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Skillshare – Lernen im 21. Jahrhundert

Schon seit geraumer Zeit steht in meinem Zimmer diese wunderschöne Western-Gitarre. Mit 17 hatte ich mir in den Kopf gesetzt, in Zukunft Gitarre spielen zu wollen. Und von dort an folgte eine zweijährige Odyssey durch das Internet, auf der Suche nach dem perfekten Gitarrenkurs. Heute kann ich sagen: Ich habe meinen Meister gefunden. In der App Skillshare.

Die meisten Seiten und Apps, die ich vorher probierte, riefen bei mir nichts als Frustration hervor. Natürlich ist es theoretisch möglich, allein anhand von YouTube-Videos ein Instrument zu lernen, aber die schiere Menge an Videos hat mich dann doch überrumpelt. Dazu kam noch, dass gefühlt jeder selbsternannte Gitarren-Guru im Netz wieder seine eigene Herangehensweise an das Thema hatte. Zu oft landete die Gitarre nach einer kurzen Lern-Session wieder in der Ecke. Bis ich eben auf diese wundersame App traf.

Ambivalent und abwechslungsreich

Skillshare gibt es auch als Website. Dort habe auch ich dieses außergewöhnliche Konzept kennengelernt. Die Idee hinter der Website bzw. App ist, dass Lehrer aus der ganzen Welt einen Online-Kurs mit Videos, Arbeitsblättern und sogar dazugehöriger Software erstellen können, den die User von Skillshare sich dann ansehen können. Gegen eine monatliche Gebühr von 14 Euro kann man als User auf tausende von Online-Kursen zugreifen. Und diese tauchen in allen Formen und Facetten auf.

Grob unterteilt sind die Kategorien auf Skillshare in Creative, Business, Technology und Lifestyle. Und zu jeder übergeordneten Kategorie gibt es dann noch einmal viele, viele Unterkategorien mit entsprechend vielen Videos. Egal, ob man ein Instrument lernen will, oder sich die Grundpfeiler des Zeichnens aneignen will, oder seinen Schreibstil verbessern möchte. Ich war selbst wirklich überrascht, wie viele interessante Kurse es gab, bei denen ich sofort auf „Follow“ klicken wollte.

Und wie lernt es sich so?

Ich hatte bereits vor einiger Zeit, als ich Skillshare 30 Tage kostenlos getestet habe, mit einem Musik-Theorie Kurs angefangen, bei dem der Lehrer eine kostenlose Software benutzt hatte, anhand derer man Musikstücke Note für Note analysieren konnte. Er gab seinen Schülern immer eine Art „Hausaufgabe“ in Form von einem Arbeitsblatt, das man sich herunterladen konnte. Jeder Lehrer gestaltet seinen eigenen Kurs natürlich anders. Außerdem kann nicht jeder einfach Lehrer werden. Man muss, wenn man selbst einen Kurs auf Skillshare anbieten möchte, nachweisen, dass man qualifiziert ist. Der Anteil, den man als Lehrer bekommt, ist jedoch allgemein nicht so hoch, dass er unbedingt Betrüger anlocken würde, die nur schnell Geld verdienen wollen.

Auch mit meinem Gitarrenkurs bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Nach nur zwei Wochen täglichen Übens kann ich schon zwei Lieder ganz gut spielen. Ich bin jetzt mit Skillshare schon deutlich weiter gekommen, als mit meinen monatelangen Versuchen auf YouTube. Besonders gut gefällt mir, in welchem Tempo die Lernfortschritte auf Skillshare vermittelt werden. In jedem Kurs, in den ich bis jetzt hereingeschaut habe, hat der Lehrer seine „Unterrichts-Einheiten“ in sinnvolle Teilschritte zerlegt und auch immer wieder auf Schwierigkeiten und Tipps hingewiesen. Toll finde ich außerdem, dass Skillshare das erste Online-Lern-Tool ist, bei dem ich bei jeder Fähigkeit, die ich lernen wollte, sehr schnell erste Erfolgserlebnisse hatte. Das finde ich besonders wichtig, da meine Frustrationstoleranz allgemein nicht so hoch ist. Natürlich bleibt es am Ende nicht aus, dass man sich selbst hinsetzen und üben muss. Gitarre spielen, oder Zeichnen lernen geht schließlich nicht rein durchs Zugucken.

