Alle Beiträge zu Verbraucherschutz

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VERBRAUCHERSCHUTZ handeslblatt: Bewährungsprobe für Merkel und Schulz: Der Verbraucherschutz- ein leidliches Thema für alle Betroffenen. Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wollen beim Deutschen Verbrauchertag in Berlin ihre Vorstellungen zur Verbraucherpolitik darstellen. Doch ob es ihnen gelingt das Vertrauen in die Politik in der Bevölkerung zu stützen, bleibt fraglich. [...]
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SMART HOME golem: Amazon sieht anderen Ansatz bei Apples Homepod: Man mag es kaum glauben, aber Apple ist in einer Kategorie – Smart Home – tatsächlich mal nicht Hardware-Vorreiter. Zuvor hatten schon Amazon und Google ihre Smart-Home-Lautsprecher veröffentlicht, mit dem Homepod zieht jetzt auch Apple nach. Auch der Homepod wird [...]
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ANDROID golem: Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte: Forscher haben kontrollierte Angriffe auf Android Apps durchgeführt und dabei Sicherheitslücken fast aller Android Versionen gefunden. Betroffen waren Apps, die die Funktion „Lay on Top“ nutzten, die zum Beispiel für Warnmeldungen oder unsichtbare Overlays verwendet werden können. Mit einem Missbrauch der Funktionen könnte von [...]
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Warum Drohnen in Zukunft zur Gefahr werden könnten

Drone (Image by Harald_Landsrath[CC0Public Domain] via Pixabay)
Drohnen werden aufgrund ihrer tollen Luftaufnahmen immer beliebter. Sie bieten eine neue Perspektive,  mit der man hinter Zäune schauen und die Welt von oben betrachten kann. Zudem werden sie technisch immer ausgefeilter und durch die sinkenden Preise auch für durchschnittliche Verbraucher interessant. Außerdem werden sie für viele praktische Einsätze wie zur [...]
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WHATSAPP faz: Whatsapp kriegt Post vom Anwalt: Wer in seinem Smartphone Geheimnisse verbirgt, sollte sich mit der jüngsten Kontroverse im Datenschutzrecht beschäftigen. Denn sonst könnte die schöne Bekanntschaft vom Wochenende plötzlich gut sichtbar mit Profil-Foto auf Facebook vorgeschlagen werden. Das kann praktisch sein oder die Ehe zerrütten – je nach [...]
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IPHONE 7 Horizont: Das ist das neue Apple Smartphone: Gestern wurde das neue iPhone 7 in San Francisco präsentiert. Die schon seit Monaten kursierenden Gerüchte, um die neue Generation des Smartphones bestätigen sich. Apple eliminiert den klassischen Kopfhöreranschluss. Wer seine Kopfhörer in Zukunft nutzen will schließt diese bequem beim Lightning-Anschluss [...]
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Wie Big Data vor Kreditkartenbetrug schützt

Kreditkarte (Image by jarmoluk [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Machine Learning und Big Data wissen, dass du es nicht warst, der gerade deine Kreditkarte benutzt hat. Dies könnte Verbrauchern bald sehr viel nützen. Während du gerade zu Hause sitzt und dich um dein Zeug kümmerst, erhältst du einen Anruf der Abteilung für Betrugsermittlung deines Kreditkartenunternehmens, die dich fragt, ob du [...]
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Lesetipps für den 11. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Hacking, Windows 10 als Abhöranlage, Fitness-Tracker von Krankenkassen, Fingerabdruck-Scanner und den Flops vom Technik-Riesen Google Plus. Ergänzungen erwünscht.

  • HACKING taz.de: Folgen des Hacking-Team-Hacks: Die deutschen Spähhelfer: Nach dem Hacking-Angriff von Unbekannten auf den ausgerechnet größten Spezialisten für Cyberangriffe, das italienische Hacking-Team, landeten viele Daten, unter anderem auch Verträge, im Internet. Daher geht man davon aus, dass auch deutsche Firmen an Deals mit dem Hacking-Team beteiligt waren. Die von den Italienern entwickelte Spionagesoftware „Remote Control System“ (RCS), bietet die Möglichkeit Smartphones und Computer auszuspionieren. Ein Trojaner sammelt dann alle Daten, die auf dem Gerät vorliegen ein. Eigentlich dient das RCS dem Beliefern von Geheimdiensten und Polizeibehörden, doch mittlerweile spricht man auch von illegalen Deals.

