So wird man Google-Advertising-Professional

googleadfword Google Adwards sind längts keine spanischen Dörfer mehr, sondern knallhartes Business. Und zu jedem Business braucht es qualifizierte Leite. Geschäftstüchtig wie Google nun mal ist, bietet der Suchmaschinen-Gigant Seminare an, die einem zum „Google Qualified Individual“ machen.     
      
Für diejenigen, die sich noch nicht so viel mit Adwords befasst haben: Das sind die kostenpflichtigen Anzeigen, die man rechts oder über den Suchergebnisseiten findet. Kunden nutzen diese Anzeigen, um zielgruppenfokussiert Werbung auf den Google Such- oder Contentseiten zu platzieren.

Im Großen und Ganzen bekommt man bei dem dreitägigen Seminar eine Einführung in die Adwords-Materie. Man lernt alles, um eine eigene Kampagne zu erstellen und zielgenau auszurichten. Das Seminar schließt mit einem Test ab, in welchem man mindestens 80 Prozent der Fragen richtig beantworten muss.

Wie setzt sich das Seminar zusammen?

Am ersten Tag gibt es zunächst einmal eine allgemeine Einführung in Adwords. Man lernt die relevanten Begriffe und die erforderlichen Workflows für das Erstellen von Kampagnen. Am Ende des Tages wird das Gelernte in praktischen Beispielen vertieft. Entscheidend ist ein Verständnis für die Begriffe CPC oder CPM. Dabei handelt es sich um die unterschiedlichen Bezahlmethoden, die einem Adwords-Kunden zur Verfügung gestellt werden. Bei dem CPC „Cost per click“ wird, wie der Name es schon sagt, per Click abgerechnet. Sprich, sobald jemand auf eure geschaltetet Anzeige klickt, müsst ihr dafür den Betrag zahlen, den ihr vorher festgelegt habt. Beim CPM „Cost per impression“ zahlt der Kunden abhängig von der Zahl der Einblendungen seiner Anzeige. Üblicherweise wird hier in 1000er-Schritten vorgegangen, d.h. es wird ein Preis je 1000 Impressions festgesetzt. Das hört sich viel an, kann aber auch mal schnell aufgebraucht sein, wenn die Anzeigen durchgängig geschaltet werden.

Am zweiten Tag geht es um die Feinheiten. Es werden beispielsweise die unterschiedlichen Kampagnenarten und die Kontostrukturen erläutert. Hier ist es hilfreich sich vorab schonmal einzulesen – Genaueres dazu weiter unten bei den Tipps zur Vorbereitung.
Bei dem Kampagnenarten unterscheidet man drei Varianten:
Es gibt die „Keyword-bezogene Suche“, den „Keyword-bezogenen Content“ und die „Placement bezogenen“ Anzeigenvariante. In der Schulung werden die Vor- und Nachteile dieser Kampagnenformen vermittelt. So erscheinen Keyword bezogenen Suchkampagnen zwar nur auf der Google Suchseite, jedoch lassen sie sich hier sehr zielgerecht streuen und können eine Menge Traffic generieren.

Am dritten Tag werden nochmal wiederholt und offene Fragen geklärt. Im Anschluss folgt der Test. Wer ihn nicht sofort besteht, hat die Möglichkeit ihn noch einmal zu wiederholen. Solltet ihr dann mit mehr als 80 Prozent richtiger Antworten den Test abschließen, habt ihr euer Zertifikat in der Tasche. Freigeschaltet wird das Zertifikat in Konto aber erst, wenn eine Kampagne erstellt wurde und mindestens 1000 Euro Umsatz generiert wurden.

Mein Tipp für alle, die ebenfalls Google-Advertising-Professional werden wollen: Schaut euch vorher das „Google Adwords Learning Center“ an und arbeitet schon mal die Kapitel durch. Das wird einem auf jeden Fall bei der Beantwortung der Fragen sehr hilfreich sein. Die Fragen stimmen zwar nicht genau mit denen im Test überein, jedoch wird euch die eine oder andere sicherlich bekannt vorkommen. Viel Erfolg!

André Paetzel

ist 21 Jahre jung und seit 2007 als Blogger unterwegs. Zurzeit macht er eine Ausbildung in der Werbebranche und schreibt auf seinem Blog LogoLook über Logos, ihre kreativen Schöpfer und die Unternehmen, die dahinter stehen. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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4 comments

  1. Hallo Andre, meine Firma hat eine MCC Account bei Google, ist dies das Konto was Du angesprochen hattest, was man verknüpfen muss ?

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