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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • TELEKOM t3n: Bundesnetzagentur untersagt Teile des Stream-On-Tarifs der Telekom: Der umstrittene Streamingdienst von Telekom – StreamOn – wurde jetzt von der Bundesnetzagentur geprüft und einige Details davon untersagt. Der Tarif ermöglicht es bestimmte Dienste wie Netflix oder Spotify nicht aufs Datenvolumen anrechnen zu lassen. Das Verbot geht auf die Kritik zurück, dass das Angebot nicht europaweit verfügbar ist. Entsprechende Aktivisten werfen der Telekom also eine Verletzung der Netzneutralität vor, die Roamingfreiheit wird also verletzt. Neben der Telekom ist auch Vodafone seit Ende September mit einem solchen Tarif auf dem Markt. Nach aktueller Aussage der Telekom teile man die Auffassung der Behörde aber nicht. Die Bundesnetzagentur hat hier ebenfalls eine Prüfung angekündigt.

  • SAMSUNG curved: Galaxy S9 soll im Februar vorgestellt werden: Das neue Modell der beliebten Samsung Galaxy Reihe – das Galaxy S9 – soll Gerüchten zufolge im Februar 2018 vorgestellt werden. Dieser Meinung ist zumindest der rusissche Redakteur Eldar Murtazin auf Twitter, der auch schätzt, dass das Smartphone mit dem Snapdragon 845 ausgestattet werden wird, dem Nachfolger-Chipsatz des Snapdragon 835. Mit einer Präsentation im Februar 2018 würde Samsung nach dem Galaxy Note 7 Akku-Disaster 2016 und der verspäteten Veröffentlichung des Galaxy S8 2017 wieder zum gewohnten Zeitplan von Präsentationen im Frühjahr zurückkehren. Eine Veröffentlichung während des nächsten Mobile World Congress scheint also wahrscheinlich.

  • GOOGLE t3n: Auch Google findet massenhaft Politik-Anzeigen aus Russland: Nicht nur Facebook sei zum US-Wahlkampf im Auftrag Russlands für Anzeigensysteme genutzt worden sein, auch Google-Dienste wären laut eines Zeitungsberichts der Washington Post von ähnlichen Anzeigen mit Falschinformationen betroffen gewesen. Der Konzern habe Hinweise auf entsprechende Werbung zum Beispiel bei Google-Tochter YouTube und beim E-Mail-Dienst Gmail entdeckt. Facebook hatte im September Stellung zu den Inhalten genommen und wird sich, ebenso wie Twitter, zum 1. November nochmals vor dem US-Kongress zu dem Thema äußern. Google hat sich bisher noch nicht zum Thema geäußert und ob der Konzern ebenfalls an der Anhörung teilnehmen wird, bleibt offen.

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Die Netzpiloten sind Partner des Medienforum NRW

Am 30. Mai findet im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse das Medienforum NRW statt. Seit über 20 Jahren ist das Medienforum NRW einer der wichtigsten Treffpunkte für die Medien- und Kommunikationsbranche um über aktuelle Medien- und netzpolitische Themen ins Gespräch zu kommen. Neben verschiedenen Panels findet dieses Jahr erstmals ein neues Diskussionsformat statt. Bei „One-on-One“ diskutieren jeweils zwei Experten in 20 Minuten über vorrangige Fragen der aktuellen Medienpolitik.

Themen dieser Diskussionen sind unter anderem:

  • Verleger kontra Internet – Schützt ein EU-weites Verlegerrecht überholte Geschäftsmodelle?
  • Wie viel – oder wenig – Plattformregulierung ist nötig, um für die Mediennutzer den Zugang zu einem möglichst vielfältigen Angebot an audiovisuellen Medieninhalten zu sichern?
  • Über Adblocker und weitere Werbehindernisse. Schutz vor Werbeüberflutung oder Gefahr für die Medienvielfalt?

Spannende Speaker

Zu den Referenten, auf die ihr euch beim Medienforum NRW freuen könnt, gehören:

Der Veranstalter ist das Medienforum. Hier könnt ihr euch für die Veranstaltung anmelden. Wir wünschen euch viel Spaß!

