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Das Potenzial von Google Hangout on Air

On Air (adapted) (Image by Thomas Wanhoff [CC BY-SA 2.0] via Flickr)
Umberto Eco und die Ästhetik des Live-Fernsehens: „Das Senden und Empfangen“ wird noch einmal neu definiert. Hangout on Air ist ein verkanntes Internetmedium: Schon der Name macht das Format in Deutschland nicht eben für den Alltagsgebrauch tauglich. Was steckt aber wirklich an Potenzial und Möglichkeiten im Medium für die TV-Autonomen? [...]
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5 Lesetipps für den 26. August

In unseren Lesetipps geht es heute um legales Filesharing, Social TV-Ausnahmen, Microsofts Zukunft nach Ballmer, Google kauft Patente für Google Glass und digitales Marketing. Ergänzungen erwünscht.

  • FILESHARING Hyperland: Legales Film-Filesharing: Filesharing ist ein Verbrechen? Bei Bittorrent sieht man das schon immer anders und der Dienst, der noch 2009 mehr als die Hälfte des Traffics im Internet erzeugte, hat sich längst von der Piraterie verabschiedet und sucht neue, interessante Wege. Andreas Winterer erklärt im Hyperland-Blog, was das Unternehmen vor hat.
  • SOCIAL TV ikosom-Blog: Twittere nie bei “Breaking Bad” – sagt Jenn Gidman: Karsten Wenzlaff setzt sich im ikosom-Blog mit einem Artikel der Salon.com-Autorin Jenn Gidman auseinander, die dazu rät, nicht während der Serie „Breaking Bad“ zu twittern, denn in diesem besonderen Fall würde die soziale Empathie gegenüber der Hauptfigur verloren gehen. Ein lesenswerter Beitrag über die Ausnahme der Regel.
  • MICROSOFT ReadWrite: One Microsoft, Or Many?: Microsoft-CEO Steve Ballmer wird in den nächsten 12 Monaten die Firma verlassen. Dieser Rückzug auf Zeit hinterlässt viele Fragen, doch die interessanteste ist, ob Microsoft nicht die Chance nutzt, um die eigene Struktur zu erneuern? Was wäre, wenn es nicht nur ein riesiges Microsoft geben würde, sondern viele kleinere Microsofts?
  • GOOGLE Siliconrepublic.com: Google buys augmented reality display patents from Foxconn: Google hat ein ganzes Paket an „Head-mounted Display“-Patenten vom Foxconn-Eigentümer Hon Hai Presision Industry gekauft. Zum einen, um mögliche Patentklagen im Vorfeld des Starts von Google Glass zu verhindern, zum anderen aber auch, um die Partnerschaft mit Foxconn zu vertiefen. Die für ihre Apple-Produkte bekannte Firma könnte auch von Google den Auftrag für Google Glass bekommen.
  • MARKETING TechWeekEurope: Kleinere Unternehmen setzen auf Facebook, Twitter und YouTube: Eine Umfrage unter 1.200 US-amerikanischen Unternehmen mit weniger als 25 Mitarbeitern und einen Umsatz von mehr als 100.000 US-Dollar im Jahr hat die digitalen Marketing-Strategien dieser Firmen untersucht. Ergebnis ist, dass die Kleinunternehmen zu 49% auf Facebook setzen, 36% auf Twitter und 31% auf YouTube. Interessant ist, dass 61% mehr als 1.000 US-Dollar im Monat für Werbung in den sozialen Netzwerken ausgeben.

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5 Lesetipps für den 29. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um die Online-Strategie von RTL, die dunkle Seite von Nutzerdaten, Konsequenzen aus dem Leistungsschutzrecht, Drohnen-Journalismus und warum Journalisten bloggen sollten. Ergänzungen erwünscht.

