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Starke Basis für Gamer? Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell im Test

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell

Wer auch abseits des Schreibtisches oder unterwegs grafisch aufwendige Computerspiele zocken möchte, sollte zu einem Gaming-Laptop greifen. Einst als Zubehör-Hersteller gestartet, baut Razer sein Angebot an Computern kontinuierlich aus. Den besser ausgestatteten „Advanced“-Varianten der Laptop-Reihe Razer Blade 15 stellt er seit vergangenem Jahr auch ein günstigeres Basis-Modell zur Seite. Zu einem um 400 Euro geringeren Einstiegspreis soll die erschwinglichere Alternative trotzdem anspruchsvolle Gamer und auch Kreative mit hohen Erwartungen an Optik und Haptik adressieren. Ist das ein empfehlenswerter Deal, zumal Razer die Advanced-Modelle kürzlich aktualisiert hat? Wir haben das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell einem Test in der Praxis unterzogen.

Design: Schick wie eh und je

Das Attribut „Basis-Modell“ legt eine deutlich abgespeckte Variante nahe. Doch äußerlich ist von Kargheit keine Spur. Razer haust den Rechner im gleichen schicken und robusten Aluminium-Korpus ein wie die teureren Modelle. Das Finish ist wie gehabt matt-schwarz eloxiert. Leider sind Fingerabdrücke auf der Oberfläche schneller zu sehen als man meinen sollte.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Design
Das schwarze Aluminium-Gehäuse ist an sich schick, zieht Fingerabdrücke aber magisch an. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Das Basismodell ist minimal dicker als die Advanced-Varianten, zwei Millimeter um genau zu sein. Die höhere Bauweise ist einer anderen Festplattenausstattung geschuldet. Mit 2,07 Kilogramm bringt das Basis-Modell trotzdem nahezu das gleiche Gewicht auf die Waage. Dies gelingt Razer, weil der Akku etwas kleiner ausfällt. Das Netzteil wiegt inklusive Kabel nochmal 550 Gramm.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Design
Das Modell gehört mit 19,9 Millimeter Höhe zu den schlankeren unter den Gaming-Laptops. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Auf eines der wichtigsten Design-Merkmale der Advanced-Modelle verzichtet Razer bei der Basis-Variante aber nicht – der an drei Seiten weniger als fünf Millimeter schlanke Rand um die Display-Einheit. Im Verhältnis zur Gesamtfläche bietet der Bildschirm damit sehr viel Platz, um ins Geschehen einzutauchen. Daher ist das Basis-Modell ein sehr schicker, relativ kompakter und leichter Gaming-Laptop, der den teureren Razer-Produkten in nichts nachsteht.

Display: Stubenhocker mit härterer Butter

Als „butterweich“ beschreibt man ja gerne eine besonders flüssige Darstellung. Weil das Display des Basis-Modells nur bis zu 60 statt bis zu 144 Bilder in der Sekunde aufbaut, wirken Bewegungen in diesem Sinne nicht so streichzart und geschmeidig wie bei den teureren Modellen. Ungeübten Augen – dazu zählen wir auch unsere – fällt das aber nicht auf. Insgesamt wirkt die Bildqualität des 15,6 Zoll großen FullHD-Displays im Test scharf, kontrastreich und reaktionsschnell.

An der Farbbrillanz haben wir bei Gaming und Office auch nichts auszusetzen. Allerdings sind sehr farbsensible Kreativ-Profis beim Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell nicht ganz richtig aufgehoben. Denn statt den Farbraum Adobe-RGB deckt es nur sRGB ab. Darüber hinaus ist der Laptop ein Stubenhocker. Für den Außeneinsatz reicht die Spitzenhelligkeit von 300 Nits nämlich nicht aus. Drinnen sind Office-Arbeiten an diesem Display aber eine Augenweide, weil es dank mattierter Beschichtung lästige Reflektionen vermeidet.

Leistung: Schnell genug für aktuelle Spiele

Ganz klar: Mit der Grafik-Power der aktuellen Advanced-Modelle kann die günstigere Basis-Variante nicht mithalten. Das ist aber auch kein Wunder, da die Top-Modelle kürzlich ein Hardware-Update mit deutlich leistungsstärkeren Grafik-Prozessoren vom Typ GeForce RTX 2060 erhalten haben, während das Einstiegsgerät noch mit einer GeForce GTX 1060 Max-Q aus dem Modelljahr 2018 unterwegs ist.

Der richtige Vergleichsmaßstab sind daher die Advanced-Modelle aus dem vergangenen Jahr, die Razer aber nicht mehr bewirbt. Im Handel sind sie aber noch erhältlich. Solltet ihr also zwischen einem Advanced- und einem Basis-Modell aus 2018 schwanken, könnt ihr getrost zum günstigeren Modell greifen. Im Direktvergleich der Kollegen von Notebookcheck ist die Grafik- und Rechenleistung aller 2018er Varianten sogar sehr recht beieinander, zumal der Hauptprozessor mit einem Intel Core i7-8750 der achten Generation identisch ist.

