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Super Social Media Week Hamburg!

Vergangene Woche fand die Social Media Week in Hamburg statt. Prunkstück der Social Media Week war die dreitägige Fachmesse in Hamburg Altona. Bereits vor Konferenzstart waren die Free- und Standard-Tickets vergriffen und der Veranstalter zieht mit rund 3.000 Teilnehmern ein erneut durchweg positives Fazit. Auch wir haben die Konferenz an allen drei Tagen besucht und können schon einmal so viel verraten: Es war großartig!

Drei sehr unterschiedliche Hubs

Die Konferenz der Social Media Week fand auf drei Hubs verteilt statt, die auf gerader Linie und dicht beieinander lagen. Die University of Applied Science Europe war direkt am Ausgang des Bahnhofes zu finden. Hier fand das Programm des Premium Passes, die Workshops und Masterclasses statt. Auch gab es eine Lounge für Premium Pass-Besitzer, die sich hier stärken oder an ihrem Laptop arbeiten konnten.

Das Altonaer Museum bot allen Ticket-Besitzern ein buntes Programm auf zwei Bühnen, sowie eine kleine Interactive Area mit Ständen der SMWHH-Partnern. Auch konnte man sich hier etwas ausruhen oder networken. Die Interactive Area bot zugegeben nicht wirklich viel um dort länger zu verweilen. Dafür war der Galionsfigurensaal der absolute Hingucker der Social Media Week.

Das Altonaer Theater erweiterte die Konferenz erstmals als dritter Hub und bot zusätzlich eine sehr große Bühne für Keynotes, Panels und andere Vortragsformate.

Ein spannendes „Standard“-Programm

Auch wenn ich stolzer Besitzer eines Premium-Tickets war, stand für mich am Mittwoch „nur“ das Standardprogramm an. Den Anfang machte ein Beitrag über den Kampf gegen die German Angst, der Angst der Deutschen vor Veränderung – in diesem Falle, technologischem Wandel. Eine sehr spannende Keynote, die leider relativ spärlich besucht war. Vielleicht lag es aber auch am ersten Veranstaltungstag und der frühen Uhrzeit.

Nach dem Mittag stand für mich dann E-Sports an. Erfolgsfaktoren und Best Practise für Brand-Engagement waren Thema des Panels. Für mich interessant war, das zur Gesprächsrunde auch Marketing-Experten von Wüstenrot und Warsteiner gehörten, zweier eigentlich sehr klassischer Unternehmen. Da merkt man erst, wie stark das E-Sport-Thema tatsächlich in der Breite angekommen ist. Das Panel fand im Galionsfigurensaal des Hamburger Museums statt, der für mich ein Highlight war. Der Saal war fast immer gut gefüllt und die Themen vielfältig. Außerdem war er – mit den Galionsfiguren an der Längsseite, lila beleuchtet in Szene gesetzt – ein absoluter Hingucker.

In beiden Locations gab es übrigens auch eine Social Media Wall. Mit etwas Glück konnte man dort sogar den ein oder anderen eigenen Tweet finden. Allgemein war im Social Media, entsprechend der Thematik, eine Menge los und auch in den Panels, Keynotes, Masterclasses und Workshops waren mehr Smartphones als Notizbücher zu finden, immer mal wieder eines nach oben gereckt, um ein Foto zur eigenen Dokumentation oder für Twitter und Co zu schießen.

In die Tiefe mit dem Premium Pass

Am Donnerstag ging es dann so richtig los. Gleich drei Angebote des Premium Passes standen für mich an und machten die Universität an diesem Tag zu meinem Arbeitsplatz. Hier war deutlich mehr Zeit, um in die Tiefe zu gehen. Während die Vorträge auf den großen Bühnen meist um die 45 Minuten gingen, waren die Slots der Workshops und Masterclasses doppelt so lang. Auch die Räume waren deutlich kleiner und damit der Austausch etwas direkter.

Die Themen waren bunt gemischt. Der Schlaumacher erklärte in seinem Workshop, warum YouTube für Unternehmen interessant ist und wie der Suchalgorithmus funktioniert. Im nächsten Workshop lernte ich einiges über Artificial Storytelling, also KI-Technologie in Journalismus und Marketing. Wichtige Erkenntnis: KI wird uns Redakteure weniger ersetzen, als uns viel mehr zu unterstützen. Den Abschluss meines zweiten Tages bildete ein Beitrag über das Nutzen der Reichweite von Influencern für die eigenen Inhalte.

