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Die Irrtümer der Verwertungsindustrie und ihrer Adepten

Radikale Netzkulturen, Schreibtisch, Lampe, Kerze, unaufgeräumt, Gunnar Sohn

Verlage, Musikindustrie und Künstler wehren sich in einer Kampagne gegen die “Umsonstkultur” des Netzes, die es allerdings in der behaupteten Form gar nicht gibt. Die Adepten der Verwertungsindustrie laufen den falschen Ideen hinterher. Das hat der Kulturwissenschaftler und Mitherausgeber des Sammelbandes “Vergessene Zukunft – Radikale Netzkulturen in Europa” Felix Stalder im Interview mit tagesschau.de deutlich gemacht. Die alten Bezahlmodelle seien am Ende – die Zukunft der Kultur liege im Schwarm:

    “Bislang waren wir als Leser oder Zuhörer dazu verdammt, passiv zu konsumieren. Durch die neuen Medien verschwimmen die Rollen zwischen Autor und Publikum und Zuhörer aber immer mehr”, so Stalder.

Wichtiger Punkt, der bei dieser gesamten massenmedial ausgerichteten Sender-Empfänger-Propaganda schön unter den Tisch gekehrt wird.

Die Gesellschaft verkomme nicht, betont Stalder. Sie stelle sich nur die Frage: Was ist wertvoll?

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Die Fiktion der Urheberschaft und ihre gesellschaftliche Gebrechlichkeit

CTRL (Bild by Bruno [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons)

Debatten um die Urheberschaft werden vor allem durch Begriffe bestimmt, die keinerlei Fundament besitzen, aber kritiklos angewendet werden. Jeder erinnert sich an den Plagiatsfall ?“Zu Guttenberg“?. Gegen den damaligen Minister wurde der Vorwurf erhoben, er habe bei der Abfassung seiner Doktorarbeit betrügerisch gehandelt, da er keinen eigenständigen Text angefertigt habe. Vielmehr habe er nur nur eine Textcollage aus einer Vielzahl von bereits an anderen Stellen dokumentierten Textbausteinen erstellt, ohne ihre Herkunft durch genaue Quellenangaben deutlich zu machen. Er habe, so der Vorwurf, der im Laufe des Prüfungsverfahrens nicht mehr entkräftet werden konnte, nur ein Plagiat verfasst; er habe Diebstahl „?geistigen Eigentums“? begangen. Er sei gar nicht der Urheber eines Textes, sondern nur ein Sammler und Abschreiber.

Welche Bedingungen sonst noch an die Verleihung eines akademischen Doktortitels geknüpft sein mögen, der Urheber eines Textes und Besitzer ?“geistigen Eigentums“? zu sein, ist eine unverzichtbare Bedingung für das, was unter dem Titel ?“akademische Würde?“ firmiert. Wer so etwas nicht geleistet hat, dies aber durch Abgabe eines entsprechenden Textes bei einem zuständigen universitären Prüfungsamtes behauptet, dürfe ein Betrüger genannt werden und habe mit dem Entzug solcher Würde zu rechnen

Mit diesem Text möchte ich deutlich machen, dass der ganze Diskurs um Plagiate, Raubkopien und Diebstahl „geistigen Eigentums“ alle Merkmale einer gesellschaftlichen Gebrechlichkeit aufweist. Damit ist eine Art von Inkommunikabilität gemeint, die ihre soziale Ordnungsfähigkeit nur dadurch noch verteidigen kann, dass die Gesellschaft in Bezug auf „?Urheberschaft“? gelernt hat, ?“geistiges Eigentum?“ und ?“akademische Würde?“ als inkommunikabel hinzunehmen, weil es beinahe unmöglich geworden ist, über das, worüber jeder spricht, anders zu sprechen. Denn die Vermutung liegt nahe, es sei in dieser Hinsicht alles Entscheidende bereits geklärt; eine Vermutung, die nur darum plausibel ist, weil diese Inkommunikabilitäten alle Widerstandsmöglichkeiten so stark erschweren, dass schließlich einer Ordnung nichts mehr entgegen gestellt werden kann und sie sich deshalb auf naiv gewordene Gewissheiten verlässt.

