Erste ROLLING STONE-App startet in Deutschland

ROLLING STONE-AppEines der bekanntesten Musikmagazine feiert sein Debüt auf dem iPad – das ROLLING STONE Magazin! Seit 1967 versorgt es Musikfans mit den neuesten News und Trends rundum die Musikbranche und hat schon Stars wie Brian Warner (Marylin Manson), Janet Jackson, Jay-Z und Kurt Cobain auf dem Titel gehabt. Seit 1994 ist das Magazin auch in Deutschland erhältlich. Vergleichsweise spät! Umso interessanter, dass nun gerade die deutsche Version, die erste weltweit ist, die digitale Wege geht. Da will wohl jemand etwas gut machen denkt man sich? Nein – tatsächlich hat der First-Time-Release wohl eher damit was zu tun, dass der deutsche Musikmarkt der drittgrößte Markt der Welt ist. Davor rangieren nur noch die USA auf Platz 1 und Japan auf Platz 2. Wie auch immer. Wir freuen uns darüber und hoffen, dass das Magazin in Form einer App genauso erfolgreich wird. Einen ersten Einblick, wollen auch wir Netzpiloten euch nicht verwehren.

Welche Highlights krönen die erste Ausgabe?

Das Besondere an einer digitalen Auflage ist natürlich immer der multimediale Mehrwert mit dem man eine solche App füttern kann. Und damit hat der ROLLING STONE nicht gegeizt. Somit kann man sich in der aktuellen Ausgabe über eine Pink-Floyd Kurzdoku freuen, die innerhalb von 18 Minuten die Bandgeschichte aufarbeitet. Ob das wohl reicht? Immerhin existiert die Band bereits seit 1964, da darf es doch ein wenig länger dauern, oder? Keine Sorge, der ROLLING STONE ist bekannt für seine unbestechlich gute Berichterstattung und wird euch nicht enttäuschen mit der Kurzdoku. Ich habe sie gesehen und fand sie super – so viel sei schon einmal gesagt.

ROLLING STONE-App

Ein weiteres Highlight, welches man in einer Printausgabe womöglich nie finden würde, ist ein O-Ton von Noel Gallagher. Er selbst steht hier Rede und Antwort und kommentiert fünf Klischees über seine Person, die ihm die Redaktion vorgelegt hat. Dabei kommt es zu einigen Überraschungen für den Fan. Weitere Highlights sind die Video-Sessions mit Breaking Artists wie Julia Marcell, den Secret Sisters und The Pierces. In gewohnter Manier wird man außerdem mit Interviews versorgt, die hier aber in Form von Videointerviews vorgeführt werden – cool!

ROLLING STONE-App

Abschließend werdet Ihr in der App immer mit aktuellen Hörproben versorgt. Aktuell sind es insgesamt 30 Proben, der neuesten Tonträger auf dem Markt. Somit sind Musikfans mehr denn je mit den Breaking-News versorgt!

Alles in allem..

.. wird euch die App einfach umhauen, glaube ich. Neben den oben genannten Highlights habt Ihr natürlich Zugriff auf alle Printinhalte und könnt über den Content auch offline verfügen um Ladezeiten zu sparen. Damit ist eine uneingeschränkte Nutzung gegeben. Was der Spaß kostet? Die erste Ausgabe gibt es ab sofort im iTunes Store zum Einführungspreis von 2,99 Euro statt späteren 4,99 Euro. Natürlich gibt es auch die gwohnten Abo-Preis-Modelle, die euch einige Euros sparen. Das 6-Monats-Abo kostet zum Bespiel 17,99 Euro (statt 29,99 Euro) und das Jahresabo gibt es für 35,99 Euro (statt 59,99 Euro). Wer jetzt noch skeptisch ist, dem kann ich nur noch das Promovideo ans Herz legen, dass euch ebenfalls schon einmal ein paar Einblicke gestattet. Viel Spaß damit!

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Rolling Stone iPad App Trailer from Rolling Stone on Vimeo.

Andreas Weck

schreibt seit 2011 für die Netzpiloten und war von 2012 bis 2013 Projektleiter des Online-Magazins. Zur Zeit ist er Redakteur beim t3n-Magazin und war zuletzt als Silicon-Valley-Korrespondent in den USA tätig.


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2 comments

  1. „Keine Sorge, der ROLLING STONE ist bekannt für seine unbestechlich gute Berichterstattung“ – dieses Springerblatt welches selbst als Klolektüre jedes Fliesenbad zum Schimmeln bringt, kein Klischee über Musikkritik auslässt und immer ganz lässig mindestens 3 Monate zu spät über wichtige Neuerscheinungen berichtet bekommt einen quasi Werbepost in einem Blog „der oberhalb der Wolkendecke surft“ nebst direktem Kauf-Link zu iTunes !?! Alles klar. Zum Glück ist das Abbestellen eines RSS-Feed sehr viel leichter zu bewerkstelligen als das Abbestellen eines Zeitungs-Abonnements, bye!

  2. Also bevor der Verdacht aufkommt, dass wir mit dem „Kauflink“ was verdienen. Das ist lediglich ein Link in den Store. Bitte URL vergleichen und dann motzen. Alles andere ist subjektiv und möchte ich nicht bewerten – ob Springer hin oder her.. die Artists scheinen zufrieden zu sein. Mir hat die App Spaß bereitet. Und nur das kann ich wiedergeben. Auf Wiedersehen Philipp Roeglin.

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