Durch die ganzen Workshops und Masterclasses konnte ich leider nicht zur Podiumsdiskussion zum Thema New Work, bei der auch unser Editor-at-Large Tobias Kremkau auf der Bühne war. Zum Glück hat er aber einen Artikel über seine Eindrücke geschrieben, bei der auch die Aufzeichnung eingebettet ist.

Am nächsten Tag ging es nochmals in die Universität für eine Gesprächsrunde über konstruktiven Journalismus. Es entstand eine kritische Diskussion über die Auswirkung der vorherrschenden Negativ-Berichterstattung und wie man damit brechen kann. 

Gespannt aufs nächste Jahr

Für mich war die Social Media Week ein kleines Abenteuer, da ich beruflich erst seit kurzem in der Medienwelt unterwegs bin. Hier merkte ich aber, was für ein breites Wissen ich mir bereits als YouTuber angeeignet habe, da ich bei vielen Programmpunkten einen eher überschaubaren Erfahrungsgewinn hatte. Trotzdem gab es natürlich zahlreiche Impulse und auch Anregung für künftige Artikel. Auch die gesamte Atmosphäre und die rege Social Media-Aktivität haben mich richtig begeistert. Überrascht war ich, dass der in den sozialen Medien so heiß diskutierte Uploadfilter, hier nicht ein einziges Mal Erwähnung fand.  

Schon jetzt bin ich auf die nächste Social Media Week gespannt. Dann bin ich weniger grün hinter den Ohren und kann auch Vergleiche zur vorigen Veranstaltung ziehen. Die Veranstalter wollen bis dahin weiter die Strukturen ausbauen. Wie wichtig die Social Media Week für den Digitalstandort Hamburg ist, erkennt auch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher: „Mit der Social Media Week Hamburg hat unsere Stadt einen festen Platz im globalen Netzwerk der Digital- und Kreativwirtschaft“, äußerte sich dieser zur Konferenz.


Image by Malte Klauk: Die CARL GROUP im Expertengespräch mit Natascha Ochsenknecht, Jonas Kölln, Flemming Pinck und Sönke Nieswand. 

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Netzpiloten @SPOBIS

Die beeindruckende Sportbusiness-Messe SPOBIS zählt zu den größten und wichtigsten Branchen-Events in Europa. Am 30. und 31. Januar findet sie bereits zum 23. Mal in Düsseldorf statt. Wir Netzpiloten sind zum ersten Mal als Medienpartner mit dabei und sind sehr gespannt darauf, wie stark das Sportbusiness die Herausforderungen der digitalen Transformation meistert. „Sport Tech & Digital“ ist jedenfalls ein wichtiges Thema im Programm und prominente Speaker wie Michael Preetz von der digital-innovativen Hertha BSC werden sicherlich wegweisende Impulse geben. Wir freuen uns drauf!

Welche Speaker werden da sein?

Zu den vielen internationalen Gästen gehört unter anderem Vandana Balachandar, Vice President und Head of Global Partnerships EME. Ihr Thema ist das globale Merchandising-Netzwerk der legendären National Basketball Association NBA („100.000 Händler-Stores in 100 Ländern auf 6 Kontinenten“).  Spannend wird es sicherlich auch mit Hicham Chahine, dem CEO von Ninjas in Pyjama, der sich mit dem unaufhaltsamen Aufstieg des eSport bestens auskennt. Wir freuen uns auch auf den smarten Carsten Kritscher vom VICE Magazin. Er hat in diesem neuen Medienzeitalter die junge Zielgruppe voll im Griff und wird berichten wie guter Content für sie gemacht wird.

Welche Themen und Formate erwarten dich?

  • Diskussionsrunden, 1:1-Talks, Vorträge, Case-Studies
  • Expo-Bereich
  • Sport-Tech & Digital
  • eSport
  • Venue & Events
  • Sponsoring-Cases

Und sonst noch?

