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Destination Check: Online Marketing Rockstars Festival 2019

Am 7. und 8. Mai 2019 fand in Hamburg zum sechsten Mal das Festival der Online Marketing Rockstars statt. Auf dem zweitägigen Branchen-Event versammelte Gastgeber und Gründer des Festivals Philipp Westermeyer neben dem Who-is-Who der weltweiten Online-Marketing-Szene, international renommierte Speaker, eine Reihe politische Persönlichkeiten und sagenhafte 50.000 neugierige Besucher auf dem Hamburger Messegelände.

In den ausgezeichneten Keynotes, zahlreichen Impuls-Vorträgen und 150 Masterclasses konnten diese ihr Marketingwissen auf den neusten Stand bringen und sich in der Expo bei über 400 Ausstellern informieren und inspirieren lassen. Die 90er sind auch im Marketing zurück, so feierte etwa Adobe das erste Displaybanner vor 25 Jahren und Secret-Act Scooter mit Frontmann H.P. Baxxter rockten mit EDM, Lasershow und Flammenwerfern die Conference-Bühne.

Die Netzpiloten waren wieder Medienpartner des Top-Events. Für unseren Destination-Check konnten wir zwei tolle Teilnehmer befragen:


Fynn Kliemanns «Worst of Online-Marketing List»

Am ersten Konferenztag hatten wir das besondere Vergnügen, mit Multimedia-Ausnahmetalent und Extrem-YouTuber Fynn Kliemann ein bisschen über die größten Online-Marketing-Fails seit den 90ern zu resümieren. Ugly Taste ist ja im Trend: Weiße Links auf weißem Hintergrund? Als Fynn seine ersten Websites programmierte, war das schon kein guter SEO-Trick mehr – Listen, naja und alles, was es sonst noch Schlimmes gab und was wir in Zukunft nicht mehr sehen wollen:

Fynn Kliemann beim OMR19
Fynn Kliemann auf der Deep Dive Bühen im Gespräch mit Joko Winterscheidt / Image Lena Simonis
  1. Pop ups

    «Außer sie sind on click. Es kann mir keiner erzählen, dass es funktioniert, wenn du nur einen Zentimeter nach unten scrollst und dann ein Pop-Up für die Newsletter-Anmeldung kommt.»

  2. Alle Daten-Abzockertricks

    «So was wie Stepformulare, die du ausfüllst, weil du etwas wissen willst und nach einer halben Stunde Ausfüllen steht dann da: wir rufen Sie zurück. Für langfristigen Erfolg, ist sowas nie gut.»

  3. Banales Einstreuen von Ads auf YouTube

    «Ads in Clips finde ich stressig, zumindest für mich. Ich denke allerdings insgesamt funktioniert das schon. Da buttern ja ne ganze Menge Leute ganz schön viel Kohle rein. Ich würde mal vermuten, dass das schon klappt, sonst würden die das nicht machen.»

  4. Mieses Targeting

    «Werbung ist leider allgemein sehr nervig, wenn sie nicht zielgerichtet ist. Das versuchen die meisten ja schon richtig zu steuern, Zielgruppen zu treffen, aber dann kann halt jemand ein bißchen mehr bieten und kommt da hin wo er hin will, egal ob es passt.»

  5. Brandinfiltrierung

    «Nervt an den Google Ads . Tut mir ja leid, aber die ersten vier Plätze in den Suchergebnissen gehören den Nativen. Ich scroll immer drüber, und geh das nächste Ergebnis an, weil die Anzeigen nie passen. Das ist zwar kein Trend mehr, sondern ein Millardenbusiness, aber es nervt trotzdem. Organische Suche ist die Suche, alles andere nervt.»


Interview mit CEO und Vertriebsprofi Rüdiger Pahler

Am zweiten #OMR19 Festivaltag lernten wir zufällig Rüdiger Pahler, Unternehmer aus Hamburg vor der Conference-Hall kennen und befragten ihn zu seinen Eindrücken.

Herr Pahler, was ist ihr Eindruck vom OMR-Festival 2019?

«Genial, fantastisch. Ich erlebe die Treffen der Online Marketing Rockstars seit sechs Jahren mit. Damals bei ihrem ersten Meeting waren das 200 Leute und jetzt sind es schon rund 52.000. Es kommen internationale Sprecher, die Rang und Namen haben und in dem Metier etwas darstellen.»

Wie würden Sie das Publikum beschreiben?

«Multikulti, es wir immer internationaler. Und ich glaube, in diesem Jahr ist der Ostblock im Kommen, da interessiert man sich immer stärker für Onlinemarketing.»

Ihr persönliches Highlight?

«Meine Kinder hier zu treffen (lacht).»*

Wem würden Sie das Online Marketing Rockstars Festival empfehlen?

«Allen, die sich für digitale Medien interessieren und für Onlinemarketing, denn das wird in der heutigen Welt immer wichtiger. Ich finde das so spannend und trotzdem muss man es auch mit Vorsicht genießen und differenzieren. Wir pubertieren mit den Medien, inzwischen kann jeder zum Star werden, seine Meinung kundtun, aber es bestehen auch Gefahren wie Cyber-Mobbing, und durch digitale Kommunikation können leichter Missverständnisse entstehen. Am meisten besorgt mich, dass unsere Daten in die Hände von Diktatoren geraten können, und wie jüngst in Amerika geschehen, darüber entscheiden, wer Präsident wird.»


Hier noch ein paar Schnappschüsse vom OMR Festival 2019. Welche Online Marketing Formate Euch seit den 90ern am meisten genervt haben, könnt ihr uns gerne in den Kommentaren verraten!


Images by Lena Simonis

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Netzpiloten @Digital Sports & Entertainment

Wir packen schon mal vorfreudig und virtuell die Sporttasche: „Monetarisierung, eSport und Content“ werden am 8. und 9. Oktober in Berlin ausführlich diskutiert. Auf dem Digital Sports & Entertainment Kongress werden also vor allem Entscheidungsträger aus Medien und Agenturen, Verbänden und Vereinen und natürlich auch klassischen Unternehmen aufeinandertreffen. Wir Netzpiloten sind das erste Mal als Medienpartner mit am Start und schon sehr gespannt, wenn über 450 Marketingverantwortliche sich über „Sport im Digitalfieber“ warmlaufen.

Der jährliche Branchentreff bietet Überblick über die aktuellen Entwicklungen und Trends in der digitalen Sport- und Medienbranche. Programm für euch.

Freut euch auf namhafte Referenten

Auch in diesem Jahr hat der Digital Sport & Entertainment Kongress in Sachen Experten einiges aufgefahren. Die Teilnehmer können sich unter anderem freuen auf Florian Schröder – Referent Sponsoring & PR von der Deutschen Bahn, der über ein interessantes Projekt zum Thema Podcast sprechen wird. Auch Sport Koordinator beim ARD Axel Balkausky lässt noch einmal die WM 2018 Revue passieren und hinterfragt, wie viel „digital“ das klassische TV eigentlich verträgt. Spannend wird zudem der Vortrag über Instagram Ads in Sports von Daniel Kramer – Client Solution Manager bei Facebook.

Welche Themen wird es geben?

  • Digital-Bilanz 2018: Welche Kanäle? Welcher Content? Welche Probleme?
  • Wie kann das Potenzial von eSport-Sponsoring optimal genutzt werden?
  • Digitale Strategien im Sport – Was zählt wirklich?
  • Digitale Kommunikation – Virale Effekte nutzen
  • Twitch – Die Entertainment-Plattform der Zukunft?

Was ist noch wichtig?

Wer gerne tiefer in einzelne Themen eintauchen möchte, bekommt in den Masterclasses noch exklusiven Input beispielsweise zu besseren Kampagnen durch Media Monitoring. Ebenfalls vermittelt werden die theoretischen und praktischen Grundlagen des Programmatic Advertising.

Neben den Vorträgen haben alle Teilnehmer natürlich die Möglichkeit sich beim leckeren Frühstück, beim Stehlunch oder in den Kaffeepausen auszutauschen. Ein entspannendes Abend-Event gibt es natürlich auch. Wer sich also an diesen zwei Tagen über all die aktuellen Themen rund um eSports fit machen möchte, der sollte jetzt schnell sein und sich direkt die Tickets ergattern. E-sport frei!

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Beste Ergebnisse für Facebook Ads

Facebook Ads - Thought Catalog unsplash com

Wie vermarkte ich ein neues Produkt auf Facebook? Wie schreibe ich den perfekten Text für meine Ad? Und wie erhöhe ich Verkaufszahlen mit Video Views Campaigns? Das verraten wir in unseren Tipps und Tricks von der Social Media Examiner Facebook Ads Summit.

Die diesjährige Facebook Ads Summit der bekannten Plattform Social Media Examiner versammelte internationale Experten, um auf diese und mehr Fragen passende Antworten zu finden. Zuallererst kam Nicholas Kusmich zu Wort und eröffnete die Veranstaltung mit seinem Vortrag über die besten Praktiken, um eine Facebook Ads Kampagne zum Erfolg zu führen.

Die vier Schlüsselfaktoren für Interaktion. Image by Social Media Examiner

Wie vermarkte ich erfolgreich ein Produkt mit Facebook Ads?

