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Business-Apps: Wie ich mein Startup mit dem Smartphone führe

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Eine gute Idee, die richtigen Leute und eine Portion Mut. Viel mehr braucht es nicht, um das eigene kleine Unternehmen zu gründen. Bei aller kreativen Energie und Tatendrang schadet es dennoch nicht, eine solide Struktur für die tägliche Arbeit zu schaffen. Ich stelle euch fünf kostenlose Business-Apps vor, mit denen sich Startup und Selbstständigkeit auch bequem von unterwegs managen lassen.

Producer-Alltag statt Hollywood-Klischee

Das Skateboard unter dem Arm, mit dem Hoodie im Meeting und durchfeierte Nächte in der Großstadt. Die Startup-Welt ist ähnlich klischeeträchtig wie die Filmbranche. Doch auch dort besteht der Alltag unbedingt nicht aus roten Teppichen, schicken Empfängen und wahnsinnig viel Kohle. Ein Punkt stimmt aber: Sein eigener Chef zu sein und volle Verantwortung zu übernehmen ist ein befreiendes Gefühl, in das sich zurecht junge und jung gebliebene Leute auf der ganzen Welt voller Hingebung hineinstürzen. Mir geht es auch so.

Mein Alltag ist dennoch meist unspektakulär: Ich entwickele meine Idee, treffe mich mit Leuten, sitze am Schreibtisch. Ein Filmproducer kommt auch mit einem Telefon, Zettel und Stift aus. Es gibt aber ein paar Business-Apps, die das Tagesgeschäft erheblich komfortabler machen.

Struktur schützt vor schlaflosen Nächten

Viele frische Teams benutzen zunächst die Kommunikationsmittel, die sie gewöhnt sind. Müssen mehr als zwei Personen gemeinsam kommunizieren, liegt es nahe, direkt eine WhatsApp-Gruppe mit einem flippigen Titel zu gründen. Will ich nur kurz durchgeben, dass ich jetzt beim Inder bestelle und die anderen gerne mitmachen können – keine Einwände. Sobald es aber um konkrete Aufgaben geht, birgt dieser Kommunikationsweg schnell ein hohes Frustrationspotenzial. Innerhalb kürzester Zeit geht der Überblick verloren. Was dazu führt, dass sich die Aufgaben ein neues Zuhause suchen.

Dieses neue Zuhause ist entweder das Nirwana oder der eigene Kopf. Bei erster Möglichkeit habe ich verloren, die Information ist weg. Bei der zweiten hat man auch verloren, denn das Gehirn ist zwar extrem leistungsfähig, denkt aber in Verknüpfungen und nicht in Listen. Doch sogar, wenn man sich alles merken kann, hat diese Methode einen riesigen Nachteil: Der Kopf wird spürbar „voll“. Das Ziel einer soliden Struktur ist für mich, möglichst viel Information sinnvoll aus dem Kopf und in die richtigen Tools, sprich in die richtige Business-Apps, zu bekommen.

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Screenshot by Anton Knoblach

Das hat zwei Vorteile. Nummer 1: ist eine Aufgabe in irgendeiner Form gelistet, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie vergessen wird. Nummer 2: sortiere und organisiere ich meine Projekte und deren Aufgaben diszipliniert, weiß ich, dass mein Projektmanagement immer auf dem bestmöglichen aktuellen Stand ist. Was zu einem dritten Vorteil führt: Ich kann nachts besser schlafen und grüble nicht stundenlang, ob ich an alles gedacht habe.

Ich möchte euch fünf kostenlose Business-Apps vorstellen, die meinen Alltag erheblich erleichtern.

#1: Der Kommunikator – Slack

Slack bringt den Chat als Kommunikationsweg ins 21. Jahrhundert. Innerhalb eines Teams gibt es Channels (Gruppenchats) und Direktnachrichten. Erstere sind zum Beispiel thematisch gegliedert, bei meiner Produktionsfirma unfourseen etwa gibt es unter anderem die Channels „#mustwatch“, „#projektmanagement“ und „#anfragen“.

Die Nachrichten-Threads selbst sind hübsch aufbereitet und übersichtlicher als bei WhatsApp oder dem Facebook-Messenger. Eines der vielen praktischen Features ist, sich für einzelne Nachrichten Erinnerungen setzen zu können – zum Beispiel, um am nächsten Abend an einen geteilten Link erinnert zu werden. Slack ist im kleinsten Feature-Paket kostenlos im Google Play Store verfügbar.