Die zwei-tägige Großveranstaltung punktet auch mit zahleichen Side-Events und Networking-Gelegenheiten. Traditionell ist der SPOBIS eine markante Anzugsveranstaltung. Der einziehende Geist von Digitalisierung und Startup-Trends lockert aber bereits die Kleiderordnung ;) Gefällt uns gut! Tickets findet ihr hier

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E-Sport: Overwatch-Profispielerin Ellie sorgt für Eklat

Mittlerweile ist es kein Exklusivrecht von Fußball und Co ihre kleinen und großen Sportskandale zu haben. Auch im E-Sport gibt es immer wieder unschöne Zwischenfälle. So zuletzt mit der Overwatch-Profispielerin Ellie, die sich aufgrund von Sexismus aus der Contenders League zurückzog – nach nur zwei Wochen. Nun stellt sich allerdings heraus: Ellie hat nie existiert. Die Streamerin Aspen vom Team Cloud9 enthüllte, dass hinter Ellie der Overwatch-Spieler Punisher steckt. Dieser habe ihren „Leak“ auch abgesegnet. 

Eine Spielerin, die aus dem Nichts kam

Doch schauen wir ein wenig zurück. Am 22. Dezember verkündete das Overwatch Team Second Wind, Ellie für die kommende Saison neu verpflichtet zu haben. Zu dem Zeitpunkt war Ellie ein schwarzer Fleck auf der E-Sport-Landschaft. Niemand kannte die Spielerin und auch ihr Twitter-Account ging erst im Dezember online.

Während es doch einige gab, die sich auf den Neuzugang freuten, hagelte es auch viel Kritik. Teils weil sie so völlig aus dem Nichts kommt, teils einfach weil es sich offenbar um eine Frau handelte – der E-Sport ist noch immer stark dominiert vom männlichen Geschlecht. Die Streamerin Aspen verriet bei ihrer Enthüllung, dass Ellie sogar eine Art soziales Experiment war, welches außer Kontrolle geriet.

Blizzard ermittelt

Schon vor dem Leak gab es Gerüchte, Ellie sei nicht echt. Sie nutzte während des Spiels kaum den Voice Chat und wenn doch, dann meist recht verzögert. E-Sport-Experte Rod „Slasher“ Breslau, stellte die Identität auch bereits vor der Enthüllung in Frage und erhielt sogar Screenshots einer Konversation, wo Punisher über seine Aktivitäten für den Ellie-Account schreibt. Bald darauf schaltete sich Blizzard ein, der Entwickler von Overwatch, und bestätigte, dass es sich um einen sogenannten Smurf-Account handelt – so nennt man Zweit-Accounts, die unter anderem von hochrangigen Spielern erstellt werden, um mal auf einem niedrigerem Level zu spielen.

Mittlerweile gibt es auch ein offizielles Statement des Teams über TwitLonger. Second Wind habe nichts Auffälliges bemerkt, als man mit Ellie in Kontakt trat, die auch auf Anrufe und private Nachrichten reagierte. Aufgrund eines fehlenden physischen Kontakts mit den Spielern wolle man bei Second Wind zwar die Identität der Spieler überprüfen, gleichsam aber auch ihre Privatsphäre respektieren.

Nach aufkommenden Anfeindungen und Doxxing-Drohungen (unerlaubtes Veröffentlichen privater Daten im Internet), bat Second Wind Blizzard, Ellies Namen nicht auf der Contenders Website zu veröffentlichen. Nachblickend gesteht Second Wind, mit dem Thema schlecht umgegangen zu sein. Das Team entschuldigt sich bei der Community für den Vorfall.

Schadet der Vorfall weiblichen E-Sportlern?

Fake-Account oder nicht – der Skandal zeigt, dass es in der E-Sport-Szene noch immer Sexismus-Probleme gibt. Liz Richardson von der E-Sports-Seite Overwatchscore ist der Ansicht, dass der Skandal um Ellie, die Situation für Frauen im E-Sport sogar noch schlimmer macht.