Was bleibt noch zu sagen?

Wenn ihr einen passenden Kurs sucht, lohnt es sich auch die Bewertungen der anderen User anzusehen. Es wird wahrscheinlich nicht jeder Kurs so professionell sein wie die, in die ich bis jetzt reingeschnuppert habe. Aber die Bewertungen haben mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen. Außerdem gibt es bei Skillshare eben nicht nur kreativ-Kurse, sondern auch Kurse die euch helfen können, eure berufliche Laufbahn voranzutreiben. Oder einen erfolgreichen Blog zu eröffnen, oder euch selbstständig zu machen. Oder, oder, oder. Die meisten Kurse sind dabei in Englisch, aber wer genau sucht, der wird auch einige deutsche Kurse finden.

Ich muss selbst zugeben, dass ich mir Skillshare nur geholt habe, weil ich Gitarre lernen wollte. Mal eben in einem Monat alle Lektionen des Gitarrenkurses durchgucken und Skillshare schnell wieder deabonnieren, bevor die nächste Abrechnung kommt. Das war mein Plan. Aber beim Stöbern durch die App, die es übrigens für Android und iOS gibt, sind mir viele tolle Kurse aufgefallen, die ich mir unbedingt noch angucken will. Wieso denn nicht lernen wie mein ein professionelles Video mit dem iPhone aufnimmt, oder wie man tolle Kurzgeschichten schreibt? Und seit ich wieder Gitarre spiele kam in mir auch wieder der Wunsch hoch, mir eine E-Gitarre zuzulegen und diese ebenfalls spielen zu lernen. Wie praktisch, dass es auch dafür einen passenden Kurs auf Skillshare gibt.


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Für freie Lehrmaterialien – Markus Deimann im Interview

Markus Deimann ist habilitierter Bildungswissenschaftler und vertritt zurzeit das Lehrgebiet Mediendidaktik an der FernUniversität in Hagen. Er mischt sich als Redner, Kolumnist und Podcaster aktiv und kritisch in die Debatten zur Digitalisierung von Bildung ein. Im Interview beantwortet er uns Fragen zu Open Educational Ressources (OER).

Markus Deimann, können Sie kurz erklären, was Open Educational Resources (OER) sind?

Open Educational Resources sind Lernmaterialien, die unter einer freien Lizenz stehen und darum die Nachnutzung, die Vervielfältigung und den Remix erlauben, ohne den Urheber explizit um Erlaubnis fragen zu müssen. Urheberrechtlich ist man damit auf der sicheren Seite. Andererseits kann man die Materialien nach Belieben verändern. Das erweitert die Vielfalt, es gibt mehr Auswahlmöglichkeiten. Jeder kann freie Materialien erstellen, zu jedem beliebigen Thema kann ich welche finden. Und diese Auswahl ermöglicht mir vielfältige Zugänge zu einem Thema.

Aber wenn jeder Mensch einfach Lernmaterialien ins Internet stellen kann: Wie kann man sicher sein, dass sie qualitativ hochwertig sind?

Diese Befürchtung hört man oft, wenn es um OER geht. Bei Schulbüchern übernimmt eine Behörde die Qualitätssicherung. Das ist eine Entlastung. Man könnte aber auch von einer Infantilisierung sprechen. Wenn eine Biologielehrerin etwas für ihren Unterricht sucht, dann würde ich ihr unterstellen, dass sie eine ausreichende Fachkompetenz hat, um auch sicherzustellen, dass die gefundene OER-Ressource qualitativ einwandfrei ist.

Nutzen Lehrende überhaupt solche Materialien?

Das hängt natürlich vom einzelnen Lehrer, von der einzelnen Lehrerin ab. Aber ja, sie nutzen es durchaus. Es gibt zum Beispiel die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet. Da findet man eine große Auswahl an Themen, Materialien und Ressourcen, die von Lehrerinnen und Lehrern eingestellt wurden. Wer sich grundsätzlich über OER informieren möchte, für den ist die OER-Infostelle aktuell die zentrale Einflugschneise.

Welche Nachteile haben OER?

