WordPress 2.5: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

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Nach langem Warten und einigen Release Candidates ist seit wenigen Tagen WordPress 2.5 in der finalen Version verfügbar. Die Blogpiloten haben einen ersten Blick auf die neue Version geworfen.

Automatische Plugin-Aktualisierung

Ein sehr nettes Feature für jeden Admin, ist die automatische Plugin-Aktualisierung. Dazu braucht ihr nur bei euren Plugins nach eventuellen Aktualisierungen schauen und auf „aktualisiere automatisch“ klicken. Den Rest macht diese nette neue Feature von WP 2.5 von selbst. Jedoch sollte man nach jedem Update schauen ob das Plugin auch tatsächlich noch seinen Dienst ordnungsgemäß verrichtet. Denn einige neuere Versionen laufen nicht mit WordPress 2.5.
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Rundum erneuert: Einbinden von Mediadateien

Das Einbinden von Mediendateien geht nun einfacher und vor allem schneller von der Hand. Das Einfügen istnun nicht mehr unter der Artikeleingabe angebracht, sondern es gibt in der Editorleiste rechts je eigene Buttons für das Einbinden von Bild-, Audio-, Video- und sonstige Mediadateien. Beim Einfügen von Bildern und Co. kann man sich nun entscheiden, ob man seine Bilder direkt von der Festplatte hochläd oder direkt eine URL eingibt. Schön gelöst: Bei der Bildereinbindung lässt sich die Ausrichtung nun bequem per Mausklick bestimmen. Gefummel im HTML-Code gehört der Vergangenheit an.
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Mehr Übersicht im Schreibeditor und andernorts

Das Schreiben von Artikeln ist einfacher und vor allem übersichtlicher geworden. Denn was man als Blogger häufiger braucht ist rund um das Eingabefeld angebracht. Nach der Eingabe des Beitragstitels sieht man auch gleich den Permalink, was ein sehr nützliches Features sein kann. Auch die Tag-Eingabe und die Auswahl der Kategorien wurden übersichtlicher gestaltet. Alles ist ein wenig mit AJAX gepimpt, wie übrigens auch das Einbinden von Medientypen. Auch das Verwalten von Artikeln ist einfacher geworden. So sieht man auf einen Blick, welche Tags man vergeben hat und welche Artikel veröffentlicht wurden und welche noch nicht.
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Schminktopf für das Dashboard

Was viele Blogger schon vor der Veröffentlichung bemängelt haben, ist das von Grund auf veränderte Dashboard. In den vorherigen Versionen war es eher in einem Blau gehalten mit vielen Kontrasten. Doch in der 2.5-Version sind die Übergänge weicher. Es wurden Orange und ein verwaschenes Babyblau verwendet. Das hat schon in den ersten Demo-Version Kritik unter der WordPressgemeinde laut werden lassen. Daraufhin haben Entwickler gehandelt: Ab sofort kann sich jeder Benutzer ein entscheiden: Altes Farbscheme oder neues Farbschema. Dazu klickt man auf „Benutzer“, wählt dann seinen Benutzernamen aus und kann dort unter „Farbschema verwalten“ die gewünschte Farbversion auswählen. Damit sollte der Streit unter den WordPressnutzern über diese lebenswichtige Frage salomonisch gelöst sein. :-)
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Mehr Sicherheit, aber nur ein bisschen

In Sachen Sicherheit hat sich offensichtlich nichts Gravierendes verändert. E i n e grundlegende Neuerung gibt es aber, denn die Cookies werden nun auf Basis des in diesem PDF beschriebenen Verfahrens erstellt. Diese bestehen nun aus einem komplexen Algorithmus und einem geheimen Schlüssel, den jeder Blogger selbst in seiner „wp-config“ definieren kann.

Fazit

Auf den ersten Blick gilt: Alles in allem ist WordPress 2.5 ein Schritt in die richtige Richtung. Es bietet vor allem viele Neuerungen für den Admin, der bei zurück liegenden Releases zu kurz kam. Die Übersichtlichkeit und die kleinen aber feinen neuen Features sprechen für WordPress 2.5. Doch wer ein Nostalgiker ist und an dem alten Dashboard hängt, der wird mit der neuen Version vielleicht so seine Anlaufschwierigkeiten haben.


Screenshots by ”Wordpress”


Steffen Büffel

ist freiberuflich als Medien- & Verlagsberater, Trainer und Medienwissenschaftler tätig. Schwerpunkte: Crossmedia, Social Media und E-Learning. Seine Blogheimat ist der media-ocean. Außerdem ist er einer der Gründer der hardbloggingscientists. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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