Leandro Machado: „Orte, an die normale Reporter nicht kommen“

Eine Weltreise in die Zukunft der Medien. Sieben Städte. Zwei Reporter. Tolle Geschichten.

Leandro Machado: "Orte, an die normale Reporter nicht kommen"

Der klassische Journalismus verlagert sich ins Digitale. Aber was heißt das eigentlich? Wie werden künftig Geschichten erzählt? Wie werden Nachrichten recherchiert? Wie wird in der digitalen Welt mit Journalismus Geld verdient? Diesen Fragen gehen die Hamburger Journalistinnen Amrai Coen und Caterina Lobenstein in einer fünfwöchigen Weltreise nach. Heute besuchen die Beiden Leandro Machado Blogger bei Mural und Journalist der Folha de São Paulo.

Heute: Leandro Machado (Mural – São Paulo)

Leandro Machado lebt in den Favelas von São Paulo. Er ist 23 Jahre alt und Blogger bei „Mural“. Wir haben ihn an seinem Arbeitsplatz besucht: bei der Folha de São Paulo, der größten Tageszeitung Brasiliens. Es war nicht leicht, ihn zu treffen. Er ist zur Zeit jeden Tag in den Armenvierteln als Reporter unterwegs, um über die Gewaltwelle zu berichten, die gerade São Paulo überrollt. Als wir mit ihm sprachen, war er erschöpft von den letzten Tagen.

In dem Raum, in dem er zum Bürgerjournalisten ausgebildet wurde, haben wir ihn interviewt. „Die Zukunft des Journalismus“, sagt er, „liegt im Lokalen.“

Alle Interviews und Hintergründe der Echtzeit-Medienreportage können auf www.NextMediaBlog.de verfolgt werden. Der Report ist Teil des Programms NEXT MEDIA der Senatskanzlei Hamburg im Rahmen der Initiative Hamburg@work.


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