All posts under ebooks

Kindle 2019 im Test: Lauschen und leuchten mit Amazons günstigsten E-Reader

Kindle 2019 im Test

Wer Bücher nicht auf Papier lesen möchte, braucht einen E-Reader. Amazon hat mit seinem digitalem Buchladen und dem dazugehörigen E-Reader namens Kindle das inzwischen populärste Ökosystem aufgebaut. Es gibt bereits zahlreiche Kindle-Modelle. Das günstigste Modell ist und bleibt das ohne Namenszusatz. Dieses hat Amazon nun in der neunten Auflage vorgestellt. Erstmals verfügt der Amazon Kindle über ein integriertes Frontlicht und bietet die Möglichkeit, Hörbücher abzuspielen. Wie gut klappt das in der Praxis? Ich hatte für euch den Kindle 2019 im Test.

Design: Etwas eckiger und gleichzeitig runder

Beim Auspacken gibt es keine Überraschungen. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Kindle lediglich eine kurze Anleitung und ein Micro-USB-Kabel zum Aufladen. Einen Ladestecker müsst ihr bei Bedarf separat erwerben.

Äußerlich unterscheidet sich der Kindle 2019 im Test kaum von seinem Vorgänger des Baujahres 2016. Die Gehäuseecken sind im Vergleich ein wenig kantiger geworden, während Amazon die Rückseite nun gewölbt hat, wodurch das Gerät angenehm in der Hand liegt. Für einen Aufpreis von 30 Euro erhaltet ihr eine Hülle aus Textilgewebe und Plastik in verschiedenen Farben. Diese schließt magnetisch und weckt das Gerät automatisch auf, wenn ihr sie aufklappt.

Display: Leuchtendes, aber weiter niedrig aufgelöster Bildschirm

Das 6-Zoll-Display des Kindle 2019 verfügt nun erstmals über ein integriertes Frontlicht. Dieses Feature war bis jetzt nur den teureren Paperwhite-Modellen vorbehalten. Beim neuen Kindle verbaut Amazon hierzu vier LEDs, die sich in 24 Helligkeitsstufen verstellen lassen. Dadurch lässt sich das Display bei allen Lichtbedingungen gut ablesen.

Die Auflösung des Displays ist jedoch weiterhin nur durch eine Pixeldichte von 167 ppi gekennzeichnet. Im normalen Alltag ist dies kein Problem, da Zeitungen beispielweise mit 120 ppi gedruckt werden. Im direkten Vergleich zum Kindle Paperwhite 2018 erscheint das Display jedoch unschärfer.

Wie alle E-Book-Reader von Amazon, ist auch der Kindle 2019 im Test im direkten Sonnenlicht gut ablesbar. Durch das E-Ink-Display treten keine Spiegeleffekte wie bei Smartphones oder Tablets auf.

Sound: Hörbücher über Bluetooth streamen

Ebenfalls zum ersten Mal in einem günstigen Kindle lassen sich Hörbücher abrufen. Das Gerät verfügt zwar über keine eigenen Lautsprecher oder einen Kopfhöreranschluss. Aber über Bluetooth lassen sich Kopfhörer oder Boxen verbinden und Hörbücher über Audible und Amazons Whispersync wiedergeben. Das klappt beim Kindle 2019 im Test sehr einfach. Wie gut das klingt, hängt nicht vom Kindle, sondern von den angeschlossenen Lautsprechern ab.

Auch ein direkter Wechsel zwischen Buch und Hörbuch ist möglich. Durch den recht gering bemessenen internen Speicher von vier GB lassen sich jedoch nicht allzu viele Hörbücher gleichzeitig auf dem Gerät speichern.

Akku: 20 Stunden Lesezeit mit dem Kindle 2019 im Test

Die Akkulaufzeit gibt von Amazon mit vier Wochen an. Bei 50 Prozent Helligkeit und ausgeschalteter WLAN-Verbindung wird dieser Wert erreicht, wenn ihr ungefähr 30 Minuten pro Tag lest. Bei mir verbrauchte der Kindle 2019 im Test ungefähr fünf Prozent der Akkulaufzeit bei einer Stunde Lesen. Jedoch hatte ich die Beleuchtung nicht dauerhaft eingeschaltet. Je nach Nutzung solltet ihr auf 10 bis 20 Stunden Lesezeit mit einer Akkuladung kommen.