Es fängt beim Begriff selbst an: Open Educational Ressources klingt sperrig und technisch. Da gibt es einen Mismatch zwischen dem unhandlichen Begriff und der eigentlich guten Idee. OER sind Teil einer Kultur des Teilens. Da sind viele dafür, aber mit dem Begriff kann man nichts anfangen. Darüber hinaus sind OER immer noch schwer zu finden. Es braucht einfach noch mehr Plattformen, auf denen ich OER nicht nur finden, sondern auch auf einfache Art hochladen kann. Wenn ich meine Materialien teilen möchte, ist der Zusatzaufwand immer noch groß.

Im Prinzip bräuchte man also eine Art OER-Cloud?

Genau. Auch vor dem Hintergrund, dass man sich mithilfe von offenen Schnittstellen mit zum Beispiel Learning Management Systemen [z.B. Moodle, Anm. d. Red.] verbinden kann. Die Cloud liefe dann im Hintergrund und ich könnte als Lehrender an der Universität meine Materialien ohne großen Aufwand freigeben.

Wo finde ich als Lehrender solche Materialien im Moment?

Das kommt natürlich auf die Ressource an. Wenn man jetzt an Bilder denkt, gibt es sowas wie Pexels. Da kann man nach Lizenzen filtern. Es geht aber noch einfacher: über Google. In den leider etwas versteckten erweiterten Einstellungen kann ich meine Suche nach Lizenzmodellen filtern. Zum Beispiel nach Creative Commons.

Wie passt die Kultur des Teilens überhaupt zum heutigen, starren Bildungssystem?

Da gibt es durchaus einen Widerspruch, aber pauschal würde ich nicht sagen, dass beides nicht zusammenpasst. Dort gibt es einen althergebrachten Spruch: Ein Professor würde eher die Zahnbürste teilen als sein Material. Auf der einen Seite ist das natürlich ein Ego-Ding. Vor allem aber haben viele Kollegen Angst, dass andere ihr Material nicht gut genug finden. Viel Zeit wird für Forschung, Verwaltung und Drittmittelanträge benötigt. Die Befürchtung: Man muss sich auf viele andere Sachen konzentrieren, sodass darunter die Qualität der Lehrmaterialien leidet.

Vor welchen Problemen stehen OER in Deutschland?

Aus rechtlicher Sicht spricht nichts gegen OER. In den vergangenen Jahren sind viele rechtliche und technische Hilfestellungen und Anleitungen entstanden. Wie mache ich das genau? Worauf muss ich achten? Im Prinzip könnte jeder sofort loslegen und andere Materialien nutzen und verändern. Es gibt eher eine kulturelle Hürde. Viele Forscher richten sich einfach nach den vermeintlich wichtigsten Autorinnen und Autoren des eigenen Fachs und schauen nicht nach links und rechts. In der Musik wird viel mit Remixen gearbeitet. Das kann man zum Beispiel auch in der Lehre anwenden. Verschiedene Dinge zusammennehmen, auseinanderreißen und wieder zusammenkleben. Das findet in der Bildung noch nicht statt.

Was könnte man denn ganz konkret tun, um OER bekannter zu machen?

Es ist wichtig, zentrale Multiplikatoren zu identifizieren und sie mit dem Thema OER vertraut zu machen. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat viel Aufklärung stattgefunden. Vor allem bei Multiplikatoren an Hochschulen. Die wurden sensibilisiert und geschult. Natürlich stellt sich die Frage, wie nachhaltig das ist. Wird das auch von der Hochschule weiter am Kochen gehalten und weiter befeuert? Da gibt es einen Mismatch. Viele sagen, dass sie es toll finden, Materialien frei zur Verfügung zu stellen. In der Realität wird das dann oft nicht umgesetzt. Da gibt es noch viel Luft nach oben.

Welche Reaktionen kommen von Multiplikatoren?

Vor allem die jüngeren Lehrenden finden die Formen der offenen digitalen Zusammenarbeit gut. Dass man sich mit anderen Studierenden von anderen Hochschulen zusammentut, gemeinsam an Dokumenten arbeitet, gemeinsam was erstellt. Wissenschaft lebt ja vom Austausch und von der Diskussion. Und das kann man eben auch digital abbilden.