Für einen Gaming-Notebook dieser Preiskategorie bringt das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell somit jede Menge PS auf die Straße. In der Praxis können wir daher aktuelle Titel wie Forza Horizon 4 und State of Decay 2 aus dem Jahr 2018 und Mittelerde: Schatten des Kriegs aus 2017 bei voller Auflösung auf allerhöchsten Details und flüssiger Framerate spielen.

Im Testparcours von PCMark 10 erreicht unser Exemplar 4.794 Punkte, was laut Online-Vergleich knapp unter dem typischen Niveau für einen ausgewiesenen Gaming-Laptop liegt. Wiederum im Time-Spy-Test von 3DMark erzielt unser Gerät 4.052 Punkte, was dem Online-Vergleich zufolge das Ergebnis eines üblichen Gaming-Laptops leicht übertrifft.

Speicher: Klassische Festplatte ist günstiger aufzurüsten

Eine echte Neuerung im Vergleich zu den Advanced-Modellen ist die hybride Speicherlösung im Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell. Statt einer einzigen SSD-Platte kommt eine Kombination aus kleinerer SSD und größerer HDD zum Einsatz. So ist sichergestellt, dass System und Anwendungen von einem flotten Flash-Speicher starten können. Tatsächlich dauerte der Boot-Vorgang bis zum Erscheinen der Passworteingabe lediglich 16 Sekunden. Für große Dateisammlungen von Musik, Fotos, Videos und mehr steht dagegen die langsamere mechanische Festplatte zur Verfügung. Weil HDD-Modelle günstiger als SSD-Speicher sind, könnt ihr für weniger Geld mehr Platz kaufen oder nachrüsten.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Speicher
Im Vergleich zu den Advanced-Varianten sind im Basis-Modell zwei Festplatten verbaut – eine SSD und eine normale HDD. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Mit einem passenden Feinmechanik-Schraubenzieher lässt sich die Unterseite leicht öffnen, um den Blick auf die die Festplatten-Slots und RAM-Bänke freizugeben. Ab Werk könnt ihr zwischen den Kombinationen 128 GB SSD und 1 TB HDD sowie 256 SSD und 2 TB HDD wählen. Unser Test-Exemplar des Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell kam mit der kleineren Konfiguration, wobei die SSD von Lite-On und die HDD von Seagate stammt. Dem RAM stehen 16 GB zur Verfügung, die sich eigenhändig auf 32 GB verdoppeln lassen.

Kühlung: Der Lüfter schweigt nie

Klar, die Hitze der Rechenkomponenten muss nach draußen. Zwei Lüfter transportieren sie ab. Dabei sind die Ventilatoren in unserem Test eine ständige Geräuschquelle. Und zwar nicht nur unter Volllast, wo das Rauschen nur durch laut aufgedrehten Sound oder unter Kopfhörern erträglich ist. Auch während des Surfens und simplen Office-Aufgaben ist das Säuseln der Ventilatoren immer zu hören, wenn auch nicht stark störend.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Kühlung
Bei Volllast sirrt der Lüfter so laut wie ein Staubsauger. Für Spiele ist das verkraftbar, für Büroarbeiten nicht. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Zwar lässt sich die Drehzahl der Lüfter in der herstellereigenen Software Razer Synapse 3 drosseln, sie zum Schweigen zu bringen, ist aber nicht möglich. Außerdem fahren die Lüfter schnell und häufig an. Für den Betrieb grafisch aufwendiger Games ist das in Kauf zu nehmen. Doch für Kreative oder Wissensarbeiter, die in ruhiger Umgebung ihre Ideen umsetzen möchten, ist die Geräuschkulisse nicht ideal.

Immerhin hat das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell das Hitze-Management souverän im Griff. Weder unter den WASD- und Cursor-Tasten, noch unter der Handballenauflage oder an den Gehäuseseiten wird der Gaming-Laptop unangenehm warm.

Sound: Stereo mit wenig Bass

Es bereitet uns im Test keinen sehr großen Spaß, mit den eingebauten Lautsprechern den Lüfter zu übertönen. Als Stereo-Speaker konzipiert, bieten sie zwar eine relativ breite Bühne. Doch ihnen fehlt einfach der Bass, um Spiele oder Netflix-Videos klangstark rüberzubringen. Der Einsatz von Kopfhörern ist zu empfehlen. Ein klassischer Klinkenstecker für kabelgeführte Modelle ist im Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell vorhanden.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Sound
Für ein hochpreisiges Entertainment-Gerät ist der Sound überraschend schwach auf der Brust. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Anschlüsse: Internet per Kabel, aber kein Kartenleser

WLAN ist praktisch, weil es Kabelsalat vermeidet. Doch gerade bei Multiplayer-Spielen mit hoher Spieldynamik ist eine verlässlich stabile Internet-Verbindung mit geringer Latenz entscheidend. Eine Verbindung per Netzwerkkabel bietet daher Vorteile. Deshalb hat der Hersteller beim Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell einen Anschluss für Gigabit-Ethernet ergänzt.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Ethernet
Anders als die Advanced-Geräte lässt sich das Basis-Modell auch mit einem Ethernet-Anschluss ins Netz einklinken. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Abgesehen davon ist die weitere Ausstattung im Vergleich zu den Advanced-Modellen identisch. Sie umfasst nämlich dreimal USB-A (3.1), einmal Thunderbolt 3 (USB-C), einmal HDMI 2.0b, einmal Mini-DisplayPort 1.4, einen 3,5-Millimeter-Klinkensteckplatz und einen Eingang für ein Kensington-Schloss.