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CeBIT 2017: Das kann 5G, das Mobilfunknetz der Zukunft

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Seit mittlerweile 2011 ist LTE, das wir landläufig auch als 4G bezeichnen, verfügbar. Inzwischen wird es seit rund drei Jahren von nahezu allen Mobilgeräten unterstützt. Daher ist das für die Ingenieure Grund genug an ein Upgrade zu denken. Mit 5G soll ab 2020 die nächste Evolutionsstufe des mobilen Internets an den Start gehen. Dann soll sie Anwendungen wie hochauflösende VR-Spiele, autonomes Fahren und andere Connected Devices auf ein neues Level heben. Profitieren werden wir Endkonsumenten auch von einer noch nie da gewesenen Netz-Performance von Smartphone, Tablets und Co. Ich verrate euch die wichtigsten Eckdaten zu den Plänen der Netzbetreiber.

5G bringt mehr Speed und geringere Latenz

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat im Entwurf IMT-2020 die Anforderung für die ersten 5G-Systeme festgelegt. Sie sollen im Laufe des Jahres 2020 erscheinen. Demnach sollen dem Endgerät und damit dem Nutzer eine maximale Bandbreiten 20 Gbit/s im Download und 10 GBit/s im Upload zur Verfügung stehen. Minimal kommen 100 MBit/s im Downstream und 50 MBit/s im Upstream beim Kunden an. Zum Vergleich: Beim aktuellen Netzstandard LTE(-Advanced) beträgt die maximale Download-Bitrate 300 Mbit/s bis 4 GBit/s. Die Uploadrate liegt bei maximal 1 GBit/s.

Viel wichtiger für Anwendungen wie das autonome Fahren sind allerdings die Latenzzeiten, also die Verzögerung zwischen Eingabe und Reaktion. Diese soll sich für Smartphone- und Tabletnutzer im Bereich von lediglich 4 Millisekunden bewegen. Um sogenannte Ultra-Reliable and Low Latency Communications (URLLC) bei selbstfahrenden Autos zu gewährleisten, wird eine Reaktionszeit von maximal einer Millisekunde angestrebt.

Gleichzeitig unterstützt der Netzstandard 5G bis zu eine Million Geräte pro Quadratkilometer. Das entspricht einer rund 1000fach höheren Kapazität als mit 4G. Auch Cellroaming wird in Zukunft deutlich flüssiger und schneller vonstatten gehen. Das dürfte eine bessere Datenübertragung ermöglichen, wenn man – zum Beispiel als Bahnfahrer von Mobilfunkzelle zu Mobilfunkzelle springt. Nicht zu vernachlässigen ist zudem die verringerte Energieaufnahme: Mobilfunkanbieter rechnen mit 90 Prozent weniger Stromverbrauch je Mobildienst.

Telekom und Vodafone pushen Internet der Dinge

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Telekom zeigt auf der CeBIT die Möglichkeiten des 5G-Netzes mithilfe eines Roboters. Foto by Berti Kolbow-Lehradt

Auf der gerade stattfindenden Branchenmesse CeBIT in Hannover zeigt der Mobilfunkanbieter Telekom bereits einige Anwendungsfelder für das 5G-Netz. Es wird zuerst in der Industrie und an Flughäfen zum Einsatz kommen. Ein aufgebauter Industrieroboter demonstriert unter anderem die stabilen Reaktionszeiten von exakt acht Millisekunden.

Auch Vodafone zeigt ein Showcase zur Mensch-Maschine-Interaktion, das gemeinsam mit der TU Dresden entwickelt wurde. Der schnelle humanoide Roboter Pepper reagiert – ähnlich des menschlichen Nervensystems – in Echtzeit. Damit ist er rund tausendmal schneller als aktuelle Modelle. Das Konzept soll etwa bei der Bergung von Erbeben- oder Lawinenopfern zum Einsatz kommen.