  • DATENKLAU N24.de: Windows 10: Verbraucherzentrale warnt vor der „Abhöranlage“: Verbraucherschützer warnen vor der Datensammelwut von Windows 10. Sobald man die Datenschutzbestimmungen akzeptiert, willigt man einer umfassenden Ausforschung ein. Es wird dann aus den gewonnenen Daten ein Nutzerprofil erstellt. Allerdings gibt es Tipps und Tricks, wie man sich vor dem Aushorchen des neuen Betriebssystems schützen kann. Beispielsweise kann man die Werbung, aus der ebenfalls Informationen von Nutzern gesammelt werden, ausschalten. Außerdem kann der Microsoft-Kunde auch auf die Einrichtung eines Microsoft-Kontos verzichten.

  • GESUNDHEITS-APP Aktuelle Stunde: Krankenkasse wirbt für Fitness-Tracker: Krankenkassen bieten ihren Nutzern heutzutage Apps an, welche die Gesundheit fördern können. Es gibt sogar Kassen, die einen Zuschuss bezahlen für sogenannte Fitness-Tracker. Hierbei handelt es sich um Hightech-Armbänder, die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind. Für den Zuschuss ist es allerdings notwendig, den Krankenkassen mitzuteilen, was man für seine Gesundheit getan hat. Leider besteht jetzt die Befürchtung, dass Krankenkassen irgendwann zu viel Interesse an den Daten ihrer Patienten zeigen könnten. Die Gefahr dabei ist, dass es ein gläsernes Bild vom Patienten geben wird und sich die Kassen weigern zu bezahlen, wenn man als Nutzer nicht genug für seine Gesundheit getan hat.

  • FINGERABDRUCK-SCANNER Golem.de: Schwachstellen: Fingerabdruckklau leicht gemacht: Fingerabdruck-Scanner unter Android weisen erhebliche Schwachstellen auf. Experten warnen jetzt davor, denn Fingerabdrücke lassen sich nicht wie Passwörter regelmäßig ändern. Was außerdem traurig ist, ist die Tatsache, dass die Sicherheit des Scanners beim Entwickeln vernachlässigt wurde. Es ist nicht viel Aufwand von Nöten, um Fingerabdrücke sogar zu stehlen. Des Weiteren stellt das Speichern von eingelesenen Fingerabdrücken mit universalen Zugriffsrechten einen großen Sicherheitsmangel dar. IT-Sicherheitsforscher betiteln diese Art von Scanner als erweiterte Kindersicherung.

  • MISSERFOLGE DIE WELT: Google, Apple und Facebook machen immer wieder Fehler: Dass Tech-Riesen, wie beispielsweise Apple oder Google, sich Flops leisten, wissen die Meisten. Per Blogpost unter der Überschrift: “Alles an seinem richtigen Platz”, sieht jetzt bei Google das Eingeständnis eines Flops aus. Manager Bradley Horowitz, der für Google Plus zuständig ist, gibt  bekannt, dass man künftig kein Google-Plus-Login mehr benötigt, um diverse Angebote, wie zum Beispiel YouTube, nutzen zu können. Schon 2013 hatten hunderttausende Nutzer durch Aufrufe an das Unternehmen appelliert, den Google-Plus-Zwang zurückzuziehen. Leider reagiert das Unternehmen erst jetzt darauf und muss nun die Konsequenzen dafür tragen.

CHIEF-EDITOR’S NOTE: Wenn Ihnen unsere Arbeit etwas wert ist, zeigen Sie es uns bitte auf Flattr oder indem Sie unsere Reichweite auf Twitter, Facebook, Google+, Soundcloud, Slideshare, YouTube und/oder Instagram erhöhen. Vielen Dank. – Tobias Schwarz

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Kommt jetzt endlich der europäische digitale Binnenmarkt?

