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Kolumne

Lukas Menzel5 Lesetipps für den 16. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um HBOs eigenen Streamingdienst, eine Umfrage, die die Sichtweise des Silicon Valley zeigt, das mögliche Ende der Netzneutralität für Werbung, einen Dienst, der Gründerwissen sammelt, und Sascha Lobos neue Kolumne. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMINGDIENST: Golem: Netflix unter Druck: HBO plant eigenen Streamingdienst: Der amerikanische Kabelsender HBO macht Netflix Konkurrenz und kündigte an, ab 2015 einen eigenen Streamingdienst für Serien anzubieten. Der Grund hierfür ist, dass Time Warner, der Mutterkonzern von HBO, sich stärker um Kunden kümmern möchte, die zwar einen Internetanschluss von Timer Warner, aber kein Kabelfernsehen haben. Im Gegensatz zu Netflix hat HBO nicht nur eine Handvoll eigens produzierte Serien, sondern deutlich mehr eigenen Content als der ebenfalls amerikanische Konkurrent. Dadurch dürfte es HBO leicht haben, Kunden für das Zusatzangebot zu begeistern.

  • SILICON VALLEY: The Atlantic: The View From the Valley: The Atlantic hat seine erste Silicon Valley Insider-Umfrage veröffentlicht. In dieser wurden 50 Führungskräfte, Innovatoren und Denker insgesamt 19 Fragen wie “Welches Tech-Unternehmen ist am überbewerteten?” oder “Was ist das meist begehrteste Statussymbol im Silicon Valley?” gestellt. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden von The Atlantic übersichtlich und anschaulich aufbereitet und liefern ein gutes Bild, was die Führungskräfte, Innovatoren und Denker aus dem Silicon Valley denken.

  • NETZNEUTRALITÄT: The Wall Street Journal: Naht das Ende der Netzneutralität für Werbung?: Wenn es nach dem israelischen Startup Shine geht, könnten sich in Zukunft die Telekommunikationsunternehmen mit einem dreisten Plan ihre Anteilen an den Werbeerlösen erkämpfen und somit die Netzneutralität bei Werbung im Internet kippen. Shine Technologies hat nämlich eine Technologie entwickelt, mit der sich Werbung anders behandeln lässt als andere Daten. Laut Roi Carthy, Marketingchef bei Shine, wollen einige große Telekommunikationsunternehmen in den nächsten Monaten Anzeigen blockieren. So sollen die Werbenden zu Verhandlungen gezwungen werden und anschließend einen Teil der Werbeeinahmen an die Telekommunikationsunternehmen abstottern.

  • STARTUPS: t3n: Lernen von Entrepreneuren: The How sammelt Gründerwissen: Mit The How gibt es nach Primer nun den nächsten Dienst, der Startups hilfreichen Content bieten möchte. Anders als Primer erscheint das Projekt der Lean Startup Production aber nicht als App, sondern als übersichtliches Sammelsurium an nutzerwertigem Content. Dieser soll zeigen, wie Startups aufgebaut sind und wie sich diese skalieren lassen. Zusätzlich zu dem kostenlosen Angebot soll The How auch mit Videobeiträgen in Form von Webcasts ergänzt werden.

  • EINFLUSS: Spiegel Online: Sascha Lobo über die Macht der Mädchen im Internet: In seiner neuen Kolumne schreibt Sascha Lobo bei Spiegel Online, warum Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren mit ihrem Smartphone “die Welt beherrschen”. Laut Lobo habe das Verhalten der weiblichen Teenager großen Einfluss auf die Netz- und Medienkonzerne, da diese durch die intensive Nutzung der sozialen Medien Trends entstehen lassen, die immer stärker sowohl die digitale als auch nicht-digitale Welt beeinflussen. An verschiedenen aktuellen Beispielen erläutert Lobo seine Position, wobei seine These, dass als Nächstes die Mädchen die Finanzwirtschaft umkrempeln werden, meiner Meinung nach dann doch ein bisschen überspitzt formuliert ist. Lobos Gedanken sind aber auch so erfrischend und lesenswert.

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Daniel KuhnSicherheit: Nutzer reagieren mit Gleichgültigkeit auf steigende Gefahr

2014 ist ohne Zweifel das Jahr der Sicherheitslücken. Doch statt erhöhte Alarmbereitschaft lösen all diese Sicherheitslücken Gleichgültigkeit bei den Nutzern aus. // von Daniel Kuhn

internet sicherheit

Je mehr Online-Dienste wir nutzen, desto größer ist die Gefahr für unsere dort hinterlegten Daten. Als Nutzer vertraut man den Anbietern, den Dienst vor Angreifern zu schützen. Doch in den vergangenen Monaten haben immer mehr Sicherheitslücken und Datenlecks für Schlagzeilen gesorgt und gezeigt, dass die Daten nicht immer so sicher sind wie gehofft. Statt nun aber beunruhigt zu sein oder gar in Panik zu verfallen, macht sich eher Müdigkeit und Gleichgültigkeit unter den Nutzern breit.