„Abgesehen von den Beteiligten wird dieser ‚Stunt‘ dauerhafte Auswirkungen auf JEDE Frau haben, die versucht, in die Contenders einzusteigen. Sie werden ALLE jetzt Gegenstand von „lol sind Sie real???“-Belästigungen sein.“

Auf der anderen Seite bleibt die Frage, ob die Anfeindungen nicht vor allem mit der suspekten Situation von Ellie einher kamen. Schließlich gibt es im Overwatch-Umfeld auch viele anerkannte Frauen (wie eben Liz Richardson oder Aspen). Leider ist Sexismus das einfachste Mittel Druck auszuüben oder jemanden zu verletzen. Immerhin hat Ellie diese toxische Seite des E-Sports medial auf den Tisch gebracht. Bleibt zu hoffen, dass dieses missglückte Experiment am Ende doch eher wachrüttelt, anstatt E-Sportlerinnen weitere Steine in den Weg zu legen.

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Technik-Trends für das Jahr 2019

Es ist schon wieder soweit: Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und 2019 erscheint langsam am Horizont. In diesem Jahr gab es viele technische Neuerungen. Gerade die Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und die Verbesserung vieler Wearables-Produkte bestimmten die News aus der Technik-Branche. Doch was hält das neue Jahr bereit? Was sind die technischen Themen, die uns 2019 begleiten werden? Wir wagen einen Blick in die Zukunft.

„Alte“ Trends bleiben bestehen

Auch im neuen Jahr werden wir auf altbekannte Trends stoßen, die bereits 2018 für Aufsehen sorgten.

So wird zum Beispiel die Künstliche Intelligenz ein Forschungs- und Entwicklungsfeld mit hoher Relevanz bleiben. Ganz egal ob intelligente Service-Systeme oder Home-Assistants wie Google Home und Amazons Alexa. Auch in 2019 werden wir in diesem Feld einige Verbesserungen und Neuerungen sehen, die die Künstliche Intelligenz dem menschlichen Verstand noch näherbringen wird. Außerdem wird in diesem Zusammenhang das Machine Learning im Mittelpunkt stehen. So nennt sich das selbstständige Erlernen von neuen Fähigkeiten, ohne dass es von Menschenhand programmiert wurde. In 2019 werden Künstliche Intelligenzen fähig sein, Bilder und andere äußere Einflüsse besser zu analysieren und zu verarbeiten, um somit den eigenen „Horizont“ selbstständig zu erweitern.

Auch der Bereich Blockchain wird uns 2019 in der Technik weiter beschäftigen. Dass Blockchain noch viel mehr kann, als nur für die Verwaltung von Kryptowährungen herzuhalten, haben wir bereits in diesem Jahr gelernt. Wie diese Systeme verbessert und vor allem sicherer gemacht werden können, werden wir dann im neuen Jahr sehen. Das Forbes Magazine spricht in seinen Voraussagungen für das neue Jahr zum Beispiel von innovativen B2B2C-Beziehungen, also wirtschaftlichen Beziehungen zwischen mehreren Firmen und Endkunden, die durch das Einsetzen von Blockchain vereinfacht werden könnten. Des Weiteren wird die Verbesserung der derzeitigen Sicherheits-Mechanismen ein großes Thema im Blockchain sein.

The Internet of Things bleibt im Trend

Wer sich schon jetzt beschwert, dass das WLAN vom Toaster mal wieder nicht funktioniert, oder einen Kleinkrieg mit seinem Router-gebundenen Rauchmelder führt, den wird im Jahr 2019 mit dem Internet of Things noch mehr Spaß erwarten. Denn das Vernetzen und Verbinden von verschiedensten Haushalts- und Arbeitsgeräten wird im ausgehenden Jahrzehnt weiterhin eine große Rolle spielen. Auch hier ist zum Beispiel die Verwendung von sprachgesteuerten Assistenten ein großes Zukunftsfeld. Letztendlich geht der Trend des Internet of Things auch in 2019 zu einer angenehmeren User-Erfahrung. Hierbei bleibt das Ziel natürlich immer, Technik so nahtlos wie möglich in unseren Alltag zu integrieren und damit unser Leben zu erleichtern.

