieber etwas mehr Zeit und passe es nach deinen künstlerischen Vorlieben an, als die Inhalte einfach in das Netzwerk „zu rotzen“. Die Möglichkeiten sind mittlerweile schier unbegrenzt und die Bildbearbeitungsfunktionen reichen schon fast an vollwertige mobile Bearbeitungssoftware wie Lightroom Mobile heran.

5. Nutze die Share-Funktion von Instagram

Falls du noch andere soziale Netzwerke nutzt, dann verwende die Share-Funktion. Mit ihrer Hilfe können die Aufnahmen unkompliziert und automatisiert bei Facebook, Twitter und Co. geteilt werden. Etwas schade beim Netzwerk mit dem Vögelchen: Bilder werden nicht direkt in der Timeline, sondern lediglich als Link angezeigt. Wer die Fotos direkt in seiner Twitter-Medienbibliothek finden will, kann auf den Dienst IFTTT zurückgreifen. Per passendem „Rezept“ – so werden die Mikroprogramme genannt – kannst du Inhalte direkt bei Twitter veröffentlichen oder auch in deiner Dropbox speichern. Eine Auswahl dazu gibt es in der passenden Android-App.

Dieser Artikel erschein zuerst auf Androidpiloten.


Images by Jonas Haller


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Backup-Strategien: So bleiben eure Daten unter macOS und iOS sicher

Backup-Mac-Time-Machine-Applepiloten

Es ist die absolute Horror-Story: Man arbeitet an einem wichtigen Dokument, schreibt die Bachelor-Arbeit oder sucht nach den Urlaubsfotos von letztem Jahr – und die Daten sind weg. Es gibt mehrere Möglichkeiten, eure Daten auf MacBook, iMac, iPhone und iPad zu sichern. Ich stelle euch Vor- und Nachteile verschiedener Backup-Strategien vor.

Einmal gesichert ist gar nicht gesichert

Wusstet ihr, dass eine Festplatte im laufenden Betrieb durchschnittlich nur fünf Jahre hält? Nicht viel besser sieht es mit gebrannten CDs aus, sie halten etwa fünf bis zehn Jahre. Was also könnt ihr tun, um eure Daten verlässlich zu sichern?

Voll und ganz fahrlässig ist es, Daten nur auf einem einzigen Datenträger zu haben. Mindestens ein zweiter muss her. Das Motto: Einmal gesichert ist gar nicht gesichert. Es bringt aber auch nichts, Laptop und Backup-Festplatte im gleichen Raum aufzubewahren, wenn bei einem Feuer beides zu Siliziumbrei verschmilzt. Gleiches gilt für eine zusätzlich in den Rechner eingebaute Platte. Deshalb ist die goldene Regel: Mindestens zwei Backups an mindestens zwei räumlich getrennten Orten.

Dabei gilt: Eure Backup-Strategien sollte zwar sicher, aber gleichzeitig so einfach wie möglich sein. Denn: Je mehr Aufwand ihr mit der Datensicherung habt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ihr sie nicht regelmäßig genug durchzieht.

macOS-Variante 1: Time Capsule und andere externe Festplatten

Backup-Strategien Apple Time Capsule
Die Rückseite der Apple Airport Time Capsule. Image by Apple

Die Standardvariante ist eine externe Festplatte als Backup-Medium. Die gibt es in unzähligen Ausführungen und Preisklassen. Am günstigsten und schnellsten sind 3,5-Zoll-Festplatten. Etwas handlicher, aber minimal langsamer sind die kleineren 2,5-Zoll-Festplatten ohne eigenes Netzteil. Noch praktischer sind Festplatten mit Funkübertragung wie die Time Capsule von Apple, die allerdings mehr als dreimal so viel kostet. Das aktuelle Modell kostet in der kleineren Variante mit 2 TB bei Apple 329 Euro.

