Erfolgreich durch die Prüfung mit Cobocards

logo_cobocardsWer vor einer wichtigen Prüfung steht, stellt sich häufig die Frage, wie er all die wichtigen Vokabeln, das Faktenwissen oder Jahreszahlen rechtzeitig in seinen Kopf bekommt. Viele greifen dabei auf die bewährte Methode der Lernkarten zurück. Die Frage auf der einen, die Antwort auf der anderen Seite. Das System eignet sich somit sowohl zum Selbstlernen als auch zur Kontrolle. Cobocards ist ein Dienst, der das bewährte Prinzip ins Netz überträgt und um einige Funktionen ergänzt. Die grafische Oberfläche ist gelungen, aber wie zeigt sich Cobocards hinter den Kulissen?

Wie funktioniert Cobocards?

Cobocards macht von Anfang an alles richtig, was man sich als Lerner wünscht. So sind die Einstiegshürden gering, da man lediglich eine E-Mail-Adresse, einen Usernamen und ein Passwort benötigt. Die E-Mail-Adresse muss nicht verifiziert werden, so dass man direkt loslegen kann. Pfeile und Legenden leiten den Nutzer dann zu seinem ersten Kartenset und den eigentlichen Lernkarten. In Kartensets kann man die Karten thematisch ordnen, die Karten beruhen auf dem bewährten Prinzip von Frage und Antwort. Für die Karten selbst steht eine begrenzte, aber ausreichende Anzahl von Formatierungen zur Verfügung, mit denen man wichtige Punkte auf den Karten hervorheben kann.

Hat man dann seine Karten erstellt, kann man sich nach Wahl in einer vorgegebenen oder zufälligen Reihenfolge abfragen lassen. Dabei bekommt man die Frage angezeigt und kann seine Vermutung noch einmal eintippen, bevor man sie mit der Antwort vergleichen kann. Dazu stehen sinnvolle Zwischenstufen zur Verfügung: „gewusst“, „halb gewusst“, „nicht gewusst“. Die Karten kommen dann in entsprechende Kategorien, so dass man problemlos alle nicht gewussten Fragen noch einmal wiederholen kann. Zudem gibt Cobocards dem Lerner eine schöne Bilanz, um seinen Lernerfolg zu bewerten.

Cobocards bietet einige sinnvolle Kategorien, um den Lernvorgang zu strukturieren
Cobocards bietet einige sinnvolle Kategorien, um den Lernvorgang zu strukturieren

Außerdem gibt es eine Reihe von sinnvollen Zusatzfeatures. So kann man sich die Karten über verschiedene Vorlagen ausdrucken. Zudem kann man im Team arbeiten, zusammen Kartensätze anlegen, gegenseitig überprüfen und die anderen abfragen. Damit können sich Klassen oder Lerngruppen die Arbeit teilen.

An wen richtet sich Cobocards?

Mit seiner klaren Fokussierung auf ein eng begrenztes, aber wohl bekanntes Feld richtet sich Cobocards vorrangig an Schüler und Studenten, die für Prüfungen lernen müssen. Dabei fällt sehr positiv ins Auge, wie kinderleicht und intuitiv die Bedienung des Dienstes vor sich geht.

Blogpiloten-Urteil

Cobocards macht einen fantastischen Eindruck. Der Dienst ist kinderleicht zu bedienen, bietet eine Reihe sinnvoller Funktionen, ohne jedoch überfrachtet zu sein, und sieht gut aus. Kleiner Wermutstropfen: leider gibt es noch keine mobile App, mit der man leicht auf einem Mobiltelefon lernen könnte. Das wird jedoch dadurch abgeschwächt, dass es eine eigene PDF-Vorlage gibt, die die Karten für mobile Geräte aufeinanderfolgend anzeigt. Das soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass man Cobocards jedem, der für eine Prüfung Lernstoff pauken muss, wärmstens ans Herz legen kann.

Björn Rohles

ist Medienwissenschaftler und beobachtet als Autor („Grundkurs Gutes Webdesign“) und Berater den digitalen Wandel. Seine Themenschwerpunkte sind User Experience, anwenderfreundliches Design und digitale Strategien. Er schreibt regelmäßig für Fachmedien wie das t3n Magazin, die Netzpiloten oder Screenguide. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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2 comments

  1. Hallo Björn,

    vielen Dank für Deine Bewertung von Cobocards. Freut uns wirklich sehr, dass Dir Cobocards gefällt.

    ich will nicht zu viel verraten, aber wir denken auch durchaus an eine mobile Version von Cobocards.

    Ab und zu mal einen Blick in unseren Blog werfen.
    http://www.cobocards.com/blog

    Gruß

    Ali

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