Neue spannende Technik-Bereicherungen in Sicht

Doch nun ist es an der Zeit sich den spannenden Trends zu widmen, die in 2018 zwar schon absehbar, aber noch nicht im Mainstream angekommen waren. Wie zum Beispiel der E-Sport. Wir haben schon öfters darüber berichtet, wie die Community rund um den elektronischen Sport wächst. Aber in 2019 werden noch einmal ganz neue Dimensionen in Punkto Wachstum angesteuert. Es wird davon ausgegangen, dass die E-Sport Szene im nächsten Jahr 1.1 Milliarde US-Dollar wert sein wird. Mit namenhaften Sponsoren wie Coca Cola, die schon jetzt diese besondere Industrie unterstützen. Außerdem wird beobachtet, wie immer mehr Sport-Clubs auf der Welt sich E-Sport Teams aufbauen, um an diesen noch relativ jungen Events teilzunehmen.

Währenddessen werden wir auch im Bereich Retail-Technologie große Fortschritte sehen. Denn wo Supermarktketten wie Famila mit Selbstbedienungskassen ansetzen, ist noch viel Luft nach oben. Kontaktloses Bezahlen, Essen vom Supermarkt nach Hause liefern lassen, oder benutzerdefinierte Angebote bekommen. Für den Bereich Einzelhandel haben derzeitig entwickelte Technologien bereits viel zu bieten. Infolgedessen wird uns in 2019 eine noch angenehmere Einkaufs-Erfahrung erwarten. Immer abgestimmt auf unsere Vorlieben und Bedürfnisse.

Zuletzt möchten wir auf einen Technik-Trend aufmerksam machen, der sich bisher noch im Hintergrund gehalten hat. Das sogenannte Quantum Computing. Der Begriff steht für den Versuch einen Computer zu bauen, der auf den Gesetzen der Quantenphysik beruht. Einfach gesagt ist damit das Verarbeiten und Kategorisieren, sowie Archivieren von großen Datensätzen deutlich leichter, als mit herkömmlichen PCs und Servern. Derzeit befinden sich diese auch als „Supercomputer“ bezeichnete Geräte noch in der Entwicklung. Aber das Rennen um das Erfinden des ersten effizienten Quantencomputers wird 2019 in seine heiße Phase gehen.

Hier einmal ein Video, welches die Quantencomputer-Experimente des Hardware-Herstellers IBM zeigt:

Die Zukunft wird noch interaktiver

Was ist also festzuhalten? Viele Technologien, die sich über die Jahre entwickelt haben, werden in 2019 einen Feinschliff erfahren. Der allgemeine Trend der Technik richtet sich immer stärker danach, die individuellen Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen. Somit soll auch die Technik „sensibilisiert“ werden- frei nach dem Motto: Die Maschine dient dem Menschen, und nicht anders herum. Wir sind gespannt, was das nächste Jahr an Entwicklungen bereithält und werden für euch auch in 2019 Trends, Tipps und Geschichten aus der digitalen Welt aufbereiten.


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Command & Conquer: Rivals auf Android und iOS veröffentlicht

Die alten Echtzeit-Strategie-Reihen kommen zurück. Kürzlich kündigte Blizzard ein Remake ihres mittlerweile 16 Jahre alten Klassikers Warcraft 3 an. Ubisoft hat zudem erst die komplette Siedler-Reihe als History Collection veröffentlicht – inklusive Windows 10-Kompatibilität.

Nun ist Electronic Arts an der Reihe und veröffentlicht mit Command & Conquer: Rivals einen Mobil-Ableger der bekannten RTS-Reihe. Das Spiel ist sowohl für Android, als auch für iOS erhältlich.

Gegen den Rivalen

Entsprechend des Spiele-Titels tretet ihr beim Mobilspiel in 1-gegen-1-Gefechten gegeneinander an. Im Krieg ums Tiberium dürft ihr wahlweise für die Global Defense Initiative (GDI) oder die religiös-motivierte Bruderschaft der Nod in die Schlacht ziehen.

