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Destination Check: Online Marketing Rockstars Festival 2019

Am 7. und 8. Mai 2019 fand in Hamburg zum sechsten Mal das Festival der Online Marketing Rockstars statt. Auf dem zweitägigen Branchen-Event versammelte Gastgeber und Gründer des Festivals Philipp Westermeyer neben dem Who-is-Who der weltweiten Online-Marketing-Szene, international renommierte Speaker, eine Reihe politische Persönlichkeiten und sagenhafte 50.000 neugierige Besucher auf dem Hamburger Messegelände.

In den ausgezeichneten Keynotes, zahlreichen Impuls-Vorträgen und 150 Masterclasses konnten diese ihr Marketingwissen auf den neusten Stand bringen und sich in der Expo bei über 400 Ausstellern informieren und inspirieren lassen. Die 90er sind auch im Marketing zurück, so feierte etwa Adobe das erste Displaybanner vor 25 Jahren und Secret-Act Scooter mit Frontmann H.P. Baxxter rockten mit EDM, Lasershow und Flammenwerfern die Conference-Bühne.

Die Netzpiloten waren wieder Medienpartner des Top-Events. Für unseren Destination-Check konnten wir zwei tolle Teilnehmer befragen:


Fynn Kliemanns «Worst of Online-Marketing List»

Am ersten Konferenztag hatten wir das besondere Vergnügen, mit Multimedia-Ausnahmetalent und Extrem-YouTuber Fynn Kliemann ein bisschen über die größten Online-Marketing-Fails seit den 90ern zu resümieren. Ugly Taste ist ja im Trend: Weiße Links auf weißem Hintergrund? Als Fynn seine ersten Websites programmierte, war das schon kein guter SEO-Trick mehr – Listen, naja und alles, was es sonst noch Schlimmes gab und was wir in Zukunft nicht mehr sehen wollen:

Fynn Kliemann beim OMR19
Fynn Kliemann auf der Deep Dive Bühen im Gespräch mit Joko Winterscheidt / Image Lena Simonis
  1. Pop ups

    «Außer sie sind on click. Es kann mir keiner erzählen, dass es funktioniert, wenn du nur einen Zentimeter nach unten scrollst und dann ein Pop-Up für die Newsletter-Anmeldung kommt.»

  2. Alle Daten-Abzockertricks

    «So was wie Stepformulare, die du ausfüllst, weil du etwas wissen willst und nach einer halben Stunde Ausfüllen steht dann da: wir rufen Sie zurück. Für langfristigen Erfolg, ist sowas nie gut.»

  3. Banales Einstreuen von Ads auf YouTube

    «Ads in Clips finde ich stressig, zumindest für mich. Ich denke allerdings insgesamt funktioniert das schon. Da buttern ja ne ganze Menge Leute ganz schön viel Kohle rein. Ich würde mal vermuten, dass das schon klappt, sonst würden die das nicht machen.»

  4. Mieses Targeting

    «Werbung ist leider allgemein sehr nervig, wenn sie nicht zielgerichtet ist. Das versuchen die meisten ja schon richtig zu steuern, Zielgruppen zu treffen, aber dann kann halt jemand ein bißchen mehr bieten und kommt da hin wo er hin will, egal ob es passt.»

  5. Brandinfiltrierung

    «Nervt an den Google Ads . Tut mir ja leid, aber die ersten vier Plätze in den Suchergebnissen gehören den Nativen. Ich scroll immer drüber, und geh das nächste Ergebnis an, weil die Anzeigen nie passen. Das ist zwar kein Trend mehr, sondern ein Millardenbusiness, aber es nervt trotzdem. Organische Suche ist die Suche, alles andere nervt.»


Interview mit CEO und Vertriebsprofi Rüdiger Pahler

Am zweiten #OMR19 Festivaltag lernten wir zufällig Rüdiger Pahler, Unternehmer aus Hamburg vor der Conference-Hall kennen und befragten ihn zu seinen Eindrücken.

Herr Pahler, was ist ihr Eindruck vom OMR-Festival 2019?

«Genial, fantastisch. Ich erlebe die Treffen der Online Marketing Rockstars seit sechs Jahren mit. Damals bei ihrem ersten Meeting waren das 200 Leute und jetzt sind es schon rund 52.000. Es kommen internationale Sprecher, die Rang und Namen haben und in dem Metier etwas darstellen.»

Wie würden Sie das Publikum beschreiben?

«Multikulti, es wir immer internationaler. Und ich glaube, in diesem Jahr ist der Ostblock im Kommen, da interessiert man sich immer stärker für Onlinemarketing.»

Ihr persönliches Highlight?

