KOLUMNEN

Kolumne

Gunnar SohnWarten auf Erleuchtung

In einem Kraftakt möchte Deutschland die sogenannte “Industrie 4.0″ einführen – und damit die Industrie vernetzen. Bislang ruft das Konzept aber bloß Ahnungslosigkeit hervor. // von Gunnar Sohn

{Explore}(adapted) by Marius Brede (CC BY-SA 2.0) via Flickr

“Mit der digitalen Vernetzung der Produktion wird sich unser Verständnis von Industrie so nachhaltig verändern wie niemals zuvor”, so VDMA-Präsident Reinhold Festge zur Eröffnung der Hannover Messe. Die deutschen Hersteller seien für diese globale Veränderung bestens gerüstet, betont der oberste Maschinenbau-Lobbyist. “Für die deutsche Industrie formuliere ich dabei nicht weniger als den globalen Führungsanspruch.”

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Alexandra von Heyl5 Lesetipps für den 16. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Vorratsdatenspeicherung, Wireless Charging, digitale FAZ, 7TV Mediathek und Yahoo!. Ergänzungen erwünscht.

  • VORRATSDATENSPEICHERUNG heise online: Justizminister Maas: Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung steht felsenfest: Die Leitlinien für ein zehnwöchiges Aufbewahren von Verbindungsdaten stehen nach Aussage des Justizministers Heiko Maas fest und seien mit höchstrichterlichen Vorgaben vereinbar. Um schwerste Straftaten in Zukunft besser aufklären zu können, sollen die Prinzipen für eine neue Vorratsdatenspeicherung durchgesetzt werden. Damit steht die Grundlage für eine noch ausstehende parlamentarische Beratung. Diese Prinzipien beinhalten nach Aussage des Ministers eine ausgeglichene Balance zwischen Sicherheit und Bürgerrechten. Während es von SPD und Union Lob für den Vorschlag gibt, wirft die Opposition Maas vor, die Bürgerrechte für den Vorschlag zu opfern.

  • WIRELESS CHARGING Digital Trends: Ditch your cords with IKEA’s wireless charging furniture: IKEA bringt noch im Frühjahr 2015 in den USA eine neue Mobiliarlinie auf den Markt, in welche Wireless Charging Pads integriert sind. Mit diesen lassen sich durch einfaches Auflegen Smartphones unkompliziert und kabellos laden. IKEA wird Adapter-Hüllen  für Smartphones, welche noch nicht mit dem Qi Wireless Charging kompatibel sind, wie zum Beispiel das iPhone 4 bis 6 und das Samsung Galaxy S3 bis S5, verkaufen. Außerdem werden die Möbel die Möglichkeit eines USB-Anschluss haben, für das klassische Aufladen mit einem Kabel. Neben den in Nachttische integrierte Pads, werden auch einzelne Charging Pads erhältlich sein.

  • FAZ Horizont: “FAZ”: Digitale Zeitung kommt im Spätherbst: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung will ihre Digitalstrategie neu ausrichten. Noch dieses Jahr soll eine multimedial FAZ-Zeitung auf den Markt kommen. Diese soll im Abo für circa 35 Euro erhältlich sein. Allerdings soll die Website der Zeitung weiterhin kostenfrei zu sein, wie der Digitalchef der FAZ sagt. Durch diese will man in Debatten präsent sein und neue Leser an die Marke führen. Letztendlich sollen die Vertriebsumsätze damit höher sein als die digitalen Werbeumsätze, welche mit andere Digitalaktivitäten 10 Prozent des Gesamtumsatzes bisher ausmachen.

  • 7TV Horizont: Pro Sieben Sat 1: 7TV wird um senderübergreifende Online-Mediathek erweitert: Die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 wird die Senderübergreifende App 7TV jetzt auch als Online-Mediathek freischalten. Neben der bisherigen Funktion Programminhalte live oder auf Abruf zu streamen, können Nutzer jetzt die Sendungen auch nach der Ausstrahlung im TV ansehen. Damit folgen sie dem Trend, das vor allem junge Zuschauer zeitversetzt fernsehen. Eine komplette Abbildung des Programms wird es aus lizenzrechtlichen Gründen in der Mediathek allerdings nicht geben, außerdem sind einige Formate nur 7 Tage lang verfügbar. Die Mediathek wird anders als die App komplett werbefinanziert sein. In der App zahlt man für den Zugriff auf den Live-Stream.