Europäische Union (Image by geralt [CC0 Public Domain], via Pixabay)
Die Europäische Kommission hat ihre Digitalstrategie für einen digitalen Binnenmarkt vorgestellt – überzeugen tut sie allerdings nicht. Geoblocking, Datenschutz, Urheberrecht. Dies sind nur einige digitale Themen, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aktuell beschäftigen. Um auch endlich im digitalen Bereich einen europäischen Binnenmarkt umzusetzen, hat die Europäische Kommission nun ihre [...]
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Florian Glatzner: „Wichtig ist ein Bewusstsein für Datenschutz!“

Florian Glatzner (Image by Fräulein Fotograf)
Im Interview spricht Florian Glatzner von der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. über Datenschutz im Alltag und den Umgang mit neuen Technologien. Florian Glatzner ist Referent in der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) für das Projekt „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“. Dort setzt er sich mit allerlei Fragen des Datenschutz auseinander und wie Nutzer für [...]
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5 Lesetipps für den 9. Oktober

In unseren Lesetipps geht es heute um DDoS-Trolle, Netzneutralität vs. Breitband, Verbraucherschutz, Gesichtserkennung im Teatreneu und Axel Springer ist beleidigt. Ergänzungen erwünscht.

  • THE GODS OF THE INTERNET CNET: Interview with a DDoS troll: Sich selber „The Gods of the Internet“ zu nennen deutet auf viele Probleme hin, aber scheinbar gibt einem die Fähigkeit DDoS-Attacken durchzuführen auch ein unglaubliches Gefühl von Macht. Michelle Starr hat sich mit Mitglieder der Gruppe DerpTrolling getroffen, die ihr einen Einblick in die DDoS-Trollszene gaben, für die derartige Angriffe eine zeitgemäße Form von Protest sind.

  • NETZNEUTRALITÄT Golem.de: Telekom-Unternehmen fordern „Qualitätsklassen“ fürs Netz: Auf Golem.de berichtet Thorsten Schröder, dass die Deutsche Telekom und Vodafone sich offen für die Einführung von „Qualitätsklassen“ im Internet aussprechen. Gegner nennen den Vorstoß zu Recht einen Angriff auf die Netzneutralität. Doch ähnliches plant scheinbar auch die CDU, wie Stefan Krempl auf Heise.de berichtet. Jens Koeppen (CDU), Vorsitzender des Bundestagsausschusses für die digitale Agenda, will Providern zusätzliche „Servicedienste“ erlauben, wenn sie ländliche Regionen an die Datenautobahn anschließen. Die SPD hält (noch) dagegen.

  • VERBRAUCHERSCHUTZ iRights.info: Meine Daten, meine Rechte und wie man sie durchsetzt: Fast jeder Dienst im Netz erfordert eine Anmeldung mit einem Benutzerkonto, selbst die App zum Pizzabestellen. Zugleich sind unsere Daten begehrte Ware im digitalen Markt. Michaela Zinke vom Verbraucherzentrale Bundesverband fasst auf iRights.info zusammen, welche Rechte man hat, an wen man sich wendet und welche Mühen und Überraschungen man dabei erleben kann.

  • GESICHTSERKENNUNG Digital Trends: Comedy club charges by the laugh using facial recognition tech: Das Comedy-Theater Teatreneu in Barcelona hat scheinbar einen neuen Weg gefunden, Geld zu verdienen und das auch noch erfolgsabhängig, was wahrscheinlich der Standup Comedy neue Impulse bringen wird. Oder auch eine sicherlich interessante Debatte über Datenschutz, denn das Teatreneu verwendet eine Gesichtserkennungssoftware, um die Lacher der einzelnen Zuschauer im Publikum zu erfassen. Einmal Lachen kostet 30 Cent, die auf den Ticketpreis aufgeschlagen werden. Bei 24 Euro gibt es eine Bremse, damit besonders vergnügte Gäste nicht arm werden.

  • AXEL SPRINGER Macnotes.de: Springer-Presse schießt jetzt gegen Apple und Google: Thank you for pointing out the obvious, Macnotes. Alexander Trust hat noch einmal schön aufgezeigt, wie sich die Berichterstattung über Apple und Google in Medien des Axel Springers Verlag von deren Beziehungen zu diesen Firmen verhalten. Und die kühlten zuletzt ab, was Computer BILD und BILD-„Zeitung“ zu teils sehr obskuren Meldungen über die beiden Konzerne veranlasste. Zum Beispiel darüber, dass das neue iPhone 6 zur Haarausfall führt, also dem Ausfallen bzw. Ausreißen eines einzigen Haares. Mit ähnlichen Berichten der Computer BILD hat sich Philipp Biel erst letzte Woche auseinandergesetzt.

Auf Startnext.de kann noch die nächsten 22 Tage das Crowdfunding-Projekt unserer Autorin Gina Schad unterstützt werden: „Durchgedreht mit…„.