Aufgeladen wird der Kindle 2019 mit einem Micro-USB Kabel. Eine komplette Ladung dauert ungefähr vier Stunden.

Fazit: Sinnvolle Überarbeitung eines guten und preiswerten E-Readers

Hintergrundbeleuchtung, Hörbücher und eine gute Akkulaufzeit: Amazon hat den neuen Kindle sinnvoll erweitert. Auch über den regulären Preis von 80 Euro (mit Werbung, sonst 90 Euro) lässt sich nicht meckern. Den einzigen Haken fand ich beim Kindle 2019 im Test gar nicht am Gerät selbst, sondern in Form von Amazons Preispolitik. Denn Der Online-Händler verkauft den deutlich besseren Kindle Paperwhite aktionsweise oft für denselben Preis. Dieser bietet ein besseres Display, mehr Speicherkapazität und ist nebenbei noch wasserdicht, wie mein Test zeigt. Wer nicht auf ein Angebot warten will, oder den Kindle 2019 im Angebot ebenfalls günstiger kauft, dürfte aber dennoch zufrieden sein.

Kindle 2019 Cover rot
Für den Außeneinsatz empfiehlt sich der Kauf eines Covers für 30 Euro. Image by Timo Brauer

Mit dem Kindle 2019 erhaltet ihr einen guten E-Reader für Einsteiger, vorausgesetzt ihr kommt mit den Einschränkungen von Amazons Ökosystem zurecht. Dieses hat Vor- und Nachteile. So lassen sich beispielsweise keine Bücher über „Onleihe“ (digitale Ausleihe von über 3.000 Bibliotheken) beziehen und im Web gekaufte eBooks müssen erst konvertiert werden. Andererseits steht euch mit Kindle Unlimited eine attraktive Lese-Flatrate zur Verfügung und im Kindle-Store könnt ihr beinahe jedes Buch mit nur einem Klick kaufen und herunterladen.

Den Kindle 2019 bei Amazon bestellen (Provisionslink)

Weiterlesen »

Der Neue Kindle – die kleine Variante bekommt eine Neuauflage

der neue kindle

Der neue Kindle bekommt ein verstellbares Frontlicht. Dieses war vorher nur den teureren Modellen Kindle Paperwhite und Kindle Oasis vorbehalten. Das verstellbare Frontlicht für die günstigste Kindle-Variante stellt wohl die gravierendste Änderung dar. Das Licht wird aus vier LEDs bestehen und gibt Lesern so die Möglichkeit, auch unter schlechten Lichtverhältnissen noch gut lesen zu können. Neben dem Frontlicht soll eine verbesserte E-Ink-Technologie für einen besseren Kontrast des Bildschirms sorgen. An der generellen Bildschirmauflösung von 167 ppi wird sich aber mit dem neuen Modell nichts ändern. Auch die Bildschirmdiagonale von 6 Zoll (15 Zentimeter) bleibt bestehen.

Technische Details zum neuen Kindle

Auf den ersten Blick scheint sich am Design der digitalen Alternative zum Buch nicht viel zu ändern. Doch wird der neue Kindle laut Amazon insgesamt etwas dünner und leichter ausfallen als sein Vorgänger. Dabei gibt es das Gerät in einer weißen und einer schwarzen Ausführung. Er wird etwa 174 Gramm wiegen und seine Maße sollen 160 x 113 x 8,7 Millimeter betragen. Außerdem kommt er mit 4 Gigabyte Speicherplatz daher. Damit ist angeblich genügend Platz für tausende Bücher geboten. Laut Hersteller hält eine einzige Akkuladung des Gerätes bis zu vier Wochen und lässt sich mit dem mitgelieferten Ladekabel innerhalb von vier Stunden wieder voll aufladen. Die Nutzung von WLAN-Verbindungen, Bluetooth oder des Frontlichts könnten die Akkudauer jedoch verkürzen.

Mehr als bloß lesen!

