KOLUMNEN

Kolumne

Marinela PotorWarum wir nicht ständig unsere Emails checken sollten

Das permanente Checken unserer Emails kostet uns nicht nur wertvolle Zeit, sondern schadet auch unserem Gehirn. // von Marinela Potor

Morning Coffee and Laptop by nosha (CC BY-SA 2.0) via Flickr

Wir alle sind es mittlerweile gewohnt, dass jeder permanent erreichbar ist. Das führt auch zu einem gewissen Zwang, selbst jederzeit erreichbar sein zu müssen oder zu wollen. Wir prüfen permanent unsere Emails und Handy-Nachrichten und unterbrechen dafür ständig, was wir gerade tun. Studien zeigen aber, dass dieses Verhalten uns nicht nur wertvolle Zeit und Mühe kostet, sondern auch schädlich für unsere Gehirnleistung sein kann. [Mehr]


Jennifer Eilitz5 Lesetipps für den 18. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Airbus und die Idee der fliegenden Autos, Facebook, das kostenlose iTunes Radio, Netflix und die Industrie 4.0. Ergänzungen erwünscht.

  • AIRBUS trendingtopics.at: Airbus und Uber lassen Nutzer Hubschrauber per App bestellen: Elektroautos vermehren sich immer mehr und irgendwann werden sie zu unserem Alltag gehören. Deswegen denkt Airbus schon einen Schritt weiter: Fliegende Autos. Für eine kostengünstige Entwicklung sei die Technologie immerhin schon weit genug fortgeschritten und auch das Know-How sei vorhanden. Neben diesen interessanten Ideen hat Airbus auch bekannt gegeben, künftig Airbus Group Ventures zu starten, um in Startups aus dem Flug- und Raumfahrtbereich zu investieren.

  • FACEBOOK t3n: Facebook-Test: So soll der neue In-App-Browser aussehen: Um Nutzer noch stärker an sich zu binden, hat Facebook eine neue Idee. Denn das soziale Netzwerk testet derzeit einen neuen In-App-Browser. Hier wird dann eine eigene URL in die Browserzeile eingegeben. Die gewünschte Seite wird anschließend besucht, ohne dass man die Facebook-App verlassen muss. Auch eine Lesezeichen-Funktion ist möglich. Die App befindet sich schon seit Dezember 2015 in der Testphase, was bedeutet, dass die neue Funktion schon bald für alle nutzbar sein kann.

  • ITUNES ZDNet: Apple Music: Kostenloses iTunes Radio wird Ende Januar eingestellt: Apple-Kunden haben eine besondere E-Mail in ihrem Postfach vorgefunden. Demnach werden die werbefinanzierten Radiosender von iTunes Radio Ende Januar eingestellt. Wer kein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat, dem steht nur noch Beats 1 kostenlos zur Verfügung. Trotz der vielen verschiedenen Songs, wird dieser Radiosender nicht alle Geschmäcker treffen können, da der Mix zum größten Teil aus der neuesten Musik besteht, was nicht immer jedem gefällt.

  • NETFLIX DIE WELT: Online-Videodienst: Netflix will deutsche TV-Serie ins Programm nehmen: Eine deutsche TV-Serie bei Netflix? Das plant der Online-Videodienst noch in diesem Jahr. Die richtige Sendung ist allerdings noch nicht gefunden. Fest steht jedoch, dass das Genre bislang egal sei. Ob Krimi- oder Komödie, der Sender sei da sehr offen. Durch die globale Reichweite, sollen überall auf der Welt mehr Filme und Serien produziert und ausgestrahlt werden. Doch ein wichtiger Markt fehlt noch: China. Wann aber Netflix dort verfügbar sein wird, wisse der Online-Videodienst noch nicht.

  • INDUSTRIE 4.0 DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN: Industrie 4.0 kostet fünf Millionen Arbeitsplätze: Dass die Digitalisierung vieles verändert, steht außer Frage. Aber auch die Arbeitswelt ist von ihr stark betroffen. Der zunehmende Einsatz von Robotern und die fortschreitende Digitalisierung werden unter anderem dafür verantwortlich sein, dass die Industrieländer in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Jobs verlieren werden. Am stärksten betroffen sind dann vor allem die Stellen in der Verwaltung und in den Büros. Das geht aus einer Studie hervor. Allerdings stehen dem Verlust gegenüber zwei Millionen neue Stellen, die im Bereich Computer und Technik neu geschaffen werden sollen. Besonders Deutschland ist, laut der Studie, am stärksten vom digitalen Wandel betroffen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Joseph LichtermanVox Media: Vom Blog zu einem der größen Publisher im Netz

Tyler Bleszinski, Mitbegründer der Vox Media-Gruppe, spricht über seine Zeit im Unternehmen, die Zukunft der Videoplattformen und engagiertes Publikum. // von Joseph Lichterman

