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5 Lesetipps für den 27. November

In unseren Lesetipps geht es heute um illegale Elektroartikel bei Online-Händlern, Bodycams bei der Polizei, Whatsapp, klassische Festnetztelefone und Löschanfragen bei Google. Ergänzungen erwünscht.

  • ONLINEHANDEL handelsblatt: Illegale Elektroartikel: Gefährlicher China-Schrott bei Amazon und Ebay: Oft wissen wir gar nicht, was wir kaufen – und Online-Händler wie Amazon oder Ebay, wissen teilweise auch nicht, was sie verkaufen. Denn durch ausführlicher Recherche und Testkäufen kam nun heraus, dass immer mehr illegale und teilweise auch lebensgefährliche Elektroartikel aus China über die Plattformen angeboten werden. Nachdem Amazon erfahren hat, welche Ware auf der Plattform verkauft wird, hat der Online-Händler die Käufer der schädlichen LED-Lampen per Mail benachrichtigt, diese nicht zu nutzen und zusätzlich die Produkte auf der Plattform für den Verkauf gesperrt.

  • BODYCAMS Datenschutzbeauftragter: Bayerische Polizei will Bodycams testen: Um sich in Zukunft vor Gewalttaten zu schützen, testet die Polizei in Bayern jetzt sogenannte Bodycams. Die kleinen Kameras sind an der Uniform befestigt und sollen so der leichteren Identifizierung von Straftätern dienen. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der Nutzung der Mini-Kameras. Datenschutzbeauftragte sind der Meinung, dass es schwerwiegendere Gründe bräuchte, um Bürger direkt ins Gesicht zu filmen. Außerdem stellt sich noch die Frage, ob Bodycams tatsächlich dazu beitragen, Angriffe auf Polizisten zu verringern.

  • WHATSAPP FOCUS Online: Neues Update: Jetzt für Android und iOS: Die neueste WhatsApp-Funktion ist ein echter Star – Video: Eine neue Whatsapp-Funktion ist jetzt für Android und iOS Nutzer verfügbar. Nachdem die blauen Lesehäkchen des Messengers nicht sehr gut bei den Nutzern ankamen, gibt es jetzt Sternchen, mit denen Nachrichten markiert und für später abgespeichert werden können. Das kann vor allem wichtig bei langen Chats sein, wenn bestimmte Nachrichten schnell wieder gefunden werden sollen.

  • FESTNETZ DIE WELT: Festnetzgeräte ersetzen Babyfon und Senioren-Smartphone: Sind klassische Festnetztelefone nicht schon längst ausgestorben? Das könnte man meinen, da fast jeder ein Smartphone hat. Allerdings haben die Zahlen des Branchenverbandes gezeigt, dass jedes Jahr immer noch Millionen Festnetztelefone gekauft werden. Zwar bleiben hier viele Hightech-Funktionen weg aber auch hier gibt es spezielle Features wie beispielsweise das Koppeln mit analogen Hörgeräten. Und auch als Babyfon, lassen sich so manche Geräte benutzen. Und es wird vermutlich immer Leute geben, die nur ungern auf das klassische Festnetztelefon verzichten würden.

  • GOOGLE t-online.de: Nur aus Frankreich gibt es mehr Anträge: Google erhält 60.000 Löschanträge aus Deutschland: Der Suchmaschinenriese Google gab bekannt, dass er 60.000 Löschanträge aus Deutschland erhalten habe. Knapp 350.000 waren es in Europa und in 42 Prozent der Fälle sei Google den Anfragen nachgekommen. In den meisten Fällen aber galten die Löschanfragen dem sozialen Netzwerk Facebook. Viele Nutzer wollten, dass die Querverbindung zu ihrem Facebook-Account gelöscht wird. Doch auch soziale Netzwerke wie Twitter, YouTube oder Google+ waren laut den Angaben von Anfragen betroffen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Light Phone: Einfach schön, schön einfach