Auch das neue Modell ist mehr als ein bloßes Lese-Gerät. So lassen sich über den eBook-Reader mit Bluetooth-Kopfhörern auch Hörbücher von Audible hören. Auch wird der neue Kindle die Funktionen Whispersync und Whispersync for Voice unterstützen. Diese speichern automatisch die zuletzt gelesenen Seiten, Lesezeichen und Anmerkungen aus Kindle-Büchern und Audible-Hörbüchern und synchronisieren sie über alle Geräte hinweg. Mit X-Ray können sich Leser alle relevanten Textpassagen ihres Buches anzeigen lassen. Wikipedia, ein umfassendes Wörterbuch und X-Ray ergeben dann gemeinsam die Funktion Smart Lookup.

Außerdem bringt Amazon in den nächsten Monaten ein paar neue Lesefunktionen auf den Kindle. So wird zum Beispiel eine geräteübergreifende Synchronisierungsfunktion verfügbar sein, die beendete Bücher automatisch über alle Geräte und Apps hinweg synchronisiert. Die neuen Funktionen sind dabei auf Geräten, die nach 2013 erschienen sind, verfügbar.

Was kostet der neue Kindle?

Preislich macht der neue Kindle allerdings einen kleinen Sprung nach vorne. Während der alte Kindle noch 69,99 Euro gekostet hat, liegt der Preis des Neuen nun bei 79,99 Euro. Seit dem 20. März ist die Vorbestellung des eBook-Readers möglich. Ab dem 10. April wird dieser dann ausgeliefert. Berechtigten Kunden bietet Amazon ab dem 10. April außerdem eine kostenlose, dreimonatige Mitgliedschaft von Kindle Unlimited. Mit dem Abonnement erhalten Mitglieder unbegrenzten Zugriff auf diverse Bücher. Nach Ablauf der drei Monate kostet Kindle Unlimited 9,99 Euro im Monat.

Den neuen Kindle bestellen (Provisionslink)


Image by Amazon

Weiterlesen »

Innovation auf dem Buchmarkt – Worüber sich die digitalen Leser freuen können

Auf dem Buchmarkt konnten in den letzten Jahren einige Veränderungen beobachtet werden. Immer mehr Leser greifen auf E-Books zurück – vor allem dann, wenn unterwegs nicht viel Stauraum in der Tasche vorhanden ist. E-Books werden mittlerweile von vielen Online-Händlern angeboten. Weltbild.de, Thalia.de und Amazon sind die üblichen Verdächtigen, an die man sich wenden kann, wenn neuer E-Book-Lesestoff hermuss.

Neben den Kaufangeboten für Einzelexemplare gibt es für die Vielleser unter uns noch die Flatrate-Variante. Auch da ist Amazon mit seinem Programm Kindle Unlimited oder dem neuen Prime Reading ganz oben mit dabei. Auch Verlage ziehen in der digitalen Welt nach und gründen digitale Imprints, die die verschiedensten Zielgruppen mit einer Vielzahl an E-Books versorgen. Gute Beispiele sind dafür Feelings von Holtzbrinck ePublishing GmbH oder Forever by Ullstein.

Die Digitalisierung bietet aber noch weitere Möglichkeiten, den Leser an sich zu binden. Eine eigene Verlagsapp ist eine Möglichkeit, den Verkauf von Büchern anzukurbeln. Der Carlsen Verlag setzt hier auf Modelle für Kinder.

Dennoch gibt es die überwiegende Masse, die auf Print nun einmal nicht verzichten möchte, wie diese Statistik genauer zeigt:
Infografik: Die Deutschen und das E-Book | Statista Quelle: Umfrage „Die Deutschen und das E-Book“ by Frauke Suhr via Statista

Dank dieser Umfrage wird klar, dass E-Books deutlich öfter auf Reisen oder unterwegs im Bus oder der Bahn genutzt werden, abends auf dem Sofa greifen die Vielleser noch immer lieber zum Printbuch.

Aber nicht nur das neue Lesefutter auf den smarten Geräten an sich, ist für die Verlage interessant. Immer öfter schauen die Verlage auch in bestehende Online-Communitys, die sich mit den Themen rund um Bücher beschäftigen, diese bewerten, rezensieren und darüber diskutieren. Für Autoren und Verlage bieten diese Plattformen eine gute Möglichkeit, die Reichweite ihrer Werke zu erhöhen.

