Spotify: Wird der Musik-Streamingdienst von seinen Konkurrenten überholt?

Für viele Musikfans ist seit der Gründung des Musik-Streamingdienstes Spotify im Jahr 2006 ein Traum in Erfüllung gegangen: Endlich kann man gegen eine niedrige monatliche Gebühr seine Lieblingsmusik hören, wo man möchte. Spotify ist der größte und bekannteste Musik-Streamingdienst weltweit. Er zählt momentan rund 83 Millionen Abonnenten. Doch mittlerweile gibt es unzählige Konkurrenten, die erstaunlich schnell aufholen. Das hat eine enorme Auswirkung auf den momentanen Spitzenreiter des Musik-Streamings.

Damit können die Konkurrenten punkten

Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Musik-Streamingdienste, die vergleichsweise kleiner sind als Spotify. Dazu zählen unter anderem Deezer, SoundCloud oder Napster. Doch auch große Unternehmen wie Apple, Google und Amazon bieten mittlerweile ihre eigenen Musik-Streaming-Angebote und stellen Spotify in den Schatten.

Besonders die Sprachsteuerung hat eine immer bedeutendere Rolle – und gerade bei dieser Funktion kann Spotify nicht mithalten. Die Sprachlautsprecher werden immer beliebter und auch beim Autofahren setzt sich diese Funktion immer mehr durch. Andere Dienste lassen sich gut über die Sprache steuern. Spotify hingegen hat damit große Schwierigkeiten. Bislang ist diese Funktion nur in Thailand verfügbar. Auch Im Vergleich zu den Konkurrenten findet Spotify viele Lieder über die Sprachsteuerung nicht. Zudem vertreibt Spotify derzeit keinen eigenen Sprachlautsprecher. Somit ist Spotify auf die Geräte der Konzerne angewiesen.

Diese Funktion wird von den Spotify-Nutzern vermisst

Wenn einem ein Lied besonders gut gefällt, nimmt man es doch gerne mal genauer unter die Lupe und guckt sich den Songtext an. Doch seit zwei Jahren ist diese Funktion bei Spotify nicht mehr möglich. Stattdessen gibt es eine neue „Behind the Lyrics„-Funktion. Hier erscheinen neben einzelnen Songtextausschnitten auch diverse Hintergrundinformationen zu der Erstehung des Liedes und dem Werdegang des Interpreten. Wer allerdings nur den Text sehen will, wird enttäuscht. Apple Music beispielsweise legt hingegen viel Wert auf die Songtexte und macht sie für jeden sichtbar.

Um weiterhin Spitzenreiter zu bleiben, muss Spotify am Ball bleiben. Apple Music und weitere Musik-Streamingdienste werden immer beliebter und holen kräftig auf. Dennoch geht es Spotify zurzeit sehr gut, aber die Konkurrenz schläft nicht und wird auch in Zukunft präsent bleiben. Es wird sich also zeigen, wie der Musik-Streamindienst sich entwickelt.


Image by Eugenio Marongio / Stock.adobe.com

 

Lina Schilling

hat im Juni 2018 ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Buxtehude gemacht. Zurzeit absolviert sie ein dreimonatiges Praktikum bei den Netzpiloten. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit dem Thema Ernährung und tanzt gerne.


Artikel per E-Mail verschicken
Schlagwörter: , , , ,