Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Lukas MenzelPapierlose Politik

Die Papierlose Politik schont nicht nur die Umwelt und Kosten, sondern ist auch ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Politik. // von Lukas Menzel

papier digital

100 000 Blätter, die zusammen einen Stapel von 12 Metern ergeben würden. Soviel Papier verbrauchen die 50 Mandatsträger der Kleinstadt Rödermark in Hessen pro Jahr. Ein Papierverbrauch, der schon hoch ist, doch im Vergleich zu Großstädten noch gering. Dieser hohe Verbrauch ist dabei nicht nur umweltschädigend, sondern auch teuer. Wäre es also nicht besser, wenn auf eine papierlose Politik umgestellt werden würde – das heißt iPads statt Papier?

[Mehr]


Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. November

In unseren Lesetipps geht es heute um einen Hoax, die Debatte um die Linkspartei, Kreativität und Urheberrecht, das Leistungsschutzrecht, sowie Selbstmord. Ergänzungen erwünscht.

  • HOAX Stern: Nacktfoto-Skandal war ein Fake: Auf Stern.de schreibt Jens Wiesner über einen interessanten Aspekt der Folgen von Emma Watsons HeForShe-Rede. Angebliche Hacker hatten im Anschluss an ihre Männer ebenfalls in Verantwortung für Frauenrechte nehmende Rede gedroht, Nacktbilder von ihr zu veröffentlichen. Die Frist verstrich nun, auf der Seite schreibt eine zweifelhafte Marketing-Agentur, dass es sich um einen Hoax handelt und man die Aufmerksamkeit nutzen wollte, um sich für Zensur im Internet einzusetzen. Doch der Hoax, den mehrere Medien wiedergegeben haben, scheint noch lange nicht zu Ende zu sein.

  • DIE LINKE Süddeutsche Zeitung: Gaucks Linken-Warnung bei Anne Will: Eigentlich können wir uns glücklich schätzen, so viele Politiksendungen im deutschen Fernsehen zu haben, doch oft sind die sehr schlecht. Die letzte Sendung von Anne Will war da mal eine willkommene Ausnahme, wie Markus Schulte von Drach auf Süddeutsche.de bestätigt. Die Debatte um einen linken Ministerpräsident und die Kritik daran von Bundespräsident Joachim Gauck wurde sehr gut geführt und Anke Domscheidt-Berg wies auf einen auch unabhängig von dieser Debatte interessanten Fakt hin: die Linkspartei ist die einzige Partei, “die im Bundestag noch nie einem verfassungswidrigen Überwachungs- und Sicherheitsgesetz zugestimmt hat”.

  • YOUTUBE Broadmark: Die Sache mit dem Urheberrecht: Im YouTube-Branchenmagazin Broadmark schreibt der Kolumnist Lars-Sören Steck darüber, wie wichtig das Thema Urheberrecht für Webvideoproduzenten sind. Dabei geht er auch auf einen oft unter den Tisch gekehrten Aspekt der hierzulande sehr strikten Regelung von Nutzungsrechten ein: das Urheberrecht schadet oft der Kreativität. Eine Lösung ist, und die benennt Steck auch, die Nutzung von Creative Commons, denn hier sind die Werke (zumindest meistens) frei wie in Freiheit und nicht nur wie in Freibier.

  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Kress: EU-Kommissar Oettinger eilt Verlegern zu Hilfe: Beim Publishers’ Summit des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zeigte sich mal wieder, wie sehr die Politik der Lobby nach dem Mund redet. Im Falle von Günther Oettinger, der am Dienstag hinter verschlossenen Türen einen halbwegs guten Eindruck hinterließ, war das in diesem Fall nur lächerlich, denn er plädierte für die Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts. Und das in der Woche, in der selbst die treibende Kraft hinter diesem Gesetz, der Presseverlag Axel Springer, freiwillig darauf verzichtet. Auch Olaf Scholz folgte einem Wunsch der Presseverlage, auch bei ihm wenig überraschend, und setzt sich dafür ein, dass es eine einheitliche (natürlich niedrigere) Mehrwertsteuer für gedruckte und digitale Medien gibt.

  • REPORTERPREIS Die Welt: “Bitte verzeih mir. dein lieber Sohn”: Am 1. Dezember wird der Reporterpreis “Egon-Erwin-Kisch-Preis” verliehen. Unter den Nominierten ist auch ein Text von Erwin Koch über den Selbstmord eines Jungen, der zwar einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, aber nie erklärte, warum er sich das Leben nahm. Der Text ist vor einem Jahr veröffentlicht wurden, aber der beste Artikel, den ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe und ihn deshalb hier empfehle. Ein sehr nachdenklich machender Text.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.