Lesen unterwegs mit Read ’n‘ Go

Das Angebot ‚Read’n’Go‘ hat die Verlagsgruppe Random House entwickelt. Die Startseite ist sehr übersichtlich und kommt ohne großen Schnickschnack daher. Hier finden sich einige Titel, von denen bereits eine interaktive Leseprobe zur Verfügung gestellt wurden. Der Leser sucht sich sein Wunschbuch heraus und klickt auf den jeweiligen Titel. Sofort wird er auf die Seite weitergeleitet, bei der es dann wirklich interessant wird.

Die erste Seite zeigt das Cover und leitet den Leser direkt zum Shop, wo er das Buch erwerben kann. Außerdem kann die Leseprobe direkt per E-Mail, auf Facebook und Twitter geteilt werden.

Read'n'Go Startseite Buch (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Read’n’Go Bücher Startseite (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Die eigentliche Leseprobe erfolgt dann ganz einfach durch Scrollen. Die wichtigsten Ausschnitte werden nach und nach angezeigt. Zwischendrin gibt es immer wieder kleine Schaubilder mit Zitaten oder Videos, die zum Denken anregen und Lust auf mehr machen.

Read'n'Go Leseprobe (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Read’n’Go Leseprobe (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Diese interaktive Leseprobe hat mir schon einmal gut gefallen. Der Leser bekommt hier wirklich Lust auf mehr, denn mit jedem Scrollen erwartet den Leser etwas Neues. Bilder, Sprüche und kleine Textpassagen aus einzelnen Kapiteln verraten dabei nicht zuviel. Die Autoren werden zudem auf einer separaten Seite vorgestellt. Nach ein wenig Stöbern habe ich mich schnell darin verloren und sogar dabei erwischt, wie ich kurz davor war, den Online-Shop zu besuchen. Eine wirklich gute Gelegenheit für die Leser, neue Bücher kennenzulernen und für die Verlagsgruppe, den Leser neugierig zu machen.

Read'n'Go Werbung (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Read’n’Go Werbung (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Für Freunde des gedruckten Buches: Papego macht den Mix

Mit der App von Papego wird dem Leser das Schleppen und das schwere Mittragen von Büchern um einiges leichter gemacht. Wer die Taschen schon voll, aber eine lange Bahnfahrt vor sich hat, kann das Buch einfach auf dem Smartphone weiterlesen. Hierfür muss die zuletzt gelesene Seite im Buch fotografiert werden. Der Nutzer kann anschließend bis zu 25 Prozent des Buches weiterlesen. So wird nicht nur eine Menge Platz gespart. Der Leser kann die Kombi-Variante wählen und muss nicht völlig auf das herkömmliche Printbuch verzichten.

Wer ein Papego-Buch lesen möchte, muss auf den Sticker achten, der sich auf dem Cover befindet. Ohne diesen ist das Lesen mit der Papego-App nicht möglich. Die kostenlose App gibt es bei iTunes oder im Google App Store zum Download.

Social Reading mit Goodreads

Reading Challenge (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Reading Challenge (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Bei Goodreads handelt es sich um eine englischsprachige Social-Reading-Plattform, auf der sich jeder wohlfühlt, der sich gerne über Bücher austauscht. Hier kann der Leser zu Challenges antreten, bei der die Anzahl von zu lesenden und gelesenen Büchern im Vordergrund steht. Der Leser legt eine Zahl an Büchern fest, die dieser innerhalb eines Jahres lesen möchte.

Goodreads hilft seinen Nutzern außerdem dabei, Bücher zu finden, für die sie sich interessieren. Auf dieser Plattform kann man sehen, was die eigenen Freunde gerade lesen, oder man markiert Bücher, die man selbst gerade liest, lesen möchte oder gelesen hat. Goodreads bietet seinen Lesern zudem persönliche Leseempfehlungen, wenn einem selbst gerade die Ideen ausgehen. Aufgrund meiner Leseinteressen zeigt Goodsreads mir vor allem englischsprachige Empfehlungen, da die Plattform nur auf Englisch ist. Dennoch sind auch deutsche Autoren mit deutschen Inhaltsangaben auf der Plattform unterwegs.

Goodreads Empfehlung (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Leseempfehlung von Goodreads (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Hat man sich in dieser Plattform erst einmal zurecht gefunden, dann macht sie wirklich Spaß. Das eigene Bücherregal virtuell nachzustellen und sich Leseziele zu setzen, finde ich als Bücherbegeisterte sehr spannend.