„Wir haben es in den letzten Monaten geschafft, dass häufiger über Command & Conquer gesprochen wird und es war wirklich aufregend, das zu beobachten“, sagte Michael Martinez, General Manager von Redwood Studios. „Wir haben Rivals täglich mit unserer Community gespielt, um mit ihrer Hilfe ein möglichst witziges und ausbalanciertes Spiel zu schaffen. Unser Ziel war es, Mobile-Gamern, die Echtzeitstrategie-Titel spielen, etwas Neues zu präsentieren, indem wir ihnen die volle Kontrolle über jeden ihrer Schritte geben und ihre Wettkampffähigkeit wecken.“

Kompetitives Gaming für die Tasche

Wettkampf ist ohnehin der Fokus des Spiels. Gleich zu Beginn steht euch der Rivals Champions-Modus zur Verfügung. Dieser orientiert sich stark am FUT Champions-Modus der FIFA-Reihe. Im Rivals Champions tretet ihr in einer Reihe von Matches gegeneinander an und könnt euch mit guter Leistung höhere Belohnungen sichern.

Damit Spieler aller Fähigkeitsstufen auf ihre Kosten kommen, wird der Spielerpool in mehrere Ränge unterteilt. Somit kann jeder Spieler Erfolgserlebnisse auf seinem Rang feiern.

Evan Denbaum, auch bekannt als PlayoffBeard, schreibt auf der offiziellen Seite:

„Da Rivals ein offizielles Wettkampf-Franchise von EA ist, haben wir die Ressourcen und den Anspruch, ein vollständiges Wettkampf-Ökosystem zu schaffen … einschließlich Community-Turnieren und einer Champions-Profiszene. Wir sind absolut begeistert vom Wettkampfpotenzial dieses Spiels, und mit eurer Hilfe wird das Ganze richtig groß werden. Da ich allerdings schon mal ein Esports-System für Mobilgeräte aus dem Boden gestampft habe, möchte ich es diesmal mit euch zusammen machen.“

Darüber hinaus lädt er die Spieler ein, ihm auf Twitter Anregungen zu geben. Auch auf Discord und Reddit will er sich mit den Spielern austauschen, um gemeinsam die neue E-Sport-Community aufzubauen.


Image by Electronic Arts

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M7M Esport Factory – Deutschlands erstes E-Sport-Zentrum

Wenn sich in Südkorea tausende Fans in einem ausverkauften Stadion versammeln, folgen sie nicht unbedingt einem Ball. Der E-Sport, das kompetitive Gaming, ist bei den Südkoreanern ein großes Ding. Profis werden wie Popstars gefeiert und die sogenannten PC-Bangs, praktisch Internet-Cafés, finden sich an so ziemlich jeder Ecke.

Zwar zeigt sich der E-Sport auch hierzulande immer weiter im Aufwind, doch die E-Sport-Infrastruktur lässt stark zu wünschen übrig. Mit der M7M Esport Factory entsteht nun Deutschlands erstes Zentrum für den E-Sport.

Auf den insgesamt 1.200 Quadratmetern Grundfläche entsteht ein Bootcamp für Teams mit Übernachtungsmöglichkeiten und Catering. Damit auch die körperliche Fitness nicht zu kurz kommt, verfügt die Esport Factory auch über einen Fitnessraum mit Geräten zum Kardio- und Kraft-Training, sowie eine angrenzende Dusche. Darüber hinaus gibt es auch genug Platz für Tischkicker, Konsolen Fights und andere Entspannung.

Auch für Esport-Produktionen interessant

Nicht nur E-Sport-Teams dürfen sich über eine professionelle Umgebung freuen. Auch für Events und Videoproduktionen ist die Esport Factory ausgestattet. Die Bühne im unteren Bereich lässt Anmoderationen vor Publikum, Interviews im Outdoor-Bereich und 1on1-Setups mit eingebundenen Spielerbildern zu. Außerdem verfügen die Räumlichkeiten über drei separate Studios, die auch im Verbund nutzbar sind.

Studio A bietet mit 80 Quadratmetern eine modulare Studiofläche, die sich nach Kundenwünschen anpassen lässt. Eine großzügige Traversenkonstruktion sorgt zudem für ideale und individuelle Beleuchtung. Studio B ist kleiner aber dank einer TV-Rückwand bestens dafür geeignet, laufende Produktionen live zu begleiten. Beide Studios bieten eingelassene Fenster für Blickkontakt zwischen Regie und Studio. Das kleine Studio C soll mehr für Livestreaming oder Produktpräsentation ausgelegt sein.

