Andreas Weckununi.tv: “Wir wollen eine offene Plattform sein”

Gumpelmaier (by Alexander Kühn)Vor einigen Monaten startete die Plattform ununi.tv, die von Wolfgang Gumpelmaier, Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt und Bertram Gugel ins Leben gerufen wurde. Mit dem Projekt möchten die Entwickler versuchen die BarCamp-Idee ins Web zu manövrieren.

Wolfgang Gumpelmaier hat sich mit mir einmal über die Idee hinter dem Projekt unterhalten und uns ein paar Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen und Entscheidungen gegeben. Viel Spaß mit dem Interview.





Hallo Wolfgang, schön dass du heute Zeit für uns gefunden hast.

Hey Andreas. Gerne doch.

Du hast im November letzten Jahres, unter anderem auch auf Netzpiloten.de, das Projekt ununi.tv angekündigt, welches du mit Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt und Bertram Gugel entwickelt hast. Beschrieben habt Ihr es kurz und knapp mit den Worten "Unkonferenz am Unort zur Unzeit". Erkläre unseren Lesern doch bitte noch einmal was genau Ihr damit meint.

ununi.tv-Interview: Ununi.tv ist als virtuelle Hochschule für Film, TV und Web konzipiert, die allen Interessierten, MedienmacherInnen und QuereinsteigerInnen auf Basis von Google+ Hangouts eine Möglichkeit bietet, sich umfassend an der Schnittstelle von Internet und Bewegtbild weiterzubilden. Wir haben versucht die Barcamp-Idee ins Internet zu übertragen und stellen mit unserer Plattform eine Infrastruktur für alle Netzarbeiter/innen zur Verfügung, die bereit sind, eine neue Form des Live-Online-Lernens und kontinuierlichen Diskurses zu erfahren. Jeder kann also auf ununi.tv aktiv werden. Wir sind Publikum und Macher/innen in Einem!

Also eine Art Forum zum Austausch von Informationen via Hangouts, ja? Das heißt man muss auch ein Google+ Profil haben?

Richtig, um selbst Hangouts durchführen zu können braucht man einen Google+ Account. Viele Sessions werden jedoch live gestreamt, man kann also auch dabei sein, ohne sich bei Google registrieren zu müssen. Über Twitter, Facebook und Co. hat man die Möglichkeit, sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Eigene Social Media Moderatoren greifen die Fragen aus den Netzwerken auf und stellen sie den Personen im Hangout. Sie sind als Crowd-Vertreter gedacht, das ist Teil unseres Konzepts.

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Björn RohlesEducamp #ecco12: Flugstunden in Köln

Am vergangenen Wochende war ich in Köln beim neunten Educamp – einem Barcamp über Bildung mit den Neuen Medien. Hier kommt mein kleiner Rückblick – mit Lernapps ohne Programmierkenntnissen, Screencasts in der Schule, digitalen Lerntypen, der Identität in digital sowie einigen Überlegungen zum Verhältnis von Medien, Wissen und Lernen.

Es war mein zweiter Besuch bei einem Educamp – 2009 verschlug es mich nach Ilmenau, die anderen passten zeitlich nicht oder waren zu weit weg. Ausreden, ich weiß. Beim Kölner Educamp konnte ich sie beim besten Willen nicht gelten lassen, und so möchte ich euch hier meine persönlichen Erlebnisse auf dem neunten Educamp schildern. Ihr könnt einzelne Themen gerne überspringen, wenn sie euch nicht interessieren – die Überschriften geben genügend Anhaltspunkte.

