Destination Check: Online Marketing Rockstars Festival 2017

Vom 2. bis 3. März 2017 fand in Hamburg das Online Marketing Rockstars Festival statt. Am ersten Tag haben sich über 200 Aussteller aus der Marketing-Branche auf der Expo in zwei Hallen vorgestellt. Den Besuchern wurde Marketing-Wissen, Branchen-Austausch und Unterhaltung geboten. In diesem Jahr waren auch die Netzpiloten auf der Expo als Aussteller vertreten. Wir haben uns unter die Leute gemischt und hier ein paar Eindrücke für euch festgehalten: 


Speaker: Philipp Klöckner, Managing Director bei Trade Machines 


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Image by Online Marketing Rockstars

Wie ist dein Gesamteindruck?

Es ist mehr als beeindruckend, wie sich eine Konferenzreihe wie die OMR in nur wenigen Jahren zu einer solchen Relevanz und dem damit einhergehenden wirtschaftlichen Erfolg entwickeln konnte und sich dennoch jedes Jahr selbst übertrifft. Im Vergleich zu den langsamer wachsenden Fachkonferenzen und der etwas unambitioniert wirkenden DMEXCO gelingt es Philipp Westermeyer und dem OMR-Team, sehr viel dynamischer zu wachsen. Durch das vernetzte Konzept von Festival-Event, Expo, Conference, Podcast, Experten-Netzwerk und dergleichen wird das Ökosystem vielleicht noch einmal wirklich disruptiv verändert. In jedem Fall ein komplett neuer Weg, ein potenzielles nächstes Mainevent der Digitalbranche in Deutschland zu etablieren.

Welche Erwartungen hattest du?

Durch das extrem hohe Level der letzten Jahre und die konsistente Steigerung sind die Erwartungen an die OMR immer extrem hoch. Während Erstbesucher in der Regel sicher komplett weggeblasen werden von der Fülle der Highlights, spürt man auch als Stammbesucher aber noch Entwicklung und neue Höhepunkte. Respekt!

Würdest du die OMR weiterempfehlen?

Ich denke, dass man die OMR durchaus uneingeschränkt empfehlen kann. Um das Beste aus der Konferenz zu machen, bedarf es inzwischen aber einigem an Vorbereitung, um die inzwischen erklärungsbedürftige Komplexität der Veranstaltungen auch optimal zu nutzen. Das Team adressiert diese Notwendigkeit aber auch sehr durchdacht durch Vorab-Berichterstattung in Podcasts, Guided Tours vor Ort und eine pfiffige Konferenz-App.

Hattest du einen Favoriten unter den anderen Vortragenden?

Ich fand es der Qualität keinesfalls abträglich, dass der Veranstalter zum ersten Mal beschlossen hat, dem Event eine Art Keynote voranzustellen und diese auch selbst abzuliefern. Auch auf die Fortsetzung dieses Formats bin ich gespannt. Zudem freut mich auch, dass Philipp regelmäßig ein paar „Hidden Champions“ ausgräbt und ins Bühnenlicht zerrt.


Aussteller: Alexander Dobbert, Senior Frontend Developer bei fischerAppelt


Image by Lisa Kneidl

Wie ist dein Gesamteindruck?

Ich habe es als sehr schade empfunden, dass es anfangs solche Probleme mit dem Einlass gab. Aber der Schlagzeuger, der Musik für die Leute in der Warteschlange gemacht hat, hat mir gut gefallen. Diese ansprechende Musik mit dem leichten Hamburger Regen und den kalten Füßen – das war ein interessanter Auftakt. Außerdem ist hier eine gute Stimmung in der Halle. 

Welche Erwartungen hattest du an die Veranstaltung?

Bisher ist es hier ziemlich cool. Ich habe viele gute Gespräche geführt; man trifft hier ja auf viele Fachkollegen, die aber aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen und dementsprechend ganz verschiedene Perspektiven auf die Veranstaltung haben. Das ist schon sehr spannend! Die Leute hier sind auch sehr aufgeschlossen und interessiert.

Was war deine Motivation, heute hier herzukommen?

Ich wollte gerne mal schauen, wie die Leute das, was wir in der letzten Zeit gebastelt haben, so finden. Das hier ist ein digitaler Kleiderschrank, der dir sagt, welche Kleidung zueinander passt – und welche nicht. Meine Beobachtung bisher war, dass das bei Frauen nicht so richtig gut ankommt, weil sie einen solchen Kleiderschrank nicht als notwendig empfinden. Bei Männern kam er allerdings ganz gut an! Das entsprach aber auch so in etwa unseren Erwartungen. Es ist ja außerdem ganz interessant, mal eine Messe zu besuchen, auf der sich die Leute „Rockstars“ nennen. Ich wollte mal gucken, wie Rockstars so aussehen. 

Wem würdest du die OMR weiterempfehlen?

Ich würde die OMR Leuten empfehlen, die das Internet nicht nur als Tool des freien Informationsaustausches nutzen, sondern auch als Marketing-Instrument. Aber das kann man – so wie ich das einschätze – sehr weit fassen.


Besucherin: Sarah Zehnter, Werkstudentin bei Eventim


Image by Lisa Kneidl

Wie ist dein Gesamteindruck?

Mein Gesamteindruck ist bisher ganz gut. Ich bin ein bisschen überfordert, weil es hier so voll ist. Ich finde es etwas schade, dass das Cashless Payment System heute nicht funktioniert und sich dadurch der Einlass etwas verzögert hat. Grundsätzlich finde ich das Konzept aber gut. 

Hattest du irgendwelche Erwartungen an die Speaker?

Ich hatte tatsächlich gar keine Erwartungen an die Speaker. Es ist nicht böse gemeint, aber diese Marketing-Themen beinhalten oft viel Geschwafel. Lieber lese ich mir einen kurzen, prägnanten Text zu einer Thematik durch. 

Was war dein persönliches Highlight?

Ich finde das Design von den einzelnen Ausstellern sehr ansprechend und die Aufmachung des Festivals sagt mir auch zu. Von Adobe, Facebook und Google habe ich einige interessante Aspekte mitbekommen, die mir gut gefallen haben. Obwohl mich Marketing als Sache nicht so sehr interessiert, haben mich diese Aussteller überzeugt. Außerdem habe ich einen tollen Turnbeutel von InnoGames bekommen! 

Würdest du die OMR weiterempfehlen?

Ich würde die OMR allen empfehlen, die sich etwas mehr mit Marketing auseinandersetzen und sich dafür wirklich interessieren. Auch zum Kontakteknüpfen bietet das OMR-Festival sicherlich eine gute Plattform. Für mich persönlich ist die Veranstaltung aber leider nichts. 

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Charlotte Diekmann

Charlotte Diekmann

kommt aus Münster und studiert Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Derzeit ist sie Praktikantin in der Redaktion der Netzpiloten.

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Lisa Kneidl

Lisa Kneidl

hat in Erlangen ihren Bachelor in Medienwissenschaft gemacht. Der Norden hat gerufen und somit ist sie jetzt in Hamburg bei den Netzpiloten gelandet.

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Niklas Hamburg

Niklas Hamburg

Mit dem Fachabi halb in der Tasche, sammelt er die andere Hälfte gerade ein. Letzte Station: ein Praktikum in der Redaktion bei den Netzpiloten.

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