  • SOCIAL TV DWDL.de: Warum ist RTL interactive eigentlich so unbeliebt?: Viele Produzenten sehen die RTL-Tochter als Social-Media-Verhinderer. Erstmals nehmen Matthias Büchs, Bereichsleiter Online/Mobile/Teletext, und Michael Heise, Leiter Games & Product Innovation, dazu Stellung. Ein Gespräch über Social Media beim TV-Marktführer.
  • DATEN Netzwertig.com: Manipulation der Konsumenten – Die dunkle Seite der Daten: Menschen handeln nicht immer in ihrem eigenen besten Interesse. Unternehmen versuchen seit langem, diese Schwäche für eigene Zwecke zu nutzen. Im Datenzeitalter erhalten sie ihre große Chance, wie Martin Weigert erklärt.
  • LEISTUNGSSCHUTZRECHT Rivva Blog: Rivva und das Leistungsschutzrecht: Diese Woche tritt das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Kraft. Rivva.de zieht deshalb aufgrund der bestehenden Rechtsunsicherheit Konsequenzen, verzichtet auf Snippets und zeigt nur noch Quellen an, die eine Opt-in gegeben haben. Die Netzpiloten haben diese Rivva erteilt. In diesem Eintrag möchte ich beantworten, welche Konsequenzen Rivva aus dem Gesetz zieht.
  • JOURNALISMUS Mashable.com: Journalismus und Drohnen: In rund 25 Jahren soll es nach konservativen Schätzungen mehr als 30.000 zivil genutzte Drohnen in den USA geben. Dies wird viel verändern, auch den Journalismus. Scott Pham hat deshalb mit Kolegen das Missuri Drone Journalism Program gestartet.
  • BLOGOSPHÄRE Online-Journalismus-Blog: Fünf Gründe für Journalisten jetzt zu bloggen: „Jeder einzelne Print-Journalist benötigt spätestens seit heute seine eigene Exit Strategy“ schrieb Karsten Lohmeyer im Blog Lousy Pennies vor wenigen Tagen, nachdem sich der Axel-Springer-Verlag durch den angekündigten Verkauf von Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost, Hörzu und anderen Printtiteln journalistisch entkernen will und damit voll auf Digitalisierung setzt. Stephan Dörner erklärt fünf Gründe, warum Journalisten jetzt beginnen sollten zu bloggen.

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5 Lesetipps für den 24. Juli

In den Lesetipps geht es heute um die wachsende Nutzung von mobilem Internet in Deutschland, Googles Anteil am Internet-Traffic in den USA, die Neuausrichtung von Flipboard, ein Social TV-Startup aus Berlin und Social Media bei der Reiseplanung.  Ergänzungen erwünscht.

  • MOBILES INTERNET Golem.de: Mobiles Datenvolumen steigt auf 140 Millionen GByte: Die Bitkom hat einige Zahlen zum Stand vom mobilen Internet in Deutschland veröffentlicht. Demnach ist der Verbrauch von mobilen Datenvolumen im Jahr 2013 um 40 Prozent auf rund 140 Millionen GByte angestiegen. Bald bringt die mobile Internetnutzung mehr Umsatz als Telefonie.
  • GOOGLE PC-Welt: Google für 25 Prozent des Internet-Traffics verantwortlich: Laut einer aktuellen Studie ist Google für 25 Prozent des gesamten Internet-Traffics in den USA verantwortlich. Dabei ist ein enorm starker Anstieg in den vergangenen drei Jahren zu beobachten. Damals lag der Anteil noch bei 6 Prozent. Grund für dem Anstieg ist der Ausbau der eigenen Server und die Verbreitung von Android.
  • FLIPBOARD ReadWrite: Von Flipboard gibt es jetzt auch eine Web-Version: Seinen Erfolg hat Flipboard als mobile Lese-App für das iPad gefeiert, doch jetzt kommt Flipboard auf den Browser. Die neue Web-Version soll einen einfachen Zugang zu den 2,5 Millionen Flipboard-Magazinen ermöglichen.
  • SOCIAL TV Netzwertig.com: Tweek erwartet den großen Durchbruch: Das Berliner Social-TV-Startup Tweek blickt angesichts eines endlich aufblühenden Ökosystems rund um digitale Bewegtbildinhalte zuversichtlich in die Zukunft. Hoffnungsträger sind Integrationen der Technologie in Angebote und Produkte Dritter.
  • SOCIAL MEDIA W&V: Welche Rolle soziale Medien spielen bei der Reiseplanung?: Wenn es um die schönsten Wochen des Jahres geht, vertrauen die Deutschen in erster Linie immer noch persönlichen Kontakten: Zwei Drittel der Bundesbürger ab 14 Jahren nennen in einer Befragung des Marktforschungsinstituts Ipsos Familie, Freunde und Kollegen als Top-Informationsquelle für ihre Urlaubsplanung. Aber auch die Bedeutung sozialer Medien steigt in Sachen Reiseinformationen.

 

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5 Lesetipps für den 28. Juni

In unseren Lesetipps geht es heute um den Relaunch von Mister Wong, was ein gutes Social TV ausmacht, die Preise für das Musik-Streaming, ein Blog von Hobby-Detektiven und den digitalen Wandel in der Bildung. Ergänzungen erwünscht.