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Smartphones: Unlock wird in den USA legalisiert

Swimming In The iPool (adapted) (Image by JD Hancock [CC BY 2.0] via Flickr)
Nach dem Kongress wurde das neue Gesetz auch im Repräsentantenhaus verabschiedet. Dieses erlaubt es US-Bürgern, ihre Smartphones technisch zu entsperren. In den USA ringen die Mobilfunkanbieter Verizon, AT&T, Sprint Nextel und T-Mobile um den dortigen Markt. Sie bieten ihren Kunden subventionierte Smartphones an, wofür sich diese über viele Monate hinweg [...]
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5 Lesetipps für den 12. Juni

In den Lesetipps geht es um die Fußball-WM auf Twitter, Patenttrolle schaden Startups, Verbraucherschutz im Netz, Reputationsmanagement und wie Jurassic Park das Medium Film digitalisierte. Ergänzungen erwünscht.

  • #WM2014 Hyperland: Das sind die besten Twitter-Quellen zur Fußball-Weltmeisterschaft: Heute Abend beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien. Die Echtzeitinfos dazu gibt’s im Netz. Tobias Wagner stellt im ZDF-Blog Hyperland die interessantesten Twitter-Accounts vor.
  • PATENTE Ars Technica: New study suggests patent trolls really are killing startups: Eine neue Studie hat sich mit den Auswirkungen von Patenttrollen in den USA auseinandergesetzt und die Zahlen sind erschreckend: fast 22 Milliarden US-Dollar wurden dadurch vernichtet und viele Startups kaputt gemacht. Die von Obama mal versprochene Reform des Patentwesen wird jetzt schmerzlich vermisst, aber weltweit bräuchte es eine Neuordnung unseres Umgang mit „geistigem Eigentum“, denn in einer digitalen Informationsgesellschaft können wir uns nicht mehr auf Gesetze aus der Industriellen Revolution verlassen.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Golem: Regierung will Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorschreiben: Eigentlich keines der drei Ministerien, die an der Digitalen Agenda „federführend“ mitarbeiten, scheint das Verbraucherschutzministerium doch das aktivste zu sein, wenn es um digitale Themen geht. Auf Golem schreibt Friedhelm Greis über die geplanten Initiativen zu Datenschutz und Sicherheit. Auch Qualitätsansprüche bei Softwareprodukten und Googles Marktmacht sollen geprüft werden.
  • REPUTATIONSMANAGEMENT Süddeutsche.de: Bewertungen im Internet – Netz der Lügner: Das neue Superhandy, die Digitalkamera, sind sie wirklich so gut, wie die Werbung verspricht? Foren und Kommentare könnten helfen – doch sie sind unterwandert von Lohnschreibern. Früher konnten Verbraucherschützer die falschen Kommentare noch entlarven, mittlerweile ist das fast unmöglich. Robert Gast hat sich für die Süddeutsche Zeitung mit einem ehemaligen Schreiber für Reputationsmanagement unterhalten.
  • JURASSIC PARK CNET: How the digital dinos of ‚Jurassic Park‘ changed everything: Auf CNET schreibt Rusty Blazenhoff einen schönen Reminder, dass die Digitalisierung des Kinos gerade einmal 20 Jahre her ist. 1993 revolutionierte Steven Spielberg mit Jurassic Park das Kino, denn die Dinosaurier waren alles andere als die sich bisher ruckartig bewegenden Stop-Motion-Dinos der 60er Jahre, sondern eine Mischung aus Robotern und digitaler Überarbeitung. Die von der Oscar-Academy produzierte Dokumentation erklärt in 9 Minuten die Bedeutung des Films.