Deine Stimme für das Buch: Lovelybooks

Nicht nur die Aufmachung und das Design ist einer der Gründe, warum ich mich auf Lovelybooks angemeldet habe, sondern auch die zahlreichen Funktionen, die diese Plattform bietet. Dieses Portal ist von den Funktionen her sehr ähnlich wie Goodreads und mehr oder weniger die deutsche Antwort auf die Goodreads-Plattform. Hier können sich Leser ebenfalls mit anderen Lesern austauschen, vernetzen und rund um die Themen Bücher, Autoren, Neuigkeiten und Neuerscheinungen diskutieren. Gewinnspiele, Leserunden – alles was das Bücherwürmerherz begehrt, sind hier möglich. Auch Leseempfehlungen mit Leserstimmen sind ganz oben im Programm von Lovelybooks, sodass die Nutzer immer auf das für sie passende Buch aufmerksam gemacht werden.

Lovelybooks Empfehlung (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Lovelybooks Empfehlung (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Besonders gut gefallen mir die Rankings, bei denen die Leser mitvoten können. Es gibt viele verschiedene Rankinglisten, wie beispielsweise der Lovelybooks-Leserpreis oder das Abstimmen für die persönlichen Lesehighlights, um das Lieblingsbuch nach ganz oben auf die jeweilige Liste zu bringen. Hierbei erhält jeder Leser 30 Punkte, die er an die jeweiligen Bücher vergeben darf.

Voting bei Lovelybooks (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Voting bei Lovelybooks (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Der Nutzer kann zudem seine eigene Bibliothek erstellen und die einzelnen Bücher darin anhand von Sternen bewerten und diese rezensieren. Außerdem kann er seinen Lesestatus mit anderen Nutzern teilen und sogar die Seitenzahl angeben, auf der er sich im aktuellen Buch befindet.

Lovleybooks Bibliothek (Screenshot by Jennifer Eilitz)
Lovleybooks Bibliothek (Screenshot by Jennifer Eilitz)

Auch Autoren haben die Möglichkeit, aktiv auf der Plattform mitzuwirken. Allerdings muss der Autor mindestens ein Werk veröffentlicht haben, um an diesem Autorenprogramm teilzunehmen. Hier kann er unter anderem Leserunden und Gewinnspiele veranstalten und vor allem mit seinen Lesern direkt in Kontakt treten. Für das Marketing eines Autors bietet sich eine solche Social-Reading-Plattform besonders gut an, da die Werke direkt mit dem Autorenprofil verbunden sind und auch auf anderen sozialen Kanälen die neuesten Aktivitäten geteilt werden können.

Auf den Autorenseiten kann der Leser Feedback hinterlassen. Aber nicht nur begeisterte Leser tummeln sich auf Lovelybooks, sondern auch Blogger, die auf der Suche nach neuen Inhalten und Themen für ihre Buchblogs sind.

And the winners are…

Eins vorweg: Alle vier Portale haben mir sehr gut gefallen. Mein absoluter Favorit, wenn es um die Social-Reading-Plattformen geht, ist jedoch eindeutig Lovelybooks. Der Aufbau ist überschaubar und überhaupt ist die Bedienung sehr einfach. Auf dem zweiten Platz folgt Read’n’Go, denn hier habe ich mich selbst ganz schnell beim Stöbern verloren und war bestens über die jeweiligen Bücher informiert. Ich würde mir wünschen, dass die Anzahl der angebotenen Read’n’Go-Bücher noch weiter steigt, denn nun bin ich gespannt auf die nächsten interaktiven Leseproben.

So, ich werde dann mal bei Lovelybooks mein virtuelles Bücherregal sortieren müssen…


Image (adapted) „lesen-ebook“ by haderer17 (CC0 Public Domain)


Weiterlesen »