Gunnar SohnManagement by Internet ist keine Utopie

Schwarz-Weiß-Denken hilft bei der digitalen Transformation nicht weiter. Das beweist ein kleiner US-amerikanischer Autohersteller. // von Gunnar Sohn

spinnennetz250x154

Vernetzung statt Hierarchie, Agilität statt lange Planung – Digitalisierung, Internet und soziale Netzwerke erfordern neue Führungsprinzipien, so die zentrale These des neuen Buchs „Management by Internet“ von Willms Buhse.

Die Technik stehe dabei gar nicht im Vordergrund. Viel wichtiger seien Änderungen jener Mentalitäten und Organisationsformen, die den Arbeitsalltag der meisten Menschen in Deutschland prägen. “Zentral gelenkte, hierarchische Organisationen sind in ihrer starren Verfasstheit kaum in der Lage, angemessen auf Veränderungen zu reagieren. Es geht darum, Unternehmen agiler zu machen, ihnen Freiraum für selbst organisiertes Arbeiten zu schaffen”, erläutert der Enterprise-2.0-Experte.

[Mehr]

AdvertorialSponsored Post: Mit Office 365 fit für den digitalen Wandel

Die digitale Welt entwickelt sich nicht nur extrem schnell, sie eröffnet auch neue Chancen. In seinem kostenlosen E-Book zeigt Edgar K. Geffroy, wie euer Unternehmen mit Hilfe von Office 365 vom digitalen Wandel profitieren kann.

office365

Eine Wirtschaft ohne IT ist inzwischen kaum noch vorstellbar. Wer konkurrenzfähig bleiben möchte, muss sich deshalb intensiv mit dem Internet auseinandersetzen. Dieses bietet dabei nicht nur allerlei Herausforderungen, sondern auch jede Menge Chancen. Nicht umsonst wird der momentane wirtschaftliche Wandel, bedingt durch die Entwicklungen in der digitalen Welt, als die nächste industrielle Revolution bezeichnet. So wie es auch der mehrfach ausgezeichnete Unternehmensberater, Autor und Wirtschaftsredner, Edgar K. Geffroy, tut. [Mehr]


Tobias Schwarz#cnight: Angela Merkel interessiert sich fürs Neuland

Zusammen mit Oliver Samwer diskutierte Angela Merkel den digitalen Wandel – die CDU entdeckt das Thema Netzpolitik für sich. // von Tobias Schwarz

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der #cnight (Fotograf: Tobias Koch, www.tobiaskoch.net)

Beim netzpolitischen Abend der CDU zeigte vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel neugieriges Interesse am digitalen Wandel, das sie im Gespräch mit Zalando-Gründer Oliver Samwer, bei einem seiner seltenen Auftritte, unterstrich. Ihre Minister überraschten weniger und vervollständigten das sich langsam verbessernde, netzpolitische Gesamtbild der Regierungspartei. Doch die Partei ist nicht die Regierung, wie vor allem Angela Merkel verdeutlichte.

[Mehr]


Tobias SchwarzD21-Digital-Index 2014: Bewusstsein für den digitalen Wandel wächst

Der D21-Digital-Index 2014 lässt einen Stillstand in der digitalen Gesellschaft vermuten, dabei ist nur ein breiteres Bewusstsein für den digitalen Wandel entstanden. // von Tobias Schwarz

D21-Digital-Index 2014

Am Mittwoch stellte die Initiative D21 ihre vom Marktforschungsinstituts TNS Infratest erstellte und dem Bundeswirtschaftsministerium unterstützte Studie D21-Digital-Index 2014 vor, in der die Entwicklung der digitalen Gesellschaft in Deutschland untersucht wird. Was auf den ersten Blick wie ein Stillstand wirkt ist vielmehr Ausdruck eines breiteren Verständnisses für den digitalen Wandel.

[Mehr]


Lukas MenzelFaszination Coworking

Coworking ist beliebt wie nie, immer mehr Coworking Spaces eröffnen. Doch nicht nur für Freiberufler und Startups bieten diese ein riesiges Potential. Auch Unternehmen können von diesen profitieren. // von Lukas Menzel

coworking

Coworking ist eine Faszination für sich. Es bedeutet nicht einfach nur in einem Großraumbüro mit anderen Menschen zu arbeiten, sondern es ist eine neue, dynamische, unstrukturierte und spaßige Form des Arbeitens. Coworking ermöglicht Freiheit, Unabhängigkeit und Gemeinschaft miteinander zu verbinden und so eine kreative, inspirierende und gemütliche Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Dies zeigen die mehr als 200 Coworking Spaces in Deutschland und eine neue Studie des Fraunhofer Institut.