Ich beginne mit dem Begriff ?“akademische Würde?“. Mit dieser Art von Würde ist eine Erhabenheit gemeint, ein Stolz, eine Ehre, eine souveräne Genialität, die unvergleichbar in Erscheinung tritt und der eine autoritative Kraft innewohnt, die mit einer koronalen Strahlkraft einen jeden Beschauer ergriffen macht und ihm dadurch die Demut der eigenen Minderwertigkeit auferlegt. Diese Würde wird von einem bürokratischen Apparat verliehen, der ansonsten massenweise „Jodeldiplome“ ausstellt. Was ist die Masse der Bachelor- und Masterarbeiten anderes als ein Überfluss, der diese Zeugnisse zu „Jodeldiplomen“ entwertet? Der Ausdruck ?“Jodeldiplom“? ist bekannt, ?da hat man etwas Eigenes? und man möcht einwenden, dass dies für Doktorarbeiten nicht gelte?

Ich habe Schätzungen gefunden, denenzufolge pro Jahr ungefähr 30.000 Doktorarbeiten an deutschen Universitäten eingereicht werden. Diese Menge dürfte einen Beobachter zwar darüber informieren, dass der Schreibfleiß zur Produktion wissenschaftlicher Texte enorm beeindruckend ist, aber gerade deshalb ist die besondere, würdeverleihende Genialität eines einzelnen Textes nicht mehr zu erkennen. Der Entzug einer „?akademischen Würde“? ist für das erfolgreiche Leben in der Gesellschaft ungefähr so bedeutsam, wie ihre Verleihung, was für den Sohn einer bekannten und erfolgreichen Adelsfamilie erst recht gilt. Wenn die Karriere an dieser Stelle nicht weiter geht, nun, dann geht sie eben an anderer Stelle weiter. Doktortitel sind schon lange kein Privileg im Karrierewettbewerb mehr.

Was auch immer die vielen Antragsteller sich vom Erwerb eines Doktortitel erhoffen mögen, versprochen wird ihnen nichts mehr. Und dass diese Indifferenz nicht als Trivialität auffällt, hängt damit zusammen, dass man darüber nicht reden kann, weil man nicht mehr wüsste, was man dazu noch sagen soll. Also wird geschwiegen und stattdessen werden weitere Anträge auf Verleihung von Doktortiteln gestellt. Warum sollte in einer Zeit, in der beinahe alles im Überfluss produziert wird, ausgerechnet der akademische Titel knapp sein?

Will man nun zugeben, dass es sich dabei also um eine Trivialität handelt, dann wird man immer noch meinen, dass die „?Würde eines Jodeldiploms?“ kein Einwand sein darf gegen das, was man „?geistiges Eigentum?“ nennt. Wie trivial und gebrechlich auch immer der Begriff der „?akademischen Würde?“ sein mag, ?“geistiges Eigentum“? sei wie jedes andere zu respektieren.

Dass man Eigentum überhaupt feststellen kann, hängt damit zusammen, dass es sich dabei in der Regel um Objekte handelt, die bei Überhändigung die Stelle im Raum wechseln und darum nicht an zwei Stellen im Raum gleichzeitig vorhanden sein können. Im Fall von Immobilien ist es umgekehrt: Die Objekte bleiben wo sie sind, die Stellen wechseln die Objekte. Deshalb können Objekte und Stellen mit Zeugnisaussagen über ihre Herkunft und ihren Verleib versehen werden, was man im Fall der unerwünschten Entwendung als Diebstahl beschreiben kann. Nicht nur jeder Fachjurist weiß, dass so etwas für „?geistiges Eigentum?“ nicht gilt. Die Juristerei genießt das Privileg, dass sie nicht erklären muss, was Geistigkeit eigentlich ist und kann trotzdem daraus einen juristischen Begriff machen. Alle anderen Experten können dazu nun verschiedene Interpretationen formulieren, ohne allerdings an der juristischen Unklarheit etwas zu ändern.

