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FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

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  • AMAZON t3n: Schluss mit Fakes? Amazon-Rezensionen nur noch von Kunden mit 50-Dollar-Umsatz: Gefälschte Rezensionen sind ein großes Problem für Amazon, weil sie Kunden verunsichern und die Händler verärgern. Der E-Commerce-Riese geht schon seit längerer Zeit dagegen vor, aber jetzt wurde in den USA eine Umsatzhürde eingeführt. Nur Käufer oder Verkäufer, die Produkte in Höhe von 50 US-Dollar mit ihrem Account gekauft haben, dürfen auch Produkte bewerten. Mit diesem Verfahren sollen Fake-Accounts keine Rezensionen mehr abgeben können.

  • SMARTPHONE Süddeutsche Zeitung: Diese Smartphone-Tastatur will das Tippen revolutionieren: Swiftkey ist eine beliebte App, ein Mini-Programm für Smartphones und Tabletrechner: eine Tastatur, die treffsicher vorhersagt, welches Wort der Nutzer als nächstes eingeben will und Tippfehler korrigiert. Swiftkey hat gerade eine komplett überarbeitete Version seiner Tastatur auf den Markt gebracht. Bisher nur auf Englisch und nur für Handys mit Googles Betriebssystem Android. Andere Sprachen und Systeme sollen folgen.

  • SPOTIFY Gründerszene: Spotify soll Soundcloud-Übernahme verhandeln: Der schwedische Musikriese möchte das Berliner Startup SoundCloud übernehmen. Bereits im Juli wurde bekannt, dass die Investoren hinter SoundCloud einen Käufer suchen. Der gewünschte Kaufpreis liegt bei einer Milliarde US-Dollar. Aufgrund des hohen Preises ist es allerdings schwierig einen Käufer zu finden. Die Übernahme könnte Spotify mehr Musiktitel bringen und würde gleichzeitig einen Konkurrenten vom Markt nehmen.

  • GESUNDHEIT Handelsblatt: Digitale Gesundheitsangebote wachsen rasant: Der digitale Gesundheitsmarkt wächst rasant, wie eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger zeigt. Vor allem das Segment für mobile Dienste, wie zum Beispiel Apps für Smartphones, treibt mit einem jährlichen Wachstum von mehr als 40 Prozent die Digitalisierung der Branche voran. Apps sollen die Erstdiagnosen erstellen können und dem Benutzer bei Bedarf einen Arztbesuch oder direkt die passende Medikation empfehlen.

  • IKEA golem: Smarte Beleuchtung von Ikea: IKEA bietet ab Oktober 2016 LED-Leuchtmittel, LED-Lichtpaneele und Türen mit LED-Beleuchtung, die sich aus der Ferne dimmen oder farblich verändern lassen. IKEA Tradfri ermöglicht den Nutzern ihre Heimbeleuchtung mit einer Fernbedienung zu steuern. Dazu muss man einfach nur die bisher verwendeten Leuchtmittel gegen eine Tradfri-Lampe austauschen. Die Steuerungstechnik steckt im Leuchtmittel.

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  • TECHNOLOGIE sueddeutsche: China schockt die Konkurrenz mit extrem schnellen Supercomputern: In der digitalen Aufrüstung scheint die Volksrepublik China den anderen Großmächten einen ordentlichen Schritt voraus zu sein. Auf der International Supercomputing Conference (ISC), die in Frankfurt stattfand, kündigte die chinesische Delegation einen Fortschritt in ihrer Entwicklung an, der wohl über den Globus verteilt einige Unterkiefer Richtung Boden fallen ließ. Der neue Supercomputer aus China hört auf den Namen „Sonnenweg“ und erreicht eine theoretische Maximalleistung von 93 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde.
  • DIGITALISIERUNG gruenderszene: „Wir sind Europäer. Aus anderem Holz geschnitzt.“: Claus Kleber war für eine Reportage im Silicon Valley in Kalifornien unterwegs. Er hat mit einigen der klügsten Köpfe gesprochen, die gerade versuchen, durch digitale Innovationen die Welt zu verändern. Themen wie „selbstfahrende Autos“ und die Möglichkeit mit ihnen die Anzahl an Unfalltoten drastisch zu senken werden angesprochen. Man kriegt viele interessante Gedanken zu hören und Klebers Beitrag scheint von der „deutschen Angst“ befreit zu sein. Doch dann kommt sein Schluss-Statement: „Müssen wir mitgehen? Auf diesen Trip? Nein! Wir sind Europäer. Aus anderem Holz geschnitzt. Wir vergöttern Veränderungen nicht so. Das ist nicht unser Trip.“
  • TWITTER techcrunch: Twitter pays up to $150M for Magic Pony Technology, which uses neural networks to improve images: Nachdem Twitter 70 Millionen Dollar in den Musikdienst SoundCloud investierte, folgt nun die nächste Investition. Mit einer Summe von 150 Millionen Dollar wird das Londoner Unternehmen „Magic Pony Technology“ unterstützt, das Techniken entwickelt, um von Mensch geschossene Bilder durch selbstständiges Lernen zu verbessern. Twitter will so die Performance seiner Smartphone-App verbessern, weil vor allem damit viele Bilder hochgeladen werden.
  • SMARTBOY t3n: Vom Aprilscherz zum echten Produkt: Hyperkin Smart Boy bringt Game-Boy-Spiele aufs Smartphone: Game Boy Fans aufgepasst! Eigentlich war die Ankündigung des Herstellers Hyperskin über einen SmartBoy, mit dem Game Boy-Spiele auf dem Smartphone gespielt werden können, für das iPhone 6 Plus nur ein Aprilscherz aus dem letzten Jahr. Aufgrund der positiven Resonanz entschied sich das Unternehmen im Nachhinein doch für eine Umsetzung des SmartBoy. Im Juni letzten Jahres wurde dann tatsächlich eine Alpha-Version, jedoch nicht für iPhone-Besitzer sondern ausschließlich für Android -Smartphones, vorgestellt. Auf der E3 in Las Vegas zeigt sich der SmartBoy, vorerst als Developement-Kit, mit echter Game Boy-Optik. Bis Dezember 2016 muss man voraussichtlich noch ausharren, um das kultige Gadget dann für das Smartphone nutzen zu können.
  • LIFESTYLE-APPS Welt: Können diese Apps wirklich die Seele optimieren?: Können Apps dabei helfen, dass Seelenleben wieder in Einklang zu bringen? Das Berliner Startup Humly will dies ab dem 1. Juli, voerst mit einer Website und ab Herbst dann mit einer App, testen. Dies ist keine neue Idee, die Apps Selfapy und Arya sind bereits auf dem Markt und richten sich speziell an Personen mit Depressionen. Die Apps, wie auch die in den USA erfolgreichen Namen Lantern und Ginger, fungieren als eine Art Stimmungs-Tagebuch und sind natürlich kein Ersatz für die klassische psychische Therapie. Inwieweit die Apps eine reele und wirksame Hilfe für Betroffene darstellen ist umstritten. Dennoch könnten diese als Begleitung im Alltag und zur eigentlichen Therapie von Nutzen sein.
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  • TWITTER nytimes: Twitter Invests $70 Million in SoundCloud Music Service: Am Dienstag bestätigte der Konzern Twitter eine Investition von 70 Millionen Dollar in den Musikdienst SoundCloud. Seit der Gründung 2008 ist SoundCloud schnell favorisierte Musikplattform von Nutzer und auch einigen Künstlern geworden. Der Dienst wurde bekannt dafür nicht nur Konsumenten, sondern auch den Machern der Musik einen fairen Deal zu bieten. Allerdings machte SoundCloud in den letzten Jahren zu wenig Gewinn und ihr Schuldenberg wuchs. Die Investition von Twitter bietet beiden Konzernen die Chance seine Nutzerzahlen zu erhöhen.
  • APPLE thenextweb: Apple says all apps must use its ATS security protocol by end of 2016: Wer seine App ab Ende 2016 im App-Store anbieten möchte, der muss bei iOS-Geräten ein bestimmtes Sicherheitssystem integrieren. Das gab Apple auf seiner WWDC bekannt. Der Name des Systems lautet „App Transport Security“ und soll den Umgang mit Apps sicherer machen, die viel mit Servern kommunizieren. Vor allem der Schutz von persönlichen Daten der Nutzer stehe bei App Transport Security im Vordergrund.
  • Hacker sueddeutsche: Russische Hackergruppen brechen in Netzwerk von US-Demokraten ein: Gleich zwei russische Hackergruppen schafften es, sich Zugang zu dem Netzwerk der US-Demokraten zu ermöglichen. Laut Washington Post seien diese Angriffe unabhängig voneinander geschehen. Da keine Finanz-, Spender- oder personenbezogene Daten geklaut wurden, gehen die Demokraten von Spionage aus. Eine der beiden Hackergruppen soll sich auf Recherchedaten über Donald Trump fixiert haben. Diese Gruppe soll auch für den Cyberangriff auf den Bundestag verantwortlich sein, hinter dem der Verfassungsschutz eine vom russischen Staat gesteuerte Kampagne vermutet.
  • STARTUPS gruenderszene: Die Apple-Konferenz adelt fünf deutschsprachige Gründer: Auf der Apple Konferenz WWDC haben es mehrere deutschsprachige Startups geschafft, vor dem riesigen Publikum erwähnt zu werden. Erwähnt wurde unter anderem das Berliner Startup „Onefootball“. In den letzten Jahren entwickelte sich die App zur erfolgreichsten Fußball-App der Welt. Aktuell bietet Onefootball 12 Sprachen an. Gründer Lucas von Cranach twitterte begeistert von der Konferenz und kündigte eine neue Version an.
  • SICHERHEITfaz: Videoauge, sei wachsam: Mit der Europameisterschaft in Frankreich sind Sicherheitsbehörden gezwungen, die beste Technik zu nutzen, um die Menschen vor Katastrophen zu schützen. In französischen Stadien sollen bis zu 200 Sicherheitskameras eingebaut sein, die alle einen kompletten 360-Grad-Blick haben. Also keine einzige Kamera mit einem toten Bereich. Jeder Winkel wird von einem 20 köpfigen Team hinter den Bildschirmen überwacht und ein System analysiert Bilder und verfolgt Verdächtige Personen selbstständig. Doch reicht das aus? Die Ausschreitungen von Hooligans werfen Fragen auf.
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5 Lesetipps für den 28. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Überwachung, Reaktionen auf Facebook, die Gender Gap der Tech-Branche, Foursquare und Soundcloud versus Spotify. Ergänzungen erwünscht.

