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  • APPLE t3n: Nokia verklagt Apple in Deutschland und den USA: Nachdem Nokia und Apple ihren letzten Patentstreit 2011 abgelegt haben, hat Nokia nun in München, Düsseldorf, Mannheim und Texas gegen den Smartphone-Hersteller erneut geklagt. Apple wird vorgeworfen, 32 Patente von Nokia verletzt zu haben. Die Patente betreffen unter anderem Displays, User Interface, Software und Video-Technologien. Nokia erklärt, dass man lange versucht habe, mit Apple zu verhandeln, bevor rechtliche Schritte eingeleitet wurden. Apple hingegen teilte mit, dass man für Lizenzzahlungen bereit sei, jedoch nur zu einem fairen Preis.

  • GOOGLE googlewatchblog: Google hat im vergangenen Jahr 3,6 Milliarden Dollar gespart: Es ist kein Geheimnis, dass fast alle großen internationalen Konzerne versuchen, jedes Steuerschlupfloch zu nutzen. Das wohl bekannteste und meist diskutierte ist das sogenannte „Double Irish“ und „Dutch Sandwich“. Auch Googles Muttergesellschaft Alphabet nutzt nun dieses Schlupfloch seit Jahren und spart dabei Unmengen an Geld. Welches Ausmaß dies mittlerweile angenommen hat, zeigt jetzt ein neuer Finanzbericht. Allein im Jahr 2015 soll Google/Alphabet laut des Berichts einen Betrag von 3,6 Milliarden Dollar an Steuern eingespart haben, indem das Geld durch mehrere Länder geschleust wurde.

  • AUTONOMES FAHREN heise: Führerlose Züge im Fernverkehr: Nachdem bereits Dutzende vollautomatische Bahnen im Nahverkehr unterwegs sind, sollte man meinen, dass es bis zu den ersten führerlosen Loks im Fernverkehr nicht mehr lange dauern kann. Das ist allerdings nur begrenzt der Fall. Denn der Fernverkehr hat – anders als der Nahverkehr – nicht seine eigenen geschützten Trassen, sondern ein offenes Streckennetz für Züge aller Art. Dabei müssen einige wichtige Aspekte wie Zugsteuerung, Sensoren, Signale, Datenübertragung und auch der rechtliche Rahmen reibungslos zusammenarbeiten.

  • TRACKING datenschutzbeauftragter: Neues Tracking System Icarus für Tiere könnte auch Menschen verfolgen: Im Rahmen des Projekts Icaurs, das von dem Max-Planck-Institut für Ornithologie ins Leben gerufen wurde, werden ab Sommer 2017 verschiedene Wildtiere mit Peilsendern ausgetattet, um ihre Wanderbewegungen nachvollziehen zu können. Dazu wurden besonders kleine und leichte Sender entwickelt, deren Daten direkt an die Raumstation ISS gesendet werden, statt sie über auf der Welt verteilte Handynetze laufen zu lassen, wie es in diesem Bereich üblich ist. Denkbar – und technisch umsetzbar – wäre es daher möglicherweise auch, Menschen oder die von ihnen mitgeführten Geräte wie z.B. Smartphones mit ähnlichen Sendern auszustatten. Damit könnten dann auch umfassende Profile der Wanderbewegungen von Menschen erstellt und so ihr Verhalten nachvollzogen werden.

  • FACEBOOK golem: Facebook überträgt nun auch Audiostreams: Facebook überträgt ab sofort auch Streams ohne Video – also nur den Ton. Vorerst testet Facebook nur mit ausgewählten Partnern die neue Funktion. Gedacht ist das etwa für klassische Podcasts, Hörbücher und Formate in der Art von Radio. Entsprechend wird Audio mit BBC World Service, dem Hörbuchverlag von Harper Collins und einigen Autoren ausprobiert. Wann das Ganze für die Allgemeinheit verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt – irgendwann 2017 soll es so weit sein. Die neue Möglichkeit ist auch praktisch für Streamer, die aus Orten mit schlechter Onlineverbindung senden, weil die Datenmenge ohne Videodateien oder ohne ein eingebettetes Standbild niedriger ist.

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Uber zerstört die Share Economy mit seinen fahrerlosen Autos

Taxi Cabs vs Uber (adapted) (Image by Aaron Parecki [CC BY 20] via Flickr)

Die Ankündigung von Uber, dass das Unternehmen in Pittsburgh, USA, fahrerlose Autos einführen will, stellt nicht nur die Zukunft der Share Economy, die auch durch Ubers Hilfe etabliert wurde, sondern auch die Zukunft von Beschäftigungsverhältnissen im weiteren Sinne in Frage. Eines ist aber sicher: Obwohl sich Uber verändert, wird die Art, wie es unsere Arbeitsweise verändert hat, bestehen bleiben.