“Freunde, wenn ihr die vier Launch Beschleuniger bei eurer nächsten Kampagne anwendet, versichere ich euch bessere Ergebnisse als ihr heute habt”, verspricht der Autor von “The Ultimate Guide to Using Facebook Advertising.” Dafür muss man nur folgende Schritte befolgen:

Definiere deine Zielgruppe

Der erste “Launch-Beschleuniger”, so wie Kusmich seine Kernprinzipien nennt, ist ein tiefgreifendes Verständnis des Marktes, in dem das Produkt platziert werden soll. Da soziale Medien “sehr laut” sind, muss die passende Nische gefunden werden, da man “sonst in den vielen Stimmen auf Facebook untergeht”. Nur wer sich genau auf seine Interessengruppe fokussiert, wird Ergebnisse erhalten. Doch wie finde ich diese Zielgruppe? Zur Eingrenzung hilft es, sich die Frustrationen, Ängste, Bedürfnisse und Ziele der angestrebten Kundengruppe vor Augen zu halten. Dann muss klargestellt werden, wo sich diese Menschen in den sozialen Netzwerken aufhalten. Wem folgen sie? Welche Profile besuchen sie? Wo investieren sie Zeit und Geld? Was motiviert sie? Diese Recherche dient dazu, die Zielgruppe möglichst genau per Facebook Ads Manager zu erstellen. Kusmich muntert auf, ins Detail zu gehen – nicht umsonst bietet Facebook detailliertes Targeting mit ‘Behaviours’ und ‘Interests’ an.

Erstelle einen Verkaufsmagneten

Als zweites Prinzip stellt Kusmich einen sogenannten “Verkaufsmagneten” vor. “Etwas, was wirklich einen Mehrwert für deine Zielgruppe darstellt, zugleich einfach, schnell anwendbar und zielgerichtet ist.” Das hilft potentiellen Kunden, Vertrauen zu fassen und kostenfrei den Service zu nutzen, für den sie später gerne bereit sind zu zahlen. So kann man eine gratis Vorlage für einen Ernährungsplan, ein Video mit Kochtipps oder einen kurzen Guide als PDF (nicht länger als zwei Seiten!) zum Download anbieten. Frei nach dem Prinzip – wir müssen erst geben, um zu nehmen!

Sende deine Botschaft

“Drittens musst du eine gute Botschaft haben”, erklärt der Experte. Diese muss per Text und Bild ins Auge fallen. Bei Fotos lohnt es sich besonders Kontraste anzupassen. Texte müssen die Sprache der Nutzer sprechen und klar formuliert sein: “Vergiss nicht, eindeutig zu machen, was als nächstes zu tun ist. Klicke hier, um mehr zu erfahren. Lade das Dokument herunter, um mehr zu lernen… und so weiter.”

Bewege deinen Markt

“Und dann musst du deinen zukünftigen Kunden ein tolles Angebot machen.” Kreiere Bewegung in deinem Markt. Gib jedem Käufertyp Gelegenheit, das Richtige zu finden. Denen, die direkt überzeugt sind, aber auch jenen, die mehr erfahren möchten, bevor sie eine Entscheidung treffen. “Baue Beziehungen zu deiner Zielgruppe auf; sie wird dir mit tollen Verkaufszahlen danken”, schließt Kusmich seinen Vortrag. Wer mehr über seine Arbeit erfahren will, kann sich seinen Verkaufsmagneten anschauen.

Nun Bühne frei für Zach Spuckler vom Heart, Soul & Hustle podcast – einer Show, die Unternehmen hilft ihre Leistung auf Facebook zu verbessern.

Die Bedürfnisse der Zielgruppe zu identifizieren, ist wichtig. Image by Social Media Examiner

Wie schreibt man überzeugende Advertising-Texte?

Auch für Spuckler gibt es mehrere Schritte zum Erfolg; doch er fasst sie in Fragen zusammen:

1. Frage: Welches Problem hat meine Zielgruppe?

“Jede gute Copy startet mit dem Problem, was deine Leser haben. Nicht mit der Lösung, die du anbietest”, stellt er gleich klar. “Das ist einer der meist verbreiteten Fehler bei Unternehmen und Agenturen: sie gehen von sich aus und nicht von dem Kunden.” Wer zum Beispiel ein Produkt zum Abnehmen vermarktet, muss mit dem Ursprungsproblem beginnen: Meine Kunden passen nicht mehr in ihre Lieblingsjeans.

2. Frage: Wie kann ich dieses Problem lösen?

“Auch wenn es kaum einen Unterschied zu geben scheint, ist es wichtig zu fragen: wie kann ich dieses Problem lösen und nicht – welche Lösung habe ich parat?”, stellt der Experte klar. Die Lösung ist, um dem Beispiel zu folgen, nicht, schlank zu sein, sondern in dem Advertising Text zu erklären, wie das Präparat dem Nutzer helfen wird das zu erreichen. Zeige Wege auf, damit Nutzer sie gehen.

3. Frage: Was passiert, wenn sie NICHT das Problem angehen?

Spuckler erklärt, dass die dritte Frage nicht zwingend in einer Copy geklärt werden muss, aber ein weiterer guter Ansatzpunkt ist, einen ansprechenden Text zu liefern. Sie zielt auf den Einsatz an, den der potentielle Kunde bringen muss, um sein Problem zu lösen – und das ist das angebotene Produkt. Die Ad soll eine erleichternde Wirkung haben – wie eine Aspirin, die Kopfschmerzen lindert, hilft der Klick auf die Ad.

Sobald das geklärt ist, geht es ans Schreiben. Aber Vorsicht:

  • Nutze immer die Sprache deiner Zielgruppe – klar, einfach und keine Fachsimpelei.
  • Ein super Tipp ist es, sich Drei-Sterne Amazon-Bewertungen zum jeweiligen Thema durchzulesen. Um bei dem Beispiel zu bleiben, könnte dies ein Buch über gesunde Ernährung sein. Drei Sterne, da sie sowohl Positives als auch Negatives aufgreifen: “Mir gefielen die klaren Erklärungen zur Ernährung, aber Rezepte haben mir gefehlt”. Sie sind nicht nur eine wunderbare Quelle, die sogenannten Schmerzpunkte der Zielgruppe zu finden, sondern helfen auch, die richtige Wortwahl zu treffen. Spuckler erzählt, dass er ganze Advertising Texte aus Amazon-Bewertungen geschrieben hat. Auch lohnt es sich in Facebook-Gruppen oder auf Reddit nachzuschauen. Und wer wirklich Zeit investieren möchte, kann sogar eigene Online-Umfragen erstellen, um gezielt seine Follower zu fragen, was sie derzeit bewegt.
  • Setze gezielt und bewusst “Buzz-Wörter” wie “entdecke”, “erfahre”, “genieße” ein. Aber – weniger ist mehr.
  • Die Menschen erinnern sich nicht an das, was du gesagt hast, sondern wie sie sich dabei gefühlt haben: “Ziele darauf ab, die Menschen nicht nur rational, sondern auch emotional zu treffen.”

“Gute Copywriter sind gute Zuhörer” – schließt er seinen Vortrag. Mehr über Spucklers Arbeit hier.

Mit dem dritten Vortrag des Facebook Ads Summit geht es ins Eingemachte – Tommie Powers ist selbst ein Advertising Spezialist und zeigt in seinen kostbaren 45-Minuten, wie man Video Views in Sales verwandeln kann. Denn Video wird immer wichtiger.

Zutaten für mehr Interaktionen bei Videos in Facebook Ads. Image by Social Media Examiner

Wie beschleunige ich Conversions mit Video-Sequences bei Facebook Ads?

“Das Erste, was du erreichen musst, ist, die Menschen zu berühren und zu aktivieren. Sobald sie aufmerksam geworden sind und deine Videos geschaut haben, kannst du im zweiten Teil deiner Kampagne diese Views in Einnahmen verwandeln”, erklärt der Experte.

Wie Kusmich und Spuckler, setzt Powers zuerst auf Recherche, um sie zum Erfolg zu bringen. Ohne seine Zielgruppe und Wettbewerber zu kennen, kann man keinen guten Content kreieren.

Während er ebenso auf Facebook Gruppen, Amazon Reviews, Umfragen, Foren und Blogs zur potentiellen Kundensuche setzt, nennt er auch einige interessante Tools, die bei der Wettbewerbsanalyse helfen:

  • SEMRush hilft, laut Powers, andere Webseiten und Unternehmen auszuspionieren und zu schauen, wie sie organische Reichweite erhalten
  • SimilarWeb schlüsselt auf, woher und wie viel Webseiten-Traffic sie bekommen
  • BuzzSumo zeigt vor allen Dingen die Positionierung der Wettbewerber in der digitalen, sozialen Landschaft.

Wissen ist Macht. Wer nicht nur weiß, wer seine potentiellen Käufer sind, sondern auch wer um sie mitbuhlt, kann Strategie und Kommunikation entsprechend anpassen.

Dann geht es zur Content-Creation. Powers betont immer wieder, wie wichtig es ist, sich über die Geschichte, die die Videos erzählen, das Narrativ, in das diese eingebettet werden sollen und vor allem das Angebot, dass sie zuletzt kommunizieren, im Klaren zu sein. Kurz gefasst: Das S.N.O. Framework (Story, Narrative, Offer).

Die drei Elemente von Social Video

“Den ganzen Prozess nenne ich Social Video Engagement Sequenz. Diese besteht aus drei Teilen: dem Seed Video, dem Segue Video und dem Sales Video.”

“Das Seed Video hat eine ganz einfache Funktion: Es soll Brand Awareness erhöhen und die User aktiv machen”, erklärt er weiter. Es hat eine ausschliessliche Erzählfunktion und eröffnet die Geschichte. Wichtig ist, die User hier noch nicht mit dem Verkaufsangebot abzuschrecken – so verlockend es doch ist.

Das Segue Video ist ein nächster, aber nicht zwingender Schritt. Er bietet sich an, wenn das Produkt noch mehr Erklärung bedarf oder der Kontext besonders wichtig ist. Das beispielsweise bei besonders produzierten Lebensmitteln der Fall, wo Nutzer mehr über die einzelnen Zutaten erfahren möchten. Oft werden hier auch Fallstudien oder Kundenempfehlungen eingebunden, die der Zielgruppe bei der Verkaufsentscheidung später helfen sollen.