«Meine Kinder hier zu treffen (lacht).»*

Wem würden Sie das Online Marketing Rockstars Festival empfehlen?

«Allen, die sich für digitale Medien interessieren und für Onlinemarketing, denn das wird in der heutigen Welt immer wichtiger. Ich finde das so spannend und trotzdem muss man es auch mit Vorsicht genießen und differenzieren. Wir pubertieren mit den Medien, inzwischen kann jeder zum Star werden, seine Meinung kundtun, aber es bestehen auch Gefahren wie Cyber-Mobbing, und durch digitale Kommunikation können leichter Missverständnisse entstehen. Am meisten besorgt mich, dass unsere Daten in die Hände von Diktatoren geraten können, und wie jüngst in Amerika geschehen, darüber entscheiden, wer Präsident wird.»


Hier noch ein paar Schnappschüsse vom OMR Festival 2019. Welche Online Marketing Formate Euch seit den 90ern am meisten genervt haben, könnt ihr uns gerne in den Kommentaren verraten!


Images by Lena Simonis

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Netzpiloten @E-Commerce Week

Die Online-Konferenz E-Commerce Week widmet sich eine ganze Woche lang dem elektronischen Handel und findet konsequenterweise genau dort statt wo der Umsatz gemacht wird, nämlich online. 50 erfahrene Speaker der Branche halten vom 20. bis zum 24. Mai praxisnahe Vorträge und teilen ihre Erfahrungen aus dem Marketing, der Conversion-Optimierung, dem CRM, den Marktplätzen und weiteren Bereichen des E-Commerce. Wir freuen uns als Partner erstmals mit an Bord zu sein und sind gespannt auf eine prallgefüllte E-Commerce-Woche.

Welche Speaker werden da sein?

Eröffnet wird die E-Commerce Week durch Martin Sinner, Gründer von idealo und Angel Investor. In seinem Vortrag gibt er einen Blick auf den Status Quo im deutschen E-Commerce.

Kai Herzberger zeichnet sich selbst als empathischer Leader mit hohem digitalen und stationärem Business-Verständnis aus. Derzeit leitet er den Commerce & Transformational Retail, Finance & Travel-Bereich von Facebook in Europa. Sein Thema: A Commerce Manifesto.

Erfolgreiche E-Mail-Marketing-Strategien für 2019 erklärt euch Valerie Baumgart. Sie ist CRM & Partner Managerin bei Newsletter2Go und ist Spezialistin in der Gewinnung, Bindung und Reaktivierung von Kunden durch strategische Automation-Mailings.

David Odenthal referiert auf der E-Commerce Week darüber, wie man Menschen im digitalen Umfeld beeinflusst – sei es durch Ur-Instinkte oder Einhörner. David Odenthal ist seit mehr als 10 Jahren selbstständig im Bereich der digitalen Kundenkommunikation unterwegs und ein Experte für die Bedürfnisse von Usern.

 

Welche Themen erwarten euch?

So unterschiedlich die Fachgebiete der Speaker sind, so abwechslungsreich sind auch die Themen der E-Commerce Week. Diese Themen erwarten euch unter anderem:

  • 7 psychologische Booster für Ihre Instagram und Facebook Ads
  • Digitized Logistics Management als Erfolgsfaktor im E-Commerce
  • Learnings aus 1.000 SEO-Checks
  • So nutzen kleine Händler die Kraft von Influencern
  • E-Commerce in China und wie verkaufe ich dorthin
  • Mobile First, Local Firster – das unterschätzte Potential lokaler Suchanfragen
  • The Erosion of Brand Trust: Transparenz als Weg zu mehr Kundenbindung

 

Und sonst noch? – 199 Euro sparen mit Netzpiloten-Rabatt!

Mit unserem Gutscheincode „netzpiloten“ spart ihr übrigens 199 Euro und nehmt somit kostenlos an der E-Commerce Week teil. Bestellt dafür einfach unter diesem Link euer Ticket. Genießt eine Woche lang 100 Prozent E-Commerce. 

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Apex Legends: (Fast) aus dem Nichts zum Millionenerfolg

Was für eine Erfolgsgeschichte. Völlig aus dem Nichts veröffentlichten Electronic Arts und Respawn Entertainment letzte Woche das Battle Royale-Spiel Apex Legends. Keine Vorankündigung, keine große Marketing-Trommel und Free to Play. Und das obwohl mit Anthem Konkurrenz aus dem eigenen Haus in den Startlöchern steht.