Das wäre ein vorbildliches Setup, wenn eine aus unserer Sicht wichtige Schnittstelle nicht fehlen würde – ein SD-Kartenleser. Gamer können zwar darauf verzichten. Aber Kreative, die Fotos per SD-Karte transportieren, müssen sich umstellen. Und diese Zielgruppe möchte Razer ja auch ansprechen. Eine Windows-Hello-Kamera zum Entsperren des Laptops ist ebenfalls nicht vorhanden, doch das ist verschmerzbar.

Eingabe: Präzises Touchpad, bunt beleuchtete Tastatur

Bei der Befehlseingabe zeigt sich das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell von seiner starken Seite. Wie bei den Advanced-Modellen lassen sich der Mauszeiger und Windows-Gesten mit einem sehr hochwertigen Touchpad bedienen. Es basiert auf dem Microsoft Precision Touchpad und schließt mit einer Glasoberfläche ab, die eine angenehme Haptik bietet. Es reagiert schnell, präzise und ist daher im Office-Alltag eine echte Wonne!

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Touchpad
Das große und präzise Touchpad ist eine Wonne! Image by Berti Kolbow-Lehradt

Das Keyboard bietet im Test einen angenehmen Druckpunkt, könnte für unseren Geschmack aber noch leichter unterscheidbare Tasten aufweisen. Weil sie recht tief liegen, erwischen wir öfters die Nachbartaste.

Wie bei allen aktuellen Razer-Laptops, verfügt das Keyboard nicht einfach nur eine Hintergrundbeleuchtung in schnödem Weiß, sondern in allen 16 Millionen Farben des RGB-Farbraums. Razer Chroma nennt der Hersteller die Technik dahinter.

Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Chroma
Im Chroma Studio lässt sich die Hintergrundbeleuchtung durch Farbeffekte aufhübschen – allerdings nicht für jede einzelne Taste, sondern nur für das ganze Keyboard. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Im Chroma-Bereich der Synapse-Software lassen sich sogar individuelle Farbverlaufseffekte gestalten. Sie lassen sich im Unterschied zu den Advanced-Modellen jedoch nicht jeder Taste einzeln zuordnen, sondern nur dem Keyboard als Ganzes. Stylisch sieht das trotzdem aus.

Akku: Lieber nicht zu weit weg von der Steckdose spielen

Im Vergleich zum 80 Watt starken Akkus der Advanced-Modelle fällt der 65-Watt-Akku des Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell etwas kleiner aus. Trotzdem soll das Gerät die gleiche Laufzeit von bis zu sechs Stunden bieten. Ermittelt hat Razer diesen Wert intern, bei ausgeglichener Leistungsoption in Synapse 3, deaktivierter Tastaturbeleuchtung und halbierter Bildschirmhelligkeit.

Bei gemischter Nutzung mit Surfen und Gaming bei beleuchteter Tastatur und hell erleuchtetem Display kamen wir in der Praxis eher auf eine Laufzeit von drei bis vier Stunden. Für dauerhaftes mobiles Zocken ist das nicht komfortabel genug. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass sich der Akku mit dem 180-Watt-Netzteil in etwas über 1,5 Stunden wieder komplett aufladen lässt. Zu weit von einer Steckdose sollten Nutzer des Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell sich also nicht aufhalten. In diesem Sinne empfiehlt sich der Gaming-Laptop eher als sehr kompakter und transportabler Schreibtischrechner.

Test-Fazit: Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell ist genial für mobile Gamer, zu laut für Kreative

Zu aktuellen Amazon-Preisen von – je nach Speicherangebot – 1.600 Euro und 1.760 Euro ist das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell wahrlich kein Low-Budget-Gerät. Doch die Differenz zu den besser ausgestatteten Varianten ist beachtlich. Beispielsweise kostet das günstigste Advanced-Modell aus dem Baujahr 2018 rund 2.000 Euro. Und die vorerst nur im Hersteller-Shop vorbestellbaren 2019er Advanced-Modelle sind nicht unter 2.450 Euro zu haben.

Könnt ihr euch das Geld wirklich sparen? Ja in vielen Fällen schon. Denn die noch erhältlichen 2018er Advanced-Modelle bieten nominell keine bessere Grafik- und Rechenleistung. Nur der Bildschirm ermöglicht mit 144 Hz eine noch flüssigere Darstellung. Außerdem bieten die Advanced-Varianten unterschiedlich beleuchtete Tasten, während das Keyboard des Basis-Modells sich nur als Ganzes einfärben lässt. Über diesen kosmetischen Unterschied können wird angesichts der Ersparnis aber großzügig hinwegsehen. Im Test hat uns das Basis-Modell jedenfalls überzeugt.