5G ist für Privatkunden Zukunftsmusik – und könnte teuer werden

Wer sich nun auf erste Gadgets freut, der muss leider enttäuscht werden. Denn nachdem Ende des Jahres die Rahmenbedingungen feststehen sollen, folgt danach die Entwicklung von geeigneter Hard- und Software. Dabei stehen nicht nur passende Empfangs- und Verarbeitungsgeräte, sondern auch Sender im Fokus der Ingenieure. Wie auch beim 4G-Ausbau sind in erster Linie Industrie und öffentliche Einrichtungen an Ergebnissen interessiert. Deshalb dürften Blüten zunächst in den Maschinenhallen und Stadtzentren dieser Welt zu finden sein. Auch Fahrzeuge und der Straßenverkehr im Allgemeinen werden vom neuen Netzstandard zuerst profitieren.

Erst in der nächsten Ausbaustufe werden Kunden auch direkt 5G-Produkte für Anwendungen in der Augmented Reality oder Virtual Reality vorfinden. Denn dank der Rahmenbedingungen sollen sie für eine komplett neue Nutzererfahrung sorgen. Auch die Drohnentechnik wird sich durch das neue Mobilfunknetz rasant weiterentwickeln. Wie sich die neuen Geräte preislich von aktuellen Produkten unterscheiden werden, lässt sich momentan schwer abschätzen. Fakt ist, dass die Entwicklung und der Ausbau des 5G-Standards und der zugehörigen Glasfaser-Infrastruktur deutliche Kosten nach sich ziehen wird.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Androidpiloten.


Teaser Image by Vodafone, Image Robot by Berti Kolbow-Lehradt


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  • WIKILEAKS t3n: CIA soll von Frankfurt aus Nutzer über iPhones und TV ausspionieren: Wikileaks hat am Dienstagnachmittag unter dem Namen „Vault 7“ insgesamt 8.761 Dokumente und Dateien veröffentlicht, in denen die Spionagetätigkeiten der CIA aufgedeckt werden sollen. Den Veröffentlichungen zufolge spionierte die CIA auch von Frankfurt aus.
  • THINKBOX it-times: Amazon-Tochter AWS kauft Thinkbox Software: Die Amazon-Tochter Amazon Web Services (AWS) kauft den US-Softwarespezialisten Thinkbox Software. Details zu der Übernahme haben beide Unternehmen noch nicht bekanntgegeben. Thinkbox entwickelt Werkzeuge zum Erstellen von Medieninhalten. 

  • DIGITALISIERUNG boerse-online: Netzallianz will 100 Milliarden Euro in Gigabit-Netz investieren: Die Bundesregierung hat sich mit Netzbetreibern darauf geeinigt, ein flächendeckendes Gigabit-Netz in Deutschland aufzubauen. Das Ziel ist es, bis bis 2025 insgesamt 100 Milliarden Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland zu investieren.
  • MOBILE PAYMENT heise: Vodafone öffnet seine Wallet für Paypal: Vodafone, Paypal und VISA unternehmen einen gemeinsamen Versuch, das Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland voranzutreiben. Vodafone-Kunden können ihr Paypal-Konto als Zahlungsmittel in die Vodafone-App einbinden und damit im Handel kontaktlos bezahlen. Voraussetzung ist eine NFC-geeignete SIM-Karte, die der Netzbetreiber bei Bedarf zur Verfügung stellt.

  • AMAZON golem: Alexa soll bei Mordermittlung helfen: Die Daten von Amazons Sprachassistentin Alexa sollen dabei helfen, einen Mord in den USA aufzuklären. Amazon gab seinen Widerstand gegen den Antrag der Ermittler auf, nachdem der Tatverdächtige selbst der Herausgabe der Informationen zustimmte. In dem Fall war ein Bekannter des Mannes im Herbst 2015 tot in dessen Whirlpool gefunden worden. 

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  • WORDPRESS golem: WordPress-Sicherheitslücke ermöglicht Änderung von Inhalten: In den aktuellen WordPress Versionen 4.7.0 und 4.7.1 wurde jetzt eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der ein Angreifer nach Belieben Inhalte ändern kann. Der Fehler bezieht sich auf die Filterung der Eingabedaten einer REST-API. Ein erstes Auto-Update soll für Sicherheit sorgen, ein manuelles Update sollte jedoch noch folgen.

  • E-COMMERCE t3n: Butlers ist pleite: Was die Konkurrenz jetzt verstehen muss: Der Deko-Einzelhändler Butlers ist pleite. Woran könnte dies liegen und was bedeutet dies jetzt für die Konkurrenz? Stichworte sind hier Online-Strategie und E-Commerce. Butlers habe nicht viel falsch gemacht, aber im Sinne des Onlinehandels auch sehr wenig richtig und konsequent umgesetzt.