  • ÜBERWACHUNG Foreign Policy: The Espionage Economy: Beim Thema Überwachung zeigt sich, dass der neoliberale Markt versagt. Die Wirtschaft ist nicht dazu in der Lage, die politisch gewollte und aktiv betriebene Überwachung zu verhindern und ihre NutzerInnen, des Staates BürgerInnen, zu schützen. Sie möchte es auch nicht, zu lukrativ scheint das Geschäft mit der Überwachung zu sein, wie James Bamford auf Foreign Policy erklärt. Auch wenn die Politik in erster Linie das Problem beim Thema Überwachung ist, kann die Lösung auch nur ein politischer Wandel sein, denn nur die Politik kann die Überwachung beenden. Wir als Gesellschaft müssen deshalb eine Politik fordern und unetrstützen, die sich klar gegen Überwachung ausspricht.

  • FACEBOOK Bloomberg Business: Inside Facebook’s Decision to Blow Up the Like Button: Facebook ist das soziale Netzwerk mit dem Daumen nach oben. Dieses Icon ist in der Einfahrt zum Hauptquartier zu sehen, es ist ein das soziale Netzwerk grafisch darstellendes Logo und sagt sehr viel über Facebook aus. Etwas nicht zu mögen ging nicht, eine andere Reaktion als positiver Zuspruch war zumindest nicht mit einem Klick möglich. Sarah Frier gibt einen (dem Unternehmen sehr schmeichelnden Einblick) in die Pläne von Chris Cox, bei Facebook für Produkte verantwortlich. Seit Wochen testet Facebook bereits Reaktionen statt den Daumen, womit NutzerInnen mehr Ausdrucksmöglichkeiten erhalten. Die Frage ist, ob Facebook damit nicht an ein vielleicht zu wesentliches Element geht und es radikal ändert.

  • GENDER GAP The Huffington Post: Closing the Tech Industry Gender Gap: Die Gender Gap ist ein gesellschaftliches Problem, das an sich überall in der westlichen Berufswelt vorgefunden werden kann. Nur 26 Prozent der Mitarbeiter in der US-Techbranche sind Frauen, obwohl Frauen an den Universitäten die Hälfte aller Abschlüsse machen. Die wenigsten Frauen studieren aber Technologie-Themen und dies zeigt sich dann in der Berufswelt. Susan Wojcicki, Geschäftsführerin von YouTube, hat sich dazu in einer Keynote auf einer Konferenz geäußert und erklärt, wie man die Gender Gap schließen könnte. Die Rede ist als Gastbeitrag auf der US-HuffPost erschienen und ein lesenswerter Debattenbeitrag.

  • FOURSQUARE Pencil: Interview with Dennis Crowley: Zurzeit ist natürlich Twitter „unser“ Sorgenkind schlechthin, auch weil ich mir Social Media ohne meinen Lieblingsdienst kaum vorstellen kann. Danach kommt schon Foursquare, auch ein Dienst am Scheideweg, auch wenn es schon seit sieben Jahren diesen Status hat. Im Interview mit dem Startup Pencil, dass so seine auf GIFs setzendes Storytelling-App vorstellen kann, gibt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley einen kurzen Einblick in das Unternehmen, das er nicht mehr als Geschäftsführer bertreut.

  • SOUNDCLOUD TechCrunch: Why SoundCloud Will Be Worth More Than Spotify: Bis zur Fertigstellung unserer Blogger Lounge in diesem Frühjahr sitzt unsere Berliner Netzpiloten-Redaktion im Coworking Space des Sankt Oberholz. Hier wurden u.a. HelloFresh und auch SoundCloud gegründet. Laut dem Sankt Oberholz ist Spotify die erste Wahl der eigenen Members im WiFi-Netzwerk, doch das könnte sich ändern. Alex Moazed zeigt auf TechCrunch.com die Entwicklung auf, wieso (und warum) SoundCloud demnächst Spotify überholen wird und wohl unser aller Musikstreaming-Dienst wird.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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#LessonLearned: Embedding von Videos, Fotos und Podcasts

Wie geht Embedding im eigenen Blog (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)

Durch das Embedding von Multimedia-Inhalten, also das „Einbetten“ von beispielsweise Videos, Fotos oder Podcasts, können eigene Beiträge interessanter gestaltet werden. Doch gerade diese für BloggerInnen praktische Funktion ist oft gar nicht bekannt, dabei bieten u.a. mit YouTube, Twitter, Facebook, Instagram und SoundCloud viele große Plattformen die Möglichkeit an, den Content von Dritten rechtssicher zu nutzen und in eigenen Beiträgen zu embedden.

Bei den Netzpiloten nutzen wir die Methode des Embedding von Multimedia-Inhalten, um in unseren Artikeln bestimmte Themen oder Aussagen weiterführend zu behandeln. Anstatt beispielsweise eine angesprochene Rede von jemanden Zitierten wiederzugeben, betten wir das Video der Rede ein, oder geben unseren LeserInnen, durch einen ein Thema behandelnden Podcast, auf unserer Seite die Möglichkeit, über unseren Text hinaus mehr zu erfahren. Hält man sich an die Regeln und achtet darauf, was für Inhalte durch Embedding genutzt werden, stellt dies keinen Rechtsverstoß dar.

Nachfolgend schildere ich für eine Auswahl an sozialen Netzwerken die Möglichkeit des Embedding von Inhalten (grundsätzlich ähnelt sich das Verfahren bei fast allen Plattformen):

1. Videos von YouTube

Embedding von YouTube-Videos im eigenen Blog

Unter jedem YouTube-Video findet sich die Option „Teilen“. Klickt man darauf, gibt es als zweite Möglichkeit das „Einbetten“ von Videos. Hier zeigt YouTube einen HTML-Code an, den man kopieren und in der HTML-Ansicht seines Blog-Editors einfügen kann. Unter der Vorschau des Videos können Nutzer zwischen verschiedenen Größen wählen, in denen das Video angezeigt werden soll oder eine benutzerdefinierte Größe nach den Maßen des eigenen Blogs festlegen. Dadurch können zum Beispiel in einem Beitrag besprochene Videos auch direkt in dem Artikel eingebetten werden, so dass die LeserInnen selber sehen können, ohne die Seite zu verlassen, was gemeint ist. So haben wir am Ende von Patrick Kiurinas Artikel über Slack, den Mitgründer und CEO Stewart Butterfield „selber zu Wort kommen lassen“.

