Amicella

KOLUMNEN

Kolumne

Daniel KuhnMicrosoft und Google arbeiten an Übersetzung in Echtzeit

Microsoft und Google kommen dem Traum von Übersetzung in Echtzeit immer näher – wann fällt die Sprachbarriere? // von Daniel Kuhn

Videokonferenz (Bild: Fuelrefuel [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

Als Douglas Adams 1979 seinen Protagonisten Arthur Dent “Per Anhalter durch die Galaxis” schickte, löste er das alte Problem der Sprachunterschiede mit dem Babelfisch. Dieser kleine gelbe Fisch lebt im Ohr seines Wirts, ernährt sich von dessen Gehirnströmen und hat den positiven Nebeneffekt, dass man alles versteht, was in einer anderen Sprache gesagt wird. Auch wenn dieser Kunstgriff in vielerlei Hinsicht eine Parodie auf die Science-Fiction-Literatur war, hat sie doch zumindest bei Microsoft und Google den Ehrgeiz geweckt, dass Smartphone zu einen eben solchen Echtzeituniversalübersetzer zu machen.

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Silvio HeinzeGroße politische Schritte kündigen sich an für 2015

2015 wird richtungsweisend sein in vielen politischen Bereichen des Internets und der digitalen Industrie. Doch was für uns logisch erscheint, muss nicht dabei herauskommen. // von Silvio Heinze

Überwachung

Für uns in Europa ist Politik im Digitalen häufig europäisch. Das Internet hat wenige Grenzen und so müssen wir oftmals schauen, was sich in Brüssel oder gar auf der internationalen Ebene tut. Dieses Jahr wird es spannend bei so vielem. Gibt es endlich Konsequenzen aus den ganzen Überwachungsskandalen? Wie geht es bei der Netzneutralität weiter? Wird die Verwaltung des Internets transparenter und demokratischer? Und bekommen wir endlich ein zeitgemäßes Urheberrecht? Einige Fragen werden bleiben, aber viele werden 2015 beantwortet.

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Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 16. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Suche von Google, Überwachung, das neue Büro der WIRED US und das Internet als disruptives Neuland. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE Medium: How Google Search Dealt With Mobile: Im Sommer war Googles Suchmaschinen-Chef Ben Gomes in Berlin und erklärte die Zukunft der Suche im Internet. Es war ein kurzer Auftritt, dem man aber einen Punkt entnehmen konnte: die Suche wird zum Dialog zwischen Mensch und Maschine. In vier sehr langen Beiträgen setzt sich Steven Levy auf Medium mit dem Thema näher auseinander. Mit dem Wochenende vor der Tüt genau die richtige Lektüre, um sich mit dieser wichtigen Veränderungen zu beschäftigen, die uns in den nächsten Jahr bevorsteht.

  • ÜBERWACHUNG I New Scientist: Mass surveillance not effective for finding terrorists: Anlasslose Massenüberwachung sorgt weder für mehr Sicherheit, noch bringt sie etwas in der Bekämpfung von Terrorismus. Das einzige was passiert ist, dass die Grundrechte einer demokratischen Gesellschaft einegschränkt werden, wie Annika Kremer gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Ray Corrigan, Dozent für Mathematik an der britischen Open University begründet das in einem lesenswerten Artikel auf Newscientist.com und kommt zu dem Schluss, dass die Arbeit der Sicherheitsbehörden durch Massenüberwachung sogar erschwert werden würde.

  • ÜBERWACHUNG II WIRED: No, the NSA Isn’t Like the Stasi—And Comparing Them Is Treacherous: Der Titel von Andrew Currys Artikel ist schlecht gewählt, denn der erste Eindruck täuscht: die NSA wird hier nicht in einem unpassenden Vergleich mit der ostdeutschen Staatssicherheit verharmlost, sondern die entscheidenden Unterschiede zwischen den beiden Geheimdiensten herausgearbeitet. Während die Stasi sichtbar war, ihr Terror unmittelbar wirkte, ist die NSA das nicht und wird nur als surreal dargestellte Bedrohung in den Medien wahrgenommen. Für die Demokratie ist das aber genauso gefährlich.

  • WIRED The Awl: Re: New WIRED Offices: In einem Memo-artigen Beitrag auf The Awl stellt Scott Dadich, seit Ende 2013 Chefredakteur der US-amerikanischen Wired, dass neue Büro des Magazins in San Francisco vor. Zusammen mit Dadichs Instagram Fotos bekommt man nicht nur Einblick in den (bisherigen) Büroalltag der Wired US, sondern auch vom Selbstverständnis des Magazins: “WIRED is no longer a pirate ship. It’s the home of world-changing journalism.” Große Worte, die das Magazin in den letzten Jahr nur noch selten erfüllte, aber ich hoffe auf bessere Zeiten.