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Im Vergleich zu den Advanced-Modellen bietet das Basis-Modell ferner zwei Vorteile. Die doppelten Speicherplätze für SSD und HDD ermöglichen euch mehr Flexbilität beim Speicher-Upgrade. Und der Ethernet-Port macht einen Adapter überflüssig, wenn ihr euch per Kabel in Online-Spiele stürzen möchtet.

Vor diesem Hintergrund bietet das Razer Blade 15 (2018) Basis-Modell Power für grafisch anspruchsvolle Spiele auf gehoben Niveau in einem im Marktvergleich sehr schicken und relativ kompakten Gehäuse. Insofern hat Razer damit ein attraktives Gaming-Paket zum angemessenen Preis geschnürt. Als Kreativ-Laptop halten wir das Gerät jedoch nur bedingt geeignet, weil die Lüftung einfach zu laut dafür arbeitet.

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GeForce RTX 2060: Das bietet Nvidias nächster Grafik-Champion

Die GeForce RTX 2000 Serie bekommt Zuwachs. Mit großer Spannung wurde in Las Vegas die Mittelklasse Grafikkarte NVIDIA RTX 2060 im Rahmen der CES 2019 vorgestellt. In seiner Eröffnungsrede führte NVIDIA-CEO Jensen Huang mit dem RTX 2060 das neueste Modell mit Turing-Architektur ein. Mit einem Preis von 349 Dollar ist das Modell relativ günstig im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen. Der voraussichtliche Releasetermin ist der 15. Januar. Mit der Einführung des RTX 2060 setzt NVIDIA laut dem Hersteller neue Maßstäbe im Gaming Bereich. Das Echtzeit-Raytracing ermöglicht eine beispiellose Optik, durch pixelgenaue Reflexierung und physikalisch korrekten Schattenwurf. Bisher nur in Filmen und im TV eingesetzt, optimiert das Verfahren sichtbar die Grafik und schafft durch bessere Bildqualität und mehr Intensität mehr Freude am Spiel. Was aber bisher nur mit leistungsstarken Rechnern in High-End Gaming GPUs möglich war, ist jetzt für wenig Geld erschwinglich. Spielerisch und immer schneller nähern wir uns der Realität an.

Raytracing und DLSS

Der RTX 2060 ist um ganze 60 Prozent schneller als sein Vorgängermodell GTX 1060 und deutlich besser im Gameplay als der GTX 1070 Ti. Durch ein Upgrade des Core-Streaming-Multiprozessors, kann der RTX 2060 die rechenintensiven Workloads besser bewältigen und somit auch effizienter nutzen. Er ist mit 6 GB Speicher und 240 Tensor-Kernen ausgestattet, die 52 Teraflops mit Deep Learning ermöglichen, wodurch eine bessere Qualität erreicht wird. Das Feature DLSS (Deep Learning Super-Sampling) versucht eine qualitativ hohe Auflösung mit einer niedrigen Renderauflösung zu erreichen, indem es Bilder mit und ohne Kantenglättung vergleicht. Die GeForce RTX 2060 erzielt insgesamt eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und besitzt ein Intel Core i9-7900X Prozessor samt 16 GByte RAM und 90 FPS ohne Raytracing. Die Kombination von DLSS und Raytracing im RTX 2060 bringt 88 FPS zusammen. Somit nähert sich der Wert wieder der 90FPS Marke, also dem Leistungswert ohne Raytracing.

Tools

Die RTX 2060 wird zusammen mit der kostenlosen Anwendung GeForce Experience geliefert, das bei der Nutzung von PC-Spielen hilft und anwenderfreundliche In-Game Features bietet.

  • NVIDIA Highlights beinhaltet bereits veröffentlichte Spiele wie: Deuterium Wars, Dirty Bomb, Dying Light: Bad Blood, Europa (Ring of Elysium), Extopia, GRIP, Hitman 2, Insurgency Sandstorm, Justice, Knives Out, Lost Ark, Shadow of Tomb Raider, Switchblade und X-Morph
  • NVIDIA Ansel ermöglicht es den Spielern professionelle Fotos in HDR Qualität vom Spiel zu screenen. Kürzlich veröffentlichte Titel mit Ansel: Deep Rock Galactic, GRIP, Hitman 2, Insurgency Sandstorm, Ride 3 und Shadow of Tomb Raider
  • NVIDIA Freestyle erlaubt den Spielern das Erscheinungsbild ihrer Spiele nachzubearbeiten. Die neuesten Filter können u.a. Gameplay oder Fotos in ein Ölgemälde oder ein Aquarell  im Retro-Look eines Filmes umwandeln

Erscheinungsdatum und Spielecode

Der RTX 2060 wird ab dem 15. Januar verfügbar sein. Erhältlich bei ACER, Alienware, Dell, HP und Lenovo sowie bei allen führenden Elektronikhändlern. Für kurze Zeit können Gamer, beim Kauf eines Desktop PCs, Notebooks (wie z.B. Razer Blade) oder einer GeForce RTX 2060/2070, entweder Battlefield 5 oder Anthem erhalten. Die Bundle-Aktion läuft laut NVIDIA vom 7. Januar bis zum 25. Februar, oder solange der Vorrat reicht. Die Aktionscodes bekommt man vom teilnehmenden Händler. Die Einlösefrist endet am 26. März, ist aber nur noch über GeForce Experience einlösbar.


