Jimdo startet Mitte September einen Pop-up-Store in Hamburg

Mit einfachem Klicken und Schieben der Maus können bei Jimdo ohne jegliche Programmierkenntnisse professionelle und moderne Webseiten erstellt werden. Nun eröffnet das Homepagebaukasten-Unternehmen seinen ersten Pop-up-Store in Hamburg. // von Merle Miller

jimdo

Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Pop-up-Store? Dabei handelt es sich sozusagen um ein temporäres Geschäft, das irgendwo – häufig in abgelegenen Gebäuden – eröffnet wird und dann nur für kurze Zeit seine Produkte anbietet. Wie die Pop-up-Fenster, die beim Surfen im Web plötzlich an einer der vier Ecken oder inmitten des Bildschirms auftauchen und irgendetwas anpreisen möchten. Nur eben glücklicherweise nicht in aufdringlicher Manier.


Warum ist das wichtig? Jimdo bietet mit der Webseiten-Werkstatt vor Ort die besondere Möglichkeit auf kostenfreie kompetente Beratung sowie Ein- und Weiterführungen beim Baukastensystem wie diese zu Hause vor dem Computer häufig nicht möglich sind. So muss niemand verzweifelt die Idee der eigenen Homepage aufgeben und vor der Digitalisierung kapitulieren.

  • Die Workshops sind kostenlos.
  • Jeder kann lernen, professionelle Webseiten zu bauen.
  • Es finden auch Gründer- sowie Shop- und Markttage statt.

Beim schon 2007 gegründeten Jimdo handelt es sich um ein Baukastensystem, mit dem man sich ohne Programmierkenntnisse ganz einfach eine eigene Webseite oder sogar einen Online-Shop zusammenbasteln kann. Nebst dem Paket “JimdoFree”, bei dem das Anlegen einer Webseite frei von jeglichen Kosten erfolgt, gibt es noch die kostenpflichtigen Pakete “JimdoPro” für zum Beispiel Blogger und Selbstständige sowie “JimdoBusiness” für Unternehmen und Online-Shop-Inhaber. Jimdo kann nicht nur bequem vom Webbrowser aus verwaltet werden, sondern auch von unterwegs mithilfe der iOS-App für iPhone oder iPad. Für die Benutzung braucht man auf jeden Fall einen Account, der aber bei “JimdoFree” kostenfrei angelegt wird.

Um nun Jimdo-Bestandskunden oder solchen, die es werden wollen, bei der Webseitenerstellung zu helfen, werden im betahaus Hamburg 2.0, dem Zuhause für die Hamburger Digital- und Kreativszene, vom 15. September bis 18. Oktober 2014 Workshops wie “Erste Schritte zur eigenen Webseite” und “SEO für Einsteiger”, aber auch Gründer– sowie Shop- und Markttage angeboten. Hierfür stehen dann Jimdo-Mitarbeiter zur Verfügung und beantworten Fragen rund um Jimdo, dem Blog-System, der App und vielem Anderen. Und das Beste an dem Pop-up-Store ist: Die Workshops sind kostenlos. So wird es jedem wirklich ermöglicht, das Basteln von Webseiten zu erlernen. Jedoch ist die Teilnehmerzahl der Workshops begrenzt, sodass wenigstens eine Anmeldung obligatorisch ist.

Das vielseitige Programm erstreckt sich von der offiziellen Eröffnung der Werkstatt über Vorträge bis hin zu den Workshops. Der Workshop “Der Weg zur eigenen Webseite” findet sogar dreimal in anderen Sprachen statt: Polnisch, türkisch und russisch.

Zwei spezielle Tage, für die aber eine kleine Gebühr entrichtet werden muss, sind auch fest im Programm verankert:

Beim Gründertag am 27.09. können Interessierte und Geschäftsinhaber Vorträge und Workshops besuchen, um (mehr) über das erfolgreiche Errichten einer Online-Präsenz für ihre Geschäftsideen zu erfahren. Wichtige Fragen wie “Welche Tools helfen mir?” und “Was muss ich bei der Konzeption beachten?” werden hier beantwortet.

Nicht zuletzt findet auch am 20.09. ein Shop- und Markttag statt, bei dem sich alles rund um Online-Shops und E-Commerce dreht. Vor Ort können von Online-Shop-Betreibern Produkte gekauft werden – von Bierbrauboxen über Mode bis Yoga-Zubehör ist alles Mögliche dabei. Außerdem finden an dem Tag nebst Vorträgen auch Workshops zum Thema E-Commerce statt.


Wichtige Fakten zum Pop-up-Store

  • Zeitraum: 15.09. – 18.10.2014
  • Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 13 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr
  • Adresse: Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg

Teaser & Image by Jimdo


Merle Miller

studiert Medieninformatik an der Fachhochschule Flensburg und schnupperte als Praktikantin bei den Netzpiloten erste Redaktionsluft. Nicht nur das Web 2.0 und Online-Medien begeistern sie, auch das Erlernen von Programmiersprachen findet sie faszinierend. Schon bevor das Internet in jedem Haushalt Einzug gefunden hatte, durchforstete sie das World Wide Web auf einem ruckeligen 56k-Modem und lernte früh die spannende Welt der Online-Medien kennen – von Beepworld bis Wordpress.


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