Amicella

KOLUMNEN

Tobias Schwarz5 Lesetipps für den 7. April

In unseren Lesetipps geht es heute um Kritik an Datenschutz-Beauftragte Andrea Voßhoff, das neue Vox.com von Ezra Klein, Engagement im Internet, Startups im Journalismus und der Medienwandel des Fernsehen. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Donaukurier.de: Kritik am Fehlstart der neuen Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff: Auf Donaukurier.de schreibt Rasmus Buchsteiner über die wachsende Kritik an der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff. Als “völlige Fehlbesetzung” wird sie bereits in politischen Berlin abgetan, auch von Abgeordneten der Großen Koalition. Nach einem halben Jahr soll sich sich demnächst sogar den für Datenschutz zuständigen Mitgliedern des Innenausschusses vorstellen.
  • VOX.COM Daily Intelligencer: Understanding the Newly-Launched Vox.com: Nur drei Monate nach dem Ezra Klein die Washington Post verlassen hat ist der von ihm geleitete Relaunch von Vox.com fertig. Margaret Hartmann erklärt das Neue an Vox.com, dass an sich gar nicht so neu ist: erklärender Journalismus. Dazu nutzt Klein Karten, ähnlich den mobilen Karten der Nachrichten-App Circa, aber wesentlich informativer. So wird ein Thema stückchenweise erklärt.
  • ENGAGEMENT Hyperland: 6 Wege im Web, die Welt besser zu machen: Verschwörungstheorien, Digitalpiraterie, Abmahnwahn, Cybermobbing, Kinderpornografie, Vorratsdatenspeicherung – das Internet erscheint gelegentlich als Sündenpfuhl aus dem siebten Kreis der Hölle. Doch es gibt auch zahlreiche virtuelle Orte, an denen sich alles nur um eine bessere reale Welt dreht. Andreas Winterer stellt sechs solcher Orte im Hyperland-Blog des ZDF vor.
  • STARTUPS Carta: Hinschauen und lernen – was US-Startups im Journalismus besser machen: Christian Fahrenbach ist 2014 Fellow im Tow-Knight Entrepreneurial Journalism-Programm an der CUNY Graduate School for Journalism. Auf Carta stellt er drei Dinge vor, die bei neuen Medien-Projekten in den USA auffallend anders laufen als bei uns: Mehr Service, größere Personenbezogenheit, bessere Kennzahlen.
  • MEDIENWANDEL G! gutjahrs blog: Brauchen wir noch TV-Sender?: Nach dem Ende von “Wetten, dass…?” und dem Fakt, dass einstige DVD-Versandhäuser erstklassige Serien drehen, steht für Richard Gutjahr die Frage im Raum, wozu wir noch Zwischenhändler wie das Fernsehen brauchen, wenn wir doch in Zukunft auch direkt vom Produzenten kaufen können? Das einstige Leitmedium steht vor einer radikalen Neuausrichtung.

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Hannes RichterVideokolumne: Über Crystal Meth, Kurt Cobain und Kriegsfotografie

In der Videokolumne geht es heute um die ermordete Fotografin Anja Niedringhaus, den Nirvana-Sänger Kurt Cobain und den Umgang der Medien mit der vermeintlichen Modedroge Crystal Meth.// von Hannes Richter

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Crystal Meth erobert die Büros und hält müde Manager und Studenten fit? Pustekuchen, das Problem liegt ganz woanders, findet Suchtforscher Roland Härtel-Petri im hr-Interview. Im Saarland macht man sein Geld offensichtlich eher mit Schweinesülze als mit Meth, wie ein kreativer Webfernsehmacher zeigt. Und an Kurt Cobain erinnert man sich am besten, in dem man ihm zuhört. Ihn wird man nicht vergessen, genau wie die engagierte Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die am Freitag in Afghanistan ermordet wurde.

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Tobias SchwarzWas bedeutet der neue “Aufrufe”-Counter auf Google+?

Seit kurzem zeigt Google+ an, wie oft das Profil eines Nutzers aufgerufen wurde – Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger beantwortet Fragen rund um das neue Feature. // von Tobias Schwarz

Google+ (Bild: Widjaya Ivan [CC BY 2.0], via Flickr)

Mit dem neuen Feature hat Google+ erst einmal Verwirrung gestiftet. Unklar ist, wie sich die Summe der wiedergegebenen Anzahl zusammensetzt. Auf Google+ gibt Google-Mitarbeiter Yonatan Zunger Antwort und erklärt in einem Frage-Antwort-Post (den wir hier frei übersetzt wiedergeben), dass die Anzahl die Summe von Profil-Aufrufen, Aufrufen aller Postings und auch Aufrufen aller Fotos ist.

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Tobias GillenZwischen Schimpferei und sexueller Belästigung: Firechat floppt

Firechat trendet aktuell im App Store. Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat die App getestet – und ist wenig begeistert. // von Tobias Gillen

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Mit Firechat bietet Nutzer eine direkte Kommunikation mit anderen in unmittelbarer Nähe. Für die Chat-Funktion braucht es nicht einmal eine Internet-Verbindung, da die Nutzer durch durch eine Peer-to-Peer-Verbindung via WLAN oder Bluetooth miteinander verbunden sind.Nach einer Woche habe ich die App von meinem Smartphone wieder gelöscht. Warum die Anonymität und die neue Technologie nicht der Technik letzter Schluss ist.