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Razer Blade 2019: Grafik-Update für die Gaming-Flunder

Razer Blade 2019

Nach der Stealth-Serie aktualisiert Gaming-Spezialist Razer auch die Notebooks der Blade-Reihe. Das Update für die Advanced-Ausführungen des Gaming-Laptop im 15,6-Zoll-Format besteht im Wesentlichen aus neuen Grafik-Chips der RTX-20-Reihe von Nvidia. Außerdem können Nutzer das Gerät mit einer Infrarot-Kamera entsperren, die die Funktion Windows Hello unterstützt. Wie die Vorjahresgeneration, ist auch das Razer Blade 2019 in zwei Display-Varianten verfügbar: in Full-HD und 4K mit Touch-Funktion. In den Handel starten die neuen Advanced-Modelle bereits Ende Januar, kündigte Razer auf der CES 2019 an. Für den Einstieg in Razers 15-Zoll-Notebook-Serie bleibt das Basis-Modell von Ende 2018 weiter erhältlich.

Jetzt mit Nvidia GeForce RTX

Highlight der Ausstattung ist die ebenfalls gerade erst auf der CES vorgestellte neue Chip-Serie Nvidia GeForce RTX für Notebooks. Bisher waren die Grafik-Chips nur für Desktop-Rechner erhältlich, nun hat Nvidia sie mobilisiert. Die Taktrate fällt etwas niedriger aus, aber Merkmale wie Echtzeit-Raytracing, Künstliche Intelligenz und programmierbares Shading bleiben an Bord. Razer gehört zu den ersten Herstellern, die Chips vom Typ GeForce RTX in Notebooks verbauen. Bei den neuen Advanced-Modellen des Razer Blade 2019 können Käufer zwischen Nvidia GeForce RTX 2060 (6 GB GDDR6), GeForce RTX 2070 (8 GB GDDR6) oder GeForce RTX 2080 (8 GB GDDR6) wählen. Dabei nutzen die beiden Top-Konfigurationen das Max-Q-Design für bessere Leistung.

Coole Leistung im kleinen Gehäuse

Wie schon im Vorjahr bezeichnet Razer die aktualisierte Baureihe als den „weltweit kleinsten Gaming-Laptop in 15,6 Zoll“. Der Aussage liegt ein Marktvergleich bis Anfang Dezember zugrunde. Mit 17,8 Millimetern ist das aus einem Aluminium-Block CNC-gefräste Gehäuse tatsächlich sehr schlank, wenn auch einen Millimeter dicker als das der Vorjahresmodelle.

Um die schnelle Rechenhardware trotz des kleinen Gehäuses verlässlich zu kühlen, setzt Razer auf eine Dampfkammer statt den üblichen Heat Pipes. Dabei kühlt eine verdampfende Flüssigkeit den Prozessor sowie den Grafik-Chip und leitet die Hitze innerhalb des Laptops um. Kleine Ventilatoren tragen die Luft nach draußen.

Schneller Speicher und hochauflösendes Display in mehreren Optionen

Alle Modelle sind mit einem Intel Core i7-8750H Sechskern-Prozessor der achten Generation und 16 GB Arbeitsspeicher (DDR4-2667 MHz Dual Channel) ausgestattet. Dank erweiterbarer Slots können Nutzer Intel-XMP-kompatiblen Speicher für eine erhöhte Bandbreite von bis zu 3.200 MHz verbauen. Der schnelle PCIe SSD-Speicher bietet Konfigurationen bis zu 512 GB, mit Unterstützung für bis zu 2 TB Speicher.

Bei der Display-Auflösung können Käufer zwischen Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) und 4K-UHD (3.840 x 2.160 Pixel) wählen. Die 4K-Variante ermöglicht eine Touch-Bedienung und deckt mit Adobe-RGB statt sRGB den größeren Farbraum ab. Daher eignet sie sich besonders für Kreative. Für höchste Farbgenauigkeit wird jedes Display, auch die der Full-HD-Versionen, ab Werk individuell kalibriert. Eine sehr flüssige Bildwiedergabe mit 144 Hz unterstützt ebenfalls jedes Display.

Künftig werden Razer-Blade-Modelle in Full-HD mit 240 Hz takten, während bei der 4K-Version OLED-Displays zum Einsatz kommen, wie Razer auf der CES 2019 ankündigte.

Gut ausgestattet mit Kamera, Anschlüssen und Gaming-Tastatur

Alle Modelle des Razer Blade 2019 haben lediglich 4,9 Millimeter dünne Ränder, bieten aber dennoch genug Platz für eine IR-Kamera mit Windows Hello in der Mitte am oberen Bildschirmrand. Die HD-Webcam verfügt über ein Dual-Array-Mikrofon für Streaming, Videokonferenzen und Sprachassistenten.

Über den eingebauten Mini-DisplayPort, einen HDMI- und einen Thunderbolt-3-Anschluss lassen sich bis zu drei externe Monitore anschließen. Peripherie verbinden Nutzer über drei USB-3.1-Ports und Headsets über den 3,5-Millimeter-Anschluss.