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Dr. Erik MeyerWas bieten Bing und Google zu den Midterms-Wahlen?

In den USA wird Anfang November bei den Midterm Elections gewählt. Dabei konkurrieren nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Suchmaschinen um die Gunst der Wähler. // von Dr. Erik Meyer

wahlabstimmung

Die Vereinigten Staaten gelten als Musterland der politischen Online-Kommunikation. Im Mittelpunkt stehen die Kampagnen, mit denen um Stimmen geworben wird. Da nun keine Präsidentschaftswahlen anstehen, dürfte es aber noch schwieriger werden, die Wähler an die Urne zu bekommen. Dieser Aufgabe widmen sich unabhängig von politischen Präferenzen auch die Suchmaschinen: Mit personalisierten Angeboten wollen sie das Wählen so nutzerfreundlich wie möglich machen. Doch könnte sich gerade die Echzeitberichterstattung über Prognosen zu einzelnen Kandidaten negativ auf die Wahlbeteiligung auswirken.

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Lars SobirajClickbaiting auf Kosten der GEMA

Die Online-Magazine Telepolis und Bild.de werfen der GEMA vor, sie habe Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) finanziell durch die Auszahlung von Tantiemen unterstützt. Was steckt wirklich dahinter? // von Lars Sobiraj

GEMA-Gebäude (Bild: Lars Sobiraj)

Vergangenen Freitag veröffentlichte das vom Heise Zeitschriften Verlag betriebene Online-Magazin Telepolis einen heiß diskutierten Artikel. Darin wirft Redakteur Peter Mühlbauer der Verwertungsgesellschaft GEMA vor, sie habe den IS-Terror indirekt mitfinanziert. Mindestens ein Rap-Musiker sei ein GEMA-Mitglied. Damit habe die GEMA Tantiemen an offensichtlich radikale Mitglieder ausgeschüttet.

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Christina zur NeddenBookmate: Soziales Lesen in Schwellen- und Entwicklungsländern

Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Entwicklungsländer in denen große Player noch nicht aktiv sind // von Christina zur Nedden.

simondunlop

Auf der Welt gibt es mehr Mobiltelefone als Menschen. Vor allem in Entwicklungsländern sind Handys oft der einzige persönliche Computer. Der digitale Social-Reading-Dienst Bookmate konzentriert sich auf Länder in denen große Unternehmen wie Amazon noch nicht aktiv sind.

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AdvertorialSponsored Post: Victo der Roboter und die neue Samsung SSD 850 PRO

Victo der Roboter kann nicht nur in Windeseile von Los Angeles nach New York laufen und von einem Wolkenkratzer springen, sondern er ist auch der Protagonist der neuesten Kampagne von Samsung, mit der die neue Samsung SSD 850 PRO beworben werden soll.

samsungrobot

Samsungs Werbeclip„Cute Robot SD Card“, der im Frühjahr diesen Jahres erschien, ist mit mehr als vier Millionen Aufrufen ein voller Erfolg. In dem kurzen Spot verwandelt sich eine SD Karte in einen Roboter, der in Highspeed-Geschwindigkeit die Wohnung erkundet und so die Features der SD Karte demonstriert. Nun ist mit „Meet Victo the robot, powered by Samsung SSD 850 PRO“ eine Fortsetzung der Erfolgs-Kampagne erschienen, mit der die neue SSD von Samsung beworben werden soll.

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Philipp BielIdeaLab 2014: Be brave, be patient and stay ahead of things

Das diesjährige IdeaLab kam einher mit zahlreichen Ratschlägen namhafter Unternehmer für den Weg in eine selbstständige Zukunft. // von Philipp Biel

Oliver Samwer von Rocket Internet (Bild: Philipp Biel)

Die Sprüche die auf Europas größter von Studenten organisierten Startup-Konferenz IdeaLab gefallen sind kommen nicht von irgendwo: Namhafte Redner wie Oliver Samwer (Rocket Internet), Stefan Glaenzer (Passion Capital), Dr. Christian Illek (Microsoft) und viele weitere motivierten nicht nur den unternehmerischen Nachwuchs, sondern zahlreiche Founder, Firmen und Investoren aus der ganzen Welt. Sätze wie “Be brave, be patient”, aber auch ein sinngemäßes “Stay ahead of things” regten zum Nachdenken an.

