Topliste: Neue mobile Navigationsgeräte

Kaum ein Auto kommt heute ohne (meist nachträglich) eingebautes Navigationsgerät daher. Den richtigen Weg findet aber nicht jedes Gerät, kleinere Spontanabstecher von der Autobahn in eine Tempo-30 Zone und zurück auf die Autobahn können da schon mal vorkommen. Ist ein Stau oder eine Baustelle im Weg, hilft auch die netteste Anweisungstimme nichts nach Möglichkeit bitte zu wenden. Blogpilot André hat sich mit ein paar der neuen Modelle beschäftigt Eine Marke, die auf keinen Fall in den Toplisten fehlen darf, ist TomTom. Eines der neusten Geräte ist das TomTom Go 940 HD Traffic. Die Besonderheit bei dem 940er ist, dass es sich die Verkehrsinfos über die GPRS Verbindung holt und somit stetig auf die Verkehrssituationen reagieren kann. Bisher nutzten die Navigationsgeräte die altbewährten Techniken TMC und TMC Pro. Das Problem dabei ist und war jedoch, dass diese nur mit stationären Sensoranlagen Daten erfassen können. Bei der Handhabung ist auch dieses TomTom einfach! Durch das sehr genaue Touchscreen lassen sich sehr genau Eingaben vornehmen! Das TomTom Go 940 gibt es beim seriösen online Händler ab 354€. Ein weiteres Gerät aus dem Hause TomTom ist das Go 630 Traffic. Auch bei diesem Gerät ist ein Sender für die Verkehrsinformationen im Lieferumfang enthalten. Schade ist jedoch, dass es hier keine Dockingstation mehr gibt. Dafür liegt nur noch ein einfaches USB Kabel bei. Gerade die Dockingstation empfand ich immer als äußerst angenehm, wenn man zu Hause am Rechner Routen geplant hat. Dafür bekommt man das TomTom Go 630 aber auch schon ab 210€. Auch bei diesem Gerät lässt sich über die TomTom Software nicht meckern. Man könnte zwar meinen, dass die Ansicht etwas der Zeit hinterher hinkt, jedoch konzentriert man sich dabei auf das Wesentliche. Bei vielen anderen gibt es zwar schöne und interessante 3D Ansichten, mit Gebäuden etc., jedoch finde ich, dass hier das Hauptaugenmerk auf der simplen und einfachen Bedienung liegen sollte und die ist bei den TomTom’s auf jeden Fall gegeben. Garmin, die auch sehr bekannt für mobile Outdoor-Navigationsgeräte sind, wie zum Beispiel für Fahrradfahrer etc., haben mit dem Garmin nüvi 865Tpro ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das sich an die PKW-Fahrer wendet. Wie man es von Garmin gewohnt ist, wurde hier sehr viel Wert auf das robuste Gehäuse gelegt. Im Gegensatz zum TomTom Go 940 HD Traffic setzt man hier auf einen TMC-Stauempfänger. Ein nettes Schmankerl ist die kleine Lenkradfernbedienung, mit der man unter anderem die Sprachsteuerung aktivieren kann. Von der Software her lässt sich auch das Nüvi guten Gewissens weiterempfehlen. Lediglich kleine Fehler gibt es innerorts. Hier fragt man sich ab und an, ob man nicht doch hätte nach seinem eigenen Gefühl fahren sollen. Jedoch muss man bei dem Garmin auch ordentlich in die Tasche greifen und knapp 440€ berappen. Ein weiteres Topgerät aus dem Hause Garmin ist das Garmin Nüvi 765 TFM. Es verfügt u.a. über einen Fahrspurassistenten. Das Gerät glänzt Nüvi 765 TFM außerdem mit einem 4,3″ Display und einem 2 GB internen Speicher. Für Auslandsreisen ist das Gerät eine gute Wahl, da Kartenmaterial für 40 europäische Länder mit enthalten ist. Hierbei gibt es auch die bekannten 3D Bauwerke, die ich bei dem TomTom schon erwähnt habe. Weiteres nettes Accessoire ist der integrierte FM Transmitter. Einziger Nachteil: auch hier verwendet man noch die etwas ältere, aber immer noch viel gebräuchliche TMC Technik. Preislich liegt das Gerät bei rund 270€. Ein weiterer Bekannter Anbieter von Navigationsgeräten, die auch gerne die Geräte fest in PKW verbauen, ist die Firma Becker. Mit dem Becker Traffic Assist Z 201 führt Becker die erfolgreiche Z200 Serie fort. Wie auch schon bei den älteren Geräten von Becker, ist die Software hier nicht gerade die schnellste. Beim Display handelt es sich um ein Widescreen Display. Während der Fahrt lässt es sich gut erkennen. Außerdem hat man dem Gerät eine MP3 und Video Player hinzugegeben. Ob der wirklich benötigt wird, muss jeder für sich selber entscheiden. Einige andere Marken nutzen seit geraumer Zeit schon die iPod Schnittstellen. Hier lassen sich die Geräte schnell miteinander abstimmen. Preislich dürfte es jedoch sehr interessant sein. Mit gerade mal 170€ dürfte es den einen oder anderen Abnehmer finden. Zwar aus anderem Hause, aber mit gleicher Software kommt das Navigon 7210 daher. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass Becker zum großen Teil die Software von Navigon nutzt. Daher zählt das Navigon 7210 auch nicht gerade zu den schnellsten. Auffällig hierbei ist, dass das Gerät im Verhältnis zu anderen Geräten sehr lange braucht, um eine neue Wegstrecke zu finden, sollte man sich mal verfahren haben. Hier ist man ab und zu schon an der nächsten Straße vorbei, bevor einem die neue Route genannt wurde. Preislich beginnt das Gerät bei knapp 220€. Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, dass man das Navigationsgerät vorher möglichst ausprobieren sollte, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Denn gerade auch die unterschiedlichen Kommandos, die von Software zu Software unterschiedlich sind, können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ich persönlich habe mich am Schluss für ein TomTom entschieden. Ich hoffe, ihr werdet die richtige Entscheidung treffen und berichtet uns mal.

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André Paetzel

André Paetzel

ist 21 Jahre jung und seit 2007 als Blogger unterwegs. Zurzeit macht er eine Ausbildung in der Werbebranche und schreibt auf seinem Blog LogoLook über Logos, ihre kreativen Schöpfer und die Unternehmen, die dahinter stehen.

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