Nach 72 Stunden zählte Apex Legends bereits zehn Millionen Spieler, zwischenzeitlich sogar eine Million Spieler, die zeitgleich im Spiel unterwegs waren. Mittlerweile hat das kostenlose Spiel sogar 25 Millionen Spieler zu verzeichnen. Ein Erfolg, der nicht ganz so zufällig ist, dessen Dimension aber niemand erahnen konnte.

Wichtige Streamer eingespannt

Es ist schon lange kein Marktgeheimnis mehr, dass Streamer und YouTuber eine starke Zugkraft besitzen. Bereits im Vorfeld wurden mehrere bekannte Streamer für das Spiel im Titanfall-Universum eingebunden. Unter anderem auch der bekannte Battle Royale-Streamer Shroud. In einem Stream erklärte dieser kürzlich, dass sein Feedback sogar starken Einfluss auf das Gunplay hatte.

Die ursprünglichen Pläne der Entwickler sahen einen zufälligen Rückstoß der Waffen vor. Durch das Feedback wurde schließlich jeder Waffe ein individueller aber fester Rückstoß verpasst. Dieser lässt sich einschätzen und mit Erfahrung gut gegensteuern.

Sogar Ninja, der zwischenzeitlich mit Fortnite zum größten Streamer wurde, spielt derzeit Apex Legends und erklärt das neue Spiel im Stream sogar für besser als Fortnite.

Mit so viel prominenter Unterstützung hatte das Spiel gleich zu Beginn starken Rückhalt, da Apex Legends bereits ab der ersten Sekunde von den Größen der Szene gespielt wurde. Da das Spiel kostenlos ist, können Zuschauer umstandslos selbst ins Spiel abtauchen, das Twitch derzeit mit großem Vorsprung dominiert. Eine geschickte und vor allem sehr zielgruppenorientierte Marketing-Maßnahme. Hinter dem vermeintlichen Überraschungserfolg steckt also auch ziemlich viel Kalkül. Die Dimension des Erfolges dürfte jedoch selbst die Marketingabteilung überrascht haben.

Leidtragender des Erfolgs könnte jedoch Anthem sein. Lange und intensiv wurde der Coop-Shooter der Spiele-Edelschmiede Bioware beworben und nun stiehlt ihnen die EA-interne Konkurrenz Apex Legends kurz vor Release die Show.

Kursrettung für Electronic Arts

Für Electronic Arts kommt das Spiel gerade richtig. Am 6. Februar musste der Publisher den stärksten Verlust seit 2008 wegstecken. Es ist aber nicht auszuschließen, dass der taktisch seltsam anmutende Release von Apex Legends diesen Absturz zuerst befeuerte. Nur wenige Tage später hat sich Electronic Arts nicht nur von dem kurzzeitigen Absturz erholt, sondern auch noch eine ganze Schippe auf der Börse draufpacken können.

Auch für Entwickler Respawn Entertainment ist das Spiel ein Erfolg auf ganzer Linie. Nicht nur, dass Apex Legends selbst gerade Rekorde einstampft, auch ihre Titanfall-Reihe, in dessen Universum auch Apex Legends spielt, profitiert derzeit stark vom Hype. Auf allen Plattformen haben sich die Spielerzahlen mindestens verdoppelt. Das sowohl solo in der Kampagne, als auch online spielbare Shooterspektakel mit den namensgebenden Titanen, verkaufte sich trotz guter Bewertungen unter den Erwartungen. Der Erfolg von Apex Legends weckt in Fans der Reihe derzeit Hoffnung auf einen dritten Teil.

Taucht tiefer in die Welt von Apex Legends ein mit Titanfall 2 auf Amazon (Provisionslink)


Image by Respawn Entertainment / Electronic Arts

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Netzpiloten @Hochschulbarcamp

Hochschulen sorgen für die Experten von morgen. Die Bereitschaft neue Impulse aufzunehmen und weiterzugeben, muss auch über die Grenzen der Hochschule genutzt werden. Beim Hochschulbarcamp treffen sich in der FOM Hochschule in Essen daher am 7. und 8. März Expertinnen und Experten zum Thema „Social Media & Hochschule“, um sich zur gegenseitigen Information und Weiterbildung auszutauschen. Die Netzpiloten sind erstmals als Partner dabei und gespannt, was das Team um Holger Gottesmann auf die Beine gestellt hat. Das Barcamp unterscheidet sich gegenüber klassischer Konferenzen schon dadurch, dass die Teilnehmer das Programm vor Ort erst abstimmen.

Wer nimmt teil?