Das Light Phone von Joe Hollier und Kaiwei Tang

Das Light Phone kann genau eine einzige Sache: telefonieren. Die ständige Erreichbarkeit werde auf ein Minimum, Telefonanrufe, heruntergefahren. Ganz aufgegeben wird sie nicht. Ein zusätzliches Gerät also, das den Alltag analoger machen soll: Kann die Idee aufgehen? // von Angela Gruber

Das Light Phone von Joe Hollier und Kaiwei Tang

Ein entspannter Alltag fernab von E-Mail-Plings, WhatsApp-Benachrichtigungen und Facebook-Nachrichten: Das versprechen die Macher des Light Phone ihren Kunden. Das Light Phone ist ein etwa visitenkartengroßes Gerät, das nur eine App installiert hat. Mit dieser App lässt sich eine Rufumleitung vom eigentlichen Smartphone des Nutzers zum Light Phone einrichten.

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Nervige Anrufe von Callcenter-Agenten

Wie leistet man erfolgreich Widerstand gegen Hotline-Terror und wehrt die telefonischen Heizdecken-Verkäufer ab? Eine Anleitung. Nervige Kaltanrufe von Callcenter-Agenten werden stets harmlos eingeleitet: „Hallo Frau/Herr xy, Sie sind jetzt schon seit Jahren ein treuer Kunde unserer Firma. Da haben wir etwas ganz Besonderes für Sie. Wir bieten Ihnen die fantastische Möglichkeit für ein Upgrade Ihres Mobilfunk-Vertrages, damit auch Ihre Familienangehörigen in den Genuss unserer unschlagbaren Flatrate-Preise kommen können.“