Wie steht es denn um die Finanzierung von OER in Deutschland?

Es gibt natürlich schon Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus der OER-Förderlinie. Die war zwar nicht groß, dort wurden aber 23 Einzel- und Querschnittsprojekte gefördert. Da geht es aber vor allem darum, Menschen über OER zu informieren. Wenn man möchte, dass eine Kultur des Teilens entsteht, braucht es natürlich mehr Geld. Man könnte zum Beispiel mit Anreizen arbeiten und das beste OER-Projekt auszeichnen, was von mindestens drei Hochschulen erstellt wurde. Wettbewerb funktioniert in diesem Bereich ganz gut. Das hat man vor ein paar Jahren bei den Massive Open Online Courses (MOOC) gemerkt. Da ist ein riesiger Hype entstanden.

Wie sähe eine weitere Förderung ganz praktisch aus?

Es braucht daneben eine Anschubfinanzierung für einen Anfangsbestand von guten Open Educational Resources. Man könnte zum Beispiel sagen, dass man für bestimmte Fächer einen Bestand an frei zugänglichen Videos, Powerpoints oder Podcasts finanziert. Andererseits wird Geld für die Infrastruktur benötigt. Finanzierung für technische Plattformen, die nah an meinem Arbeitsprozess dran sind. Sodass es nur einen Klick braucht, um Materialien frei zur Verfügung stellen zu können. Andererseits könnte man öffentlich finanzierte Forschung auch für die Allgemeinheit freigeben. Da sollte man vor allem an die Ehre der Pädagogen appellieren. Warum schränkt ihr euch ein? Warum die Materialien nur für 20 Leute im Kurs freigeben, wenn so viel mehr Menschen davon profitieren könnten?

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD sieht eine umfassende OER-Strategie vor. Wie schätzen Sie die Bemühungen der Bundesregierung in diesem Bereich ein?

Nicht so groß. Im Moment liegt der Fokus der Bundesregierung auf dem Bereich Digitalisierung, was komischerweise als was anderes als OER gesehen wird. Dabei hängt beides sehr eng miteinander zusammen. Man setzt aber eher auf Hype-Themen. Vor ein paar Jahren waren es MOOC, jetzt ist es aktuell mal wieder künstliche Intelligenz oder Blockchain. Da gibt es auch im Bildungsbereich durchaus Bedarf, das will ich gar nicht in Frage stellen. Das darf aber nicht komplett den Blick für die Probleme verstellen, die man an der Basis hat.

Bleiben OER eine Nische oder können sie sich langfristig durchsetzen?

In der Digitalisierungsdebatte geht es gerade stark darum: Wie innoviere ich meine Lehre? Wie nutze ich digitale Medien? Da ist eine Anschlussmöglichkeit für OER. Da braucht es aber nicht nur einzelne Akteure, die OER nutzen. Es braucht E-Learning-Zentren und Hochschulleitungen, die ihre Materialien frei zur Verfügung stellen. So ist es auf jeden Fall auch in den nächsten fünf Jahren möglich, OER zum Durchbruch zu verhelfen.

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5 gute Gründe für eine Weiterbildung

Der Begriff Weiterbildung ist in aller Munde. Kein Wunder, gibt es doch immer mehr Bildungsträger und auch die Möglichkeiten der Weiterbildungsförderung haben zugenommen. Viele sind sich mittlerweile einig: Ohne Weiterbildung gibt es kein berufliches Vorankommen.

Warum ist eine Weiterbildung wichtig?

Zu glauben, mit dem Schulabschluss oder der Ausbildungsprüfung habe das Lernen ein Ende, wäre falsch. Zwar fällt es uns mit zunehmendem Alter tatsächlich schwerer, zu lernen – unmöglich ist aber nichts. Weiterbildung ist eine wichtige Maßnahme, um am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Denn nur die wenigsten Menschen üben ihren einmal erlernten Beruf bis zum Rentenalter aus. Dies ist ein ausschlaggebendes Argument dafür, warum man sich mit dem Thema Weiterbildung beschäftigen sollte. Aber auch die Tatsache, dass es innerhalb einer Branche Veränderungen gibt, trägt zu Weiterbildungswünschen bei.