2. Tweets und Videos von Twitter

Embedding von Tweets und Videos von Twitter im eigenen Blog

Während meiner Reise als ElbeBlogger habe ich viele Videos mit der Twitter-App aufgenommen und nach der Aufnahme getwittert. Wenn ich dann über das Erlebte bloggte, habe ich die Videos direkt bzw. die Tweets mit den Videos in den Artikel eingebaut. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Artikel über die Elblotsen, in dem es viele kleine Twitter-Videos gibt (am Ende sogar ein Video von YouTube), die den Text perfekt ergänzen. Dazu öffnet man einen Tweet im Browser, klickt auf das Drei-Punkte-Menü und wählt „Tweet einbetten“ aus. Ähnlich wie bei YouTube kann dann ein HTML-Code kopiert und in der HTML-Ansicht des Blog-Editors eingefügt werden. Handelt es sich um ein getwittertes Video, kann dieses auch an sich embedded werden, es empfiehlt sich aber immer den Tweet (auch ohne Foto oder Video) zu embedden, da dann auch der Text angezeigt wird.

3. Fotos und Video von Instagram

Embedding von Fotos und Videos von Instagram im eigenen Blog

Beim Enbedding ähnelt Instagram in der Herangehensweise Twitter. Ist ein Bild oder Video im Browser geöffnet, kann man durch einen Klick auf das Drei-Punkte-Menü am unteren rechten Rand die Funktion des Embedding nutzen. Durch einen weiteren Klick auf den „Embed“-Knopf erscheint der HTML-Code, der wieder kopiert und dann in der HTML-Ansicht des Blog-Editors eingefügt werden kann. Wer in dem HTML-Code die passende Zeile zur Breitenangabe findet, kann auch selber den Code an die Maße des eigenen Blogs anpassen. Fotos und Video werden auf die gleiche Art und Weise eingebettet. Ich habe dies einmal für ein Videoformat genutzt, in dem ich dem Autor Tim Cole interviewte, seine Antworten als Instagram-Videos aufzeichnete und die veröffentlichten Videos hintereinander weg einbettete und nur noch die Fragen in Textform zwischen die Videos setzte.

4. Podcasts und Musik von SoundCloud

Embedding von Musik und Podcasts von SoundCloud im eigenen Blog

Musik nutzen wir (zumindest bis jetzt) auf Netzpiloten.de nicht, allerdings gerne mal einen Podcast oder die Audio-Aufzeichnung eines Interviews. Im Februar haben wir beispielsweise den Vorsitzenden des Bundestagsausschuss „Digitale Agenda“, Jens Koeppen, interviewt und die Aufzeichnung des Interviews auf SoundCloud veröffentlicht und dann die Datei dem Transkript des Interviews vorangestellt. Dazu muss die SoundCloud-Datei im Browser geöffnet und auf „Share“ gedrückt werden. Ähnlich wie bei YouTube wählt man jetzt die zweite Option, „Embed“, und bekommt den HTML-Code angezeigt, den man dann wieder kopieren und in der HTML-Ansicht des Blog-Editors einfügen kann. SoundCloud bietet einem noch die Wahl zwischen drei Größen des eingebetteten Players und noch kleine Individualisierungen, ähnlich wie auch YouTube.


Teaser & Image „Finger“ (adapted) by geralt (CC0 Public Domain)


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Soundcloud entwickelt sich zu einer Podcast-Plattform

Soundcloud öffnet sich für Podcasts

Nach erfolgreicher Beta-Phase startet Soundcloud eine Podcast-Funktion und gibt der Plattform ein ganz neues Wesen.

Soundcloud öffnet sich für Podcasts

Seit heute können Nutzer auf Soundcloud auch Podcasts hochladen und von dort aus teilen. Mit verschiedenen Funktionen möchte die soziale Audio-Plattform sich der Podcasting-Community öffnen und somit eine neue Zukunft des Podcastings einläuten. Mit der neuen Funktion von Soundcloud ist es noch einfacher, seine Podcasts auf der Plattform hochzuladen, zu beschreiben und zu teilen.

Wenn man nicht wüsste, dass Podcast bis jetzt auf Soundcloud nicht unterstützt wurden, würde man es wohl nicht glauben. Die Plattform hat sich bisher nur der Musik verschrieben, obwohl es schon seit Jahren auch Podcasts auf Soundcloud gibt. Mit den neuen Funktionen wird dies jetzt noch zunehmen, denn die für Podcast optimierte Oberfläche von Soundcloud ist nun nach einer Beta-Phase mit 15.000 Testern ausgerollt.

Podcasts können nun beispielsweise durch den RSS-Feed in verschiedene Podcast-Apps gespielt werden. Dieser kann unter dem Tab „Permission“ aktiviert und verändert werden. Im Creator Guide von Soundcloud wird genauer beschrieben, welche Möglichkeiten Nutzer damit haben. Der Embedded-Player wurde für den Launch der Podcast-Funktion neu gestaltet und lässt den Zuhörern die Sharing-Möglichkeiten verstärkt wahrnehmen. Twitter Audio Cards, Statistiken und die Integration weiterer sozialer Netzwerke machen den viralen Charakter sozialer Medien jetzt auch für Podcasts möglich.

Soundcloud öffnet sich für Podcasts

Was wie eine Erweiterung der Funktionalität von Soundcloud aussieht, ist viel mehr ein grundlegender Wechsel des Fokus. Anstatt eine Plattform für Musik zu sein (was meiner Meinung nach nie wirklich geschafft wurde), könnte Soundcloud das für Podcasts werden, was YouTube für Videos ist (oder war). Es gibt zwar viele kleinere Podcast-Plattformen, aber bis auf iTunes hat keine eine vergleichbar zentrale Bekanntheit, wie es Soundcloud schon jetzt mitbringt. Und Podcast-Formate werden immer wichtiger für Publizierende.

Doch mit der neuen Ausrichtung auf Podcasts muss Soundcloud das Problem des internationalen Rechtemanagements in den Griff bekommen. Der von Adam Ragusea auf Netzpiloten.de geschilderte Fall der Aberkennung von wesentlichen Rechten eines Journalisten aufgrund verschiedener internationaler Urheberrechtsgesetze, ist ein ernsthaftes Problem. Neben wirtschaftlichen Aspekten der die kostenintensiven Produktionen rechtfertigenden globalen Distributionsmöglichkeiten, werden wesentliche Rechte der Presse- und Meinungsfreiheit davon gestört.

Um das Problem in den Griff zu bekommen, hat Soundcloud sich Unterstützung von dem kalifornischen Unternehmen Zefr geholt, die auch die Rechteverwaltung für YouTube übernommen haben. Ähnlich wie auf der Videoplattform, könnten Beiträge, die gegen das Urheberrecht verstoßen, monetarisiert statt gelöscht und die Rechteinhabern an den Einnahmen beteiligt werden. Soundcloud bezeichnete die Kooperation als „wichtigen Schritt, um ein kreatives Ökosystem, von dem alle Produzenten von Musik und Audio profitieren“ zu etablieren.

Mit dem im Mai startenden Podcast „Curation Talk„, der auch monatlich beim Internetradio Detektor.fm ausgestrahlt werden wird, werden wir Netzpiloten die neue Podcast-Funktion von Soundcloud intensiv testen. Schon jetzt nutzen wir die Plattform für unsere Audio-Beiträge. Daneben versuchen wir aber auch eine Plattform unabhängige Methode, bei der wir den kommenden Podcast auf dem Cloud-Speicherdienst Google Drive hosten werden.


Teaser & Images by Soundcloud


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Journalisten sollten keine Rechte auf privaten Plattformen verlieren

TechCrunch Disrupt Europe. Berlin 2013 (Day 2) (adapted) (Image by TechCrunch [CC BY 2.0] via Flickr)

Der Umschwung zu Distributed Content bedeutet auch, dass Konzepte wie Fair Use in den Händen der Privatunternehmen wie Soundcloud liegen. Das ist ein Weckruf an alle Urheber von Audio-Material weltweit: Soundcloud erkennt eure Nutzungsrechte unter US-Urheberrechtsgesetzgebung nicht an. Wenn euer Content irgendwelches Material enthält, bei dem ihr die Rechte nicht habt, selbst wenn ihr gültige Nutzungsrechte besitzt, kann es passieren, dass Soundcloud diese jederzeit entfernen kann.

Genau das ist einem meiner früheren Studenten passiert. Seine Erlebnisse sollen als eine Warnung an die wachsende Anzahl von Nachrichtenorganisationen (genau wie die, mit der ich zusammenarbeite) dienen, die Soundcloud nutzen, um Podcasts und andere Audiocontent zu hosten.

Journalismus, wie wir ihn kennen, könnte ohne angemessene Verwendung nicht existieren, also kann es durchaus sein, dass Soundcloud kein lebensfähiges Konzept in diesem Bereich ist. Man stelle sich einen Artikel über den „Blurred Lines“-Rechtsstreit vor, ohne dass man die urheberrechtlich geschützlen Clips der Songs abspielen darf, um die es geht.