  • YAHOO! SmartCompany: Speculation grows about a possible $1.1 billion Yahoo! takeover of Foursquare: Gerüchten zufolge plant Yahoo! Foursquare, ein Check-in App mit lokaler Suchfunktion, zu übernehmen. Damit setzt CEO Marissa Mayer weiter ihre Strategie um, welche aus dem Webdienst eine Dienst für cloud-basierte Apps und Services machen möchte. Verschiedene Medien berichten von einem Deal über 900 Millionen US Dollar, allerdings sagen andere Medien ebenso, dass Yahoo! in keinerlei Gesprächen mit Foursquare ist. Weder Yahoo! noch Foursquare haben sich bisher zu diesen Gerüchten geäußert. Erst Mai letzten Jahres hat Foursquare seine neue App Swarm vorgestellt und gleichzeitig die Hauptapp wieder auf lokale Suche fokussiert, um dem Wachstumsplateau, unter dem die App seit einigen Jahren leidet, zu entkommen.

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Joseph LichtermanBei der Paywall der Winnipeg Free Press zahlen Leser pro Artikel

Sind Sie auch einer dieser Menschen, die behaupteten, das Paywall-Modell “iTunes als News” könne das Nachrichtenmodell revolutionieren? In Kanada gibt es jetzt eine Zeitung, die dieses Modell ausprobiert. // von Joseph Lichterman

Winnipeg Free Press News Café (Image: AJ Batac [CC BY 2.0], via Flickr)

Die Idee wird im Nachrichtengeschäft schon seit Jahren diskutiert: ein iTunes für Nachrichten. Ob die Leser bereit wären, für Nachrichten durch Micropayments pro Artikel zu bezahlen, so wie sich bei den Musikfans das Bezahlmodell einzelner Songs über Apple durchgesetzt hat?

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Tanya SichynskyWas USA Today bei den Final Four mit Periscope und Snapchat lernte

Die neuen Plattformen Periscope und Snapchat sind für Realtime-Nachrichten auf Telefonen gemacht, aber es gibt viele Fragen bezüglich der Organisation – welchen Content man teilt, oder wie man die Effektivität messen kann. // von Tanya Sichynsky

USA Today Sports

Es gibt genug Möglichkeiten, wie man ein neues Publikum erreichen kann. Die Herausforderung dabei ist aber, herauszufinden, wo es sich lohnt, seine Zeit zu investieren, und was man alles machen kann. Ich arbeite bei den USA Today Sports und dort versuchen wir gleich zwei Plattformen zu nutzen und besser zu verstehen: Snapchat und Periscope. Letzteres wurde erst vor zwei Wochen veröffentlicht, als die Final Four (die letzten vier Mannschaften in der Endrunde) im College-Basketball feststanden.

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Heather Brunskell-EvansWieso wir in der Schule über Sex und Pornos reden müssen

Sex und Pornos sind digital stets zugänglich, doch wie können Jugendliche im Umgang mit solchen Inhalten geschult werden? // von Heather Brunskell-Evans

Let's talk about sex (Image: Rob Allen [CC BY-NC-SA 2.0], via Flickr)

Vor Kurzem hat der Kinderschutzverein NSPCC Childline (Nationale Society for the Prevention of Cruelty to Children) eine Studie veröffentlicht, in der herausgearbeitet wurde, zu welchem Maße Kinder dargestellt, abhängig gemacht und für pornographisches Material ausgenutzt werden und diesen Zugang selbst nutzen. Die Studie zeigte, für wie viele Kinder und Jugendliche Pornographie ein Teil ihres Alltagslebens ist. Die Ergebnisse mögen schockierend sein, doch die neuen Möglichkeiten des Internets und der sozialen Medien, die zunehmende sexualisierte Umwelt, sowohl offline als auch online, zeigen auf, dass wir neue Wege finden müssen, um die Probleme anzupacken, wie wir momentan mit Sex umgehen und darüber reden.

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Daniel KuhnWarum Logins in Apps mit Facebook und Co. keine gute Idee sind

Logins in neue Apps und Services mit bestehenden Konten bei Facebook, Google und Twitter sind wahnsinnig komfortabel, aber trotzdem keine gute Idee. // von Daniel Kuhn

Login "adapted" [by GotCredit (CC BY 2.0) via Flickr]Oh, eine spannende neue App – da muss ich doch gleich mal reinschauen. Ach Mist, ich muss ein neues Nutzerkonto anlegen und mir schon wieder einen neuen Nutzernamen und Passwort ausdenken und merken. Oh toll, ich kann mich auch über mein Facebook-, Twitter und/oder Google-Konto einloggen – wie komfortabel! Aber ist das wirklich so eine gute Idee? Immer wieder mal ist zu lesen, dass man die Social Logins lieber nicht nutzen soll, doch warum eigentlich nicht? Was komfortabel ist, kann doch eigentlich nicht schlecht sein, oder?

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RedaktionGewinnspiel zum Mobile Advertising Summit 2015

Am 21. April findet in Berlin der Mobile Advertising Summit 2015 statt. Die Netzpiloten verlosen dazu zwei Konferenz-Tickets.