FollowUs – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me
  • BIG DATA egovernment-computing: Vereinte Nationen setzen auf Big Data: Das United Nations Environment Programme (UNEP) hat ein Live-Portal gestartet, das als Quelle für aktuelle, integrierte Umwelt-Informationen dient. Als Basis kommt Web-Intelligence-Technologie der Modul University Vienna zum Einsatz.
  • POLITIK carta: Trumps Spiel mit den Medien: Trump führt die Medien am Nasenring durch die Manege der Öffentlichkeit. Das gelingt, weil diesen Selbstreflexion oder gar Selbstkorrektur abgehen und Einschaltquoten das Maß der Dinge sind. Derweil machen sich die Medien zu Komplizen des politischen Populismus.
  • WLAN golem: Qualcomm bringt das Dreifach-WLAN: Im Wettbewerb um immer höhere Geschwindigkeiten bringt auch Qualcomm eine Chip-Plattform, die als Gegenstück zu den Tri-Band-Routern auf Broadcombasis gedacht ist. Gemeint ist damit die Verwendung einer Funkeinheit im alten 2,4-GHz-Band und zwei Funkeinheiten im 5-GHz-Band (low/high). Damit konkurriert Qualcomm mit Broadcom, die auf der vergangenen Computex 2015 ihre Tri-Band-Plattform vorgestellt hatten.
  • DIGITALISIERUNG e-book-news: Printed Electronics: Elektronik auf Papier statt elektronischem Papier? Wie wäre es mit einem Buch aus Papier, das sich auf Fingertipp selbst vorliest? Oder sich per Fingertipp via Bluetooth als E-Book auf das Smartphone beamt? Oder gleich selbst zoombare Schriftgrößen besitzt? „Printed Electronics“ könnten all das zukünftig möglich machen — sie verbinden hochwertiges Industrie-Papier und elektronische Schaltkreise, die mit einem speziellen Verfahren direkt von der Rolle aufgedruckt werden. Neben verschiedenen Sensoren sind schon jetzt Funktionen wie etwa Lautsprecher oder Photovoltaik-Module zur Stromversorgung realisierbar, weitere könnten folgen.
  • START UP welt: „Silicon Valley ist der Ballermann der Tech-Szene“ Viele deutsche Konzernchefs reisen ins Silicon Valley, um von den gefürchteten IT-Riesen zu lernen oder spannende Start-ups zu entdecken. Manchmal stellen sie dabei fest, wie viel sie aufholen müssen.
Weiterlesen »

Soeben gelandet – Die Netzpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

Follow me

  • FACEBOOK Süddeutsche: Warum Zuckerberg die Roboter losschickt: Mark Zuckerberg erklärte der Welt auf der F8 seinen großen Plan für die Zukunft. Eine wichtige Rolle in Facebooks Zukunft soll dabei künstliche Intelligenz spielen. Chatbots sollen die Messenger-Welt revolutionieren. 1,4 Milliarden Menschen haben letztes Jahr mobile Chatsoftware genutzt – im Westen meist nur, um mit Familie und Freunden zu chatten. Werden wir in Zukunft mit Robotern kommunizieren und mit diesen zum Beispiel Termine für einen Zahnarztbesuch ausmachen?

  • STREAMING Handelsblatt: Pro Sieben jagt Amazon und Netflix: Netflix und Amazon sind die größten Konkurrenten für Maxdome auf dem Markt. Der Münchner Medienkonzern ProSieben Sat 1 brachte 2006 sein Videoportal an den Start und schaffte so eines der ersten Video-on-Demand-Angebote auf dem europäischen Kontinent. Großen Erfolg gab es jedoch nicht und das soll sich jetzt ändern. Eigene Serien und eine Kooperation mit einer Drogeriekette stehen dabei im Mittelpunkt.

  • EBOOKS e-book-news: US-Buchmarktstudie von Technavio: E-Books überholen Print bis 2020: Der E-Book-Boom sei auf seinem Höhepunkt angekommen. So lautete die Meinung vieler US-Verlage in letzter Zeit. Jetzt wurde eine Studie veröffentlicht, die das Gegenteil zeigt. Bis zum Jahr 2020 sollen E-Books den Printmarkt überholt haben. Das Marktvolumen der elektronischen Bücher wird schätzungsweise auf 13 Milliarden Dollar wachsen und würde den Printmarkt in Nordamerika deutlich ausstechen.

  • APPS cnet: Homeless, not phoneless: The app saving society’s forgotten tech users: Obdachlose sind meist ältere Herren, die auf Pappkartons unter Brücken schlafen. Dieses Bild geistert in den Köpfen der Gesellschaft. Die Realität sieht allerdings anders aus. So zum Beispiel in Australien, wo rund 40% der Obdachlosen nicht das Alter von 25 überschritten haben. Ein paar Mal die Miete nicht gezahlt und schon landet man auf der Straße. Die App „Asklzzy“ soll nun helfen, sich so schnell wie möglich in einer Welt ohne festen Wohnsitz zurechtzufinden. Wird sie auch in Deutshcland zur Anwendung kommen.

