Alle Beiträge zu verlag

Auf der Suche nach dem Karriere-Nadelöhr – Über die Zukunft des Journalismus

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Journalisten müssen ihr traditionelles Handwerk beherrschen und neue Kompetenzen mitbringen. Der amerikanische Medienprofessor Jeff Jarvis steht vor den gleichen Herausforderungen wie alle anderen Journalistenschulen: wie man den Wandel lehrt, wie man dem journalistischen Nachwuchs genug Tools so beibringt, dass sie sie hinterher beherrschen, ohne deshalb unentbehrliche Zeit von der Vermittlung [...]
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Die Netzpiloten sind Partner des VDZ Tech Summit 2016

Vom 22. Bis 23.11 findet der nunmehr 4. VDZ Tech Summit statt.Seit 2013 richtet sich die zuerst in Köln veranstaltete Versammlung vor allem an Manager und IT-Experten. Die vier Themenblöcke „Strategie & IT-Trends“, „Content Driven Business“, „Data Driven Business“ und „IT Organisation“ stehen dabei im Fokus der Veranstaltung, die im [...]
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Destination Check: VDZ Publishers‘ Summit

Vom 7. bis 8. November 2016 fand der diesjährige Publishers‘ Summit in Berlin statt. Hier trafen sich die Vertreter der großen Verlagshäuser, um sich über die Entwicklungen in der Medienwelt auszutauschen – von wirtschaftlichen Themen wie die Zukunft des Print- und Onlinegeschäfts bis hin zu journalistischen Grundfragen wie dem Pressekodex [...]
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Ein schweizer Verlag zieht seine Leserschaft jetzt mit 12-App an

12-App (Image Screenshot by 12-app.ch)
Die schweizerische Mediengruppe Tamedia veröffentlicht mehr als 20 verschiedene Titel. Diese reichen von großformatigen Zeitungen bis hin zu einem alle drei Wochen erscheinenden Frauenmagazin. Auch wenn diese Publikationen über eine sehr unterschiedliche Leserschaft verfügen, versucht Tamedia jetzt, diese Leser in ihrer 12-App zusammenzuführen. Es handelt sich hierbei um eine deutschsprachige App, [...]
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Dialog Natives: Frontbericht aus dem hitzigen Adblocker-Krieg

ADBlock (adapted) (Image by TAKA@P.P.R.S [CC BY-SA 2.0] via flickr)
Auf dem Event “Keine Werbung? Bestandsaufnahme Adblocker”, dass von Dialog Natives veranstaltet wurde, kam es zum beispielhaften Debattenaustausch zum Thema Adblocker – die Fronten sind verhärtet. Mit dem Fahrstuhl ganz nach oben in einen kleinen Raum im Betahaus. Während der Raum sich langsam füllte, werden schon fleißig Fotos geschossen, Unterhaltungen [...]
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Pocketstory: der gemütliche Online Kiosk

POCKETSTORY-Screenshot (Bild by obs/POCKETSTORY GmbH via Presseportal)
Diese eine Überschrift auf dem Titel überzeugt – aber der Rest nicht. Trotzdem das Magazin kaufen, oder es einfach lassen? Das Hamburger Startup Pocketstories eröffnet eine neue Möglichkeit, redaktionelle Inhalte mit seinen Lesern zu teilen, ohne diese dabei kostenlos freizugeben. Im Stil einem Mix aus iTunes und gängiger Paywall sammelt [...]
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Crowdfunding für Bücher: Wenn der Leser zum Verleger wird

Die Self-Publishing- und Crowdfunding-Plattform Pentian bezahlt nicht nur Autoren, sondern belohnt Unterstützer erfolgreicher Buchprojekte mit einem Teil der Tantiemen. Dieses System soll das Verlagswesen revolutionieren. // von Christina zur Nedden Pentian kombiniert zwei große Trends: Self-Publishing und Crowdfunding. Autoren können ihre Bücher selbst veröffentlichen und in direkten Austausch mit ihren [...]
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5 Lesetipps für den 30. Juli

In den Lesetipps geht es heute um das Silicon Valley, warum Plagiate an sich kein Problem sind, BuzzFeed in Deutschland, der Einfluss von Technologie und Medium. Ergänzungen erwünscht.

