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In-Game Käufe – warum geben wir so viel Geld in Spielen aus?

In-Game Käufe sind in vielen Spielen etwas normales geworden. Aber wie kommt es, dass wir bereit sind Geld für etwas auszugeben, das uns oftmals keinen Nutzen verspricht.

Die Art, in der wir Videospiele konsumieren, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. „Früher“ haben wir uns ein Spiel gekauft und es gespielt. Ganz vielleicht gab es irgendwann mal ein Addon und das haben wir uns dann auch gekauft und gespielt. Fertig. Mittlerweile gehören Microtransactions und In-Game Käufe gerade zu vielen Spielen dazu und schaffen es, ganze Titel zu finanzieren, die eigentlich kostenlos sind. Spieler geben dabei teilweise Unmengen an Geld aus. Häufig sogar nur für Gegenstände, die rein kosmetischer Natur sind und das Spiel als solches gar nicht erweitern.

Kosmetische Gegenstände – Seltenheit und Ansehen

Die Battle Royale Spiele Apex Legends und Fortnite beweisen momentan eindrucksvoll, wie sich Free-to-Play Spiele über In-Game Käufe finanzieren können. Aber auch ältere Spiele wie League of Legends bieten die Möglichkeit, kosmetische Gegenstände für die eigenen Avatare zu kaufen. In der Regel läuft das über eine In-Game Währung, die sich Spieler zwar auch erspielen können, was in der Realität aber meistens nahezu utopisch ist. Der einfachere Weg besteht darin, die In-Game Währung für Echtgeld zu kaufen und sich damit Skins, Emotes, Tänze oder andere Gegenstände zu kaufen.

Neben derartigen Möglichkeit gibt es in Fortnite und seit dem 19. März auch in Apex Legends einen Battle Pass. Dieser Battle Pass verspricht mit jeder Stufe kosmetische Belohnungen. Die Stufen schalten Spieler frei, indem sie viel spielen und in den einzelnen Runden Aufgaben à la „Erledige vier Gegner mit einer Handfeuerwaffe“ erledigen. Somit werden natürlich die höheren Gegenstände immer seltener und begehrter. Die Battle Passes selbst können dabei auch nur durch In-Game Käufe erworben werden und stehen nicht etwa kostenlos zur Verfügung.

Die Seltenheit der kosmetischen Gegenstände steigert außerdem das damit verbundene Prestige. Ein Spieler, der in Fortnite mit dem höchsten Battle Pass-Skin der aktuellen Season rumläuft, vermittelt automatisch den Eindruck, erfahren zu sein. Tatsächlich lassen sich die Battle Pass Stufen aber auch käuflich erwerben, ohne dafür zu spielen. Der Antrieb, sich mit kosmetischen Gegenständen Prestige zu erkaufen, scheint dabei groß zu sein. Einer Umfrage der Seite LendEDU nach zu urteilen, geben Spieler im Schnitt etwa 85 US-Dollar in Fortnite aus. Von den 1000 Befragten gaben beinahe 69 Prozent der regelmäßigen Spieler an, in Fortnite Geld ausgegeben zu haben. Laut der Seite Techcrunch hat Fortnite 2018 in etwa drei Milliarden US-Dollar Gewinn erwirtschaftet. Zur Erinnerung: Fortinte Battle Royale kann komplett kostenlos gespielt werden.

Die genannten Spiele sind aber bei weitem nicht die einzigen Spiele, in denen Spieler Echtgeld loswerden können. Es gibt etliche weitere. Von Candy Crush über Counter Strike: Global Offensive bis hin zu Blizzards Overwatch – In allen Spielen lassen sich Inhalte mit Echtgeld kaufen.

Ist das Glücksspiel?

In FIFA 19 und auch in dessen Vorgänger können sich Nutzer außerdem Spielerpacks für den Modus FIFA Ultimate Team kaufen. Die darin enthaltenen Spieler werden dann für das eigene Team verwendet. Besonders begehrt sind die Ikonen. Bekannte Spieler, die bedeutend besser und dabei extrem selten sind. Auch hier können die Packs durch eine erspielte Währung gekauft werden. Deutlich schneller kommt man in dem kompetitiven Online-Modus aber voran, indem echtes Geld investiert wird. So besteht auch hier die Möglichkeit, die nötige Währung durch In-Game Käufe zu erhalten.