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Jörg Wittkewitz10.11. Hannover – 3. Convention Camp

Am 10. November 2010 findet in der dritten Auflage das ConventionCamp in Hannover statt. Das Besondere: Aus dem Stand ist es den Organisatoren gelungen, eine sehr anregende Mischung aus Fachkonferenz und barcamp zu schmieden. Sponsoren haben zu besonders hochkarätigen Rednern und einer exorbitanten Buffetqualität beigetragen. Wer also den asketischen Organisationen von barcamps wenig abgewinnen kann, aber auch die Hochglanzevents mit großer Distanz zwischen Experten und Publikum meidet, der wird sich im Convention Camp im Pressezentrum auf der Hannover Messe (CeBIT-Location) pudelwohl fühlen. Laut Veranstalter werden dort rund um das Thema digitale Zukunft bekannte Vertreter aus E-Business, Wissenschaft, Web-2.0-Szene mit dem Branchen-Nachwuchs und Interessierten zusammentreffen, um Wissen, Meinungen und Kontakte zu vertiefen.

Als Top-Referenten wurden der Medienfuturist Gerd Leonhard aus der Schweiz zum Thema „The Future of E-Commerce & Business“ sowie US-Autor Nicolas Carr gewonnen. Er wird als Videokeynote zum Thema „How the internet changes the way we think“ referieren. Der Utopist Wolfgang Wopperer gibt einen Ausblick auf die veränderte Arbeitswelt im digitalen Zeitalter.Es wird also spannend: Mal sehen ob der Berufspessimist Carr weiterhin mit Zweifeln um sich wirft und Leonhard als positiver Counterpart gegen halten kann. Weiter nach dem Klick... [Mehr]


Jörg WittkewitzKonferenz: all2gethernow 2010

Als 2009 die popkomm abgesagt wurde, war die Musikbranche etwas stickum. Man munkelte es könne an den bösen p2p-Tauschbörsen im Netz liegen, oder an der schlechten Stimmung wegen der Krise. Die Gerüchte und Mutmaßungen schossen ins Kraut. Die all2gethernow etablierte sich in Berlin aus dem Stand in dieser Nische als Zwitter zwischen Konferenz und barcamp. Heute macht man aus der Not eine Tugend. Offiziell klingt das nun so: Genreübergreifend und auf Augenhöhe sollen möglichst umfassende Perspektiven in die Gespräche über neue Strategien und Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und angrenzender Kultur- und Kreativzweige mit einbezogen werden. Geschäftsführer großer Unterhaltungskonzerne treffen auf Klein- und Mittelständler, Vertreter von traditionellen Verwertungsgesellschaften auf digitale Freigeister, Performer und Produzenten treffen auf interessierte Konsumenten. Der partizipatorische Prinzip des Konferenzformates liefert den Teilnehmern wertvolle neue Inspiration und lädt explizit dazu ein, voneinander zu lernen.

Das Programm Anfang bis Ende nächster Woche gliedert sich in drei Abschnitte:

06.-07.09.2010: #a2n_camp, Kulturbrauerei Hier steht der praxisorientierte, partizipative Dialog über die Zukunft der Musikbranche zwischen allen Beteiligten im Fokus. Es tauschen sich Internationale Player aus: Major CEOs, Indie-Vertreter, Musiker, Manager, Promoter, Hollywood-Sounddesigner, Internet-Unternehmer, Journalisten, GEMA und Creative Commons. 140 Speaker, ca. 80 Sessions Ticktets: 30,00 Euro, http://a-2-n.de/ticket oder an der Tageskasse

08.-09.09.2010: #a2n_congress, Flughafen Tempelhof Aufgebaut als kuratiertes Kongress-Programm steht die Vermittlung von aktuellen Erkenntnissen im Mittelpunkt: Internationale Top Speaker geben Einblicke in Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Branche. 90 Speaker, 26 Sessions Zugang nur mit 4-Tage Kombi-Ticket der Berlin Music Week: 236,00 Euro, http://berlin-music-week.de/tickets

10.-11.09.2010: #a2n_forum, Flughafen Tempelhof Die Ergebnisse von #a2n_camp und #a2n_congress werden von sogenannten „Rapporteuren“ zusammengefasst und als Interviewfragen aufbereitet. In öffentlichen Gesprächen mit verschiedenen Künstlern des BERLIN FESTIVAL werden die spannendsten Themen der BERLIN MUSIC WEEK CONFERENCE aus der Sicht der Performer noch einmal durchleuchtet. Zugang mit 4 Tage Kombi-Ticket und Tickets des Berlin Festivals, http://berlin-music-week.de/tickets