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Jakob SteinschadenKrautreporter von innen: So funktioniert das Online-Magazin

Das von Werbung unabhängige Online-Magazin ist in der Beta-Phase für zahlende Unterstützer bereits zugänglich. Netzpiloten.de hat einen Blick hineingeworfen. // von Jakob Steinschaden

Krautreporter – Journalismus per Crowdfunding

Das im Oktober startende Online-Magazin Krautreporter ist eines der spannendsten journalistischen Projekte Deutschlands und hat Namen wie Richard Gutjahr, Tilo Jung oder Stefan Niggemeier für sich gewinnen können. Jetzt haben zahlende Untersützer erstmals einen Blick auf die Webseite bekommen, auf der sie künftig unabhängigen Journalismus zu lesen bekommen sollen – und so funktioniert das Online-Magazin.

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Julian HeckSobooks: Die Verschmelzung von Buch und Internet

Sascha Lobo und Christoph Kappes haben auf der Frankfurter Buchmesse ihre Bücher-Plattform “Sobooks” gelauncht. Über die Hintergründe und ihre Ziele sprach Sascha Lobo mit uns im Interview. // von Julian Heck

Sascha Lobo im Interview auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Julian Heck)

eBooks und Selfpublishing – das waren die Trendthemen der Frankfurter Buchmesse, die in den letzten Tagen in Frankfurt stattfand. Geht es nach Sascha Lobo und Christoph Kappes, sind Social Books das Trendthema des Buchmesse 2015. Die beiden haben am Freitag ihre Plattform “Sobooks” – die Abkürzung für Social Books – gelauncht. Dort verkaufen sie Bücher, die im Browser oder in der Sobooks-App gelesen und direkt im Buch kommentiert werden können. Wie das funktioniert, welchen Mehrwert das hat und was wir von Sobooks in der nächsten Zeit erwarten können, das hat Sascha Lobo im Gespräch mit Julian Heck verraten.

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Felicitas HackmannMade in Germany: Die Video-Chat-App Vive

Das deutsche Startup Vive baut eine neue Video-Chat-Community, die Leute mit ähnlichen Interessen verbindet. // von Felicitas Hackmann

Vive – ein Startup aus Hannover

Vive war diese Woche in der Presse, weil das Hannoveraner Startup 1,5 Millionen Euro Seedinvestment eingesammelt hat. Wer bei der Video-Chat-Community an ChatRoulette denkt, irrt. Ja, man spricht mit Fremden, aber: Nein, man wählt nicht automatisch Fremde an, sondern sucht nach Leuten, die einen interessieren. Also wie Tinder? Auch nicht. Denn es soll gerade nicht um Dating gehen. Hier kommt der Testbericht.

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Tobias GillenMit Homey zur zentralen Schalteinrichtung im Smart Home

Homey könnte ein großer Player auf dem Smart-Home-Markt werden. Zumindest macht das Projekt einiges richtig. // von Tobias Gillen

Homey will die zentrale Schalteinrichtung im Smart Home werden

Aktuell sprießen etliche Crowdfunding-Kampagnen aus dem Boden, die versuchen, smarte Geräte für ein vernetztes Zuhause zu finanzieren. Viele scheitern durch mangelndes Interesse der Kunden schon an diesem Punkt – Homey nicht. Das Gerät von zwei holländischen Entwicklern hat die Finanzierungsphase bei Kickstarter mit über 200.000 Euro abgeschlossen – benötigt wurde gerade einmal die Hälfte.

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Christina zur NeddenCrowdfunding für Bücher: Wenn der Leser zum Verleger wird

Die Self-Publishing- und Crowdfunding-Plattform Pentian bezahlt nicht nur Autoren, sondern belohnt Unterstützer erfolgreicher Buchprojekte mit einem Teil der Tantiemen. Dieses System soll das Verlagswesen revolutionieren. // von Christina zur Nedden

pentian

Pentian kombiniert zwei große Trends: Self-Publishing und Crowdfunding. Autoren können ihre Bücher selbst veröffentlichen und in direkten Austausch mit ihren Lesern treten, bevor Buchproduktionskosten entstehen. Unterstützer von erfolgreichen Projekten bekommen einen Teil der Tantiemen. Pentians CEO Enrique Parrilla sprach auf der CONTEC 2014 über Crowdfunding im Verlagswesen, weshalb Leser die besseren Verleger sind und den Einfluss der Digitalisierung auf die Branche.

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