Eine wichtige Rolle spielt die Backup-Software. Im Idealfall nimmt sie automatisch Backups vor, sodass ihr nicht immer an eine Datensicherung denken müsst. Apple-Nutzern nimmt das die in macOS integrierte Lösung Time Machine ab. Sie arbeitet inkrementell. Das heißt: Bei jedem Sicherungsvorgang wird nur das gesichert, was sich seit dem letzten Mal verändert hat. Das ist genauso sicher und spart sowohl Zeit als auch Speicherplatz. Ist alles eingerichtet, startet das Backup automatisch, sofern die Festplatte angeschlossen ist und das MacBook oder der iMac am Strom hängt.

Ob ihr Time Machine nun mit einer Time Capsule oder einer anderen Festplatte nutzt – von folgenden Vorteilen profitiert ihr immer: Die Einrichtung ist selbsterklärend. Zudem macht die optional wählbare Verschlüsselung das Backup für potenzielle Datendiebe unbrauchbar. Zudem bleiben die Daten unter eurer Kontrolle. Allerdings muss man aktiv etwas dafür tun: Die Festplatte kaufen, einrichten und dann immer wieder anschließen. Auch die räumliche Trennung erfordert etwas Disziplin.

macOS-Variante 2: Ab in die Cloud damit

Heutzutage ein immer beliebterer Aspekt im Rahmen von Backup-Strategien ist es, Daten virtuell zu sichern: Über Cloud-Anbieter wie iCloud Drive, Dropbox oder OneDrive. Der Vorteil: Die Sicherung funktioniert vollautomatisch, solange die Dateien im richtigen Ordner liegen und noch Online-Speicherplatz frei ist. Arbeitet man direkt in einem synchronisierten Ordner, werden Dateien bei jedem Speichern sofort hochgeladen.

Zum Anfixen bietet praktisch jeder Anbieter ein wenig Gratis-Speicherplatz an. Bei Apples iCloud sind das etwa 5 GB. Für ein größeres Backup reicht das natürlich nicht. Wollt ihr mehr Speicher, zahlt ihr im Abo. Für 50 GB im Monat nimmt Apple 0,99 Euro, für 2 TB nimmt das Unternehmen 19,99 Euro. Das ist im Vergleich moderat. Mit der Funktion iCloud Drive könnt ihr die Daten, die in eurem Dokumente- und Schreibtisch-Ordner des Macs auch unterwegs mitnehmen.

Backup-Strategien iCloud Drive
Mit iCloud Drive könnt ihr Dokumente und den Schreibtisch des Macs sichern. Image by Apple

Eine automatische Spiegelung der kompletten Festplatte wie etwa Time Machine nimmt aber keiner der bekannten Cloud-Anbieter vor. Wollt ihr ein inkrementelles Auto-Backup, schaut euch mal Mozy Home oder Backblaze an. Mit monatlich 5 US-Dollar für unbegrenzten Speicherplatz ist Backblaze extrem günstig.

Praktisch alle Cloud-Dienste haben ein Web-Interface mit einem Account, den es mit Zugangsdaten zu schützen gilt. Wie leicht etwas schiefgehen kann, zeigen etliche Skandale, bei denen die Accounts prominenter User kompromittiert wurden. Kommt das vor, ist oft ein zu schwaches Passwort schuld. Nutzt ihr die von Apple angebotene Zwei-Faktor-Authentifizierung, ist iCloud so sicher, wie eine Cloud nur sein kann.

Das hilft aber nichts, wenn ihr ein Passwort wählt, das Hacker leicht herausfinden können. Auf Seiten wie How secure is my Password könnt ihr herausfinden, wie sicher ein Passwort ist. Aus taktischen Gründen ist es klüger, lieber ein ähnliches und nicht genau euer eigenes Passwort auszuprobieren. Wichtig ist auch, für verschiedene Dienste verschiedene Passwörter zu verwenden.

