Steve Jobs ist gestorben

Der legendäre Apple-Mitbegründer Steve Jobs war bis vor gut einem Monat noch CEO des Computerherstellers. Präsident Obama stellt ihn in die Reihe der größten Amerikaner. Bill Gates erklärte, er werde ihn vermissen. Das ist nur zu verständlich, waren doch viele Ideen, die Jobs seinerzeit von Xerox Parc übernahm für den ersten Personal Computer, auch Vorbild für Microsofts Windows.

Jobs hatte nach einer lange Durststrecke von Apple 1997 das Ruder wieder übernommen, den Umsatz verzehnfacht und mit seinen Neudefinitionen bestehender Produkte wie iMac, iPod und dem iPhone das Unternehmen aus Cupertino zu einer der wertvollsten börsennotierten Firmen gemacht. Auch die immer lauter werdende Kritik an Jobs Führungststil, dem geschlossenen System, dass Apple rund um seine Computer aufgebaut hatte, kann die eigentliche Leistung von Steve Jobs aus wirtschaftlicher Sicht kaum schmälern.

In Zukunft wird sich zeigen, ob man ein Unternehmen wie Apple nur mit Mut und viel Macht führen kann. Jobs wird sicher auch im Jenseits Bekanntes neu- und umgestalten. Wir wünschen ihm dabei eine ruhige Hand und ewigen Frieden.

Und nach dem Klick ein Video von Jobs‘ berühmter Stanford-Rede:

Jörg Wittkewitz

  ist seit 1999 als Freier Autor und Freier Journalist tätig für nationale und internationale Zeitungen und Magazine, Online-Publikationen sowie Radio- und TV-Sender. (Redaktionsleiter Netzpiloten.de von 2009 bis 2012)


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