Für flüssiges Tippen und reaktionsschnelles Gaming bietet das Razer Blade 2019 eine Anti-Ghosting-Tastatur. Natürlich verfügt sie über das Markenzeichen des Herstellers – die Razer-Chroma-Beleuchtungstechnologie mit mehr als 16,8 Millionen Farben pro Taste.

Preise und Verfügbarkeit des Razer Blade 2019

Die neuen Modelle des Razer Blade 2019 starten am 29. Januar in den Markt. Zunächst sind sie im Hersteller-Shop auf Razer.com erhältlich, später dann auch bei anderen Händlern. Los geht es bei 2.500 Euro. Das liegt etwa 500 Euro über dem Startpreis des Vorjahresmodells. Wer weniger ausgeben möchte, kann zum günstigeren Basis-Modell des Razer Blade 2018 greifen. Dieses bleibt weiterhin erhältlich. Ausgestattet mit Geforce-GTX-Grafik, kostet es 1.700 Euro aufwärts.

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Stylisch und verspielt: Ultramobiler Gaming-Laptop Razer Blade Stealth im ersten Eindruck

Razer Blade Stealth 2019 Hands-On

„Stealth“ steht im Gaming-Jargon für eine Spielweise, bei der man nicht unter Gebrüll mit der Tür ins Haus fällt, sondern diskret seine Wucht entfaltet. Mit der Produktlinie namens Blade Stealth hat Hersteller Razer dieses Prinzip auf Gaming-Laptops übertragen. Äußerlich gehen die handlich und minimalistisch designten Mobilrechner im 13-Zoll-Format als Business-Laptop durch, während sich im Inneren große Rechenpower Bahn bricht. Nach der Premiere Anfang 2016 folgt jetzt die Fortsetzung. Das aktualisierte Modell Razer Blade Stealth 13 (2019) startet jetzt in den Handel. Wir konnten uns bereits vorab einen ersten äußeren Eindruck bilden.

Kantigeres und kompaktes Design

Der neue Razer Blade Stealth legt die geschwungene Linienführung des Originals ab und übernimmt die kantige Design-Sprache, die die Smartphones und Laptops von Razer seit 2017 prägt. Dabei wirkt das Gerät keinesfalls sperrig. Mit einer Bauhöhe von 14,8 Millimeter ist das Razer Blade Stealth (2019) für ein rechenstarkes Gaming-Modell sehr schlank. Außerdem ist das Gehäuse in der Breite um 16,4 Millimeter geschrumpft, weswegen es einen nochmals kompakteren Gesamteindruck als das des Originals von 2016 abliefert.

In der Hand fühlt sich das Razer Blade Stealth (2019) überraschend leicht an. Obwohl das Gehäuse aus einem CNC-gefrästen Aluminium-Block besteht, belastet es mit nur etwa 1,3 Kilo das Handgepäck nicht. Razer will sich eigenen Angaben nach durch eine besonders hochwertige Verarbeitung von Wettbewerb im Gaming-Bereich abheben und auch Business-Nutzer ansprechen. Dabei hat der Hersteller für unseren Geschmack einen guten Kompromiss aus Robustheit und Handlichkeit getroffen. Schade jedoch, dass die mattschwarze eloxierte Oberfläche schnell verschmiert, wenn auch längst nicht stark wie Klavierlack oder Glas.

Display mit vielen Pixel und wenig Rand

Den Trend zu möglichst randlosen Displays greift Razer beim neuen Blade Stealth auf und fasst den Bildschirm in einen nur 4,9 Millimeter schmalen Rahmen ein. Allerdings schummelt der Hersteller bei diesem prestigeträchtigen Merkmal und verschlankt nur drei Seiten, während die untere Seite sogar breiter als bei vielen anderen Laptops ist! Über diesen seltsamen optischen Eindruck können wir nur deshalb hinwegsehen, weil das Display ansonsten eine Augenweide ist.

Sowohl die mattierte FullHD-Variante (1.920 x 1.080 Pixel) als auch die touchfähige und spiegelnde Alternative mit 4K-UHD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) machen jeweils auf ihre eigene Weise eine gute Figur. Die 4K-Option richtet sich an Kreative, beispielsweise an Fotografen, die möglichst präzise auf Pixelebene arbeiten wollen. Dafür trüben beim mattierten FullHD-Display keine Reflexionen den Blick. Außerdem leuchtet es deutlich heller als die höheraufgelöste Variante und übertrifft in unserem Direktvergleich auch die Leuchtkraft des Vorgängermodells. Die Farbdarstellung und Blinkwinkelstabilität wirkten auf uns in beiden Fällen einwandfrei. Denn selbst von der Seite betrachtet, stellt sich kein Grauschleier ein.

Razer Blade Stealth 2019 Hands-On
Der Rand oben und an den Seiten ist sehr schmal. Erstmals hat Razer eine Kamera für Windows Hello in einen Laptop eingebaut. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Für zusätzliche Sicherheit und mehr Komfort beim Entsperren, hat Razer über dem Display im Blade Stealth erstmals eine Infrarot-Webcam mit der Gesichtserkennung Windows Hello verbaut. Beim Microsoft Surface Pro hat uns diese Lösung bisher gut gefallen, beim Razer-Gerät konnten wir sie aber noch nicht ausprobieren.