Aus diesem Grund wird in neuerer Zeit über Geistigkeit gar nicht mehr viel gesagt, weil erstens alles schon gesagt wurde und zweitens auch schon von allen. Über Geistigkeit und ?“geistiges Eigentum“? kann nur noch sprechen, wer sehr einfache Möglichkeiten zur Information nutzen kann, ohne allzu viel darüber nachzudenken. Diese Möglichkeit wird von Google kostenlos geliefert und man erhält mit einer Suchanfrage genügend Material, um über ?“geistiges Eigentum“? etwas wissen zu können. Und da gewiss ist, dass jeder ohnehin etwas anderes dazu sagt, weil jeder andere auch Google zu benutzen weiß, ist es ratsam, darüber nicht mehr zu sagen als das, was man schlechterdings noch sagen kann: dass es sowas gibt. Mehr als das würde die Verwirrung nur steigern, was angesichts der anhaltenden Verwirrung eine unterträgliche Zumutung ist.

Bleibt noch die dritte Inkommunikabilität: der Urheber. Wird denn durch das Schwarmprüfungsverfahren nicht eindeutig erkennbar, dass es „Urheberschaft“ gibt? Und dass an „Urheberschaft“ die Verfügung über Rechte geknüpft sei, die ein jeder andere zu respektieren habe?

Es besteht schlechterdings kein Zweifel daran, dass man eine Kongruenz von Zeichenfolgen bei verschiedenen Textadressen einer gemeinsamen Autorenadresse zuordnen kann, da Autorenadressen wiederum Teile von Textadressen sind. Da diese Texte chronologisch erfassbar sind und eine zeitliche Reihenfolge der Publikation ergeben, kann man daraus auf Ursprung und Nachfolge schließen. Wer aber, der sich um den Respekt ?“geistigen Eigentums?“ bemühen will, würde behaupten, dass sich die Genialität des Gedankens im Verbot erschöpft, kongruente Zeichenfolgen in anderen Texte zu reproduzieren? Der Urheber dieses Textes hat zwar keinerlei Ahnung, was ?“geistiges Eigentum?“ eigentlich ist, dass es sich dabei aber um das Verbot handelt, irgendwelche Zeichenfolgen x-beliebiger Länge zu kopieren, hat er noch nirgendwo gelesen.

Also käme es irgendwie auf den Inhalt dessen an, worüber diese Zeichenfolgen Auskunft geben. Aber was auch immer man unter dem Inhalt von Zeichenfolgen verstehen will, mindestens müsste man, will man etwas Plausibles dazu sagen, anfangen, darüber zu reden, hier insbesondere über den Unterschied zwischen der Identität des Inhalts und der Kongruenz von Zeichenfolgen. Niemand tut das, erst recht nicht schriftlich. Wer damit beginnen wollte, mag gewiss fleißig weitere Texte produzieren können, aber für alle weitere Textproduktion gilt, was für alle vorangegange auch schon galt: ?“geistiges Eigentum?“ müsse respektiert werden, unabhängig davon, ob irgendwer schlüssig erklären kann, worum es dabei eigentlich geht. Und da darüber nicht mehr sehr viel gesagt werden kann, weil dazu ohnehin schon sehr viel gesagt wurde, hat derjenige Urheber, der sich dennoch zutraut, die alles klärenden und entscheidenden Argumente beizubringen, alle Hände voll zu tun und wird gewiss nicht erwarten wollen, dass die Bedeutsamkeit seines Strebens, Urheber von entscheidenden Argumenten zu sein, seinen Bemühungen voraus geht.

So verbleibt die Bedeutung von „Urheberschaft“ als Zeugungsinstanz genialer Leistungsfähigkeit eine Fiktion, die gesellschaftlich nur deshalb zu einer geordneten Realität wird, weil sie gerade wegen ihrer Gebrechlichkeit nur noch zu einem Verzicht auf Fortsetzung des Gesprächs ermuntert.

„?Akademische Würde?“, „?geistiges Eigentum“? und „?Urheberschaft?“, über all das kann freilich viel geschrieben werden, aber nur unter der Voraussetzung, dass über das ?Was? dieser Angelegenheiten keine andere Klarheit möglich ist, als die unbestreitbare Feststellung, dass darüber trefflich diskutiert werden kann. Die ?Dassheit? der Diskussion scheint die ?Washeit? der Themen zu verbürgen; und dies allein ist die letzte noch verbliebene Möglichkeit, der Einsicht in die Gebrechlichkeit dieser Konzepte aus dem Wege zu gehen.