Uber ist praktisch zum Synonym für Ideen für neue Geschäftsmodelle geworden. Es ist so bekannt, dass tatsächlich sogar ein neues Wort daraus entstanden ist – „ubersation“ – das die Art von Arbeit beschreibt, die über Online-Plattformen in sogenannten Share Economies verwaltet wird. Die Firma ist in vielerlei Hinsicht ein Sinnbild des flinken Ideenreichtums, mit dem der Kapitalismus es schafft, von der Technologie gestützt Wirtschaftskrisen zu überleben, neue kreative Lösungen für alte Probleme zu finden und sich am laufenden Band selbst neu zu erfinden.

Fahrerlose Autos sind nur ein weiteres Beispiel dafür. Nachdem es 2009 gegründet wurde, ein Jahr nach Airbnb und Taskrabbit, war Uber eines der ersten Serviceunternehmen, das einen Weg fand, Investitionen großer Mengen in abwertenden Anlagen zu vermeiden, wie zum Beispiel einen Fuhrpark, spezielle Werkzeuge oder teure Immobilien. Die Lösung? Das Risiko wurde ausgelagert und die Vermögenswerte anderer Leute genutzt.

Im Original-Modell von Uber fielen die Kosten des Kaufens und Wartens der Autos den Fahrern, beziehungsweise Eigentümern, zu, nicht der Firma. Die Einstellung gegenüber Arbeitern war ähnlich: wieso in die eigene Arbeitskraft investieren, mit all der Verantwortung die damit einhergeht, ein Arbeitgeber zu sein, wenn man den Service von Menschen nutzen kann, die für ihre eigene Ausbildung, ihre Ferien und ihre Rente zahlen und die Verantwortung für ihre Ausfallzeit selbst tragen?

Onlineplattformen behaupten, dass sie keine Arbeitgeber seien – sie seien nur ein Hightech-Gesprächspartner zur Bereitstellung und Anforderung von Diensten. Sie profitieren, indem sie bei allen Transaktionen Reduzierungen durchführen. Und sie können mit minimalen Investitionen schnell in neue Märkte expandieren.

Vorteile nutzen

Einer der Gründe, warum Uber so viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat als andere Plattformen die Arbeit auf Abruf anbieten (wie Taskrabbit, Handy, Upwork oder PeoplePerHour) ist, dass es einen Bereich betreten hat – den der Taxiservices – wo die Arbeiter bereits organisiert waren. Taxifahrer in vielen Städten haben eine lange Geschichte des Zusammenschlusses vorzuweisen, um Regeln festzulegen und mit öffentlichen Behörden über Dinge wie Standardtarife, die Standorte der Taxistände und die Bedingungen für den Erhalt einer Lizenz zu verhandeln.

Das steht im Gegensatz zu Menschen, die Dienstleistungen wie das Putzen von Fenstern, Gartenarbeit, Kinderhüten oder Möbelmontage zur Verfügung stellen, wie es andere Plattformen anbieten. Londoner Taxifahrer der „Black Cabs“ verbringen normalerweise 4 Jahre damit, sich das „Wissen“ anzueignen, also alle möglichen Routen durch die Stadt zu kennen. Dies ist eine Voraussetzung für den Erhalt einer Lizenz. Es ist daher nicht überraschend, dass der Einstieg von Uber in ihren Markt einen Proteststurm hervorrief.

Der Erfolg von GPS machte vieles von dem hart erarbeiteten Wissen obsolet und öffnete das zuvor wohlgehütete Gebiet des Taxifahrens jedem Menschen mit einem Auto und einem Smartphone, der sich etwas dazuverdienen wollte. Niedrigere Preise machten private Fahrten außerdem für die Menschen erschwinglich, die früher eine Taxifahrt als gelegentlichen Luxus angesehen haben.

Diese Vorteile konnten aber nicht für immer anhalten. Wettbewerber erschienen auf der Bühne. Öffentliche Behörden wurden für die Notwendigkeit, diese neue Art von Taxiservice zu reglementieren, sensibilisiert – was, wenn es einen tödlichen Unfall gäbe? Was, wenn der Fahrer oder der Fahrgast angegriffen würden? Wer wäre für die Versicherung zuständig? Auch die Fahrer fingen bald an, sich wie ausgebeutete Arbeiter zu fühlen, statt unbeschwerte Unternehmer sein zu können.

Wenn Uber schon die Gebühren festlegte und vorschrieb, wie sie zu arbeiten hatten, sollten sie dann nicht auch anfangen, die Verantwortungen eines Arbeitgebers zu übernehmen? Uber war deshalb sowohl in den USA als auch in Großbritannien mit gerichtlichen Verfahren konfrontiert. Manche der Uber-Fahrer aus den USA haben sogar als Alternative ihre eigene Kooperation mit Fahrern von Lyft, einem ähnlichen Service, aufgebaut.