Viel Leistung für Business und Gaming

Was das Razer Blade Stealth 2019 in Sachen Bild und Ton bei grafisch aufwendigen Spielen auf die Beine stellt, konnten wir nicht testen. Während des Präsentationstermins lagen laut Razer noch nicht alle Treiber für die Grafik und die vier eingebauten Dolby-Atmos-Lautsprecher vor.

Auf dem Papier sind die Leistungsdaten jedoch respektabel. Unter der Haube rechnet ein Intel-Prozessor vom Typ Core i7 (8565U) der 8. Generation (Whiskey Lake). Darüber hinaus können Käufer zwischen drei Konfigurationen wählen.

Das Basis-Modell bietet neben dem FullHD-Display einen Grafikchip vom Typ Intel Graphics UHD 620, eine Festplatte mit 256 GB und 8 GB Arbeitsspeicher (2133 MHz Dual-Channel Memory). Damit eignet es sich weniger fürs Gaming und eher für den produktiven Einsatz.

Für grafisch etwas aufwendigere Spiele gedacht, sind zwei weitere Modellvarianten mit doppelt so viel Arbeitsspeicher (16 GB) und je einem zusätzlichen Grafikchip vom Typ Nvidia Geforce MX150 (25W) mit 4 GB DDR5-Arbeitsspeicher. Dabei handelt es sich um Grafiklösungen aus dem Einstiegsegment. Der Festplattenspeicher ist ebenfalls schneller und größer. Außerdem wird diese Ausstattung einmal mit einem FullHD und einmal mit einem 4K-Touchdisplay komplettiert.

Vorbildlich anschlussfreudig

Die Konnektivität lässt bei allen drei Modellvarianten keine Wünsche offen. So unterstützt einer von zwei USB-C-Steckplätzen Thunderbolt 3 mit vier PCI-Express-Lanes für Geschwindigkeiten von bis zu 40 Gbps. Mittels USB-C lässt sich zudem der 53,1-Wh-Akku mit Strom laden. Ein 65W starkes USB-C-Netzteil gehört zum Lieferumfang.

Razer Blade Stealth 2019 Hands-On
Viermal USB, darunter auch einmal Thunderbolt 3, sowie ein Klinkenstecker – das Razer Blade Stealth ist vorbildlich ausgestattet.

Da MX-Grafikkarten von Nividia kein Highend-Gaming ermöglichen, können besonders anspruchsvolle Spieler über Thunderbolt 3 außerdem Razer Core, eine Box für externe Desktop-Grafikkarten, mit dem Blade Stealth koppeln. Dadurch lassen sich besonders leistungsstarke Chips in das Windows-10-System einbinden. Ferner sind zwei Schnittstellen vom Typ USB-A und ein 3,5-Millimeter-Komboanschluss an Bord.

Viel Akku, nicht ganz so bunte aber gute Tastatur 

Bis zu 13 Stunden soll der eingebaute Akku ohne Steckdosenkontakt durchhalten, wobei Razer nicht erklärt, unter welchen Einsatzbedingungen dieser interne Messwert zustande gekommen ist. Dass der Akku aber soviel hergibt, soll auch daran liegen, dass die Tastatur auf eine nicht ganz so ausgefeilte Hintergrundbeleuchtung wie andere Razer-Laptops setzt. Zwar können die LEDs immer noch 16,8 Millionen Farbnuancen darstellen, aber dies nur einheitlich über das ganze Keyboard hinweg. Unterschiedliche Farbkombinationen unter jeder einzelnen Taste sind nicht möglich.

Razer Blade Stealth 2019 Hands-On
Die Tastatur bietet gute Office-Qualitäten und ist farbig beleuchtet. Vernachlässigbar: Verschiedene Farben für jede Taste gleichzeitig sind nicht mehr möglich. Image by Berti Kolbow-Lehradt

Trotzdem sieht das beleuchtete Keyboard schick aus und bietet ungeachtet des Schauwerts ein gutes Schreibgefühl. Ein knackiger Druckpunkt und ein relativ tiefer Hub ermöglichen präzises Tippen. Zusammen mit dem großen Glas-Touchpad lässt sich das Razer Blade Stealth 13 (2019) im Business-Alltag angenehm bedienen.

Preis und Verfügbarkeit des Razer Blade Stealth 13 (2019)

Rund 1.500 Euro, 1.700 Euro und 2.000 Euro ruft Razer für die drei Varianten des neuen Modells Razer Blade Stealth 13 (2019) auf. Zu diesen Preisen erhalten Käufer bei anderen Marken zum Teil deutlich mehr Grafik- und Rechenleistung. Allerdings müssen sie dann auf so ein vortreffliches Display in einem so kompakten und edlen Gehäuse im 13-Zoll-Format verzichten. Insofern schnürt Razer ein preislich attraktives Laptop-Paket für den Office-, Kreativ- und Gaming-Einsatz, wobei das Spielen aber nicht ganz im Vordergrund steht, wie bei anderen Blade-Rechnern.