Wer glauben will, dass sich mit der Digitalisierung etwas ändert, könnte freilich etwas Neues lernen. Da geht aber nur, wenn man sich einer Veränderung nicht widersetzt. Diese Plagiatsprüfungen sind ein deutliches Zeichen der Gebrechlichkeit und der Weigerung, sich auf stattfindende Veränderung einzulassen.


Teaser & Image by Bruno (CC BY-SA 2.0)


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Die Lautsprecher der Gestern-Branchen

Im Streit um geistiges Eigentum geht es auch um den Erhalt von alten Verwertungsketten. Das Urheberrecht ist jedoch auch Profitbremse – wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt.

In Anlehnung an Hagen Rether wird jetzt gesungen: „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“ Oder vielleicht doch? Was passiert, wenn Urheber von Büchern, Musik, Kunst, Design, Software oder Produkten das Geschäft nicht mehr mit Maklern, Beratern, Agenten, Vertriebsorganisationen, Gebühreneintreibern oder Zwischenhändlern machen? Die Urheber werden nicht mehr mit mickrigen Tantiemen oder irgendwelchen Brosamen der Verwerter abgespeist, sondern können direkt am Verkauf ihrer Werke partizipieren – mit geringeren Overhead-Kosten und viel höherer Rendite. Das schmeckt natürlich den Machtmonopolisten in den alten Industrien überhaupt nicht. Nehmen wir die E-Books von Amazon, die mit einem Kampfpreis von 9,99 Dollar verkauft werden. Nach der Kostenlogik der Verlagskonzerne ist das Preisdumping. In Wahrheit spart man sich die Produktion von teuren Hardcover-Ausgaben und die Autoren werden sogar mit viel höheren Honoraren entlohnt und müssen sich nicht mehr mit den Knebelverträgen der Verleger herumschlagen. Die Verwertungskette ist eben sehr viel kürzer und die Zwischenverdiener machen keinen Reibach mehr – aber: „Die Verwertungskette darf nicht unterbrochen werden.“

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Déjà-vu? – Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube

Déjà-vu? – Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTubeGestern eröffnete die Kunsthalle Karlsruhe die Ausstellung „Déjà-vu –Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube“ mit viel Aufsehen. So hat die Tageschau und Netzpolitik im Vorfeld schon einmal für einiges an Augenmerk gesorgt und n-tv sogar eine Bildserie zum Event online gestellt. Worum geht’s?

Die Ausstellung möchte mit 120 Werken von Albrecht Dürer bis hin zu Marcel Duchamp deutlich machen, dass die Kunst von der Kopie lebt und dass selbst die begnadetsten Maler sich Werke anderer zu eigen gemacht und adaptiert haben. Dabei versucht die Ausstellung den Bogen von der Kunst des späten Mittelalters über die Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst und der Welt des Internets zu spannen.

In diesem Video stellt die Kunsthalle die Ausstellung vor:

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Warum die Blockade von Union und Musikindustrie nicht überrascht

Warum mich die Blockadepolitik von Union und Musikindustrie nicht überraschtRechtsanwälte, Wettbewerbs- und Abmahnvereine machen seit Ewigkeiten richtig dicke Kohle mit dem Abmahngeschäft. Das Ganze ist ein reiner Papierkrieg mit richtig schöner Rendite. Ohne viel Aufwand wird eine Software im Internet eingesetzt, um Verstöße gegen Urheberrecht oder gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu erforschen. Das Standardschreiben ist immer gleich, nur Name und Adresse des „Rechercheopfers“ und den Sachverhalt eintragen, frankieren, eine eklig kurze Frist für die Unterlassungserklärung setzen und raus das Ding mit einer Kostenberechnung, die pro Abmahnung mehrere hundert Euro beträgt – natürlich wird der Streitwert richtig hoch angesetzt, damit man die Abmahnsummen nach oben treiben kann.

