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Netzpiloten @hub.berlin

Die hub.Berlin und der Big.Data.AI Summit machen das Konferenz-beliebte Berlin am 10. und 11. April wieder zum Treffpunkt für Zukunftsarbeiter. Es geht wie immer um Technologie, Big Data, Startups und Gesellschaft. Wir Netzpiloten sind zum dritten Mal als Medienpartner mit dabei und freuen uns auf die Begegnung mit 1.000 Startups, 350 Speakern und zahlreichen Besuchern in der Station Berlin.

Welche Speaker werden da sein?

Zu den Speakern gehören unter anderem Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Germany. Auch Bitkom-Präsident und Beiratsvorsitender von FlixBus, Achim Berg, referiert auf der hub.Berlin. Startups werden auf den Bühnen unter anderem von Kitchen Stories-Gründerin Verena Hubertz und Dr. Anna Lukasson-Herzig von der visuellen Suchmaschine Nyris vertreten. Für wissenschaftliche Erkenntnisse sorgt außerdem Prof. Andreas Dengel vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI).

Welche Themen und Formate erwarten dich?

Diese Bühnen erwarten euch auf der hub.berlin:

  • Red Arena & Black Arena: Die großen Köpfe der Branche teilen ihre Visionen und Erfahrungen in Keynotes, Panels und Interviews auf den großen Bühnen der Red Arena und der Black Arena. Freut euch auf Impulse zu smarten Technologien, modernisierter Gesellschaft und weiteren, spannenden Themen.
  • Innovation Stage & Discovery Stage: Innovative Produkte und Best Practise der Digitalisierung findet ihr hier. Auf den beiden Bühnen gibt es unter anderem spannende Vorträge über digitale Transformation und neuste Trends.
  • Auf vier großen Bühnen geht es im Rahmen des parallel stattfindenden Big-Data.AI Summit rund um die KI-zentrierte Zukunft.

Darüber hinaus bietet die hub.berlin einen großen Ausstellungsbereich, Networking-Spaces, sowie das Digital Arts Lab, einen kreativen Spielplatz für Besucher und Kreative.

Und sonst noch?

Alle Tickets enthalten sowohl Zugang zur hub.berlin, als auch zum Big-Data.AI Summit. Die Tickets sind übertragbar oder nicht übertragbar (dann mit günstigerem Preis). Für den halben Preis gibt es zudem den Second Day Pass. Nur noch kurze Zeit profitiert ihr von den Early Bird-Preisen, bei denen ihr bis zu 30 Prozent spart.

Bitkom-Mitglieder erhalten über den Promo-Code „bitkom-special“ übrigens 20 Prozent Rabatt. Startups können sich außerdem für einen kostenlosen Startup Pass bewerben. 

 

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Netzpiloten @Bizplay

Gamification wird schon seit vielen Jahren als Wundermittel gefeiert, um in komplexen und manchmal auch eintönigen Prozess-Umgebungen zielführende Vereinfachung und Motivation zu schaffen. In Karlsruhe gibt es bereits seit 2012 einen ganzen Kongress zu diesem Thema: Bizplay. Dieses Jahr am 18. Oktober unter dem Motto „play moves everything“. Wir Netzpiloten sind zum ersten Mal dabei und sind gespannt auf die Talks und Workshops und vielleicht doch das ein oder andere Spiel ;)

Welche Speaker werden da sein?

Wir sind gespannt auf Amir Adamov, CEO von White Raven, der eine Einführung geben wird zu Augmented Reality. Bryce Bladon, der Mit-Entwickler der berühmten Cryptokitties wird naheliegenderweise einen Vortrag über Blockchain Games halten. Die Politikwissenschaftlerin und Sinologin Katika Kühnreich wird in ihrem Vortrag die Gefahren von Social Credit Systemen näher beleuchten.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Games in Verbindung mit Sport
  • Artificial Intelligence im Alltag
  • Workshop zum Thema Fake News
  • Games als Weiterbildungstool in Unternehmen

Und sonst noch?

Neben den vielen Insights gibt es natürlich auch genug Gelegenheit zum spielerischen Networking. Hier gibt es Tickets für die Bizplay. Gründer, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Menschen mit Behinderung erhalten Rabatt.

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Netzpiloten @Fintech Week

Eine Woche lang geht’s nur ums Geld! Genauer gesagt um die Zukunft der Finanzen. Vom 15. bis 20. Oktober findet in Hamburg zum dritten Mal die Fintech Week statt. Der massive Wandel der Finanzwelt im digitalen Zeitalter ist allgegenwärtig. Damit versucht der unabhängige journalistische Newsletter finletter von Carolin Neumann und Clas Beese publizistisch Schritt zu halten und richtet außerdem zum dritten Mal die Fintech Week aus. Wir Netzpiloten sind wieder mit dabei, wenn in vielen verschiedenen Konferenzformaten Themen wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Entwicklung in der Fintech-Branche diskutiert werden.

Welche Speaker werden da sein?

Das breitgefächerte Programm bringt interessante Speaker nach vorne: Es kommt zum Beispiel Alexander Artopé von Smava und spricht über Konsumentenkredite 4.0. Dr. Martha Böckenfeld von der DFG Deutsche Fondsgesellschaft SE Invest referiert über die Digitalisierung im Bankwesen. Susanna Fleckenstein, Managing Director bei der Commerzbank, erzählt uns von der AG Bankfiliale 4.0. Wir freuen uns besonders auf den Blogger und Podcaster Jochen Siegert.

Welche Themen sind am Start?

  • Zukunft der Fintech-Branche
  • Bankwesen 4.0
  • Workshops zum Thema Finances
  • Frauen in der Fintech-Branche
  • Blockchain
  • Payment

Und sonst noch?

Wie viele Veranstaltungen in diesem Jahr, wollen auch die Macher der Fintech Week mehr Frauen in ihrem Themenbereich sichtbar machen. Beim Speaker-Listing zeichnet sich das gut ab. Fürs entspannte Netzwerken gibt es außerdem ein Fintech Ladies Dinner im schönen Restaurant NIL. Wir freuen uns auf die breitgefächerte Woche! Hier gibt es die Tickets.

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Die Netzpiloten sind Partner des E-Commerce BBQ

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In einer gemütlichen Runde grillen und dabei wissenswertes zum Thema „E-Commerce“ erfahren. Der Logistikdienstleister B+S GmbH und die Online-Marketing Agentur qualitytraffic GmbH veranstalten am 1. September das erste E-Commerce BBQ in Bielefeld.

Ziel der Veranstaltung ist es vor allem, den Besuchern alle wichtigen Informationen zum Thema Onlinehandel näherzubringen und ihnen ungeahnte Potenziale aufzuzeigen. Auch der Bereich Logistik ist ein wesentlicher Punkt auf der Agenda, der auf Optimierungs- und Verbesserungsprozesse hinweisen soll. Das Ganze wird in Form von spannenden Impulsvorträgen namhafter Referenten wie unter anderem Mark Steier – Seitenbetreiber und Blogger von wortfilter.de – deutlich gemacht. Außerdem können sich die Teilnehmer über praxisbezogene Workshops freuen, in denen sie verschiedene Gesichtspunkte genauer erörtert bekommen, wie beispielsweise „Konsumentenwünsche erfüllen: Komfort, Auswahlmöglichkeiten und Kontrolle für Ihre Kunden“ – geführt von Markus Ochel.

Die ganze Veranstaltung wird abgerundet mit einem tollen Buffet voller Leckereien vom Smoker, kühlen Getränken und einem DJ. Ein anschließender Austausch mit den Experten und untereinander bietet noch einmal Raum für offene Fragen, Anregungen und Vernetzung.

Seid dabei, wenn ihr alles über die Entwicklung des Onlineshops, das passende Marketing und die Logistik erfahren möchtet und sichert euch hier die Tickets für einen unvergesslichen Abend.

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Die Netzpiloten sind Partner der Jugendmedientage 2017

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In München finden vom 02. bis zum 05. November die Jugendmedientage 2017 statt. Das diesjährige Motto lautet „Behind the Scenes“. Die Teilnehmenden erwarten spannenden Diskussionen, Medientouren, Erzählcafés sowie praxisnahe Workshops und darüber hinaus intensives Netzwerken mit Medienprofis und Gleichgesinnten. Die Jugendmedientage werden seit 2002 von der Jugendpresse Deutschland, dem Bundesverband junger Medienmacher, in immer wechselnden Städten veranstaltet.