  • FACEBOOK allfacebook: Neue Nutzer- und Umsatzzahlen von Facebook: Am Mittwoch hat Facebook die Nutzer- und Umsatzahlen für das vierte Quartal 2016 sowie das Gesamtjahr 2016 vorgestellt. Facebook hat inzwischen fast 1,9 Milliarden aktive Nutzer weltweit, 349 Millionen davon in Europa und 1,2 Milliarden Menschen nutzen Facebook auf mobilen Endgeräten. Damit hat Facebook in 2016 das Versprechen „Mobile first“ klar eingehalten. 

  • VODAFONE heise: Vodafone startet übergreifende TV-Plattform “GigaTV”: Vodafone ist der größte TV-Anbieter Deutschlands und versorgt bundesweit rund 8 Millionen Nutzer über Kabel und DSL. Ab Mitte Februar will der Konzern jetzt eigene TV-Lager aufschlagen und mit dem eigenen „GigaTV“ eine nach eigenen Angaben völlig neue Fernseh-Plattform starten. Es sollen für zuhause und die mobilen Endgeräte Sender, Mediatheken, Video-on-Demand-Angebote und Apps von Streaming-Diensten gebündelt werden.

  • APPLE zeit: Datenspende für Siri: Apple bittet um Almosen? Zumindest im Sinne von Daten. Erstmals bittet der Konzern darum, iCloud-Daten analysieren zu dürfen, um Siri zu verbessern. Apple bittet iPhone-Nutzer in den Datenschutzeinstellungen um die Erlaubnis, ihre iCloud-Daten, beispielsweise Fotos, E-Mails, Notizen, Kontakte und Termine, analysieren zu dürfen. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert und es muss aktiv eingewilligt werden.

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Lesetipps für den 19. August

In unseren Lesetipps geht es heute um die EU-Kommission, Sicherheitslücken bei E-Mail-Anbietern, Vodafone, Facebook und seine Notizfunktion und Google. Ergänzungen erwünscht.

  • EU-KOMMISSION heise online: EU-Kommission gewährt Informationszugang nach Gutsherrenart: Um Korruptionsprozesse in der Verwaltung vorzubeugen oder Lobby-Aktivitäten nachvollziehen zu können, wäre es wichtig administrative Unterlagen der Kommission und des Rats öffentlich zugänglich zu machen. Trotz des Drängens des EU-Parlaments, hat sich in der Hinsicht noch nichts getan. Die EU-Kommission übernimmt nicht die nötigen Schritte, um eine öffentliche Abfrage-Schnittstelle für das ARES-Register zu implementieren. Obwohl das technisch möglich wäre, da die Kommission ein Register in der ARES-Datenbank führt, die alle relevanten Dokumente enthält. Anfragen werden so etwa gar nicht oder bloß unvollständig beantwortet.

  • SICHERHEITSLÜCKEN Süddeutsche.de: Sicherheitslücke bei Web.de, Gmx und 1&1 geschlossen: Bis zum 14. August bestand eine Sicherheitslücke bei den E-Mail-Anbietern Web.de, 1&1 und GMX. Hier hatten Dritte die Möglichkeit fremde Accounts unter bestimmten Voraussetzungen zu öffnen und zu übernehmen. Es sollen rund 1,7 Millionen Postfächer von den Angriffen betroffen sein. Mittlerweile ist die Sicherheitslücke wieder geschlossen. Gefährdet waren angeblich die Nutzer, die in ihren Mail-Portalen Cookies im Browser des Smartphones oder Tablets ausgeschaltet und einen Https-Link zugeschickt bekommen haben, den sie öffnen mussten, damit Dritte die Daten auslesen konnten.

