5 Lesetipps für den 10. März

In unseren Lesetipps geht es heute um Datenschutz bei Gesichtserkennung, das Ende von Gigaom, Roboterjournalismus, den Umgang mit Shitstorms und die Apple Watch. Ergänzungen erwünscht.

  • DATENSCHUTZ Datenschutzbeauftragter: Software ermöglicht Identifizierung ohne Gesichtserkennung: Fujitsu hat jetzt eine Software entwickelt, welche Bewegungsprofile von Personen erstellt, aber dabei nicht die Gesichter dieser identifiziert. Selbst bei niedrig aufgelöstem Bildmaterial können Profile von Personen erstellt werden, wobei trotzdem die Privatsphäre dieser geschützt wird. Nur anhand von Körper- und Kopfformen und der Farbe der Kleidung werden Personen identifiziert. Das soll bei der Standortfindung und der Gestaltung von Geschäften helfen oder bei der Planung von Events und der Organisation des Nahverkehrs helfen.

  • GIGAOM The Verge: Pioneering tech blog Gigaom shuts down after running out of money: Der einflussreiche Technikblog Gigaom hat nach fast 10 Jahren seinen Dienst eingestellt. Das Unternehmen war nicht mehr in der Lage seine Schulden zu bezahlen. Montag noch war die Website gefüllt mit aktuellen Beiträgen, bis dann abends die Nachricht an die Leser rausging: „all operations have ceased“, also dass alle Tätigkeiten beendet wurden. Die Mitarbeiter teilten ihre Reaktionen dazu auf Twitter mit. Der Gigaom-Gründer Om Malik verließ das Unternehmen bereits vor einem Jahr.

  • ROBOTERJOURNALISMUS NYTimes.com: If an Algorithm Wrote This, How Would You Even Know?: Roboter sind mittlerweile so gut geworden, dass wir selbst nicht mehr unterscheiden können, was von Menschenhand kommt und was nicht. So kann es auch im Journalismus passieren: kommt dieser Artikel jetzt aus menschlicher Feder oder hat ein Roboter ihn verfasst? Die dafür benötigten Algorithmen und „natural language generator“, also der Generator für natürlich klingende Sprache, existieren bereits seit einer Weile, und sie werden besser und besser. Mittlerweile sprechen unsere Handys menschlich mit uns, unsere Autos parken für uns ein, wie wir es tun würden. Was bedeutet es dann noch, menschlich zu sein?

  • SHITSTORM HAMBURGER WAHLBEOBACHTER: Keine Angst vor Social Media: Wie man als Behörde mit einem „Shitstorm“ umgeht: Kann man sich auf einen Shitstorm vorbereiten? Ja kann man, so Autorin Christiane Germann. Sie ist Media-Managerin in Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Im Artikel berichtet sie von einem Vorfall auf der Facebook-Seite des Bundesamts. Es ging um einen geteilten Artikel über eine 4-köpfige Familie, die aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe keine Wohnung fand. Darunter wurde ein rassistischer Kommentar gepostet, welcher offensichtlich von einem Mitarbeiter aus dem Hause stammt. Wie daraufhin mit dem Mitarbeiter und dem folgenden Shitstorm, als die User merkten wo dieser arbeitete, umgegangen wurde, berichtet Germann hier.

  • APPLE WATCH DIE WELT: Akkulaufzeit: Die Apple Watch geht nach 18 Stunden aus: Apple hat seine neue Smartwatch vorgestellt. Aber braucht man diesen Luxus wirklich? Luxus und Design sind die Punkte, die das Unternehmen sich besonders zu Herzen genommen hat: Mit der Uhr profiliert sich Apple endgültig zum Lifestyle-Unternehmen. Auch der Preis ist nicht ohne: Die günstigste Variante der Uhr liegt bei 400€, die teuerste Uhr kostet bis zu 18.000€. Abhängig ist der Preis je nach Modell, Größe und Armband, von letzterem gibt es eine Vielzahl. Damit ist es das persönlichste Gerät, was je entwickelt wurde, so Apple-Chef Tim Cook. Auch wurde ein neues Macbook vorgestellt, genauso wie eine neue Version des iOS-Betriebssystem.

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Alexandra von Heyl

ist Management Studentin und immer auf der Suche nach Herausforderungen! In ihrem Leben dreht sich alles um Marketing, besonders POS & Online. Ehemalige Praktikantin bei den Netzpiloten und Hobby-Photographin. Mitglied des Netzpiloten Blogger Networks.


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