Hinter dem Motto verbirgt sich die Mission, hinter die Kulissen zu schauen und Vorhänge zu lüften. Einige Fragen, die wegweisend für den Kongress sein werden, sind: Sind wir noch Puppenspieler in der eigenen, medialen Welt oder zappeln wir bereits am Ende der Strippe herum? Wer zieht wie die Fäden? Was für Zukunftsvisionen gibt es? Und was für eine Rolle spielt Populismus im Medienbereich?

In Zeiten von alternativen Fakten

Laut Oskar Vitlif, Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland, sind Fake-News, alternative Fakten und stetig sinkendes Vertrauen in die Medien Entwicklungen, denen wir uns stellen müssen. Eine Möglichkeit, um das zu tun, ist Transparenz. Er freue sich daher sehr, „mit den Jugendmedientagen 2017 nach München zu kommen, um an einem der wichtigsten Medienstandorte Deutschlands gemeinsam mit den Teilnehmenden hinter die Kulissen der Medienlandschaft zu blicken.

Zu den Speakern, auf die ihr euch freuen könnt, gehören:

Die Location ist die Berufsoberschule Wirtschaft München (BOS).

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Die Netzpiloten sind Partner des INTERACTIVE Festival 2017

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In Köln findet am 16. und 17. August das INTERACTIVE Festival 2017 statt. Bei dieser Veranstaltung treffen die Themen digitale Kultur und Wirtschaft aufeinander. Zum fünften Mal kommen in der Rheinmetropole Experten und Interessierte zusammen und passend dazu gibt es dieses Jahr auch fünf Schwerpunkte der Veranstaltung: Retail, Community, Media/VR, Sports und Growth.

Das Wissen vermitteln euch die Experten mithilfe verschiedener Module. Es handelt sich um Vorträge, interaktive Panels und Workshops, bei denen euch geballtes Wissen und die neuesten Erkenntnisse aus unserer digitalisierten Gesellschaft erwarten.

Darum gibt es das Festival

Ins Leben gerufen wurde das INTERACTIVE Festival im Jahr 2012/ 2013. Ortsansässige Kreative und Macher stellten fest, dass Köln durchaus das Potenzial einer Digitalstadt besitzt. Allerdings gab es zu der Zeit noch kein Forum für diese Strömung. Aus der Not machten sie eine Tugend – und so fand schon im darauffolgenden Sommer, im Juni 2013, das erste Festival statt, damals noch unter dem Namen INTERACTIVE Cologne. Von Anfang an beeindruckte das Festival mit einem außergewöhnlichen Format-Mix, den es sich auch im fünften Jahr bewahrt hat.

Wer hier genau richtig ist

Das INTERACTIVE Festival spricht ein breites Publikum an. Alle, die Teil der Kreativ- und/ oder Digitalbranche sind, sollten sich das Festival nicht entgehen lassen, aber auch User und Bürger, die die digitale Transformation und Disruption verstehen wollen, kommen hier auf ihre Kosten.

Wie wird digitale Technologie unser Leben verändern? Macht sie Dinge einfacher oder komplizierter? Welche Auswirkungen hat sie auf die Wirtschaft, auf die Politik, oder auf jeden von uns? Das Festival wird Antworten auf diese Fragen liefern, indem es sie in Vorträgen, Workshops, bei Hackathons und Parties thematisiert.

Interessante Speaker und spannende Vorträge

Freut euch unter anderem auf diese Speaker:

Das INTERACTIVE Festival findet in der Industrie- und Handelskammer zu Köln statt. Hier bekommt ihr eure Tickets.

+++ Rabattaktion +++

Mit uns kommt ihr günstiger an Tickets! Statt 150 Euro zahlt ihr für euer Ticket nur noch 99 Euro. Gebt dazu einfach den Rabattcode „NETZ2017IAC“ ein und sichert euch eure vergünstigten Tickets.

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Die Netzpiloten sind Partner der CO-REACH 2017

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In Nürnberg findet am 21. und 22. Juni die CO-REACH 2017 statt. Die CO-REACH ist die Crossmedia Marketing Messe, bei der einmal im Jahr tausende Dialogmarketing-Experten zusammen kommen. Ihr bekommt Insights und Inspiration für Multichannel-Kampagnen, außerdem erwartet euch neben Vorträgen und Workshops auch die Mitmachkonferenz „Open Summit“ – ein Barcamp rund um Crossmedia Marketing. Agenturen, Web-, Database-, Druck- und Logistik- und Onlinedienstleister zeigen hier jedes Jahr eine Bandbreite an Services.

Die Multichannel-Kampagnen werden euch anhand von Praxisbeispielen für Social Media und Online-Marketing verdeutlicht. Darüber hinaus findet ihr Print-Mailings und Mobile Solutions vor. Ihr habt zudem die Möglichkeit, euch selber einzubringen. Die Gelegenheit dazu habt ihr bei Praxis-Vorträgen und Workshops, die zum Vertiefen und Mitdiskutieren einladen. Auf drei Bühnen mitten im Messegeschehen findet das spannende Fachprogramm statt. Es werden rund 5.600 Besucher erwartet, außerdem wird es 95 Fachvorträge geben.

Renommierte Speaker

Zu den Vortragenden und Experten vor Ort zählen dieses Jahr:

Damit ihr immer den Überblick habt, wo sich welcher Aussteller auf dem Messegelände befindet, wo das nächste WC ist und wo ihr zwischendurch etwas snacken könnt, solltet ihr euch die CO-REACH-App auf euer Smartphone laden. Hier bekommt ihr die App für iOS und hier für Android.

Die Location ist das Messezentrum Nürnberg. Eure Tickets für die Veranstaltung bekommt ihr hier.

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Die Netzpiloten sind Partner der OMfinCon

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In Berlin findet am 11. Mai die Online Marketing Finance Conference „OMfinCon“ statt. Auf der OMfinCon dreht sich alles um das Thema Online Marketing mit einem Fokus auf der Finanz- und FinTech-Branche. Ein zentrales Thema wird das Networking sein. Darüber hinaus gibt es zukunftsweisende Fachvorträge und Workshops.

Der Veranstalter hat sich besondere und unterhaltsame neue Möglichkeiten des Networking überlegt. Das bedeutet für euch: Haltet die Visitenkarten bereit und freut euch auf viele neue Kontakte.

Großer Wert wurde auf spezifische und spannende Inhalte gelegt, außerdem wagt man einen Blick in die Zukunft. Fragen, die dabei durch die Konferenz führen werden, sind:

  • Wie hat sich das Online Marketing entwickelt?
  • Wie sehen die aktuellen und kommenden Herausforderungen aus?
  • Was muss ich wissen, um im Financial Advertising erfolgreich zu sein?

Wenn diese Fragen beantwortet werden, werden immer die Besonderheiten und Herausforderungen für den Finanzsektor im Auge behalten. Um das Ganze anschaulicher zu gestalten, werden euch zusätzlich Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Die OMfinCon richtet sich an alle, die in der Online-Marketing-Branche verankert sind und mit Kunden der Finanzindustrie zusammen arbeiten oder dies vorhaben. Die Themen und Inhalte der Konferenz richten sich in erster Linie an Entscheidungsträger, Meinungsbildner und erfahrene Online Marketing Manager, die sich im „Financial Advertising“ informieren und weiterbilden möchten.

Experten, die auf der OMfinCon vor Ort Vorträge halten werden, sind zum Beispiel:

Die Location ist der Palais in der Kultbrauerei in Prenzlauer Berg in Berlin. Hier könnt ihr euch Tickets für die Veranstaltung sichern.