Nehmt ein willkürliches und möglichst kompliziertes Passwort mit Eselsbrücke. Ein Beispiel: Aus dem Satz „Das ist eins der 500 geilsten Passwörter überhaupt!“ wird „Di1d500gPü!“. Groß- und Kleinbuchstaben: Check. Zahlen: Check. Sonderzeichen: Check. Über zehn Zeichen: Check. Wirklich sicher? Nicht mehr, seit es in diesem Artikel steht, also überlegt euch lieber ein eigenes.

macOS-Variante 3: Mit einer privaten Cloud behaltet ihr die Kontrolle

Ihr solltet noch einen anderen Aspekt in euren Backup-Strategien berücksichtigen. Und zwar den Ort, an dem die Daten gespeichert werden. Die Server aller oben genannten Dienste stehen in den USA. Dort gilt ein vergleichsweise schwacher Datenschutz.

Wollt ihr wirklich sichergehen, auf welchen Festplatten eure Daten landen, aber nicht auf die Vorteile der Cloud verzichten, bleibt ein Mittelweg. Legt euch eine private Cloud dazu!

Bei einer solchen Lösung richtet ihr euch einen eigenen Server ein und greift darauf von überall über ein verschlüsseltes Web-Interface zu (an das sichere Passwort denken!).

Backup-Strategien Lima Ultra
Mit dem Netzwerk-Speicher LIma Ultra baut ihr eure eigene Cloud auf. Image by Lima Technology

Sehr flexible Möglichkeiten bietet aber auch viel Aufwand erfordert der Dienst OwnCloud, den ich bereits als mobile Version vorgestellt habe. Eine standardisierte und intuitivere Lösung ist Lima. Den privaten Cloud-Speicher Lima Ultra haben wir hier getestet.

Backup-Strategien für iOS: So sichert ihr euer iPhone und iPad

OwnCloud und Lima helfen euch auch weiter, wenn ihr die Daten eures iPhones oder iPads sichern wollt. Per iCloud könnt ihr das alternativ auch mit Apples Bordmitteln erledigen.

Backup-Strategien OwnCloud
Bei Owncloud hostet ihr eure Backups auf eurem eigenen Server. Screenshot by Anton Knoblach

Sofern in den Einstellungen aktiviert, sichert Apples Speicherdienst viele eurer Daten in der Cloud. Das ist einerseits extrem praktisch: Sobald euer eben geschossenes Foto hochgeladen ist, könnte das iPhone im schlimmsten Fall auch geklaut werden, die Daten wären noch da. Allerdings ist hier die Frage noch relevanter, ob ihr das möchtet. Bei vielen Bildern ist es egal, wer sie sieht – bei manchen jedoch nicht.

Überlegt euch deshalb gut, wie ihr euer Smartphone konfiguriert und geht lieber vom schlimmsten Fall aus: Was wäre, wenn all eure iCloud-Fotos veröffentlicht würden? Jede Antwort außer „kein Problem“ wäre ein Grund, die Sache zu überdenken.

Wer all seine Fotos oder gar ein vollständiges Backup seines iPhones oder iPads in iCloud speichern möchte, kommt an einem kostenpflichtigen Abo zu oben genannten Preise nicht vorbei.

Völlig kostenlos hingegen könnt ihr ein Backup mit iTunes realisieren. Ihr könnt euren Mac so einstellen, dass er stets das neueste Backup zieht, sobald das iDevice per Kabel oder WLAN verbunden ist.

Egal für welche der Backup-Strategien ihr euch entscheidet: In allen Fällen solltet ihr beachten, dass auch die Geräte selbst gut geschützt sind. iOS-Geräte lassen sich zusätzlich so einstellen, dass alle Daten nach zehn erfolglosen Zugriffsversuchen gelöscht werden. Das solltet ihr natürlich nur machen, wenn der Datensatz auch noch woanders gesichert ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Applepiloten.