Letztes Jahr um diese Zeit war Patrick Hobbs Teil eines Kurses über Audioproduktion, den ich an der Mercer University gebe. Als Abschlussarbeit bereitete er ein Radiostück über einen Teil der australischen Geschichte vor, der auch als Großer Emu-Krieg bekannt ist. Dabei handelte es sich um eine etwas absurde Mission, bei der australische Soldaten eine Herde Emus, die eine Weizenernte vernichten wollten, mit Maschinengewehren dezimierten.

Hobbs hat eine tolle Präsentation mit vielen verschiedenen Geräuschen vorbereitet, abgesehen davon ist die Geschichte, die er erzählte, bereits über 80 Jahre her. Er integrierte viele coole nicht-diegetische Soundeffekte im Radiolab-Stil, und er nutzte ein paar Musikstücke, um seine Übergänge runder zu gestalten. Hier waren auch 25 Sekunden von „Pumped Up Kicks“ von Foster The People enthalten. Der Song enthält die Zeile: „All the other kids with the pumped up kicks, you’d better run, better run, outrun my gun.

Ich denke, Hobbs‘ Nutzung dieses Songs kann als ‚umgestaltend‘ gelten, was als eines der vielen angemessenen Verwendungen des US-Urherberrechts gelten kann. (Wenn Sie nicht sicher sind, was als ‚angemessene Verwendung/Fair Use‘ gilt, erkläre ich es hier noch einmal genauer zusammen mit Patricia Aufderheide von der American University.) Es kann natürlich sein, dass ich falsch liege, aber dieses Argument sollte man zumindest in Betracht ziehen.

Statt den Song zu spielen, weil er einfach gut ist und die Leute ihn gerne hören, hat Hobbs die Bedeutung des Liedes verändert und ihn in einem neuen Kontext verortet. Es geht nicht mehr um ein Schulmassaker, sondern um eine Schiesserei auf Emus, und er hat auch nur ein paar Sekunden des Liedes benutzt – genug, um seine Perspektive zu vemitteln. Ich bat Hobbs, sein Projekt bei Soundcloud einzustellen. Die Datei war dort ein Jahr lang problemlos erreichbar. Vor ein paar Wochen war sie aber – puff – ganz plötzlich verschwunden. Soundcloud schickte Hobbs eine Nachricht, in der stand, dass sie den Song von Foster The People entdeckt hatten, und wenn er die Rechte besitzen würde, könne er gern eine Klage einreichen. Bis dahin wäre die Datei auf Soundcloud aber gesperrt.

Mir kommt das ziemlich rückständig vor, dass ich meine ‚Unschuld‘ beweisen muss, statt dass sie es andersrum angehen„, schrieb Hobbs in einer Facebooknachricht an mich und bat mich um Hilfe.

Und tatsächlich, währen der Digital Millennium Copyright Act festlegt, dass die Besitzer des Urheberrecht eine Entfernung veranlassen können, wenn sie glauben, es habe eine Verletzung stattgefunden (und die involvierten Parteien eine Möglichkeit hatten, darauf zu reagieren, bevor irgend etwas geschieht), kann ein Drittanbieter wie Soundcloud den Inhalt, den er für den Nutzer hostet, selbst entfernen.

Ich half Hobbs dabei, einen Antwort zu formulieren, die seine Nutzung begründen sollte, und er reichte Klage gegen Soundcloud ein. Ein paar Tage später ereichte ihn wieder eine Nachricht: die Klage wurde abgelehnt. „Es wurde nicht mal begründet, sondern sozusagen nur das textliche Äquivalent zu einem großen roten Stempel rausgeschickt„, schrieb er mir.

Dieser Fall mag zunächst trivial wirken. Die Freiheit der Medien, den Mächtigen mal die Meinung zu geigen, beruht nicht auf der Fähigkeit eines einzelnen College-Studenten, der einen Indiepopsong in seinem Radiostück nutzt. Oder vielleicht doch. Wenn wir nicht in Situationen wie dieser für unsere angemessenen Vewendungsrechte aufstehen, kann es gut sein, dass wir unsere Rechte auch nicht wahrnehmen können, wenn es um etwas Ernsteres geht.

Also wurde ich angriffslustig und intervenierte auf Bitte von Hobbs. Ich schickte eine Mitteilung an Soundcloud und verlangte eine Erklärung. Außerdem teile ich ihnen mit, dass ich über den Fall schreiben wollte.

Wir erhielten eine Antwort vom Soundcloud Copyrights Team, in der erklärt wurde, dass das alles angefangen hat, als Sony (die den Foster The People-Song in den USA vertreiben) die Musik in Hobbs Stück entdeckt und eine Beschwerde an Soundcloud geschickt hatte. Ich schätze, Sony hat dafür extra Bots programmiert, die das Internet nach ihren Inhalten duchkämmen.

Hier ist die Schlüsselaussage aus der Email von Soundcloud:

Wir verstehen, dass das US-Urheberrechtsgesetz eine Doktrin über Faire Use beinhaltet. Dennoch sind diese Regeln begrenzt, zudem ist die Anbringung außerhalb des Gerichts schwierig anzuwenden und gilt nicht notwendigerweise auch außerhalb der USA. Da Soundcloud eine weltweite Plattform ist, erwarten wir von allen unseren Mitgliedern und Urhebern von Audiomaterial, dass sie die Urheberrechte weltweit respektieren, außerdem die Rechte der Besitzer.

Dann bedeutet das also, nur weil die angemessene Verwendung nicht überall gilt, wird Soundcloud sie nirgendwo anerkennen. „Das bedeutet, dass quasi jedes Land das komplette System entfernen lassen kann,“ sagt Hobbs.

Ein paar Möglichkeiten gibt es jedoch für Unternehmen wie Soundcloud und Konsorten, um dieses Problem zu umgehen. Hobbs hat beispielsweise ein großartiges Mashup von „Thriller“ und „Uptown Funk“ auf YouTube gestellt. Als dort festgestellt wurde, dass Hobbs außer den Hinweis auf die angemessene Verwendung keine Hinweis auf das Quellenmaterial gegeben hatte, wurde das Video geblockt, allerdings nur in Deutschland, wie er sagt.

Und ja, YouTube ist Teil von Google, dem gigantischen Weltkonzern. Soundcloud ist dagegen nur eine kleine europäische Firma. Eventuell haben sie hier gar nicht die Kapazität, die Inhalte Land für Land zu blockieren.

Auch wenn man sich nur innerhalb der USA umschaut, ist die angemessene Verwendung eine komplizierte Angelegenheit. Im Grunde sagt Soundcloud selbst: „Wir haben keine Kapazität, um uns in den Grauzonen des Urheberrechts heumzutreiben. Es kann sein, dass Sie alles zu Recht tun, aber wir wissen es nicht genau, wir haben keine Zeit, das zu verifizieren, und wir können nichts riskieren, also muss der Content von der Seite verschwinden. Sie müssen nicht gehen, aber hierbleiben geht auch nicht.

Ich verstehe. Ich kann es wirklich nachvollziehen. Ich bin schon lange Fan und Nutzer von Soundcloud. Aber mir bereitet das trotzdem Sorge.

In den letzten Jahren wurde viel darüber geredet, wie das Internet, und hier besonders die Sozialen Medien, als neue öffentliche Plätze genutzt werden, mit Hilfe derer wir unser Recht auf Meinungsäußerung ausüben können. Und trotzdem sind diese Plätze nicht öffentlich. Wenn man Content bei Facebook, Instagram, YouTube oder Soundcloud postet, befindet man sich auf privatem Grund und Boden. Der Besitzer kann jederzeit herauskommen und einen wegschicken.

Wir übergeben unsere Rechte des ersten US-Verfassungszusatzes immer öfter in die Hände von Privatfirmen. Das erschreckt mich mehr als alles andere an dem neuen Angebotskatalog, den Facebook mit Nachrichtenorganisationen abgeschlossen hat, bei dem Artikel der New York Times und anderen Zeitungen innnerhalb von Facebook verwaltet werden, anstatt einfach vom Facebook Newsfeed auf NYTimes.com zu verlinken. Wir müssen uns ein paar grundlegende Fragen darüber stellen, wie wir unsere Rechte in dieser neuen Umgebung handhaben wollen.

Fürs erste glaube ich, es wird eine sehr plötzliche Einleitungsphase geben, bei der man achtsam sein muss. Das bedeutet, wenn man seine Podcasts bei Soundcloud hostet, dass man aufpassen muss, welche man dort hochlädt. Auch wenn man ein gültiges Nutzungsrecht hat, muss das nicht unbedingt gültig sein, und eines Tages – puff – die Show schlicht verschwunden sein.

Meine Nachricht an Soundcloud: Wenn ihr mit Journalisten zusammenarbeiten wollt, müsst ihr einen Weg finden, uns dabei zu helfen, unsere angemessenen Nutzungsrechte anzuwenden. Ansonsten ist eure Plattform für uns nicht mehr zu gebrauchen.