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Die Netzpiloten sind Partner beim Year of the Rooster

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In München findet am 27. April das Festival Zukunft des Digital Business im Year of the Rooster statt. Das Motto lautet dieses Jahr „Where Robots meet Buddhas“. Eingeladen zu dem Event sind Führungskräfte, buddhistische Mönche, Bestseller-Autoren und Gründer aus der Technologie-Szene. Hier sind einige der Themen, die bei dem Festival auf der Agenda stehen werden:

  • Zukunft der Arbeit und Bildung
  • Digitale Führung und persönliche Entwicklung
  • Zukunft der Medien und des Marketing
  • Internet der Dinge
  • Digitale Technologien
  • Achtsamkeit und Wohlbefinden

Warum teilnehmen?

Der Veranstalter, die Freeformers GmbH, nennt einige Gründe, die dafür sprechen, an dem Event teilzunehmen:

  • Interaktive Workshops rund um App Prototyping, Design Thinking, Live Video, Drohnen und Blockchain
  • Verständnis der Schlüsselthemen, die die digitale Wirtschaft streifen: Internet der Dinge, VR, Robotics, Zukunft der Medien, der Mobilität und der Arbeit.
  • Speed Networking, internationale „Movers and Shakers“ großen Marken treffen, Startups und Agenturen
  • Internationale Speaker aus den USA, Australien, Deutschland, der Schweiz und Großbritannien

Seht euch hier den Trailer für die diesjährige Veranstaltung an:

Beim Year of the Rooster erwarten euch viele Experten, die ihr Wissen gerne mit euch teilen. Unter anderem vor Ort sein werden:

Die Veranstaltung findet in München im Kulturzentrum Backstage statt. Hier könnt ihr eure Tickets kaufen.

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Destination Check: Online Handel 2017

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Die Netzpiloten sind Medienpartner beim Online Handel 2017. Ich bin Redakteur für das Magazin und durfte daher zwei Tage in Berlin die Veranstaltung besuchen. Während des Kongresses habe ich für euch auch schon bei Twitter berichtet.

Der erste Tag begann mit einem Vortrag von Sebastian Pollok. Sebastian Pollok war Investor bei BV Capital in San Francisco, bis er 2013 zusammen mit Lea-Sophie Cramer den Online-Sexshop Amorelie gegründet hat. Beim Online Handel 2017 (#onh17) hat er das Motto des Kongresses – Coming Of Age – aufgegriffen und über die nächsten Schritte im Online-Handel referiert.

Später am Vormittag gab es eine Podiumsdiskussion zwischen Dr. Florian Heinemann, CEO Projekt A Ventures und Dr. Fabian Stich, Geschäftsführer mydays. Die Fragestellung lautete: Wie können Corporates und Startups am besten voneinander profitieren – Von der Kooperation bis zur kompletten Übernahme.

Deep Dive Workshops

Anschließend begannen die Deep Dive Workshops. Es gab vier Stück zur Auswahl, von denen man sich zwei aussuchen konnte, um damit die vorgesehenen Zeitblöcke zu füllen. Ich habe mich zuerst für den Vortrag von Markus Hartlieb, Geschäftsführer Social Network Group, entschieden: Social Media Marketing – Relevanz und Trends. Der Vertrag war unglaublich gut gemacht, Markus Harlieb hat die Teilnehmer mit einbezogen und ist ein großes Risiko eingegangen, was ich ihm hoch anrechnen: er hat gesagt, dass es von ihm keine Power-Point-Präsentation geben wird, denn das wäre nicht live. Also hat er einfach seinen Bildschirminhalt auf den Beamer übertragen, sodass alle sehen konnten, was auf seiner Facebook-Seite passiert und welche E-Mails er während des Vortrags bekommt. Danke an dieser Stelle für deinen Mut! Ich hatte später noch die Gelegenheit, Markus einige Fragen zu stellen, das Interview findet ihr weiter unten unter dem Destination Check.

Der zweite Deep Dive Workshop, an dem ich teilgenommen habe, wurde von Arne Ludwig, Vorsitzender Erster Deutscher Fachverband für Virtual Reality e.V., eingeleitet. Trotz sichtlicher Bemühungen des Moderators, das Publikum zur Teilnahme und Meinungsäußerung zu animieren, ist ihm dies nicht gelungen. Ich schließe daraus, dass das Thema Virtuelle Realität bzw. Erweiterte Realität zumindest im Bereich der Wirtschaft noch nicht wirklich angekommen ist. Über 9 Bereiche, in den VR zukünftig aber helfen kann, habe ich für netzpiloten.de einen Artikel geschrieben.

Am Nachmittag haben Kornelia Telkes und Eszter Kerdö einen Vortrag über ihre Firma KALA Fashion gehalten. Die beiden sind vor vielen Jahren aus Ungarn nach Deutschland kommen und haben sich einen charmanten Akzent bewahrt. Sie haben von ihren Erfahrungen erzählt, wie schwierig es war, an die E-Mail-Adresse ihrer Kundinnen zu kommen – trotz guter, das heißt, nicht vorrangig werblicher Absichten. In ihrer Präsentation haben sie über Online Customer Experience geredet – Emotionalität und Kundebindung ohne Ladentheke.

Mit der Verleihung des Deutschen Online Handel Awards 2017 und der anschließenden Party ging der erste Kongresstag zu Ende. Gewonnen haben:

Image by ECC Köln
Grafik: ECC Köln

Online Handel Tag 2

Am zweiten Kongresstag hat Timo Kohlberg von Adobe einen Vortrag über die digitale Transformation des erfolgreichen Kosmetikherstellers L’Occitane gehalten. In seinen Augen liegt das Erfolgsrezept an dem Konzept Omni-Channel. Auch mit Timo Kohlberg habe ich hinterher kurz gesprochen.

Durch das Programm hat die Teilnehmer Stephanie Cox, Initiator chanchen:reich, geführt. Sie hatte die anspruchsvolle Aufgabe, sowohl als Moderatorin als auch zwischenzeitig als Workshop-Leiterin präsent zu sein. Dem Workshop habe ich später auch beigewohnt. Das Thema war: Recruiting und Personalmanagement – Mitarbeiter gewinnen und halten. Es kam zu einer angeregten Diskussion darüber, wie viel Anreiz man Mitarbeitern bieten muss, um ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Die Metapher einer von oben herabhängenden Karotte, die der Mitarbeiter zu erreichen versucht, wurde dabei allerseits gern bemüht.

Den letzten Vortrag des Tages hat Jürgen Bock, Leiter Kulturentwicklung OTTO & Berater für Unternehmenskultur, gehalten. Bei seinem Vortrag hatte ich tatsächlich Gänsehaut, so schön und hoffnungsvoll waren seine Erzählungen darüber, was im Bereich Unternehmenskultur alles noch möglich ist und was schon heute passiert.

Stephanie Cox war es auch, die den Online Handel 2017 beendet hat, auch sie habe ich hinterher kurz zu einem Interview getroffen.


Teilnehmer: David Beck, GEA Publishing und Media Services


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David Beck, GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG. Image by GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG

Wie ist dein Gesamteindruck?

Mein Gesamteindruck ist positiv. Man hat (sehr) viele Informationen bekommen, das Programm war abwechslungsreich und gut organisiert. Leider waren es aber an Tag 1 fast zu viele Beiträge bzw. Speaker. Das Programm ging bis 18:00 Uhr und eine halbe Stunde später war dann schon die Preisverleihung und die ging auch nochmal mehrere Stunden. Manchmal ist weniger doch mehr ;)

Welche Erwartungen hattest du?

Ich habe mir erhofft, viele Trends und Innovationen des Online-Handels zu bekommen. Außerdem war ich auf die verschiedenen Beiträge gespannt. Generell war ich sehr gespannt auf dieses Event, da ich vorher noch auf keiner „Online Handel“-Konferenz war.

Würdest du die Veranstaltung weiterempfehlen?

Ich würde die Veranstaltung weiterempfehlen. Vor allem für alle, die mit den Bereichen E-Commerce/ Online-Marketing beruflich zu tun haben. Teilweise war es schon sehr speziell, sodass sicher nicht jedem Einzelhändler diese Veranstaltung etwas gebracht hätte. Für uns als Verlag war diese Veranstaltung informativ, um über neue Trends im Online-Handel informiert zu bleiben.

Hattest du einen Favoriten unter den anderen Vortragenden?

