KOLUMNEN

Kolumne

Jan VoßKommt jetzt endlich der europäische digitale Binnenmarkt?

Die Europäische Kommission hat ihre Digitalstrategie für einen digitalen Binnenmarkt vorgestellt – überzeugen tut sie allerdings nicht. // von Jan Voß

Europäische Union (Image: geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Geoblocking, Datenschutz, Urheberrecht. Dies sind nur einige digitale Themen, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktuell beschäftigen. Um auch endlich im digitalen Bereich einen europäischen Binnenmarkt umzusetzen, hat die Europäische Kommission nun ihre lang erwartete Digitalstrategie vorgestellt. Eine Übersicht über die geplanten Initiativen.

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Catalina AlbeanuMobiler Journalismus: Tipps und Apps für Android

Videoproduzent Florian Reichart erklärt, was es da draußen so alles gibt, wenn es ums Filmen, Aufnehmen und Redigieren auf Android-Geräten geht. // von Catalina Albeanu

Enredando con Android (Image: Daniel Sancho [CC BY 2.0], via Flickr)

Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat. Viele Journalisten benutzen heute ihre Telefone, um Fotos zu machen oder Videos für ihre Artikel aufzunehmen. Mobiler Journalismus ist eine etablierte Berichterstattungsmethode. Es gibt viele Apps für jede einzelne Stufe dieses Prozesses. Aber die Mehrzahl der Apps, von denen wir hören und schreiben, sind für iPhones und iPads. Also, was passiert, wenn die Kamera, die man dabei hat, zugleich ein Android-Smartphone ist?

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Patrick Kiurina5 Lesetipps für den 8. Mai

In unseren Lesetipps geht es heute um einflussreiche Pop-Musik, Spotify, E-Mail-Marketing, die Sms und Nintendos Rückkehr zur Profitabilität. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIK CNET: The most influential pop-music genre? Science makes a ruling: In jeder Generation gibt es Bands und Songs, von denen angenommen wird, sie haben die Musik von Grund auf verändert. In den 60er Jahren waren das die Beatles, die Fans in den 70er Jahren hatten die Disco-Musik. Eine Gruppe von Biologen und Ingenieuren aus verschiedenen Universitäten Londons, wollten nun über den subjektiven Geschmack hinaus gehen. Durch die Quantifizierung von Daten, machten sie Schlussfolgerungen über Pop-Musik, in einem Zeitraum von 50 Jahren.

  • SPOTIFY t3n: Video-Streaming: Spotify soll Angriff auf YouTube planen: Insidern zufolge, plant Spotify offenbar sein Geschäftsmodell um ein Video-Streaming-Angebot zu erweitern. Dem Wall Street Journal zu urteilen, soll das schwedische Unternehmen bereits mit Video-Content-Erstellern im Gespräch sein. Angeblich sollen die Pläne zum Video-Streaming bereits im Mai offiziell angekündigt werden. Wann der entsprechende Dienst dann tatsächlich startet, ist allerdings noch unbekannt. Spotify hatte sich zuletzt eine Finanzspritze von rund 400 Millionen US-Dollar geben lassen, um der Konkurrenz besser die Stirn bieten zu können.

  • MARKETING Online Marketing Rockstars: 5 Minuten, die Euer E-Mail-Marketing spektakulär verändern: Neue Funktionen von Google Analytics eröffnen Marketer neue Einblicke in das Verhalten von Kunden, bezüglich E-Mail-Kampagnen. Neben dem regulären Klick-Tracking, kann man jetzt auch das Öffnen von E-Mails messen und in Zusammenhang mit Website-Zielen und Umsätzen stellen. Laut Marketing-Experten mangelte es E-Mail-Marketing bisher an echtem Postview-Tracking. Im Folgenden erklären zwei Experten aus dem Marketingbereich, wie das mit Google Analytics funktioniert.

  • SMS heise online: Bitkom: Anzahl verschickter SMS stürzt weiter ab: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nicht einmal mehr halb so viele SMS verschickt wie noch in 2012. Während es im Jahr 2013 noch 37,9 Milliarden verschickte Nachrichten waren, kam man 2014 nur mehr auf 22, 5 Milliarden. Die Hauptgründe für den Abwärtstrend der einst so beliebten Kurznachricht, sind neben der ständig steigenden Verbreitung von internetfähigen Smartphones, der Boom um Messenger wie zum Beispiel Whatsapp. Anstelle einer vollkommenen Verdrängung der SMS, rechnen Experten aber eher mit einer grundlegenden Veränderung des Marktes.

  • NINTENDO TIME: Why Nintendo is Suddenly Profitable Again: Der Dino unter den Konsolenhersteller ist wieder zurück im Geschäft. Nintendo hat die Ergebnisse des am 31.März 2015 endenden Geschäftsjahres 2014/2015 vorgestellt. Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei bereits prognostizierte, kehrt Nintendo seit dem Jahr 2011 wieder zur operativen Profitabilität zurück. Dieser Erfolg Nintendos ist größtenteils auf eine Reihe von Blockbuster-Hits zurückzuführen.