Ruhig bleiben und weitermachen

In der Zwischenzeit ist Uber zu einem riesigen Unternehmen mit weltweiter Ausbreitung und einem Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 geworden. Sein letzter Versuch, sich selbst neu zu erfinden, nimmt interessanterweise eine der klassischen Strategien der Industrie aus der Vergangenheit auf, um den Profit zu steigern – die Automatisierung. Während es den Plan der Vergangenheit, die Arbeiter die Investitionen allein machen zu lassen, beiseite schiebt, steckt Uber sein eigenes Geld in eine neue Technologie: fahrerlose Autos. Wenn sich das Risiko auszahlt, wird dies wahrscheinlich mehrere Auswirkungen haben.

Die Position traditioneller Taxiunternehmen wird weiterhin unterminiert werden, indem günstigerer Service angeboten wird (möglicherweise auch die Stellen von Ubers eigenen Eigentümern oder Fahrern). Zudem werden auch Wettbewerber verdrängt werden. Neuanbieter auf diesem Markt der fahrerlosen Taxis würden in eine Flotte solcher Fahrzeuge investieren müssen. Dies könnte die Nahezu-Monopolstellung, die Uber schon in manchen Städten hat, festigen und den Namen Uber so zum Synonym für Taxiservice machen, wie es zum Beispiel Hoover für Staubsauger oder Kleenex für Taschentücher ist. Wenn uns die Geschichte eines lehrt, dann ist es, dass dies nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen wird.

Bereits vorhandene Uber-Fahrer würden möglicherweise arbeitslos werden, aber diese Form von Restrukturierung verheißt nur, dass neue Jobs geschaffen werden, während und obwohl sie andere zerstört. Fahrerlose Autos könnten aus professionellen Fahrern das machen, was Waschmaschinen aus Wäschereiarbeitern machten. Der Kapitalismus aber, zerstörerisch wie immer, macht weiter wie zuvor.

Wenn das nun aber die Zukunft von Uber ist, was wird dann aus der Zukunft der ‚uberisation‘? Die Beweise sprechen dafür, dass es Teil eines großen Trends ist, der unaufhaltsam wächst. In allen Wirtschaftsbereichen wird Arbeit auf Abruf als neue Form für Jobs gelten, die von Aushilfslehrern über Agentur-Krankenschwestern und Supermarktkassierern bis hin zu Callcenter-Angestellten reichen.

Eine neue Studie mit 2238 Menschen, die wir an der Hertfordshire Business School durchführten, legte nahe, dass drei Prozent der erwachsenen Bevölkerung Großbritanniens „mindestens wöchentlich“ für Online-Plattformen arbeiten, während viele mehr (etwa elf Prozent) dies hin und wieder tun. Geschätzte 2,5 Prozent der Arbeitnehmer haben Null-Stunden-Verträge und sechs Prozent haben einen befristeten Vertrag.

Die letzten Statistiken der Regierung des Vereinigten Königreichs zeigen, dass mehr als eine Million Menschen einen Zweitjob haben und knapp fünf Millionen Menschen selbstständig sind. Uber mag sich verändern, solange es aber keine radikalen Veränderungen in der Arbeitsregelung und des Sozialsystems gibt, sieht es so aus, als wäre die ‚uberisation‘ gekommen, um zu bleiben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf „The Conversation“ unter CC BY-ND 4.0. Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.


Image (adapted) „Taxi Cabs vs Uber“ by Aaron Parecki (CC BY 2.0)


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  • TWITTER meedia: Twitter auf neuem Tiefpunkt: „Hoffnung ist keine Strategie“: Es hilft alles nichts: Twitter hat sein 140-Zeichen-Limit neu definiert und Nutzern, die Fotos und Videos posten, mehr Platz spendiert – doch die Wall Street reagiert mit Kopfschütteln auf die mikroskopischen Änderungen. Die schwer abgestürzte Twitter-Aktie kam an einem freundlichen Handelstag weiter unter die Räder und markierte unter 14 Dollar neue Allzeittiefs. Der Tenor der Börse bleibt unverändert: Jack Dorseys Maßnahmen kommen zu spät und sind nicht grundlegend genug.

  • LIZENZEN kress: Zwischen Lizenzen und verschwundenen Metadaten: Der Basis-Werkzeugkasten für Bildersucher: Für alle Bildurheber, die ihre Arbeiten im Netz veröffentlichen, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit die Suchmaschinen zu bemühen. Unabhängig von Zufallsfunden eigener Bilder auf fremden Websites, die einen Verdacht auf Bildklau nahelegen: Mithilfe unterschiedlicher Helfer von Bing bis Yahoo lässt sich die Suche mittlerweile ziemlich engmaschig gestalten. Und das gezielte Aufspüren von Veröffentlichungen aller Art hilft nebenbei auch bei der jährlichen Meldung an die VG Bild-Kunst.