Einer der besten Referenten war sicherlich Jürgen Bock von Otto. Allerdings hätte dieser Vortrag sicherlich auch in einem anderen Rahmen gut gepasst. Inhaltlich fand ich auch den Vortrag von Bernhard Ollefs am Ende von Tag 1 spannend. Denn das waren wirkliche Praxis-Tipps aus dem SEA-Bereich.


Speaker: Markus Hartlieb, Geschäftsführer Social Network Group


Markus Hartlieb
Markus Hartlieb, Geschäftsführer Social Network Group. Image by Netzpiloten Magazin GmbH

Wie ist dein Gesamteindruck?

Die Leute sind ziemlich offen, interessiert. Ich bin schon auf vielen Veranstaltungen aufgetreten, wo wesentlich weniger Interaktion stattgefunden hat. Prinzipiell finde ich die Veranstaltung erst mal ganz gut. Die Fragen sind ganz gut [an]gekommen.

Du hast ein ausgezeichnete Rhetorik! Wenn ich da an die anderen Deep Dive Workshops denke…

Für mich ist ein bisschen Witz und eine lockere Atmosphäre schon ziemlich wichtig. Das Thema gibt das auch einfach her. Ich meine, Social Media ist emotional – sollte es zumindest sein – und das bierernst zu machen, das ist nicht mein Ding.

Welche Erwartungen hattest du vorher?

Wir arbeiten ja direkt auch für das Management Forum, die ja eine Social-Media-Agentur sind bzw. fast alles machen . Ich finde es super, dass die Veranstaltung jetzt in Berlin ist, das ist schon mal eine Aufwertung. Ich glaube, sie war vorher in Bonn, das ist nun nicht der Nabel der Welt. Ehrlich gesagt bin ich ohne große Erwartungen gekommen, dann kannst du nicht enttäuscht werden. Ich war offen, was das Thema angeht. Es ist alles sehr eng, sehr wuselig, und das ist aber gut, weil man in Kontakt kommt und weil du Reibungspunkte hast, [so]dass man einfach nah aneinander ist.


Speaker: Timo Kohlberg, Product Marketing Manager, Adobe


Image Timo Kohlberg by Adobe
Timo Kohlberg, Product Marketing Manager Adobe Campaign

Wie ist dein Gesamteindruck?

Von der Konferenz? Sehr gut. Ich fand die Mischung der Vortragsthemen sehr gut, das war sicherlich breit gefächert. Der Fokus ist natürlich Online. Aber das Interessante ist, wie die Themen Online und Offline gesehen werden: Es gab Verfechter für den stationären Handel, es gab Verfechter, die sagen: „Pure Play Online!“ ist das Erfolgsrezept. Mein Credo heute im Vortrag war eher: Beides ist möglich, ich kann es verbinden. Das hängt natürlich auch von den Unternehmen ab. Von daher: guter Eindruck, guter Austausch und auch eine sehr schöne Location und spannende Teilnehmer, mit denen man auch informell sprechen kann ;-)

Welche Erwartungen hattest du?

Mein Erwartung war es, Austausch zu suchen, Best Practices, vielleicht auch ein bisschen aus dem Denken und dem Fokus, den man selbst hat, rauszutreten. Auch mal zu sehen: wie machen’s andere Unternehmen, andere Anbieter? Was gibt es für Fokusthemen, was gibt es für Innovationen? Und vor allem auch die Herausforderung zu sehen. Also einfach auch als Take-Away, dass man Insights hat, die man auch wiederum in sein Business nehmen kann. Und das war auf jeden Fall geliefert.

Würdest du die Veranstaltung weiterempfehlen?

Ja, definitiv. Wenn man im Handel, im Commerce unterwegs ist, dann ist es auf jeden Fall sehr befruchtend, weil man hier zum einen Insights bekommt, aber ich glaube, gerade dieser Austausch mit Playern aus der ähnlichen Branche, der ist sehr wichtig und es ist auch ein super Netzwerk, das man hier natürlich knüpfen kann.

Hattest du einen Favoriten unter den anderen Vortragenden?

Ich fand heute den Alexander Graf sehr gut. Er hat sehr gute Insights aus seiner Karriere, die er geteilt hat, aber er hat auch einige Studien und Trends vorgestellt. Das war für mich eine sehr gute Mischung, daher war das meiner Meinung nach von den Vorträgen, die ich gesehen hab, der Beste.


Speaker: Stephanie Cox, Initiator Chancen:reich


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Stephanie Cox, Initiator chancen:reich. Image by David Lugmayr

Warst du gestern [an Tag 1] schon da?

Ich hab mir nur ganz kurz die Workshops angeschaut, weil ich wissen wollte, wie das hier funktioniert und ich hab beschlossen, dass ich es ganz anders mache (lacht). Das waren nur Vorträge! Mir war ganz wichtig, dass ich das Setting einfach gleich ganz anders mache.

Wie ist dein Gesamteindruck?

Dudurch, dass ich sehr viele Events moderiere und gerade Kongresse auch sehe, fand ich hier die Mischung schön. Sie haben sehr stark versucht, das Thema aufzubrechen. Ich finde es auch schön zu sehen, wie Unternehmen wie OTTO aufbrechen und wie Unternehmenskultur in einem Konzern gelebt werden kann.

Welche Erwartungen hattest du?

Ich bin mittlerweile sehr vorsichtig geworden, was Erwartungen angeht, weil die von von sehr viel abhängig ist. Deswegen versuche ich, sehr neutral auf Veranstaltungen zu kommen. Aber ich hatte schon hohe Erwartungen, was den Austausch angeht. Einige Vorträge fand ich wirklich cool, vor allem die Diskussionen, die danach entstanden sind.

Wurdest du denn positiv überrascht?

Es hat sich gesteigert! Während des letzten Talks [Jürgen Bock von OTTO] hatte ich sogar Gänsehaut. Wir können über Kennzahlen reden und über Methoden, wie wir User tracken können. Aber im Endeffekt sind wir alle Menschen und haben Emotionen. Und die darf man nie vergessen, das ist ganz wichtig.

Würdest du die Veranstaltung weiterempfehlen?

Es wär cool, wenn die Veranstaltung noch mehr aufgemischt wäre. Es waren HR-Leute da und Vertriebler. Aber ich würde mir schon noch mehr junge Leute im Publikum wünschen. Ich würde es weiter empfehlen, wenn man ein großes Interesse an Handel hat.

Hattest du einen Favoriten unter den anderen Vortragenden?

Jürgen Bock von OTTO war mein absoluter Favorite, weil ich glaube, dass er genau das verstanden hat. Es sind noch immer Menschen, die dahinter stehen. In dem Bereich, in dem ich arbeite, habe ich gelernt: „You can have the boss-best product in the world. If you don’t have the people to realise it – was machst du mit dem geilen Produkt?“

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Netzpiloten sind Partner bei der Search Marketing Expo SMX

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In München findet auch 2017 wieder die Search Marketing Expo (SMX) statt – die Leitkonferenz zum Thema SEO, SEA und Online Marketing.

An zwei Tagen, dem 14. und 15. März, gibt es zehn Thementracks, sechs Workshops, über 80 Referenten und über 60 Sessions. Es werden über 1.600 Besucher erwartet.

Die Location für die SMX Konferenz und Ausstellung ist das ICM Internationales Congress Center München. Die SMX Workshops und der International Search Summit findet im Nemetschek Haus statt.

Auch 2017 könnt ihr eure Teilnahme an der SMX noch effektiver gestalten und bereits am Vorabend mit anderen Inhouse SEOs networken – beim Inhouse SEO Meeting. Tauscht euch mit euren Kollegen in neutraler Runde aus. Schafft eine Basis für effizientere Gespräche mit den Toolanbietern – zusammen mit anderen Unternehmen habt ihr mehr „Verhandlungsgewicht“ – wenn ihr an einem Strang zieht. Holt euch Tipps, gebt Tipps.

+++Rabattaktion+++

Mit uns kommt ihr günstiger an Tickets. Benutzt für die AllFacebook Marketing Conference den Rabattcode „NPAFBMC“ und erhaltet exklusiv 15 Prozent Rabatt. Derselbe Code gilt auch für die All Influencer Marketing Conference. Für die Search Marketing Expo erhaltet ihr mit dem Code „NPSMX“ 15 Prozent exklusiven Rabatt.