Vox Media

Vox Media ist heute ein gewaltiges digitales Publishing-Netzwerk für mit acht eigenständigen Seiten, die letztes Jahr im Schnitt mehr als 160 Millionen Besucher im Monat hatten. Aber es hat zunächst nicht so begonnen. Der Ursprung des Unternehmens führt zurück in das Jahr 2003, als Tyler Bleszinski seine Firma Athletics Nation gründete, ein Blog, der sich mit Nachrichten rund um Oakland Athletics beschäftigt und schließlich zu SB Nation heranwuchs. 2015 erreichte SB Nation 83 Millionen Besucher auf den mehr als 300 teamspezifischen Seiten. [Mehr]


Hendrik GeislerZurückgeklickt- Die NiemanLab Predictions für 2015, Teil 2

Was sagte das NiemanLab vor einem Jahr über die Entwicklungen des Journalismus im Jahr 2015? Der Bestandsaufnahme zweiter Teil. // von Hendrik Geisler

Siri Phone (Teaser by Vasile Cotovanu (CC BY SA 2.0), via Flickr)

Seit Dezember 2010 wirft das Nieman Journalism Lab einen Blick auf das jeweils anstehende Jahr und befragt die nach eigener Aussage schlauesten Menschen aus Journalismus und digitalen Medien, wie sich ihre Branche in den kommenden zwölf Monaten entwickeln wird. Was hatten die klugen Köpfe für 2015 vorhergesagt und haben sie Recht behalten? Im zweiten Teil geht es um das Erwachsenwerden von Pushmitteilungen.

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Gunnar SohnAuf der Suche nach dem digitalen Herkules

Ein klangvoller Titel allein hat bisher selten auch eine sinnvolle Rechtfertigung mit sich gebracht. Gerade der Chief Digital Officer wird dies zu spüren bekommen und verschwinden. // von Gunnar Sohn

Herkules-Statue in der Orangerie des Schloss Schwerin (Image: Hermann Luyken [CC0 Public Domain], via Wikimedia Commons)

Nach dem Fokus auf IT und Kosten, kommt die Diskussion rund um die digitale Transformation bei Know-How und Expertise an. Es entwickelt sich zunehmend die Erkenntnis, dass digitales Wissen und Leadership innerhalb eines Unternehmens erforderlich ist. Der derzeit populäre Ansatz ist die Bestellung eines Chief Digital Officers (CDO). Reicht das aus? Oder ist das Scheitern des digitalen Herkules vorprogrammiert?

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Annika KremerDie Mainzer Erklärung: Beispiel für die Ausweitung von Überwachung

In ihrer “Mainzer Erklärung” fordert die CDU eine massive Ausweitung der Überwachung. Ein gutes Beispiel für schrittweise eskalierende Grundrechtseingriffe. // von Annika Kremer

Video surveillance out of control (Image by Alexandre Dulaunoy(CC BY-SA 2.0)via Flickr)small

Kürzlich gab die CDU ihre sogenannte “Mainzer Erklärung” heraus. Neben anderen Themen geht es dort auch um die innere Sicherheit. Die CDU fordert unter anderem eine Ausweitung der Video-Überwachung, die Wiedereinführung von Online-Durchsuchungen beziehungsweise dem Einsatz von Staatstrojanern, sowie einen erweiterten Zugriff auf die Datenbestände der Vorratsdatenspeicherung. All das zeigt, wieso auch scheinbar gemäßigte und mit vielen Schutzmaßnahmen versehene Überwachungsprogramme gefährlich sind: Einmal aufgebaut, werden sie meist schrittweise erweitert. [Mehr]


Romain BarrèsLamarck ist zurück: Über Essen und Vererbung

Die Evolutionstheorie nach Lamarck galt nach dem Durchbruch des Darwinismus als hinfällig. Jetzt könnte sie aber wieder aktuell werden – dank neuer Erkenntnisse in der epigenetischen Vererbung. // von Romain Barrès

Spermien transportieren mehr Erbinformationen als wir dachten (Image: TBIT [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Im Jahr 1809 stellte der französische Evolutionstheoretiker Jean-Baptiste Lamarck die Theorie auf, dass erworbene Eigenschaften auf die nachfolgende Generation übertragen werden könnten. Seine Theorie deutet an, dass unsere Gesundheit von dem gewählten Lebensstil unserer Vorfahren bestimmt wird – und das lange vor unserer Existenz. Unsere neuste Forschung unterstützt die Glaubhaftigkeit dieser über lange Zeit vernachlässigten Theorie.