Bei einer Umfrage zum Nutzen von Weiterbildung wird klar, dass es viele Argumente dafür gibt, seine beruflichen Qualifikationen zu erweitern. Laut Umfrage freuen sich 80 Prozent aller Weiterbildungsteilnehmer über mehr Kompetenz und Sicherheit im Beruf. Zwei Drittel profitieren von einem stärkeren Selbstbewusstsein und mehr Zufriedenheit in Ihrem Job. Aber auch die Anerkennung durch Arbeitgeber und Kollegen sowie die Möglichkeit, in eine höhere Position zu wechseln, sind triftige Gründe für eine berufliche Qualifikation.

Dass Lernen auch mit modernen Mitteln geht, zeigen einige Unternehmen. E-Learning gehört bei Weiterbildungen schon längst zum guten Ton. Was aber, wenn man sich noch nicht sicher ist, ob die berufliche Weiterbildung die richtige Entscheidung ist?

Diese Gründe sprechen für eine Weiterbildung

In den letzten Jahren haben die Maßnahmen im Bereich Weiterbildungsförderung ständig weiter zugenommen. Dies verwundert nicht, bietet die berufliche Qualifikation doch zahlreiche Vorteile für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber und verbessert die gesamte Arbeitsmarktsituation.

Argument 1: Geringere Gefahr von Arbeitslosigkeit

Möchte man seine Chancen erhöhen, bei der nächsten Kündigung übergangen zu werden, sind Weiterbildungen eine gute Möglichkeit. Die häufigsten Gründe für eine Kündigung sind, neben der schlechten wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens, fehlende Qualifikationen. Erfahrungsgemäß werden zuerst die Mitarbeiter entlassen, welche die geringsten Qualifikationen aufweisen. Diejenigen, die darum bestrebt sind, ihre Qualifikationen zu erweitern, sind seltener von Arbeitslosigkeit betroffen.

Argument 2: Höhere Aufstiegschancen

Kaum einer möchte dauerhaft auf seiner aktuellen Jobposition hängenbleiben. Eine Umfrage zeigt ganz deutlich, dass Personalverantwortliche die Bereitschaft zur Weiterbildung als sehr wichtig erachten, wenn ein Mitarbeiter eine Führungsposition einnehmen möchte. Natürlich gilt die Weiterbildung nicht als einziges Kriterium für einen beruflichen Aufstieg, sie kann einem aber in Kombination mit Leistungsmotivation und der Identifikation mit den Unternehmenszielen, einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Argument 3: Neue Perspektiven erschließen

Heutzutage ist es keine Seltenheit, im Laufe seines Berufslebens den Arbeitgeber zu wechseln. Gründe dafür sind nicht nur deutlich Gehaltssteigerungen, sondern auch die Bekleidung interessanterer Positionen. Um sich diesen neuen Perspektiven gegenüber öffnen zu können, ist ein aussagekräftiger, attraktiver Lebenslauf ein Muss.

Argument 4: Vorteile gegenüber der Konkurrenz

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Neben betrieblicher Weiterbildung ist auch die selbstständige Teilnahme an einem Lehrgang parallel zum Beruf möglich. Arbeitgeber wissen es immer zu schätzen, wenn ihre Mitarbeiter sich neue Qualifikationen aneignen wollen. Deswegen sind Bewerbungen, die Engagement und Eigeninitiative zeigen, auch lieber gesehen.

Argument 5: Bessere finanzielle Absicherung

In den meisten Fällen geht eine hohe Bildung auch mit einem hohen Einkommen einher. Wer Bedenken hat, dass sich eine Weiterbildung aufgrund der hohen Kosten nicht lohnt, sollte wissen, dass es mittlerweile viele Förderungsmöglichkeiten gibt. Außerdem zeigt eine Erfolgsumfrage des DIHK, dass 68 Prozent aller Weiterbildungsteilnehmer nach Abschluss ihrer Qualifikation ein höheres Gehalt bekommen. Dies wiegt die Seminar- oder Lehrgangskosten schnell wieder auf.