  • FACEBOOK watson: Microsoft und Facebook bauen sich einen Daten-Highway über den Atlantik: Microsoft und Facebook bauen gemeinsam ein neues Transatlantik-Datenkabel. Das Projekt mit dem Namen «Marea» solle im August in Angriff genommen und im Oktober 2017 fertiggestellt werden, teilten die beiden US-Technologie-Unternehmen am Donnerstag mit.

  • TELEKOM golem: Telekom stattet zwei Städte mit Vectoring aus: Es geht weiter mit dem Vectoring-Ausbau bei der Deutschen Telekom. Auch wenn die Technologie umstritten ist, gibt es bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload. Diesmal werden 27.500 Haushalte und Firmen angeschlossen. Bis Jahresende sollen es dort 50.000 sein.

  • ANDROID heise: US-Jury: Googles Nutzung von Oracles Java-APIs in Android ist „Fair Use“: Die Geschworenen haben gesprochen: Google muss Oracle für die Nutzung von Java-APIs keine Entschädigung zahlen. Für Google ist das ein wichtiger Sieg, Oracle will erneut in Berufung gehen.


Image chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


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Getty Images: Werben statt abmahnen

Getty Images (adapted) (Image by Andrew [CC BY-SA 2.0] via Flickr)

Die größte Fotoagentur der Welt macht seine Bilder kostenlos – zumindest für nicht-kommerzielle Nutzung. Schafft es Getty Images mit dem Strategiewechsel sich auf die Welt der digitalen Güter einzustellen? Es ist die Tech-Meldung des Tages: Die Bildgentur Getty Images bietet nicht-kommerziellen Nutzern an, Millionen Fotos kostenlos auf eigene Webseiten einzubinden. Für Getty Images ist das eine radikale Kursänderung: Bisher war die Agentur eher dafür bekannt, mit Abmahnungen seine Urheberrechtsansprüche durchzusetzen. Doch der Kampf gegen die wildkopierende Masse kann offenbar nicht gewonnen werden. Doch aus altruistischen Motiven handelt Getty deshalb aber noch lange nicht.

Als zwei Investmentbanker Mitte der 90er Jahre beschlossen, die Bildagentur Getty Images zu gründen, waren Fotos auf Filmen gespeichert, nicht als Datei auf einer Speicherkarte. Gegen Lizenzgebühren verkaufte Getty Fotos an Printprodukte – und sie tun das bis heute. Doch dann kam das Internet und macht das Geschäftsmodell von Medienunternehmen angreifbar. Plötzlich war es ganz leicht, die Fotos auch ohne Lizenzgebühren zu bekommen: Die Blogs sind voll davon, Twitter, Tumbler und Reddit füttern uns mit Memes – ganz egal, ob Lizenzgebühren fällig wären oder nicht.

„Die Leute waren gezwungen, das falsche zu tun“

Getty Images reagierte darauf, wie man es von einem Medienunternehmen kennt, dem die Digitalisierung seiner Güter das Geschäftsmodell klaut: Abmahnungen, Klagen, Infobroschüren über das Urheberrecht. Doch irgendwann in den letzten beiden Jahren muss den Entscheidern klar geworden sein, dass der Kampf einer gegen Windmühlen ist – und sie veränderten ihre Strategie: Sie wollen die Kontrolle über ihre Bilder zurück. Craig Peters von Getty Images sagte The Verge, dass die Firma nun dem Weg von Streaming-Dienstleistern in der Musikindustrie folgt: „Vor iTunes und Spotify waren die Leute mehr oder weniger dazu gezwungen, das falsche zu tun: Filesharing.“

In der Umsetzung folgt Getty Youtube: Sie lassen Nutzer die Inhalte in ihre eigenen Kontexte – soziale Netzwerke, Webseiten – einbinden. Die Inhalte liegen aber weiterhin auf Gettys Servern, wodurch sie weiterhin die Macht über die Gestaltung behalten – und über die Monetarisierung durch Werbung und Nutzungsdaten. Angenommen, ein Bild geht viral, Getty Images bekommt Daten und kann dann Anzeigen darauf schalten. Gettys Kalkül scheint darin zu liegen, mit der Einbinde-Möglichkeit, die Reichweite enorm zu vermehren und so das Tor zu Werbeeinnahmen aufzustoßen. Dafür hat sich Getty in der Entwicklung mit dem Start-Up Stipple zusammengetan.

