Destination Check: Wie war’s @Medientage München?

Im neuen Format Destination Check fragen wir Gäste, Redner und Organisatoren verschiedener Veranstaltungen: „Wie war’s eigentlich @ … ?

Veranstaltung verpasst, verworfen oder vorgemerkt fürs nächste Mal? Die Netzpiloten fragen Gäste, Mitwirkende und Macher wie es diesmal für sie gelaufen ist. Heute im Netzpiloten Destination Check: 26. Medientage München vom 24. bis 26. Oktober 2012 in München (ICM/Messe).

Mit dabei ist Helmut van Rinsum (stellv. Chefredakteur W&V), Sigrid Weiske (Pressereferentin Cosmopolitan, Joy, Shape) und Johannes Kors (Geschäftsführer Medientage München).


Helmut van Rinsum, stellv. Chefredakteur W&V


Helmut van Rinsum_W&V

Wie ist Ihr Gesamteindruck?

Positiv. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so.

Haben Programm / Inhalte Ihre Erwartungen erfüllt?

Die Medientage haben es geschafft, sich durch ihre inhaltliche Überarbeitung von ihrem etwas altbackenen Image zu lösen. In dieser Verfassung sind sie wieder der relevanteste Medienkongress in Deutschland – trotz Dmexco.

Gefiel Ihnen das Rahmenprogramm?

Wenn damit die Nacht der Medien gemeint ist: kein Grund, irgendwas zu ändern.

Wie würden Sie die Teilnehmer einordnen?

Ich habe den Eindruck, dass sich die Dichte der Unternehmensberater etwas verringert hat, kein Schaden. Dafür waren mehr Vertreter der Werbewirtschaft da. Vielleicht würde der ein oder andere internationale Keynote-Speaker die Veranstalter weiter aufwerten.

Gehen Sie nächstes Mal wieder hin bzw. wem empfehlen Sie die nächste Veranstaltung?

Ich gehe auch nächstes Jahr wieder hin.


Sigrid Weiske, Pressereferentin Cosmopolitan, Joy, Shape


Sigrid WeiskeWie ist Ihr Gesamteindruck?

Den Medientagen ist ein gelungener Auftakt durch einen kurzweiligen und kompakten Mediengipfel gelungen. Persönlich schätze ich den Kongress neben der thematischen Vielfalt als Plattform zur Netzwerkpflege.

Haben Programm / Inhalte Ihre Erwartungen erfüllt?

Von dem, was ich bisher gesehen habe auf alle Fälle. Gerade die neuen Dialogformate fand ich besonders informativ.

Gefiel Ihnen das Rahmenprogramm?

Davon habe ich leider noch nicht viel gesehen, hoffe aber, dies nachzuholen. Die Nacht der Medien war wie jedes Jahr ein glamouröser Abschluss des ersten Tages.

Wie würden Sie die Teilnehmer einordnen?

Eine gute Mischung aus dem Kommunikations- und Agenturbereich.

Gehen Sie nächstes Mal wieder hin bzw. wem empfehlen Sie die nächste Veranstaltung?

Die Medientage sind ein „Must“ in meinem Terminkalender. Ich empfehle sie jedem, der sich über die Entwicklungen und Trends der unterschiedlichen Mediengattungen auf den neuesten Stand bringen und sich inspirieren lassen möchte.


Johannes Kors, Geschäftsführer Medientage München


Johannes KorsWie ist Ihr Gesamteindruck?

Ich bin mit Inhalt und Verlauf der diesjährigen Veranstaltung sehr zufrieden! Schon mit dem Mediengipfel konnten wir Themen setzen – so etwa der geplante runde Tisch mit Politikern und Top-Managern aus der Medienbranche. Mit dem Vielfaltsmonitor hat die BLM zudem ein völlig neues Tool zur Messung der Meinungsmacht präsentiert. Hinzu kommen zahlreiche Neuerungen im Programm, die sehr gut angenommen wurden. Dazu zählen etwa die Digital Business- und Connected TV-Schiene sowie das Speaker´s Corner-Angebot.

Haben Redner und Teilnehmer Ihre Erwartungen erfüllt?

Die Teilnehmerzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr gehalten: Angesichts des anhaltenden strukturellen Wandels in der Medienbranche ist das ein großer Erfolg.

Was war Ihr persönliches Highlight der Veranstaltung?

Zu meinen persönlichen Highlights gehörte vor allem die Veranstaltung „Medienallianzen contra Google & Co“. Moderiert von Jürgen Scharrer, diskutierten hochrangige Verlagsvertreter in schonungsloser Offenheit, welche Schwierigkeiten es bereitet den strukturellen Wandel zu managen und erfolgreiche Geschäftsmodelle für die Finanzierung vom digitalen Journalismus zu entwickeln.

Wie würden Sie die Teilnehmer einordnen?

Mit den Medientagen sprechen wir in erster Linie Entscheider der Kommunikationsbranche sowie Multiplikatoren an, die sich einen Gesamtüberblick, über die weiteren Trends verschaffen wollen.

Myrjam Ansorge

ist PR Managerin bei cocodibu, wo sie hauptsächlich Kunden aus dem Online-Bereich, u.a. die Netzpiloten, berät. Privat ist die Wahl-Münchnerin ein großer Fan von stundenlangem Internetsurfen und Skifahren. Außerdem schreibt sie für das Pop-Feuilleton philibuster.de.


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