Zuletzt zeigen wir unserer Audience das Sales Video, was klar die Verkaufsbotschaft formuliert. “Ohne es zu übertreiben wird hier der potentielle Kunde klar über das Angebot, und wie er es erhalten kann, informiert.”

Powers empfiehlt beim Advertising mindestens zehn Target Audiences zu testen und das erste Video für 48 Stunden für jeweils fünf Dollar pro Audience laufen zu lassen. Diese erste Investition lohnt sich, um das Video auf dem Markt und die Zielgruppen zu testen.

Neben den “Saved Audiences”, die man per Recherche selbst erstellen kann, verweist der Advertising Experte auch auf sogenannte “Custom Audiences”. Dabei handelt es sich beispielsweise um “Lookalikes of highest-value buyers”, “Lookalikes of buyers”, “Lookalikes conversion pixels”, “People who visited website more than once”, “People who engaged with the page” und “Lookalikes of people who engaged with your page”. Wer bereits einige Aktivität auf seiner Facebook Seite und Webseite hat, kann diese in einfachen Schritten im Ads Manager erstellen.

Social Video richtig analysieren

Nach den 48 Stunden analysiert Powers die Performance. Dabei konzentriert er sich vor allen Dingen auf den Relevance Score (“wenn er nicht höher als sieben ist, stimmt entweder mit dem Video oder mit der Audience etwas nicht”) und die “View-to-like ratio”. “Wir wollen mindestens ein oder zwei Prozent erreichen. Das bedeutet, dass ich bei 1.000 Views mindestens zehn oder 20 Likes bekommen möchte.” Ähnliches gilt für Kommentare unter dem Video, die wiederum an der “Comment-to-Like-ratio” gemessen werden. Hier gilt es mindestens sieben bis zehn Prozent zu erreichen, was bei 100 Likes sieben bis zehn Kommentare bedeutet.

Für das zweite Video setzt Powers bei der Analyse eher auf die Zeit, in der das Video gesehen wurde. Dabei kreiert er auch Lookalike-Audience von Personen, die mehr als 50 Prozent gesehen haben. In dieser Phase hilft es auf Re-Targeting zu setzen, da man den bereits interessierten potentiellen Kunden in ihrer Verkaufsentscheidung helfen will.

Zuletzt läuft das Sales Video in einer Conversion Campaign. Das führt, wenn die vorherigen Schritte sorgfältig analysiert und optimiert wurden, zu den versprochenen Verkaufszahlen.

Mehr zu Tommie Powers Arbeit findet ihr hier.

Das war der erste Streich – der zweite folgt im nächsten Artikel mit mehr Updates von der Facebook Ads Summit!


Thought Catalog / unsplash.com

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Die Netzpiloten sind Partner der Social Media Marketing Week

Am 26. – 29. Juni findet die Social Media Marketing Cyber Week der Marketing On Tour-Webinar Reihe statt. In den kurzen Online Seminaren können sich Interessierte Trends und Informationen rund um digitales Marketing einfach und kompakt aneignen. Hierbei steht jeder Tag unter einem anderen Fokus. Am Ende der Vorträge der Experten haben Teilnehmer die Möglichkeit Fragen zu stellen, was die Seminare sehr interaktiv gestaltet.

Social Media Marketing hat in den vergangenen Jahren immer mehr Bedeutung gewonnen, besonders um eine junge Zielgruppe auf ein Produkt oder Unternehmen aufmerksam zu machen. Die Keynotes dieser Vortragsreihe sind darauf ausgelegt, dass Teilnehmer relevante Grundlagen des Social Media Marketing erhalten und eine erfolgreiche Kampagne über soziale Medien erstellen können.

Aktuelle Themen und Speaker

Die vier Leitthemen dieser Social Media Marketing Week sind:

  • Allgemeine Trends mit Uwe-Michael Sinn (rabbit eMarketing)
    Was Social Media verändert, die vier großen Social Media Plattformen und ihre Entwicklung und was Unternehmen für erfolgreiches Social Media Marketing brauchen.
  • Influencer Marketing mit Torsten Panzer (PR Club Hamburg)
    Grundlagen für Unternehmen, Tools zur Recherche und welche Plattformen für Influencer Marketing in Frage kommen.
  • Facebook Advertising mit Christoph Steger , Dennis Hagemeier und Jan Golka (MSO Digital)
    Zielgruppen finden, Kampagnenarten und Targetingmöglichkeiten und Analyse-Möglichkeiten durch Facebook Analytics.
  • Grundlagen des Social Media Rechts mit Rechtsanwalt Dominik Schmidt
    Urheberrecht, Markenrecht, Telemedien- und Datenschutzrecht Grundlagen, die Unternehmen kennen sollten.

Die Konferenz findet ausschließlich Online statt, um teilnehmen zu können ist also eine bestehende Internetverbindung wird vorausgesetzt. Auf der Webseite wird ebenfalls ein Feature angeboten um seine Systemanforderungen zu testen. Die Webinare werden von den Veranstaltern aufgezeichnet und sind für Teilnehmer für zwei weitere Monate erreichbar. Wenn ihr interessiert seid – hier kann man sich für die Webinare anmelden.

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Die Netzpiloten sind Medienpartner der PLAY Summit 2017

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Zum zweiten Mal veranstalten ADZINE und Videobeat Networks dieses Jahr im Kehrwieder-Theater in Hamburg der PLAY – Video Advertising und Marketing Summit. Die Konferenz am 29. Juni ist ein Treffpunkt für Fachkräfte der Videomarketingbranche sowohl aus klassischen als auch digitalen Umfeldern.

Branchenkenner aus verschiedenen Bereichen präsentieren Advertising Trends und Technologie. In anschießenden Diskussions- und Networking Runden gibt es die Chance sich mit den Experten der digitalen Szene auszutauschen.

Alles rund ums Bewegtbild

Auf der PLAY Summit dreht es sich nicht nur um traditionelles Video Markting über TV-Spots, sondern auch um neue Möglichkeiten, wie Influencer Marketing und digitale Konzepte für Soziale Netzwerke.

Leitthemen wie Kreation, Channels, Technologie und Audience werden in den Vorträgen und Case Studies der Speaker behandelt. Themen sind unter anderem:

  • Trends im Bewegtbildkonsum (Vortrag der GFK)
  • TV Tracking -Online Effekte aus TV messen und nutzen?
  • CASE: Cross-Device-Retargting für Digital Video Kampagne
  • Gehören Video Influencer in den Mediaplan?
  • Technologie für mehr Dynamik und Flexibilität auf der Digital Video Supply Side
  • Facebook: Chancen und Risiken im Video Advertising
  • Freut euch ebenfalls auf ein breites Spektrum an spannenden Speakern aus verschiedenen Bereichen und Aspekten der Branche.

Hier findet ihr das volle Programm und eine Liste der Referenten. Wenn ihr dabei sein wollt, könnt ihr hier die Anmeldung finden. Mit dem Code PLAY17NETZPILOTEN bietet der PLAY Summit Freunden der Netzpiloten bis zu 25 Prozent Rabatt auf die Konferenztickets an!

Wir wünschen euch viel Spaß!

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Die Netzpiloten sind Partner der ADTRADER CONFERENCE 2017

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In Berlin findet am 18. Mai die ADTRADER CONFERENCE 2017 statt. Bei der Fachkonferenz für Programmatic Media geht es um die Themen Programmatic Buying und Real-Time Advertising, außerdem stehen Programmatic Advertising und Media Automation im Vordergrund. Seit 2011 werden bei der ADTRADER CONFERENCE 2017 tiefgreifende Veränderungen besprochen, die sich durch vernetzte Plattformen und den zunehmenden Einsatz von Audience Data in Marketing und Media ergeben.

Ihr seid genau richtig auf der ADTRADER CONFERENCE als Werbungtreibende, Mediaeinkäufer, Technologie- Anbieter und –Anwender, Datenspezialisten, Anbieter und wenn ihr in den Medien arbeitet. Die Konferenz zeichnet sich besonders dadurch aus, dass ihr dort Networking und Wissensaustausch auf höchstem Niveau betreiben könnt und dass sämtliche Key-Player des Marktes und die wichtigsten Entscheider der Programmatic-Szene anwesend sind.

Spannenden Themen

Das sind die wichtigsten Themen auf der diesjährigen Konferenz:

  • Qualität, Transparenz und Kontrolle – Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum im Programmatic Media Segment
  • The Cost of „Programmatic“ – Wie beurteilt man Preis und Leistung von Programmatic Media?
  • ‚Walled Gardens‘ – die Grenzen von Programmatic – Auswirkungen für Markt und Operations u.v.m.
  • Programmatic Mobile – Wie sehen skalierbare Formate und Solutions aus?

Hier geht’s zum vollständigen Programm. Zu den Speakern, die dieses Jahr auf der ADTRADER CONFERENCE 2017 sind, gehören:

Die Location ist das Kosmos in Berlin. Hier könnt ihr euch Tickets für die Veranstaltung sichern.

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Die Netzpiloten sind Partner der OMfinCon

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In Berlin findet am 11. Mai die Online Marketing Finance Conference „OMfinCon“ statt. Auf der OMfinCon dreht sich alles um das Thema Online Marketing mit einem Fokus auf der Finanz- und FinTech-Branche. Ein zentrales Thema wird das Networking sein. Darüber hinaus gibt es zukunftsweisende Fachvorträge und Workshops.

Der Veranstalter hat sich besondere und unterhaltsame neue Möglichkeiten des Networking überlegt. Das bedeutet für euch: Haltet die Visitenkarten bereit und freut euch auf viele neue Kontakte.