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Welche Möglichkeiten haben Unternehmen aber heute ganz konkret, ihre Kommunikation zu „mobilisieren“? Um diese Frage zu beantworten, wirksame Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, benötigt man Spezialisten aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Mobile Advertising scheint daher vor allem eine ausgeprägte Teamdisziplin zu sein. Wir haben daher bei der Auswahl der Referenten für den heutigen Tag besonders viel Wert auf einen ausgewogenen Mix von Spezialisten gelegt. Erst die Mischung von Spezialwissen aus den Bereichen: Audience & Data, Konzept, Kreation, Technologie und Media kann die Integration von „Mobile“ wirklich voranbringen und echte Innovation zu Tage fördern. [Mehr]


Jonas HallerAktivitäts-Tracker Withings Activité Pop im Alltagstest

Mit der Activité Pop hat Withings auf der diesjährigen CES in Las Vegas einen schicken Aktivitäts-Tracker vorgestellt. Doch wie schlägt sich das preiswerte Gadget im Alltag? // von Jonas Haller

Withings-Activite-Pop by Jonas Haller

Fitnesstracker sind seit einiger Zeit in aller Munde. Hersteller wie Misfit, Fitbit oder Garmin haben für einen regelrechten „Run“ auf die Gadgets gesorgt. Mittlerweile sind auch die großen Elektronikkonzerne wie Samsung, Sony oder Huawei nachgezogen. Ein großes Manko war bisher das Design und die Akkulaufzeit: Die kleinen Protokollanten waren nichts für den Alltag stilbewusster Menschen und mussten schon nach wenigen Tagen aufgeladen werden. Das soll sich mit der Activité Pop des französischen Herstellers Withings ändern.

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Angela GruberReddit-Button: Ein Knopf gegen die Langeweile

Mit einen Knopf hat Reddit ein spannendes Experiment gestartet, dass viel über uns als Teil der global vernetzten Community aussagt. // von Angela Gruber

Light Switch (adapted) by Kelly Sikkema (CC BY 2.0) via Flickr

Alles hat angefangen mit einem Aprilscherz. Am 1. April ging ein Post auf Reddit online, der ein neues Feature der Seite vorstellte: einen simplen Knopf, verbunden mit einem 60-Sekunden-Countdown. Mittlerweile haben fast 700.000 Reddit-Nutzer ein Mal gedrückt. Warum?

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Tobias SchwarzMedienethik: Unsere Gesellschaft braucht Journalismus

Der Sender ARD Alpha startet eine Sendereihe zum Thema Medienethik – zum Auftakt beschäftigt sich Professor Alexander Filipović mit dem Journalismus. // von Tobias Schwarz

Medienethik: Johannes Grotzky im Gespräch mit Alexander Filipovic

Mit einem eigenen Fernsehformat befasst sich ARD Alpha mit drei relevanten Fragestellungen der Digitalisierung. Moderiert von Professor Alexander Filipović, erster Inhaber des neuen Lehrstuhls “Medienethik” an der Hochschule für Philosophie in München, werden in den 15-minütigen Episoden die Folgen der Digitalisierung für den Journalismus, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, sowie Fernsehunterhaltung behandelt.

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AdvertorialSponsored Post: BoConcept: Design, welches die Show stiehlt

In dem Kurzfilm THE GUEST arbeitet der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen erneut mit BoConcept zusammen, um zu zeigen, wie leicht sich elegantes Design und Funktionalität miteinander verschmelzen lassen.

THE GUEST (adapted) by BoConcept

Der Film beginnt mit Mads, der in einem Tesla durch Valencia fährt, während er mit seiner Concepterin telefoniert. Er berichtet ihr, dass alles bei ihm angekommen sei und das er begeistert wäre. Kurz darauf erreicht er sein Ziel, den Flughafen. Dort wartet ein alter Freund auf ihn. Es handelt sich um Dejan Cukic, ebenfalls dänischer Schauspieler. Während der Autofahrt zurück zu Mads Villa wird schnell klar, dass er etwas für seinen Freund vorbereitet hat. Mads möchte Dejan seine neuen Designer-Möbel vorführen. Doch während er immer neue interessante Stücke und deren Funktionen offenbart, scheint es, als hätte Dejan etwas ganz anderes im Kopf… [Mehr]


Alexandra von HeylStuffle zieht es nach Berlin

Das Hamburger Startup Stuffle eröffnet sein neues Büro in Berlin mit dem FEEL AT HOME! DAY 2015 und vielen Aktionen. // von Alexandra von Heyl

Stuffle (Bild: Stuffle)

Der digitale Flohmarkt für alte Schätze und neue Lieblingsstücke bezieht sein neues Quartier in der Hauptstadt und weiht außerdem sein Büro in den Geschäftsräumen der ImmobilienScout GmbH ein. Diese hat im November 2014 einen siebenstellingen Betrag in das Startup investiert.

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