Deal mit Pinterest

Ein zweites Anzeichen für einen Strategiewechsel ist ein Deal mit Pinterest, einer der Plattformen, auf denen Bilder unter Getty-Lizenz ohne Scheu geteilt und verbreitet werden. Im Herbst gaben die beiden Firmen bekannt, dass Pinterest zahlt und dafür Getty-Bilder benutzen darf. Meta-Daten gibt es für Pinterest oben drauf. Für Pinterest sind das nun nicht nur Lizenzkosten: Die Metadaten bringen Informationen über die Bilder – Mehrwert für Pinterest-Nutzer. Dazu kommt eine Kooperation mit dem Berliner Instagram-Konkurrenten EyeEm, um User Generated Content zu fördern und Bilder über Getty Images verkaufen zu können.

Bisher verkaufte Getty Images ein Foto zu verschiedenen Preisen: Ein Bild, für das man Lizenzgebühren bezahlt, kann zwischen ein paar Euros und einem mittleren dreistelligen Betrag kosten – je nach Größe und Auflösung. Doch Leute, die Bilder auf Plattformen wie Reddit oder Tumblr teilen, werden sie mit diesem Modell ohnehin nie erreichen. Für sie gibt es nun eine kostenlose Version. In der Musikindustrie konnten dich Plattenfirmen nicht zu diesem Schritt durchringen. Dort geben nun neue Unternehmen wie iTunes oder Spotifiy den Ton vor. Getty Images passt sein Geschäftsmodells an diese Realität an. Und vielleicht setzt es damit auf das richtige Pferd. Buzzfeed hat in einem Text mit der Überschrift „Get Ready For The Great Embeddening“ einen Trend ausgerufen: Einbinden ist das neue Copy-Pasten.


Image (adapted) „Getty Images“ by Andrew (CC BY-SA 2.0)


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5 Lesetipps für den 17. Februar

In unseren Lesetipps geht es heute um die Carbanak Hacker-Gruppe, Youtube, Abmahnungen, @meta_bene und den BR und seine Probleme mit dem Lizenzrecht. Ergänzungen erwünscht.

  • CARBANAK SPIEGEL ONLINE: So gelang den Cybergangstern der Milliarden-Coup: Die Beute: eine Milliarde Dollar. Der Ort des Verbrechens: 100 Geldinstitute in 30 Ländern. Fluchtfahrzeug: das Internet. Am Wochenende berichtete die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky, dass eine internationale, kriminelle Hacker-Gruppe weltweit durch Online-Einbrüche und Hacks einen immensen Betrag erbeutet hat. Bisher ist bekannt, dass die Täter die Computer von Bankangestellten mit Schadsoftware infiziert hatten und anschließend die Kontrolle übernommen haben. Doch wie läuft so ein digitaler Bankraub ab? Spiegel Online rekonstruiert das Vorgehen der Carbanak Cybergang.

  • YOUTUBE Süddeutsche.de: Bändiger des Bösen: Pro Minute werden 300 neue Videos auf der Videoplattform Youtube hochgeladen. Darunter befinden sich nicht nur die berühmten Katzen-Videos, sondern auch Hass-Botschaften, Gewaltdarstellungen und pornografisches Material. In einem ständigen Wettlauf gegen die Zeit müssen Videos dieser Art entfernt werden, bevor sie von zu vielen Nutzern gesehen werden. Die Inhalte werden nicht durch einen Algorithmus kontrolliert, da dieser den Zusammenhang der gezeigten Bilder nicht erkennen kann. Stattdessen muss jedes einzelne Video von menschlichen Angestellten gesichtet werden.

  • URHEBERRECHT iRights info: Ein Deckel mit Löchern: Mehrere tausend Euro für ein illegal verbreitetes Musik-Album? Solche Fälle sollte das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“, das im Oktober 2013 in Kraft trat, verhindern. Seitdem hat sich zwar die von Verbraucherschützern kritisierte „Abmahnindustrie“ gewandelt, jedoch ist die Anzahl der Abmahnung nicht wirklich gesunken. Die Gesetzesänderung scheint seinen Zweck verfehlt zu haben, dabei gibt es auch Wege jenseits von Gesetzen und Gerichten, die man beschreiten könnte, um die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material zu reduzieren.

  • TWITTER taz.de: Aphorisierende Antilopen: Striche auf weißem Grund. Tiere aus schwarzer Tusche. @meta_bene ist bestimmt kein typischer Twitter-Nutzer. Er retweetet nicht, er kommentiert nicht, er antwortet nicht. Er schickt nur täglich eine Zeichnung in die Welt. Sie sind unglaublich minimalistisch und auf ihre eigene Art philosophisch. Die Räumlichkeit des Bildes wird nur durch die Position der Tiere zueinander bestimmt. Die Tiere unterhalten sich über existentielle Fragen oder denken darüber nach – auf ihre einzigartige nüchterne Weise. Ein Artikel der taz über einen besonderen Twitterer.