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Daniel KuhnMicrosoft macht Windows Phone im Kampf gegen Android kostenlos

Hersteller dürfen Windows künftig kostenlos auf Smartphones und Tablets einsetzen, deren Displays unter 9 Zoll groß sind. Ein verzweifelter Schachzug von Microsoft im Kampf um mobile Marktanteile. // von Daniel Kuhn

Microsoft (Bild: Robert Scoble [CC BY 2.0], via Flickr)

Microsoft versucht seit Jahren, dem eigenen Smartphone-Betriebssystem, Windows Phone, zum Durchbruch zu verhelfen – bisher allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Die Konkurrenz in Form von Android ist kostenlos und die Übernahme von Nokia hat auch nicht gerade Vertrauen seitens der Hersteller geschaffen. In einem etwas verzweifelten Versuch, Windows Phone nun doch zu mehr Marktanteilen zu verhelfen, hat Microsoft kurzerhand die Lizenzgebühr für die Hersteller gestrichen.

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Gunnar SohnDie Bedeutung von Twitter in Deutschland

Der Kurznachrichtendienst verliert in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Eine Bestandsaufnahme. // von Gunnar Sohn

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Netzökonom Holger Schmidt hat Anfang März einige recht interessante Fakten über Twitter zusammengetragen, die sich so langsam zur Krise des Kurznachrichtendienstes auswachsen.“Etwa 70 bis 80 Prozent der Menschen, die sich bei Twitter anmelden, springen im Laufe der Zeit wieder ab. Nur etwa 3 Prozent der Menschen, die sich jemals bei Twitter im deutschsprachigen Raum angemeldet haben, sind heute noch täglich als Schreiber aktiv. Zwar hat Twitter mit Hilfe der Kooperationen mit Fernsehsendern im vergangenen Jahr viele neue Nutzer in Deutschland hinzugewonnen, doch besonders treu sind diese nicht. 80 Prozent der neu hinzugekommenen Nutzer gaben an, seltener als einmal im Monat Tweets zu schreiben.” [Mehr]


Tobias Schwarz#gbj14: Groundbreaking Journalism

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Der Science-Fiction-Autor William Gibson hat es auf den Punkt gebracht: “Die Zukunft ist bereits da, sie ist nur nicht gleichmäßig verteilt.” Dieses berühmt gewordene Bonmot ist die Leitlinie der Konferenz “Groundbreaking Journalism – At the Intersection of Man and Machine”, die das iRights.Lab zusammen mit dem Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation am 3. April in Berlin veranstaltet. Die Netzpiloten sind live Ort dabei, twittern unter dem Hashtag #gbj14 mit und werden hier etwas dazu verbloggen:

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Katharina BrunnerSorgenkind Twitter: Sie haben sich stets bemüht

Neue Funktionen, neues Design, vielleicht sogar das Ende von @-Replies und Hashtags? Twitter will mit radikalen Änderungen Nutzer gewinnen. // von Katharina Brunner

Quelle: Deutsche

Twitter weiß genau, was ich mag und für was ich mich interessiere. Offensichtlich durch das, was ich tweete, aber vor allem auch dadurch, wem ich folge“, schreibt Technologie-Analyst Ben Thompson. Doch bis zu einer hochgradig individualisierten Timeline braucht es langen Atem. Die Einstiegshürden sind hoch: Was heißt RT? Was ist ein @-Reply? Wem soll ich überhaupt folgen? Das scheint für Twitter zum Problem zu werden, denn das Nutzerwachstum schwächelt, viele Accounts verwaisen. Jetzt will Twitter dagegen steuern.

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AdvertorialSponsored Post: Ford EcoSport Challenge

Stellt Eure Kreativität unter Beweis und gewinnt neben attraktiven Sachpreisen einen neuen Ford EcoSport.

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Mit dem Aufruf: „Typisch Ford. Untypische Typen gesucht“ startet die Challenge von Ford zur Einführung des neuen Ford EcoSport. Darin haben die Teilnehmer die Aufgabe, spannende Bilder, Videos oder Texte rund um den neuen Ford zu erstellen. Je kreativer die Herausforderungen gemeistert werden, desto mehr Chancen habt ihr auf den Sieg! [Mehr]


Nico LummaEuropäische Small Data Initiative gestartet

In seiner Kolumne beschäftigt sich Nico Lumma mit dem Medienwandel und Kompetenzen die damit einhergehen. Nicht nur im Beruf, sondern auch in der Schule und Familie. Diesmal geht es um Small Data. // von Nico Lumma

Nico Lumma

Es tut sich etwas in Europa. Im Rahmen der großangelegten europäischen digitalen Agenda Offensive wurde nun von der zuständigen Kommissarin Eileen Soerk (Dänemark) die Small Data Initiative vorgestellt. Das Ziel soll sein, nicht wie bislang weiterhin den Bau neuer Rechenzentren und Breitband-Anschlüsse zu forcieren, sondern den Fokus wieder auf kleinere Datensätze zu legen.

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Tobias SchwarzInternet-Startups im europäischen Kontext

Wie können wir die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen und welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? // von Tobias Schwarz

Rotes Rathaus (Bild: Jeroen Moes [CC BY-SA 2.0], via Flickr)

D64, das Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. und die Senatskanzlei des Landes Berlin laden dazu ein, diese Fragestellung heute Abend ab 19 Uhr im Roten Rathaus in Berlin zu diskutieren. Moderiert von Netzpiloten-Kolumnist Nico Lumma, diskutieren Béa Beste, Björn Böhning, Nora-Vanessa Wohlert, Carsten Brosda und Brigitte Zypries über Start-Ups in Europa und die hier vorherrschenden Rahmenbedingungen. Vor der Veranstaltung haben wir Nora-Vanessa Wohlert und Björn Böhning gefragt, wie wir in Deutschland – sei es in Berlin, Hamburg oder München … die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen können.

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