Zuerst erschienen auf niemanlab.org. Übersetzung von Anne Jerratsch.


Image (adapted) „TechCrunch Disrupt Europe: Berlin 2013 (Day 2)“ by TechCrunch (CC BY 2.0)


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MDR Info: Warum gehen alle zu Instagram?

Der MDR berichtet auf Soundcloud über Instagram

MDR Info berichtet über Instagram auf Soundcloud und man lernt dabei etwas über den Nutzen beider sozialer Netzwerke. // von Tobias Schwarz

Der MDR berichtet auf Soundcloud über Instagram

Das erstaunliche Mitgliederwachstum von Instagram setzt Twitter vor allem bei den Werbeeinnahmen zu, wie Jakob Steinschaden gestern auf Netzpiloten.de erklärte. Doch warum ist die von Facebook aufgekaufte Foto-Plattform so beliebt? Reporterin Kathrin Knabe von MDR Info hat sich dieser Frage angenommen und auf Soundcloud darüber berichtet.

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Tipps für Blogger: Quellen für rechtssicher nutzbare Inhalte

Home Office (adapted) (Image by markusspiske [CC0 Public Domain] via Pixabay)

Liste von ausgewählten Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, die Blogger kennen sollten. Am Wochenende sprach Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz beim Chemnitzer Blogger-Barcamper myBlögchen über Quellen für rechtssicher zu nutzende Inhalte, wie zum Beispiel unter Creative Commons lizenzierte Bilder oder auch YouTube und Soundcloud, um Videos und Podcasts in eigenen Blogbeiträgen embedden zu können. Hier hat er seinen vorgetragenen Tipps für Blogger verbloggt:

Hier ist eine kleine Übersicht der in meinem Vortrag vorgestellten Plattformen:

  • search.creativecommons.org: Meine zentrale Anlaufstelle, um unter Creative Commons lizenzierte Inhalte zu finden. Wichtig ist, dass bei „I want something that I can…“ die Haken bei „…use for commercial purposes“ und „modify, adapt, or build upon“ gesetzt sind. Von hier aus sind die unterschiedlichsten Datenbanken für verschiedene Medienarten auf frei lizenzierte Inhalte durchsuchbar und die „CC Search“ lässt sich auch gleich zur Suchmaschine des eigenen Browsers hinzufügen.

Was Creative Commons genau ist und wie es funktioniert, kann auf Bildersuche.org gut aufgearbeitet und verständlich formuliert nachgelesen werden.

  • Flickr: Über search.creativecommons.org kann bereits Yahoos Foto-Datenbank Flickr auf CC-Bilder durchsucht werden, aber es geht natürlich auch direkt. Hier kann in der erweiterten Suche neben Bildern auch nach Werkarten wie Illustrationen und Screenshots gesucht werden. Mehr als zwei Drittel aller CC-Bilder bei Yahoo sind mit dem Lizenzmodul „Non-commercial“ versehen, was eine kommerzielle Nutzung ausschließt. Das Problem daran ist, dass die Unterscheidung in kommerziell und nicht kommerziell bei vielen Blogs nicht klar zu treffen ist, weshalb ich empfehle, wie auch im ersten Beispiel erklärt, den Haken bei „Nach Inhalten zur kommerziellen Nutzung suchen“ zu setzen.

Kleines Extra bei Flickr ist die gut versteckte „Commons„-Rubrik, in der nur Fotos und digitalisierte Inhalte zu finden sind, die gemeinfrei sind. Das bedeutet, dass es kein Urheberrecht mehr an dem Bild gibt, sie also frei zu nutzen sind. Deshalb handelt es sich vor allem um historische Inhalte (aber auch Bilder der NASA), die aus Archiven, Kultureinrichtungen und ähnlichen Organisationen stammen.

  • PicsaStock: Neben der Nutzung freier Inhalte können Blogger auch mithilfe von Fotostock-Plattformen preiswerte Bilder rechtssicher kaufen. Mein persönlicher Favorit ist dabei die Berliner Plattform PicsaStock, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern von Stockfotografie, finde ich die oft mobil mit dem Smartphone aufgenommenen Bilder wesentlich authentischer, mir gefällt das sowohl für Amateure als auch Profis lukrative Geschäftsmodell (Fotografen bekommen 50 Prozent Provision pro Verkauf) und die Color Search in der Datenbank ist State of the Art.

Das Starter-Paket für 10 Euro im Monat beinhaltet ein Bild pro Tag, für die meisten Blogger also absolut ausreichend. Bei den Netzpiloten setzen wir selber auf PicsaStock, was wir sogar in einem Testimonial bezeugen.

  • Google-Bildersuche: Der einfachste Weg, Bilder im Internet zu suchen, ist die Bildersuche von Google. In der erweiterten Suche kann beim Filter „Nutzungsrechte“ eingestellt werden, dass nur Inhalte angezeigt werden, die entweder mit einer Creative Commons-Lizenz oder einer ähnlichen Lizenz gekennzeichnet oder urheberrechtsfrei sind. Großes Extra ist, dass auch Bilder angezeigt werden, die mit der GNU-Lizenz für freie Dokumentation gekennzeichnet sind.

Für die Suche nach wiederverwendbaren Bildern muss aber nicht extra die erweiterte Bildersuche aufgerufen werden, denn nachdem man eine normale Bildersuche durchgeführt hat, kann in dem Menü zwischen Eingabefenster und Ergebnisliste immer noch der Filter bei den Nutzungsrechten verändert werden. Google hat nicht alle frei lizenzierten Bilder indexiert, aber neben Flickr auch alle Bilder aus der Wikipedia, die neben anderen frei nutzbaren Werkformen in der Wikimedia zugänglich sind.

  • Unsplash: Auf diesem Tumblr (unsplash) bieten professionelle Fotografen alle zehn Tage jeweils zehn kostenlose Bilder in hoher Auflösung an. Die Bilder stehen unter einer CC Zero-Lizenz, sind also ohne Einschränkung nutzbar. Nachteil ist, dass die Bilder weder vertaggt noch in Kategorien organisiert sind, weshalb stets die komplette Timeline durchsucht werden muss, aber man kann sich die Bilder auch per Newsletter schicken lassen und dann selbst speichern und ordentlich markieren. Eine tolle Quelle, besonders für Hintergrundbilder auf Blogs.

[Vorbemerkung zum „Embedding“: Letzten Monat hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Framing regelmäßig keine Urheberrechtsverletzung darstellt (Az.: C-348/13). Das bedeutet, dass es grundsätzlich erlaubt ist, z.B. Videos von YouTube oder Podcasts von Soundcloud, auf seinem Blog einzubinden. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um eine rechtmäßige Vorveröffentlichung handelt, also zweifellos klar ist, dass der Uploader auch der Rechteinhaber ist und dass das Werk schon vorher jeden Benutzer frei zugänglich war, also z.B. nicht durch ein Login geschützt war, das Werk also nicht erst durch das Embedding einem neuem Publikum zugänglich gemacht wird. Mehr dazu auf Telemedicus.info.]

  • Soundcloud: Natürlich findet sich vor allem Musik auf Soundcloud, aber auch Podcasts, Interviews und andere spannende Inhalte, die vielleicht ergänzend zu Blogpost verwendet werden können, wie wir das bei den Netzpiloten zum Beispiel machen. Möchte jemand zum Beispiel das Interview der Netzpiloten mit Sascha Lobo bei sich einbinden, geht er auf den „Share“-Button und dann auf „Embed“. Hier kann zwischen drei Playerformaten gewählt und kleine Anpassung vorgenommen werden.

Zwei empfehlenswerte Talk-Formate, selbstverständlich neben unseren eigenen Netzpiloten-Inhalten, sind die „On the red couch with…„-Interviews der Social News-App Flipboard und der neunetz-Podcast von Marcel Weiss, in dem er mit Gästen über die Gesellschaft und Wirtschaft im digitalen Zeitalter spricht.

  • YouTube: Ähnlich wie bei Soundcloud finden sich auf YouTube auch viele informative Videos, die es sich lohnt, in einem eigenen Blogpost zu besprechen. Erwähnenswerte Kanäle wären z.B. das BBC College of Journalism, die den digitalen Wandel der Kultur behandelnde Interviewreihe Durchgedreht mit…, Vorlesungen der London School of Economics and Political Science oder die von Politik Digital und uns Netzpiloten organisierten Berliner Hinterhofgespräche. Unter „Teilen“ kann man den HTML-Code zum „Einbetten“ des Videos finden. Dadurch bekommt man interessante Inhalte anderer leicht aufs Blog, die man dann wieder kurz oder ausführlicher erklären bzw. kommentieren kann.