  • MISTER WONG Basic Thinking: Mister Wong goes Fashion: Unser Netzpiloten-Autor Tobias Gillen hat auf Basic Thinking über dern Relaunch von Mister Wong geschrieben, dass sich vom Bookmarking-Dienst zur Social Fashion-Plattform wandeln will. Etwas neues zu probieren, findet er sinnvoll, ob es aber ein Shopping-Dienst sein muss, weiß auch er nicht.
  • SOCIAL TV W&V: Was macht ein gutes Social-TV-Format aus?: Was macht eigentlich ein gutes Social-TV-Format aus? W&V hat dazu die Aussagen von ein paar Branchengrößen gesammelt und stellt die neueste Studie zu dem Thema vor, in der A.T. Kearney zum Ergebnis kommt, dass durch Social TV getriebene Online-Werbeumsätze bis 2016 jährlich um 25 Prozent steigen könnten.
  • STREAMING Time.com: This Is What Apple’s Paying Music Labels on iTunes Radio: Streaming-Dienste werden immer beliebter. Doch die Einnahmen lohnen sich für die meisten Musiker kaum. Das Internet-Radio Pandora zahlt $0,12 pro Klick. Apple zahlt nur leicht mehr. Für jedes im iTunes Radio gespielte Lied zahlt Apple im ersten Jahr $,014, danach nur noch $0,13 und beteiligt die Musiker zu 15 Prozent an den Werbeeinnahmen.
  • BLOGOSPHÄRE Zeit Online: In ihrer Freizeit jagen diese Blogger Mörder im Internet: Michelle McNamara betreibt in den USA einen Blog für ungelöste Mordfälle. Sie und andere Freizeitermittler versuchen, der Polizei zu helfen. Manchmal gelingt das sogar, wie der interessante Artikel von Boris Hänßler zeigt.
  • BILDUNG herrlarbig.de: Von der Digitalisierung, freien Bildungsmaterialien und dem Lernen im digitalen Leitmedienwandel: Das „Internet und Gesellschaft Co:llaboratory e.V.“ hat sich in seiner 6. Initiative mit dem „Lernen in der digitalen Gesellschaft“ beschäftift. In diesem Zusammenhang reflektierte Jöran Muuß-Merholz die Frage, was Open Educational Ressources (Freie Lern-/Bildungsmaterialien; kurz: OER) mit digitaler Integration und Medienkompetenz zu tun haben. Torsten Larbig hat dazu eine lesenwerte Replik über Lernen im digitalen Medienwandel geschrieben.

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Richard Gutjahr: „Webkultur ins lineare Fernsehen bringen“

Der Second Screen und Social TV sind zwei brandheiße Eisen in der Welt des Fernsehens. Einige ehrgeizige Projekte wurden bereits in den USA und auch in Großbritannien erfolgreich umgesetzt. Anders als ausländische Kanäle haben jedoch deutsche Sender bisher wenig Engagement in diese innovativen Formate gesteckt. Bis jetzt. Vom 14. Mai an wird der Bayrische Rundfunk nämlich ein vierwöchiges Social-TV-Format, namens „Die Rundshow“ präsentieren, welches in dieser Form einzigartig ist. Mit im Entwickler-Team und außerdem Moderator der Rundshow ist Richard Gutjahr, der mir trotz einem vollem Terminkalender ein paar Fragen zu dem Projekt beantwortet hat.


Ich habe heute Richard Gutjahr im Interview, der dieser Tage an dem ziemlich revolutionären Projekt „Rundshow“ arbeitet. Die Rundshow ist ein Social TV-Projekt vom Bayrischen Rundfunk, dass es den Zuschauern erlaubt, aktiv an der Programmgestaltung mitzuwirken. Lieber Richard, erst einmal vielen Dank für deine Zeit!

Gerne doch.

Richard GutjahrDass Zuschauer das Fernsehprogramm aktiv mitbestimmen können, ist für viele Menschen, die sich nicht gerade im Twitterdunst bewegen und mit Echtzeitkommunikation etc. umzugehen wissen, so revolutionär, dass sie es sich eigentlich gar nicht vorstellen können. Erkläre unseren Lesern doch bitte einmal, wie genau es den Menschen möglich sein soll, live zu bestimmen, was geschaut wird.

Wir wollen einen Hauch Webkultur ins lineare Fernsehen bringen und die dort überwiegend vorherrschende Einbahnstraßenkommunikation durchbrechen. Zum Beispiel dadurch, dass wir vor und nach der Show im Fernsehen erreichbar sind, dass wir nicht nur senden, sondern auch auf Empfang stellen. Uns kann man über Twitter, Facebook, Google Plus und eine App erreichen, die wir eigens für dieses Projekt programmiert haben. Diese App trägt den Namen „Die Macht“ und ist so etwas wie die Fernbedienung zur Sendung. Außerdem streamen wir unsere tägliche Redaktionskonferenz live im Blog und via Facebook. Dort kann auch jeder Zuschauer Themenvorschläge machen. Dort wollen wir die User auch mitunter bitten, uns bei der Recherche zu unterstützen. Zum Beispiel bei der Suche nach glaubwürdigen Quellen oder einem passenden Studiogast.

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