Großer Wert wurde auf spezifische und spannende Inhalte gelegt, außerdem wagt man einen Blick in die Zukunft. Fragen, die dabei durch die Konferenz führen werden, sind:

  • Wie hat sich das Online Marketing entwickelt?
  • Wie sehen die aktuellen und kommenden Herausforderungen aus?
  • Was muss ich wissen, um im Financial Advertising erfolgreich zu sein?

Wenn diese Fragen beantwortet werden, werden immer die Besonderheiten und Herausforderungen für den Finanzsektor im Auge behalten. Um das Ganze anschaulicher zu gestalten, werden euch zusätzlich Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Die OMfinCon richtet sich an alle, die in der Online-Marketing-Branche verankert sind und mit Kunden der Finanzindustrie zusammen arbeiten oder dies vorhaben. Die Themen und Inhalte der Konferenz richten sich in erster Linie an Entscheidungsträger, Meinungsbildner und erfahrene Online Marketing Manager, die sich im „Financial Advertising“ informieren und weiterbilden möchten.

Experten, die auf der OMfinCon vor Ort Vorträge halten werden, sind zum Beispiel:

Die Location ist der Palais in der Kultbrauerei in Prenzlauer Berg in Berlin. Hier könnt ihr euch Tickets für die Veranstaltung sichern.

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Netzpiloten sind Partner des Mobile Advertising Summit

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Am 30. März findet in Berlin der Mobile Advertising Summit statt. Dieser Gipfel beschäftigt sich mit den Fragen nach der Konzeption und der Umsetzung von Werbung auf mobilen Screens. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Wirkung, Formaten und Technologie. Das Motto lautet: Werbung „neu“ denken. Der Veranstalter ist das Magazin „Adzine“ für Online-Marketing.

Zu den Experten, die vor Ort referieren, zählen unter anderem:

Claudia Bauhuber und Philipp Thurmann werden am Vormittag einen Vortrag zum Thema „Social is mobile!“ halten. Das Thema „Mobile Insights“ stellt Ben Martin vor. Gegen Mittag werden sich Martin Lütgenau, Jens Barczewski und François Roloff mit dem Thema „Mehr ‚Wumms‘ in Mobile – Wirkungsvolle Formate auf skalierbarer Reichweite!“ beschäftigen. Vermarkter und Mediaagenturen diskutieren dabei die Erfordernisse des Marktes und betrachten die bestehenden Lösungen vor dem Hintergrund von Standardisierung und Skalierbarkeit. 

Die Location ist der Palais der Kulturbrauerei in Berlin. Hier könnt ihr euch für den Mobile Advertising Summit anmelden. Das Ticket verschafft euch Zugang zur Konferenz und zum Aftershow-Get-Together sowie zu Fotos von der Veranstaltung. Außerdem könnt ihr euch die Vorträge als PDF runterladen. Während der Konferenz könnt ihr euch am Frühstücks- Mittags- und Kaffeepausenbuffet bedienen. Es werden durchgehend alkoholfreie Heiß- und Kaltgetränke angeboten.

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Destination Check: #PPCMasters2017

Am 16. Februar 2017 fand in Berlin die PPC Masters statt. Die Konferenz, die ausgeschrieben für ‚Pay Per Click AdWords & SEA‘ steht, versammelt die Marketing-Branche im Netz um sich. Advertising-Manager von Google und Facebook waren auf der Bühne und im Publikum vertreten, aber neben den ganz großen Playern der Branche konnten sich auch kleinere Unternehmen Tipps und Tricks abholen, wie sie ihren Auftritt besser vermarkten können.

Ich habe mich unter die SEA-Experten und Klick-Master gemischt und sie nach ihren Endrücken gefragt:


Besucherin: Aileen Mende, Teamleiterin Marketing bei der Online-Apotheke apo-discounter.de


Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)
Aileen Mende (Image by Anne Jerratsch)

Aileen war das erste Mal mit dabei und war gleich begeistert von der Bandbreite der Konferenz. Als Marketing-Fachfrau für die Online-Apotheke apo-discounter konnte sie auf der PPC Masters viele Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich bin jetzt das erste Mal da und wusste nicht, was auf mich zukommt. Die ersten drei Vorträge fand ich am besten. Ich habe viele Learnings gehabt und viel operatives Wissen mitgenommen. Das hat man bei anderen Messen nicht immer, dass es wirklich inspirierend ist, aber hier fand ich es toll.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Mich haben vor allem die Themen angesprochen. Ich habe vor der Konferenz im Programm geschaut, welcher Track wann läuft und ich muss sagen, ich fand es sogar noch ein bisschen besser als ich erwartet habe. Man denkt ja oft, dass man schon alles gehört hat, aber dem ist dann oft doch nicht so.

Was war dein persönliches Highlight?

Den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? mit dem AdWords-Script fand ich besonders spannend. Ich habe mich damit noch nicht so sehr beschäftigt und habe viel gelernt. Der Vortrag wurde auch mit viel Linkmaterial begleitet, da werde ich wohl noch ein paar Wochen dransitzen und das alles noch einmal in Ruhe nachlesen und mich reinarbeiten.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde definitiv wiederkommen. Die Konferenz ist sicherlich für jeden, der mit SEA zu tun hat, spannend. Das ist natürlich sehr speziell und das ist, finde ich, auch das Gute an der Messe, dass man hier auch mit Vorwissen fündig wird.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Bei meinem Arbeitgeber kam Anfang des Jahres mal wieder das Thema auf, zu welchen Messen wir gehen können, und da bin ich darüber gestolpert. Jetzt weiß ich, dass es sich lohnt, hier herzukommen.


Speaker: Markus Kettner, Accountmanager bei Smartly.io


Image by Markus Kettner
Image by Markus Kettner

Markus ist als Accountmanager bei Smartly.io angestellt. Auf der PPC Masters hielt er mit Marcel Hollerbach von Productsup,  Michael Pietsch von Facebook und Kai Rieke von Project A ein Panel zum Thema Produktanzeigen ab.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Als Facebook-Person habe ich mich ein wenig wie hinter feindlichen Linien gefühlt. Das Publikum hier ist relativ Google-lastig. Aber ich fand es ganz gut, vor allem auch in der Panel-Diskussion, die leider für meinen Geschmack etwas zu kurz war. Wir hätten das noch stundenlang machen können. Jetzt waren es bei drei Leuten plus Moderator nur insgesamt 20 Minuten, da kriegt jeder nur einen Satz und für mehr ist keine Zeit. Ansonsten aber: gutes Event!

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich habe nicht alle Vorträge gesehen, aber der Talk nach uns mit Miriam Tappe über Attribution in der Praxis war für mich interessant, weil wir mit Google sonst nicht so sehr in Kontakt kommen. Hier einen Einblick zu bekommen, war schon interessant.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand das Thema Data Driven Administration bei Google relativ spannend. Für mich ist Google eigentlich immer Last Click. Das bedeutet, dass jede Conversion zum letzten Klick zugeordnet wird, was natürlich gerade im Austausch von Facebook zu Google gerade für Facebook eher schlecht ist, weil Facebook üblicherweise die erste Impression ist. Die Kunden machen später noch eine zusätzliche Google-Suche, bei der die Klicks dann Google zugeordnet werden. Vielleicht ist das auch ein Vorurteil, aber zumindest in der Arbeit mit unseren Kunden sehen wir das auch. Wir sind von daher an holistischeren Attribution-Modellen interessiert, weil Facebook so dem zugeordnet wird, was der tatsächliche Wert ist.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall gerne wiederkommen. Die Konferenz würde ich genrell allen Online-Marketern empfehlen. Ich weiß nicht, ob es unbedingt nur die Google-Leute sein müssen. Wenn sich das Event selbst noch ein bisschen auch für andere Kanäle öffnet, was sie ja jetzt auch versuchen, wird es vielleicht noch interessanter. Deswegen sind auch hier.

Was war deine Motivation, heute herzukommen und hier zu sprechen?

Ich wurde von Productsup eingeladen, mit denen wir auch sonst sehr eng zusammenarbeiten. Die Kollegen hatten den Termin zur Podiumsdiskussion mit Facebook schon parat. Den Einladungen der Kollegen kommen wir da natürlich gerne nach.


Konferenz-Team: Jonas Peter, Junior SEO-Consultant bei Performics


Image by Jonas Peter
Image by Jonas Peter

Jonas ist Junior-SEO-Consultant bei der Onlinemarketing-Agentur Performics und war auf der PPC Masters als Mitorganisator tätig. Ein paar Talks hat er sich dabei auch anschauen können. In seiner Trainee-Ausbildung bei Performics konnte er bereits erste Eindrücke im SEA-Bereich sammeln. Auf der Konferenz hat er sich über die neuesten Entwicklungen informiert.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde es sehr gemütlich, die Talks sind toll und das Publikum ist sehr angenehm.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Redner waren auf jeden Fall alle toll. Das Publikum war teilweise etwas zurückhaltend, aber da kam es auch immer auf das Thema an. Es gab auch schon wilde Diskussionen, wo das Publikum sich hervorgetan hat. Für mich war es auch einfach interessant, mich hier umzuschauen. Ich kenne mich in dem Themenbereich relativ gut aus, aber vieles war auch noch neu für mich.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde meistens die Panels am interessantesten, weil man dann drei, vier Leute hat, die sehr tief im Thema sind und gute Insights geben oder Beispiele an der Hand haben. Das war mir hier aber doch etwas zu kurz, das fand ich etwas schade.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall wiederkommen. Die Konferenz ist natürlich für alle relevant, die im SEA tätig sind, oder die Facebook-Ads oder so etwas entwickeln. Und man merkt hier deutlich, dass hier keine Basics präsentiert werden, wo noch einmal die Grundlagen von AdWords oder Facebook erklärt werden. Man muss schon in dem Bereich tätig sein, um hier wirklich etwas mitnehmen zu können. Für Kleinunternehmer oder Inhouse-Leute ist das wahrscheinlich auch spannend, denn die Agenturen kennen sich meistens sowieso schon recht breit aus, aber hier hat man auch als kleineres Unternehmen die Möglichkeit, mit Fachleuten zu sprechen und vielleicht die eine oder andere spezifische Frage zu stellen. Außerdem kann man hier die Trend sehen, es ändert sich ja alles super schnell.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Wir haben mit Performics die Messe mit ausgerichtet, außerdem habe ich auch die Gäste am Empfang begrüßt. Ich finde auch den Netzwerk-Aspekt hier spannend, man trifft sich und sieht sich regelmäßig und kann gute Kontakte knüpfen.