Passend zu Gesprächen beim myBlögchen sei die Folge von „Auf ein Bier mit“ erwähnt, in der ich mit Mark Heywinkel und Henning Bulka über Zweit- und Drittverwertung von Beiträgen rede.

Das sind natürlich nicht alle Quellen, die möglich sind, aber meine am meisten genutzten Plattformen, um rechtssichere Inhalte für mein Blog zu finden. Dadurch können Blogbeiträge angereichert werden, manchmal stellen diese Inhalte, vor allem Videos und Podcasts, einen guten Grund dar, etwas zu bloggen. Die Bilder machen den Beitrag dann anschaulicher und können auch ein gute Quelle für Traffic sein.


Image (adapted) „Home Office“ by markusspiske (CC0 Public Domain)


 

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Kometenmelodien als Wissenschaftskommunikation auf SoundCloud

Ziel einer langen Reise: der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko (adapted) (Image by DLR German Aerospace Center [CC BY 2.0] via Flickr)

Das auf dem Kometen Tschuri gelandete Minilabor ist zwar im Ruhemodus, doch die Signale aus dem All beschäftigen noch Millionen von Hörern. Die Operation #CometLanding ist vor allem ein von der Europäischen Weltraumbehörde inszeniertes Medienereignis: Nein, hier geht es nicht um Verschwörungstheorien, sondern die erfolgreiche Kommunikationsstrategie, die die ESA unter anderem in den sozialen Medien lanciert hat. Besonders anziehend wirkt Spaciges auf der Audio-Plattform SoundCloud.

In der Rubrik „Trending Audio“ ist bei SoundCloud in der Regel nicht viel los: Während Tracks von Protagonisten aus dem internationalen Kontinuum der Bassmusik häufiger von mehreren Millionen Menschen aufgerufen werden, dümpeln selbst die Podcasts englischsprachiger Leitmedien wie der BBC oder dem Guardian bei den Nutzerzahlen überwiegend vor sich hin. Ausreißer liefern manchmal Beiträge aus dem Bereich des Sports, wo selbst ein 16-sekündiger O-Ton aus dem Stadion des 1. FC Köln über 100.000 Aufrufe erreichen kann. Wer hätte also gedacht, dass gerade Wissenschaftskommunikation eine Affinität zum populären Soundbite aufweisen kann?

Space-Sound

Der Siegeszug der Astro-Sounds begann bereits Mitte Oktober 2014, als die NASA ein Profil bei SoundCloud anlegte und dort Material aus ihrem umfangreichen Audio-Archiv platzierte, das schon länger auf ihrer Website zum Download verfügbar war. Insbesondere die Sammlung „Solar System & Beyond Sounds“ hat es hunderttausenden von Hörern angetan. Doch diese Bestmarke wird nun vom SoundCloud-Profil der ESA in den Schatten gestellt: Dort wurde im Vorfeld der Landung auf dem Kometen die Aufnahme „A Singing Comet“ publiziert. Das kurze Motiv basiert auf den Aufzeichnungen von Messdaten durch ein Magnetometer, die der Sounddesigner Manuel Senfft akustisch umgesetzt hat (vgl. dazu die Track-Info des Audio-Clips sowie die Pressemitteilung der für das Magnetometer verantwortlichen TU Braunschweig).

Die Datei steht zwar zum Download zur Verfügung, aber (im Gegensatz zu den gemeinfreien Inhalten der NASA) nicht unter einer Creative Commons-Lizenz: „It may be used only for non-profit, education or personal use.“ Insofern ist es erstaunlich, dass die ESA nun die Playlist „Cool audio inspired by Rosetta“ mit neun Beiträgen von anderen SoundCloud-Nutzern veröffentlicht hat. Diese verwenden das #SinginComet-Material für musikalische Aneignungen zwischen Ambient und Techno, haben also offensichtlich die Rechte geklärt. Vor diesem Hintergrund stellt sich aber auch die Frage, ob der singende Komet nicht unter „Musik“ zu rubrizieren wäre. Schon Kraftwerk würdigten den Kometen C/1973 E1 Kohoutek, der 1973 das öffentliche Interesse auf sich zog, mit zwei Kompositionen unter dem Titel „Kometenmelodie„.

Streaming oder Storytelling?

SoundCloud hat zuletzt durch seinen Lizenzdeal mit Warner Music Schlagzeilen gemacht. Diese Entwicklung deutet wie andere mehr in die Richtung eines Musik-Streaming-Dienstes als einer umfassenden Audio-Plattform, die 2011 noch als anspruchsvolles Ziel formulierte: „Unmute the Web„. Wie es scheint, spielen die Nutzer bei diesem Vorhaben nur bedingt mit. Inwiefern SoundCloud von einer „Renaissance des Podcasting“ profitieren kann, die in den USA mit Titeln wie dem Storytelling-Format „Serial“ assoziiert wird, bleibt abzuwarten. Einen Beitrag, der die multiplen Möglichkeiten des Dienstes bei der Darstellung von Audio-Inhalten ausreizt, hat das Start-up nun selbst beauftragt und zum 25. Jahrestag des Mauerfalls seinem Sitz gewidmet: „The Berlin Wall of Sound“ ist eine digitale Klanginstallation zur Erinnerung an die Todesopfer an der Berliner Mauer, die sowohl mit der grafischen Anmutung der Wellenform als auch dem Kommentarbereich kreativ experimentiert.


Image (adapted) „Ziel einer langen Reise: der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko“ by DLR German Aerospace Center (CC BY 2.0)


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5 Lesetipps für den 5. November

In unseren Lesetipps geht es heute um Musikstreaming, den Online-Musikdienst Soundcloud, die Überwachung von US-Firmen, Smart Home und Startups auf dem Web Summit. Ergänzungen erwünscht.

  • MUSIKSTREAMING t3n: The Day the Music Died: Taylor Swift löst das Ende der Streaming-Dienste aus: Spotify und andere Streaming-Dienste wachsen immer mehr. Streaming ist die Zukunft, so behauptet es zumindest die Branche, zeigen die Nutzerzahlen und weißen etliche Statistiken auf. Viele Musiker allerdings sind da anderer Meinung: Streaming sei unrentabel. Ist das Geschäftsmodell eigentlich noch tragbar? Ein Kommentar von Jochen G. Fuchs.

  • SOUNDCLOUD heise online: Online-Musikdienst Soundcloud schließt Lizenzdeal mit Warner Music: Die Musikplattform Soundcloud gehört zu den international bekanntesten Startups aus Berlin. Die Firma ließ sich bisher Zeit mit dem Geldverdienen. Ein Deal mit der Musikkonzern Warner Music könnte die Suche nach einem Geschäftsmodell beschleunigen.

  • ÜBERWACHUNG ZEIT ONLINE: Überwachung: Die „gute Geschichte“ der GCHQ: Der neue Direktor des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters) heißt Robert Hannigan und ist erst seit wenigen Tagen im Amt. Aber er gibt sich bereits alle Mühe, sich unbeliebt zu machen. Dieser fordert nämlich leichteren Zugriff auf Nutzerdaten von US-Firmen.

  • SMART HOME Wirtschaftswoche: Sicherheitsrisiko Smart Home: Die Hacker kommen durch den Kühlschrank: Smart Home erfreut sich einer über größer werdenden Beliebtheit. Bequem lässt sich die Heizung schon auf dem Heimweg einschalten oder die Temperatur des Kühlschranks regeln. Allerdings weisen internetfähige Häuser enorme Sicherheitslücken auf. So lässt sich zum Beispiel das Licht von einer fremden Person steuern, die dutzende Kilometer entfernt sitzt. Ein Einfallstor für Hacker und Angriff auf die Privatsphäre.

  • STARTUPS t3n: Von Holvi bis Smokio: 5 coole Startups vom Web Summit 2014: Zurzeit findet der Web Summit in Dublin statt. Geboten wird eine Bühne für 2.000 Startups. Viele Geschäftsideen kommen aus den Bereichen Enterprise, Fintech, E-Commerce, Marketing, Hardware oder Lifestyle. Den Ideen sind also keine Grenzen gesetzt. T3n hat sich umgesehen und stellt fünf interessante Startups vor.

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Soundcloud: Streaming-Rennen gegen YouTube, Apple & Co.

Day 18, Project 365 - 11.7.09 (adapted) (Image by William Brawley [CC BY 2.0], via flickr)

Das Berliner Start-up macht Ernst bei der Monetarisierung: Künftig will man sich Werbeeinahmen mit Musikern und Labels teilen, während User sich von den Ads gegen eine Monatsgebühr freikaufen können. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Auch die Google-Tochter YouTube und Apple mit seinem Einkauf Beats Music werden den Markt für Musik-Subscriptions bald intensiv beackern.