Der einzige Unterschied: In diesem Fall bringen die Spieler aus den Packs mit Glück sogar einen aktiven Spielvorteil. Zusammenfassend kann man also sagen, Spieler geben hier Geld aus und erhoffen sich einen begehrten Gewinn. Die Wahrscheinlichkeit an diesen Gewinn zu kommen ist dabei wahnsinnig gering. Eine weltweite Debatte darüber, ob Lootboxen als Glücksspiel zu werten seien, hatte das Spiel Star Wars Battlefront 2 Ende 2017 ins Rollen gebracht. In Belgien beispielsweise gelten die Lootboxen einiger Spiele als Glücksspiel und sind damit nicht erlaubt. Der rechtliche Status der Boxen ist in vielen Ländern allerdings noch nicht geklärt.

Auf der Seite fifarosters gibt es sogar ein Tool, mit dem Nutzer die Packs aus Fifa öffnen können, ohne dafür Geld zu bezahlen oder die Spieler in FIFA nutzen zu können. Lediglich das beliebte Gefühl beim Öffnen eines Packs lässt sich hier erzeugen. Die Idee ist skurril aber irgendwie auch wieder genial.

Handyspiele, Belohnungen und Wartezeiten

Auch diverse Mobile-Games bieten die Möglichkeit, echtes Geld loszuwerden. Das Prinzip ist dabei häufig ähnlich. So gibt es gerade in Aufbauspielen die Möglichkeit, die Wartezeiten auf den nächsten Fortschritt durch eine besondere Währung zu verkürzen. Das perfide dabei ist, diese Wartezeit werden immer größer, je weiter fortgeschritten Spieler sind. Zu Beginn können beispielsweise Gebäude sofort gebaut werden und die damit verbundene Belohnung für den Spieler erfolgt sofort. Mit jedem weiteren Ausbau des Gebäudes verlängert sich allerdings das Warten auf den Abschluss des Gebäudebaus und die damit verbundenen Belohnung.

Über eine spezielle Währung lässt sich diese Wartezeit nun verkürzen. Häufig bekommen Spieler zu Beginn des Spiels eine geringe Menge dieser Währung. Ist diese aufgebraucht, heißt es warten oder ein paar Euro bezahlen, um weiterzukommen und die nächste Belohnung zu erhalten. Gerade anfällige Spieler können durch die anfängliche Belohnungsflut so angefixt werden, dass sie später eher bereit sind, Geld zu investieren.

Konditionierung!

Eine wichtige Rolle bei dem Erhalten eines Gegenstandes oder bei dem Erreichen eines Fortschritts, spielen auch die audiovisuellen Eindrücke, die dabei auf uns einwirken. Wer jetzt an den Pawlowschen Hund denkt, der denkt in die richtige Richtung. Der Wissenschaftler hat bei jeder Fütterung seines Hundes mit einer Glocke geläutet. Irgendwann brauchte er nur noch die Glocke zu läuten und der Hund kam trotzdem angerannt. Ähnlich konditionieren uns auch die Geräusche und Animationen beim Öffnen einer Lootbox. Zudem verstärkt sich durch die eingehenden Reize unser Belohnungsempfinden.

Twitch, YouTube und Co.

Viele Streamer und YouTuber spielen die besagten Spiele ebenfalls und kaufen natürlich auch die kosmetischen Gegenstände. Dabei wird das Öffnen von Packs und Lootboxen teilweise vor der Kamera zelebriert und als etwas extrem besonderes dargestellt. Auch das macht es gerade für jüngere Zuschauer noch attraktiver, dieselben Skins und Gegenstände zu besitzen, wie die Streamer, die oft eine Vorbildfunktion für ihre Zuschauer innehaben.

In-Game Käufe und Mikrotransaktionen können(!) süchtig machen

Beispiele wie das eines 19-jährigen aus den USA, der laut eigener Angabe um die 10.000 Dollar in In-Game Käufe steckte, zeigen, dass Mikrotransaktionen durchaus einiges an Suchtpotential bieten. Nichts liegt mir ferner, als den Entwicklern solcher Spiele pauschal zu unterstellen ihre Spieler in die Abhängigkeit zu treiben! Auch ist es zu einfach gedacht, die Spiele alleine für eine Sucht verantwortlich zu machen und noch weniger ist das Beispiel eines Betroffenen repräsentativ. Prinzipiell ist der Gedanke, in kostenlosen Spielen über andere Wege Geld zu verdienen ja auch verständlich.