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Netzpiloten @New Marketing Tech

Ohne Tech geht heutzutage im Marketing natürlich gar nichts, das ist klar. Deshalb veranstaltet Adzine, das News Magazine für Online Marketing, am 7. November in Hamburg den New Marketing Tech Summit. Wir Netzpiloten sind als Medienpartner mit dabei, wenn es im coolen Mojo-Club einen Tag lang um die technologischen Trends im Marketing geht.

Welche Speaker werden da sein?

Wir sind gespannt auf Kerstin Pape. Sie ist die Leiterin der Onlinemarketingabteilung beim Versandriesen Otto und ihr Thema sind die Algorithmen im Marketing und wie sie auf uns einwirken. Auch Lucas Brinkmann, Director der Google Marketing Plattform Agency & Alpine, wird uns sicher spannende Einblicke geben über das Marketing in einer programmatischen Welt. Andreas Helios ist Leiter des Bereiches Marketing für den SAP Customer Experience Bereich in Mittel- und Osteuropa. In seinem Vortrag wird es um das Potential von Technologie im Marketing heute und in der Zukunft gehen. Hier vorbeizuschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Um welche Themen wird es gehen?

  • Trends und Technologien im New Marketing
  • The Human Factor
  • Data and Actionable Insights
  • Marketing in Action
  • The Machines are taking over
  • KI im Marketing

Und sonst noch? – 20% Netzpiloten-Rabatt!

Mit Erwerb eines Tickets (verwendet den 20 Prozent Netzpiloten Rabattcode: NMTS18NETZPILOTENRAB) erhaltet ihr Zugang zur Veranstaltung, bekommt Snacks und Drinks und hoffentlich jede Menge neuer Kontakte beim Networking. Wir sehen uns auf der Reeperbahn!

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Netzpiloten @IdeaLab!

Es wird wieder innovativ und zukunftsweisend auf dem diesjährigen IdeaLab! in Vallendar. Am 5. und 6. Oktober veranstalten die Studenten der WHU, Otto Beisheim School of Managment, wieder ihre jährliche Konferenz für junge Unternehmer und zukunftsorientierte Startups.

Netzwerken und Ideen austauschen, Sponsoren finden und mit namenhaften Firmen in Kontakt kommen. All dies ist das ausgewiesene Ziel der IdeaLab! Konferenz auch in diesem Jahr. Wir Netzpiloten sind nun schon seit fünf Jahren als Medienpartner mit dabei und sind begeistert von dem jungen, aufregenden Unternehmertum, das sich jedes Jahr hier vorstellt. Die Konferenz besteht vor allem aus Workshops, Vorträgen und Fortbildungsmöglichkeiten, aber auch aus Wettbewerben und Preisausschreibungen an denen junge Startup Firmen teilnehmen können.

Welche Speaker werden da sein?

Gespannt sind wir auf den Unternehmer Elvir Omerbegovic, der im Jahr 2005 sein eigenes Hip-Hop-Label Selfmade Records startete und heute damit erfolgreich ist. Auch der bekannte Investor Frank Thelen („Höhle der Löwen“) wird  zu den jungen Unternehmern sprechen. Spannend werden sicher auch die Ausführungen des Metro Group Chefs Olaf Koch.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Unternehmesgründung und Vermarktung
  • zukunftsweisende Konzepte in Bereichen wie Mobilität, Gesundheit, Landwirtschaft
  • unterstützen und Motivation junger Unternehmer bei ihren Vorhaben

Und sonst noch?

Im Vorfeld findet noch als Pre-Event, der Hackathon, statt. In diesem soll es vor allem um die Zukunft der Mobilität gehen. Das eigentliche IdeaLab! Event schließt daran an. Um an ein Ticket zu kommen, muss vorher ein Lebenslauf mit eiger Idee bzw. eine Beschreibung des eigenen Startups eingereicht werden. Die acht besten Teilnehmer haben im Pitch Battle die Chance 10.000 Euro für ihr Unternehmen zu gewinnen. Diese Konferenz ist exklusiv von Unternehmern für Unternehmer. Bewerbt euch schnell bevor die begehrten Plätze vergeben sind!

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Netzpiloten @Content Marketing Masters

Ihr wollt bei der Content Marketing Masters Veranstaltung dabeisein? Dann wartet nicht lange! Wir verlosen in unserem Gewinnspiel zwei Tickets für das Event.