Nadin Bäter, Unit Leader Paid Advertising des PPC-Team bei dieonlinefabrik.de


Image by Nadin Bäter
Image by Nadine Bäter

Nadin ist seit knapp drei Monaten als Teamleiterin bei der Onlinemarketing-Agentur dieonlinefabrik.de dabei. Sie ist seit über acht Jahren in allen Variationen im PPC-Bereich tätig und würde nichts anderes machen wollen.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde die Vorträge teilweise sehr interessant, insbesondere die, die technikspezifisch sind und viele Tipps zu Skripten und Regeln geben. Das gefällt mir sehr gut.

Haben die Speaker und Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Ich kannte das Niveau nicht und konnte es nicht einschätzen. Ich teile mir mit einem Kollegen gerade alle Konferenzen in Deutschland auf, da ist es immer schwierig, vorherzusagen, wie es wird. Teilweise gab es hier sehr profunde Themen, teilweise war es auch etwas oberflächlicher. Ich hatte eigentlich keine speziellen Erwartungen, sondern bin einfach offen und neugierig hier herangegangen.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand den ersten Vortrag von Jakub Kašpar? über die Automated AdWorks sehr interessant. Da freue ich mich sehr auf die Slides, weil ich viele Sachen selber ausprobieren will und umsetzen möchte.

Würdest du wiederkommen, und wem würdest du die PPC Masters empfehlen?

Ich denke schon, ja. Ich würde die Veranstaltung allen Leuten, die aus der Branche sind und selbst PPC machen, ans Herz legen. Es gibt auch nicht so viele Veranstaltungen, die für uns relevant sind. Das hier ist eine davon.

Was war deine Motivation, heute herzukommen?

Eigentlich wollte ich zwei Leute aus meinem Team herschicken, einer ist aber spontan krank geworden, also bin ich eingesprungen. Wir versuchen, deutschlandweit alle für uns wichtigen Veranstaltungen abzudecken und dranzubleiben. Weiterbildung ist in dem Bereich das A und O.

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Destination Check: NEPTUN Award 2016

Der NEPTUN Award hat am 17.11 zum bereits 11. Mal die besten Crossmedia-Kampagnen Deutschlands ausgezeichnet. Neben Preisen wie dem „NEPTUN Talents Award“ (Sieger: „Wir sind das Volt“) oder den „best use of mobile Award“ (Sieger: Volkswagen up!-Kampagne) wurden selbstverständlich auch die begehrtesten Preise des Abends verliehen: der durch das Publikum gevotete Grand Prix, sowie der durch die Jury bestimmte X-Media Award. Das Preisgeld der Hauptpreise und Platzierten beläuft sich dabei auf einen Gesamtwert von 120.000€ als Werbefläche in ausgewählten Titeln des Axel Springer Verlags.

Herzstück des Abends waren vor allem die Präsentationen der 5 Kampagnen-Teilnehmer, denn das Herausragende am NEPTUN Award sind die 10 minütigen, einem Pitch ähnelnden Vorträge der Vertreter der jeweiligen Agentur. Hierbei wird noch einmal das Konzept, die Umsetzung und Reichweite der Kampagne erläutert und kreativ und einladend dargestellt. Anschließend hatte neben der Jury auch jeder aus dem Publikum die Chance mittels eines Voting-Geräts an der Entscheidung teilzunehmen. Gevotet wurde in den 5 Kategorien Innovation, Kreation, Intelligenz, Viralität und Effizienz. Hier nochmal die Teilnehmer im Überblick:

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Startnummer 1: Grabarz & Partner, mit einer Kampagne für den VW up!, vor allem an die „Generation Y“ gerichtet. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 2: Überground mit einer Kampagne für Freeletics, die zu mehr Sportlichkeit motivieren soll. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 3: Grabarz & Partner die 2. – Für den Art Directors Club 2016: Battle of Content (ADC) setzten sie auf die Experten schlechthin, wenn es um Viralität geht: Katzen! Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 4: Kolle Rebbe mit dem Aktion Mensch e.V. und einem als Casting getarnten sozialen Experiments gegen zwischenmenschliche Berührungsängste. Image by Lisa Kneidl
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Startnummer 5: GUD. Grüner und Deutscher mit #weilwirdichlieben für die BVG. Image by Lisa Kneidl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Besondere in diesem Jahr – Jury und Publikum waren sich einig und bestimmten einen gemeinsamen Sieger: die Kampagne „#weilwirdichlieben“ von GUD. Grüner und Deutscher für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Eine mutige und schlagfertige Kampagne, wie sich die Besucher einig waren. Einem Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel ein gutes Image zu bereiten ist schon ein wahnwitziges Unterfangen, es gibt wohl weniges, was der arbeitenden Gesellschaft mehr Unmut bereitet als die um zwei Minuten verspätete U-Bahn.

So löste der Kampagnen-Hashtag zunächst auch einen regelrechten Shitstorm aus. Aber wie man so schön sagt: Jede Presse ist gute Presse – und so hat sich die Kampagne wie ein Lauffeuer durch Social Media und die Medienkanäle verbreitet und im Endeffekt ihr Ziel erreicht.

Wir haben mit Vertretern der Gewinnern, Jury und dem Publikum über den Abend gesprochen:


Gewinner: Christian Artopé, GUD. Grüner und Deutscher


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Wir sind das erste Mal dabei und sehr glücklich und überwältigt von unserem doppelten Gewinn.

Was hältst du vom Voting?

Toll und herausfordernd. Die Tatsache, dass man für die Präsentation nochmal bewertet wird, ist durchaus ungewöhnlich und wird bei den meisten Award-Zeremonien nicht so gehandhabt. Deswegen waren wir auch ein klein wenig aufgeregt. Aber es ist ja gut ausgegangen.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Das steht uns natürlich nicht zu zu beurteilen, aber es waren großartige Kampagnen und Kollegen dabei, was es noch so unglaublicher macht, dass wir gewonnen haben. Die Kollegen von Kolle Rebbe und Grabarz & Partner und auch die jüngeren Agenturen waren fantastisch und haben sich auch sehr viel Mühe bei den Präsentationen gegeben, deswegen haben wir mit überhaupt nichts gerechnet.

Hattest du einen Favoriten?

Mein Favorit waren die ADC Katzen von Grabarz & Partner, das war schon großer Sport!

Wem würdest du die Veranstaltung empfehlen?

Kreativen Kollegen, die einen schönen Abend haben wollen und ihre Arbeit prämieren lassen wollen, weil das grade für Agenturen auch ein Sprungbrett sein kann.

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Es gibt keinen einen guten Social-Media-Kanal für Vermarktung, es muss immer eine Geschichte, die zum Produkt passt, dahinter stehen. Wenn ich weiß, was ich erzählen will und welches Produkt ich bewerben will, kann ich mir Gedanken machen, welcher Kanal der Richtige ist und das kann ich niemals verallgemeinern. Deswegen gibts für jede Marke, jedes Produkt, zu jedem Zeitpunkt und gegebenenfalls auch für die einzelnen Zielgruppen ganz unterschiedliche Kanäle und nicht den einen richtigen Kanal. Wenn Sie die maximale Reichweite wollen, dann ist es aktuell Facebook.


Jury-Mitglied: Florian Lormes, fandom by wikia


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Toll! Die Stimmung war gut, die Leute hatten Spaß und die Kampagnen waren sehr nah beieinander. Alle fünf sind dann am Ende gevotet worden und der Gewinner hat dann offensichtlich jeden überzeugt und beides gewonnen (Jury- und Publikums-Voting).

Was hältst du vom Voting?

Ich war ja in der Jury und auch sofort von Berlin (Grüner und Deutscher) begeistert und alle anderen waren auch gut, aber das war einfach rund und toll und es war interessant zu sehen, dass das Publikum das genauso gesehen hat. Im letzten Jahr war ich auch dabei, da war das nicht so und das ist auch schön. Insofern ist es immer spannend, es ist der einzige Award, der das bietet, dass eben das Publikum auch seine Meinung abgeben kann und nicht nur die „langweilige“ Jury.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Erwartungen wurden übertroffen. Wer hier überhaupt schon auf der Shortlist ist, ist ja schon herausragend. Wir als Jury haben uns ja durch alles andere durchgegraben, was auch schon gute Einreichungen waren, aber das waren schon die Top 5 und das hat man auch gesehen.

Hattest du einen Favoriten?

Ja und der hat auch gewonnen!

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Crossmedia ist heute zum Glück ja eigentlich alles. Also die Kampagne „machen wir nur Plakat“ oder „machen wir nur Radio“ ist ja selten geworden. Insofern sehe ich eine große Zukunft dieses Awards. Ich finde nur die Stadt Hamburg müsste sich mehr engagieren, müsste hier nochmal einsteigen. Alle Unterstützung außerhalb von Hamburg läuft in Berlin und das hilft weder der Stadt und noch dem Award. Dieser Award hat, eben, weil er so besonders ist, das Potential, viel größer zu sein. Da müssten eben auch mal in Institutionen mit hinein gehen und nicht nur die Privatwirtschaft.