Aktuelle Beispiele vermitteln jedoch manchmal den Eindruck, ganz gezielt Mechanismen anzusprechen, die gerade jüngere und damit beeinflussbare Spieler dazu verleiten sollen, ihr Geld In-Game auszugeben. Zu denken könnte einem auch geben, dass es für Nutzer, die große Mengen Geld in ein Spiel versenken, sogar einen extra Begriff gibt. Die nennt man „Whales“. Wie vertretbar solche Geschäftsmodelle sind, sollte man zumindest hinterfragen und bei der Alterseinstufung solche Gefahren noch etwas stärker miteinbeziehen.

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Image by Sergey Nivens via adobe.stock.com

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Assassin’s Creed: Rebellion – so geht Spaß am Smartphone!

Vor einigen Tagen berichteten wir, wie groß die Entrüstung der Diablo-Community war, als Blizzard statt eines würdigen Nachfolgers, ein Smartphone-Game zur Diablo-Reihe ankündigte. Das war zugegeben einfach schlechtes Timing und eine Fehleinschätzung des eigenen Publikums. Wie man gute Smartphone-Games richtig veröffentlicht, zeigt uns jetzt Ubsioft mit ihrem neuen Smartphone-Titel Assassin’s Creed Rebellion.

Der Hype lebt!

Zunächst muss man Ubisoft zugutehalten, dass sie das richtige Timing erwischt haben. Erst im Oktober veröffentlichte das Entwicklerstudio mit Assassin’s Creed Odyssey einen AAA-Titel, der fast überall auf positive Resonanz traf. Damit belebte Ubisoft den Hype um Assassin’s Creed ein weiteres Mal und schaffte eine gute Basis für ihr kommendes Mobile Game Assassin’s Creed Rebellion. Dieses kam jetzt am 21. November heraus und ist seitdem mein Zeitvertreib Nummer eins.

Mit viel Liebe zum Detail

Was einem sofort auffällt, sobald man sich einen epischen Namen für seine Assassinen-Gilde ausgedacht hat und seine Basis bewundern kann: Die Entwickler legen viel Wert auf schön gestaltete Settings und Features, Features, und noch einmal Features. Bei einem Test von Assassin’s Creed Rebellion bleibt es nicht aus zu erwähnen, wie vielfältig dieses Mobile Game wirklich ist.

Die sechs größten Features lassen sich vom Hauptmenü, der eigenen Basis, erreichen. Screenshot by Leonie Werner

Basis bauen per Drag & Drop

Gleich zu Beginn des Spieles wird man in die „Kunst“ des Basis-bauen eingeführt. Damit ihr all eure Assassine unter ein Dach bekommt, braucht ihr Schlafräume, Lagerräume und Vorratsräume. Um eure Helden zu trainieren, könnt ihr Übungsräume freischalten oder Bibliotheken anlegen. Mit steigender Stufe schaltet ihr immer neue Erweiterungen für eure Basis frei. Ersteht diese ganz einfach, indem ihr Rohmaterialien wie Stein und Holz bei entsprechenden Missionen ergattert. Somit wird nach und nach aus eurer kleinen Bruchbude ein prachtvolles Assassinen-Versteck.

Alle Helden in einem Game vereint

Worauf sich viele Fans der Assassin’s Creed Reihe freuen, seit das Mobile Game angekündigt wurde, ist die Vielfalt an Helden aus den anderen Assassin’s Creed Teilen, die man nun gebündelt in der App spielen kann. Insgesamt 46 Helden gibt es. Freigeschaltet werden sie entweder durch Missionen, Stufenaufstiege oder eben DNA-Fragementen, die ihr ebenfalls durch bestimmte Aufgaben bekommt. Jeder Held hat seine eigene Klasse, seine eigenen Special-Angriffe und kann auf individuelle Weise weiter ausgebildet werden. Mit Stufenaufstiegen werden weitere Fähigkeiten freigeschaltet. Das erhöht die Abwechslung im Spiel noch einmal deutlich.

Vielseitige Missionen

Wie man es auch von den AAA-Titeln der AC-Reihe gewöhnt ist, versorgt uns auch das Mobile Game mit einer Vielzahl an abwechslungsreichen Missionen. Dabei wird das Herzstück dieses Features gebildet von den Story-Missionen. Denn natürlich baut man sich nicht umsonst eine Basis auf. Das Ziel der Assassinen ist es, eine Verschwörung der Templer aufzudecken. Um den Spieler in die Welt des Franchises zu entführen, wurden keine Kosten oder Mühen gescheut. Zu jeder Story-Mission gibt es eine Beschreibung, die die Story voranbringt. Sowie eine Übersicht über die Belohnungen, die man erhalten kann und eine Team-Empfehlung, damit man in dem Dschungel aus Skills und Klassen nicht völlig aufgeschmissen ist.