  • VODAFONE SPIEGEL ONLINE: Vodafone berechnete Kunden unberechtigte Kosten für Daten: Ein Fehler, der lange unentdeckt blieb, hat sich bei Vodafone eingeschlichen. Der Mobilfunkanbieter hat seinen Kunden unberechtigterweise zu viel abgerechnet. Da es sich um relativ kleine Summen handelte, hat man diesen Fehler nicht eher bemerkt. Den Fall aufgedeckt hatte das Mobilfunkportal „Areamobile“. Sie hatten beobachtet, wie regelmäßig kleine Cent-Beträge von ihren Testhandys abgebucht wurden, obwohl die mobilen Datenfunktionen ausgeschaltet waren. Laut Vodafone soll der Fehler schon seit drei Monaten bestehen. Die fälschlicherweise abgebuchten Beträge sollen den betroffenen Kunden jedoch gutgeschrieben werden. Betroffen waren mindestens 47.000 Vodafone-Kunden.

  • FACEBOOK faz.net: Bloggen mit Facebook – Notizen als WordPress-Konkurrent?: Facebook möchte nicht länger als „Linkschleuder“ gelten und sich nun von diesem Image verabschieden. Um eine neue Funktion ins Programm aufzunehmen, wagt Facebook sich jetzt an Blogsysteme wie beispielsweise WordPress heran. Eine uralte und längst vergessene Unterfunktion namens „Notizen“ wird deshalb wieder ans Tageslicht treten. Also hat das soziale Netzwerk die Medium.com-Designer beauftragt und die Notizfunktion so umändern lassen, dass es jetzt eine Ähnlichkeit mit WordPress und anderen Blogsystemen aufweist. Noch ist diese Funktion offiziell nicht angekündigt und auch den Starttermin will Facebook noch nicht verraten.

  • GOOGLE Golem.de: Onhub: Google veröffentlicht WLAN-Router mit 13 Antennen: Google hat einen WLAN-Router namens Onhub vorgestellt, der nicht nur Smartphone-Funkprotokolle und Bluetooth beherrscht, sondern zudem auch sehr hübsch aussieht. Denn das Unternehmen glaubt, dass wenn ein Router neben seinen Leistungen auch noch gut aussieht, würde man ihn nicht verstecken müssen und könne somit noch besseren Empfang erzielen. Im Gerät sollen sich, laut einem Bericht der Financial Times, 13 Antennen befinden. So wird kontinuierlich gemessen, welche freien Funkbereiche verwendet werden können. Diese Informationen werden dann auch an Google gesendet, im Gegensatz zu anderen Daten, die der Nutzer überträgt. Diese werden nämlich nicht weitergeleitet. Das sagte zumindest der Hersteller.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Niederlande: Bußgeld wegen Verletzung der Netzneutralität

Wifi (adapted) (Image by tejasp [CC0 Public Domain] via Pixabay)

In den Niederlanden wurden zwei Telekommunikationsunternehmen wegen Verletzung der Netzneutralität mit Bußgeld belegt. Im Januar 2013 traten die Bestimmungen zur Netzneutralität im Niederländischen Telekommunikationsgesetz in Kraft. Artikel 7.4a garantiert die Netzneutralität und verbietet prinzipiell den Anbietern der öffentlichen Kommunikationsnetzwerke, die den Zugang zum Internet liefern, den Zugriff von Internetabietern, die bestimmte Anwendungen und Dienste im Internet ermöglichen, zu drosseln. Es wurde ihnen außerdem verboten, die Gebühren für den Zugang zum Internet abhängig vom Serviceangebot und den Anwendungen zu gestalten, die diese anbieten oder nutzen.

Diese Bestimmungen setzte nun die ACM (Niederländische Verbraucherschutzbehörde) durch. Im Dezember 2014 veröffentlichte die Verbraucherschutzbehörde zwei Bescheide gegen die Telekommunikationsunternehmen KPN und Vodafone, die im Januar dieses Jahres an die Öffentichkeit gelangten.

KPN und WLAN-Hotspots – Vodafone und HBO

Die niederländische Telekommunikationsfirma KPN bot Internetzugang mittels WLAN-Hotspots an verschiedenen Orten an, wie beispielsweise dem Flughafen. Durch diese Hotspots hatten die Nutzer Zugang zu einem kostenlosen Basisnutzerzugangsservice. Dieser schloss bestimmten Datenverkehr wie BitTorrent, FTP, SSHA, Telnet oder Voice over IP aus. Wenn Nutzer diesen Datenaustausch nutzen wollte, mussten sie für ein Premiumserviceangebot zahlen, oder Kunde der KPN sein. Ein anderer Anbieter, der VoIP anbot, reichte hiergegen Beschwerde bei der ACM ein. Es wurde entschieden, dass diese Praxis dem Unternehmen schadete und daher nicht gerechtfertigt sei. Die KPN selbst räumte einen Fehler ein und akzeptierte die Geldstrafe von 250.000 Euro.