Jury-Mitglied: Gunnar Brune, STORIES


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Extrem gut! Wir haben volles Haus gehabt, super Kampagnen und eine Veränderung gespürt, denn die Kampagnen sind wesentlich druckvoller gewesen, kreativer, multimedialer, crossmedialer – alles, was man will. Die schnelle Form der Präsentation, die Inhalte der Kampagnen und dann nicht einer, der herausragt, sondern alle – es hat sich was getan und das haben wir hier gesehen. Das kann man in keinem anderen Award sehen, denn dort findet das auf einer anderen Ebene statt.

Was hältst du vom Voting?

Es gibt zwei Dinge, die den NEPTUN Award besonders machen: er ist der einzige Award, bei dem eine crossmediale Kampagne als crossmedial und nicht nach ihrem Leitmedium ausgezeichnet wird. Das zweite ist diese Kombination aus einer Fach-Jury und dem Live-Pitch, bisschen wie eine TED-Konferenz, wo die besten Kampagnen auf die Bühne gehen und sich vor einem Fachpublikum präsentieren, weil diese wissen wollen, was crossmedial passiert. Die haben gevotet und dann sogar gemeinsam mit der Jury den Sieger gewählt, das gibts sonst nirgendwo.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Die Teilnehmer hier, ja. Man weiß mittlerweile, was der NEPTUN Award ist und wenn man in der Shortlist ist, weiß man, dass man auf der Bühne performen muss und das kann einen zwei bis drei Plätze nach vorne oder hinten bringen. Wir haben gesehen, dass Kampagnen, die in der Jury-Bewertung mäßig abgeschnitten haben, dann hier auf der Bühne richtig performt haben und das ist ganz interessant für unsere Branche. Normalerweise sehe ich eine nicht fertige Kampagne als Marketingleiter im Pitch. Das hier sind fertige Kampagnen, die gelaufen sind, im Pitch auf einer Bühne und vor einem sehr fachkräftigen Publikum. Da sind wir stolz drauf!

Hattest du einen Favoriten?

Das Problem war, dass es dieses Jahr keinen richtigen Favoriten gab. Nehme ich den, der mein Herz am meisten bewegt hat? Da hatten wir zwei. Oder nehme ich den, der in die Breite der technischen Möglichkeiten geht? Nehme ich einen der sein Konzept super witzig überall ausrollt? Nein! Wir haben dieses Jahr keinen Hornbach-Hammer oder Opel-Kampagne. Dieses Jahr war es ganz knapp, das haben wir auch in den Zahlen gesehen. Wer gewonnen hat, hat verdient gewonnen, weil beide Jurys, Publikum und Fachjury, gleich entschieden haben.

Wo siehst du die Zukunft der Crossmedia-Vermarktung?

Die Zukunft wird noch eine Steigerung haben. Wir haben heute gesehen, wie wichtig Snapchat, ein Kanal, den viele hier wahrscheinlich gar nicht richtig kennen, in den Gewinnerkampagnen war und wir werden uns hier also vorbereiten müssen, Kampagnen auf Kanälen zu machen, die wir nicht einfach abends beim Lagerfeuer betrachten können. Wir müssen viel mehr unterwegs sein und medial kleine, private Abenteuer wagen, damit wir unseren Kunden die besten Kampagnen vorschlagen können.


Besucherin: Yanni Subki, Schülerin


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Image by Lisa Kneidl
Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich finde ihn eigentlich ganz schön, die Raumgestaltung ist sehr schön und das Publikum entspannt.

Was hältst du vom Voting?

Ich fands ganz cool, ich finde Sie hätten das ein paar Sekunden schneller machen können und das Schulnoten-System war leicht verständlich.

Haben die Teilnehmer deine Erwartungen erfüllt?

Da ich die meisten davon auch kannte würde ich sagen ja. Ich war total begeistert und fand es auch schön sich mit dem Publikum darüber zu unterhalten.

Hattest du einen Favoriten?

Ich finde Aktion Mensch mega cool. Ich gehe selber noch zur Schule und das war so ein Thema, über das alle gesprochen haben und fand das dann auch cool und interessant, als es hier erwähnt wurde.

Aus welcher Motivation bist du zum Award gekommen?

Mein Vater arbeitet bei der Bild und meinte, ich sollte mir das unbedingt ansehen. Ich fand es sehr spannend und würde auf jeden Fall nochmal kommen!


Images by Lisa Kneidl


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Das passiert, wenn wir bei Facebook auf ‚Gefällt mir‘ klicken

Keys (Image by bykst [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Heutzutage scheinen Unternehmen ganz versessen darauf zu sein, dass man auf ihrer Facebook-Seite auf ‚Gefällt mir‘ klickt. Es ist schwierig, das Internet zu durchstöbern, ohne dabei mit Aufforderungen überhäuft zu werden, dass man bei der Facebook-Seite eines Unternehmens ein Like hinterlassen soll. Manchmal soll man das auch bei Wettbewerben und Angeboten tun, bei denen es notwendig ist.

Aus Sicht des Unternehmens bietet ein Like auf Facebook die Möglichkeit, bei den Nutzern präsent zu bleiben – ein Marketingkonzept, das bedeutet, dass ein Konsument zuerst an eine bestimmte Marke denkt, wenn es um ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung geht, indem man Werbebotschaften in der Nachrichteneinspeisung des Nutzers auf Facebook erscheinen lässt.

Ein Like zu erhalten, kann also als Maßstab herangezogen werden, um festzulegen, welche Erfolge Kampagnen in den sozialen Medien erzielt haben. Je mehr Nutzer bei einer Firma auf ‚Gefällt mir‘ klicken, umso erfolgreicher skalieren sich deren Werbemaßnahmen. Aber ist das wirklich so? Um das herauszufinden, befragten wir hunderte von Facebook-Nutzern, um der Bedeutung und dem Wert der Likes auf die Spur zu kommen. Wir wollten die Motivationen herausfinden, die darin bestehen, bestimmten Marken ein Like zu geben und herausfinden, wie dies die Interaktionen zwischen den Nutzern und den Firmen beeinflusst. Wir versuchten auch, herauszufinden, inwiefern dies je nach Marke variiert – zum Beispiel zwischen Herstellern von Produkten und Dienstleistungsanbietern. Durch die Erkenntnisse zweier Studien konnten wir aufzeigen, dass das, was die Likes über den Konsumenten sagen und das, was diese über die Marken denken, die ihnen gefallen, überraschend unterschiedlich ist.

Die Loyalität des Likes

Für die erste Studie baten wir 150 Facebook-Nutzer, uns etwas über eine Marke zu erzählen, die sie kürzlich auf Facebook mit einem Like markiert haben. Wir baten sie anschließend darum, ihre Motivation hinter dem ersten Klick auf den ‚Gefällt mir‘-Knopf zu beschreiben. Sie sollten außerdem ihre Interaktionen mit der Marke beschreiben, die sie unternommen haben, seit sie auf ‚Gefällt mir‘ geklickt haben und eventuelle Veränderungen benennen, die sie seitdem bemerkt haben.

Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass der vorrangige Grund, warum Konsumenten sich dazu entschließen, einer Marke ein Like zu geben, ein Gefühl der Loyalität oder der Pflicht ist, eine Marke zu unterstützen. Die größte Prozentzahl der Befragten gab an, dass sie eine Marke einfach deshalb mit ‚Gefällt mir‘ markieren, weil sie das Gefühl hatten, das ein echter Fan genau dies tun sollte. Die nächste Gemeinsamkeit schien mehr damit zusammenzuhängen, dass man für das Like etwas bekommt, beispielsweise Informationen, soziales Ansehen oder die Teilnahme an Gewinnspielen.

Interessanterweise berichtete nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Befragten, dass sie bei einer Marke auf Facebook auf Like klicken, weil ihnen diese Marke einfach gefällt und weil sie ihr gegenüber ein positives Verhältnis haben. Das ist nicht dasselbe wie das Gefühl der Loyalität. So kann man beispielsweise ein positives Verhältnis zu der Marke Rolls-Royce empfinden, nachdem man deren Produkte in Werbungen oder Produktplatzierungen gesehen, aber nie eines ihrer Autos besessen hat.

Man verspürt also keine Loyalität oder keine Verpflichtungen der Marke gegenüber. Diese Feststellung zeigt, dass manche Nutzer, die vielleicht bisher noch kein Produkt der Marke gekauft haben, besagte Marken vielleicht dennoch aus verschiedenen Gründen auf Facebook mit einem Like bedenken. Schaut man sich die Interaktionen seit dem ersten Like einer Marke an, gaben mehr als die Hälfte der Nutzer an, dass sie, während sie eventuell die Beiträge der Firma gelesen oder ihre Bilder im Newsfeed bei Facebook angeschaut haben, der Marke keine einzige persönliche Information überlassen haben.

Nur ein Fünftel sagte, dass sie einen Beitrag oder Inhalte der Marke geteilt haben, während nur 17 Prozent berichteten, dass sie Beiträge der Firmen auch aktiv kommentiert haben. Schlussendlich gab es auch jede Menge an interessanter und widersprüchlicher Gelegenheiten, bei denen die Befragten anmerkten, dass sich das Verhältnis zur Marke nicht geändert hat – zugleich schilderten sie aber die positiven markenbezogenen Folgen, die ihnen das Like eingebracht hat.

Zum Beispiel hat ein Befragter angemerkt, dass seine Einstellung zu Ford sich nicht verändert habe, seit er die Ford-Seite mit einem Like markiert hatte. Später sagte er aber, dass er sich mehr Bilder neuer LKWs der Firma auf Facebook angeschaut habe. Dies könnte als Veränderung in der Beziehung zwischen Nutzer und Marke interpretiert werden, da der Nutzer mehr mit der Marke interagiert. Dies suggeriert, dass das Erschaffen von Likes auf Facebook tatsächlich positive Folgen für eine Firma haben kann – einschließlich der gesteigerten Interaktion mit den Fans.