Es ist wieder Zeit für die Content Marketing Masters. Alle, die sich fort- und weiterbilden müssen im noch jungen Bereich des Content Marketing, erwarten spannende Sessions und aktuelle Insights. Wir empfehlen die Reise am 18. Oktober nach Berlin.

Welche Speaker werden da sein?

Dieses Jahr trefft ihr auf praxiserfahrene Experten wie Christian Achilles, Direktor Kommunikation und Medien beim Deutschen Sparkassen und Giroverband. Auch mit dabei sein wird Dr. Martell Beck, der für das Marketing der Berliner Verkehrsbetriebe verantwortlich ist. Wir freuen uns besonders auf Martin Drust, den smarten Kommunikationsleiter beim Hamburger Fußballclub St. Pauli!

Um welche Themen wird es gehen:

  • Zukunftsvisionen für das Content Marketing
  • Vorstellung konkreter Kampagnen
  • B2B und B2C Marketing
  • Innovationen und strategische Konzepte

Und sonst noch?

Neben dem großen Input für die neue Marketing-Technik, wird natürlich für ausreichend Gelegenheit zum Networking gesorgt! Hier gibt es die Tickets. Wir Netzpiloten sind live vorort. Sprecht uns an!  

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Netzpiloten @Ada Lovelace Festival

Diesen Herbst erwartet uns geballte Frauenpower beim Ada Lovelace Festival 2018. Vom 11. bis 12. Oktober werden in Berlin Vorträge und Workshops präsentiert, rund um die Themen technologisches Know How, Innovationen und Computing. Unter der geistigen Patronage der berühmten Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), die als die erste Programmiererin gilt, gestaltet sich die Veranstaltung als größtes Crossover-Event für Frauen aus allen IT-Branchen.

Es gilt der notorischen Unterbesetzung von weiblichen IT-lern in der Informatik- und Technologiebranche entgegenzuwirken. Deshalb engagiert sich das Ada Lovelace Festival für einen stärkeren Austausch unter den Tech-Frauen. Die Netzpiloten sind zum ersten Mal als Partner mit dabei und wir freuen uns auf zwei spannende Tage in Berlin. Das Festival richtet sich übrigens nicht nur an Expertinnen, sondern auch an Berufseinsteigerinnen, Studentinnen und Visionäre, die sich gerne weiterbilden möchten. In über 15 verschiedenen Workshops, Think Tanks und Mentoring Classes gibt es viel zu Lernen und Ideen auszutauschen!

Welche Referentinnen werden da sein?

Das Festival bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit mit über 70 Experten/innen aus allen Zweigen der IT-Branche in Kontakt zu kommen. Eine der Rednerinnen ist Dorothee Bär, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Des Weiteren wird Lisa Domican vor Ort sein, CEO der Grace App Communication. Ihre Anwendung richtet sich speziell an Kinder mit Autismus, um sie bei ihren individuellen Lernprozessen zu unterstützen. Ebenfalls mit dabei ist Svenja Heinecke, Community Managerin bei der Sozialhelden e.V. und viele weitere Frauen und einzelne Männer aus dem IT-Bereich.

Um welche Themen wird es gehen?

  • Die digitale Revolution und wie sie unser Leben verändert
  • Technologie zur Spracherkennung
  • Workshops rund um das Thema Marketing und Kommunikation
  • Technik in Verbindung mit sozialen Aufgabenbereichen
  • Integration von Frauen in die IT-Berufe

Und sonst noch?

Es sind noch reguläre Tickets zu bekommen. Studenten, sowie Freelancer und Startups erhalten Rabatt. Zudem berechtigt das Ticket auch zur Teilnahme an der Aftershowparty. Wir freuen uns drauf!

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Good School in Hamburg: Are friends electric?

Tweet, blink, chak, boing. Auf Sendung waren in der Good School jedenfalls ALLE und ALLES, soviel ist klar. Eine leuchtend, twitternde, Fleecedecke – eine Loopbox – missmutige, eifersüchtige Sparschweine – ein Nasometer für tweets – ein Stressreaktionsbär – ein twitter Globus – ein Ponyrennen der virtuellen Eitelkeiten – und ein Real-Step-Controller für Minecraft…

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