Images & Screenshots by Anton Knoblach; Apple; Lima Technology


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Neuer Leitfaden für Unternehmer – Fit for Growth

Image by PwCs Strategy& Wiley

Eine häufige Zwickmühle, in die Unternehmen geraten, ist die Tatsache, dass sie zwar die Kosten senken sollen, dabei aber gleichzeitig für Wachstum sorgen und Gewinne einfahren müssen. Auch 2017 stehen Führungskräfte wieder vor dieser Herausforderung. Da man bei der Lösung dieses Umstandes viel falsch machen kann, sollte man sich Hilfe holen. Das Buch „ „Fit for Growth: A Guide to Strategic Cost Cutting, Restructuring, and Renewal““ liefert einen neuen, unterstützenden Ansatz.

In dem Buch identifizieren die Autoren und Experten Vinay Couto, John Plansky und Deniz Caglar die Probleme des bislang üblichen Kostenmanagements und erklären, wie es besser gehen kann. Eine Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg ist, dass Kosten- und Wachstumsplanung strategisch Hand in Hand gehen, so steht es in dem neuen Wirtschaftsbuch für CEOs und Manager von Strategie&, der Strategieberatung von PwC.

Die Autoren geben darüber hinaus noch einige Grundsätze vor, die dabei helfen können Stärken und Schwächen zu analysieren:

  • Konzentration auf differenzierende Fähigkeiten
  • Ausrichten der Kostenfaktoren auf differenzierende Fähigkeiten
  • dementsprechend Neuorganisation

In dem Buch wird anhand vieler beispielhafter Fälle gezeigt, wie Ressourcen und Investments in die richtige Richtung geleitet werden können. Das Ziel, das Unternehmen dabei vor Augen haben sollten, ist die Fokussierung auf die Kernkompetenzen, die es von Wettbewerbern unterscheidet.

Image by PwCs Strategy& Wiley
Kostensenkung funktioniert nur in Kombination mit Konzentration auf die Kernkompetenzen und Neuausrichtung. Image by PwCs Strategy& Wiley

Die Autoren führen Schritt für Schritt durch die wichtigsten Bereiche, um das Kostenmanagement neu zu strukturieren. Mit vielen Tools und Frameworks zu allen Facetten der Kostensenkung – vom Outsourcing bis hin zu kulturellen Aspekten – will „Fit for Growth“ Führungskräfte des mittleren und höheren Managements bei der konkreten Umsetzung im eigenen Unternehmen unterstützen.

Die Autoren Vinay Couto, John Plansky und Deniz Caglar verfügen zusammen über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Strategie- und Unternehmenstransformation. Sie sind führende Experten in diesem Bereich und arbeiten bei Strategy& USA.


Image by PwCs Strategy&/Wiley


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Mit 11 Jahren bei facebook?

Mein Sohn ist erst elf, also zu jung für Facebook, das eine Anmeldung erst ab 13 Jahren gestattet. Nun hat er schlicht gelogen, um sich ein Profil einzurichten. Ich habe es bemerkt und verlangt, dass er die Seite löscht. Er weigert sich. Soll ich ihm jetzt den Computer ganz verbieten?

Das ist vermutlich keine gute Idee. Wenn Sie ihrem Sohn das Benutzen des Computers zu Hause verbieten, wird er ganz sicher Wege finden, sich woanders Zugang zu verschaffen. Und ist es einmal in den „Untergrund“ abgetaucht, bemerken Sie erst mal gar nichts mehr von dem, was das Kind online tut…

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Ratgeber: Weblogs, Podcasts & Co.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat eine Broschüre für den “Umgang mit neuen Kommunikationswegen im Netz” herausgegeben. Den Ratgeber gibt es auch als Download im PDF-Format.

„Weblogs, Podcasts & Co“ – so der Titel – versucht, Laien einen guten ersten Einstieg zu bieten und gibt einfache Erklärungen zum schnellen Einrichten eines eigenen WordPress-Weblogs.
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