Vodafone warb damit, seinen Kunden einen dreimonatigen kostenlosen Zugang zur HBO-App freizuschalten. Diese App ermöglicht es, das Kabel- und Satellitenprogramm der HBO zu nutzen. Das Angebot verletze die Neutralitätsklausel aufgrund positiver Diskriminierung. Nutzer würden hierdurch zu einem bestimmten Service gelenkt, dies wirke sich nachteilig auf die Wahlfreiheit und Entwicklungen innerhalb der Internetproviderbranche aus. Vodafone wurde zu einer Strafe vo 200.000 Euro verurteilt.

Beide Unternehmen meinten hierzu, die Gesetzesgebung sei in diesen Fällen nicht eindeutig genug. Das niederländische Wirtschaftsministerium arbeitet seit 2014 an Leitlinien, die mehr Klarheit in die wichtigsten Angelegenheiten der niederländischen Netzneutralität bringen sollen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist das Konzept des Internetzugangsservice.

Unternehmen berufen sich auf unklare Rechtslage

KPN und Vodafone nahmen sich der Vorwürfe des Verbraucherschutzes an und erklärten zunächst, sie hätten die Geschäftsbedingungen dahingehend noch nicht geändert, weil sie noch auf eine Festlegung der Leitlinien warteten. Sie teilen mit, sie hättem nicht gewusst, ob sie einen derartigen Zugang zum Internet anbieten würden – ein reichlich überraschendes Statement, denn während der Debatten im Parlament wurde deutlich, dass das Konzept des Internetzugangs so offen wie möglich gestaltet werden sollte, was auch WLAN-Hotspots mit einschließt.

Besonders seltsam scheint hierbei, dass Vodafone aussagt, sie würden auf eine eindeutige Klärung warten, denn bereits im Vorfeld mussten sie sich den Konsequenzen in ganz ähnlichen Fällen stellen, als schon einmal eine kostenlose App angeboten wurde. Es handelte sich hierbei um eine App namens Sizz, die Zugang zum niederländischen Fernsehsender RTL erlaubte. Laut Vodafone war dies aber eine völlig andere Situation, da die App nur für Vodafone-Kunden zugänglich war, die HBO-App hingegen ist auch auf dem Markt frei erhältlich. Laut Vodafone bedeutete dies, dass der Service nicht ausschließlich in Kombination mit einer Mitgliedschaft aktiviert werden könne. Das scheint jedoch unlogisch, betrachtet man das Angebot mit dem HBO-Zugang, der ausschließlich für Mitglieder zugänglich war.

Rechtsdurchsetzung wirkt positiv

Die beiden Entscheidungen hatten einen direkten positiven Effekt auf den niederländischen Markt im Bereich Telekommunikation. Duch das Verbot der positiven Diskriminierung wurden die Anbieter gezwungen, mit den gängigen Preisen und Datenvolumen zu konkurrieren. KPN kündigte neulich an, das Datenvolumen zu erhöen, während gleichzeitig die Preise gesenkt werden sollen, um den Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket anzubieten.

Momentan warten alle auf die Leitlinien des Wirtschaftsministeriums und die Gesetzesfestlegungen der EU. Die momentanen Vorschläge, die darauf eingehen sollen, die Netzneutralität abzusichern, verhindern jedoch nicht eine mögliche positive Diskriminierung.

Das würde den Druck auf die niederländischen Bestimmungen deutlich erhöhen, obwohl die Anzahl der Länder, die diese Preisdiskriminierung erkennen und verbieten, weiter ansteigt. Es bleibt daher wahrscheinlich, dass die EU solche Möglichkeiten weiterhin erlaubt.

Dieser Artikel erschien zuerst im EDRi-gram vom 11. Februar 2015 und steht unter CC BY 3.0. Übersetzung von Anne Jerratsch.


