Was macht eigentlich…? – Diablo

Diablo LogoJeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Passend zur dunklen Jahreszeit gibt es für euch ein absolutes Meisterwerk, welches in keiner Fleischerei fehlen darf – „Diablo“.

Der König ist tot – es lebe der König

Mit „Diablo“ packte Blizzard Entertainment den Defibrillator aus, um ein totgeglaubtes Genre der Videospielgeschichte mit seinen letzten „Zuckungen“ ins Leben zurück zu rufen. Die damaligen Computerrollenspiele der 70er Jahre orientierten sich stark an Pen-&-Paper-Varianten des echten Lebens und wurden zum Beispiel mit der „Dungeon Master“ Reihe bis ins unermessliche ausgereizt. Ende 1996 blies „Diablo“ den dicken Staub aus allen Rollenspielregalen und revolutionierte das Genre – Hack -&-Slay war geboren.

Die Welt braucht einen Helden, denn das beschauliche Dörflein Tristram versinkt im Chaos der Hölle. Eingenistet hat sich der Fürst der Finsternis an keinem geringeren Ort als der Kirche des Dorfes. In den tiefen Ebenen der Katakomben, durchzogen mit schrecklichen Monstern und wandelnden Untoten, heimgesucht von Psychopathen und in den Wahnsinn getriebenen Abenteurern wartet er darauf dein Knochenmehl zu kosten – Diablo.

Diablo

„Lass‘ doch mal die Kirche im Dorf!“

Aller Anfang ist schwer und so muss man sich erst mal entscheiden, mit welcher Charakterklasse die Jagd auf Diablo eröffnet werden sollte. Die Auswahl besteht aus einem knackigen, schwertschwingenden Krieger, der flinken Jägerin und dem Meister der Magie, einem Magier. Jede Klasse kommt mit ihren Vor- und Nachteilen und sorgt für ein ganz individuelles Spielerlebnis. Der Suchtfaktor bei „Diablo“ liegt ganz klar in den klassischen Rollenspielelementen. Hacken, sammeln, auflevelen und von vorne. So schließt sich der angenehme Kreis des Lebens in Tristram. Doch was macht „Diablo“ so erfolgreich und zu einem echten Klassiker? Wer dieses Rollenspiel noch nicht genießen konnte, hat ein RPG mit unglaublich tiefer Story verpasst, was der Nachfolger „Diablo 2“ eher nicht von sich behaupten konnte. Jedem Rollenspiel Liebhaber ist diese Titel sicher schon einmal in die Hände gefallen und kann diese Ansichten teilen. Besonders viel Spaß hat man, wenn man mit mehreren Helden durch die dunklen Gewölbe streift und sich von der bedrückenden Musik verängstigen lässt. Mit jeder Ebene steigt die Furcht vor neuen, noch fieseren Monstern, aber irgendwie lässt man sich von der Geschichte und den einzelnen Schicksalen der Dorfbewohner in den Bann ziehen, um für diese als Held und mit Diablos Kopf aus den Katakomben der Kirche hervorzutreten, sodass Tristram wieder in neuem Licht erstrahlen kann.

Diablo

Begeben wir uns alle wieder auf eine fröhliche Dämonen Hack-&-Slay Reise mit ungewissem Ende. Lasst euch nochmals vom Action-Rollenspiel der Superlative mit seinem unvergesslichen Charm verzaubern und rettet die verbliebenen Bürger von Tristram! Wenn das noch kein Anlass ist, dann wird das Intro-Video euch sicher den letzten „Kick“ geben. Viel Spaß dabei!

Christian Porsch

studierte Informationsmanagement und beschäftigt sich für die Netzpiloten mit allem was in der Gamer-Szene passiert! Desweiteren interessiert er sich gleichermaßen für Film und Kino. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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