#2: Die Stoppuhr – Toggl

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Screenshot by Anton Knoblach

Ob ich meine Leistungen pro Stunde in Rechnung stelle oder einfach nur wissen will, welchen Anteil bestimmte Tätigkeiten und Projekte an der gesamten Arbeitszeit haben – es lohnt sich eigentlich immer, während der Arbeit die Uhr mitlaufen zu lassen.

Für das Time-Tracking gibt es eine Vielzahl an guten Business-Apps, ein Beispiel dafür ist Toggl. In Toggl kann die Arbeitszeit in Projekte und Tätigkeiten kategorisiert werden.

Für die Auswertung lassen sich schöne Reports erstellen. Mit diesen Reports habe ich eine gute Kontrolle, ob sich der zeitliche Aufwand für das Ergebnis gelohnt hat.

Ein Beispiel: Wenn ich in der Angebotsphase bis zum Auftrag durchschnittlich zehn Stunden brauche und aber nur jedes zehnte Angebot zu einem Auftrag führt, muss ich mir gut überlegen, wie ich meinen Workflow optimieren kann. Toggl für Android ist mit den Basis-Funktionen für Teams bis zu 5 User kostenlos.

#3: Das digitale Rückgrat – Asana

Asana ist mein Inbegriff für das, was ich mit „Struktur“ meine. Das Programm selbst ist relativ simpel aufgebaut: Angelegte Projekte bestehen aus Aufgaben, die wiederum Eigenschaften wie Deadline und verantwortlichem User haben.

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Screenshot by Anton Knoblach

Der Clou: Eine Aufgabe kann auch Unteraufgaben haben, die wiederum Unteraufgaben haben können. Zum Beispiel: Ich brauche für einen Werbespot eine Fabrikhalle. Die Firma X hat so eine, bei der ich einen Ansprechpartner Y habe. Aufgaben lassen sich also gut ordnen und wie in einer Kaskade abarbeiten.

Asana kommt eigentlich aus der Tech-Welt, lässt sich aber leicht auch für andere Branchen anpassen. Die Grundregel: Die im Tool angelegte Struktur und die individuelle Arbeitsweise des Teams müssen sich gegenseitig so lange näherkommen, bis der perfekte Workflow gefunden ist. Das kann durchaus ein weiter Weg sein und es lohnt sich, für die erste Zeit einen erfahrenen Asana-User dazu zu holen. Ist der aber mal Workflow eingespielt, werdet ihr euch fragen, wie ihr es vorher aushalten konntet.

Ich persönlich liebe an Asana die vielen Möglichkeiten, eine sinnvolle Struktur aufzubauen – sowohl für konkrete Projekte als auch für Dinge wie Selbstorganisation, Akquise oder Marketing. Asana für Android ist mit den wichtigsten Features für Teams bis zu 15 User kostenlos.

#4: Der Social-Media-Profi – Hootsuite

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Screenshot by Anton Knoblach

Eine Facebook-Page und die Profile bei Twitter und Instagram sind schnell erstellt und werden genauso schnell unübersichtlich.

Hootsuite unterstützt euch mit verschiedenen Features dabei, euch einen Überblick über die Aktivitäten im Social Web zu vermitteln. Neben den eigenen könnt ihr auch fremde Kanäle wie von anderen Produktionsfirmen oder neuen Talenten im Auge behalten.

Ihr könnt die Benutzung von Hashtags überwachen und zu guter Letzt könnt ihr von zentraler Stelle aus alle eigenen Kanäle bespielen. Gerade diesen Punkt finde ich extrem praktisch, weil er die operative Social-Media-Arbeit stark erleichtert. Hootsuite für Android ist mit den wichtigsten Funktionen mit bis zu drei Kanälen kostenlos.

#5: Die eigene Cloud – Owncloud

Die Festplatte ist abgeschmiert, die Daten-DVD zerkratzt und der Laptop geklaut? Es gibt viele gute Gründe, die eigenen Daten einer Cloud anzuvertrauen. Die Server von iCloud, Google Drive Co. stehen in riesigen ausfallsicheren Rechenzentren und werden regelmäßig gesichert. Einen großen Nachteil haben die vielen Anbieter aber: Die Daten liegen meist im Ausland, wo andere Rechte und Gesetze gelten.