Diese Abmahnfabriken können mit der Angst der Empfänger kalkulieren. Lieber eine Unterlassungserklärung außergerichtlich akzeptieren, als den unkalkulierbaren Fortgang der Geschehnisse abwarten und noch auf eigene Rechnung einen Rechtsanwalt einschalten. Es könnte ja vor Gericht gehen mit der Gefahr, den Prozess zu verlieren.

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Ideenklauern auf der Spur – PriorMart schützt geistiges Eigentum

Ich hatte mal eine tolle Idee, nur leider war ich nicht die einzige, die sie gut fand! – Das Klauen von Konzepten und Ideen ist nicht erst mit dem Aufkommen des priormart_logo.jpgInternet zum Problem geworden. Doch in vernetzten Zeiten, in denen immer mehr Freiberufler ihren Lebensunterhalt mit ihrer Kreativität verdienen, wird der Schutz von Werken und Ideen immer schwieriger. PriorMart Geschäftsführer Peter Schilling war selbst einmal Opfer eines solchen Ideenklaus. Nicht nur die finanziellen Einbußen, sondern vor allem die Hilflosigkeit nichts dagegen tun zu können, führten dazu, dass er sich mit dieser Thematik näher beschäftigte.

Bisherige Möglichkeiten der notariellen Hinterlegung sind oft unzureichend und sehr zeit- und kostenaufwendig, sodass sie gerade für Freiberufler nicht hilfreich sind. Zusammen mit Jan Vogt und seinem Bruder Frank tüftelte Peter Schilling an einer neuen Technik. Nach einem Jahr des Überlegens und Entwickelns stand das Konzept von PriorMart – das Copyright bekam ein Zuhause im Netz.

Wie funktioniert PriorMart?

Das PriorMart Verfahren ist vollständig automatisiert. Möchte ich mein Werk schützen lassen, lade ich die digitale Version einfach auf den Server des Dienstes hoch. Alles andere wird von PriorMart erledigt. Die neuen Werke der Kunden werden wöchentlich bei einem staatlich geprüften Notar hinterlegt und mit einem elektronischen Schutzsiegel versehen. Für 49,- Euro wird ein einzelnes Werk für fünf Jahre auf einem Sicherheitsserver gespeichert und eine schriftliche Beglaubigungsurkunde ausgestellt. Auch für Unternehmen gibt es entsprechende Angebote. Eine Reihe von Vorteilen zählt PriorMart durch das entwickelte Verfahren auf. Kreative haben so nicht nur die Möglichkeit, ihre Urheberschaft nachzuweisen, sondern können ihr Werk auch ohne Bedenken bei Geschäftspartnern oder Auftraggebern vorlegen, ohne Angst zu haben einem möglichen Ideenklau machtlos gegenüber zu stehen.

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Für wen ist PriorMart gedacht?

Die Möglichkeiten des Angebotes werden überwiegend von freischaffenden Autoren, Musikern, Architekten, Werbetextern oder Designern genutzt. Seit dem Start des Dienstes im März 2006 haben rund 500 Kunden über 3500 Werke über PriorMart notariell hinterlegen lassen. Das kostengünstige und schnelle Verfahren ermöglicht auch Amateuren ihre Werke besser zu schützen.

Blogpiloten-Urteil:

Meine Idee gehört mir! – PriorMart ist ein guter Weg, diesen Satz mit handfesten und juristisch wasserdichten Argumenten zu untermauern. Für wenig Geld und ohne das Wälzen von Gesetzesbüchern erhält man mit der Hilfe des Angebotes die Möglichkeit seine Ideen zu schützen und erhöht die Erfolgschancen bei einem Rechtsstreit. Durch das unkomplizierte und schnelle Verfahren ist der Dienst auch besonders für Einsteiger geeignet, die sich bislang nur wenig mit diesem Thema beschäftigt haben, aber auf einen wirksamen Schutz Wert legen.

Die Blogpiloten und PriorMart verschenken zwei Gutscheine im Wert von 49,- Euro für eine für eine notarielle Hinterlegung von Dateien bis zu 50MB. Wer Interesse hat, verkündet dieses einfach in den Kommentaren.

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