Screenshot by Leonie Werner

Neben den aufwendigen Story-Missionen gibt es noch Standardmissionen oder Plündermissionen zur Beschaffung von Rohstoffen und sogenannte Vermächtnismissionen. Mithilfe dieser Missionen lassen sich DNA-Fragmente auffinden, mit denen neue Helden freigeschaltet werden können. Zudem gibt es verschiedene Regionen, in die man im Laufe des Spiels mit steigender Stufe vordringen kann.

Nie war Kämpfen in Mobile Games schöner

Besonders überzeugt hat mich persönlich aber das schöne Kampfsystem des Spiels. Ähnlich wie zum Beispiel bei Fallout Shelter beginnt man die Missionen mit der Auswahl seines Teams. Danach ist die Map der Mission in Kästen aufgeteilt. Das gewählte Team bewegt sich von Kasten zu Kasten durch das Abenteuer, bis die gestellte Aufgabe erledigt ist. Je nachdem welche Charaktere, und damit welche Klassen, man für sein Abenteuer ausgewählt hat, passen sich die Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung an. So können bestimmte Charaktere besonders gut Fallen entschärfen oder Truhen plündern. Andere wiederum halten viel Schaden aus und können in direkten Konfrontationen sehr nützlich sein. Man wählt vor jedem Raum einen der drei Charaktere und kann im Interface sehen, wie hoch die Erfolgschancen für die Fähigkeiten der Figur sind und wie gut dieser sich gegen die anwesenden Gegner behaupten kann. Diese Features sorgen gemeinsam für eine große Vielseitigkeit, auch bei Standardmissionen und erhöhen somit für mich absolut die Langzeitmotivation.

Screenshot by Leonie Werner

Das Spiel kann im App Store oder im Google Play Store heruntergeladen werden.

Fazit

Assassin’s Creed Rebellion macht einfach Spaß. Gerne verfolge ich die Story-Missionen und arbeitete meine Assassinen Gilde langsam nach oben. Und das Beste: Das Spiel ist komplett kostenlos. Zwar können In-App-Käufe getätigt werden, damit man zum Beispiel mehr Rohstoffe oder mehr DNA-Fragmente hat, aber das ist nicht notwendig. Das Spiel macht auch ohne den Einsatz von echtem Geld einfach Laune. Darüber hinaus gibt es bereits jetzt einige Event-Missionen, die zum Beispiel auch in der Welt von Assassin’s Creed Odyssey stattfinden. Und Ubisoft kündigt in der App noch viele weitere Special-Missionen an. Somit ist die Unterhaltung über den Winter gesichert.


Image/Screenshot by Leonie Werner

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Fünf unterhaltsame Adventskalender fürs Smartphone

Sobald im September die ersten Lebkuchen in den Regalen stehen, ahnt man es: „Bald“ steht wieder Weihnachten vor der Tür. Auch wenn der Einzelhandel gerne etwas voreilig ist und uns gefühlt im Hochsommer bereits mit Weihnachts-Deko und Schoko-Weihnachtsmännern konfrontiert, ist es langsam nicht mehr von der Hand zu weisen. Heiligabend rückt immer näher. Und damit ist es wieder Zeit für die obligatorischen Adventskalender. Denn nichts drückt vorweihnachtliche Freude mehr aus, als jeden Tag ein kleines Türchen zu öffnen!

Inzwischen hat sich der klassische Schoko-Adventskalender allerdings ein wenig überholt. Es gibt Adventskalender mit Parfum-Proben, mit Edelsteinen, mit Make Up, oder besonders ergiebig, mit klugen Sprüchen. Doch wir finden es muss nicht immer ein Kalender zum Hinstellen in die Wohnung sein: Denn auch fürs Smartphone gibt es inzwischen zahlreiche Adventskalender-Apps.

IKEA Kalender 2018 – Eine App mit Mehrwert

Wie auch in 2017 bietet IKEA wieder einen kostenlosen Adventskalender an, den man sich entweder im App Store oder im Google Play Store herunterladen kann. Sobald man die App startet, erhält man Zugriff auf ein PDF-Dokument mit dem Titelbild des Kalenders. Druckt man dieses aus und scannt das Bild mit dem Handy, kann man nun virtuell jeden Tag ein weiteres Türchen öffnen. Und das Beste daran: Hinter den Türchen verbergen sich schwedische Weihnachtsbräuche, Weihnachtsrezepte und ein schwedisches Wörterbuch mit den wichtigsten Begriffen für die besinnlichen Tage. Somit ist der Kalender nicht nur süß inszeniert, sondern liefert auch noch ein bisschen extra Wissen über das Heimatland des Möbel-Giganten.