Das Rennen um die Vorherrschaft am Musik-Streaming-Markt ist in vollem Gange: Die Ankündigung von Soundcloud aus Berlin, künftig seinen Dienst mit Werbung und zusätzlichen kostenpflichtigen Accounts für User monetarisieren zu wollen, kommt nur auf den ersten Blick überraschend. Soundcloud will sich, vorerst nur in den USA und mit eingeladenen Partnern (Labels, Musiker) die Werbeeinnahmen teilen, und wer keine Werbung hören will, der kann künftig einen Monatsbetrag für die werbefreie Version zahlen. Dieses Freemium-Modell (Kunstwort aus „free“ und „premium“) kennt man bereits von Musik-Diensten wie Deezer oder Spotify. Bei letzterem zahlen 25 Prozent der 40 Millionen aktiven Nutzer für die werbefreie Version, um ungestört ihrer Lieblingsmusik lauschen zu dürfen.


Wochit berichtet, dass u.a. Red Bull und Jabuar zu den ersten Werbetreibenden auf Soundcloud gehören:


Schafft Soundcloud mit eigenen Angaben zufolge 175 Millionen Nutzern eine ähnliche Conversion-Rate, dann könnte die Firma von Alexander Ljung und Eric Wahlforss mittelfristig neben den Pro-Accounts für Künstler (mehr Speicherplatz, Analytics, bessere Sichtbarkeit ab 3 Dollar/Monat) und den Werbeeinnahmen relevante Einnahmen erzielen. Einfach wird das nicht: Denn niemand geringerer als YouTube mit mehr als einer Milliarde User will ebenfalls in den Markt für Musik-Streaming-Subscriptions. Wie die Webseite Android Police erfahren haben will, bereitet die Google-Tochter mit YouTube Music Key ebenfalls einen Streaming-Dienst um 9,99 Dollar/Monat vor, der zusätzliche Funktionen wie Offline-Support für mobile Geräte und Werbefreiheit bietet.

Wie Nutzer YouTube Music Key wahrnehmen werden, muss man noch abwarten. Denn Google hat mit Google Play Music All Access bereits Musik-Streaming um 9,99 Euro sowie mit Google Play Music einen MP3-Download-Shop im Portfolio, der mit dem iTunes Store konkurriert. Womit wir schon beim nächsten Konkurrenten anglangt sind, der Musik-Streaming ganz groß machen will: Apple. Mit der Übernahme von Beats Music Anfang 2014 hat der iPhone-Hersteller ebenfalls einen Streamer im Programm, der vor allem mit von Experten kuratierten Playlists lockt. Dem wiederum hält Google mit der Übernahme von Songza entgegen, wo Musikkenner Playlisten für die Hörerschaft zusammenstellen (z.B. Sunday Morning, Workout, Cocktail, Beach, etc.), und Spotify forciert derzeit ebenfalls die Playlist-Idee.

Soundcloud ist nicht wie iTunes, Pandora oder Spotify„, meint Fred Wilson, der mit seiner Risikokapitalfirma Union Square Ventures in Soundcloud investiert hat. „Es ist ein Peer-Netzwerk wie Twitter oder Tumblr mit einer sozialen Architektur, die Engagement und Sharing betont. Es ist, als würden Musiker, Fans und Marken alle auf der selben Party abhängen.


Michael Wolf interviewt Jim Colgan von SoundCloud über zukünftige Vorhaben des Unternehmen (zwar älter, aber noch teilweise aktuell):


Ob sich Soundcloud gegen seine mächtigen Konkurrenten durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Zuerst muss das Berliner Start-up ohnehin einmal die großen Labels und die Werber an Bord holen. Soundcloud zufolge gibt es bereits Deals mit Sony/ATV und BMG sowie mit Brands wie Red Bull Jaguar oder Comedy Central. Die Kooperationen vor allem mit den Musikern und Labels ist für Soundcloud enorm wichtig, um Copyright-Fragen im Vorfeld zu klären. Da bei dem Dienst jeder Musik hochladen kann bzw. viele Remixes von Hits veröffentlicht werden, werden Urheber sehr schnell mit Klagen sein, wenn Soundcloud diese Inhalte mit Werbung kapitalisiert. Sich die Werbeeinnahmen mit den Rechteinhabern zu teilen, ist da eine schlaue Idee.


Image (adapted) “Day 18, Project 365 – 11.7.09“ by William Brawley (CC BY 2.0)


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5 Lesetipps für den 9. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um den aktuellen Umsatz von Youtube, die Lizenzen bei Ego-Shootern, den Spannungsaufbau von Beiträgen in der Informationswelt, 99 Tage ohne Facebook und die unkontrollierte Entfernung von Inhalten bei Soundcloud. Ergänzungen erwünscht.

  • YOUTUBE: “Nur” 3,5 Mrd Dollar: YouTubes Umsatz weitaus kleiner als erwartet: Youtube wirft doch nicht so viel Geld ab wie erwartet: die Erlöse der Google-Tochter sind weitaus geringer als bisher gedacht. Das berichtete das Premiumportal The Information. Marktforscher eMarketer errechnete Ende vergangenen Jahres, dass Youtube noch 2013 5,6 Milliarden Dollar Umsatz macht – was sich nun als falsch herausstellt. Google übernahm das Videoportal im Jahre 2006 für 1,65 Milliarden Dollar.
  • GAMES: Jetzt: Echtes Geld für falsche Waffen: Was bei bekannten Fußball-Sportsimulationen schon längst kein Geheimnis mehr ist, ist bei Egoshootern noch nicht so wirklich ganz klar – Lizenzgebühren bei der Verwendung und Nutzung derer Produkte im Spiel. Unterstützt der Gamer beim Kauf solcher Spiele nun auch die Waffenindustrie?
  • JOURNALISMUS: Berliner Gazette: “30 Dinge, warum…”: Fast Food der Informationswelt: Subjekt-Prädikat-Superlativ – Das neue „Fast Food“ der Informationswelt trägt dazu bei, dass Links geklickt, geliked und geteilt werden. Spannung aufbauen ist das A und O und je mehr Reize geschaffen werden, desto mehr Traffic generieren die Seitenbetreiber. Eine Dokumentation über Sensation und Spannung.
  • FACEBOOK: Readwrite: Quitting Facebook For 99 Days: An Experiment In Digital Happiness: „Sind wir nicht alle viel glücklicher ohne Facebook?“ In einem Experiment sollten die Probanden 99 Tage ohne die Nutzung von Facebook auskommen. Das Ziel: Eine Dokumentation über das Leben jeder Einzelner, wie sich ihr Leben ohne das soziale Netzwerk anfühlt und verändert hat – Ein Mammutprojekt.
  • MUSIC: Futurezone: Universal Music löscht bei SoundCloud ohne Kontrolle: Ohne Einschränkungen kann Universal Music sämtliche Tracks vom Musik-Dienst Soundcloud entfernen. Ganz gleich ob Inhalte lediglich dem Urheberrecht unterliegen oder dem Rechteverwerter die Inhalte einfach nicht gefallen. Doch ist das wirklich so einfach?

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[UPDATE ] Eröffnung der Factory Berlin

Am Mittwoch eröffnete in Berlin der Startup-Campus Factory, auf dem sich schon jetzt bekannte Namen eingemietet haben. Wir waren bei der Eröffnung dabei! // von Tobias Schwarz

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Am Mittwochvormittag wurde nach mehrjähriger Bauzeit der Startup-Campus Factory offiziell eröffnet. Beim Festakt waren neben dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit auch Philipp Justus, Managing Director Google Deutschland und Factory-Mitgründer Simon Schaefer anwesend. Nach dem obligatorischen Band durchschneiden, schlenderten die drei Herren noch über das Gelände, auf dem sich einige der insgesamt 22 Unternehmen vorstellten, die in Zukunft im Startup-Campus arbeiten werden.

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5 Lesetipps für den 20. Mai

In unseren Lesetipps geht es um die geplanten Akquisen von Twitch und Soundcloud, die Deutschen und Google, Framing in der Netzpolitik, sowie die Folgen des Rechts auf Vergessen. Ergänzungen erwünscht.