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Screenshot by Anton Knoblach

Wer die volle Kontrolle haben will, muss es selbst machen. Eine der verschiedenen Lösungen für den eigenen Server ist Owncloud. Die Software ist modular aufgebaut. Sie kommt standardmäßig mit Filesharing, einer Kalender- und einer Kontakte-App, die jeweils mit den gängigen mobilen Betriebssystemen synchronisiert werden können.

Über das Filesharing-Modul kann ich beispielsweise Videos zur Kundenabnahme teilen und habe die volle Kontrolle, wer Zugriff hat und wer nicht. Auch das Kontakte- und Kalender-Management im Team ist extrem praktisch. Erweiterungen bringen zum Beispiel einen Passwort-Manager und eine eigene Verschlüsselung dazu. Aber Vorsicht: Alles selbst einzurichten ist nur etwas für IT-Versierte.

Owncloud ist Open Source und ohne Support uneingeschränkt kostenlos. Wie ihr Owncloud auf eurem Android-Smartphone einrichtet, erklärte ich in diesem Text.

Dieser Text erschien zuerst bei Applepiloten.de.


Image & Screenshots by Anton Knoblach


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Tools und Feeds für Content Curation

Time To Break From Work (adapted) (Image by Nana B Agyei [CC BY 2.0] via Flickr)

“Wo finden Sie nur immer diese guten Links, die Sie im Social Web empfehlen?” werde ich oft gefragt. Nun, zum einen habe ich mir über die Jahre ein gutes Netzwerk aufgebaut, das mich mit Posts, Tweets etc. auf relevante Inhalte aufmerksam macht. Aber wer kann schon alles lesen? Zum Glück gibt es Tools und Feeds, die für das Kuratieren von interessanten Inhalten nützlich sind. Wer im Social Web regelmäßig Inhalte posten möchte, macht sich mit Content Curation das Leben leichter und vernetzt sich gleichzeitig mit anderen Content-Produzenten. Was genau unter Content Curation zu verstehen ist, können Sie kurz im 2. Tipp des Blogposts 5 Tipps für den Content Plan nachlesen.

Das dynamische Duo meiner Lieblingstools

Meine Star-Tools für jeden Tag sind Buffer und HootSuite (siehe mein Blogbeitrag zu 5 Tools fürs Social Web). Sie helfen beim Entdecken passender Inhalte, die dann gleich in Posts verwandelt werden können.

Bei HootSuite können zusätzlich zu den News von verknüpften Kontakten auch die Posts von Twitter-Profilen, die in Twitter-Listen organisiert wurden, angezeigt werden. Darüber hinaus können wir beispielsweise nach bestimmten Stichwörtern in allen Twitter-Meldungen suchen und als Nachrichten-Stream anlegen.

Der Service Buffer bietet zu jedem Profil an, Feeds anzugeben, aus denen Posts für die verwalteten Social Media-Profile erstellt werden können. Ich weiss aus meinen Workshops, dass nicht jeder weiß, was Feeds denn eigentlich genau sind. Daher hier ein kleiner Exkurs:

Feeds / Newsfeeds / RSS-Feed

Es klingt vielleicht völlig retro oder ‚Web 1.0ig‘, aber Feeds oder Newsfeeds oder auch RSS-Feeds sind einfach sehr praktisch. Mit Blogs und ganz besonders mit Inhalte-sammelnden (mobilen) Apps hat diese Technologie enorm an Bedeutung gewonnen. Stellt eine Website bestimmte Inhalte aus dem Content, der dort veröffentlicht wird, als Newsfeed bereit, so kann dieser Content an anderer Stelle angezeigt werden. Zum Beispiel als Kurznachricht mit Link zur Originalseite in einer Nachrichten-App. Feedly, Flipboard oder News Republic – um nur einige beliebte Beispiele zu nennen. Diese so genannten News Aggregatoren stellen nach unseren ausgewählten Vorlieben unseren Nachrichtenstrom zusammen, der dann von passenden Newsfeeds automatisch “gefüttert” wird.

Mit diesen Apps abonnieren Nutzer sehr einfach Feeds, und merken es nicht. Und genau solche Feeds von Webseiten, Blogs oder Nachrichtenseiten können wir auch in Buffer integrieren. Aus der automatisch aktualisierten Liste können dann passende Inhalte mit individuellem Empfehlungstext in unsere Veröffentlichungen einreihen.