Das Razer Blade Stealth 13 (2019) ist bereits im Hersteller-Shop gelistet und kommt jetzt nach und nach in den Handel.

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Razer Blade 2018: Gaming-Flunder mit Dampfkammer

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Gaming wird für immer mehr Menschen zur Alltagskultur. Dies ermutigt den bisherigen Peripherie-Hersteller Razer sein Portfolio zu einem Ökosystem mit spieletauglichen Smartphones, Computern und einer Download-Plattform auszubauen. Jüngstes Ergebnis dieser Entwicklung ist die verbesserte Neuauflage des Gaming-Laptops Razer Blade 2018. Zwecks größerer Massentauglichkeit setzt Razer hier vor allem auf ein ultraflaches Design, das weniger nach Technik und eher nach Lifestyle-Gadget anmutet.

Flunderflaches und fast rahmenloses Design

Weil Gaming-Laptops nicht nur jede Menge Leistung bringen, sondern auch was her machen sollen, baut Razer das Gerät sehr kompakt. Der Hersteller bezeichnet es als den weltweit flachsten Gaming-Laptop mit 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale, Windows 10 und separater Grafikkarte. Im zusammengeklappten Zustand ist er demnach nur 0,66 Zoll (16,8 mm) dick. Der Bildschirm ist nahezu rahmenlos. Das Gehäuse wurde aus einem einzigen Aluminium-Block CNC-gefräst und mit einem kratzfesten, eloxierten schwarzen Finish versehen.

Dampfkammer kühlt den Gaming-Hitzkopf

Unter der Haube sorgen ein sechskerniger Prozessor vom Typ Intel Core i7-8750H der achten Generation sowie eine Nvidia-Grafikkarte der GeForce-GTX-10-Serie für gehörig Rechenleistung. Dabei können Käufer zwischen der GeForce GTX 1060 und der GeForce GTX 1070 wählen. Damit das Razer Blade 2018 mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen kann, stattet der Hersteller das Gerät mit 16 GB 2667 MHz Dual-Channel System Memory und einer schnellen PCIe SSD Festplatte aus – wahlweise mit bis zu 512 GB. Der RAM kann auf bis zu 32 GB und die Festplattenkapazität auf bis zu 2 TB erweitert werden.

Außerdem können Käufer sich für unterschiedliche Bildschirm-Auflösungen entscheiden. Zur Auswahl stehen Full HD (1920 x 1080 Pixel) oder 4K (3840 x 2160 Pixel). Die 4K-Variante ist zudem Touch-fähig. Für eine sehr flüssige Darstellung sorgt bei jeder Bildschirm-Konfiguration eine Bildwiederholrate von 144 Hz.

Damit der Laptop auch bei Höchstleistung nicht überhitzt, kühlt Razer das System mit einer Dampfkammer-Technologie und verzichtet auf herkömmliche Heat Pipes. Dabei trägt eine in einer Vakuum-Dampfkammer befindliche, verdampfende Flüssigkeit dazu bei, die von anderen Komponenten erzeugte Hitze innerhalb des Laptops umzuleiten.

Für Gamer, Smart-Home-Enthusiasten und Kreative

Damit die Zielgruppe nicht zu eng wird, verbaut Razer einige Funktionen, die weitere Käuferkreise ansprechen. Weil das Gerät die Razer-Chroma-Technologie unterstützt, können Smart-Home-Enthusiasten ihre Philips-Hue-Leuchten auf die Lichtfarben von Filmen und Lieblingsspielen anpassen. Kreative adressiert Razer beispielsweise mit farbkalibrierten Bildschirmen für Grafikarbeiten, mit einem sehr präzisen und großen Touchpad sowie mit großzügigen Anschlussmöglichkeiten. So können Anwender über den eingebauten Mini DisplayPort, einen HDMI- und einen Thunderbolt-3-Anschluss bis zu drei externe Monitore an das neue Razer Blade 2018 anschließen.

Razer Blade 2018
Mit farbkalibriertem Display, großem Touchpad und vielen Monitoranschlüssen will Razer auch Kreative ansprechen. Image by Razer

Razer Blade 2018 ist für rund 2.000 Euro aufwärts ab sofort erhältlich

Dieser Gaming-Luxus hat seinen Preis. Je nach Konfiguration kostet das Razer Blade 2018 zwischen 1.950 Euro und 2.900 Euro. Es ist ab sofort im Online-Shop von Razer sowie ausgewählten Händlern verfügbar.

Gaming-Rechenpower für deutlich weniger Geld bietet Razer hingegen Nutzern, die sich statt für einen neuen Laptop für eine externe Grafikkarte entscheiden. Parallel zum neuen Razer Blade 2018 hat der Hersteller nämlich ferner das externe Grafikkartengehäuse Razer Core X angekündigt. Nutzer können in das Aluminium-Gehäuse eine Nvidia- oder AMD-Grafikkarte einbauen und dann per Thunderbolt 3 (USB-C) mit aktuellen Windows-Laptops und MacBooks verbinden. Razer Core X kostet 299 Euro. Eine Grafikkarte kaufen Nutzer extra.

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Images by Razer

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