  • SILICON VALLEY Tagesspiegel: Goldrausch im Silicon Valley: Jens Mühling war für den Berliner Tagesspiegel im Silicon Valley unterwegs, dem Land von Google, Apple, Facebook, WhatsApp & Co, in dem das Internet ständig revolutioniert wird. Sein Besuch führt ihn in die lokale Startup-Szene und zu ihren Gegner, die mit den Folgen des IT-Booms in San Francisco zu kämpfen haben.
  • PLAGIATE PandoDaily: The issue of Plagiarism in the Internet age isn’t copying, it’s attribution: Im Zuge der Debatte um den Artikel anderer kopierenden BuzzFeed-Journalisten Benny Johnson kommt der wohl beste Gedanke zu dem Thema von David Holmes auf PandoDialy. Das Plagiat an sich ist in einem auf Kopiervorgänge basierenden Netzwerk wie dem Internet nicht das eigentliche Problem, denn nie war es leichter Inhalte zu kopieren und zu teilen. Das Problemen bei Plagiaten ist die fehlende Nennung des Urhebers, dem die Anerkennung und Vorteile von erhöhten Reichweiten verloren geht.
  • BUZZFEED Gründerszene: Wird BuzzFeed in Deutschland verstanden, Juliane Leopold?: Noch diesen Herbst startet BuzzFeed auch in Deutschland und mit Juliane Leopold hat das Unternehmen eine bekannte Journalistin als Chefredakteurin ernannt. Im Interview mit Niklas Wirminghaus auf Gruenderszene.de legt sie erstmals dar, wie das Viral-Portal in Deutschland aussehen könnte. Schon jetzt steht fest, BuzzFeed wird „keine deutschsprachige Nachrichtenwebsite“.
  • TECHNOLOGIE CNET: Gadgets got Obama elected: In einer Sendung des US-amerikanischen Fernsehsender Fox News konnten die Zuschauer eine an sich interessante Unterhaltung zwischen der Moderatorin Mega Kelly und dem bekannten Journalisten Bill O’Reilly erleben, die über den Einfluss von Technologien auf junge Menschen diskutierten. Der für seine Schwarz-Weiß-Sicht der Dinge bekannte O’Reilly kritisierte, dass Geräte wie iPads den Konsum von Nachrichten und den Blick auf die Welt manipulierten. Chris Matyszczyk schreibt lesenswert über diese zum Teil absurde, aber auch aussagekräftige Sendung auf CNET.
  • MEDIUM Medienrauschen: Medium – Von der Plattform zum Publisher: Vor ein paar Tagen haben wir über die Blogging-Plattform Medium berichtet und sie auf Netzpiloten.de vorgestellt. Jetzt zeigt sich, dass Medium sein Engagement verstärkt, von der reinen Plattform selbst zum Publisher zu werden. Nach der Ankündigung künftig eigene Sammlungen und Magazine unterhalb der Nutzer-Plattform zu realisieren, zeigt man mit der Kollektion “re:form” nun, wie diese aussehen könnten. Thomas Gigold stellt das Vorhaben im medienrauschen-Blog vor.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten „vorgeblättert“ START.

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E-Books im Denknebel des Literaturbetriebs

Das E-Book wird bislang als schlechteres Buch angesehen – und trotzdem teurer verkauft. Und die neuen Schreibweisen der Netzzeit warten nicht auf den alten Literaturbetrieb. // von Gunnar Sohn. E-Books sind in Deutschland noch nicht der absolute Renner. Und wenn ich mir die Preispolitik für digitale Bücher hierzulande anschaue, wundert [...]
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Ist BitTorrent die Zukunft des Buchdrucks?

Self-Publishing ist das große Zauberwort in der Buchbranche. Der umstrittene Buchautor Timothy Ferriss, zeigt wie es geht. Mit BitTorrent.

Ist BitTorrent die Zukunft des Buchdrucks?

Auf readwrite.com ist ein interessanter Artikel von Johannes Paul Titlow über die Zukunft des Buchdrucks erschienen. Titlow, dessen Schwerpunkt in der Berichterstattung die Musik- und Unterhaltungsbranche ist, geht am Beispiel des US-Autor Timothy Ferriss der Frage nach, ob nicht BitTorrent die Zukunft des Buchdrucks ist. Ferriss beiden Bücher ″Die 4-Stunden-Woche″ und ″Der 4-Stunden-Körper″ schafften es in die New-York-Times-Bestsellerliste, letzteres ohne ein großes Verlagshaus.

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Die Angst des Webmasters vor den Links

Die Angst vor Googles Macht geht um. Linktauscher werden vogelfrei und Verlage rammen sich lieber in alter japanischer Manier das Schwert bis zum Heft in den Wanst, als langsam dahin zu siechen oder sich zu ändern.

Jeder, der eine halbwegs gut gehende Website sein Eigen nennt, bekommt täglich Linktauschangebote. Früher machte man das so als Maßnahme der Search Engine Optimization (SEO). Manche tun das noch immer. Der weitaus größere Teil solcher Anfragen geht aber mittlerweile in die entgegengesetzte Richtung: „Bitte, löschen Sie alle Links zu meiner Domain.“ Das erscheint zunächst seltsam. Die Ursache ist eine tiefe Angst vor Google-Penalties, also Strafen für das Ranking der Website bis zum Auslisten (De-Index).

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„Verlag as a service?“ Viele Autoren sind unzufrieden mit ihrem Verlag

Der Buchreport weist auf eine Umfrage hin, bei der der französische Literaturverband Société des Gens de Lettres de France 1.000 Autoren nach ihrem Verhältnis zum Verlag befragt hat:

Nicht nur in Deutschland, auch in Frankreich stehen Verlage unter großem Druck, angesichts der Konkurrenz durch Selfpublishing-Angebote ihre Autoren bei der Stange zu halten. Eine Umfrage zeigt, dass jeder dritte Autor unzufrieden mit seinem Verlag ist, Tendenz steigend. Neben Mängeln bei Vertrieb und Marketing beklagen sich die Autoren über Intransparenz und schlechte Kommunikation.