Image (adapted) „Wifi“ by tejasp (CC0 Public Domain)


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Wir wollen eure Smartphones sehen!

Konzert (Bild: Vodafone)

Auf Konzerte dürften Smartphones in den nächsten Jahren mehr und mehr in das Spektakel einbezogen werden. Entscheidend ist dafür aber der richtige Umgang mit der Technik. // von Thomas Vorreyer

DJ (Bild: Vodafone)

Beim Fernsehen hat sich der Second Screen längst durchgesetzt. Nun soll auch bei Konzerten das Smartphone nicht mehr nur reine Videokamera bleiben, sondern ein aktiver Teil der Show werden. Das Tech-House-Duo Booka Shade und der Mobilfunkbetreiber Vodafone wagten kürzlich in Berlin einen der ersten Versuche – und zeigten, worauf man im Detail in Zukunft besser verzichten sollte.

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Verlosung: Zwei Karten für das Elektro-Duo Booka Shade

Wir verlosen zwei Karten für das Konzert des Elektro-Duo Booka Shade im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm. // von Tobias Schwarz

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Vodafone Firsts ist ein Programm, das Menschen hilft, einzigartige Dinge zum ersten Mal zu machen. Dabei verfolgt Firsts ein einfaches Konzept: Vodafone inspiriert Menschen, etwas Außergewöhnliches mit Hilfe von Mobilfunk-Technik zum ersten Mal zu machen – vom ersten Telefongespräch bis zum ersten Teilen eines Videos. Nächste Woche Freitag werden die Musiker des deutschen Elektro-Duo Booka Shade, Walter Merziger und Arno Kammermeier, im Rahmen von Vodafones Firsts-Programm, die Smartphones von rund 600 Zuhörern mit Hilfe einer App zum „#First live phone orchestra“ verbinden. Die Konzertbesucher im Umspannwerk am Berliner Alexanderplatz werden damit Teil der Licht- und Soundshow des Duos.

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Sponsored Post: Box-Weltmeisterin lehrt Selbstverteidigung via App

Die fünffache Amateurbox-Weltmeisterin Mary Kom zeigt indischen Frauen die perfekte Verteidigung.

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Junge Frauen sollen sich wieder finden und in ihr Inneres gehen. Ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten sollen geformt werden um somit ein gestärktes Selbstbewusstsein an den Tag zu legen. Im Rahmen der FIRSTS-Kampagne von Vodafone wird den indischen Frauen die perfekte Selbstverteidigung beigebracht. Weiterlesen »

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Ist es Liebe oder sind das nur Metadaten?

Vergangene Woche präsentierte das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation erste Zwischenergebnisse einer internationalen Studie über emotionale Bindung zu ?Digitalen Dingen?. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Metadaten und individuelle Verknüpfungen für die emotionale Bindung an eigene digitale Inhalte relevant sind.

Ein internationales Forschungsteam untersuchte für die Studie 48 jungen Erwachsene in den USA, Südkorea und Spanien im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Dr. John Zimmerman von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und Heather Moore von Vodafone Group Research & Development stellten die Studie vor, die noch mehr Fragen an und über unsere Gesellschaft aufwirft. Werden wir unseren Ebook-Reader bald genauso wertschätzen wie unser liebstes Kinderbuch? Welche Rollen werden Metadaten in Zukunft haben und wollen wir das überhaupt?

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Gefangen in der Kundenhöhle – Verdienter Shitsorm

Über die Befreiung aus der Anonymität der Kunden-Hotline-Höhle.

Die Kolumne wird im Journalismus als lebendiger Kommentar eingesetzt und ähnelt häufig einer Reportage. Meist in der Ich-Form geschrieben, schildert der Kolumnist Erlebtes, greift Lesefrüchte auf, geht auf wichtige Begegnungen ein, beleuchtet höchst subjektiv Gemengelagen in Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und berichtet über Dinge, die einem so täglich widerfahren. Dazu zählen auch Hotline-Warteschleifen-Horror-Erlebnisse, die man als Kunde privat und beruflich ertragen muss. Jeder kann zu diesem Thema wohl ein Lied singen. Weiterlesen »

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