Weihnachts-Countdown 2018

Stilvoll in die Weihnachts-Vorfreude. Das verspricht der Weihnachts-Countdown 2018. Mit ihm habt ihr nicht nur einen Adventskalender, bei dem ihr täglich Gedichte, Weihnachtslieder und HD-Bilder freischalten könnt, sondern auch einen wunderschönen Countdown! Den könnt ihr in der App sogar individualisieren. Sucht euch selbst das Hintergrundbild und die Farben aus und wählt dazu den passenden Weihnachts-Soundtrack. Diese App ist ebenfalls kostenlos und kann im Google Play Store und App Store heruntergeladen werden.

Minispiel-Spaß mit Milka

Wer es gerne ein wenig unterhaltsamer mag, der sollte sich die Milka Adventskalender App ansehen. Hier könnt ihr täglich Minispiele spielen und dem Weihnachtsmann durch viele Aufgaben zum gelungenen Weihnachtsfest verhelfen. Die Minispiele eignen sich perfekt für zwischendurch und können auch mit den Kleinsten der Familie ab vier Jahren gespielt werden. Der Milka Adventskalender fürs Smartphone kann kostenlos im App Store oder Google Play Store heruntergeladen werden.

Der Adventskalender 2018

Diese iOS-App verspricht Weihnachtsspaß pur. Sobald ihr euch die App kostenlos im App Store heruntergeladen habt, kann es losgehen. Ihr könnt aus fünf verschiedenen Minispielen auswählen und müsst in jedem Minispiel 24 Level meistern. Egal ob hüpfen mit Geschenkpaketen, á la Doodle Jump oder Kartenspiele im Weihnachts-Design. Die Level werden immer schwieriger und bieten irgendwann echte Herausforderungen. Perfekt für den Spaß zwischendurch.

Screenshot by Leonie Werner

Auch anderen eine Freude machen mit der App Pixmas Advent

Wenn ihr selbstständig einen Foto-Kalender für eure Freunde erstellen wollt, dann ist die App Pixmas Advent genau die Richtige für euch. Ihr könnt ganz einfach direkt vom Smartphone Bilder hochladen und diese dann in die 24 Türen einfügen. Sobald euer Meisterwerk perfekt ist, könnt ihr es direkt durch die App an eure Freunde senden. Diese können natürlich ebenfalls Kalender erstellen und sie an euch senden. Ein nettes Gimmick für die kalten Tage, das richtig Spaß machen kann. Eine Anmeldung ist in der App nicht zwingend erforderlich, ihr könnt die erstellten Kalender auch per Mail oder iMessage verschicken. Die App ist im Moment nur für iOS verfügbar.

Screenshot by Leonie Werner

Screenshots by Leonie Werner and Image by freestocks/ unsplash.com

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Neues Mobile-Game: Assassin’s Creed Rebellion in süßer Knuddel-Grafik

Vor gar nicht allzu langer Zeit (um genau zu sein am 5. Oktober) veröffentlichte Ubisoft mit Assassin’s Creed Odyssey einen Titel, der schon jetzt als Klassiker gefeiert wird. Der Assassin’s Creed-Hype-Train ist also wieder in voller Fahrt. Nicht mal eine Woche nach dem Release kündigte das Entwicklerstudio jetzt einen weiteren Ableger der Assassin’s Creed-Reihe an: Assassin’s Creed Rebellion. Ein knuffiges Spiel für das Smartphone.

Gewohntes Konzept, neuer Ansatz

Dass es Auswüchse von Assassin’s Creed außer den AAA-Titeln für die Konsole und den PC gibt ist nicht unbedingt etwas neues. Schon nachdem das erste Assassin’s Creed im Jahr 2007 veröffentlicht wurde, erschien mit Assassin’s Creed Altaïr’s Chronicles 2008 der erste Handheld-Ableger der Spieleserie. Doch mit Assassin’s Creed Rebellion passt sich Ubisoft in Zusammenarbeit mit dem Entwicklerstudio Behaviour Interactive dem modernen Smartphone-Games-Hype an.

Assassin’s Creed Rebellion ist ein kostenloses RPG, erhältlich fürs Smartphone ab dem 21. November im App Store und im Google Play Store.

Wie immer bei Assassin’s Creed befindet man sich auch bei dem mobilen Game in einem historischen Setting. Genauer gesagt spielt die Handlung während des Höhepunktes der spanischen Inquisition. Während des RPGs kann man seine eigene Bruderschaft aufbauen, an Missionen teilnehmen und gegen Templer ankämpfen.