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Angela GruberMyPermissions: Ein digitaler Türsteher

Olivier Amar will mit MyPermissions den Nutzern von Apps die Hoheit über ihre Daten zurückgeben und ein bisschen mehr Transparenz herstellen. // von Angela Gruber

Olivier Amar von MyPermissions (Image: Florian Falzeder)

Wer eine App installiert, muss erst einmal eines: Rechte abgeben. Viele Anwendungen wollen Zugriff aufs Telefonbuch, das Mikrofon, die Kamera, den Standort und etliche weitere Daten des Smartphones und seines Besitzers. Die Informationen gehen nicht nur an die Macher der App, sondern oft auch an Dritte, zum Beispiel Werbefirmen. Olivier Amar versucht, dem Nutzer mit seiner Firma MyPermissions die Hoheit über seine Daten wieder zurückzugeben – zumindest so weit das überhaupt möglich ist.

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Erik MeyerBürgerschaftliches Empowerment durch digitale Technologie?

Konferenz, Coworking Space und Blog. Eine Initiative in New York will die Zusammenarbeit von Aktivisten, Startups und Staat fördern. // von Dr. Erik Meyer

Building the Business of Civic Tech at Civic Hall, April 2015 (adapted) by Daniel X. O'Neil (CC BY 2.0) via Flickr

Sie sind schon seit Jahren in Sachen Internet und Politik unterwegs, die “Bewegungsunternehmer” Andrew Rasiej und Micah Sifry. Nun haben sie ihre Aktivitäten einem Relaunch unterzogen und agieren unter dem Oberbegriff “Civic Tech”. Zu ihren Angeboten gehören neben der etablierten jährlichen Konferenz “Personal Democracy Forum” seit kurzem die Einrichtung “Civic Hall” in Manhattan und das Blog “Civicist”.

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Annika KremerNSA-Telefonüberwachung: “Google for Voice”

Dokumente zeigen: die NSA kann Telefonate in durchsuchbaren Text umwandeln. Zeit, uns von “mangelnder technischer Machbarkeit” als Schutz zu verabschieden. // von Annika Kremer

Telefonieren (Bild: Andreas Kollmorgen [CC BY 2.0] via flickr)

Durch NSA-Whistleblower Edward Snowden geleakte Dokumente zeigen, dass die NSA schon seit zehn Jahren gesprochenes Wort – etwa in abgehörten Telefonaten – in durchsuchbaren Text umwandeln kann. Das erleichtert die systematische Massenüberwachung erheblich. Über staatliche Überwachung besorgten Menschen sagt diese Erkenntnis vor allem eines: man sollte sich nie auf eine vermeintlich mangelnde technische Machbarkeit bestimmter Überwachungs-Szenarien verlassen, denn die Geheimdienste und andere Regierungsbehörden sind uns in diesem Spiel um einiges voraus, oft, ohne dass wir es wissen.

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Gunnar SohnKönnen Sie E-Mails schreiben?

Digitale Tools gehören in der Berufswelt längst zum Alltag. Branchen-Experten auf der re:publica in Berlin erklären unserem Kolumnisten, was die meisten von uns falsch machen. // von Gunnar Sohn

You have a mail (adapted) by Pierre (Rennes) (CC BY 2.0) via Flickr

Totgesagte leben länger. Seit der E-Mail-Geburtsstunde hat sich die Art und Weise, wie wir mit Nachrichten umgehen, nicht wesentlich geändert. Nur die Flut der E-Mails steigt rasant an. Im Berufsleben erhält man durchschnittlich 122 elektronische Mitteilungen. Parallel dazu werden immer neue Kommunikationsplattformen eröffnet – soziale Netzwerke, Kurznachrichten, Instand Messaging und mehr. Die Zahl der Botschaften, die ständigen Unterbrechungen und die unterschiedlichen Präferenzen für Kommunikation sind generationsübergreifend eine große Herausforderung. Die E-Mail wird immer noch für Zwecke genutzt, für die sie nicht konzipiert wurde. Stefan Pfeiffer von IBM im Interview mit The European auf der re:publica in Berlin moniert:

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Daniel KuhnFacebook baut Dominanz über die Medienlandschaft weiter aus

Facebook dominiert die Medienlandschaft inzwischen wie kein ein anderes Unternehmen und dieser Einfluss wird in naher Zukunft auch noch weiter zunehmen. // von Daniel Kuhn

Facebook (Image: bykst [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Während hierzulande noch über das Leistungsschutzrecht und den Einfluss Googles auf die Medienlandschaft heiß diskutiert wird, ist im Windschatten dieser Debatte längst ein Unternehmen an der Debatte vorbei gerauscht: Facebook. Das Social Network ist inzwischen für die Medienunternehmen zu einem der wichtigsten Traffic-Lieferanten angewachsen. Die New York Times und Buzzfeed wollen testweise sogar Content direkt auf Facebook veröffentlichen. Doch was passiert mit kleineren Seiten, wenn das Social Network mal wieder an seinen Algorithmen schraubt und die Sichtbarkeit für Seiten minimiert?