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5 Lesetipps für den 4. Juni

In den Lesetipps geht es um Olaf Scholz über Google, Politico kommt nach Brüssel, Verbraucherschutz, die Polizei auf Twitter und Social Media im Journalismus. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE NDR.de: „Google muss sich seiner Verantwortung stellen“: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat davor gewarnt, in der Auseinandersetzung um die Macht von Google das Kind mit dem Bade auszuschütten und die Diskussion auf ein einziges Unternehmen zu verengen. Vernünftige Worte, die man zuletzt von Politikern selten gehört hat. Die von der FAZ gestartete Kampagne gegen/über Google zeigte schnell Wirkung. Scholz plädiert für angemessene rechtliche Mittel anstatt Regulierung.
  • POLITICO BuzzFeed: Politico’s Next Stop Is Brussels, Sources Say: Es ist wohl noch nicht spruchreif, aber Politico plant wohl nach Washington auch aus Brüssel zu berichten. Die Website hat die Berichterstattung in den USA neu geprägt und könnte auch, was deutsche Medien ja bisher vermeiden, mehr über europäische Politik berichten und den Fokus stärker auf Brüssel richten. Das bisher in Washington praktizierte Geschäftsmodell scheint perfekt nach Brüssel zu passen.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ iRights.info: „Wir müssen bei jeder Regelung mit bedenken, ob sie auch im digitalen Raum passt“: Mit der großen Koalition ist das Thema Verbraucherschutz in das Justizministerium von Heiko Maas gewandert. Die Staatssekretäre Gerd Billen und Ulrich Kelber sprechen im iRights.info-Interview über die Vorhaben im Ministerium, darunter Regelungen zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft sowie bei Datenschutz und Datensicherheit.
  • POLIZEI Zeit Online: Berlin verlegt den Polizeifunk zu Twitter: Am Wochenende twittert die Berliner Polizei alle Einsätze in Echtzeit, es ist das erste Experiment dieser Art in Deutschland. Die neue Transparenz könnte Schule machen, wie Jörn Hasselmann auf Zeit Online schreibt. Die Tweets stoßen auf breites Interesse und gerade in politisch heiklen Situationen scheint die Transparenz-Offensive zu funktionieren.
  • JOURNALISMUS AJR.org: Social Media Isn’t Optional, It’s Mandatory: Zehn Jahre nach der Gründung von Facebook muss es in den Redaktionen immer noch diese Ansage geben: Social Media ist keine Option, sondern Pflicht. Im American Journalism Review schreibt Mary Clare Fischer über die Rolle von Social Media in US-Medien, sowie welche Probleme und Strategien sie haben.

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Nun beschlossen: Einheitliche Ladekabel kommen 2017

Das EU-Parlament hat am Donnerstag über einheitliche Ladekabel für Smartphones und Tablets abgestimmt: Ab 2017 gilt die neue Regelung. Nachdem eine freiwillige Vereinbarung der Gerätehersteller für gemeinsame Standards bei Ladegeräten von Smartphones und Tablets gescheitert ist, hat das EU-Parlament nun entschieden, dass ab 2017 in allen neuen Geräten ein und dieselben Anschlüsse verbaut werden müssen. Dies ist nicht nur gut für die Verbraucher, sondern auch für die Umwelt. Für die Unternehmen wird das erst einmal mühsam, denn sie müssen sich nun auf gemeinsame Standards einigen.

Freiwillige Vereinbarung ist gefloppt

Man kann sich die Gesichter der Chefs von Apple, Samsung und diverser anderer Smartphone-und Tablet-Hersteller nur zu gut vorstellen, nachdem das Ergebnis der EU-Abstimmung über einheitliche Ladekabel am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Eine Überraschung gab es zwar nicht, das Ergebnis dürfte den Verantwortlichen dennoch nicht schmecken: Ab 2017 müssen alle Smartphones und Tablets mit ein und demselben Ladekabel kompatibel sein. Das bedeutet de facto: Kein überflüssiger Elektroschrott mehr, weniger Kabelsalat in der Reisetasche und einige Umstellungen für die Hersteller.

Eine freiwillige Vereinbarung unter den meisten Smartphone-Herstellern gibt es schon länger. Gehalten hat sich daran leider nicht so wirklich jemand. Im Gegenteil: Apple hat seinen 30-Pin-Anschluss mit dem iPhone 5 gleich noch mal verändert, so dass alle Nutzer von alten iPads oder Dockingstationen nicht umher kamen, Adapter oder zu kaufen. Selbiges passierte dann wenig später auch mit der neuen iPad-Generation.

Immerhin haben sich die Kabelsalatverantwortlichen dann mal darauf geeinigt, dass die Kabel an einer Seite immer einen USB-Anschluss haben müssen. So kann der Käufer wenigstens auf nur einen Adapter seitens der Steckdose bauen und jedes Ladekabel an diesen Adapter anschließen. Das ist etwas, aber sicher alles andere als der große Wurf.