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Eröffnung des ersten YouTube-Space in der MENA-Region

Los Angeles, London, Tokyo, New York City, Berlin, Sao Paolo, Mumbai, Toronto, Paris und nun auch Dubai: Mit der Eröffnung des zehnten YouTube-Space gibt das Google-Unternehmen den YouTubern in der MENA (Middle East & North Africa) – Region ein Zuhause. In den neuen Räumlichkeiten wird genau das möglich gemacht, wofür YouTube schon als Online-Plattform bekannt ist: Lernen, vernetzen und erschaffen. Nur diesmal in organisierten Workshops und Events mit bekannten Bloggern, die Einblick in ihre Arbeit geben und ihre Tipps und Tricks mit anderen ‚Creators‘ teilen. Der erste Space wurde 2012 gelauncht – seitdem nahmen 150.000 Menschen weltweit an über 19.000 Stunden Workshops teil und produzierten mehr als 15.000 Videos.

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Diana Baddar by Memac Ogilvy Public Relations – Dubai

Die offizielle Eröffnung des #YouTubeSpaceDXB, dessen Standort in der Alserkal Avenue in Zusammenarbeit mit Dubai Studio City geplant ist, wird für das zweite Quartal dieses Jahres anvisiert.

Erste Einblicke gewährte die Presseveranstaltung im Dezember, bei der ich Diana Baddar traf. Sie ist Head of Video Partnerships in der MENA-Region und sprach mit mir über die Entwicklung und Ziele der YouTube-Community. Das Jobangebot von YouTube vor vier Jahren kam für die Palästinenserin, die zuvor eher für klassische Sender arbeitete, sehr überraschend: „Ich startete das Abenteuer mit YouTube und es war bis jetzt eine unglaubliche Reise. Eine Achterbahnfahrt.“  Nicht nur, weil man so viele kreative Menschen kennenlernt, sondern auch, weil man unwahrscheinlich viel mit den sozialen Netzwerken bewegen kann.

YouTube ist das Sprachrohr der jungen Generation

YouTube sollte man nicht unterschätzen, denn es ist das neue Sprachrohr einer jungen Generation – besonders in der MENA-Region, wo laut des Arab Media Outlook Reports 50 Prozent der Bevölkerung unter 24 Jahre alt ist und die Jugend täglich mindestens zwei Stunden mit den sozialen Netzwerken und Online-Videos verbringt. Außerdem ist die hiesige YouTube-Community die zweitstärkste nach den USA: „Die Menschen lieben YouTube hier! Deswegen ist es super, dass wir hier ein Space eröffnen, da wir das Gefühl haben, dass alle an die Region glauben“, erklärt Baddar stolz.

Die junge Generation ist nicht nur Konsument, sondern auch immer mehr der Produzent der Inhalte: „Als ich anfing, für YouTube zu arbeiten, nutzten es vor allem Medien. Es gab nur wenige ‚Creators‘“, erzählt Baddar, die in Kuwait geboren und in Kanada aufgewachsen ist. Mittlerweile ist das soziale Netzwerk immer mehr die Plattform für private Blogger, die per Video ihr Wissen, Talent und Leben teilen: „Sie wählen YouTube aus, weil sie über alles sprechen können, was sie wollen. Niemand kann sie aufhalten oder ihnen verbieten, etwas zu tun“, erklärt Baddar. Ein Gefühl, das Baddar auch mit den Emiraten verbindet. Für sie ist gerade Dubai „ein Ort der Möglichkeiten – so kitschig wie das klingen mag. Ich kam für einen Urlaub hierher und entschied mich, meine Karriere hier weiterzuführen, da es mir so gut gefiel.“

„Put a face on it!“

Die Creator-Community soll durch die YouTube-Spaces weltweit gestärkt werden, die durch den Treffpunkt und die zur Verfügung gestellte Technik Raum und Möglichkeiten zur Kreativität bekommen. Baddar setzt dabei besonders auf weibliche Creator in Dubai: „Mir fiel auf, dass es wenig weiblichen Content in der MENA-Region gab. Wo waren die Mädchen, die in der Sprache sprechen, die die Community versteht? Klar gab es schon Bethany Mota oder Michelle Phan – phantastische Künstlerinnen – aber keine von ihnen war arabischer Herkunft. Also habe ich versucht, die Mädchen mit einzubeziehen, damit sie die Stimme ihrer Generation werden.“

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YouTube Space Dubai by Memac Ogilvy Public Relations – Dubai

Bei ihrer Suche nach Vorreiterinnen stieß sie auf den Kanal von Jay Sajer, damals unter Jays Cherry bekannt, einer erfolgreichen Bloggerin aus Saudi Arabien: „Sie hatte bereits hunderttausende Follower, doch keiner wusste, wer sie genau war, da sie nie ihr Gesicht in ihren Videos zeigte. Ich traf sie und sagte ihr, dass sie irgendwann eine Pionierin sein wird mit dem, was sie tut. Es wird vielen Mädchen helfen, wenn sie sich zeigt. YouTube braucht mehr Mädchen wie sie – aus Saudi, Marokko, Dubai oder Ägypten.“ Das gute Zureden ermutigte die junge Frau. Wenige Monate später veröffentlichte sie das Video Put a face on it!, für das sie viel positives Feedback erntete: „Die Menschen liebten sie noch viel mehr! Jay war eine der Ersten, die Produkt-Review machte und ihre eigene Meinung sagte – das klingt so einfach, aber das gab es in der Form bis zu dem Zeitpunkt kaum.“ Für Baddar ist es ein persönliches Anliegen, junge Frauen zu stärken, da sie es selbst geschafft hat, ihren Weg im Nahen Osten erfolgreich zu gehen: „Mein Traum ist es, dass in den nächsten fünf Jahren die Hälfte der Content-Creator in der Region weiblich ist. Das würde mich unfassbar stolz machen.“

Für die Umsetzung sind bereits im YouTube-Space Dubai einige Events und Workshops speziell für Frauen geplant: „Wir feiern hier zum Beispiel den internationalen Frauentag. Für Außenstehende mag das vielleicht banal klingen, aber hier ist es wichtig, zu zeigen, dass wir Frauen unterstützen und feiern. Sie müssen gesehen und gehört werden!“


Image „YouTube Space Dubai“ by Memac Ogilvy Public Relations – Dubai


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Die Netzpiloten sind Partner des NKF Summit

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Am 7. Dezember findet in Berlin der NKF Summit Vol. 1 statt. Das ist die Veranstaltung, bei der Cooperates und Startups lernen, miteinander zu arbeiten. Eingeladen sind zahlreiche Experten, die Vorträge halten und Sessions leiten werden. Über 25 Speaker werden dabei ihre Kenntnisse präsentieren.

Mit dabei ist Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP. Er referiert darüber, warum Startups und Corporates vor allem in Deutschland sich dringend annähern müssen. Olaf Koch, CEO der Metro AG, ist ebenfalls vor Ort. In seinem Vortrag geht es um die Startup-Strategie der Metro AG. Marius Swart, Global Innovation Director der Coca-Cola Company, spricht über die Fallstudie Coca-Cola Incubator. Jörg Rheinboldt, Managing Director der Axel Springer Plug and Play Accelerator GmbH gibt Einblicke in die Arbeitsweise und Strategie von Plug and Play. Einen Fireside-Check wird es bei Christoph Weigler, General Manager Germany der Uber Germany GmbH geben. Peter Lennartz, Head Startup Initiative Berlin + GSA EY erklärt das Erfolgsmodell „Lab“ der Firma.

Am 6. Dezember findet als Aufwärmübung schonmal die optionale Startup-Tour statt, außerdem der Lean-Startup-Workshop und die Reception, weiter geht es dann am 7. Dezember.

+++ Rabattaktion +++

Alle Netzpiloten-Fans erhalten 250 Euro Rabatt beim Ticketkauf. Gebt einfach den Code Netzpiloten beim Ticketkauf ein und spart, was das Zeug hält!