  • INERNET TIME: This Will Be the Most Disruptive Technology Over the Next 5 Years: In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden mehr Menschen zum ersten Mal online sein als bisher überhaupt waren. Dies liegt vor allem an Smartphones, die den mobilen Zugang in Regionen ohne ausreichende Infrastruktur bringen werden. Auf der CES erklärte Ben Bajarin von Creative Strategies, dass dieser unvorstellbare Fakt das Internet zur disruptivsten Technologie der nächsten Jahre macht, denn es wird Gesellschaften und vor allem soziale Klassen verändern, die bis jetzt noch offline existierten. Und dieser Effekt wird sich auch nicht durch Repression aufhalten lassen, hat er auch noch nie, wie Bajarins gleichnamiger Kollege Tim in seiner TIME-Kolumne erklärt.

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Niklas MöllerC3S kann die Alternative zur GEMA werden

Bislang ist die GEMA die wichtigste Verwertungsgesellschaft auf dem deutschen Musikmarkt. Doch jetzt startet die C3S mittels einer Crowdfundingkampagne ins neue Jahr, um endlich eine Alternative zu bieten. // von Niklas Möller

C3S

Jahrelang war die  GEMA in Deutschland konkurrenzlos, doch das wird sich demnächst ändern. Schon seit längerer Zeit hat die Musikverwertungsgesellschaft mit aufkommender Kritik zu kämpfen. Immer mehr Musiker können oder wollen sich nicht von ihr vertreten lassen. Für all diejenigen stellt die neue Cultural Commons Collecting Society (C3S) einen lang ersehnten Gegenentwurf zur GEMA dar.

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Gunnar SohnWorld Wide Wahnsinn?

Hoffnung oder Unheil? Wenn es ums Informieren im Internet geht, fallen die Urteile stets unterschiedlich aus. Aber einfach nur schimpfen, wie “FAZ”-Mann Mathias Müller von Blumencron, ist auf jeden Fall falsch. // von Gunnar Sohn

Krümelmonster, Internet, PC, Keks

Mathias Müller von Blumencron, der “FAZ”-Mann für das digitale Geschäft, sorgt sich in einem Leitartikel seiner Zeitung um die Wahrheit. Eine Wahrheit habe sich in den vergangenen Jahrtausenden wohl durchgesetzt. “Wirklich ist, wo man gerade steht“, so die Blumencron-Erkenntnis. Aber dann kam die digitale Revolution und erschütterte diesen Geist des Pragmatismus. Die unendliche Erreichbarkeit von Wissen mündet nicht automatisch in Wissen – eine simple Wahrheit, die schon beim Besuch einer analogen Bibliothek den Gelehrten klar wurde.

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Annika KremerRuf nach Überwachung – Netzpolitik nach dem Terror von Paris

Die Terroranschläge von Paris werden von vielen Politikern mit Forderungen nach mehr Überwachung und einer veränderten Netzpolitik beantwortet. // von Annika Kremer

Surveillance Cameras (Bild: Ludovic Bertron [CC BY 2.0], via Flickr)

Bei dem Terror-Anschlag auf das Satiremagazin “Charlie Hebdo” in Paris starben zwölf Menschen (zehn Mitarbeiter des Magazins sowie zwei Polizisten). Danach töteten die Attentäter fünf weitere Menschen (eine Polizistin sowie vier Besucher eines jüdischen Supermarkts), bevor die Polizei sie stellte und erschoss. Die Angriffe lösen Betroffenheit und Solidarität aus. Gleichzeitig ist aber auch die heftige politische Debatte um den Umgang mit der Terror-Problematik wieder voll entbrannt.

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Daniel KuhnYahoo kauft Startup um YouTube Konkurrenz zu machen

Yahoo hat wieder eingekauft – diesmal das Video-Streaming-Startup RayV Inc. Damit unterstreicht das Unternehmen erneut, dass der Video-Bereich ein neuer Fokus ist. // von Daniel Kuhn

yahoo

YouTube hat sich schon vor langer Zeit als die Videoplattform Nummer Eins etabliert, doch in letzter Zeit wächst der Druck von Unternehmen wie Facebook und Twitter, die ebenfalls ein Stück vom Kuchen abbekommen möchten. Auch Yahoo hat gerade ein weiteres Unternehmen aufgekauft, das auf Video-Streaming spezialisiert ist. Damit macht der Konzern unter Marissa Mayers Führung erneut deutlich, dass auch für Yahoo Online-Videos zu einem der wichtigsten Kerngeschäfte werden sollen. Dabei soll YouTube aber nicht bloß kopiert werden, sondern eine Mischform aus YouTube und Netflix für den gewünschten Erfolg sorgen.