Features und Charaktere

Ein besonderes Highlight für ausgewiesene Assassin’s Creed Fans (wie mich) ist dabei das Auftreten aller bekannten Spiele-Charaktere aus den AAA-Titeln der Serie. In dem mobilen Game kämpfen Altaïr, Ezio, Shao Jun und viele weitere Seite an Seite. Insgesamt 40 Spielcharakter kann man freischalten und in die eigene Bruderschaft aufnehmen. Während des Spiels kann man Ressourcen sammeln und Fähigkeiten stärken. Zudem kann man auch Erinnerungen der einzelnen Personen durchleben und endlich all seine Lieblings-Assassine in einem Spiel erleben.

In Assassin’s Creed Rebellion kann man seine eigenen Bruderschaft verwalten. Image by Ubisoft.

Alle, die sich vorab registrieren, erhalten eine Benachrichtigung sobald das Spiel erhältlich ist. Darüber hinaus bekommt man eine spezielle Belohnung inklusive Waffen aus dem neu veröffentlichten Assassin’s Creed Odyssey und einem exklusiven Charakter. Ein Muss für alle Fangirls und Fanboys der Spiele!

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Images by Ubisoft

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Harry Potter: Hogwarts Mystery – alles was du wissen musst!

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (7)

Wenn du als jugendlicher Harry Potter-Fan vergeblich auf deinen Hogwarts-Brief gewartet hast, dann solltest du jetzt herhören. Ab sofort kannst du in dem Mobile-Game Harry Potter: Hogwarts Mystery in die Welt von J.K. Rowlings Zauberlehrling eintauchen. 

Hogwarts erwartet dich!

Harry Potter: Hogwarts Mystery trägt zwar den Namen des berühmtesten Zauberlehrlings der Welt, allerdings wird dieser im Spiel nicht vorkommen. In einem Monolog verrät der Hogwarts-Schulleiter Dumbledore, dass der junge Harry nach dem Angriff durch Lord Voldemort in Sicherheit ist. Er ist zum Zeitpunkt der Spielgeschehnisse also noch ein Kleinkind. Das Game ist ein Roll-Playing Game – kurz RPG. Somit erstellen Spieler darin ihre eigenen Charaktere, mit denen sie die Zauberer-Schule Hogwarts erkunden können. Vom goldenen Trio Harry, Ron und Hermine fehlt zwar jede Spur, aber trotzdem darfst du dich über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen, wie Rubeus Hagrid, Severus Snape oder Minerva McGonagall. Umso besser: die tatsächlichen Schauspieler aus den Filmen Michael Gambon, Maggie Smith und Warwick Davis leihen ihren ikonischen Rollen Dumbledore, McGonagall und Flitwick in Hogwarts Mystery ihre Stimmen. 

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (4)
Der Brief, den sich beinahe jeder mit elf gewünscht hatte.

Das Game stammt aus dem Hause der Entwickler Jam City und wird herausgegeben durch Portkey Games. Letztere sind das hauseigene Gaming-Label von Warner Bros. Interactive Entertainment, das sich komplett auf Gaming-Inhalte rund um die Zauberer-Welt aus der Feder von J.K. Rowling drehen soll. Im folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt wie das Game funktioniert!

1. Charaktererstellung

Harry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa KneidlHogwarts Mystery ist ein Rollenspiel, das bedeutet, dass du dir zuerst einen Avatar nach Belieben zusammenstellen kannst. Zur Auswahl hast du einen männlichen oder weiblichen Avatar und ein kleines Angebot an Frisuren, Gesichtsformen, Haarfarben etc. Wer mit den begrenzten Möglichkeiten nicht zufrieden ist, muss einfach etwas abwarten und Ressourcen sammeln. Im späteren Verlauf des Spiels können noch allerhand Frisuren, Outfits etc. mithilfe von Münzen oder Edelsteinen freigeschaltet werden!

2. Account mit Facebook verbindenHarry Potter Hogwarts Mystery - Screenshot by Lisa Kneidl (15)

Es mag wie eine Option aussehen, die du sonst auch eher ignorieren könntest, allerdings empfehle ich dir deinen Hogwarts Mystery Spielstand mit deinem Facebook-Konto zu verknüpfen. Nur die Verknüpfung ermöglicht es, das Spiel exakt zu speichern. Fehlt diese Verknüpfung wirst du an den letzten automatischen Speicherpunkt zurückgeworfen.