  • LIZENZRECHT Golem.de: Der schludrige Umgang mit freier Software: Mitte Januar hat der Bayerische Rundfunk mit Linius ein Programm veröffentlicht, das vom BR für die Erstellung von multimedialen Inhalten für das Internet verwendet wird. Als freie Software soll es nicht-kommerziellen Akteuren die publizistische Arbeit erleichtern. Da das Programm jedoch auf der Blogsoftware WordPress basiert, und dieses unter der General Public License steht, kann es eigentlich auch für kommerzielle Zwecke benutzt werden. Das ist aber nicht das einzige lizenz- und urheberrechtliche Problem beim Vorgehen des BR.

Die morgendlichen Lesetipps und weitere Linktipps am Tag können auch bequem via WhatsApp abonniert werden. Jeden Tag informiert dann Netzpiloten-Projektleiter Tobias Schwarz persönlich über die lesenswertesten Artikel des Tages. Um diesen Service zu abonnieren, schicke eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt arrival an die Nummer +4917622931261 (die Nummer bitte nicht verändern). Um die Nachrichten abzubestellen, einfach departure an die gleiche Nummer senden. Wir werden, neben dem Link zu unseren morgendlichen Lesetipps, nicht mehr als fünf weitere Lesetipps am Tag versenden.

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2015 gibt es 1 Milliarde Creative Commons-Werke

Creative Commons BBB (adapted) (Image by Steren Giannini [CC BY 2.0] via Flickr)

2001 wurde die gemeinnützige Organisation Creative Commons begründet. 13 Jahre später werden täglich rund 27 Millionen neue CC-Plaketten im Internet vergeben – nächstes Jahr wird die Milliardenmarke geknackt. Nächstes Jahr wird eine magische Grenze geknackt. Dann gibt es im Internet eine Milliarde Werke, die mithilfe einer Creative Commons-Lizenz (CC) veröffentlicht wurden. Momentan sind im Web geschätzte 882 Millionen CC-lizenzierte Werke verfügbar. Google gibt an, dass es weltweit momentan 9 Millionen Webseiten gibt, die eine aktuelle oder ältere Lizenz implementiert haben. Die Idee, Wissen mit möglichst geringen Hürden allgemein zugänglich zu machen, hat sich offensichtlich bewährt. Oder etwa nicht? Wir schauen uns das einmal genauer an.

Anpassung des Rechts an die digitale Ära

Vor Einzug der Heimcomputer gab es nur ein paar wenige Musiker, die ihre Stücke mithilfe von Instrumenten erzeugen konnten. Und dann hatte plötzlich jeder sein eigenes Heimstudio zu Hause. Auf einmal war jeder ein Musikproduzent, dass nötige Feingefühl für Musik vorausgesetzt. Das gleiche gilt auch für Videos, Grafiken, Fotos, 3D-Oberflächen, Texte und vieles mehr. Jeder kann Hersteller und nicht nur Konsument sein. Die ehemals starren Grenzen zwischen Produzent und Konsument gibt es heute nicht mehr. Doch wie soll man seine Werke veröffentlichen? Das Urheberrecht ist bekanntlich träge und schwierig zu verstehen. Eine einfache Lösung musste her.

Zudem gab und gibt es überall auf der Welt zahlreiche Unterstützer von Projekten, die sich für die freie Verbreitung von Wissen einsetzen. Creative Commons kam für Wikipedia allerdings fast zwei Jahre zu spät. Wer heutzutage etwas Digitales publizieren will, braucht nur ein paar Fragen zur Nutzung des eigenen Werkes zu beantworten. Die CC-Webseite gibt dann auf Knopfdruck die passende Lizenz aus, die sofort auf der eigenen Webseite eingebunden werden kann. Die Lizenzen wurden sogar auf die rechtlichen Besonderheiten der Nationen abgestimmt, sie sind dennoch untereinander kompatibel. Die relativ einfache Anwendung sorgte letztlich für den Siegeszug von Creative Commons. In den vergangenen 10 Jahren setzte sich auch an den Lehrstühlen die Erkenntnis durch, dass sich die freie Verfügbarkeit von Wissen und Forschungsergebnissen positiv auf die eigene Lehre und Forschung auswirkt. Um den freien Austausch von Inhalten zu ermöglichen, entscheiden sich immer mehr Wissenschaftler aber auch andere Urheber für freie Lizenzen, die deutlich mehr Rechte einräumen, als das herkömmliche Urheberrecht.