51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr sollen eingespart werden

Nun hat das EU-Parlament endlich abgestimmt und eine feste Regelung vereinbart. In drei Jahren werden die Hersteller dazu gezwungen, in alle ab da an verkauften Geräte einen einheitlichen Anschluss zu bauen. Nun besteht die Herausforderung darin, alle Hersteller an einen Tisch und zu einer Lösung zu bewegen. In Anbetracht der angespannten Stimmung zwischen den mit Patentstreits beschäftigten Unternehmen ist das sicher keine so einfache Aufgabe – man denke da nur mal an Apple und Samsung, die sich seit jeher um jeden Millimeter Smartphonefläche streiten. Wenigstens ist die EU-Kommission bei den Verhandlungen und Beratungen involviert.

51.000 Tonnen Elektromüll pro Jahr sollen durch die Neuerungen eingespart werden. Wie genau das ablaufen wird, ist aber noch nicht ganz klar. Schließlich müssten die Kunden gezielt auf die Ladekabel verzichten, wenn sie diese bereits haben. Und das würde bedeuten, dass die Hersteller die Smartphones künftig nur noch ohne Ladekabel ausliefern können. Ansonsten spielt es ja keine Rolle, ob man nun acht verschiedene oder acht einheitliche Ladekabel in der Schublade liegen hat. Offene Fragen gibt es also noch einige, insbesondere zur Infrastruktur und der Einigung der Unternehmen.

Zwei Jahre Zeit für nationale Gesetze

Rein juristisch muss nun noch der Europarat über den Gesetzesentwurf abstimmen. Die einzelnen Mitgliedstaaten sind dann dazu verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren entsprechende nationale Gesetze einzuführen. Anschließend haben die Smartphone- und Tablet-Hersteller noch ein Jahr Zeit, sich – insofern das bis dahin nicht schon passiert ist – auf die Neuerungen einzustellen und sie umzusetzen.

Das EU-Parlament hat also endlich ein Machtwort gesprochen, das über die halbherzige freiwillige Vereinbarung der Hersteller hinausgeht. Den Kunden wird es freuen, die Umwelt auch. Einzig manche Hersteller werden wohl ein wenig Mühe mit der Umstellung und dem dadurch fehlenden Alleinstellungsmerkmal (siehe Apple) haben.


 


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5 Lesetipps für den 27. Januar

In unseren Lesetipps geht es heute um Google kauft DeepMindes, vorbildlicher Verbraucherschutz in Südkorea, Überwachung durch die Polizei, die Rundfunkgebühr und den Umgang der ARD mit dem Edward Snowden-Interview. Ergänzungen erwünscht.

  • KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Futurezone.at: Google kauft Künstliche-Intelligenz-Spezialist DeepMind: Gestern gab Google den Kauf des Unternehmens DeepMind Technologies bekannt, die als Spezialisten für künstliche Intelligenz gelten. DeepMinds hat lernende Algorithmen produziert, die jetzt zum Beispiel in Googles Roboterautos eingesetzt werden könnten.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Ars Technica: South Korea bans unremovable mobile bloatware: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In Südkorea hat das Ministerium für Wissenschaft, Informationstechnologie und Zukunftsplanung eine Verordnung erlassen, dass von Telekommunikationsanbietern und Geräteherstellern vorinstallierte Apps wieder deinstallierbar sein müssen. Smartphones- und Tablet-Nutzer haben somit auch ohne technisches Tricks die Möglichkeit, selber zu bestimmen, welche Apps auf ihren Geräten installiert sein dürfen.
  • ÜBERWACHUNG CNET News: Police want to use your home security cameras for surveillance: Das es technisch möglich ist alles zu überwachen, ist langsam absolute Gewissheit, doch bisher hoffte man, dass nicht alles getan wird, was machbar ist. Diese Hoffnung nimmt von Tag zu Tag ab, der Überwachungsstaat wird so aber Realität In Kalifornien gibt es jetzt den ungenierten Vorschlag, dass die Polizei Zugriff auf Sicherheitskameras im eigenen Haus bekommen kann. Chris Matyszczyk schreibt auf CNET über diese Gänsehaut verursachende Idee von vermeintlich mehr Sicherheit.
  • RUNDFUNKGEBÜHR Carta: Die crossmediale Rundfunkgebühr: Eigentlich ist der neue Rechercheverbund aus NDR, WDR und SZ eine tolle Sache. Konzentration der Kräfte und so. Wolfgang MIchal fragt sich auf Carta, ob da nicht aber eine unzulässige Vermischung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privater Presse stattfindet. Wenn Geld und Infrastruktur für teuren Journalismus künftig aus den öffentlich-rechtlichen Anstalten kommt, verwandelt sich nämlich die Rundfunkgebühr langsam zu einer Kulturflatrate.
  • EDWARD SNOWDEN tobiasgillen.de: Edward Snowden, der verschwiegene NDR und die verschenkte Chance: Bereits am Samstag Nachmittag publiziert der Norddeutsche Rundfunk ein FAQ zur “Ausstrahlung des Snowden-Interviews” am Sonntagabend um 23 Uhr in der ARD. Tobias Gillen und Ekkehard Kern haben sich die Antworten genauer angesehen und festgestellt, wie schwer es der ARD offenbar fällt, selbst mit einem journalistischen Coup angemessen umzugehen.