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Destination Check: Das war die Data Natives 2016

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Die Data Natives-Konferenz war vom 26. bis zum 28. Oktober 2016 in Berlin zu Gast. An zwei Standorten konnten sich Interessierte über Big Data, Machine Learning, Artificial Intelligence und dem Internet of Things informieren und vernetzen.

Der Konferenzauftakt fand mit drei Workshops im Coworking Space Ahoy Berlin zu Themen wie Python und Data-as-Service-Produkten statt. Am zweiten und dritten Tag gaben sich dann Speaker wie Alexandra Deschamps-Sonsino, Director bei Designswarm, Philipp Krenn, Developer Advocate bei Elastic oder Anish Mohammed die Klinke oder viel mehr das Mikro in die Hand. Die Bolle-Festsäle in Berlin waren an beiden Konferenztagen gut gefüllt. Die Netzpiloten waren als Partner dabei und haben sich unter das Volk gemischt, um ein paar Eindrücke zu sammeln.


Besucherin: Indre J. – Studentin, Data Analyst bei Webtrekk


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Image by Indre

Indre studiert Statistik an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg und arbeitet in der Datenanalyse bei Webtrekk. Sie sucht nach Trends, Themen und Jobmöglichkeiten für die Zeit nach der Uni.

Was ist dein Gesamteindruck?

Mir gefällt es sehr gut, ich war sehr positiv überrascht. Ich hatte ein bisschen die Befürchtung, weil ich schon bei anderen Veranstaltungen war, dass die Speaker eher Produktpräsentationen machen, statt über die Methoden, die sie implementieren wollen, zu reden. Aber hier war das zum Glück ganz anders. Außerdem habe ich Glück gehabt und die Tickets gewonnen, weil ich für den Newsletter angemeldet war.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Ich habe nichts Spezielles erwartet und habe mir viel angehört. Ich finde, man kann hier gut mitkriegen, wie der Business-Alltag funktioniert. Leider suchen die Firmen eher nach Programmierern als nach Statistikern, aber man bekommt ein Gefühl für das Berufsfeld.

Was war dein persönliches Highlight?

Ich fand die Panel-Debatte zur Zukunft des Grundeinkommens ziemlich toll, das war ein wichtiges Thema.

Würdest du wiederkommen? Wem würdest du die Data Natives empfehlen?

Ich würde die Data Natives natürlich Programmierern empfehlen, aber auch für mich als Studentin war es sehr interessant. Leider ist der Eintritt nicht unbedingt etwas für ein Studentenbudget, vielleicht könnte man da noch mehr Möglichkeiten schaffen.


Besucher: Henrik Laurentz, Consultant bei Findwise


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Image by Henrik Laurentz via Findwise

Hendrik entwickelt Lösungen für Suchmaschinen und Datenanalyse. Auf der Data Natives wollte er mehr über den Stand der Dinge herausfinden und welche Ideen er für Findwise integrieren kann.

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich habe zwar die Workshops verpasst, aber die Konferenz gefiel mir sehr gut. Die Talks waren sehr unterschiedlich, das mochte ich auch, viele waren auf einem Einsteigerlevel gehalten, für einige musste man auch technisch mehr im Thema sein – da gab es ja alles; angefangen damit, wie man Data Scientist wird bis hin zu neuralen Netzwerken. Es gab sogar einen Vortrag darüber, wie Machinelearning-Apps gebaut werden.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Ich hatte ein bißchen erwartet, dass die Konferenz akademischer angehaucht sein würde, ich bin aber nicht enttäuscht, dass es nicht ganz so war. Ich fand die meisten Speaker gut, vielleicht hätten einige von ihnen sich noch etwas besser vorbereiten und das Publikum mehr einbinden können. Vielleicht ist das aber auch nicht so einfach, wenn das Publikum aus allen möglichen Bereichen kommt.

Was war dein persönliches Highlight?

Das war eigentlich der erste Speaker, Daniel Molnar, mit den wichtigsten Grundlagen zu Data Science und Datenanalyse. Er hat ein paar Hinweise dazu gegeben, was gut oder besonders schlecht funktioniert und auf was man achten muss, wenn man mit Data Science arbeitet. Das fand ich sehr interessant.

Würdest du wiederkommen? Wem würdest du die Data Natives empfehlen?

Ich denke schon, dass ich wiederkommen werde. Ich mag Berlin sowieso, es war eine gute Wahl, herzukommen. Die Data Natives ist für Datenspezialisten auf jeden Fall gut geeignet, das Niveau ist schon eher anspruchsvoll. Es gibt hier aber auch viele Manager und Leute mit geschäftlichem Hintergrund. Das ist aber nicht schlecht, es ist nur etwas anders.

Mit welcher Motivation bist du hergekommen?

Meine Firma hat mich spontan als Besucher hergeschickt und weil alle meine Kollegen unterwegs waren, bin ich allein hergekommen.

 


Speaker: Iwan Lappo-Danilewsk, Technik und Betrieb bei aaron.ai


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Image by Iwan Lappo-Danilewsk

Iwan arbeitet als CTO bei aaron.ai und nahm am Startup-Battle teil, der am letzten Konferenztag angesetzt wurde und bei dem man seine Firma ins Gespräch bringen konnte. Er überzeugte schließlich nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury der Data Natives.

Was ist dein Gesamteindruck?

Ich war bei den Workshops nicht dabei, aber am zweiten und dritten Tag fand ich es klasse. Ich habe Sachen gesehen, von denen ich mir gut vorstellen kann, sie bei uns einzubauen. Ich konnte ein bißchen über den Tellerrand hinausblicken und mehr darüber erfahren, mit wem man sich vernetzen kann.

Haben Redner und Teilnehmer deine Erwartung erfüllt?

Ich hatte ein bisschen erwartet, dass die Leute von der Größe des Events und der Bühnen eingeschüchtert sein würden, das war zum Glück nicht der Fall. Ein Speaker wollte ein bisschen zu sehr fachsimpeln, das hat nicht so funktioniert, dazu ist es dann doch nicht technisch genug. Aber insgesamt habe ich das Gefühl, dass man hier auf gebildetes, passendes Publikum trifft und dass auch die Nachfragen sehr fair sind, vor allem bei dem Startup-Battle.

Was war dein persönliches Highlight?

Mein Highlight war der Vortrag von Francisco Webber von Cortical.io Die haben eine Technologie, mit der man ein neuronales Hirn nachbilden kann, das um das Zehnfache schneller ist als andere das darstellen können. Wie sie das genau machen, finde ich gar nicht so wichtig, aber dass man jetzt Sachen machen kann, die vorher gar nicht möglich waren, das finde ich sehr spannend. Vorhin gab es auch noch einen sehr guten Talk von Steven Lemm von Outfittery über Produktentwicklung und Data Science, den fand ich auch sehr interessant.

Würdest du wiederkommen? Wem würdest du die Data Natvies empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall wiederkommen. Generell sollten alle aus meiner Zielgruppe, IT-Manager und verantwortliche Technische Entwickler, also alle, die generell in einem Unternehmen arbeiten, hier herkommen. Ich glaube auch, dass hier alle gut hinpassen, die sich generell für technische Entwicklung interessieren. Egal, ob sie selber so etwas machen wollen oder sich nur in dem Bereich umschauen wollen. Solche Konferenzen können Augenöffner sein.

Mit welcher Motivation bist du hergekommen?

Ich wollte über meinen Tellerrand schauen und neue Leute kennenlernen, die in einem ähnlichen Feld unterwegs sind. Bei dem Battle habe ich mitgemacht, weil wir dazu eingeladen wurden und ich die Möglichkeit nutzen wollte, um das Projekt bekannter zu machen und uns zu vernetzen. Außerdem wollte ich ein bisschen Erfahrung sammeln, wie das ist, wenn man auf so eine große Bühne geht.

 

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Netzpiloten sind Partner der Jugendmedientage 2016 + Rabattaktion

Vom 27. – 30. Oktober ist es wieder so weit: Die Jugendmedientage in Dresden bieten euch auch dieses Jahr ein spannendes Programm: Intensiv-Workshops für handwerkliches Know-How und praktische Medienkompetenzen, freie Formate, Medientouren durch renommierte Redaktionen, Rundfunkanstalten und Agenturen sowie das Rahmenprogramm mit Mediennacht und Abschlussparty.