Im vollausgestatteten Tonstudio lässt sich außerdem der Ton professionell abmischen und die Produktion durch Soundeffekte oder extra produzierte Jingles und musikalische Untermalungen abrunden.

Auch interesssant für Turnier-Veranstalter: die Esport Factory muss nur wissen, wann und wie das Turnier ablaufen soll. Um den reibungslosen Ablauf, das Catering und auf Wunsch auch den Shuttleservice zum Hotel kümmert sich dann die Esport Factory.

Erstes großes Event steht fest

Auf Facebook hat die Esport Factory bereits bekannt gegeben, mit dem Finale der UML (United Masters League) ein CS:GO-Event mit Topteams aus Europa auszutragen. Dort geht es dann um einen Preispool von stattlichen 150.000 US-Dollar.

Bei Erfolg der Einrichtung stehen übrigens noch weitere 6.000 Quadratmeter optionierte Hallenfläche in Aussicht.

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5 Lesetipps für den 12. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Streaming, David Bowie versus MTV, E-Sport an Schulen, Taylor Swifts weißer Feminismus und Pavel Durov. Ergänzungen erwünscht.

  • STREAMING The Next Web: Motörhead frontman Lemmy’s funeral was streamed live by 280,000 people on YouTube: Samstagnacht habe ich mir die Beerdigung von Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister auf YouTube angesehen. Rund 280.000 andere Musikfans machten es genauso. Es war nicht die erste Beerdigung eines Stars, die gestreamt wurde, aber dieses jüngste Eriegnis zeigt, wie wichtig Streaming geworden ist, um an globalen ereignissen teilzuhaben. Ich bin gespannt, ob die Angehörigen von David Bowie einen ähnlichen Schritt unternehmen.

  • DAVID BOWIE Fusion: David Bowie’s legacy includes challenging MTV’s color code: Selbstverständlich kann man den Tod von David Bowie betrauern, mich erfreut und erstaunt allerdings gerade mehr, was für eine beeindruckende Persönlichkeit er war. David Mattews schreibt auf Fusion.net über eine Anekdote aus Bowies Leben, die mir noch vollkommen unbekannt war. 1983 kritisierte er MTV für seine rassistische Programmgestaltung, nachdem er davon erfahren hatte und setzte sich für schwarze MusikerInnen ein. Schlimm, dass es noch in den 80er Jahren so einen vorgelebten Rassismus gab, beeindruckend aber, wie Bowie sich öffentlich gegen ein Gesellschaftsproblem stark machte.

  • E-SPORT Ars Technica: Norwegian high school puts e-sports and gaming on the timetable: In Norwegen können SchülerInnen in Bergen seit August das Wahlfach E-Sports belegen. Peter Bright berichtet auf Ars Technica von dem Unterricht, in dem u.a. Computerspiele wie Counter Strike und League Of Legends gespielt werden können. Spannend ist auch, wie gut die Schulen ausgestattet sind: es gibt Gaming-Stühle und Computer mit leistungsstarken Grafikkarten.

  • FEMINISMUS Bustle: 5 Important Reasons I Can’t Love Taylor Swift Anymore: Im vergangenen Jahr gab es viele spannende Artikel über Taylor Swift und ihren problematischen rein weißen Feminismus, die übrigens alle in diesem Artikel von Gina Florio auch verlinkt sind. Florio schafft es aber, eine weitere Perspektive auf das Problem herauszuarbeiten: die Unfähigkeit von Swift, ihren auf Privilegien beruhenden Status auch als Problem anzusehen. Swift ist sicherlich keine Rassistin, doch ihre Definition von Feminismus hat durchaus rassistische Ansätze, die Florio benennt.

  • PAVEL DUROV NYTimes.com: Once Celebrated in Russia, the Programmer Pavel Durov Chooses Exile: Danny Hakim hat für die New York Times einen lesenswerten Artikel über den russischen Unternehmen Pavel Durov verfasst, den man vor allem als Gründer des Facebook auffallend ähnlich sehenden Netzwerks VKontakte kennt, das in Russland sogar größer als sein Vorbild ist. Inzwischen hat Durov Russland verlassen, hat das Exil dem Überwachungsstaat von Putin vorgezogen, und mit dem Messenger Telegram auch ein weiteres Projekt vorzuweisen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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