3. Ab in die Winkelgasse

Die Winkelgasse fungiert als Tutorial für das Spiel. Nachdem du deinen Hogwarts-Brief erhalten hast, streifst du durch die Einkaufsstraße, um alle nötigen Schulutensilien zu besorgen. Gleichzeitig lernst du durch den NPC Rowan etwas über den Plot des Spiels. Das namensgebende “Hogwarts Mystery” scheint wohl etwas mit dem verschwundenen Bruder deines Avatars zu tun zu haben. Was genau es damit auf sich hat, gilt es herauszufinden.

4. Wähle dein Haus und erkunde Hogwarts

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Winkelgasse geht es auch schon gleich nach Hogwarts! Kurz nach einer Begrüßung durch Professor McGonagall darfst du auch prompt dein Hogwarts-Haus aussuchen. Hier hätte ich mir einen Test ähnlich wie bei Pottermore gewünscht, denn dort entscheiden einzig und allein die Antworten auf obskure Fragen, ob man in Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw oder Slytherin einsortiert wird. Als frischgebackener Gryffindor – in meinem Fall – bist du dann auch endlich bereit für den Unterricht in Hogwarts. Das Spiel ist durch die sieben Hogwarts-Schuljahre mit je zehn Kapiteln aufgeteilt, in denen es gilt, das Mysterium um den verschollenen Bruder aufzudecken – und natürlich den Zauberer-Unterricht zu besuchen.

5. Ressourcen und Attribute im Spiel

Im Game stehen dem Spieler drei verschiedene Ressourcen zur Verfügung: Energie, Münzen und Edelsteine. Energie – in Form von blauen Blitzen – brauchst du, um Handlungen auszuführen, sie lädt sich allerdings nach einigen Minuten auch automatisch wieder auf. Falls dir die Energie knapp wird, kannst du dir mit Edelsteinen mehr Energie kaufen. Edelsteine erhältst du wiederum durch Levelaufstiege und kannst sie dann anschließend für neues Zubehör ausgeben. Münzen verdienst du dir durch das Lösen von Aufgaben. Sie werden ebenfalls für Zubehör benötigt, können aber auch neue Aufgaben freischalten. Auch In-App-Käufe sind möglich, aber nicht notwendig, um das Spiel zu bestreiten. Du kannst beispielsweise mehr Energie für deinen Charakter kaufen, um Aufgaben gleich erledigen zu können und nicht auf den Cooldown warten zu müssen. 

Attributpunkte kannst du dir durch Interaktionen in Dialogen verdienen. Es gibt die drei Attribute Tapferkeit, Empathie und Wissen. Es ist zu empfehlen, die drei Attribute immer auf einem ungefähr gleichen Level zu halten. Hast du bei einem Attribut zu wenig Punkte, hast du eventuell nicht die Möglichkeit später bestimmte Antwort-Möglichkeiten auszuwählen.

Fazit

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ein liebevoll gestaltetes Spiel, das vor allem für all diejenigen gedacht ist, die heute noch auf ihren Hogwarts-Brief warten. Nur kommen gelegentlich kleine Übersetzungsfehler vor. Zudem muss die App hin und wieder neu gestartet werden und alles in allem ist es ein eher seichteres Spiel. Dennoch ein schönes und Nostalgie-geladenes Wiedersehen mit den Schauplätzen und Charakteren des Harry-Potter-Universums. 

Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ab sofort kostenlos für iOS und Android verfügbar.

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Screenshots by Lisa Kneidl

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Reigns: Her Majesty angespielt – Das Leben ist ein Wischkonzert

Reigns: Her Majesty

Mit Reigns: Her Majesty hat der Entwickler Nerial in Zusammenarbeit mit Devolver Digital einen Nachfolger für das preisgekrönte Mobile Game „Reigns“ geschaffen, welches 2016 Spiel des Jahres wurde. Diesmal müsst ihr nicht als König, sondern als Königin euer Land durch einen Wisch nach links oder rechts regieren.

Im Stil eines Kartendecks mit simplen, aber niedlichen Illustrationen trefft ihr auf viele Figuren, die eine Entscheidung von euch verlangen. Dabei sollte euch klar sein, dass jede Entscheidung Konsequenzen hat und entweder euren Ruhm oder euer Verderben bedeuten. Ihr müsst auch diesmal die Balance zwischen Kirche, Volk, Militär und Finanzstatus eures Königreichs halten, wobei zu viel des Guten ebenfalls seinen Tribut fordert. Und zwar euren Tod. Beim Anspielen der Android-Version waren wir oft, sehr oft mit dem Ableben der Regentin konfrontiert.