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Emile ChabalEin Jahr nach Charlie Hebdo: Frankreich sucht nach Antworten

Ein Jahr sind die Anschläge auf das Satiremagazin Charlie Hebdo nun her und noch immer sucht Frankreich nach aufklärenden Antworten. // von Emile Chabal

Solidaritätsbekundung für Charlie Hebdo (Image: Thierry Ehrmann [CC BY 2.0], via Flickr)

Frankreich hat im vergangenen Jahr eine stürmische Zeit durchgemacht, seit die beiden Brüder das Feuer in den Büroräumen des Satiremagazins Charlie Hebdo eröffneten und elf Menschen töteten, bevor sie weitere fünf Menschen in Paris ermordeten. Nur zehn Monate später zeigten die Anschläge vom 13. November, dass die Terrorismusgefahr nicht zurückgegangen war. [Mehr]


Tobias SchwarzPrevievv-Tipp der Woche: Die 15 Minuten des Hashtag #Landesverrat

Das Netz kann auch politisch sein – die Geschichte hinter dem Hashtag #Landesverrat verdeutlicht das an einem sehr wichtigen Element einer demokratischen Gesellschaft: eine freie Presse. // von Tobias Schwarz

Hashtag Landesverrat (Image: ZDFinfo).

Für Netzpiloten.de durchforsten Hella Wittenberg und David Streit jeden Mittwoch die deutschen Mediatheken nach den spannendsten Beiträgen zu den Themenfeldern digitale Kultur, Internet, Startups und Medien. Diesmal geht es um das Politische im Internet, erklärt am Hashtag #Landesverrat.

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Erik MeyerAuf allen Kanälen: Obamas letzte Rede zur Lage der Nation

Unter Obama ist die “State of the Union”-Rede, die der US-Präsident einmal im Jahr hält, zu einer Leistungsschau digitaler Regierungskommunikation avanciert. // von Dr. Erik Meyer

Barack_Obama (Teaser by Gage (CC0 Public Domains), via Wikimedia Commons)

Aus der Perspektive der Online-Kommunikation hat das Weiße Haus während Obamas Präsidentschaft viele Kanäle der sozialen Medien, die eine relevante Reichweite aufweisen, mit eigenen Inhalten bespielt sowie mit neuen Formaten experimentiert. In diesem Jahr waren beim Medienereignis #SOTU (State of the Union) vor allem folgende Innovationen zu verzeichnen: Kooperationen mit Amazons Video-Streaming-Dienst und mit Genius.com, wo Texte kommentiert werden können, sowie eine Präsenz beim Messenger Snapchat. Und auf die Rede folgen dann diverse Dialogangebote, um mit den Bürgern online ins Gespräch zu kommen.

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Daria KussKontakte sind wichtig – ein gutes Gespräch ist wichtiger!

Die sozialen Netzwerke und ihre Kontakte haben viele Vorteile – aber auch einige Nachteile. Denn Technik, die alles möglich machen kann, kann auch einiges zerstören: wir verlernen, ein richtig gutes Gespräch zu führen. // von Daria Kuss

Businessman (Teaser by Unsplash (CC0 Public Domain), via Pixabay)

Ein US-Häftling, der wegen versuchten Mordes an einem Polizisten in Haft saß, wurde nach 44 Jahren Haft entlassen. Als der nun 69jährige Otis Johnsen die Straßen von New York City betrat, traute er seinen Augen kaum. Die Menschen schienen auf den Straßen Selbstgespräche zu führen, während ihnen futuristische Kopfhörer an den Ohren hingen. All das erinnerte ihn an Agenten der CIA. Es war, als würden die Menschen in ihrer eigenen kleinen Blase leben, denn sie beachteten ihre Umgebung kaum, stattdessen starrten sie ihre Smartphones an, während sie die Straße überquerten.

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Joseph LichtermanWas der Guardian von seinem Live-Chat mit WhatsApp lernte

Als Teil von seinem Mobile Innovation Lab berichtete der Guardian von der GOP-Debatte mit der beliebten Chat-App WhatsApp. // von Joseph Lichterman

WhatsApp for iOS (Image: Álvaro Ibáñez [CC BY 2.0], via Flickr)

Die republikanische Präsidentschaftsdebatte vor Weihnachten war von zwei Konfrontationen geprägt: Marco Rubio und Ted Cruz diskutierten über Immigration und ISIS, während Donald Trump und Jeb Bush darüber stritten, ob Trump ein „Chaos-Kandidat“ sei. Die Reporter Sabrina Siddiqui und Paul Lewis schreiben von Las Vegas aus für den britischen Guardian und berichteten, dass Trump und Bush „kaum über das Niveau einer Spielplatzstreiterei darüber, wer der stärkste war, herauskamen“, während Rubio und Cruz mit „einer Serie von feurigen Austauschen“ beschäftigt waren.

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