Ping.fm – Die Relaystation im Social-Network-Orbit

pinglogo.pngIm Kern der Web 2.0-Szene hat sich Microblogging spätestens seit Twitter durchgesetzt. Microblogging geht schnell und einfach von der Hand, wird aber genau dann zur Qual, wenn man gleich bei mehreren Microblogging-Diensten einen aktiven Account und eine aktive Community von Freunden hat. Wer gleichzeitig noch ein Blog betreibt und seine Profile in den sozialen Netzwerken bespaßen will, kommt schnell ins Straucheln. Genau hier will ping.fm Abhilfe schaffen. Egal, ob Twitter, Pownce, WordPress-Blog oder Facebook-Profil – ping.fm pingt und kriegt sie alle. Kurzum: Mit Ping.fm lassen sich bequem verschiedene Web 2.0-Plattformen mit Inhalten bespielen.

Wie funktioniert ping.fm?

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Nach der Anmeldung (ping.fm befindet sich noch im Beta Status), die flugs vonstatten geht, wird man zum Dashboard weiter geleitet. Das Dashboard ist übersichtlich und selbst erklärend. Mit ein paar Mausklicks kann man bereits eine Fülle von Diensten zur Benutzeroberfläche von ping.fm hinzufügen, was problemlos funktioniert. Einfach „Add More Networks“ anklicken, die genutzen Dienste auswählen, Logindaten rein und speichern. Für manche Anwendungen wie zum Beispiel Facebook muss man dort erst die entsprechende Applikation installieren. Für Web 2.0-Routiniers aber ein Kinderspiel.

An wen richtet sich Ping.fm?

Der Dienst richtet sich an Leute, die eine Vielzahl von Web 2.0-Diensten nutzen. Anstatt jede Anwendung einzeln anzuschauen, wird es mit Hilfe von ping.fm bequemer, die eigenen Dienste zu überblicken und diese zu verwalten. Auch Blogger können mit ping.fm auf ihre Kosten kommen. Diverse Blogdienste sind bereits in die Oberfläche von ping.fm integrierbar und es lässt sich bequem aus dem Dienst heraus ein Blogeintrag verfassen. Dasselbe gilt für Twitter und Co., auch hier ist es möglich, Beiträge per Ping.fm-Dashboard zu posten.

Blogpiloten-Urteil

Wer regelmäßig viele Anwendungen nutzt und sich in den diversen sozialen Netzwerken tummelt, der darf sich auf ping.fm freuen. ping.fm erleichtert die Arbeit mit den verschiedenen Diensten ungemein. Umgekehrt heißt das aber, dass es sich für Nutzer, die nur wenige Netzwerken nutzen, der Umstieg auf ping.fm nicht lohnt. Wie sich Ping.fm im Vergleich zu hellotxt schlägt, werden wir in einem der nächsten Reviews besprechen.

Beta-Invites

Wer einen Invite in die closed Beta haben möchte, gibt bei der Registrierung einfach „legendofping“ ein. Aber Achtung, der Beta-Invite-Code gilt nur begrenzte Zeit. Seit heute ist Ping.fm in der public beta! Danke für den Hinweis in den Comments!

Steffen Büffel

ist freiberuflich als Medien- & Verlagsberater, Trainer und Medienwissenschaftler tätig. Schwerpunkte: Crossmedia, Social Media und E-Learning. Seine Blogheimat ist der media-ocean. Außerdem ist er einer der Gründer der hardbloggingscientists. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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