Werden alle Likes gleichberechtigt benutzt?

Während die erste Studie interessante Ergebnisse lieferte, wollten wir sehen, ob es einen statistisch bedeutenden Unterschied macht, wie Facebook-Nutzer die Interaktion mit Produkten und die mit Dienstleistungsmarken beschreiben. Während verschiedene Unternehmen versuchen, dasselbe Ergebnis zu erzielen, gibt es Beweise dafür, dass Unterschiede bezüglich der Art, wie Produktmarken und Dienstleistungsmarken mit potentiellen Kunden interagieren, durchaus existieren, sodass diese unterschiedliche Einbindungsstrategien benötigen.

Genau wie Marken nicht vergleichbar sind, sind auch nicht alle Likes gleichwertig. Es erscheint vielleicht natürlicher, bei einer Marke auf ‚Gefällt mir‘ zu klicken, die auch ein tatsächliches Produkt herstellt, beispielsweise wie bei einem Autohersteller oder einer Kleidungsmarke, als bei einer Dienstleistung, wie einem Klempner, einem Kabelanbieter oder einem Hundefrisör. Das lässt sich auf unsere unerklärliche Natur zurückführen, laut derer Dienstleistungen für Konsumenten unter Umständen viel schwerer zu bewerten sind. Dementsprechend müssen Firmen soziale Interaktionen mit ihren Kunden anregen, um Werte vermitteln und angemessene Erwartungen festsetzen zu können.

In unserer zweiten Studie befragten wir also 300 Facebook-Nutzer, um diese Unterschiede zu erforschen und entdeckten einige interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Art und Weise, wie diese mit den Marken, die Produkte verkaufen und denen, die Dienstleistungen anbieten, interagieren. Zum Beispiel fanden wir heraus, dass „Fans“ einer Produktmarke sehr viel wahrscheinlicher davon berichten, passiv mit einem Unternehmen zu interagieren, indem sie zum Beispiel Beiträge lesen oder einen Like abgeben – ganz im Gegensatz zu den Fans von Dienstleistungsservices. Sie erklärten auch, dass sie in Zukunft weitere Käufe tätigen wollten. Wir konnten keine Unterschiede zwischen den Gruppen entdecken, trotz ihrer Absichten, an mehr aktiven Interaktionen auf Facebook teilzuhaben, indem man beispielsweise Beiträge teilt oder kommentiert.

Die Ergebnisanalyse

Was bedeutet das nun alles? Erst einmal wissen wir jetzt, dass das bloße Sammeln von Likes auf Facebook notwendigerweise noch nichts darüber aussagt, wie sehr ein Kunde mit einer Firmenmarke in Verbindung steht. Viele unserer Befragten geben der entsprechenden Firma aus einem anderen Grund ein Like, als dass eine Auseinandersetzung stattfinden würde. In anderen Worten entspricht die Quantität an Likes nicht der Qualität der Beziehung.

Außerdem sollten Markenvertreter und Social Media-Manager nicht automatisch vermuten, dass neue Facebook-Freunde die Marke grade erst kennenlernen. Viele der Befragten verspürten eine Verpflichtung gegenüber einer beliebten und oft gekauften Marke, bei Facebook ein Like zu vergeben – obwohl die passive Auseinandersetzung mit den Freunden wohl eher nicht die beste Art ist, die meiste Aufmerksamkeit zu erhalten.

Ginge es nach den Experten, die über die Vorteile einer Einbindung Facebooks diskutieren, so eröffnet es doch Vorteile, wie zum Beispiel eine zunehmende gedankliche Präsenz. Die Markenmanager sollten nicht immer vermuten, dass ihre lautesten und aktivsten Anhänger auf Facebook die einzigen sind, die ihre Botschaft verstehen. Letztendlich können Dienstleistungs- und Produktmarken von unserer Forschung auch Dinge lernen. Für die ersteren war das Gefühl der Markenverbundenheit ein bedeutendes Ergebnis der Interaktion auf Facebook.

Diese Firmen sollten sich vielleicht etwas mehr auf die Personalisierung ihrer Facebook-Mitteilungen konzentrieren, um zu versuchen, dieses erhabene Gefühl der Verbundenheit zu stimulieren und zu verbessern. Obwohl die Markenverbundenheit bei Produktmarken geringer war, waren die Kaufabsichten und das Verhältnis zur Marke – also die negativen oder positiven Assoziationen, die man zur Marke hat – höher. Um dieses Verhältnis auszugleichen, sollten diese Firmen vielleicht mehr Aktionen auf Facebook miteinbauen und ihre neusten und besten Produktangebote präsentieren. Wenn also das nächste Mal eine Marke auf Facebook mit einem Like bedacht wird, sollten wir nicht vergessen, was der Firma damit mitgeteilt wird – und ob das die Botschaft ist, die wir vermitteln wollen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image „Keys“ by bykst (CC0 Public Domain)


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Privatsphäre im Netz: Software will Trackern an den Kragen

Half an hour of web ads (adapted) (Image by Daniel Oines [CC BY 2.0] via Flickr)

Mit dem Add-on Privacy Badger (derzeit für Firefox und Chrome, Opera, Safari und Firefox Mobile in Planung) hat die für Datenschutz eintretende US-Organisation EFF (Electronic Frontier Foundation) eine neue Software veröffentlicht, mit deren Hilfe Internetnutzer verhindern können, dass sie beim Surfen von Werbenetzwerken und anderen Trackern verfolgt werden.

Zwar basiert Privacy Badger auf dem Code von AdBlock Plus, ist aber kein Werbeblocker im eigentlichen Sinn. Vielmehr geht es darum: Wenn das Browser-Add-on entdeckt, dass ein Werbenetzwerk den User mittels Cookie, Super-Cookie oder Fingerprinting-Technologie über mehrere Webseiten hinweg verfolgt um ihm zum Beispiel per Retargeting die gleiche Werbung mehrmals zu zeigen, dann unterbindet Privacy Badger, dass dieser Content geladen wird. Für das Werbenetzwerk verschwindet der User plötzlich und wird unsichtbar.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Webseiten heute bauen sich in der Regel aus verschiedenen Inhalten zusammen, die von unterschiedlichen Servern stammen, z.B. eingebettete Videos, Karten oder Kommentarsysteme. Privacy Badger kann auch Social Widgets, etwa von Facebook (Like-Button), Twitter, Pinterest oder AddThis blockieren.

Die EFF hat kürzlich auch einen neuen Standard herausgegeben, der schärfere Regeln für Do-Not-Track vorsieht. Er soll die Privatsphäre der Nutzer stärken, hängt aber auch stark davon ab, wer ihn einsetzt. Bis dato haben etwa Disconnect, die Suchmaschine DuckDuckGo und die Blog-Plattform Medium ihre Unterstützung dafür zugesagt.

Weiteren Druck auf die trackende Werbeindustrie könnte auch bald von Seiten Mozilla kommen. Der Firefox-Hersteller kürzlich verkündet, in eine der nächsten Versionen des populären Browser einen Privatmodus einzubauen, der automatisch Elemente auf Webseiten blockiert, die einen Nutzer durchs Netz tracken können. Nutzer müssten dann nicht mehr extra Plugins installieren. Von diesen gibt es immerhin einige. Disconnect und Ghostery etwa sind zwei bei auf Privatsphäre bedachten Usern beliebte Browser-Add-ons, mit deren Hilfe das Tracken durch Internet-Firmen wie Google, Facebook oder Twitter nicht nur transparent wird, sondern auch gleich unterbunden werden kann.

So wichtig Privacy Badger, Disconnect oder Ghostery für den Datenschutz auch sind – ihre Möglichkeiten sind eingeschränkt. Zum einen müssen User die Software aktiv installieren und sich mit zumindest ein wenig auseinandersetzen, um sie auch richtig zu bedienen. Zum anderen läuft die mobile Internetnutzung heute sehr stark in Apps ab, wo der Anbieter die Regeln diktiert. Ein Beispiel: Die Apps von Facebook und auch die Apps, wo sich Nutzer mit Facebook-Account anmelden, können Nutzer auf Basis dieser Login-Daten über verschiedene Angebote hinweg tracken – verhindern kann man das dann nicht.


Image (adapted) „Half an hour of web ads“ by Daniel Oines (CC BY 2.0)


 

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Instagram startet seine Advertising-API

Instagram (image by YashilG [CC0] via pixabay)

Instagram hat seine bereits angekündigte Advertising-API aktiviert – ab jetzt wird nichts mehr so sein wie es einmal war. Rückwirkend betrachtet war die Akquise der sozialen Plattform ein Schnäppchen für Facebook, aber auch die eine Milliarde US-Dollar müssen wieder rein geholt werden und so war es von Anfang an klar, dass Instagram irgendwann mal Geld verdienen wird. Mit der Aktivierung der Advertising-API schließt Instagram zur ersten Liga der sozialen Netzwerke auf und die soziale Foto-Plattform wird für Facebook zu einem wertvollen Instrument im Kampf um Anteile am den Online-Werbemarkt.

Werbepartner von Instagram haben nun die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten und ihre Marketingaktivitäten automatisierter laufen zu lassen. Ganz so, wie sie es auch schon von Facebook her kennen. An sich ist Werbung auf Instagram nicht neu, doch bisher war sie äußerst exklusiv und basierte auf einem finanziellen und zeitlichen Engagement der Werbetreibenden, denn man musste sich direkt mit Instagram in Kontakt setzen, um zum ausgewählten Kreis der Advertisier zu gehören.