Noch ein cooles Tool: Nuzzel

Der Service Nuzzel sammelt die Link-Empfehlungen von Kontakten, mit denen wir per Twitter und/oder Facebook verknüpft sind. Zu jedem Link mit Titel und Kurzfassung liefert Nuzzel per Miniatur-Profilfoto die Information, welche meiner Kontakte diesen Link empfohlen haben.

Neben der Häufigkeit kann ich die Link-Liste auch nach der Zeit sortieren lassen. Sehr schön finde ich die Auswahl “News From Friends of Friends” – so werde ich daran erinnert aktiv aus der so genannten Filterblase herauszutreten und mich inspirieren zu lassen. Die Links kann ich sofort über die verknüpften Profile (Twitter und/oder Facebook) veröffentlichen oder auch an Buffer weiterreichen.

Was können Sie empfehlen?

Das sind meine persönlich favorisierten Tools. Welche Lösungen setzen Sie ein, um ihr Content Curation nachhaltig zu erleichten?

Dieser Artikel erschien zuerst auf DoSchu.com.


Image (adapted) „Time To Break From Work“ by Nana B Agyei  (CC BY 2.0)


 

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DOs und DON’Ts bei Social Media Bildern

Polaroids (adapted) (Image by Louise McLaren [CC BY 2.0] via Flickr)

Bilder besitzen einen sehr hohen Stellenwert für den Erfolg der Social Media-Strategie von Unternehmen. Wenn man sich an gewisse Tricks hält, kann man somit leicht eine hohe Zahl an Fans generieren. Ein Bild ist 1.000 Likes wert. Oder aber zumindest mehr als ein Post ohne eines. Zahlreiche Studien haben belegt, dass Profilbilder essentiell sind, um mehr Seitenaufrufe zu erzeugen, und Posts mit Bildern sind sichtbarer in Social Media. Da ist eine aktive Online-Diskussion über den perfekten Avatar oder das Coverfoto, aber es keinen umfassenden Leitfaden, der sich visuell mit dem gesamten Social Media-Profil einer Marke auseinandersetzt.

Man kann eine Menge Mühe in die visuelle Präsenz einer Marke investieren – den perfekten Header finden, ein einwandfreies Profilfoto wählen – und trotzdem durchfallen. Um das volle visuelle Bindungspotential des Social Media-Bildes zu erreichen, sind hier DO’s und DON’Ts für die essentiellen visuellen Elemente einer Seite: Profilbilder, Hintergrundbilder und Posts mit Bildern.

Profilbilder

Profilbilder für Marken? „Einfach“, denkt man, „einfach das Logo an die Stelle tun.“ Richtig? Nicht ganz. Während es die übliche Praxis ist, das Logo in dem „Powerspot“ zu platzieren (die obere linke Ecke in den meisten sozialen Netzwerken), ist das trotzdem keine Entschuldigung, um selbstzufrieden mit den wichtigsten Elementen des Social Media-Profils zu sein.

Das Markenbild auf laufende Kampagnen abstimmen

Sponsort die Marke ein großes Event? Hat man gerade eine Werbekampagne, die man mit seinem Publikum teilen möchte? Dann sollte dies ein Teil des Profilbildes werden: das kann sich neben dem Logo befinden, in den Hintergrund gelagert sein oder teilweise das Logo ersetzen. Wenn man die letztere Strategie wählt, sollte man die Farbe der Marke beibehalten oder mit einem wiedererkennbaren visuellen Element den Kunden an den Eigentümer und dessen Nachricht erinnern.

Das Profilbild nicht alt werden lassen

Ist die Marke für mehr als ein Gesicht oder Produkt bekannt? Dann sollte man Abwechslung in die Social Media-Präsenz der Marke einführen, indem man diese Bilder als Profilbilder untereinander austauscht. Man wählt eine konstante Zeit, in der ein Bild im Mittelpunkt steht und wenn das Ablaufdatum gekommen ist, tauscht man es mit dem nächsten. Das hält Dinge interessant, ohne die Fans zu verwirren.

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Ein gutes Beispiel ist die Harry Potter Facebook-Strategie, die es konstant in der Liste der Top 20 Facebook-Fan Pages gehalten hat

Die Follower überraschen

Social Media-Nutzer lieben es, unterhalten zu werden und welchen besseren Weg gibt es, die Leute sich an eine Marke erinnern zu lassen, als sie zum Lachen zu bringen? Viele Marken haben ihre Signatur erfolgreich mit etwas auf dem ersten Blick völlig ohne Bezug stehenden ersetzt, zur großen Freude ihrer Fans. Logischerweise muss dies mit einem gewissen Grad der Vorsicht getan werden, und am besten mit einem frühen Hinweis auf die laufenden Kampagnen.