Entscheidungen „tindern“ wie eine Königin

Bei der Handlung der Spiele-App für Android und iOS beginnt ihr im Jahre 999 eure erste Herrschaft. Das Spielprinzip von Reigns: Her Majesty ist dabei, wie beim Vorgänger, sehr simpel: In Tinder-Manier wischt ihr nach links oder rechts. Zuvor werden euch die Antworten jeder Seite, für die ihr euch entscheiden könnt, angezeigt und wie viel Einfluss die auf die jeweiligen königlichen Angelegenheiten haben. Leider seht ihr dabei im Vorfeld nicht, ob ihr diese positiv oder negativ beeinflusst. Dafür müsst ihr im Spielverlauf erst einmal ein Händchen – oder Fingerchen – entwickeln. Nicht jede Entscheidung bedient jede Kategorie gleichermaßen gut. So kann es beispielsweise sein, dass, wenn ihr Gäste in Empfang nehmt, euch das Volk gut gesinnt ist, aber eure militärische Autorität darunter leidet. Ihr seid bei Reigns: Her Majesty also die ganze Zeit in einem Kampf mit der Balance, der mal mehr oder weniger erfolgreich endet. Jedoch immer tödlich.

Neben den Entscheidungen, die ihr treffen müsst, könnt ihr zudem im neuen Inventar Gegenstände sammeln und verwenden. Es gibt fortlaufende Quests, die ihr als Königin in eurer Amtszeit oder in der Amtszeit der nächsten Königin erfüllen könnt. Damit könnt ihr neue Kartendecks freischalten und so mehr Abwechslung in die Geschichte bringen. Auch wenn mancher Historiker da nur mit dem Kopf schütteln kann, habt ihr von Zeit zu Zeit auch die Möglichkeit, euch mit einem Revolver zu duellieren. Aber das kommt natürlich wieder ganz auf eure Entscheidung an.

26 Arten, königlich zu sterben

Für Reigns: Her Majesty sollte es euch nichts ausmachen, zu sterben. Oft. Seeehr oft. Immerhin gibt es ganze 26  Arten zu sterben, von denen ich gerade einmal sechs entdeckt habe. Anders als bei anderen Spielen wird eurer Fortschritt dadurch jedoch nicht beeinflusst, da ihr sozusagen als Königin „wiedergeboren“ werdet. Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Nur ein kleiner erster Tipp: Wenn ihr die Entscheidung zwischen „Was…“ und „Was…“ habt, nun ja, lief es für euch nicht ganz so gut.

Die Geschichte des Königreichs wird fortlaufend von euch beeinflusst und jede Königin muss sich neuen Herausforderungen stellen. Die Karten, mit denen ihr spielt sind dabei von Arnaud de Bock niedlich illustriert worden und die Musik von Jim Guthrie kurbelt die Fantasie zusätzlich an. Reigns: Her Majesty erinnert an manchen stellen an typische, textbasierte Spiele, da aus meiner Sicht, der Spielspaß viel mit der eigenen Vorstellungskraft zu tun hat. Trotzdem hebt das Spielprinzip sich eindeutig von der Masse ab.

Reigns: Her Majesty
Image by Nerial

Leider wird manchmal nicht ganz deutlich, wieso eine Entscheidung ein bestimmtes Feld beeinflusst. An manchen Stellen hat man das Gefühl, zu pokern, statt mit taktischem Kalkül an die Sache heranzugehen. Zudem fehlt es teils etwas an Logik oder an Erläuterungen. Mir ist bisher nicht ganz klar, wieso eine volle Anzeige von Kirche, Volk, Militär oder Finanzstatus ebenfalls zum Tod der Königin führt. Grundsätzlich ist das etwas, was man am Anfang erst einmal schmerzlich lernen muss, sich aber mit der Zeit damit arrangiert. Aber immerhin ist dadurch gesichert, dass der Nervenkitzel, die Balance zu halten, stetig anhält und der Spielverlauf nicht langweilig wird.

Reigns: Her Majesty ist ein würdiges Sequel

Insgesamt bietet Reigns: Her Majesty ein originelles Gameplay mit großer Langzeitmotivation. Die Schwierigkeit ist nicht immer ausbalanciert, daher sollten Spieler eine hohe Frusttoleranz mitbringen. Die 3,09 Euro für die Android-Version und 3,49 Euro für die iOS-Version sind gut investiert.

Zum kostenpflichtigen Download bei Google Play.
Zum kostenpflichtigen Download im Apple App Store.


Images by Nerial


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