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EU-Verbraucherschutz: Einheitliche Ladekabel

Charging (adapted) (Image by The Webhamster [CC BY SA 2.0], via flickr)
Am gestrigen Donnerstag einigten sich Unterhändler des Europäischen Parlaments und der Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten auf eine Reform der EU-Richtlinie über Funkanlagen, mit weitreichenden Konsequenzen für die europäischen Verbraucher. Dadurch könnten bereits in spätestens zwei Jahren sämtliche Ladekabel für Handys, Smartphones und Tablets unterschiedlicher Hersteller einheitlich sein. Tobias Gillen erklärt, warum [...]
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5 Lesetipps für den 21. August

In unseren Lesetipps geht es heute um Google+ in allen Sprachen, Verbraucherschutz in den Wahlprogrammen, schlechte Cloud-Geschäfte, das gefährliche Windows 8 und Facebooks Internet.org. Ergänzungen erwünscht.

  • GOOGLE+ Mashable: Google+ Adds Embedded Translation Technology: Google treibt die Internationalisierung seines sozialen Netzwerkes voran. Künftig sollen durch Übersetzungstool auch Posts und Kommentare übersetzt werden können. Dazu baut Google seinen Übersetzungsdienst Google Translate in Google+ ein.
  • VERBRAUCHERSCHUTZ Verbraucherzentrale: Der Wahlcheck zur Bundestagswahl 2013: Die Verbraucherzentrale hat zu den Themen Lebensmittel, Gesundheit, Digitales, Energie und Finanzen einen Wahlcheck gemacht und einen Wahl-O-Mat gebaut, damit Bürger ihre Positionen im Parteispektrum ermitteln können.
  • CLOUD Zeit Online: NSA-Enthüllungen sind schlecht fürs Geschäft: Die großen IT-Unternehmen aus den USA spüren langsam die Folgen des Vertrauensverlustes der Nutzer aufgrund der Snowden-Enthüllungen. Die gemeinnützige Washingtoner Information Technology & Innovation Foundation hat ausgerechnet, dass US-Cloudanbieter in den nächsten Jahre bis zu 35 Milliarden US-Dollar verlieren werden, weil Nutzer zu ausländischen Wettbewerbern abwandern.
  • WINDOWS 8 Zeit Online: Bundesregierung warnt vor Windows 8: Politisch hatte der von Edward Snowden aufgedeckte Überwachungsskandal noch keine Folgen, doch die IT-Industrie spürt immer mehr den Vertrauensverlust der Nutzer. Experten der Bundesregierung haben nun Microsofts Windows 8 als ein inakzeptables Sicherheitsrisiko für Behörden und Firmen bewertet. Das sogenannte Trusted Computing sei eine Hintertür für die NSA.
  • FACEBOOK TechCrunch: Facebooks Internet.org will die gesamte Menschheit ins Internet bringen: Facebook startet unter dem Namen Internet.org eine Kooperation mit sechs großen Mobilfunk-Spezialisten um den bisher offline lebenden zwei Dritteln der Menschheit ein bezahlbares, mobiles Internet zu ermöglichen. Ziel ist es, presiwertere aber bessere Smartphones zu entwickeln und die Datenkompression beim mobilen Internet zu erhöhen.

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Schluss mit teuren Warteschleifen: Neuregelungen bessern noch mal nach

Ab Juni gelten neue Regeln für Warteschleifen. Die Bundesnetzagentur möchte damit überhöhte Rechnungen für die Kunden vermeiden. Tobias Gillen erklärt die Neuregelungen.