Außerdem könnt ihr euch mit über 400 jungen Medienmachenden zwischen 16 und 27 Jahren austauschen, euren Horizont erweitern und euch inspirieren lassen.

Unter der Anleitung von Branchenexperten könnt ihr eure Medienkompetenzen ausbauen,  innovative Ideen entwickeln, gemeinsam brainstormen und Kontakte knüpfen ? zu Profis wie zu Gleichgesinnten. Die Jugendmedientage wollen gezielt junges Engagement aus einer anderen Perspektive fördern.

Dieses Jahr dreht sich bei den Jugendmedientagen alles um die Frage: Medien- oder Märchenland? Was Medien, Journalismus, Politik und Gesellschaft bewegt. Diskutiert mit über die Verantwortung von Medien und darüber, wie wichtig Vielfältigkeit, Objektivität und eine umfangreiche Recherche sind. Außerdem werden die zentralen Fragen, welchen Einfluss Medien auf unsere Meinungsbildung haben und welchen Werten Medien verpflichtet sind, beleuchtet.

 

+++ Rabattaktion +++

Unsere Leser bekommen 5€ Preiserlass auf ein Ticket für die Jugendmedientage 2016 in Dresden. Dafür müsst ihr einfach nur „Mitglieder normal oder Komfort“ bei der Anmeldung auswählen und in das Bemerkungsfeld eintragen, dass ihr von den Netzpiloten kommt oder durch uns auf die Veranstaltung aufmerksam geworden seid. 

 

 

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10 Jahre Deutsch-Norwegisches Jugendforum

Seit 2007 sensibilisiert das Deutsch-Norwegische Jugendforum mit Schüleraustauschen und Sprachcamps für die sprachliche Vielfalt in Europa. Zum 10-jährigen Jubiläum der Initiative treffen sich dieses Jahr Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren zu Workshops und einem Festakt vom 23. bis 26. September in Berlin. Sie können sich mit anderen Jugendlichen aus Norwegen und Deutschland austauschen und sich inspirieren lassen, wie man selbst zum Helden werden kann. Man kann Neues über das andere Land erfahren und Freunde fürs Leben finden. Workshops gibt es zu den Schwerpunkten Medien und Meinung, Sprache und Kreativität, und Bild und Bühne. „Jeder Workshop schaffte es auf seine Weise, das Motto umzusetzen und dabei Erstaunliches auf die Beine zu stellen.“, sagte eine Teilnehmerin am DNJF 2015.

Erstmals werden auch Projekte wie Blogs, Foren oder Zeitschriften mit deutsch-norwegischem Schwerpunkt von den Jugendlichen konzipiert und umgesetzt. Mentoren aus Wissenschaft und Praxis begleiten diese Projektcamps. Die Netzpiloten sind gerne dabei!

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“Future of Data”: Daten-Debatten jenseits von Vorurteilen

Statt Debatten über die “Datensammelwut” von Unternehmen zu führen, sollte das Sammeln und die Verwendung von Daten ganzheitlicher gesehen werden. Das Szenario Building ist zu einem beliebten Werkzeug geworden und ersetzt das bekannte Bonmot “Wenn du mal nicht weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis”. So ist auf Ebene der politischen und wirtschaftlichen Entscheider als entsprechend geschulter Berater leichtes Geld damit zu verdienen, wenn der Unsicherheit dieser Entscheider in einem globalisierten Weltgeschehen, die Scheinsicherheit eines Szenarios entgegen gehalten werden kann. Dass diese Szenarien allzu häufig in der Banalität zwischen “Kalter Marktwirtschaft” und “Sozialer Marktwirtschaft” oder auch gern “Vernetzte Welt” versus “Mensch steht trotz Technologie im Zentrum” enden, scheint nicht zu stören, fehlt doch allzu oft die Erfahrung, mehrfach einem solchen Prozess beigewohnt zu haben.

Daten sammeln: Wo stehen wir im Jahre 2025?

Der globale not-for-profit Future Agenda Foresight Prozess hat bewusst einen anderen Weg gewählt, konzentriert sich auf einzelne Schwerpunktthemen und verzichtet auch darauf, alle Meinungen in irgendwelche Matrizen einspeisen zu wollen, um am Ende ein Ergebnis zu bekommen, dass der PC scheinbar “genau” errechnet hat. In inzwischen über 100 Workshops, in über 50 Ländern, werden in einem strukturierten Diskurs bis zu 30 Themen (je Workshop aber nur ein Schwerpunktthema) besprochen und qualitativ zusammengefasst. Im Zuge der Workshop-Reihe hatte vor einiger Zeit in Köln ein “Future of Data”- Treffen stattgefunden.

Aufgrund eines ersten Brainstormings, wurden vor Ort die folgenden Entwicklungstendenzen bis zum Jahre 2025 identifiziert:

  • Datenapathie angesichts der nicht zu bewältigenden und zu interpretierenden Datenmenge

  • Gefahr simplifizierender Analysen aufgrund mangelnder Fähigkeit zur Operationalisierung der Möglichkeit zum Datensammeln

  • Daten werden verhaltensbestimmende Variablen

  • Big Data führt zu mehr Transparenz; Auswirkung auf bestehende Geschäftsmodelle unklar

  • #dataforgood wird immer relevanter

  • menschliches Miteinander, das immer mehr datenbestimmt ablaufen wird, muss neu definiert werden

  • steigende menschliche Abhängigkeit von datenbasierter Interpretation der (Um) Welt

  • Aufkommen von datengetriebenen Lebensstilen

  • Bindung der Lebenszyklen von Produkten an deren Datensammelfähigkeit

  • Dateninterpretation als neue Form der “Weisheit”

  • Sicherheit von Mobilität wird essenziell

  • Daten als Grundlage der Vermittlung von Bildung

  • Ethik der Daten

  • datengetriebene Anpassungen von Unternehmen statt durch Vorstandsentscheidungen

  • Suche nach der Grenze der Anwendung von Daten

  • potenzieller Backlash gegen die Nutzung von Daten

In einem nächsten Schritt wurden nun diese Aspekte aggregiert und mit Blick auf die mögliche Relevanz im Jahre 2025 priorisiert. Auffällig daran war, dass auch im Kreis der dem Thema gegenüber eigentlich eher aufgeschlossenen Teilnehmern, die spannungsgeladenen Fragen der Datensicherheit, der Privatsphäre und der durch Daten eventuell intendierten Ungleichheit dominierten.

Tabelle: Abstimmungsverhalten der Teilnehmer bezüglich der Frage nach der Relevanz der vorab genannten Unterthemen bis zum Jahre 2025

 

Zwang zur Konformität und Daten-Darwinismus?

Dieses Ergebnis war insofern spannend, als dass Daten(schutz) nicht, wie so häufig üblich, als Selbstzweck betrachtet wurde, sondern das Ziel eine politische, wie auch gesellschaftspolitische Einordnung der Datenthemen darstellte, was sich in der abschließenden qualitativen Debatte über die Priorisierung auch zeigte:

1. Intelligentes Sammeln von Daten statt blinder Datensammelwut: Das Internet der Dinge wird zu einem weiteren Anstieg der gesammelten Daten führen. Mehr denn je muss sich aber rechtzeitig Gedanken darüber gemacht werden, welche Daten denn überhaupt sinnvoll ausgewertet werden können. Während man im Einführungskurs zur “Empirischen Sozialforschung” an der Uni bereits zu hören bekommt, dass die Forschungsfrage vor dem Sammeln von Daten bekannt sein muss, gehen manche Datenanalysten anscheinend allzu oft den Weg, im Datenkonvolut nach interpretierbaren Mustern zu suchen, um das Datensammeln gegenüber den Investoren und den Usern im Nachhinein zu rechtfertigen.

2. Juristische Rules of the Game: Es bedarf – unabhängig von der Art der Daten und der sammelnden Institution – dringend weltweit gültiger Spielregeln zum Umgang mit diesen Daten. Nur datenbezogene Grundrechte, wie der jederzeitige Zugang zu den eigenen Daten bei Unternehmen oder staatlichen Verwaltungen, werden auf Dauer die Akzeptanz der Datensammlungen erhalten. Das Spannungsfeld zwischen nationalen politischen Regelungssystemen und kulturellen Unterschieden im Umgang mit personenbezogenen Daten, lässt diese Aufgabe aber auch utopisch erscheinen. Wie wäre es daher, eine Art Global Governance in diesem Bereich aufzubauen und zu legitimieren?