Hintergrundbilder

Mit immer mehr sozialen Netzwerken, die Facebooks Beispiel folgen und das Profilbild um ein Hintergrundbild ergänzen, ist es wichtig, die Chance nicht zu verpassen, dass Publikum visuell zu binden. Die besten Beispiele von Hintergrundbildern nutzen diesen Platz, um zum Handeln aufzurufen, eine zusätzliche Ausrede um das Produkt zu zeigen oder um die Kreativität der Marke zu illustrieren.

Die richtigen Dimensionen des Hintergrundbildes herausfinden

Egal ob es ein Bild für Facebook, Twitter oder Google+ oder ein upgedatetes LinkedIn-Premiumprofil ist, am besten sehen die Bilder mit den Dimensionen eines schmalen Vierecks aus (die Höhe sollte etwa ein Drittel der Breite sein). Wenn man darüber nachdenkt, ein Kundendesign zu verwenden, muss das Bild auf die exakt vorbestimmten Dimensionen eines jeden sozialen Netzwerkes angepasst werden. Wenn man ein Foto benutzen möchte, zum Beispiel eines vom Instagram-Account der Marke wiederverwerten, sollte man sichergehen, keinen Design-Fehler zu begehen: schlechtes Zuschneiden, schlechtes Klonen des Fotos oder eine Version mit einer schlechten Auflösung verwenden.

Das Hintergrundbild nicht mit Text überfluten

Wenn man das Hintergrund-Bild von Anfang an nutzen möchte, um dem Content Marketing zu helfen, dann sollte man das tun, indem man Links einbettet, laufende Kampagnen bewirbt oder seine Nutzer dazu auffordert, den Like/Follow Knopf zu drücken oder indem man Pfeile in Richtung der bestimmten Knöpfen zeichnet. Man sollten das Hintergrundbild nicht nutzen, um Extraplatz für Textbeschreibungen zu bekommen. Es ist kein Zufall, dass Facebooks 20 Prozent-Textregel auch für Hintergrundbilder gilt – oder man riskiert, seine Nutzer zu verlieren, bevor sie überhaupt den Großteil des Inhalts sehen

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Sharpie updaten ihr Hintergrundbild jede Woche, um Beispiele der Arbeit hervorzuheben, die ihre Kunden durch das Verwenden eines Sharpie-Produktes erzeugt haben.

Das Hintergrundbild designen, um den Rest der Seite anzupassen

Wahrscheinlich hat man schon einmal einzelne Facebook- oder Twitter-Nutzer gesehen, die 15 Sekunden Internetberühmtheit erlangen, indem sie clevere Kombinationen von Hintergrund- und Profilfoto designt haben. Warum nicht dasselbe für die eigene Marke machen? Lustige oder ungewöhnliche Hintergrundbilder stechen hervor und bleiben in der Erinnerung der Leute haften, also ist es der beste Weg, um eine Marke auf natürlichem Weg zu bewerben. Während man das Bild erschafft, sollte man darauf aufpassen, mit dem Profilbild nicht irgendwelche essentiellen Teile des Hintergrundbildes zu bedecken und die Bildelemente in Übereinstimmung mit der Art, wie sie auf einer Seite angezeigt werden, auszurichten. Als Beispiel: Hintergrundbilder auf Facebook oder Twitter sollten zentral oder rechts ausgerichtet sein, während LinkedIn-Bilder ausgewogene Elemente drinnen haben sollten.

Posts mit Bildern und Anzeigen

Okay, nachdem man das Interesse des Publikums mit Profilbild und Hintergrundbild erlangt hat, ist es Zeit, den qualitativen, visuell-bindenden Inhalt zu liefern, den diese von der Marke erwarten. Der beste Weg dies zu erreichen, ist konstant bei den Bildinhalten und Werbungen zu bleiben, die man im sozialen Netzwerk postet.

Ein Farbschema wählen und dabei bleiben

Wenn eine Marke viel in Online-Promotion und Werbekampagnen involviert, sind attraktive visuelle Elemente essentiell, um das Publikum miteinzubeziehen. Bei der Wahl einer Farbpalette, die zum Logo passt, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: das Profil sieht zusammenhängender aus, wenn die Posts zu Hintergrund- und Profilbild passen, man hat außerdem den Vorteil eines bereits beachtbaren Features der Marke, um die Reichweite zu erhöhen. Plus, das Design-Team wird es lieben.