Mit der neuen API kann nun jeder Werbung schalten, sie monitoren, zeitlich planen und automatisch starten lassen. Facebook hat damit die im Juni getätigte Ankündigung, seine Werbe-Instrumente auch auf Instagram anzubieten, wahr gemacht.

Analysten vermuten, dass Instagram in diesem Geschäftsjahr noch fast 600 Millionen US-Dollar mit Werbung einnehmen wird. Ab 2017 könnte das zu Facebook gehörende Netzwerk bereits im mobilen US-Werbemarkt die Konkurrenz von Google und Twitter überholen. Instagram soll dann einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar schaffen können, drei Jahre später sogar in Höhe von 3,86 Milliarden US-Dollar.

Für die Nutzer bedeutet das vor allem, dass sie viel mehr Werbung sehen werden. Bei 3,86 Milliarden US-Dollar sehr viel mehr sogar als man sich jetzt schon vorstellen kann. Für Unternehmen ist diese Entwicklung begrüßenswert. Ihre gesamten Marketingaktivitäten in den sozialen Netzwerken können sie nun von einem einzigen Ort aus steuern. Der Sonderweg zu Instagram ist nicht mehr notwendig. Persönlich graust es mir vor dem was kommt.


Image „Instagram“ by YashilG (CC0 Public Domain)


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5 Lesetipps für den 24. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Bundesregierung auf Facebook, Mobile Payment, den Snapchat-Trend, Werbung auf Pinterest und YouTube Kids. Ergänzungen erwünscht.

  • BUNDESREGIERUNG SPIEGEL ONLINE: Bundesregierung startet Facebook-Profil: Die Bundesregierung ist jetzt auch auf Facebook vertreten. Damit wolle sich die Regierung ohne Umwege direkt mit den Menschen in Verbindung setzten, schließlich sind 28 Millionen Deutsche in dem Netzwerk angemeldet. Kritisiert wird allerdings, dass die Bundesregierung damit Journalisten letztendlich überflüssig macht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Bundesregierung damit die Nutzungsbedingungen von Facebook akzeptiert, über die ja eigentlich in letzter Zeit sehr viel diskutiert worden sind, auch im Bundestag. Trotzdem können wir jetzt Angela Merkel beim Aussteigen aus der Limousine oder dem Landen der Regierungsmaschine aus Cockpit-Sicht zusehen.

  • MOBILE PAYMENT heise online: Mobile Payment: Google will seiner Wallet einen Schubs geben: Google möchte beim Thema „Mobile Payment“ mitmischen. Durch Kooperationen mit US-Netzbetreibern will Google wieder vorne mitmischen und „Wallet“ verbessern. Nachdem durch ApplePay endlich Aufmerksamkeit auf Mobile Payment gelenkt wird, profitiert auch Googles Wallet davon. Allerdings tauchen auf dem Markt auch immer mehr NFC-Terminals auf, genauso wie die meisten Smartphones mittlerweile mit dem für Mobile Payment notwendigen Chip versehen sind. Wird Google damit den notwendigen Durchbruch auf dem Markt schaffen?

  • SNAPCHAT WIRED: I’m Too Old for Snapchat, Which Is Exactly Why It Should Be Worth $19B: Snapchat ist momentan ganz oben auf der Liste der erfolgreichsten Trends. Autor Marcus Wohlsen versteht das nicht wirklich und versucht den Trend zu erklären, denn die Zukunft sieht nach Snapchat aus. Wie schon die Beispiele des Instagram- und Whatsapp-Kauf durch Facebook oder Googles Kauf von YouTube gezeigt haben, Nutzerzahlen können urplötzlich nach oben schießen, was sie bei diesen Plattformen ja auch getan haben. Nicht mal der mangelnde Umsatz von Whatsapp macht den Deal mit Facebook schlecht, denn die Userzahlen sind um 56 Prozent seit der Übernahme angestiegen. Was heißt das für Snapchats Zukunft?

  • PINTEREST Digiday: A look at Pinterest’s forthcoming ad unit: Pinterest startet in seiner Monetarisierung weiter durch: Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass man auch Apps direkt von der Seite herunterladen kann, wird es jetzt wohl neue Möglichkeiten für Sponsored Posts geben: In einem Pin sollen jetzt mehrere Fotos platzierbar sein. Auch soll ein „Kaufen“-Button eingeführt werden, über den die Produkte direkt und einfach gekauft werden können. Ebenso hat Pinterest letzte Woche“Affiliate links“ auf seiner Plattform verboten.

  • YOUTUBE GWB: YouTube Kids: Google stellt kinderfreundliche YouTube-App vor: YouTube hat jetzt, zumindest auf dem amerikanischen Markt, eine App speziell für Kinder rausgebracht. Diese funktioniert komplett unabhängig von der eigentlichen YouTube-App, welche damit auf dem Tablet nicht mal installiert sein muss. Eltern können hier sowohl die Kanäle, als auch die Zeit bestimmen, was und wie viel ihr Kind schauen soll. Das Design der App ist genau auf kleinere Kinder ausgerichtet, große Icons und bunte Bilder, sowie Verlinkungen zu Partnern wie Disney und Dreamworks auf der Startseite, machen dem Kind die Bedienung einfach. Und für genervte Eltern hat die App auch die Funktion „Stummschalten“.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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Bild.de im Netzpiloten-AdCheck

Der freie Medienjournalist Tobias Gillen schaut sich im Netzpiloten-AdCheck fünf große Nachrichtenseiten an. Heute: Bild.de // von Tobias Gillen

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Bei der Frage, wie sich Online-Journalismus finanzieren kann, stößt man immer wieder auf das Thema Werbung. Und ein großes Problem: Die einen, die Verlage, möchten möglichst viele Einnahmen durch Anzeigenkunden generieren. Die anderen, die Leser, nutzen zunehmend AdBlocker, um diese Anzeigen auszublenden. In einer fünfteiligen Artikelserie untersucht Tobias Gillen für uns das Werbeverhalten von fünf großen Nachrichtenseiten.

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Welt.de im Netzpiloten-AdCheck

Der freie Medienjournalist Tobias Gillen schaut sich im Netzpiloten-AdCheck fünf große Nachrichtenseiten an. Heute: Welt.de // von Tobias Gillen

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Bei der Frage, wie sich Online-Journalismus finanzieren kann, stößt man immer wieder auf das Thema Werbung. Und ein großes Problem: Die einen, die Verlage, möchten möglichst viele Einnahmen durch Anzeigenkunden generieren. Die anderen, die Leser, nutzen zunehmend AdBlocker, um diese Anzeigen auszublenden. In einer fünfteiligen Artikelserie untersucht Tobias Gillen für uns das Werbeverhalten von fünf großen Nachrichtenseiten.

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Der freie Medienjournalist Tobias Gillen schaut sich im Netzpiloten-AdCheck fünf große Nachrichtenseiten an. Heute: sueddeutsche.de // von Tobias Gillen

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Bei der Frage, wie sich Online-Journalismus finanzieren kann, stößt man immer wieder auf das Thema Werbung. Und ein großes Problem: Die einen, die Verlage, möchten möglichst viele Einnahmen durch Anzeigenkunden generieren. Die anderen, die Leser, nutzen zunehmend AdBlocker, um diese Anzeigen auszublenden. In einer fünfteiligen Artikelserie untersucht Tobias Gillen für uns das Werbeverhalten von fünf großen Nachrichtenseiten. Weiterlesen »

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stern.de im Netzpiloten-AdCheck

Der freie Medienjournalist Tobias Gillen schaut sich im Netzpiloten-AdCheck fünf große Nachrichtenseiten an. Heute: stern.de. // von Tobias Gillen

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Bei der Frage, wie sich Online-Journalismus finanzieren kann, stößt man immer wieder auf das Thema Werbung. Und ein großes Problem: Die einen, die Verlage, möchten möglichst viele Einnahmen durch Anzeigenkunden generieren. Die anderen, die Leser, nutzen zunehmend AdBlocker, um diese Anzeigen auszublenden. In einer fünfteiligen Artikelserie untersucht Tobias Gillen für uns das Werbeverhalten von fünf großen Nachrichtenseiten.

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Facebook vs. Google (IPO-Infographic)

facebook vs. googleDie Facebook-Aktie befindet sich im Sturzflug. Allein 11 Milliarden lösten sich gestern laut dem Handelsblatt in Luft auf. Zu hoch bewertet, sagen die einen. Per se zu wenig Gewinn, sagen die anderen. Den direkten Vergleich mit Google nimmt sich nun die unten aufgeführte Infografik einmal vor und stellt die KPIs, des Umatzträgers Nummer Eins – dem Advertising – einmal gegenüber.

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Infographic: The History of Advertising on Facebook!

Seitdem Facebook vom kleinen College-Netzwerk zum weltgrößten sozialen Netzwerk geworden ist, habe auch Firmen und die Werbung Facebook für sich entdeckt. Laut Mashable sollen dieses Jahr sogar bis zu 4 Milliarden Dollar in Werbung auf Facebook fließen. Die Geschichte, wie es dazu kam das Facebook so ein Werbe-Riese wurde, könnt ihr auf der folgenden Infografik nachverfolgen.

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So wird man Google-Advertising-Professional

googleadfword Google Adwards sind längts keine spanischen Dörfer mehr, sondern knallhartes Business. Und zu jedem Business braucht es qualifizierte Leite. Geschäftstüchtig wie Google nun mal ist, bietet der Suchmaschinen-Gigant Seminare an, die einem zum „Google Qualified Individual“ machen.     
      
Für diejenigen, die sich noch nicht so viel mit Adwords befasst haben: Das sind die kostenpflichtigen Anzeigen, die man rechts oder über den Suchergebnisseiten findet. Kunden nutzen diese Anzeigen, um zielgruppenfokussiert Werbung auf den Google Such- oder Contentseiten zu platzieren. Weiterlesen »

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