Doreen ButzeInterview mit Andreas Gebhard zur a2n

andreasIm September wird die erste a2n stattfinden. a2n steht für "all together now". Ins Leben gerufen wurde die a2n von Andreas Gebhard. Andreas ist Gründer und Geschäftsführer von newthinking communications, Mitbegründer und Organisator der re:publica. Im Interview beschreibt er, wie die Idee zur a2n zustandegekommen ist und wie sich die Musikbranche insgesamt und die Musikszene in Berlin gerade verändert [Mehr]

Steffen BüffelHighNoon im BarCamp-Land – Weihnachtliche Gedanken zur Unzeit

Der Barcamp-Wahnsinn im Oktober geht weiter. Das "MonsterCamp" BarCampBerlin3 wird das Format wohl an seine Grenzen oder vielleicht schon darüber hinaus katapultieren. Ich muss sagen: ich freue mich riesig auf all die Events, auf Berlin, auf Szene, auf Web 2.0-Fuzzies und Nicht-Fuzzies, auf Weihrauch der Selbstbelobhudelung, auf gute Gespräche und fachliches Gesimpel, auf Twitterwalls, auf überlastete W-Lans, auf Buttons, Flyer, Shirts, Mogulus-Sessions, Twitter-Wars, rumge-qik-e, das Schaulaufen der neusten Geadgets, Crumpler-Taschen und Designerbrillen. [Mehr]

Steffen BüffelLinks am Morgen: Kamp, Kamp, Camp!

  • Kamp #1: Ein wahres Blog-Werk, was da Peter Hogenkamp mit seinem Team von Blogwerk hingestellt hat. Im Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti bei Kooptech spricht er über erfreuliche Nutzerzahlen, derzeit noch weniger erfreuliche Werbeeinnahmen und wie er es doch schaffen wird, mit seinem Bloggernetzwerk die gesteckten Ziele zu erreichen.
  • Kamp#2: Und gleich noch ein Link auf einen "Kamp". Diesmal Matthias Spielkamp vom Immateriblog, der zu einem Expertengespräch “Online-Journalismus” des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestags eingeladen wurde und dazu im Vorfeld einen umfassenden Fragenkatalog beantworten soll. Stilecht hat Matthias seine Antworten an den Deutschen Bundestag vorab in seinem Blog veröffentlicht. Lesebefehl!
  • KCamp #3: Die BarCamp-Mania in Deutschland geht weiter. Allein im Oktober drängen sich inzwischen das EduCamp2 in Berlin, (leider) parallel (jeweils 10.-12.10.) läuft das BarCamp München und eine Woche später (18./19.10.) steigt zum dritten Mal das Berliner BarCamp

Steffen BüffelErstes deutsches BibCamp im Mai

Gerade lese ich in den Tweets von Patrick Danowski, dass am 16. und 17. Mai das erste deutsche BibCamp ansteht. Eine Unconference also zum Thema Bibliothek - wahrscheinlich mit viel 2.0 und 3.0 hinten dran. ;-). Wie passend zu unserem neuen Themenspecial "Die Zukunft des Lernens"! Die Bibliotheken als Wissensspeicher sind ja hinlänglich aus Schule und Studium bekannt, aber was wird aus den Bibliotheken, wenn sie die technischen, sozialen und lernkulturellen Veränderungen durch Social Media und das Internet allgemein verschlafen? Beim BibCamp trifft sich die Szene der Bibliothekare 2.0, die in ganz unterschiedlichen Kontexten die Zukunft der Bibliothek diskutieren und die Bibliothek der Zukunft gestalten. Super Sache! Spannendes Thema! Hingehen! Hier nochmal der Link zur Anmeldung!
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