3. Digital Literacy: Der Umgang mit und der Zugang zu den eigenen Daten, muss Bestandteil der schulischen Bildung werden. Nur damit kann Datensouveränität im Sinne des Verständnisses der Relevanz der eigenen Daten in einem ökonomischen und politischen Kontext erreicht werden.

4. Moralische Dimension datenbasierter Entscheidungen: Wie sind datenbasierte Entscheidungen, wie das schon häufig vorgebrachte Unfall-Vermeidungsszenario selbstfahrender Autos und das mit einhergehende Entscheidungsdilemma moralisch zu bewerten? Wer entscheidet vor welchem kulturellen Hintergrund, welche Entscheidung die moralisch “richtige” ist? Wie kann Transparenz über die moralischen Eckpunkte von Algorithmen, die solchen Entscheidungen zugrunde liegen, hergestellt werden, ohne das jeweilige Geschäftsmodell zu gefährden?

5. Daten-Darwinismus: Der Umgang mit Daten, sei es auf unternehmerischer, politischer oder individueller Ebene, wird schon bald über die Überlebensfähigkeit, insbesondere von Unternehmen und die Lebensqualität, des Einzelnen entscheiden. Datenungleichheit kann damit zu Ungleichheit in den unterschiedlichsten Lebensbereichen führen. Wie gehen wir mit diesem Daten-Darwinismus um, die aus der gekonnten Anwendung von Human-Data-Teaming Einzelner entsteht? Die aktuelle Debatte um die finanzielle Beteiligung von Krankenkassen am Kauf von Wearables und Health Apps, deuten den sich abzeichnenden Kontext von digitaler Affinität und daraus resultierender persönlicher Livelihood an.

6. Dateninduzierter Druck zur Konformität: Wenn wir Big Data nutzen, um Generalisierungen, Muster in großen Datenmengen oder aber Gruppen von Menschen zu kategorisieren, steigt die Gefahr, dass das Individuum mit abweichenden Verhalten, Meinungen, Leistungsindikatoren oder Gesundheitsdaten negativ auffällt. Die Kosten der Abweichung können beim “Abweichler” oder auch in der Gesellschaft anfallen. Wie geht eine Gesellschaft damit um? Wie können wir trotz allem Individualität in ein Zeitalter von Big Data hinüber retten? “Habe ich ein individuelles Recht auf eine ungesunde Lebensführung?”. Könnte dieser Blickwinkel überspitzt beschrieben werden? Wie weit wird unsere Toleranz dem Individualisten gegenüber im Zeitalter des Datensammelns gehen?

Die Ergebnisse aller globalen Workshops zum Thema Future of Data können hier nachgelesen werden.

“Datenkrake” als politischer Kampfbegriff?

Sowohl beim Blick auf die Ergebnisse des Treffens in Deutschland als auch der weiteren globalen Workshops wird deutlich, dass wir die in den deutschen Traditionsmedien stets nur unter dem Hinweis die “Datenkraken” Facebook und Google vollkommen verengt geführte Debatte, dringend ausweiten müssen. Netzpolitik.org hat erst gerade wieder auf das Lobbying der US-Regierung hingewiesen, mit dem versucht wird, der Welt einseitig die amerikanischen Vorstellungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten aufzudrücken.

Im Rahmen der vor kurzem stattgefundenen Telemedicus Sommer Konferenz, wurde eine Übersicht über die verschiedenen Daten(schutz)-Aspekte in den sozialen Medien herumgereicht, die ebenfalls sehr schön die Komplexität des Themas darstellt, die natürlich sehr weit über die dumpfe Datenkranken-Sematik hinausreicht. Wir sollten versuchen, die Daten-Debatte im Interesse einer sehr viel weiter reichenden Verwendung als der Analyse persönlichen Like-Verhaltens auf Facebook zu führen. Die oben genannten Aspekte, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erheben, deuten dabei an, dass “Daten” immer in einem inhaltlichen Kontext gesehen werden sollten. Überlassen wir dieses wichtige Thema nicht den Traditionsmedien.

Der Beitrag basiert auf den seit August 2015 vollständig vorliegenden Ergebnissen eines Treffens von Experten im Zuge des Foresight-Prozesses “Future Agenda” zu dem übergeordneten Thema “Zukunft der Arbeit/Datennutzung” im April diesen Jahres.


 


 

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Startup Academy begeistert Schüler fürs Unternehmertum

Schreiben (image by StartupStockPhotos [CC0] via pixabay)

100 Schülerinnen und Schüler werden bei der Startup Academy für das Gründen eines eigenen Unternehmens begeistert. Dazu laden „Jugend gründet“ und die WHU – Otto Beisheim School of Management am 14. November 2015 auf den Campus der WHU in Vallendar ein. „Mit der Startup Academy möchten wir das Wissen der Jugendlichen, einschließlich unserer Alumni, über wirtschaftliche Zusammenhände und das Thema Gründen vertiefen und weiter verfestigen und nicht zuletzt die Gelegenheit zum Austausch und Netzwerkaufbau bieten“, so Professorin Barbara Burkhardt-Reicht, Leiterin von „Jugend gründet“.

Es wird interaktive Vorträge von erfolgreichen Gründern und Workshops geben, die von Professoren und Studierenden abgehalten werden, bei denen die Schüler lernen, worauf man achten muss, wenn man schon Unternehmer ist oder erst noch sein eigenes Unternehmen gründen will. Außerdem wird einen Abend vor dem Event ein Treffen ehemaliger Teilnehmer von „Jugend gründet“ stattfinden, mit denen sich die Teilnehmer austauschen können.

Erfolgreiche Gründer berichten aus erster Hand

Mengting Gao (Co-Gründerin von Kitchenstories), Professor Christoph Hienerth (WHU), Uwe Horstmann (Co-Gründer von Project A), Sven Lackinger (Co-Gründer von evopark) und Christian Vollmann (Co-Gründer von nebenan.de, eDarling, MyVideo, iLove und Vorstandsmitglied im Bundesverband deutsche Startups) sind nur einiger der Redner, die den Jugendlichen näher bringen, wie es ist, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen und weiterzuführen.

Paul Nietzschmann und David Rheinbay, beide Mitglieder des studentischem Organisationsteam WHU SmartUp, erklären: „WHU-Absolventen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche erfolgreiche Unternehmen gegründet – von Zalando über Rocket Internet bis hin zu Sozialunternehmen wie Bookbridge. Wir hoffen, dass wir viele Schülerinnen und Schüler ebenfalls für Unternehmertum begeistern können.“

Teilnehmerkosten für Schüler werden übernommen

Schüler können kostenlos an der Startup Academy teilnehmen und auch für die Unterkunft müssen sie nichts zahlen. Außerdem werden bis zu 50 Euro Fahrtkosten erstattet. Alle interessierten Schüler und Schülerinnen ab der neunten Klasse, sowie ehemalige Teilnehmer und Teilnehmerinnen von „Jugend gründet“ sind herzlich eingeladen. Ab sofort kann sich für die Veranstaltung beworben werden.


Teaser & Image “Schreiben” (adapted) by StartupStockPhotos (CC0 Public Domain)


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Workshop zu „Weblogs und PR“

Die dpa-Tochter „news aktuell“ veranstaltet am 30. November und 1. Dezember 2006 in Hamburg das Seminar „Weblogs gezielt für die eigene PR einsetzen„. Referent Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach arbeitet früher bei „news aktuell“ und ist derzeit für den Themenbereich Weblogs bei der PR-Agentur Edelman Deutschland zuständig.
Am zweiten Tag stellen Friederike Ahlers von der Frosta AG und Björn Ognibeni von der Agentur GoViral konkrete Projekte vor, wie sie in ihrem Unternehmen Blogs für Kommunikationszwecke einsetzen.

Für das Seminar sind max. 12 Teilnehmer vorgesehen.
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