Was die Bedienung erschwert, sind die teils englischsprachigen Erklärungen und die Tatsache, dass es unterschiedliche Versionsnummern (2.0, 3.0, 4.0 etc.) gibt. Im Kern können folgende Optionen ausgewählt werden: Möchte ich als Urheber auf jeden Fall namentlich genannt werden? Dann muss ich mich für den Bestandteil BY entscheiden. Zudem kann ich auswählen, ob mein Werk in der vorliegenden Fassung verwendet oder sogar verändert werden darf. Remixes von Musikstücken sind nur möglich, wenn der Komponist mit einer Verfremdung seines Materials einverstanden ist. Darf das Endprodukt unter einer anderen Lizenz vertrieben werden? Oder bestehe ich darauf, dass meine Lizenz Anwendung findet? Dann darf der Bestandteil SA nicht fehlen. Last, but not least gilt es zu entscheiden, ob das Werke problemlos kommerziell verwendet werden darf. Kann mit den Song ein Produkt beworben werden? Darf mein Bild als Motiv für T-Shirts herhalten? Darf mein Text in einem Buch verkauft werden? Wer sich dagegen entscheidet, hat die kommerzielle Nutzung aber nicht komplett ausgeschlossen (NC). Die Interessenten müssen sich dann allerdings an die Urheber wenden und nach den Konditionen und der Erlaubnis fragen.

No commercial licence

Den Mitgliedern der Verwertungsgesellschaft C3S weht vonseiten der Musiker häufiger eine steife Brise ins Gesicht, weil es noch immer keine Lizenzen zur kommerziellen Nutzung gibt. Warum automatisch bei Veröffentlichung auf zahlreiche Rechte verzichten, wenn man im Idealfall von seinem Hobby leben will? Denkbar wäre beispielsweise die Zahlung von einem Dollar oder Euro pro Werk. Du möchtest mein Foto auf Deiner Webseite nutzen? Kein Problem! Zahle im Fall von CC-E1 einen Euro auf mein Konto ein. Bei CC-E2 halt zwei. Wenn das ausreichend viele Menschen tun, kommt für mich als Fotograf genügend zusammen. Leider ist diese Vorgehensweise bislang nicht vorgesehen. Die C3S wird die CC-Lizenzen auf Dauer um eine automatisierte bezahlte Nutzung erweitern müssen. Mit Ausnahme von Hobbykünstlern möchten die meisten Musiker nicht auf ihre Rechte und somit auf jegliches Einkommen verzichten.

CC-Werke als Abmahnfalle

Leider nutzen manche Spezialisten ihre Werke als Honeypot. Vor allem in der Wikipedia treiben sich diverse Fotografen herum, die über die beliebte Online-Enzyklopädie ihre Fotos bekannt machen. Wer sie benutzt und dabei Fehler bei der Angabe des Autors oder der Lizenz macht, muss mit einer Abmahnung rechnen. Derartige Fotografen arbeiten gerne eng mit Rechtsanwaltskanzleien zusammen, die auf das Abmahngeschäft spezialisiert sind. Ein besonders dreister Trick für Abmahnungen besteht darin, dass die CC-Lizenzen zwar abgekürzt aufgeführt aber nicht verlinkt wurden. Die Vorgabe besagt, dass die Lizenz entweder vollständig ausgeschrieben oder als Abkürzung inklusive Link vorhanden sein muss. Fehlt der Link oder der vollständige Hinweis auf den Urheber, hat man dem beauftragten Anwalt wieder den Versand einer saftigen Kostennote samt Schadenersatzforderung ermöglicht. Ein Anwalt versuchte kürzlich vor Gericht, dem Deutschlandradio eine kommerzielle Nutzung eines CC-lizenzierten Fotos nachzuweisen. Der Versuch sich zu Lasten der Rundfunkanstalt gesund zu stoßen, musste er sich aber „abschminken“, wie Anwalt Markus Kompa berichtete.

Was die Rechtsdurchsetzung betrifft, sind die Urheber komplett auf sich selbst gestellt. Es wird niemand ohne Bezahlung für sie überprüfen, ob ihre Werke korrekt lizenziert wurden. Das ist aber beim herkömmlichen Urheberrecht ohne das Plug-in CC auch nicht anders.


Image (adapted) „Creative Commons BBB“ by Stephen Glannini (CC BY 2.0)


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5 Lesetipps für den 9. Juli

In unseren Lesetipps geht es heute um den aktuellen Umsatz von Youtube, die Lizenzen bei Ego-Shootern, den Spannungsaufbau von Beiträgen in der Informationswelt, 99 Tage ohne Facebook und die unkontrollierte Entfernung von Inhalten bei Soundcloud. Ergänzungen erwünscht.