[Mehr]


Daniel KuhnSpotify laufen die Künstler weg – allen voran Taylor Swift

Taylor Swift ist nicht die erste Künstlerin, die ihre Musik komplett aus dem Spotify-Katalog hat entfernen lassen und sie wird sicher auch nicht die letzte sein. // von Daniel Kuhn

Taylor Swift verlässt Spotify (Bild: Eva Rinaldi [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

Taylor Swift war mir persönlich bis vor kurzem überhaupt kein Begriff. Aber das ist das ja kein Maßstab, wie ihre Millionen Fans weltweit deutlich zeigen. Die werden allerdings wenig Erfolg haben, wenn sie bei Spotify nach dem neuen Album der Künstlerin suchen, da sie sich weigert es dort zu veröffentlichen. Auch ihre restliche Musik hat sie vom Streaming-Dienst entfernen lassen und es damit vielen anderen Künstlern, wie Thom Yorke, den Black Keys oder David Byrne nachgetan. Zudem könnten ihrem Beispiel viele Künstler folgen – dass Spotify darüber nicht erfreut ist, überrascht dabei nicht.

[Mehr]


Tobias SchwarzNetzpolitik – von Twitter direkt in die Hinterzimmer

Im Jahr 2014 ist das Netz in der Politik angekommen – die Netzpolitik ist aber dadurch alles andere als öffentlich. // von Tobias Schwarz

Günther Oettinger (Bild: Claas Augner [CC BY 2.0], via Flickr)

Am gestrigen Dienstag war der neu berufene EU-Digitalkommissar Günther Oettinger in Berlin, doch selbst die politisch interessierte Öffentlichkeit nahm davon kaum Notiz, was allerdings von Oettinger und anderen Politikern der Regierungsparteien so gewollt war. Netzpolitik ist zwar in der Politik angekommen, scheinbar aber direkt im Hinterzimmer gelandet.

[Mehr]


Lars SobirajSteht eine Revolution der sozialen Netzwerke bevor?

Der Techblog TheVitalEdge verkündet eine regelrechte Revolution der sozialen Netzwerke, die kurz bevorstehen soll. Künftig können die Nutzer bei verschiedenen Anbietern sowohl Teilhaber als auch Nutznießer sein. // von Lars Sobiraj

soziales Netzwerk, social Network

Von synereo, Tsu oder Reveal hat sicher noch kein Leser etwas gehört, angeblich soll sich dies bald ändern. Ello und vor allem der Social News Aggregator Reddit sind weitaus bekannter. Sie alle wollen uns Nutzern ein neues Erlebnis bieten. Wir sollen künftig nicht mehr nur die Ausgenutzten sein, deren Daten verkauft werden.

[Mehr]


Philipp BielApple Health – „Ein neuer Weg deine Gesundheitsdaten zu nutzen“

Traurig aber wahr: Mit dem Spruch auf der Infoseite zu Health spricht Apple vermutlich nicht nur Endkunden an, sondern auch zahlungswillige Firmen. // von Philipp Biel

iphone250x141Mit Apple Health zieht eine neue Art des Tracking in unser Leben ein. Erstmalig kann der Kalorienverbrauch, die täglich zurückgelegten Kilometer – zu Fuß oder auf dem Fahrrad -, der Puls und alles am besten rund um die Uhr und in Echtzeit gemessen werden. All jenes natürlich, um dem Nutzer ein gesünderes Leben zu ermöglichen und ein Frühwarnsystem eines ungesunden Lebensstils zu implementieren. Doch für wen stellt sich die Frage, ist Apple wirklich so nett und will uns dazu verhelfen länger zu leben, oder steckt dahinter vielleicht ein ganz anderer, weniger ehrenhafter Gedanke? [Mehr]


Tobias SchwarzMobile First – hier noch Theorie, in Asien bereits Realität

Gerade in Zeiten des digitalen Medienwandels ist “Mobile First” ein viel besprochenes Konzept – in Asien wird es bereits gelebt. // von Tobias Schwarz

Mobile First (Bild: James Theophane [CC BY 2.0], via Flickr)

Im offiziellen Blog von Google Asia Pacific schreibt Chief-Marketing-Officer Simon Kahn über die seine Region betreffenden Untersuchungsergebnisse des Consumer Barometers, in dem Google in diesem Jahr die mobile Internet-Nutzung von Menschen in der ganzen Welt untersucht hat. Für Asien kam heraus, dass das “Mobile First”-Konzept bereits im Alltag angekommen ist, was den lokalen Unternehmen einen Vorsprung in der Entwicklung mobiler Strategien verschafft.

[Mehr]


Neuere Beiträge[1][2][3][4][5][6][7][8]...[427][428][429]Ältere Beiträge