All posts under Enterprise 2.0

Interview: The End of Business as Usual

Brian Solis erklärt Robert Scoble in diesem Video seine Thesen, die er in seinem neuen gleichnamigen detailiert Buch darlegt: Stop Looking at Facebook and Twitter!

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Management in Zeiten der Adhocratie

Zwei Welten prallen im Netz aufeinander: Bürokratie und hierarchisches Management gegen verspieltes Experimentieren. Unternehmen, für die ein Twitteraccount schon die Zeitenwende bedeutet, werden daran verzweifeln. Schicksalhaft ist diese Gemengelage allerdings nicht, wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler bereits in den 1970er Jahren prognostizierte. Denn die klassischen Organisationsformen als Ursache der betrieblichen Ärgernisse lösen sich auf. Schon vor vierzig Jahren beobachtete der Gesellschaftsfuturologe eine Tendenz, die das System der Bürokratie immer mehr herausfordert und schließlich ganz ersetzen wird: Toffler sprach von der „Adhocratie“. Bürokratien eignen sich bestens für Aufgaben, bei denen viele Mitarbeiter ohne Spezialausbildung Routinearbeiten ausführen.

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Zittrain on Leading in a Networked World

Video des Monats: Bestseller-Autor Jonathan Zittrain (Mitgründer des Harvard Berkman Center for Internet & Society) in einem langen Vortrag über das Thema Führung in vernetzten Organisationen. Etwas langatmiger Start aber die Geduld wird mehr als belohnt:

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Lesung: Professionelle Intuition

Wir sind aufgeklärt. Wir sind rational. Wir sind effizient und effektiv. Keine Frage – oder etwa doch? Vor bereits 67 Jahren veröffentlichten die beiden deutschen Philosophen Horkheimer und Adorno ihre „Dialektik der Aufklärung“. Dort schrieben sie, dass wir die Versprechen der Aufklärung schuldig geblieben sind. Wie ist das zu verstehen?

Allem voran forderte die Aufklärung: Jeder soll sich des eigenen Verstandes bedienen. Weit verbreitet ist heutzutage der Irrglaube der Wissensgesellschaft, wir hielten uns daran. Denn selbständiges Denken und eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, ist gerade im Arbeitsleben gar nicht angebracht. Stattdessen geht es um reproduziertes, wenn auch falsches Wissen, politisch abgesicherte Rückendeckung und formal festzementierte Führungsmacht. Noch schlimmer ist allerdings die Annahme, aufgeklärt und vernünftig zu sein funktioniere am Besten, in dem wir Gefühle und Intuition an der Pforte abgeben.

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Heimarbeit als Energiewende

Pendeln macht dumm. Pendeln macht arm, vor allem bei solchen Ölpreisen. Es verschwendet jedes Jahr Milliardensummen, die wir besser investieren könnten. Leider haben wir eine große Tradition darin, die falschen Töpfe mit Geld zu füllen.

Die Finanzkrise scheint vorbei. Alle Zeichen deuten daraufhin, dass es auch eine Bedeutungskrise war. Zuviel Entscheidungspotential wurde an automatisierte Intelligenz abgegeben. Wir nennen das gern Prozessautomation. So konnten Versicherungen und Banken viele Sachbearbeiter in Software gießen. Die Konsequenz in einer unsicheren Marktsituation war Folgendes: Kaskadenartig expandierten Fehlentscheidungen. MIT-Professor Peter Senge hatte doch die Lernende Organisation auf Rezept verschrieben. Wissen musste auf Teufel komm raus integriert werden. Leider glaubte man damals noch, dass Wissen in Datenbanken und Projektmanagementtools speicherbar sei. Leider glaubt man noch heute, dass mehr Wissen zu besseren Entscheidungen führt. Dabei ist ein heuristisches Vorgehen nach Intuition in unsicheren Zeit immer dem Sammeln von Fakten überlegen. Außerdem ist es deutlich schneller. Weiterlesen »

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Chatter: facebook & twitter für Firmen mit salesforce

Können Sie eigentlich bestimmten Dokumenten oder Apps folgen? Haben Sie ein eigenes kleines Facebook für ihre Sales/Marketing-Abteilungen? Nein. Dann könnte Salesforce Chatter etwas für Sie sein. Wer also intern bisher nicht viel Erfolg mit Wikis, Blogs oder anderen Informationsspeichern hat, der kann nun diese Platform nutzen, um Menschen und Informationen in Echtzeit zu verbinden. Und da salesforce der bekannteste SaaS-Anbieter (Software-as-a-Service) ist, hält sich der initiale Aufwand sehr in Grenzen. Mehr im 40-Minuten-Video dazu nach dem Klick:

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Netzkolleg Lektion 1: Social Media trotz Experten

Vor zehn Jahren begann ich in der Welt des Wissensmanagements die ersten Sporen zu verdienen. Das Thema war gerade dabei, sich vom ewigen Fokus auf Dokumenten-Archive und Wissensdatenbanken zu erholen. Aber schon damals hatten sogenannte Experten, die weitgehend keine Ahnung von Erkenntnistheorie, Kognitionspsychologie oder gar Wissenschaftsheorie hatte, Kreisläufe und Treppenmodelle des Wissens in allerlei dicke Bücher gepinselt, die Doktoranden und Studenten noch heute abzeichnen und die immer wieder auf Präsentationsfolien auftauchen. Das Schlimme daran ist, dass diese Experten und ihre Methoden kostbare Zeit vergeuden. Denn es geht um viel.
Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, also im weitesten Sinne Change Management ist nicht trivial. Und die Welt ändert ständig ihre Richtung. Wer sein Augenmerk zu stark nach außen verlagert verliert Leistungsfähigkeit – wer zu stark auf das Innen fokussiert, der verliert den Kontakt zu Markt und damit Kunden.

Heute, wo Social Media Experten Bücher schreiben über aufgepeppte Presswebsites namens Social Media Newsroom oder den Einsatz von internen Blogs und Wikis preisen und begleiten, beschleicht mich wieder das Gefühl, dass allerlei Ratgeber-Literatur den Markt und die Vortragssäle überschwemmt, ohne das man den Firmen die Chance läßt, das Wesentliche selbst zu erarbeiten. Wer 20 Minuten erübrigt, der möge sich dieses Video von Lee Bryant aufmerksam ansehen und anhören. Dort fasst er das zusammen, was einige Berater im Bereich professioneller Einsatz von Social Media schon länger praktizieren. Leider taucht es nicht in den Sonntagsreden der hiesigen PR 2.0-Berater, der Enterprise 2.0 Experten und in der zweiten Reihe der Besserwisser auf. Hier also eine Lesung für Firmen, die sich die Selbst-Marketing-Orgien der selbsternannten Experten für 800 EUR am Tag sparen wollen.

Video via smartens

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Enterprise 2.0 – Zehn Einblicke in den Stand der Einführung

Centrestage (Dr. M. Göhring) und Prof. Joachim Niemeier haben eine lesenswerte und vor allem praxisnahe Studie zum Thema Einführung von Enterprise 2.0 in Unternehmen online gestellt. Sie wurde bereits bei bwlzweinull.de besprochen und bewertet. Sie umfasst 72 Beispiele und ist damit aus meiner Sicht den vielen Büchern zum Thema in einer Hinsicht voraus: Sie überschreitet den üblichen Rahmen aus mehr oder weniger klugen Vorstellungen von social software im Firmenumfeld um die praktische Perspektive. Die letzten Seiten der Studie beinhalten konsequenterweise einen abstrahierten Projektablaufplan, der als individualisierbares Muster für ein eigenes Vorgehensmodell dienen kann. Sehr lobenswert. Wie so oft im Leben überschreitet diese kostenlose Studie den Nutzwert von einigen teuren E20-Fachbüchern deutlich.

Enterprise 2.0 Studie 2010 - centrestage GmbH

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Social CRM – was ist das?

Seit einem guten Jahr wird in den USA ein neue Sau durch das IT-Dorf getrieben, die mit dem unvermeidlichen Präfix Social beginnt: Social CRM. Customer Relationship Management ist eigentlich nichts anderes als eine Kontaktliste. Man schreibt fein säuberlich alle Kontakte vollständig mit allen zugehörigen Informationen auf, die einem zugänglich sind. Adressdaten, Position, Befugnis. Wie hat man denjenigen kennengelernt? Was hat man bisher gemeinsam gemacht? Wie und wann ist man bisher miteinander umgegangen? Es gibt also eine Dimensionen der thematischen Kategorien der Kontaktinformationen und eine Zeitdimension. Was macht Social CRM nun aber anders?

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Don Tapscott on How the World Should Be!

Dass Don Tapscott ein klasse Redner ist, weiß man inzwischen. Und dass er wichtige und innovative Themen ausfomuliert und mit Visionen verbinden kann, hat er mit Wikinomics ebenfalls bewiesen. Dass er aber auch (endlich mal wieder) ein neues Thema besetzen kann (daran durfte man nach all dem Enterprise 2.0, Wikinomics und Digital Natives-Kram der letzten gefühlten 10 Jahre etwas zweifeln), beweist er nun mit dieser tollen Keynote, in der er über seine Visionen zu „Rebuilding the World“ spricht. Weiterlesen »

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