  • YOUTUBE: “Nur” 3,5 Mrd Dollar: YouTubes Umsatz weitaus kleiner als erwartet: Youtube wirft doch nicht so viel Geld ab wie erwartet: die Erlöse der Google-Tochter sind weitaus geringer als bisher gedacht. Das berichtete das Premiumportal The Information. Marktforscher eMarketer errechnete Ende vergangenen Jahres, dass Youtube noch 2013 5,6 Milliarden Dollar Umsatz macht – was sich nun als falsch herausstellt. Google übernahm das Videoportal im Jahre 2006 für 1,65 Milliarden Dollar.
  • GAMES: Jetzt: Echtes Geld für falsche Waffen: Was bei bekannten Fußball-Sportsimulationen schon längst kein Geheimnis mehr ist, ist bei Egoshootern noch nicht so wirklich ganz klar – Lizenzgebühren bei der Verwendung und Nutzung derer Produkte im Spiel. Unterstützt der Gamer beim Kauf solcher Spiele nun auch die Waffenindustrie?
  • JOURNALISMUS: Berliner Gazette: “30 Dinge, warum…”: Fast Food der Informationswelt: Subjekt-Prädikat-Superlativ – Das neue „Fast Food“ der Informationswelt trägt dazu bei, dass Links geklickt, geliked und geteilt werden. Spannung aufbauen ist das A und O und je mehr Reize geschaffen werden, desto mehr Traffic generieren die Seitenbetreiber. Eine Dokumentation über Sensation und Spannung.
  • FACEBOOK: Readwrite: Quitting Facebook For 99 Days: An Experiment In Digital Happiness: „Sind wir nicht alle viel glücklicher ohne Facebook?“ In einem Experiment sollten die Probanden 99 Tage ohne die Nutzung von Facebook auskommen. Das Ziel: Eine Dokumentation über das Leben jeder Einzelner, wie sich ihr Leben ohne das soziale Netzwerk anfühlt und verändert hat – Ein Mammutprojekt.
  • MUSIC: Futurezone: Universal Music löscht bei SoundCloud ohne Kontrolle: Ohne Einschränkungen kann Universal Music sämtliche Tracks vom Musik-Dienst Soundcloud entfernen. Ganz gleich ob Inhalte lediglich dem Urheberrecht unterliegen oder dem Rechteverwerter die Inhalte einfach nicht gefallen. Doch ist das wirklich so einfach?

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Deutsche Creative Commons in neuer Version

Gestern wurden die deutschen Creative Commons auf die Version 3.0 aktualisiert. Mit der neuen Version wird aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung Rechnung getragen. In der Pressemitteilung werden die Änderungen ausführlich vorgestellt, hier eine kurze Version ohne juristische Gewähr:

  • Verzicht auf Sui-Generis-Datenbankrechte, damit die Lizenzbestimmungen nicht durch Datenbankaufnahme umgangen werden können,
  • Aufnahme der Möglichkeit, die Nutzung im Voraus für noch nicht bekannte Nutzungsformen zu ermöglichen,
  • Behandlung von gesetzlichen Vergütungsansprüchen und Zwangslizensierungen,
  • größere Freiheiten in der Variante „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ (abgekürzt BY-SA),
  • Ausweitung der Lizenzen auf Inhalte, die nicht alle Voraussetzungen eines “Werkes” im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes erfüllen,
  • Anpassungen von Sprache und Begrifflichkeiten.

Was sind die Creative Commons?

Die Creative Commons sind verschiedene Lizenzmodelle, die es Kreativen ermöglichen sollen, frei über die Verwendung ihrer Werke zu bestimmen. Die Modelle sind Kombinationen der folgenden Merkmale:

  • Namensnennung: der Urheber des Werks muss genannt werden
  • Keine Bearbeitung: das Werk darf nicht bearbeitet werden
  • Nicht kommerziell: das Werk darf nicht in einem kommerziellen Rahmen genutzt werden
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen: alle Bearbeitungen müssen unter der gleichen Lizenz wiederveröffentlicht werden wie das ursprüngliche Werk

Damit bilden die Creative Commons eine hervorragende Möglichkeit, eigene Werke zu veröffentlichen. Der Kreative kann frei über die Verwendung bestimmen; der Interessierte kann entscheiden, ob er das Werk unter den gewählten Bedingungen verwenden darf oder mit dem Kreativen Rücksprache halten muss.

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NDR erlaubt freies Herunterladen ausgewählter Inhalte

Im Rahmen eines Pilotprojekts stellt der NDR seit heute ausgewählte Beiträge des Medien-Magazins Zapp und der Satire-Sendung Extra 3 unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz. Somit darf jeder diese Sendungen kopieren und weiterverbreiten, solange es dabei nicht um Profit geht.

„Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung“, so NDR Intendant Prof. Jobst Plog.

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Freie Inhalte sind sexy

Freie Inhalte sind sexy. Das gilt zumindest, wenn man Michelle Thorne von Creative Commons glaubt, obwohl sie dafür andere Worte wählt: Inhalte im Netz frei zu Verfügung zu stellen hat für alle Beteiligten Vorteile, wie Michelle uns im Interview auf dem Barcamp Berlin dargelegt hat.

Uns hat sie jedenfalls überzeugt. Deshalb stellen wir ab sofort alle Inhalte der Blogpiloten unter eine Creative Commons Lizenz (Für Experten: by-nc-sa 2.0).

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