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Daniel PeterBeginn der Anmeldung für die #SMW 2015 in Hamburg

Die Anmeldung für Teilnehmer ist heute seit 9:00 Uhr möglich. Wartet also nicht zu lange – sichert euch Plätze auf der #SMWHH! // von Daniel Peter

#SMW, #SMWHH, Social Media Week

Die Social Media Week findet nun zum vierten Mal in Hamburg statt, welches als Veranstaltungsort in einer Reihe mit Kopenhagen, Jakarta, Mailand und New York steht. Unter dem Motto “UPWARDLY MOBILE: THE RISE OF THE CONNECTED CLASS” finden vom 23. – 27. Februar 2015 zahlreiche Vorträge und Workshops statt. Im Fokus stehen unter anderem die Themen räumliche und digitale Mobilität, Startups in Hamburg und natürlich Social Media. [Mehr]


Tobias SchwarzSponsored Post: Mit der TARGOBANK auch unterwegs Bescheid wissen

Gerade auf Reisen ist der Zugang zum Internet oft nur schlecht möglich. Die TARGOBANK bietet deshalb auch noch einen Konto-SMS-Service, um offline für Kunden da zu sein. // von Tobias Schwarz

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Letzten Monat war ich auf der LeWeb in Paris und neben dem ein oder anderen Smartphone und Tablet hatte ich natürlich auch jede Menge Verbindungsprobleme mit eingepackt. In diesen Momenten, wenn das Internet einen verlässt, wünscht man sich fast schon wieder die zuverlässige SMS zurück. Twitter geht immer noch via SMS, bei der TARGOBANK jetzt auch die Kontoführung. Mit dem Konto-SMS-Service können auch ohne Internet wesentliche Funktionen genutzt werden.

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Niklas MöllerWie Tumblr die Online-Berichterstattung verändert

Mit Blogging-Diensten wie Tumblr kann sich die Art der Online-Berichterstattung verändern. Ein Beispiel hierfür ist das TIME Magazine mit seinem Konzept der “story behind the stories.” // von Niklas Möller

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Der Blogging-Dienst Tumblr war im zweiten Halbjahr 2014, was die Zahl der aktiven Nutzer betrifft, mit 120 Prozent Zuwachs innerhalb von sechs Monaten, die am schnellsten wachsende soziale Plattform. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich das auch auf den Journalismus auswirkt. Immer mehr Medien setzen neben den klassischen sozialen Netzwerken, wie Facebook und Twitter, auch auf einen Account bei Tumblr.

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Lukas MenzelDie Social Media-Nutzung von Teenagern – Teil 2

Andrew Watts hat einen zweiten Teil über  sein Social Media-Nutzungsverhalten geschrieben, in dem er seine Meinung über weitere Dienste kundtut. Wie auch schon der erste Teil eine interessante Perspektive. // von Lukas Menzel

socialmedia

Letzte Woche erregte auf Medium der Blogpost von Andrew Watts über seine Social Media-Nutzung große Aufmerksamkeit. In diesem zeigte er, welche Social Media-Dienste er nutzt und was er an diesen gut oder schlecht findet. So sind für ihn Instagram und Snapchat die meist genutzten Social Media-Dienste, Facebook und Twitter hingegen lassen ihn kalt. Nun hat der 19-Jährige zu weiteren Social Media-Diensten, wie YouTube, Google+ und Reddit, einen zweiten Blogpost veröffentlicht.

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Philipp BielWas ändert sich bei der Garantiepolitik von Apple?

Die Herstellergarantie von Apple wurde teilweise für unzulässig erklärt – welche Änderungen können wir jetzt erwarten? // von Philipp Biel

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Dass Apple kein Freund der europäischen Garantie- und Gewährleistungsregelungen ist, sollte bereits vom Kauf an bekannt sein: Nur ein Jahr Garantie bietet Apple auf seine hochpreisigen Artikel. Trotz gesetzlicher Gewährleistung von zwei Jahren hat man in der Vergangenheit immer wieder versucht nur auf die Garantie zu pochen, von Gewährleistungsansprüchen möchte man nichts hören. Wieso auch, bietet man die verlängerte Garantie “AppleCare” doch für einen Aufpreis an – dies könnte sich jetzt aber ändern.

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Lars SobirajTrotz Charlie Hebdo: Nein zur Vorratsdatenspeicherung

Unmittelbar nach den Anschlägen von Paris fordern CSU-Abgeordnete eine Rückkehr zur Vorratsdatenspeicherung, obwohl die den Terror nicht verhindern konnte. // von Lars Sobiraj

Je suis Charlie, Vorratsdatenspeicherung

Bereits im Dezember 2013 kündigte MdB Dr. Uhl auf seiner Webseite an: Trotz des Verstoßes der Vorratsdatenspeicherung gegen europäisches Recht bleibe die Mindestspeicherfrist “auf der politischen Agenda” der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Europäische Gerichtshof hat das EU-Gesetz zwischenzeitlich für ungültig erklärt, weil die Speicherung anlasslos geschehen soll. Die EU hat es aber unterlassen festzulegen, unter welchen Voraussetzungen die Betroffenen benachrichtigt und der Datenwust gelöscht werden muss.

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