Interessant ist, dass die Autoren gerade mit der „kommerziellen Verwertung“ unzufrieden zu sein scheinen, die ja in der Regel als Hauptargument pro klassischen Verlag angeführt wird:

Besonders bei der „kommerziellen Verwertung“ ist die Unzufriedenheit groß: Aktuell liegt der Anteil bei 63% (2011 allerdings noch bei 67%). Auch bei der Bewerbung von Büchern ist der Anteil mit 66% (2011: 69%) vergleichsweise hoch.

Hintergrund dürfte sein, dass jenseits der Bestseller-Autoren die Unterstützung meist wesentlich bescheidener ist. – Bemängelt wird auch das, was einen Dienstleister eigentlich auszeichnen sollte:

Intransparenz, schlechte Kommunikation: Beklagt wird auch die Tatsache, dass die Statistik zu den Verkaufszahlen – falls sie überhaupt dem Autor übermittelt wird – fehlt oder für den Autor unklar ist.

Soweit zur Situation in Frankreich. Doch auch in Deutschland wächst der Rechtfertigungsdruck. Ein vielleicht nicht ganz untypisches Beispiel: Vor ein paar Wochen tauschte ich mich auf Facebook mit Tanja Pleva aus. Diese hat zwei Bücher bei Piper veröffentlicht und inzwischen die Nase voll:

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Faires Handeln mit Büchern

Faires Handeln mit Büchern

Support your Publisher
Amazon und Facebook, ein Paar zum Liebhaben? Vor drei Monaten verbreitete das Vorhaben der beiden Online-Giganten einen Schrecken. Facebook stellte seine User-Daten Amazon zur Verfügung. Zuerst noch gilt das nur für die USA. Aber schon das allarmierte hier in Deutschland die Datenschutz-Wächter. Die Nachteile aus Sicht des Datenschutzes liegen klar auf der Hand, doch welche Vorteile birgt die Affäre zwischen Deutschlands stärkster Marke und dem größten sozialen Netzwerk? Weiterlesen »

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Twitter for Newsrooms

Twitter baut sein Imperium aus. Nachdem langsam erste Informationen über die Werbeplattform auf twitter publik werden, sind nun die Journalisten und Verlage Ziel neuer Aktivitäten: #TfN oder präziser Twitter for Newsrooms soll den mit Twitter hadernden Verlagen und den schon ewig eingefleischten Twitter-Nutzern unter den Journalisten und Herausgebern gleichermaßen helfen… Weiterlesen »

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Ein Versuch, “das Prinzip Buch” zu verstehen

Vor ein paar Tagen habe ich in meinem Blog kurz auf das neue Logo des Buchbranchen-Verbands Börsenverein des Deutschen Buchhandels hingewiesen. Dieses ist Teil eines neuen und durchaus ansprechenden Corporate Designs des Verbandes. Gleich nach Erscheinen des Beitrags bekam ich entsprechendes Informationsmaterial zugeschickt, was ich prima finde.

Beim Börsenverein steht zu lesen: Ein Gedanke, eine Zukunft, ein Logo: Die Börsenvereinsgruppe wächst zusammen. Sichtbar wird diese Entwicklung in der neuen gemeinsamen Bildmarke. Aus der klassischen Buchform wird ein Symbol für das Prinzip Buch. Es abstrahiert und visualisiert, dass Inhalte in vielen Erscheinungsformen angeboten werden – als Print-Bücher, E-Books, Hörbücher oder für mobile Endgeräte. Das neue Corporate Design bildet damit ein Dach – für die Börsenvereinsgruppe und die moderne Buchbranche.

Es soll sich also um ein “Symbol für das Prinzip Buch” handeln, das ausdrücklich Hörbücher mit umfassen soll. Was aber ist “das Prinzip Buch”? Gehört davon habe ich zum ersten Mal irgendwann 2010. Jetzt aber scheint der Begriff die offizielle Sprachregelung zu sein. Zumindest findet er sich allerorten und selbst der Börsenvereins-Vorsteher Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, der mir bisher nicht als Verfechter des Digitalen aufgefallen ist, sondern auch auf der Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2011 eher wieder als Vorkämpfer der Anpassung des Internets an die Wünsche der Buchbranche, sprach in seinem Vortrag vom “Prinzip Buch”, obwohl das eine Entfernung vom gedruckten Buch bedeutet…

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Terzio launcht FamilyBlog

Der Terzio Verlag launcht mit FamilyBlog ein Blog-Portal, das sich inbesondere an Familien wendet, die ihren Alltag in einem Online-Tagebuch dokumentieren wollen.
Im Gegensatz zu freien Blog-Plattformen wie twoday.net oder blog.de allerdings, haben bei diesem Angebot nur geladene Gäste Zugriff auf die jeweiligen Weblogs.

Realisiert wurde der Auftritt, der nicht auf eines der etablieren Blog-Systeme setzt, vom Webteam in München.

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