  • VIREN heise.de: Nur 72 Stunden: Erpressungs-Trojaner Jigsaw droht, Dateien zu löschen: Der Erpressungs-Trojaner „Jigsaw“ gibt seinen Opfern 72 Stunden Zeit, um einer Lösegeldforderung nachzukommen. Sollte das nicht geschehen, so werden in regelmäßigen Abständen Dateien gelöscht. Sicherheitsforscher haben nun herausgefunden, wo sich der Trojaner versteckt und wie man ihn erfolgreich ins Datennirvana schickt.


Image chalabala / 123RF Lizenzfreie Bilder


Weiterlesen »

Sobooks: Die Verschmelzung von Buch und Internet

Sascha Lobo im Interview auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Julian Heck)

Sascha Lobo und Christoph Kappes haben auf der Frankfurter Buchmesse ihre Bücher-Plattform „Sobooks“ gelauncht. Über die Hintergründe und ihre Ziele sprach Sascha Lobo mit uns im Interview. // von Julian Heck

Sascha Lobo im Interview auf der Frankfurter Buchmesse (Bild: Julian Heck)

eBooks und Selfpublishing – das waren die Trendthemen der Frankfurter Buchmesse, die in den letzten Tagen in Frankfurt stattfand. Geht es nach Sascha Lobo und Christoph Kappes, sind Social Books das Trendthema des Buchmesse 2015. Die beiden haben am Freitag ihre Plattform „Sobooks“ – die Abkürzung für Social Books – gelauncht. Dort verkaufen sie Bücher, die im Browser oder in der Sobooks-App gelesen und direkt im Buch kommentiert werden können. Wie das funktioniert, welchen Mehrwert das hat und was wir von Sobooks in der nächsten Zeit erwarten können, das hat Sascha Lobo im Gespräch mit Julian Heck verraten.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

TorBoox wollte Verlage zur Kooperation zwingen

Der Betreiber der Download-Seite TorBoox, der illegal E-Books zum Download anbietet, versuchte die Verleger zur Kooperation gegen Amazon zu zwingen. E-Books gelten vielfach als zu teuer. Außerdem verlangte SpiegelBest, so das Pseudonym des Betreibers, dass sämtliche Strafanzeigen gegen ihn aufgehoben werden. Dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels schlug er die Einführung eines Flatrate-Modells vor. Weil die Verleger nicht kooperieren wollen, bleibt die Website im Graubereich. Schon im Oktober soll bei TorBoox ein eigenes Flatrat-Modell an den Start gehen.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Papier vs. Display: Der Sieger steht noch nicht fest

Wenn Traditionalisten das E-Book kritisieren, lautet ein Argument stets: “Ich vermisse die Haptik des gedruckten Buches”. “Hab dich nicht so”, antworten dann Digital Natives meist, und schütteln eher mitleidig den Kopf über so viel Technikfeindlichkeit.

Doch Scientific American fragt jetzt in einem Artikel wohl zurecht: “Warum arbeiten wir eigentlich so hart daran, den Lesevorgang auf neuen Geräten wie Tablets oder E-Readern der Leseerfahrung mit dem sehr alten Medium Papier so ähnlich wie möglich zu machen?” Wahrscheinlich, so die Vermutung, weil Lesen auf Papier doch einige Vorteile gegenüber elektronischer Lektüre haben könnte.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Kindle Touch im Test: Touch-A touch me

Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in Martin Lindners Test des Kindle 3.

Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.


Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei Borderlinx, oder beim österreichischen Buchclub mexxbooks.

Weiterlesen »

Weiterlesen »

Publizieren: „Warten, bis Dinosaurier aussterben“

„Die Verlage haben Angst“, sagt Lukas Rieder. Angst davor, ihre Rechtfertigung für den Produktionsprozess zu verlieren. Rieder bietet bei „atoms&bits“ eine Veranstaltung zum „Neuen Publizieren“ an – naheliegend, denn er hat das Startup paperc gegründet, das wissenschaftliche Literatur leichter veröffentlichen und online zugänglich machen will. Weiterlesen »

Weiterlesen »