Man sollte es nicht übertreiben

Nachdem mehrmals erzählt wurde, man sollte Bilder verwenden, um das Publikum zu binden, riskiert man, zurück auf Anzeigeninhalte zu fallen, um die Bildinhaltquote zu erfüllen.

Anzeigen sind professionell designt, binden visuell und tragen eine exakte Botschaft, die man dem Publikum vermitteln möchte. Ein guter Weg, um ein ausgeglichenes Verhältnis zu Anzeigeninhalten zu erreichen, ist die Anzeigen aneinanderzureihen und einige Anzeigen mit Werbekampagnen zu tauschen. Storytelling-Anzeigen helfen dem Social Media-Publikum mehr über die Marke zu lernen, Werbekampagnen lassen das Publikum sich mit der Marke identifizieren und ihre Erfahrungen im Austausch mit großartigen Angeboten teilen. Jeder gewinnt.

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Herrschel Supply Co. Lädt Fans auf der Facebook-Seite ein, die Geschichte hinter der neuesten Partnerschaft zu lesen, während ein neues Produkt gezeigt wird.

Animierte GIFs sparsam verwenden

Wir sprachen bereits darüber, wie ein guter Gebrauch von GIF’s ein enormer Vorteil für die Social Media-Präsenz einer Marke sein kann. Durch Twitters kürzliche Entscheidung, GIF Bilder zu unterstützen, gibt es keine geeignetere Zeit, um animierten Inhalt in eine Seite einzufügen. Man sollte aber auf die Häufigkeit von GIF-Posts achten, sich einen Moment Zeit nehmen und sehen, wie geschäftlich die Seite der Marke wirkt. Bei zu vielen animierten Bildern besteht die Gefahr, dass das Profil wie eine Geocities-Site aussieht, was sehr ablenkend sein kann, um das Schlimmste zu sagen.

Vogue India kündigt eine Fotoserie an, indem sie ein GIF mit ihren Twitter-Followern teilen

Dieser Beitrag erschien zuerst im Blog von Hootsuite und erscheint hier in deutscher Übersetzung mit freundlicher Genehmigung der Autorin Olsy Sorokina.


Image (adapted) „Polaroids.“ by Louise McLaren (CC BY 2.0)


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Warum Facebooks Apps nicht halten, was sie versprechen…

Facebook AppsSeit dem Release des Open Graph und der Einführung des Frictionless Sharing tummeln sich verschieden sinnvolle sowie sinnlose Apps im Hintergrund des Facebook-Kosmos. Was sie alle gemein haben ist, dass man, um sie nutzen zu können, mehrere Einwilligungen geben muss, damit die Anwendungen einwandfrei laufen. Manche sind nötig und manche sind freiwillig. Das ehrt die Anbieter und nicht zuletzt auch Facebook. Denn entgegen damaligen Zeiten, wird augenscheinlich die Privatsphäre nun doch höher gehalten und nicht jeder Datenzugriff wird zum unumgänglichen Konsens.

Ich selber bin außerdem ein Freund des Open Graph, denn für mich bietet diese Funktion doch einen großen Mehrwert. Durch dieses Feature können Entwickler nämlich erst die oftmals nützlichen Anwendungen in Facebook implementieren. Umso mehr freute es mich zusätzlich auch, dass die vergangenen Bemühungen der amerikanischen Federal Trade Commission Wirkungen gezeigt haben und Anbieter ihre Funktionen innerhalb der Anwendung nutzerfreundlich gestalten mussten. Zu meinem Bedauern tut sich mir nun leider in der letzten Zeit das Gefühl auf, dass die Bemühungen durch technische Konflikte ausgehebelt werden.

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Twitter-Management mit HootSuite

picture-4Intensiv- und Profitwitterer entwickeln mit der Zeit eine Twitterstrategie, bei der es darum geht mit verschiedenen Accounts zu bestimmten Uhrzeiten bestimmte Tweets abzusetzen und gleichzeitig die Übersicht über Follower, Replys, Direct Messages etc. zu behalten. Mit dem Webfrontend von Twitter selbst stößt man hier schnell an Grenzen. Diverse Clients und Webservices von Drittanbietern sind bereits auf dem Markt, die das Twitter-Management erleichtern und unterstützen. Einer dieser Dienste ist HootSuite. Weiterlesen »

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