Folgende Teilnehmende sind beim Hochschulbarcamp zu erwarten:

  • Mitarbeitende von Hochschulen / höheren Bildungseinrichtungen
  • Mitarbeitende aus dem Bereich Hochschulmarketing
  • Alumnimanagerinnen und Alumnimanager von Hochschulen
  • Mitarbeitende aus der Hochschulkommunikation
  • Mitarbeitende aus der Studierendenberatung/-betreuung
  • Social Media Expertinnen und Experten mit Schwerpunkt Bildung
  • Hochschullehrende
  • Studierende
  • Social Media Anbieter

Welche Themen erwarten euch?

Den Themen sind keine Grenzen gesetzt. Auch wenn das Thema „Social Media & Hochschule“ heißt, sind die Themen von den Teilnehmern selbst abhängig. Der erste Tag beginnt mit einer Vorabsession, die den Ablauf eines Barcamps erklärt, sowie einer kleinen Vorstellungsrunde. Anschließend wird der Sessionplan für den Tag erstellt. Der Tag ist in fünf Sessionphasen unterteilt, die unterschiedliche Themenschwerpunkte haben können. 

Auch am zweiten Tag gibt es vorab eine Erstellung des Sessionplans. Außerdem könnt ihr euch für den Social Media Innovationspreis bewerben. Am Nachmittag des zweiten Tages finden die Pitches für den Preis statt.

Und sonst noch?

Auf der Ticket-Seite des Hochschulbarcamps könnt ihr auch die Tickets für die Veranstaltung erwerben. Hochschulangehörige profitieren von besonders niedrigen Preisen. Interessenten sollten sich beeilen, da nicht mehr viele Tickets erhältlich sind. 

Um die Planung einfacher zu gestalten, könnt ihr Sessionvorschläge bereits einreichen und einsehen.

Die Netzpiloten freuen sich auf spannende Themen und einen regen Austausch beim Hochschulbarcamp.

 

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Netzpiloten @Digital Media Europe

Wien wurde vergangenes Jahr als lebenswerteste Stadt der Welt ausgezeichnet. Damit ist Österreichs Hauptstadt der perfekte Ort für die Branchenkonferenz Digital Media Europe. Dort kommen am 1. und 2. April wieder Vertreter internationaler Verlage zusammen, um gemeinsam Best-Practice-Beispiele bei digitalen Geschäftsmodellen zu ermitteln. Die Netzpiloten freuen sich, erstmals als Medienpartner mit dabei zu sein, wenn die Schwerpunkte „Digitale Abonnements“ und „Neue Werbe-Erfahrungen für eingeloggte Nutzer“ erarbeitet werden.

Welche Speaker werden da sein?

Auch 2019 erwarten euch auf der Digital Media Europe erfahrene Referenten aus der Branche. 

Markus Mair, Vorsitzender der Styria Media Group AG eröffnet die Konferenz. Andiara Petterle von der RBS Group und Pål Nedregotten von Amedia AS referieren über Abonnements und wie man datenbasiert das Engagement der Nutzer fördern kann. Futurist und Science Fiction Autor Karl Schroeder hält während der European Digital Media Awards Ceremony eine Keynote. Weitere Speaker sind die ehemalige Stern-Chefredakteurin Anita Zielina und Alexander Drößler, Produktmanager bei Lokalportal.  

Welche Themen erwarten euch?

Thematisch steht dieses Jahr vor allem die User-Experience im Vordergrund. Die fünf großen Themen der Digital Media Europe sind:

  • Engagement und Erhaltung: Wie Verlage Kontakt zu ihren wichtigsten Zielgruppe beibehalten: den Abonnenten
  • Produkt- und User-Experience: Unterschiede zwischen Print und mobiler Veröffentlichung und wie man das Lese-Erlebnis optimiert.
  • Marketing: Was die Top-Verlage unternehmen, um ihre Produkte zu bewerben und wie sich Prozesse optimieren lassen.
  • Werbemodelle für Abonnenten: Wie man Werbemodelle für Abonnenten verbessert und Nutzerdaten verantwortungsvoll nutzt.
  • Einnahmen durch Videos: Verlage überdenken Strategien für Einnahmen durch Videos. 

Und sonst noch?

Tickets zur Digital Media Europe erhaltet ihr über die Seite des Events. Bis zum 15. Februar könnt ihr noch das Early Bird Ticket erwerben. Mitglieder des WAN-IFRA (World Association of Newspapers and News Publishers) erhalten zudem einen großzügigen Rabatt gegenüber Nichtmitgliedern. Für Gruppen mit mehr als zwei Personen, kann man den Veranstalter auch direkt kontaktieren, um Gruppenrabatte auszuhandeln.

Wir Netzpiloten freuen uns schon auf die Konferenz und hoffen auch auf rege Teilnahme unter dem Hashtag #dme19

 

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