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Marinela PotorHeady Up: Eine App, die Menschen im echten Leben zusammenführt

Zwei junge Schweizer haben mit HeadyUp eine neue Handy-App herausgebracht, die Menschen über’s Internet auch im echten Leben miteinander verbinden soll. // von Marinela Potor

Mobile Generation (Adapted) by Stefano (CC BY-SA 2.0)

Fotos uploaden und sofort Menschen im direkten Umfeld kennen lernen. So funktioniert HeadyUp. User können Fotos hochladen, die dann auf einer interaktiven Landkarte erscheinen. Registrierte Nutzer können so nicht nur ihre eigenen Fotos sehen, sondern auch, wer ebenfalls Bilder in ihrer Nähe hochlädt. Eine einfache Form, um spontan andere Menschen im Umkreis kennen zu lernen. Das Besondere von HeadyUp: Nutzer können nur unbearbeitete Fotos hochladen, die nach 24 Stunden automaisch wieder gelöscht werden. Anders als bei image-lastigen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram geht es bei HeadyUp also um die reale Welt in Echtzeit. Aber: Hat eine App, die auf Natürlichkeit und Unverfälschtheit setzt, überhaupt eine Chance?

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Patrick KiurinaNeues Feature für Google+: Curation durch Collections

Das von vielen bereits totgesagte Google+ bekommt nach längerer Zeit ein umfassendes Update. Mit Google+ Collections kommt nun ein Feature, das die Erstellung von Themenblöcken ermöglicht. // von Patrick Kiurina

Teaser & Image Google Plus (adapted) by India7 Network (CC BY 2.0)

Bislang wurden Posts auf dem sozialen Netzwerk Google+ automatisch mit einem Hashtag versehen. Auf diese Weise wurden verwandte Beiträge miteinander verknüpft, wodurch Nutzer tiefer in Themengebiete eintauchen konnten. Diese Funktion wird künftig von Google+ Collections ersetzt. Ähnlich wie beim Konkurrenten Pinterest, können Nutzer nun ihre Postings in einzelne Themenseiten sortieren.

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Anna-Maria LandgrafBarrierefreiheit im Netz

Barrierefreiheit beschäftigt Menschen ohne Behinderung nicht. Das sollte sich aber ändern, meint Jan Hellbusch, der selbst betroffen ist. // von Anna Maria Landgraf

Jan Eric Hellbusch

Jan Hellbusch ist Accessibility-Consultant und berät Organisationen darin, ihre Webauftritte barrierefrei umzusetzen. Daneben hat er noch weitere Dienstleistungen im Programm, etwa Schulungen für Entwickler oder Online-Redakteure. Da er selbst erblindet ist spricht er aus eigener Erfahrung. Passend zum Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderungen ein Gespräch über Barrierefreiheit im Netz, Blindheit und seine eigenen Erfahrungen damit.

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Patrick KiurinaKreative Facebook-Titelbilder – 5 Tipps für Unternehmen

Das Erste, was man auf einem Facebook-Profil sieht, ist das Titelbild. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich aus diesem das Maximum rausholen lässt. // von Patrick Kiurina

Facebook Beachfront (adapted) by mkhmarketing (CC BY 2.0) via Flickr

Das Facebook-Titelbild kann der entscheidende Faktor sein, der darüber entscheidet, ob sich ein Nutzer weiter auf Ihrer Seite umschaut oder diese aber verlässt. Um zu verhindern, dass Nutzer bei dem Anblick Ihrer Seite die Flucht ergreifen, gibt es einige grundlegende Regeln bezüglich Titelbildern, die es zu beachten gilt.

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Ulrike WagnerTeilen, vernetzen, liken: Aufwachsen mit konvergenten Medien

Jugendliche wie Erwachsene stehen vor der ständigen Herausforderung, mit Kontrolle und Transparenz in ihrem Medien-Alltag umzugehen. // von Ulrike Wagner

A teen girl texting while driving (Image: CDC/Amanda Mills [CC0 Public Domain], via Freestockphotos.biz)

Die Tätigkeiten Teilen, Vernetzen und Liken charakterisieren die Handlungsweisen vieler Jugendlicher, junger und inzwischen auch älterer Erwachsener mit konvergenten Medien: Favorisierte Inhalte an andere weiterzugeben, der Online-Austausch im engeren und weiteren Bekanntenkreis und auch das Feedback mit einem Klick haben sich binnen kurzer Zeit in den Medienhandlungsrepertoires etabliert. Unter dieser oberflächlichen Betrachtung von Medienhandlungsweisen verbergen sich vielfältige Interessen der Nutzenden, die erst mit einem differenzierten Blick auf ihre Sozialräume und auf ihre soziokulturellen Hintergründe verständlich werden.

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