Zeigt man sich interessiert, folgt der Hinweis, dass man jetzt das Gespräch aufzeichnen wolle, um die „Qualität“ der telefonischen Services zu verbessern. Eigentlich geht es um die rechtsverbindliche Zustimmung für eine Vertragsänderung oder einen Neuvertrag. Die Verkaufstricks der Hotline-Agenten Was vom Hotline-Agenten runtergenudelt wird, klingt nicht wie ein Angebot, sondern wie die etwas verklausulierte Zustimmung zu einem Angebot. Stimmt man der Aufzeichnung nicht zu und verlangt ein schriftliches Angebot via E-Mail oder Post, stammelt der Hotline-Fritze dann irgendetwas über die technische Unmöglichkeit, von seinem Arbeitsplatz entsprechende Angebote zu verschicken oder vom bedauerlichen Absturz der firmeneigenen Server. Dümmliche Ausreden, um am Telefon die heißbegehrten Trefferquoten zu erzielen. Ein entsprechendes Telefonat führte meine Frau mit der E-Plus-Tochter Base. Sie stimmte einer Aufzeichnung des Gesprächs natürlich nicht zu – erste Empfehlung. Verlangte ein schriftliches Angebot – zweite Empfehlung. Und legte dann den Hörer auf – dritte Empfehlung. Das Ergebnis veröffentlichte meine Frau auf der Facebook-Seite von Base: „Die Methoden der unerwünschten Anrufe des Base-Callcenters gleichen denen von Drückerkolonnen. Noch ein solcher Anruf und ich kündige alle Verträge bei Base und melde dieses Vorgehen der Bundesnetzagentur.“ Als Antwort faselte ein Base-Mitarbeiter im rabulistischen Ton von einer „proaktiven Kontaktaufnahme“ seiner Firma, der man online widersprechen könne. Aha. Liebwertester Base-Gichtling. Nicht nötig. Deine proaktive Rechtfertigungslyrik kannst Du Dir sonst wo hinstecken. Ein Vertrag kam gar nicht zustande. Wir haben Eure Verkaufstricks durchschaut. Schwarze Schafe an jeder Ecke Der Kommunikationstrainer Markus Euler stellt die berechtigte Frage, wann dieser Schwachsinn endlich aufhört: „Ich weiß, es sind nur die schwarzen Schafe. Aber irgendwie blökt es an jeder Ecke so.“ Die Leierkasten-Truppe im telefonischen Kundendienst spielt schon seit Jahren die gleiche Musik: „Schön, dass ich Sie erreiche“; „Einmaliges Angebot“; „Kann keine Angebote versenden“, „Kann nicht durchstellen“, „Gilt nur heute und für Sie!“. Die Zeiten dieser hyperschwachsinnigen und verlogenen Akquise sollten wirklich der Vergangenheit angehören, fordert der Service-Experte Harald Henn. „Das ist ein unglaubwürdiges Geplappere. Ein guter Verkäufer begleitet den Kunden im Kaufprozess. Kaufen lassen, statt verkaufen.“ So sollte es jedenfalls sein. Abwehr im Social Web Im Social Web funktionieren die Heizdecken-Verkaufstaktiken ohnehin nicht. „Das monotone und gebetsmühlenartige Wiederholen von Verkaufsbotschaften stößt zunehmend auf Abwehrreaktionen; die Wirkung der Werbung lässt generell nach und das aggressive und unerlaubte Eindringen der Verkäufer mittels Callcenter hat der Gesetzgeber mittlerweile kräftig eingeschränkt“, weiß Henn. Es gibt also probate Mittel, sich gegen die Hotline-Drückkolonnen zu wehren. Die vierte Empfehlung funktioniert selbst bei Rufnummern-Unterdrückung: „Die Bundesnetzagentur, die seit 1. September 2009 als Kontroll- und Sanktionsinstanz im Spiel ist, hat perfekte technische Möglichkeiten, auch bei unterdrückter Rufnummer den Anrufer zu identifizieren, wenn der Anrufzeitpunkt einigermaßen eingegrenzt werden kann. Außerdem: Wenn ein Geschäft am Telefon zustande kommt, weiß Tante Erna spätestens nach Zusendung der Vertragsunterlagen und der Rechnung, wer dahinter steckt – und dann erfährt es auch die Bundesnetzagentur“, so der Ratschlag von Rechtsanwalt Michael Siegert, Spezialist für Datenschutz und Direktmarketing, im Interview mit NeueNachricht. Auf der Bundesnetzagentur-Website befinden sich Vordrucke, mit denen die Verbraucher unlauteres Telefonmarketing relativ einfach anzeigen können. Aber nach wie vor gilt für fast alle Netzbetreiber: Der Vertragsabschluss funktioniert ganz easy per Mausklick oder mit einem Hotline-Jawort; Kündigung oder Vertragsänderung ohne Upgrade-Gedöns nur auf handgemeißelter Marmortafel in fünffacher Ausfertigung. Mehr zu Themen des Netzes und dem digitalen Wandel gibt es auch vom European-Kolumnisten Lars Mensel in seinem aktuellen Artikel „Prism und Privatsphäre als Feature„.


Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf The European.

 

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5 Top Apps für Android

Die fünf Apps, die auf keinem Android-Telefon fehlen dürfen:

  • Vignette – Da ich im Alltag keine Kamera mitführe, dokumentiere ich die meisten Momentaufnahmen mit meinem Smartphone. „Vignette“ kommt
    mit einer Unzahl von verschiedenen Effekten, die sich in favorisierten Kombinationen – für schnellen Zugriff – speichern lassen.
  • Google Sky Map – Google Maps für Sternenkarten. Faszinierender Zugriff auf die märchenhafte Welt um unseren blauen Planeten. Praktisch: keine Datenverbindung notwendig, funktioniert also auch im Ausland ohne Roaming.
  • Cab4Me – Wer viel unterwegs ist und regelmässig Taxi fährt, bekommt mit Cab4Me einen praktischen Begleiter, der zum nächsten Taxistand leitet oder die lokalen Taxirufnummern kennt.
  • Aldiko – Schöner eBook Reader mit Zugriff auf eine imposante
    Kollektion von freien Büchern. Tipp: lässt sich auch sehr gut als PDF Reader verwenden.
  • Drop7 – Freunde von Kombinatorik- und Puzzlespielen kommen an Drop7 einfach nicht vorbei.
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