  • TWITCH NextDraft: Life’s a Twitch: Die interessanteste Akquiseabsicht gestern (zu der Zweitinteressantesten kommen wir im nächsten Lesetipp) war die Meldung, dass YouTube (also Google) Twitch kaufen will. Kaum jemand wird wissen, was Twitch ist, aber bevor die Netzökonomen zu Rate gezogen werden, ist die simple Erklärung von Dave Pell vorzuziehen: „It’s the only recent deal my kids care about.“
  • SOUNDCLOUD Re/code: Twitter Is Considering a Deal to Buy SoundCloud: Halb Berlin war heute Früh auf den Beinen, denn die nächtliche Meldung, dass Twitter darüber nachdenkt Soundcloud zu kaufen, versetzt viele in helle Aufregung. Doch selbst wenn es zum großen Exit von der Spree ins Silicon Valley kommt, ist die eigentliche Frage, welche Auswirkungen der Deal auf Soundclouds Verhandlungen und Entwicklung gegenüber der Musikindustrie hat und das könnte am Ende weniger gefeiert werden.
  • ZE GERMANS Techdirt: German Official Says It May Be Time To Break Up Google… Just Because: Auch in den USA wurden die Drohungen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Europapolitiker Martin Schulz vernommen, das US-amerikanische Unternehmen Google zerschlagen zu wollen. Anders als in der deutschen Presse kommt der Blogger Mike Masnick zu dem Fazit, dass die Deutschen keine Ahnung haben, was ihnen genau an Google nicht passt. Sollte Google aber als Reaktion deutsche IP-Adressen blocken, würden vielleicht einige wieder wissen, worum es gehen könnte und wer welche Macht wirklich hat.
  • NETZPOLITIK i heart digital life: Netzpolitik, Mad-Men-Style? Framing und Strategie angesichts der Totalüberwachung: Kathrin Ganz setzt sich kritisch mit der rp14-Rede von Sascha Lobo auseinander und kommt zu dem Fazit, dass die Suche nach der richtigen Sprache wichtig ist, da Sprache aufzeigt, wo die Analyse der Lage zu kurz greift. Dies ersetzt aber nicht die Beschäftigung mit Organisation und Strategie, „und um über Organisation und Strategie zu diskutieren, brauchen wir eine ordentliche Analyse“.
  • RECHT AUF VERGESSEN SmartCompany: Why the EU’s privacy ruling is the latest legal blow for Google: Auf SmartCompany schreibt die Anwältin Vanessa Emilio über das Google-Urteil des Europäischen Gerichtshof und befürchtet, dass die Auswirkungen weltweit zu spüren sind. Das Urteil bewertet sie als jüngste Zuspitzung des Konflikts zwischen dem Recht auf Vergessen und dem Recht auf Wissen, der noch mehr Zensurgebaren hervorrufen könnte.

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Selbst ist der Musiker – heute: SoundCloud

DSC_0126 (adapted) (Image by Thomas Bonte [CC BY 2.0] via Flickr)

Über SoundCloud haben die Netzpiloten in den vergangenen Jahren immer mal wieder berichtet – heute gibt es hier eine aktuelle Bestandsaufnahme. SoundCloud ist wie Bandcamp oder Jamendo ein populärer Online-Musikdienst, auf dem Künstler ihre Werke unabhängig veröffentlichen können. Label, Vertrieb, Promotion – auf all das kann man hier theoretisch verzichten. Den Plattformen gemeinsam ist, dass sie ähnlich wie Flickr für Bilder oder Vimeo für Videos immanent Creative Commons-Lizenzen anbieten und im Basisangebot umsonst sind. Werden so genannte „Pro-Accounts“ beziehungsweise weitere Features genutzt, wird es kostenpflichtig.

Die 2007 von den Schweden Alexander Ljung und Eric Wahlforss in Berlin gegründete Firma ist einer der populärsten Musikdienste im Netz. Kaum eine Website, die auch nur am Rande mit Audio zu tun hat, kommt ohne den orange-weißen Player mit der Wellenform aus. „YouTube für Audio“ hat CEO Alexander Ljung seine Firma einmal genannt, und es stimmt: SoundCloud hat MySpace regelrecht vom Markt gefegt und ist mit angeblich 40 Millionen registrierten Nutzern und 200 Millionen Zuhörern Marktführer in seinem Segment. Verifizieren lassen sich diese Zahlen allerdings nicht – SoundCloud geht mit derlei Informationen spärlich um: Ganze sechs Presseinformationen wurden seit Anfang 2012 veröffentlicht und auch der Blog gibt wenig Auskunft. Meine vor einigen Tagen gestellte Anfrage bezüglich genauer Nutzerzahlen und „unique listeners“ wurde seitens der für die Medienarbeit zuständigen PR-Agentur leider noch nicht beantwortet.

Eric Wahlforss, als „Forss“ selbst unabhängiger Musiker, lud vor sechs Jahren den ersten Track auf SoundCloud hoch. Diese Tatsache unterstützt den Eindruck, dass die Plattform zunächst eher für Independent-Künstler und –Hörer konzipiert wurde, sich in der jüngeren Vergangenheit aber mehr und mehr dem Mainstream öffnete. Dies erscheint insofern nachvollziehbar, als Investmentfirmen wie Kleiner Perkins Caufield & Byers, die 50 Millionen Euro in Soundcloud steckten und in der Vergangenheit bereits in Facebook und Twitter investierten, sicher irgendwann ihr Geld wiedersehen wollen. Jedenfalls sind neben DIY-Netlabels wie Bad Panda Records, Brennnessel oder den Netaudio-Podcasts Machtdose und FreeQuency seit einiger Zeit beispielsweise auch Größen wie Hans Zimmer oder Beyoncé auf SoundCloud zu finden.

Was aber hält SoundCloud für den Independent-Musiker bereit? Da wäre zunächst einmal der recht großzügige „Free„-Account, mit dem man zwei Stunden hochqualitatives Audiomaterial kostenfrei hochladen und der Welt zur Verfügung stellen kann. Für drei Euro im Monat oder 29 Euro im Jahr gibt es „Pro“ (vier Stunden Audiomaterial) und für neun Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr „Unlimited„.

Im Gegensatz zu Bandcamp oder Jamendo ist SoundCloud ein echtes soziales Netzwerk – und das war von vorneherein so geplant: „Wir haben beide einen Musik-Hintergrund und die musikalische Zusammenarbeit mit anderen Leuten war einfach extrem nervig für uns – ich meine eine einfache Zusammenarbeit, einfach Stücke an Leute in einem privaten Umfeld schicken zu können, Feedback von ihnen zu bekommen, und ein Gespräch über dieses Musikstück zu führen„, sagte CEO Alexander Ljung im Sommer 2009 dem Wired Magazin. Entsprechend kann man als Musiker seinesgleichen folgen, einen Stream zusammenstellen und hören, Tracks kommentieren, „liken“ und einiges mehr. Ob das allerdings dabei hilft, ohne weitere Promotion in der Masse der Nutzer und Hörer wahrgenommen zu werden, ist sicher fraglich.

Neben den oben beschriebenen Features der Plattform gibt es auch SoundCloud-eigene Promotionmaßnahmen, beispielsweise den am 4. Oktober 2010 gestarteten „SoundClouder of the Day“ (#SCOTD) via Tumblr und Twitter. Wie hier allerdings die Kriterien aussehen bleibt ein Geheimnis.

Creative Commons-Lizenzen (CC) gegenüber war man von Beginn an aufgeschlossen. Auf Nachfrage dazu, warum CC-Lizenzen auf Soundcloud zur Verfügung gestellt werden, teilt die für PR zuständige Agentur im Namen der Firma mit: „Von Beginn an hatten die Rechte und Interessen unserer Community Priorität. Das Creative Commons-Lizenzsystem gibt jedem – vom individuellen Künstler bis zu großen Firmen und Institutionen – eine standardisierte Möglichkeit, um Nutzungsrechte für ihre kreativen Werke zu vergeben und sicherzustellen, dass die Lizenzgeber den Credit bekommen, den sie verdienen. Insofern passten SoundCloud und Creative Commons einfach perfekt zusammen – und das wird auch so bleiben.“

Das freut Remixer, Video-Produzenten und sonstige Kreative, die über die „Erweitere SoundCloud-Suche“ entsprechend einfach CC-lizenziertes Material finden können. Ein schönes Beispiel für einen prominenten Einsatz von CC-Lizenzen auf SoundCloud ist der (leider bereits vergangene) Remix-Wettbewerb der US-amerikanischen Forschungs- und Bildungsorganisation Smithsonian.


Image (adapted) „DSC_0126“ by Thomas Bonte (CC BY 2.0)


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SoundCloud: Musik diskutieren mit den Soundtüftler-Kollegen

SoundCloud ist ein Musiksharing-Dienst für Musik in der Entstehung: Songs, die noch in Arbeit oder gerade erst frisch released sind können hier hochgeladen und zwischen Künstlern, Kollegen und Labels (sowie dem ein oder anderen web-affinen Fan) diskutiert werden. Die großen Datenmengen beim Produzieren von Musik machen es notorisch kompliziert, gemeinsam von unterschiedlichen Orten an einem Track zu arbeiten. Hier soll SoundCloud die Zusammenarbeit vereinfachen. Social Networking-Features runden das Musiknetzwerk ab.

10 Invites für die private Beta gibt’s nach dem Sprung.

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