Kennt jeder, nervt jeden: Warteschleifen. Ob beim Telekommunikationsunternehmen der Wahl, bei Servicenummern von Produkten oder anderen Anlässen: Ab einer gewissen Größe des Unternehmens wird der Kunde meist in eine Schleife zwischen nervtötendem Musikloop oder trister Stille geschickt. Während wertvolle Lebenszeit beim Versuch, einen passenden Ansprechpartner zu finden, verstreicht, machen sich die Unternehmen zu allem Überfluss mit der langen Warterei auch noch die Taschen voll.

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Facebook: keine Verbesserungen im Datenschutz

Facebooks Datenschutz-Manier schreit geradezu nach Abhilfe. Fehlende Transparenz, keine angemessenes Datenschutzmanagement und nicht gesetzeskonforme AGBs sind den deutschen Datenschützern und zunehmend auch den Nutzern ein Dorn im Auge. Gestern trafen sich die Parteien mal wieder am runden Tisch, um die Ende 2011 getroffenen Beanstandungen erneut zu prüfen. Das Ergebnis ist jedoch nach wie vor nicht zufrieden stellend und so geht der Stellungskrieg in eine neue Runde.

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Bernd Storm (IVA): „Unser Ziel sind gut informierte Verbraucher“

Das Vertrauen in den App-Markt in Sachen Daten- und Verbraucherschutz ist in den letzten Monaten sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Doch es gibt auch eine Menge Applikationen die den Verbraucher stärken und den Konsumenten vor den Handlungsweisen der Industrie schützen wollen. Eine neue Webseite die diese Smartphone-Apps listet, heißt www.verbraucher-apps.de und ist das Ergebnis der frisch entstandenen „Initiative Verbraucher Apps“ (IVA).

Wir haben Bernd Storm, einer der Gründer der Initiative, für ein Gespräch gewinnen können und ihm einige Fragen bezüglich der IVA sowie dem Thema Verbraucherschutz gestellt.


Herr Storm, Sie sind einer der Gründer der Initiative Verbraucher Apps (IVA), die es sich zur Aufgabe macht, das Informationsungleichgewicht zwischen Verbrauchern und der Industrie zu verändern. Selber sind Sie außerdem als Geschäftsführer von Aboalarm darauf bedacht Verbrauchern bei missglückten Abonnements, nicht selten auch im Mobile-Bereich, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Was bedeutet es generell für den Verbraucherschutz, wenn diese Aufgabe von privatwirtschaftlichen Unternehmen wahrgenommen wird und nicht etwa von der Politik oder den Verbraucherschutzzentralen selbst? Gibt es da nicht einen Interessenkonflikt?

Bernd Storm (IVA)Nein, im Gegenteil. Wir sehen hier vielmehr die Möglichkeit eines sehr guten Zusammenspiels zwischen Politik, Verbraucherschutzzentralen und uns App-Anbietern. Während die Politik den rechtlichen Rahmen setzt und Verbraucherschutzzentralen eine unglaublich wertvolle Beratungs- und Informationsfunktion ausüben, bieten wir konkrete Werkzeuge an, mit denen sich Verbraucher eigenständig helfen können. Wir ergänzen also die aktuelle Verbraucherschutzlandschaft. Es wäre vermessen zu erwarten, dass der Staat und gemeinnützige Organisationen für alle relevanten Bereiche des Verbraucherschutzes Apps entwickeln und betreiben, die mehr denn je nachgefragt werden.

Durch unseren direkten Draht zum Otto-Normal-Verbraucher können wir darüber hinaus der Politik und den Verbänden wertvolle Informationen und Erfahrungen rund um Apps und dem Verbraucherschutz zurückspielen, die sonst vielleicht untergehen würden.

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Smartphone-Apps als neue Macht der Verbraucher

Denkt man an Smartphone-Apps denkt man an tolle Funktionen, aber oftmals auch an Daten die im Hintergrund abgegriffen werden. Doch das muss nicht sein. Es gibt auch eine Menge Applikationen die den Verbraucher stärken und den Konsumenten vor den Handlungsweisen der Industrie schützen wollen. Eine neue Webseite die diese Smartphone-Apps jetzt u.a. listet, heißt www.verbraucher-apps.de und ist das Ergebnis der heute frisch entstandenen Initiative Verbraucher Apps (IVA).

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